Visual Universitätsmedizin Mainz

Selbsthilfegruppe für Speiseröhre-, Magen- und Bauchspeicheldrüsenerkrankte

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Patientinnen und Patienten,
liebe Angehörige,

gerne möchten wir Sie einladen, an unserer Selbsthilfegruppe für Betroffene mit Speiseröhren-, Magen- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen teilzunehmen.
Unsere recht neue Gruppe hat sich bereits bestens etabliert, und wir freuen uns sehr darüber dass wir bei jedem Termin neue Betroffene begrüßen zu können und uns mit denjenigen entsprechend austauschen können.

Aus den Erfahrungen im Krankheitsverlauf von mehreren Jahren, profitieren unsere neu hinzugekommen sehr. Dieser direkte Austausch ermöglicht es Ihnen, zu erfahren, welche Probleme andere Betroffene mit ihrer Erkrankung haben oder hatten und wie sie persönlich damit umgegangen sind bzw. was ihnen in dieser sicherlich schweren Zeit geholfen hat.

Die Selbsthilfegruppe ist ein offenes Treffen, an dem jeder Betroffene natürlich auch mit seinen Angehörigen teilnehmen kann. Sie selbst entscheiden nach eigenen Interessen und Möglichkeiten, wie oft Sie teilnehmen möchten und können und wie weit Sie sich persönlich mit einbringen möchten.

Die Gruppentreffen finden mit wenigen Ausnahmen an jedem
ersten Dienstag im Monat um 18:00 Uhr statt.

Nach Möglichkeit versuchen wir für die ersten 20-30 Minuten einen Referenten zu organisieren, der einen Kurzvortrag zu spezifischen Themen der Selbsthilfegruppe hält.

Anbei finden Sie hier schon den Terminplan für 2018, die Themen und Referenten werden wir schnellsten ergänzen.


Dienstag, den 09.01.2018       Nachsorge bei Krebs Prof. Dr. Möhler
Dienstag, den 06.02.2018       KISS Mainz Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe
Dienstag, den 06.03.2018       Tumorkrank und Bewegung/Sport Dr. Betz
Dienstag, den 10.04.2018       "Allgemeine Gesprächsrunde"
Dienstag, den 08.05.2018       "Allgemeine Gesprächsrunde"
Dienstag, den 05.06.2018       "Allgemeine Gesprächsrunde / Planung Aktivitäten Krebstag"
Dienstag, den 03.07.2018       "Allgemeine Gesprächsrunde"
Dienstag, den 07.08.2018       "Allgemeine Gesprächsrunde"
Dienstag, den 04.09.2018     "Allgemeine Gesprächsrunde / Planung Aktivitäten Krebstag"
Dienstag, den 09.10.2018
Dienstag, den 06.11.2018       Ernährungsmedizin Frau Silber
Dienstag, den 04.12.2018       Psychoonkologie Dr Wiltink


Wenn Sie Sich nun Fragen, was kann mir die Selbsthilfegruppe bieten, dann haben wir Ihnen hier einige Punkte aufgezählt.

  • Gespräch mit Gleichbetroffenen über Erfahrungen und Probleme
  • erfahren, wie andere damit umgehen-gemeinsam auf ein konkretes Ziel hinarbeiten
  • neue Perspektiven entwickeln
  • gemeinsame Aktivitäten planen
  • Öffentlichkeit für dieses Thema schaffen
  • anderen Betroffenen helfen, mit ihrer Situation besser klarzukommen
  • gesellschaftliche Veränderungen auf den Weg bringen...
  • Mitarbeit in Gremien


Wir freuen uns, Sie bei einem der kommenden Termine persönlich begrüßen zu dürfen.

Die Diagnose Krebs stellt immer ein einschneidendendes Erlebnis im Leben jedes Menschen dar.
Daher können wir Ihnen nur anbieten, sich mit Gleichbetroffenen zu treffen. Unsere Gruppe steht prinzipiell allen Personen offen, gleichwohl der Schwerpunkt natürlich auf den Bauchorganen liegt. Alle Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs / Pankreaskrebs, Magenkrebs oder Speisenröhrenkrebs möchten wir ermutigen sich mit uns zu treffen.

Gerne können Sie sich hier unseren Flyer (Pdf-Datei, 2,0 MB) herunterladen.


Kontaktadresse:
Dr. Heike Locher
Laubenheimer Str. 14c
55452 Dorsheim
Telefon: 06721 / 185183

 

Gerne können Sie uns auch eine  E-Mail schreiben.

Risikofaktoren

Wichtigster Risikofaktor für Magenkrebs ist eine bakterielle Infektion des Magens mit Helicobacter pylori. Rauchen und Alkoholkonsum erhöhen ebenfalls das Magenkrebsrisiko. Die Rolle der Ernährungsfaktoren ist komplex: Eine an pflanzlichen Bestandteilen arme oder an tierischen Bestandteilen reiche Ernährung ist mit einem höheren Risiko verbunden. Es gibt Hinweise darauf, dass chronisches Sodbrennen bzw. die gastroösophageale Refluxkrankheit das Risiko für bestimmte Tumorformen im Übergang vom Magen zur Speiseröhre erhöhen. Auch Übergewicht kann diese Karzinome fördern. Weiterhin sind ein niedriger sozioökonomischer Status und vorangegangene Magenoperationen mit einem erhöhten Auftreten von Magenkrebs verbunden

Verwandte ersten Grades von Erkrankten haben ein zwei­ bis dreifach höheres Risiko als die Allgemeinbevölkerung. Dabei ist unklar, ob dies am gemeinsamen Lebensstil, an der Übertragung von Helicobacter pylori in der Familie oder an erblichen Genveränderungen liegt. Einige erbliche Syndrome erhöhen das Magenkarzinomrisiko

In den letzten 5-10 Jahren hat sich enormes Wissen in der medizinischen Fachwelt entwickelt, wie z.B. die zunehmend aufgeklärte Karzinogenese mit ggf. konsekutiv zu evaluierenden Prognosemarkern, wissenschaftlich evaluierte Endoskopie-Techniken, verbesserte diagnostische und histopathologische Schnittbildverfahren, neue klinisch-wissenschaftlich analysierte chirurgische, neoadjuvante und palliative Therapiekonzepte. Aufgrund zahlreicher neuer und interdisziplinärer Therapiekonzepte und der Gründung organbezogener Tumorzentren ist der klassische Überweisungsweg vom Hausarzt zum Gastroenterologen und danach zum Chirurgen in der Diskussion.