Visual Universitätsmedizin Mainz

mit Abstand begegnen -

und doch: wahrnehmen und begleiten

Wir sind unterwegs - miteinander – mit Abstand zueinander
und doch mit Aufmerksamkeit und Anteilnahme
für- und aneinander und im Vertrauen,
dass Gott mit uns ist bei jedem Schritt,
bei jedem Augen-Blick.

Unser Augenmerk darauf zu richten, dass wir alle unser Bestes tun, um diese gegenwärtige Herausforderung miteinander, jede und jeder an seinem/ihrem Platz mit ihren/seinen speziellem Auftrag und Befähigung zu bewältigen, das könnte den Rücken und auch Vertrauen und Hoffnung stärken.

Dazu wollen wir beitragen, unter anderem mit nachfolgenden Texten, Gebeten, Impulsen und Ermutigungen, die immer wieder noch aufgefüllt und neu bestückt werden:

Auch oder gerade weil wir zur Zeit in unseren Kirchen nur mit begrenzter Zahl an Teilnehmenden Gottesdienste feiern dürfen, sucht die Kreativität nach anderen Möglichkeiten. Die EKD (Evangelische Kirche Deutschland) zum Beispiel bietet - neben den bestehenden Fernseh-Gottesdienst-Angeboten folgende weitere Angebote:

Kirche von zu Hause – Alternativen (nicht nur) in Zeiten von Corona (Pdf , 115,4 KB)

Auch wenn viele Menschen über den Sommer wieder recht sorglos unterwegs und in Begegnung waren, gibt es andere, die machen sich nach wie vor  nicht nur einfach Gedanken, sondern haben Sorgen und zum Teil große Ängste und etliche Fragen, die noch immer nicht alle so einfach oder schnell zu beantworten sind. Oft ist es allerdings wichtig zu erleben, es geht anderen ähnlich oder da hört mir eine/r zu, denkt mit entlang meiner Gedanken. Manchmal ist es wichtig zu hören oder zu lesen, was der andere denkt, auch wenn das die eigenen Fragen, Ängste oder Probleme nicht auf Anhieb lösen kann. Es entsteht zumindest ein Gefühl nicht ganz allein zu sein mit dem was einen beschäftigt, sondern doch - wenn auch wohl nicht körperlich spürbar - miteinander verbunden zu sein.

Hier finden Sie Texte, Gebete und Impulse, die Seelsorgende hier und an anderen Orten formuliert haben, während sie sich aus verschiedenen  Perspektiven der Krisensituationen, auch in Begegnung mit anderen Menschen gedanklich genähert
und damit auseinandergesetzt haben:

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Dr. Thorsten Latzel, Direktor der evangelischen Akademie in Frankfurt hat nachfolgende Texte verfasst und uns freundlicherweise die Veröffentlichung an dieser Stelle erlaubt:

 

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Auch das Leibniz-Institut für Resilienz Forschung
bietet Ihnen Informationen und Tipps zur Bewältigung von Krisen-Zeiten:

Coronavirus-Pandemie:

und

und doch: die Würde der Anderen achten

"Coronakrise, Gesundheitsschutz und Grundrechte in Pflegeeinrichtungen"

In Krisenzeiten sind wir bisweilen versucht, schnell Entscheidungen zu treffen und das auch an Stellen, an denen es gut wäre erst noch mal innezuhalten, zu reflektieren, das Gespräch mit Anderen zu suchen - vorallem, wenn es Entscheidungen sind, die (auch) andere Menschen betreffen und hier insbesondere Menschen die wir vermeintlich für nicht selbst entscheidungsfähig halten. Sind sie es aber doch und wurden nicht einbezogen, bedeutet unser Handeln, Verhalten oder Anordnen u.U. eine so nicht zulässige Grenzüberschreitung und damit auch Mißachtung der Würde sowie der Grundrechte des / der Anderen. Auch im Kontext von besonders Schutzbefohlenen oder auch Schutzbedürftigen ist es deshalb sinnvoll sowohl im Blick auf die Würde als auch im Blick auf die Vertrauensfrage und den Umgang mit Grenzen das Gespräch zu suchen und zu pflegen und miteinander abzuwägen, was sinnvolle und hilfreiche Schritte, Aktionen sein können und wie ggf. schützende Einschränkungen kommuniziert werden, und dabei auch Pauschalisierungsansätze diversester Art zu überdenken.

Die Pflege-Gesellschaft Rheinlandpfalz hat unter Mitwirkung von Prof. Friedhelm Hufen, Universität Mainz ein Positionspaier mit bedenkenswerten und hilfreichen Impulsen und Positionierungen herausgegeben:

Positionspapier der Pflege-Gesellschaft Rheinlandpfalz (Pdf , 325,3 KB)

Evangelische Kapelle

Helmholtzweg
Gebäude 301
barrierefreier Zugang


Lageplan (Pdf , 695,1 KB)

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