Visual Universitätsmedizin Mainz

Einfluss multipler intrinsischer Referenzpunkte auf die Rekonstruktionsgenauigkeit bei der Tuned-Aperture Computed-Tomography (TACT®)
 

Kooperation mit:
Prof. Dr. R. L. Webber,  Department of Dentistry and Radiology, Bowman Gray School of Medicine, Wake Forest University,
Winston-Salem; North Carolina (USA).

Die Tuned Aperture Computed Tomography (TACT®) ist ein auf Tomosynthese basierendes Verfahren, aus mehreren zweidimensionalen (2D) Aufnahmen eine Rekonstruktion der darin enthaltenen dreidimensionalen (3D) Information zu ermöglichen. Hierbei ist, im Gegensatz etwa zur Computertomographie (CT) oder der Tomosynthese prinzipiell die Projektionsgeometrie, d. h. die räumliche Relation von Fokus, Objekt und Bildauffangebene zum Expositionszeitpunkt, nicht vorgegeben. Diese wird vielmehr a posteriori aus der Bildinformation berechnet, d. h. entweder durch Verwendung interner Referenzstrukturen oder extern eingebrachter Referenz"punkte" (z. B. Stahlkugeln; Durchmesser » 0.5 mm). Unser Forschungsprojekt beschäftigt sich mit ersterem Ansatz der internen, d. h. im abgebildeten Objekt enthaltenen, Referenzstrukturen. Ziel unserer Arbeitsgruppe ist der experimentelle Nachweis der mathematischen Vermutung, dass durch Konstruktion eines, auf der Basis der Schwerpunktberechnung zwischen multiplen statistisch voneinander unabhängigen ungenauen Referenz"punkten" ermittelten, virtuellen Referenzpunktes die Genauigkeit der 3D Rekonstruktionen auf der Basis dieses virtuellen Punktes erhöht werden kann.

Wissenschaftliche Publikationen