Visual Universitätsmedizin Mainz

4. Rheinland-Pfälzischer Krebstag

Am Samstag, den 27. Oktober 2018 findet  der 4. Rheinland-Pfälzische Krebstag als gemeinsame Veranstaltung des Tumorzentrums Rheinland-Pfalz, der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalzund dem Universitären Centrum für Tumorerkrankungen Mainz (UCT Mainz) in der Universitätsmedizin Mainz statt.

 

Medizin - Psychoonkologie - Selbsthilfe: Ein Netz, das trägt (Pdf-Datei, 1,2 MB)  (Programmflyer)

 

Weitere Informationen zum 4. Rheinland-Pfälzischen Krebstag



Das Viszeralonkologische Tumorzentrum bietet am Nachmittag folgendes Programm an:

 

 

 

Uhrzeit

Thema Dozenten Veranstaltungsort
14.00-14: 05 Uhr Begrüßung   Hörsaal Geb. 505
14.05-14:15 Uhr Vorstellung Selbsthilfegruppe ADP Herr und Frau  Kessler  Hörsaal Geb. 505
14.15-14:35 Uhr robotische Chirurgie beim Darmkrebs Herr Prof. Dr. Kneist Hörsaal Geb. 505
14.35-14:45 Uhr Vorstellung Selbsthilfegruppe Lebertransplantierte Frau Mariele Höhn Hörsaal Geb. 505
14:45-15:05 Uhr Innovationen Endoskopische Verfahren Herr Prof. Dr. Neumann Hörsaal Geb. 505
15:05-15:15 Uhr Vorstellung Selbsthilfegruppe Stoma Welt Herr Christian Limpert Hörsaal Geb. 505
15:15-15:30 Uhr Pause   Hörsaal Geb. 505
15:30-15:50 Uhr robotische Chirurgie beim Speiseröhre/Magenkrebs Herr PD. Dr. Grimminger Hörsaal Geb. 505
15:50-16:00 Uhr Vorstellung Selbsthilfegruppe Speiseröhre/Magen/Bauchspeicheldrüse Frau Dr. Heike Locher / Herr Walter Bucher Hörsaal Geb. 505
16:00-16:20 Uhr Chemotherapie und deren Nebenwirkung spez. Pflegerische Aspekte und Möglichkeiten Frau Birgit Kirchner-Vogel
Frau Sevim Yikmis
Herr Reinhardt Wieck
Hörsaal Geb. 505

Nächstes Treffen der Selbsthilfegruppe Speiseröhre-Magen, Bauchspeicheldrüse

das nächste Treffen findet am Dienstag, den 04.09.2018 statt.

In einer "Allgemeinen Gesprächsrunde" möchten wir an diesem Abend den Umgang mit Ihrer Erkrankung und Ihre Tips hierzu besprechen.

Weiterhin möchten wir die ersten Planungen der Selbsthilfegruppe zum 4. Rheinland-Pfälzischen Krebstag besprechen.


Wir freuen uns an jedem Termin neue Teilnehmer begrüßen zu können.


Für Fragen oder sonstige Rückmeldungen stehen wir gerne unter folgender Mailadresse:

 sh-smb@outlook.de

zur Verfügung.

Link zur Webseite der Selbsthilfegruppe

SWR Aktuell: Bericht über "Onkologische Fachpflege" Ausbildung in Mainz

Viszeralonkologisches Tumorzentrum der Universitätsmedizin Mainz erneut erfolgreich begutachtet

Deutsche Krebsgesellschaft bestätigt hohe Qualitätsstandards bei der Behandlung von Krebserkrankungen verschiedener Organe

Das Viszeralonkologische Tumorzentrum (VZ-UCT) an der Universitätsmedizin Mainz ist erneut durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) überprüft und zertifiziert worden. Im Mittelpunkt stand dabei die Erstzertifizierung der Behandlungsstrukturen für Tumorerkrankungen des Magens und der Bauchspeicheldrüse. Darüber hinaus konnte das VZ-UCT nach bereits mehrfach erfolgter Begutachtung erneut nachweisen, dass es die von der DKG vorgegebenen Qualitätsstandards zur Diagnose und Therapie von Tumoren des Darmtraktes und der Leber umsetzt. Die Zertifikate der DKG bieten für Krebspatienten eine wichtige Entscheidungshilfe. Denn sie belegen eine optimale interdisziplinäre und ganzheitliche Betreuung und Therapie von Tumorpatienten gemäß neuesten Standards.

Hier lesen Sie die gesamte Pressemeldung

Funktionsstörung der Speiseröhre endoskopisch behandeln

PD. Dr. Peter Grimminger Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Neumann

Erstmals setzen Gastroenterologen der Universitätsmedizin Mainz rein endoskopisches Verfahren zur Behandlung der Achalasie ein

Mit einem rein endoskopischen Verfahren können Ärzte der Universitätsmedizin Mainz jetzt Patienten mit Achalasie, einer Funktionsstörung der Speiseröhre, behandeln. Bei einem 55-jährigen Patienten haben die Spezialisten des Zentrums für Erkrankungen des obereren Gastrointestinaltraktes an der Universitätsmedizin Mainz vor kurzem erstmals erfolgreich den als Perorale endoskopische Myotomie (POEM) bezeichneten minimal-invasiven Eingriff durchgeführt. Die Achalasie hatte bei dem Patienten starke Schmerzen verursacht und zu einem starken Gewichtsverlust geführt. Mittlerweile ist der Patient schmerzfrei und hat bereits deutlich an Gewicht zugenommen.


Hier lesen Sie die gesamte Pressemitteilung.

Universitätsmedizin Mainz ist erstes deutsches Referenzzentrum für Magen- und Speiseröhrenchirurgie

Speiseröhrenkrebs ist die achthäufigste Krebsart weltweit – Tendenz stark steigend. Magenkrebs zählt weltweit sogar zu den fünf häufigsten Krebstodesursachen. In aller Regel bietet nur eine Operation die Chance auf Heilung. Betroffene sind gut beraten, sich in einem Zentrum mit umfangreicher Erfahrung und modernster Ausstattung behandeln zu lassen. Denn die Operationen von Tumoren der Speiseröhre und des Übergangs von Speiseröhre zum Magen gelten als ausgesprochen komplex und schwierig. Beide Eingriffe verlangen ein hohes Maß an Kompetenz, das die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, und Transplantationschirurgie (AVTC) der Universitätsmedizin Mainz erneut bescheinigt: Die AVTC wurde nun sogar zum deutschlandweit ersten Referenzzentrum für die Chirurgie des Magens und der Speiseröhre zertifiziert. Bislang hatte die AVTC den Status eines Kompetenzzentrums in diesem Bereich.

Hier lesen Sie die gesamte Pressemitteilung.

Kampf gegen Magensäure

Bericht aus der SWR Landesschau vom 28.08.2017
Unter dem folgenden Link können Sie sich den Bericht über das Thema Magensäure und dessen Behandlung ansehen.

Infoflyer und Hinweisplakat

ab sofort stehen die Informationsflyer der Selbsthilgegruppe und Plakate in der Printversion zur Verfügung.
Diese werden in den nächsten Tagen verteilt und ausgehängt.

Gerne können Sie sich den Flyer auch hier direkt downloaden. Klicken Sie einfach auf das folgende Bild.

Download Flyer Selbsthilfegruppe

(Pdf-Datei, 213,3 KB)

Selbsthilfegruppe ist gegründet

Unserem Aufruf zur Neugründung einer Selbsthilfegruppe sind sehr viele Patienten gefolgt. Vielen Dank für das große Interesse und die sehr positiven Rückmeldungen darüber dass eine solche Selbsthilfegruppe dringend nötig ist.
Alle Anwesenden haben beschlossen, dass sich die Gruppe regelmäßig monatlich trifft.

Die Gruppentreffen finden gemäß der Absprache mit wenigen Aussnahmen an jedem ersten Dienstag im Monat um 18:00 Uhr statt (Ausnahme Feiertage, dann der folgende Dienstag).

Link zur Webseite der Selbsthilfegruppe

Bericht SWR über Lebererkrankungen mit PD. Dr. Jörn Schattenberg

PD. Dr. J. Schattenberg

Große Überraschung für Dr. Werner "SWR von Herzen live"

Neues DaVinci-OP-System: Universitätsmedizin Mainz erweitert Spektrum an robotergestützten Operationen

An der Universitätsmedizin Mainz kommt seit Ende 2016 die neueste Generation des DaVinci-OP-Roboters zum Einsatz. Er bietet deutlich mehr operative Einsatzmöglichkeiten. So führen die Urologen der Universitätsmedizin Mainz jetzt beispielsweise auch Blasenentfernungen roboterassistiert durch. Doch nicht nur die Urologen können ihr OP-Spektrum mit dem neuen DaVinci-OP-Roboter erweitern: Auch die Chirurgen der Klinik für Abdominal-, Viszeral- und Transplantationschirurgie (AVTC) der Universitätsmedizin Mainz nutzen jetzt das neue System. Erstmals in Rheinland-Pfalz haben sie erfolgreich eine Speiseröhre ausschließlich mit roboter-unterstützter, minimal-invasiver Technik entfernt. Darüber hinaus kommt der neue DaVinci Roboter bei Operationen am Darm und der Bauchspeicheldrüse zum Einsatz.

Bei dem jüngsten Eingriff setzten Chirurgen der AVTC um Oberarzt Priv.-Doz. Dr. Peter Grimminger, Leiter der Magen- und Speiseröhrenchirurgie, den neuen DaVinci-OP-Roboter für eine komplette Speiseröhrenkrebs-Operation und deren Rekonstruktion ein. Bislang führte die AVTC Eingriffe dieser Art bereits komplett minimal-invasiv mittels der sogenannten Schlüssellochtechnik durch. „Das DaVinci-OP-System versetzt uns in die Lage, die Präzision des Eingriffs noch weiter zu erhöhen. Die erste roboterassistierte Speisenröhrenoperation ist erfolgreich verlaufen“, betont Dr. Peter Grimminger von der AVTC.

Leberchirurgen aus aller Welt tagen 2017 in Mainz – Kongress bringt internationale Wissenschaftler in die Landeshauptstadt

Vom 23. bis zum 26. Mai 2017 trifft sich die Weltspitze der Leber- und Pankreaschirurgie in Mainz: Etwa 1000 internationale Experten auf dem Gebiet der Leber-, Pankreas- und Gallenwegschirurgie werden in der Landeshauptstadt erwartet. Zum wiederholten Male findet damit am Standort Mainz ein international bedeutender Kongress statt. Nun stattete eine Delegation der Fachgesellschaft Mainz einen Besuch ab und zeigte sich von der Location beeindruckt.

In Vorbereitung des im Mai 2017 stattfindenden „12th International Congress of the European-African Hepato-Pancreato-Biliary Association“ (E-AHPBA), dem 12. Kongress der Europäisch-Afrikanischen Gesellschaft für Leber-, Pankreas- und Gallengangschirurgie, traf sich eine Delegation der E-AHPBA mit dem lokalen Organisationskomitee am Mittwoch, den 14. Dezember, zur Vor-Ortbesichtigung in der Mainzer Rheingoldhalle. Insgesamt werden zum Kongress etwa 1000 Teilnehmer aus der ganzen Welt erwartet, deren klinischer und wissenschaftlicher Fokus auf der Leber-, Pankreas- und Gallenwegschirurgie liegt. Tagsüber wird die gesamte Rheingoldhalle vom Kongressgeschehen geprägt sein, das begleitende Abend- und Rahmenprogramm findet ebenfalls in Mainz statt. Die Delegation, aus Maastricht, Manchester und Athen machte sich heute ein persönliches Bild des Kongresszentrums in Mainz.

„Im Mai wird Mainz für vier Tage zur wissenschaftlichen Hochburg. Die Stadt Mainz bietet uns hierfür eine sehr gute Infrastruktur und damit den optimalen Rahmen für internationale Kongresse“, erläutert Kongresspräsident Univ.-Prof. Dr. Hauke Lang, Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie der Universitätsmedizin Mainz und Leiter des ersten Deutschen Exzellenzzentrums für Leberchirurgie. „Die Universitätsmedizin Mainz macht mit der Ausrichtung des internationalen Kongresses einmal mehr deutlich, dass sie international einen festen Platz auf der medizinisch-wissenschaftlichen Landkarte der Leberchirurgie einnimmt“, betont die Vorstandsvorsitzende und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Prof. Dr. Babette Simon.

Weitere Informationen zum E-AHPBA-Kongress unter www.eahpba2017.com

Darmkrebsfrüherkennung: Gefährliche Darmpolypen in nur einer Sekunde feststellen

Neuer Leiter der interdisziplinären Endoskopie an der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Helmut Neumann, führt neue diagnostische Methode ein

Als eines der ersten Krankenhäuser in Europa setzt die Universitätsmedizin Mainz auf ein neues, besonders schnelles Verfahren zur Darmkrebsfrüherkennung: Mit dem sogenannten WavStat-Optical-Biopsy-System lässt sich im Rahmen einer Darmspiegelung innerhalb von nur einer Sekunde feststellen, ob es sich bei einem Polypen im Darm um ein gut- oder bösartiges Geschwulst handelt. Die schnelle In-vivo-Diagnose ermöglicht daraufhin die sofortige Planung der weiteren Therapie.

Darmkrebs liegt mit rund 62.000 Neuerkrankungen und jährlich cirka 26.000 Todesfällen in Deutschland weit vorne auf der Rangliste der tödlichsten Krebserkrankungen. Da Darmkrebs bei frühzeitiger Diagnose zu 100 Prozent heilbar ist, kommt der Darmkrebsfrüherkennung eine Schlüsselrolle zu. Deshalb raten Experten zu einer regelmäßigen Darmspiegelung. Mithilfe des jetzt an der Universitätsmedizin Mainz zum Einsatz kommenden WavStat-Systems lassen sich während der Darmspiegelung innerhalb einer Sekunde selbst kleinste Vorstufen von Dickdarmkrebs erkennen.

„Das neue Verfahren ist an Effizienz und Schnelligkeit kaum zu überbieten. Die Befundung des Gewebes erfolgt in vivo also noch während der endoskopischen Untersuchung eines Patienten“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Helmut Neumann, der seit September dieses Jahres den Bereich interdisziplinäre Endoskopie in der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik an der Universitätsmedizin Mainz leitet. Die neue Methode erlaube es somit umgehend die weitere Therapie zu planen, weiß Prof. Neumann.

Weiterentwicklung des psychoonkologischen Angebots für Krebspatientinnen an der Universitätsmedizin Mainz

Spende des Vereins Projekt Schmetterling e.V. kommt dem Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) an der Universitätsmedizin Mainz zugute

Psychoonkologische Betreuung ist bei der Bewältigung einer Krebserkrankung essentiell. Denn psychische und soziale Ängste als typische Begleiterscheinungen einer Krebserkrankung lassen sich von den Betroffenen meist nicht alleine bewältigen. Eine Spende des Vereins Projekt Schmetterling in Höhe von rund 7.700 Euro wird die Universitätsmedizin Mainz einsetzen, um die Sektion Psychoonkologie weiterzuentwickeln. Konkret davon profitieren soll die stationäre und ambulante psychoonkologische Betreuung von Patientinnen und deren Angehörigen im UCT Mainz.

Universitätsmedizin Mainz ist Onkologisches Spitzenzentrum

Deutsche Krebshilfe fördert das Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen der Universitätsmedizin Mainz (UCT) mit 750.000 Euro jährlich – größtmögliche Anerkennung für erfolgreiche Aufbauarbeit

Die Universitätsmedizin Mainz wird von der Deutschen Krebshilfe als Onkologisches Spitzenzentrum gefördert. Das gab die DKH heute bekannt. Mit dieser Entscheidung wird den Krebsspezialisten der Universitätsmedizin Mainz bescheinigt, dass sie Krebspatienten auf höchstem medizinischem Niveau und nach aktuellem Stand der Wissenschaft behandeln. Darüber hinaus entwickeln die beteiligten Einrichtungen des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen (UCT) Mainz kontinuierlich neue innovative Krebstherapien und Standards für Versorgungsabläufe. Als überregionaler Ansprechpartner und Referenzzentrum geben die am UCT beteiligten Einrichtungen ihr Wissen im Rahmen eines Partner-Netzwerks weiter – so dass Patienten in ganz Rheinland-Pfalz und darüber hinaus, also beispielsweise in Rüsselsheim und Wiesbaden, davon profitieren können. Insgesamt werden in Deutschland derzeit nur 13 universitätsmedizinische Standorte als „Onkologische Spitzenzentren“ gefördert.

Universitätsmedizin Mainz: Erstes Viszeralonkologisches Zentrum in Rheinland-Pfalz erfolgreich zertifiziert

Qualitativ hochwertige Versorgung von Patienten mit Leber- und Darmkrebs bescheinigt

Die Universitätsmedizin Mainz bietet Patienten mit Leber- und Darmkrebs eine Behandlung nach modernsten Standards an, die hohen Qualitätsanforderungen genügen. Das haben Prüfer der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) bestätigt und das Viszeralonkologische Zentrum (VZ-UCT) der Universitätsmedizin nach ihren Richtlinien zertifiziert. Viszeralonkologische Zentren sind auf unterschiedliche Krebserkrankungen im Bauchraum spezialisiert: Das erste derartige Zentrum in Rheinland Pfalz umfasst daher sowohl ein Darmkrebs- als auch ein Leberkrebszentrum. Eingebettet ist es in die übergeordnete Struktur des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen (UCT) der Universitätsmedizin Mainz.

„Gerade bei der Behandlung von Tumorpatienten bedarf es der engen Zusammenarbeit von Experten unterschiedlicher Fachdisziplinen und Berufsgruppen. Durch die stetige Weiterentwicklung der Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei Krebserkrankungen entstehen viele neue medizinische Ansätze – für deren Umsetzung wir als Ort universitärer Spitzenmedizin hervorragend aufgestellt sind. Die erfolgreiche Zertifizierung unseres Viszeralonkologischen Zentrums bestätigt dies eindrücklich“, sagt die Vorstandsvorsitzende und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Prof. Dr. Babette Simon. „Dieser Erfolg basiert ganz wesentlich auch auf der hervorragenden Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren herausragendem Engagement. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank.“  

Die zentralen Behandlungspartner des VZ-UCT sind die I. Medizinische Klinik und Poliklinik und die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie. „Wir möchten, dass unsere Patienten mit Leber- und Darmkrebs sich bei uns bestens aufgehoben fühlen. Als Mitglied des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen (UCT) können ihnen alle Aspekte einer modernen Tumortherapie aus einer Hand bieten“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Peter Galle, Leiter des VZ-UCT und Direktor der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik. „So werden Tumorpatienten bei uns in allen Phasen ihrer Erkrankung fächerübergreifend und ganzheitlich auf höchstem klinischem und wissenschaftlichem Niveau betreut.“ Univ.-Prof. Dr. Hauke Lang, stellvertretender Leiter des VZ-UCT und Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie ergänzt: „Gemäß unseres universitären Auftrags einer eng verzahnten Krankenversorgung, Forschung und Lehre sollen klinische Studien und Forschungsprojekte als wesentlicher Teil der Behandlung zum Einsatz kommen. So bekommen unseren Patienten Zugang zu innovativen und individuellen Therapieformen. Unser Ziel ist immer, Ihnen die bestmögliche derzeit verfügbare Behandlung zukommen zu lassen.“ Neben der kürzlich durch die Fachgesellschaft erfolgten Zertifizierung als Exzellenzzentrum Leberchirurgie sei dies ein weiterer Beleg für die qualitativ hochwertige, interdisziplinäre Behandlung onkologischer Patienten.

Grundlage für die DKG-Zertifizierung des Viszeralonkologischen Zentrums waren leitlinienbasierte Kataloge, die sämtliche prüfungsrelevanten Anforderungen beinhalteten sowie ein finales Audit vor Ort. Als besonders positiv beurteilten die Prüfer beispielsweise die gelebte Interdisziplinarität mit einem hohen Engagement aller Beteiligten – gerade auch in der Pflege –, die vorbildliche Durchführung der Tumorkonferenzen sowie die zahlreich angebotenen Studien. Darüber hinaus lobten sie die sehr gute radiologische Ausstattung, die hohe Qualität und Expertise in der Strahlentherapie, sowie die Anwendung innovativer Verfahren in der Enddarm- und Leberchirurgie. Vor allem für Patienten mit Leberkrebs sei die Universitätsmedizin Mainz schon seit längerem ein nationaler Schwerpunkt, mit mehr als 1800 in den letzten zehn Jahren behandelten Patienten.

Über die fachlichen Anforderungen der DKG hinaus, hat das VZ-UCT der Universitätsmedizin Mainz ein Qualitätsmanagementsystem erfolgreich etabliert und wendet dieses an; es genügt den Anforderungen der Norm „DIN EN ISO 9001:2008“. Das ist das Ergebnis einer sogenannten Systemzertifizierung, die parallel zur fachlichen Begutachtung durch die DKG erfolgte und für eine hohe Qualität der internen Abläufe und Prozesse spricht. Die externen Auditoren attestierten den beteiligten klinischen Bereichen, dass die angewandten Verfahren zur kontinuierlichen Verbesserung der Patientenversorgung, wie Fehlermanagement und Patientenbefragungen geeignete Instrumente seien, das bestehende Qualitätsmanagementsystem ständig weiterzuentwickeln und zu optimieren.