Nierentransplantations-Sprechstunde
Telefon 06131 17-2429
| Arzt | Univ.-Prof. Dr. med. Raimund Stein Dr. med. Wolfgang Leicht |
| Ort | Poliklinik |
| Zeit | Montags Freitags |
Die häufigsten Ursachen eines dauerhaften Nierenversagens (terminale Niereninsuffizienz) sind Spätfolgen von Diabetes mellitus oder der arteriellen Hypertonie. Die Nierentransplantation ist die Therapie der Wahl bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz. Sie bietet gegenüber der Dialyse auch bei älteren Patienten ein längeres Überleben sowie eine bessere Lebensqualität. Allerdings gibt es nach wie vor eine deutliche Diskrepanz zwischen der Anzahl der Patienten auf der Transplantationswarteliste und der zur Verfügung stehenden Organe.
Wir führen in unserer Klinik seit vielen Jahren die Nierentransplantation inklusive der Lebendnierentransplantation durch und betreuen die Patienten in enger Zusammenarbeit mit unseren Kollegen der Nephrologie.
In unserer Nierentransplantationssprechstunde erfolgt die urologische Evaluation der potentiellen Empfänger. Hier wird neben einer ausgiebigen Anamnese die gezielte Untersuchung zum Screening urogenitaler Tumore und die Funktionsdiagnostik zur differenzierten Beurteilung des unteren Harntraktes durchgeführt.
Bereits transplantierte Patienten werden in der Sprechstunde verlaufskontrolliert und können auch ambulant betreut werden. Hier wird neben Wundheilung auch der Harntransport und die Blasenentleerung beurteilt. In diesem Zusammenhang werden aber auch weitere urologische Probleme, die mit und nach der Transplantation entstehen können - so wie zum Beispiel Blasenentleerungsstörungen aufgrund einer gutartigen Prostatavergrößerung oder auch Erektionsstörungen - diagnostiziert und individuell behandelt.
EAU Guidelines on Renal Transplantation
T. Kälble, A. Alcaraz, K. Budde, U. Humke, G. Karam, M. Lucan, G. Nicita, C. Süsal
Full Guideline - 2009
http://www.uroweb.org/gls/pdf/Renal%20Transplantation%202010.pdf
Pocket Guideline - 2009
http://www.uroweb.org/gls/pockets/english/Renal%20Transplanation%202010.pdf
