Visual Universitätsmedizin Mainz

Ausschreibung Else Kröner-Fellowships

Das Forschungskolleg schließt alle Clinician und Medical Scientists aus klinischen, präklinischen und theoretischen Disziplinen ein, die an der Versorgung von Leberkrebspatienten beteiligt sind. Insgesamt werden 10 Kollegiaten über einen Zeitraum von drei Jahren in das Programm aufgenommen. Zur ersten Ausschreibungsrunde fand am 4. April 2019 ein Auftaktsymposium statt. Die ersten drei Kollegiaten für den Start ab Januar 2020 wurden kürzlich ausgewählt.

Die nächste Ausschreibung findet voraussichtlich zu Beginn des kommenden Jahres für den Start ab Juli 2020 statt. Bewerben können sich alle an Leberkrebsforschung interessierten Assistenzärzte, die in den ersten Jahren ihrer Ausbildung sind. Der Bewerbungszeitraum passt sich an die bestehenden halbjährlichen Ausbildungsrotationen der Einrichtungen an.

Auswahlprozess für Kollegiaten und aufnehmende Arbeitsgruppen

Für das Forschungskolleg ist ein jährlich stattfindendes, mehrstufiges Auswahlverfahren vorgesehen. Zunächst stellen die am Kolleg beteiligten Arbeitsgruppen sich und ihre Projekte interessierten Bewerbern aller Einrichtungen im Rahmen eines Symposiums in Kurzvorträgen vor. Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, die Arbeitsgruppenleiter, und insbesondere die vorgeschlagenen Projekte in direkten Gesprächen kennen zu lernen. Im Anschluss an die Vorstellungen können die Bewerber dann, sofern nicht schon im Vorfeld erfolgt, basierend auf ihren wissenschaftlichen Interessen und Vorkenntnissen eine Arbeitsgruppe aktiv auswählen.Nach der Auswahl der Arbeitsgruppe erstellen die Bewerber mit deren Leiter einen Projektantrag. Die Interaktion von klinischen und theoretischen Einrichtungen ist hierbei von besonderer Bedeutung und explizit erwünscht. Der Projektantrag wird dann zentral vom Leitungsgremium, dem „Scientific Steering Committee“, begutachtet. Aufgrund des frühen Ausbildungsstandes sollen hier insbesondere das Potential des Antragstellers (i.d.R. eine experimentelle Promotion) sowie die wissenschaftliche Qualität des Projektes, die Exzellenz und das wissenschaftliche Umfeld der aufnehmenden Arbeitsgruppen nach einem standardisierten Evaluationsbogen bewertet werden, weniger die eigenen Vorarbeiten der Antragsteller.

Die besten Bewerber werden zu weiteren Auswahlgesprächen eingeladen. Maximal drei bis vier Kanditaten pro Jahr werden in das Forschungskolleg aufgenommen.

 

Sprecher:

Univ.-Prof. Dr. med. Peter R. Galle
I. Medizinische Klinik und Poliklinik


Koordinatorin:

Ivonne Dietzel
Mainz Research School of Translational Biomedicine (TransMed)

Das Kolleg wird von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert.