Generalisierte Angststörungen

Etwa ein Drittel aller Menschen leiden im Laufe ihres Lebens an einer Angststörung, die damit eine relativ häufige psychische Störung ist.

Neben spezifischen Ängsten, sind es häufig die sog. generalisierten Angststörungen, die Menschen zu schaffen machen. Unter einer generalisierten Angststörung leidet man dann, wenn der Alltag über mehr als ein halbes Jahr von Sorgen und Befürchtungen in Bezug auf alltägliche Ereignisse und Probleme geprägt ist. Diese Befürchtungen sind nicht auf bestimmte Situationen beschränkt, sondern beziehen sich auf vielfältige Aspekte, wie Partnerschaft, Kinder, Gesundheit, Alter, Arbeitsplatz, Finanzen.

Meist ist den Betroffenen klar, dass ihre Ängste eigentlich unbegründet sind; trotzdem kommt es zu Beschwerden wie Unruhe, Anspannung, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit, Nervosität, Übelkeit, schmerzhaften muskulären Verspannungen und Kopfschmerzen. Sind die Ängste so groß, dass solche Beschwerden auftreten, Leistungsfähigkeit oder Partnerschaft eingeschränkt werden oder gar eine Suchtmittelabhängigkeit die Folge ist, sollte eine generalisierte Angststörung behandelt werden.

Sollten Sie der Meinung sein, zu den Betroffenen zu gehören, wird bei uns zunächst eine tiefenpsychologische bzw. verhaltensmedizinische sowie eine testpsychologische Untersuchung zur genaueren diagnostischen Einordnung durchgeführt, und Ihnen werden  mögliche Behandlungskonzepte vorgestellt.

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