Plasmapherese
Im Blut sind zahlreiche Stoffe gelöst: Nährstoffe, Proteine etc. Diese sind überwiegend im sog. Plasma gelöst. Bei einigen Erkrankungen z.B. autoimmuner Natur wie dem Guillain-Barré-Syndrom oder der thrombotisch-thrombozytopenischen Purpura sind Antikörper gegen körpereigene Strukturen im Blutplasma gelöst. Die Plasmapherese dient dem Austausch des Blutplasmas zwecks Eliminierung dieser krank machenden Substanzen. Das Plasma des Patienten wird hierbei je nach Erkrankung entweder gegen eine Proteinlösung (Humanalbumin) oder gegen das Plasma gesunder Spender ausgetauscht.
Das Verfahren dauert zwei bis drei Stunden. Da u.U. das Plasma gesunder Spender verabreicht wird, besteht ein geringes Risiko von allergischen Reaktionen und von Infektionen.
