Panikattacken
Panik oder „die Angst aus heiterem Himmel“ tritt spontan und sehr plötzlich auf, meist ohne dass eine wirkliche Gefahr besteht. Diese oft extreme Angst kann verschiedene körperliche Reaktionen, wie Herzrasen, Schweißausbrüche, Schwindel, Zittern, Atembeschwerden oder Übelkeit hervorrufen. Treten solche Episoden einmal in der Woche über mindestens einen Monat gehäuft auf, deutet dies auf eine Panikstörung hin, die behandelt werden sollte. Weitere Merkmale sind „die Angst vor der Angst“, d.h. vor neuerlichen Attacken und zunehmende Einschränkung im Verhalten und in der Lebensgestaltung.
Etwa ein bis vier Prozent der Bevölkerung erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Panikstörung. Das Alter, in dem das geschieht, ist unterschiedlich; häufig ist der Betreffende jedoch zwischen zwanzig und Mitte dreißig.
