Visual Universitätsmedizin Mainz

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Paul-Klein-Zentrum für Immunintervention

Klinisch-Theoretische Institute

Neuroimaging Center

 

Im Südwesten des Geländes der Universitätsmedizin entsteht anstelle der ehemaligen Pneumologie (Geb. 409) und auf dem Gelände des Servicecenter 5 Technik und Wirtschaftsbetriebe (Geb. 307) sowie dem leerstehenden Wohnhaus (Geb. 215) eine Reihe modularer Gebäude für die Unterbringung von Forschungs-, Verfügungs- und Institutsflächen. Die Neubauten der Klinisch-Theoretischen Institute (2. Bauabschnitt) und des Neuroimaging Center (3. Bauabschnitt) werden zeitgleich errichtet. Der erste Bauabschnitt, das Paul-Klein-Zentrum für Immunintervention, wird kurzfristig 2017 bezogen werden.

 

BAUKOSTEN GESAMT: 86,7 Mio. Euro
PKZI: 29,8 Mio. Euro
KTI: 46,7 Mio. Euro
NIC: 10,2 Mio. Euro
BAUZEIT KTI: 2017 – 2019
BAUZEIT NIC: 2017 – 2018

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Transfusionszentrale mit MTAL-Schule

 

Die bisher im Gebäude 905 (Hochhaus am Augustusplatz) untergebrachte Transfusionszentrale und die Lehranstalt für medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten erhalten in unmittelbarer Nachbarschaft des Augustusplatzes ebenfalls ein neues Zuhause.

Folgende Räumlichkeiten sind im Neubau vorgesehen: Transfusionsmedizin mit unterschiedlichen Laboren, Kühlräumen, Verwaltung, Schulung, Umkleide und Aufenthaltsräumen sowie einer überdachten Anlieferung mit sechs Garagenstellplätzen, MTAL-Schule mit Klassenräumen, Laboren, Seminarräumen, Verwaltungsbüro, Umkleide und Aufenthaltsräumen.

 

BAUKOSTEN: 22,3 Mio. Euro

BAUZEIT: 2016 – Ende 2018

3

Zahn-, Mund- und Kieferklinik

 

Die Zahn-, Mund- und Kieferklinik auf dem Gelände der Universitätsmedizin Mainz ist ein weiterer Baustein zur Umsetzung der baulichen Masterplanung. Der prämierte städtebauliche Entwurf fügt sich harmonisch in die Umgebungsbebauung ein. Der Neubau wird zu organisatorisch-strukturellen Verbesserungen durch Zusammenführung von Kliniken und dem Andocken des Gebäudes an verwandte Fachgebiete wie HNO- und Augenklinik führen.

Das Besondere an dieser Baustelle: Auf dem Baufeld waren fünfzehn Aquädukt-Pfeiler ausgegraben worden. Sie sind Teil einer ca. 2000 Jahre alten Aquädukt-Trasse, zu denen auch die Römersteine im Zahlbachtal gehören und die vor Gebäude 102 ihr damaliges Ende fand. Die Existenz der Pfeiler war bereits seit 1928 bekannt.

Aktuell laufen die konstruktiven Arbeiten zur Sicherung der Römerstein-Fundamente, die als Bodendenkmal erhalten und in das entstehende Gebäude integriert werden sollen.

 

BAUKOSTEN: 49,9 Mio. Euro
BAUZEIT: Sommer 2017 – Ende 2019