Visual Universitätsmedizin Mainz

Stationäre Behandlung

In bestimmten Fällen wird für die radioonkologische Behandlung ein stationärer Aufenthalt notwendig. Hierzu steht uns eine eigene Station mit 18 Betten zur Verfügung, die von unserem kompetenten Stationsteam betreut wird. Dieses besteht aus einem Oberarzt, einem Assistenzarzt und den onkologischen Pflegekraeften. 

Wir haben für unsere Patienten eine Übersicht mit nützlichen Hinweisen zur Vorbereitung ihres stationären Aufenthaltes zusammengestellt.

Warum ist ein stationärer Aufenthalt notwendig?

Wir haben hier auch die Möglichkeit modernste Radiochemotherapien und Radioimuntherapien durchzuführen. Denn in der überwiegenden Mehrheit werden Strahlenbehandlungen in Kombination mit Chemotherapie unter stationären Bedingungen durchgeführt. Diese Behandlungen erfordern eine stetige intensive Betreuung der Patienten, so dass ein vorübergehender stationärerer Aufenthalt in der Regel unumgänglich ist. Da das Zusammenwirken der Strahlentherapie mit der Chemotherapie viel Erfahrung erfordert, bleibt bei uns die Verantwortung für diese simultane Behandlung meist in unserer Hand.
Während des stationären Aufenthaltes erfolgt neben der Gabe der Chemotherapie auch eine zusätzliche Pflege und Betreuung sowie eine medikamentöse Zusatztherapie, um die Verträglichkeit der Chemotherapie zu verbessern und um die möglichen Nebenwirkungen, wie Übelkeit und Erbrechen, zu unterbinden, mindestens aber zu begrenzen.

In anderen Fällen erfolgt ein stationärer Aufenthalt bei fortgeschrittener Erkrankung, wenn neben der lindernden Strahlentherapie weitere zusätzliche Hilfsmaßnahmen notwendig werden, wie z.B. eine zusätzliche Einstellung der medikamentösen Schmerztherapie, Ernährungsaufbau in Zusammenarbeit mit unseren Ernährungsberatungsstellen sowie allgemein aufbauende Zusatzmaßnahmen.

Während des stationären Aufenthaltes erfolgen zusätzliche Aufbaumaßnahmen wie Physiotherapie und Ernährungsberatung.

Ferner werden Anschlussheilbehandlungen organisiert.

Was ist für die stationäre Aufnahme notwendig, was sollten Sie mitbringen?

  • Einweisungsschein (Krankenhauseinweisungsschein Ihres einweisenden Arztes)
  • Krankenkassenkarte (Kostenträgernachweis Ihrer Krankenversicherung)
  • Medikamentenübersicht (Bitte eine vollständige Übersicht anfertigen, die darüber Auskunft gibt welche Medikamente Sie einnehmen. [Tabletten, Spritzen, Tropfen, Salben, Sondennahrung, u.ä.])
  • Medikamente (Nicht alle Medikamente und Präperate sind sofort in der Klinik verfügbar.  Sogenannte Hausmedikamente sollten für die ersten drei Tage des Aufenthaltes ausreichend mitgebracht werden.)
  • Vorbefunde, Arztbriefe, Pflegeberichte (Zum Anfertigen eines vollständigen Bildes Ihrer Erkrankung und für die Vorbereitung der Weiterbehandlung sind diese Unterlagen notwendig und sehr hilfreich.)
  • Notwendige Geräte und Apparate (Dazu zählen Dinge, die Sie auch zu Hause benötigen, wie z.B. persönliche Absauggeräte und Inhaliergeräte u.ä.

 

Kann eine Beurlaubung vom stationären Aufenthalt erfolgen?

Bei mehrtägigen Behandlungen, die auch einen stationären Aufenthalt während der Wochenenden und an Feiertagen einschließen, kann nach Absprache mit Ärzten und Pflegepersonal eine Beurlaubung erfolgen. Die Einzelheiten müssen mit Ärzten und Pflegepersonal abgesprochen werden. Eine Abrechnung der Fahrtkosten bei Beurlaubung mit dem Kostenträger kann erfahrungsgemäß leider nicht erfolgen. Diese Aufwendungen sind vom Patienten selber zu organisieren und zu tragen.

Kontakt

Station 2b Gebäude 210
(Hautklinik, 2. Obergeschoss rechts)
Stationssekretariat: Frau Rahn
Tel.: 06131 17-2803
Fax: 06131 17-5551

Kontakt

Institutsdirektor:
Prof. Dr. med. Heinz Schmidberger

Sekretariat:
Carmen Adler
Tel:  +49 6131 17-3851
Fax: +49 6131 17-6420
 E-Mail

Poliklinik:
Tel:  +49 6131 17-2873
Fax: +49 6131 17-3407

Station:
Frau Rahn
Tel.: 06131 17-2803
Fax: 06131 17-5551

Adresse:
Universtätsmedizin Mainz
Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
Langenbeckstraße 1
55131 Mainz

Sekretariat:  Geb. 102
Poliklinik:      Geb. 210
Bestrahlung: 
Geb. 210
Station:         Geb. 401

Universitären Centrums für Tumorerkrankungen Mainz