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            <title>RSS-NEWS der Universitätsmedizin Mainz</title>
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            <language>de-DE</language>
            
                <copyright>News der Universitätsmedizin Mainz</copyright>
            
            
            <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 10:09:08 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 17 Apr 2026 10:09:08 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7087</guid>
                        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 14:17:10 +0200</pubDate>
                        <title>Nachtvorlesung 2.0: Erste Staffel 2026 startet!</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/nachtvorlesung-20-erste-staffel-2026-startet.html</link>
                        <description>23. und 30. April zum Thema „Autoimmunerkrankungen und Ernährung“ </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Universitätsmedizin Mainz lädt am 23. und 30. April ein zur Frühjahrsstaffel 2026 der beliebten Veranstaltungsreihe „Nachtvorlesung 2.0“. Expert:innen der Universitätsmedizin Mainz präsentieren aktuelle Erkenntnisse zu Autoimmunerkrankungen und Ernährung – für Laien verständlich und unterhaltsam aufbereitet. Die Staffel beginnt am 23. April 2026 mit einem Abend zum Thema „Ernährung und gestörte Immunreaktionen von Gelenken, Haut und Augen“. Die Referent:innen der Unimedizin informieren an diesem Donnerstag über anti-entzündliche Ernährung, rheumatologische Erkrankungen des angeborenen und des erworbenen Immunsystems, die Hauterkrankung Psoriasis und über Glaukom. Die Woche drauf, am 30. April 2026, trägt die „Nachtvorlesung 2.0“ den Titel „Autoimmunerkrankungen von Hirn, Leber und Darm“. Die Besucher:innen erfahren Wissenswertes über Multiple Sklerose, zur Leber sowie über Zöliakie und den Nutzen einer gezielten Ernährungstherapie. Die Nachtvorlesungen 2.0 finden jeweils ab 19.30 Uhr im großen Hörsaal der Chirurgie der Universitätsmedizin Mainz statt (Gebäude 505H, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Der Eintritt ist frei.</strong></p>

<p>Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, wird in diesem Jahr drei Staffeln der Veranstaltungsreihe Nachtvorlesung 2.0 präsentieren und erklärt: „Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem beliebten Veranstaltungsformat den Menschen die Vielfalt und Leistungsstärke unserer Universitätsmedizin näherbringen können. In diesem Jahr vermitteln wir den Besucher:innen im Frühjahr, Herbst und Winter Wissenswertes aus Forschung und Behandlung – und wir klären auf, was sie selber für ihre Gesundheit tun können.“</p>

<p>Die erste Staffel im Jahr 2026 umfasst zwei Termine, den 23. und 30. April, und widmet sich dem Thema Autoimmunerkrankungen und wie Ernährung diese beeinflussen können. Die Referent:innen werden die Bedeutung von Autoimmunkrankheiten und die Rolle des Immunsystems aufzeigen und für die Möglichkeiten einer gezielten Ernährungstherapie sensibilisieren.</p>

<p><strong>Über Autoimmunerkrankungen - Was ist eine Autoimmunerkrankung?</strong></p>

<p>Zu den Autoimmunerkrankungen zählt eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Krankheiten mit vielen Erscheinungsformen. Zu den bekanntesten gehören beispielsweise die Gelenkerkrankung Rheumatoide Arthritis, die Hauterkrankung Psoriasis-Arthritis bzw. die Psoriasis, auch Schuppenflechte genannt sowie die neurologische Krankheit Multiple Sklerose (MS) und die immunologische Darmerkrankung Zöliakie. Auch die Augenerkrankung Glaukom, umgangssprachlich als Grüner Star bekannt, kann durch ein fehlgeleitetes Immunsystem verursacht werden. In Deutschland sind rund neun Prozent der Bevölkerung von einer der vielen Autoimmunerkrankungen betroffen, Tendenz steigend.</p>

<p>Was die verschiedenen Autoimmunerkrankungen eint ist, dass es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung handelt, bei der das körpereigene Abwehrsystem fehlgesteuert ist. Bei einer gesunden, den Körper schützenden Immunreaktion, wehrt das Immunsystem eindringende Viren und Bakterien oder andere Fremdkörper ab. Ein gut funktionierendes Immunsystems kann zwischen körperfremden und körpereigenen Strukturen unterscheiden. Wenn es jedoch nicht intakt und die Immuntoleranz gestört ist, kann es zu sogenannten Autoimmunreaktionen kommen. Dabei stuft das Abwehrsystem bestimmte körpereigene Zellen irrtümlich als feindliche Eindringlinge ein und attackiert diese mit vom Immunsystem gebildeten Auto-Antikörpern. Diese Attacken lösen im betroffenen Gewebe Entzündungen aus, die sich zu chronischen Erkrankungen entwickeln und Organschädigungen verursachen können. Die Symptomatiken unterscheiden sich je nach dem welches Gewebe oder welches Organ konkret betroffen ist.</p>

<p>Die genauen Ursachen von Autoimmunerkrankungen sind noch nicht vollständig erforscht, und damit bleibt zumeist auch ungeklärt, was konkret in einem Menschen dessen Autoimmunerkrankung hervorruft. Bekannt ist jedoch, dass die Entstehung meist multifaktoriell bedingt ist und dass dabei eine genetische Veranlagung, Umweltfaktoren und der Lebensstil eine wichtige Rolle spielen. Dies bedeutet aber auch, dass der Verlauf und die Symptome von Autoimmunerkrankungen sich durch einen veränderten Lebensstil beeinflussen lassen. So kann beispielsweise eine ausgewogene, entzündungshemmende Ernährung dabei helfen, das Immunsystem zu regulieren, Entzündungen zu reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.</p>

<p>Da ein gestörtes Immunsystems alle Organe betreffen kann, sind an der Universitätsmedizin Mainz ganz unterschiedliche Disziplinen interdisziplinär in entsprechender Forschung, Diagnostik und Therapie tätig. Die erste Staffel 2026 der Nachtvorlesung 2.0 gewährt Einblicke in diese medizinischen Erfahrungsfelder.</p>

<p><strong>Die Programme im Einzelnen:</strong></p>

<p><strong>23. April 2026: „Ernährung und gestörte Immunreaktionen von Gelenken, Haut und Augen“</strong></p>

<p>Einführung und Moderation:<br>
Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand</p>

<p>Referent:innen</p>

<ul>
	<li>Univ.-Prof. Dr. Andreas Schwarting (I. Medizinische Klinik und Poliklinik):<br>
	Kann Ernährung bei „Rheuma“ helfen oder sogar heilen? –<br>
	Von der Gicht bis zur chronisch-entzündlichen Arthritis<br>
	&nbsp;</li>
	<li>Dr. Magdalena Tüg (I. Medizinische Klinik und Poliklinik):<br>
	Gesund essen bei Rheuma – natürliche Entzündungshemmer<br>
	&nbsp;</li>
	<li>Dr. Joanna Wegner (Haut- und Poliklinik):<br>
	Psoriasis verstehen: mehr als eine Hauterkrankung<br>
	&nbsp;</li>
	<li>Dr. Julia Prinz (Augenklinik und Poliklinik):<br>
	Protektive Ernährung beim Glaukom</li>
</ul>

<p><strong>30. April 2026: „Autoimmunerkrankungen von Hirn, Leber und Darm“</strong></p>

<p>Einführung und Moderation:<br>
Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand</p>

<p>Referent:innen</p>

<ul>
	<li>Univ.-Prof. Dr. Stefan Bittner (Klinik und Poliklinik für Neurologie):<br>
	Multiple Sklerose und deren Beeinflussung durch Ernährung<br>
	&nbsp;</li>
	<li>Karina Woschek (Ausbildungszentrum für Ernährung und Diätetik):&nbsp;<br>
	Ernährung bei Zöliakie - Ernährungsmythen<br>
	&nbsp;</li>
	<li>Univ.-Prof. Dr. Christian Lange (I. Medizinische Klinik und Poliklinik):<br>
	Autoimmunerkrankungen der Leber&nbsp;</li>
</ul>

<p><strong>Alle Expert:innen stehen im Anschluss an die Vorträge für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung, moderiert wird die Runde von AZ-Redakteur Michael Bermeitinger. Anschließend besteht die Möglichkeit, sich bei Brezeln und Getränk dem informellen Nachgespräch und Gedankenaustausch zu widmen. </strong></p>

<p><strong>Die Nachtvorlesung 2.0 findet in Kooperation mit der Medizinischen Gesellschaft Mainz statt.</strong></p>

<p><strong>Weitere Informationen: </strong><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/veranstaltungen/terminhinweise.html" target="_blank">Terminhinweise – Universitätsmedizin Mainz</a></p>

<p class="MsoBodyText">&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:&nbsp;</strong><br>
Barbara Reinke, Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-7428, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

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                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7072</guid>
                        <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 11:07:57 +0200</pubDate>
                        <title>Gemeinsame Blutspendeaktion der Feuerwehr Mainz und Unimedizin Mainz </title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/gemeinsame-blutspendeaktion-der-feuerwehr-mainz-und-unimedizin-mainz.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG DER FEUERWEHR MAINZ</h3>

<p><br>
<strong>Unter dem Motto „Die Feuerwehr Mainz rettet Leben – auch mit Blut“ beteiligten sich zahlreiche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Berufsfeuerwehr Mainz an einer gemeinsamen Blutspendeaktion an der Universitätsmedizin Mainz.</strong></p>

<p>Die Teilnehmer trafen sich am frühen Abend an der Feuerwache beziehungsweise direkt an der Uniklinik, um geschlossen an der Aktion teilzunehmen. Nach der Anmeldung und einer medizinischen Untersuchung konnten die Einsatzkräfte ihre Blutspende leisten und so einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Patientinnen und Patienten in der Region erbringen.</p>

<p>Die Blutspendeaktion wurde in enger Zusammenarbeit mit dem <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/transfusionszentrale" target="_blank">Institut für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale</a> der Unimedizin Mainz organisiert und zeigte einmal mehr, dass das Engagement der Feuerwehr nicht mit dem Einsatzdienst endet. Die Aufwandentschädigung in Höhe von 27 Euro, welche bei einer Spende ausgezahlt wird, wurde von Teilnehmenden freiwillig an die Kinderkrebshilfe Mainz gespendet.</p>

<p>Gerade vor dem Hintergrund eines aktuell hohen Bedarfs an Blutkonserven gewinnt jede einzelne Spende zusätzlich an Bedeutung. Blutpräparate werden täglich für Operationen, Unfallopfer sowie die Behandlung schwerer Erkrankungen benötigt und stehen nur begrenzt zur Verfügung. Daher ist eine kontinuierliche Spendenbereitschaft von großer Bedeutung.</p>

<p>Mit ihrer Teilnahme setzen die Feuerwehrangehörigen ein starkes Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Verantwortung. Neben der Hilfe in akuten Notlagen leisten sie damit auch einen wichtigen Beitrag zur langfristigen medizinischen Versorgung.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong></p>

<p>Landeshauptstadt Mainz<br>
Feuerwehr<br>
<strong>Presse- und Medienarbeit</strong><br>
Jakob-Leischner-Straße 11<br>
55128 Mainz<br>
Tel 0 61 31 - 12 4650 (Pressetelefon)<br>
Fax 0 61 31 - 12 4583<br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Institut für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7066</guid>
                        <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Proteinhemmung kann Leukämiezellen schwächen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/proteinhemmung-kann-leukaemiezellen-schwaechen.html</link>
                        <description>Forschende der Universitätsmedizin Mainz konnten gezielt Abwehrreaktionen und Zelltod von Krebszellen auslösen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Mainz, 08.04.2026, nb)</strong><strong> In einer Studie der Universitätsmedizin Mainz konnten Krebszellen bei akuter myeloischer Leukämie durch einen neu entdeckten Mechanismus gezielt geschwächt werden. Die Hemmung bestimmter Proteine, die die Genaktivität beeinflussen, löste eine starke Abwehrreaktion der Krebszellen aus. Diese Immunantwort ähnelte der einer Grippe, schwächte die Tumorzellen und konnte deren Zelltod auslösen. Mit immunstimulierenden Botenstoffen konnten die Forschenden diesen Effekt sogar verstärken. Langfristig könnten die Ergebnisse dazu beitragen, eine neue, gezielt entwickelte Kombinationstherapie für akute myeloische Leukämie zu entwickeln. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift <em>Blood</em> veröffentlicht.</strong></p>

<p class="MsoHeader">Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine aggressive Form von Blutkrebs. Er entsteht, wenn sich im Knochenmark, wo die Blutzellen gebildet werden, Vorläuferzellen der Blutzellen unkontrolliert vermehren. Diese funktionsunfähigen Zellen verdrängen die gesunden Blutzellen, sodass ein Mangel an Blutkörperchen und Blutplättchen entsteht. Dadurch funktionieren der Sauerstofftransport, die Blutgerinnung und die Immunabwehr nur noch eingeschränkt.</p>

<p class="MsoHeader">Ein Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Daniel Sasca, Leiter der Personalisierten Hämatologie und Medizinischen Onkologie in der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, hat untersucht, wie sich die Hemmung der zwei Proteine p300 und CBP auf die Tumorzellen auswirkt. Diese beiden Proteine wirken wie Schaltzentralen und steuern, welche Gene in einer Zelle ein- und ausgeschaltet werden.</p>

<p class="MsoHeader">Bislang gingen Forschende davon aus, dass die Hemmung von p300 und CBP generell die Aktivität von Genen abschwächt. Die Ergebnisse der Studie „Inhibition of p300/CREBBP catalytic activity drives context-dependent transcriptional activation in AML“ zeigten jedoch das Gegenteil: In einem Teil der Krebszellen schaltete die Proteinhemmung bestimmte Abwehrprogramme ein. Das wiederum aktivierte Gene, die normalerweise in der Immunabwehr von Virusinfektionen involviert sind. Diese Immunantwort bewirkte, dass die Krebszellen ihr Wachstum einstellten, sich veränderten und schließlich abstarben. „Wir sehen hier eine Art Fehlalarm im Inneren der Krebszellen“, erklärt der Studienleiter Dr.&nbsp;Sasca. „Die Tumorzellen bekommen durch unsere Therapie eine schwere Grippe und gehen daran zugrunde.“</p>

<p class="MsoHeader">Diesen Effekt konnten die Forschenden sogar gezielt verstärken: In Kombination mit Interferon-alpha, einem körpereigenen Abwehrstoff gegen Viren und Tumore, reagierten die Krebszellen besonders empfindlich. Sowohl in Zellkulturen als auch in Tiermodellen wirkte die Kombinationstherapie deutlich stärker gegen die Leukämie.</p>

<p class="MsoHeader">Diesen Mechanismus untersuchten die Forschenden auf mehreren Ebenen der Genregulation gleichzeitig: von der Genaktivität über Proteinveränderungen bis zum DNA-Protein-Komplex. Dafür nutzen die Forschenden moderne biochemische Analysemethoden, wie Einzelzelluntersuchungen, Proteomanalysen und genetische Testverfahren. Das ermöglichte es den Wissenschaftler:innen, die Reaktion der Leukämiezellen auf die Hemmung von p300 und CBP aus mehreren Blickwinkeln gleichzeitig zu beobachten. Die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung könnten neue Perspektiven für die Behandlung der akuten myeloischen Leukämie eröffnen – in Form von neuen Kombinationstherapien, die die gezielte „Selbstabwehr“ der Krebszellen nutzt.</p>

<p class="MsoHeader">Die translational ausgerichtete Forschungsarbeit wird im Rahmen des Emmy-Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Als Teil des Sonderforschungsbereichs 1292 untersuchen Wissenschaftler:innen der Universitätsmedizin Mainz mit externen Kooperationspartnern in Frankfurt, Greifswald und Cambridge die Ursachen ineffizienter Immunantworten bei Tumoren und chronischen Infektionen mit dem Ziel, neue immuntherapeutischer Therapien zu entwickeln.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p><strong>Originalpublikation:</strong></p>

<p>Markus Meyerhöfer, Yawen Zhou, Aaron Gallego-Crespo , Viral Shah, Malte Behrendt,&nbsp; Maria Saura-Pañella, Björn Häupl, Oleksandr Todoriuk, Monika Hartmann, Matthias Klein, Catherine Wölfel, Patricia Hähnel, Christian Michel, Sabine Muth, Thomas Kindler, Tobias Bopp, Hansjörg Schild, Sarah Horton, Markus Radsak, Matthias Theobald, George Vassiliou, Brian Huntly, Michael Kühn, Falk Butter, Thomas Oellerich, Daniel Sasca.</p>

<p>Inhibition of p300/CREBBP catalytic activity drives context-dependent transcriptional activation in AML, <em>Blood</em> (2026)</p>

<p>Open Access: <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0006497126006531" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0006497126006531</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Dr. med. Daniel Sasca<br>
Leitung Personalisierte Hämatologie und Medizinische Onkologie<br>
III. Medizinische Klinik und Poliklinik<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:DanielDr.Sasca@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>III. Medizinischen Klinik und Poliklinik - Hämatologie und medizinische Onkologie</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 13:45:00 +0200</pubDate>
                        <title>#TeamUM auf die Ohren: Neuer Podcast der Universitätsmedizin Mainz „Die Meenzer Onkoschwestern“ gestartet</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/teamum-auf-die-ohren-neuer-podcast-der-universitaetsmedizin-mainz-die-meenzer-onkoschwestern-gestartet.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Universitätsmedizin Mainz ist jetzt mit einer weiteren Podcast-Serie auf Sendung gegangen:&nbsp;Tatjana Jung und Natascha Heiduczek – onkologische Pflege-Expertinnen in der Urologie und Strahlentherapie – präsentieren „Die Meenzer Onkoschwestern“. Der Podcast richtet sich an Expert:innen, Auszubildende, Patient:innen, Angehörige und alle Interessierten. Die Zuhörer:innen erwartet geballtes Fachwissen über Zytostatika, Port-Management und Nebenwirkungen. Zudem sprechen die Pflege-Expertinnen mit ihren Podcast-Gästen auch über die Themen Hoffnung, Sterben und Tod.</strong></p>

<p>Nach intensiver Vorbereitung präsentieren Tatjana Jung und Natascha Heiduczek – onkologische Pflege-Expertinnen in der Urologie und Strahlentherapie der Universitätsmedizin Mainz –&nbsp;jetzt ihren eigenen Podcast: „Die Meenzer Onkoschwestern“.</p>

<p>Mit geballtem Fachwissen und unterschiedlichen Gästen sprechen die beiden über Zytostatika, Port-Management und Nebenwirkungen, aber vergessen dabei nie den Menschen hinter der Therapie. Weil sie wissen, dass Onkologie oft schwere Kost ist, mischen sie Mitgefühl mit einer Prise Humor in ihre Gespräche – denn manchmal ist Lachen die beste (Zusatz-) Medizin.</p>

<p>Den Podcast sehen die beiden als „Wissenskanal für Expert:innen, Auszubildende, Betroffene und Angehörige und allgemein Interessierte“. Gelebtes und Erlebtes auf Station wird berichtet und sie versprechen: „Mit unseren Gästen führen wir die besten Gespräche der Welt zwischen Portspülungen und Infusionsständern. Onkologie. Echt. Fachlich. Und mit ganz viel Herz.“</p>

<p>Alle zwei Wochen erscheint eine neue Folge. In der ersten Episode dreht sich alles um die Meenzer Onkoschwestern: Wer sie sind, was sie antreibt und warum sie ihren Job in der Onkologie lieben. Reinhören lohnt sich!</p>

<p><a href="https://die-meenzer-onkoschwestern.podigee.io" target="_blank" class="btn btn-outline-danger" rel="noreferrer">Zum Podcast&nbsp;„Die Meenzer Onkoschwestern“</a></p>

<p><br>
Das #TeamUM gibt es auch in zwei weiteren Podcasts auf die Ohren:</p>

<p><a href="https://knochenschrauber.podigee.io" target="_blank" class="btn btn-outline-danger" rel="noreferrer">Zum Podcast&nbsp;„Knochenschrauber“</a></p>

<p><a href="https://inside-um.podigee.io" target="_blank" class="btn btn-outline-danger" rel="noreferrer">Zum Podcast&nbsp;„InsideUM“</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Radioonkologie und Strahlentherapie</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) I</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) II</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neuen Behandlungsansatz gegen Sepsis entdeckt</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/neuen-behandlungsansatz-gegen-sepsis-entdeckt.html</link>
                        <description>Wissenschaftler:innen der Universitätsmedizin Mainz entschlüsseln bisher unbekannten Abwehrmechanismus des Immunsystems gegen bakterielle Infektionen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Eine Forschungsteam der Universitätsmedizin Mainz hat einen bislang unbekannten Mechanismus entdeckt, mit dem das Immunsystem bakterielle Infektionen bekämpft. Die Wissenschaftler:innen fanden heraus, dass ein bestimmtes Protein, der sogenannte Ionenkanal PACC1, entscheidend dafür ist, dass Immunzellen Bakterien effektiv abtöten können. Fehlt das Protein, kommt es zu verstärkten Entzündungsreaktionen. Im Tiermodell zeigte sich zudem eine erhöhte Sterblichkeit bei einer durch Bakterien ausgelösten Sepsis. Langfristig könnten die Ergebnisse dazu beitragen, neue Behandlungsstrategien gegen die bakterielle Sepsis zu entwickeln – insbesondere angesichts zunehmender Antibiotikaresistenzen. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift <em>Proceedings of the National Academy of Sciences</em> (PNAS) veröffentlicht.</strong></p>

<p class="MsoHeader">Sepsis, auch Blutvergiftung genannt, ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Sie entsteht, wenn das Immunsystem eine Infektion nicht mehr lokal begrenzen kann und in der Folge fehlerhaften Abwehrreaktionen des Körpers die Gewebe und Organe lebensbedrohlich schädigen. Trotz moderner intensivmedizinischer Behandlungsmöglichkeiten sterben ca. 20-50&nbsp;Prozent der Patient:innen mit Sepsis an deren Folgen.</p>

<p class="MsoHeader">Das Immunsystem bekämpft bakterielle Krankheitserreger, die eine Sepsis auslösen können, mithilfe von Phagolysosomen. Das sind „Verdauungsräume“ der Immunzellen: spezialisierte Zellkompartimente, in denen Bakterien abgebaut werden. Für den Abbau der Bakterien ist eine saure Umgebung notwendig. Diese wird durch Proteinkomplexe in der Oberfläche der Zellkompartimente, sogenannte Ionenkanäle, reguliert. Der genaue Wirkmechanismus der Ionenkanäle bei der Immunabwehr war bislang weitgehend ungeklärt.</p>

<p class="MsoHeader">Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Markus Bosmann vom Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz hat jetzt in der Studie „Proton-Activated Chloride Channel 1 (PACC1) is essential for innate host defense against bacterial sepsis“ gezeigt, dass der Ionenkanal PACC1 (Proton-activated Chloride Channel 1) eine zentrale Schutzfunktion bei lebensbedrohlichen bakteriellen Infektionen einnimmt. Die Wissenschaftler:innen konnten zeigen, dass es den Immunzellen nicht mehr ausreichend gelingt, die Bakterien zu bekämpfen, wenn PACC1 fehlt.</p>

<p class="MsoHeader">Die Forschenden fanden heraus, dass die Verdauungsräume ohne den Ionenkanal nicht ausreichend sauer waren und die Bakterien darum schlechter abgebaut wurden. Das führte zu einer verstärkten und fehlgeleiteten Entzündungsreaktion. Darüber hinaus stieg im Tiermodell die Sterblichkeit bei bakterieller Sepsis deutlich an. „Bei einer reinen Entzündungsreaktion ohne lebende Bakterien zeigten sich diese Effekte nicht“, betont Professor Bosmann. „Das unterstreicht die spezifische Bedeutung von PACC1 für die bakterielle Abwehr. Es ist überraschend, dass ein einzelner Chloridkanal eine derart zentrale Schutzfunktion im Immunsystem übernimmt.“</p>

<p class="MsoHeader">Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise darauf, wie Störungen der bakteriellen Abwehr zur Entstehung schwerer Infektionen wie der Sepsis beitragen können. Gleichzeitig eröffnen sie langfristig mögliche neue Ansätze für die klinische Anwendung, insbesondere angesichts steigender Antibiotikaresistenzen, die die Behandlungsmöglichkeiten bakterieller Sepsis einschränken. So könnte eine gezielte Steigerung der PACC1-Aktivität zukünftig als Wirkprinzip für die Entwicklung neuartiger Therapien gegen die bakterielle Sepsis dienen.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p><strong>Originalpublikation:</strong></p>

<p>Lucien P. Garo, Kevin Brueck, Sarah Walachowski, Archana Jayaraman, Marcel Strueve, Shuang Xu, Hulbert Yang, Matthew Helmkamp, Seung Hoan Choi, Christoph Reinhardt, Markus Bosmann.<br>
Proton-Activated Chloride Channel 1 (PACC1) is essential for innate host defense against bacterial sepsis, <em>PNAS</em> (2026)</p>

<p>DOI: <a href="https://www.doi.org./10.1073/pnas.2515768123" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.doi.org./10.1073/pnas.2515768123</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Prof. Dr. Markus Bosmann<br>
Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH)<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:Markus.Bosmann@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
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                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH)</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7057</guid>
                        <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 14:05:11 +0200</pubDate>
                        <title>Einladung zum „Parkinson-Infotag“ an der Universitätsmedizin Mainz am 11. April 2026</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/einladung-zum-parkinson-infotag-an-der-universitaetsmedizin-mainz-am-11-april-2026.html</link>
                        <description>Sektion für Bewegungsstörungen und Neurostimulation der Klinik und Poliklinik für Neurologie informiert über aktuelle Therapiemöglichkeiten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Anlässlich des Welt-Parkinson-Tags lädt die Sektion für Bewegungsstörungen und Neurostimulation der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz am Samstag, 11. April 2026, zu einem „Parkinson-Infotag“ ein. Zwischen 10.00 und 14.00 Uhr erfahren alle Interessierten Wissenswertes über das Behandlungsangebot an der Universitätsmedizin Mainz. Im Rahmen der Veranstaltung haben die Teilnehmenden zudem die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen. Der „Parkinson-Infotag“ findet im Hörsaal der Chirurgie im Gebäude 505 H der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz) statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</strong></p>

<p>Morbus Parkinson ist mit rund 400.000 Betroffenen nach der Alzheimer-Krankheit die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung in Deutschland. Zu den typischen Symptomen der Erkrankung zählen insbesondere motorische Störungen wie beispielsweise ein Zittern in Ruhe (Parkinson-Tremor), eine Bewegungsverlangsamung (Bradykinese), eine zunehmende Muskelsteifheit (Rigor) sowie eine Gleichgewichtsstörung (posturale Instabilität). Darüber hinaus können auch unspezifische Symptome wie Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Schmerzen auftreten. Die Erkrankung kann die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen. Parkinson ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung, deren Verlauf jedoch durch spezielle Medikamente und unterstützende Therapien positiv beeinflusst werden kann.</p>

<p>Im Mittelpunkt des „Parkinson-Infotags“ an der Universitätsmedizin Mainz am 11. April stehen aktuelle und bewährte Therapien sowie ein Überblick über allgemeine Behandlungsstrategien im Krankheitsverlauf. „Ziel unserer Veranstaltung ist es, allen Interessierten fundierte Informationen über die Behandlung von Morbus Parkinson zu vermitteln. Dazu gehören beispielsweise die Chancen und möglichen Risiken einer Tiefen Hirnstimulation (THS) sowie der hohe Stellenwert von Physiotherapie und Bewegung bei dieser Erkrankung. Zudem möchten wir den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, mit uns und miteinander ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen“, betont PD Dr. Christian Dresel, Leiter des Bereichs für Bewegungsstörungen und Neurostimulation der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p>Im Rahmen der Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden Informationen über die Tiefe Hirnstimulation (THS) als wichtige Therapieoption. Die THS kommt in der Regel zur Anwendung, wenn die medikamentöse Parkinson-Therapie nicht mehr ausreichend ist und die Betroffenen deshalb an Lebensqualität verlieren. Hierbei werden Gehirnelektroden durch einen Impulsgenerator gesteuert. Das THS-Verfahren wird in der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz seit rund 20 Jahren in enger Kooperation mit der Klinik für Neurochirurgie eingesetzt. Seit Ende 2021 steht in Mainz zusätzlich die telemedizinische THS-Therapie zur Verfügung.</p>

<p class="MsoBodyText2">Die Bezeichnung Morbus Parkinson geht auf den englischen Arzt James Parkinson zurück, der die Hauptsymptome der Erkrankung erstmals 1817 beschrieben hat. Auf eine Initiative der European Parkinsons Disease Association wurde an seinem Geburtstag, dem 11. April, im Jahr 1997 der Welt-Parkinson-Tag ins Leben gerufen. Der jährliche Gedenktag soll das Bewusstsein für die Erkrankung erhöhen, deren Verständnis fördern und so zu verbesserten Behandlungsmöglichkeiten beitragen.</p>

<p class="MsoBodyText2">Weitere Informationen zum „Parkinson-Infotag“ und zur Parkinson-Therapie an der Universitätsmedizin Mainz gibt es im Internet unter <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/neurologie" target="_blank">www.unimedizin-mainz.de/neurologie</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Vertreter:innen der Medien sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.</strong></p>

<p><strong>Gerne vermitteln wir Ihnen im Vorfeld Interviewpartner:innen.</strong></p>

<p><strong>Wir bitten um einen redaktionellen Terminhinweis und eine Ankündigung im Veranstaltungskalender.</strong></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt:</strong><br>
PD Dr. Christian Dresel<br>
Klinik und Poliklinik für Neurologie – Sektion für Bewegungsstörungen und Neurostimulation Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7094<br>
<a href="mailto:Christian.Dresel@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>
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                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Neurochirurgische Klinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Neurologie</category>
                            
                                <category>Neuroradiologie</category>
                            
                                <category>Institut für Neuropathologie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>I. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz unter neuer Leitung</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/i-medizinische-klinik-und-poliklinik-der-universitaetsmedizin-mainz-unter-neuer-leitung.html</link>
                        <description>Univ.-Prof. Dr. Christian Lange tritt die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Peter Galle als Klinikdirektor an</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Zum 1. April 2026 hat Univ.-Prof. Dr. Christian Lange die Leitung der I. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz übernommen. Zugleich wurde er auf die W3-Professur für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie berufen. Er wechselt vom LMU Klinikum München, wo er die Hepatologie und das Leber Centrum München leitete und eine W2-Professur für Hepatologie innehatte. Professor Lange tritt die ruhestandsbedingte Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Peter Galle an, der die Klinik seit April 1998 geleitet und ihre Entwicklung über mehr als zwei Jahrzehnte maßgeblich geprägt hat.</strong></p>

<p class="MsoHeader">„Mit Professor Lange gewinnt die Universitätsmedizin Mainz einen ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Gastroenterologie, der Hepatologie und der Transplantationsmedizin“, sagt Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. „Ich begrüße ihn ganz herzlich als neuen Direktor der I.&nbsp;Medizinischen Klinik und Poliklinik im #TeamUM. Gleichzeitig danke ich im Namen des gesamten Vorstands Professor Galle für sein außerordentliches Engagement und seine prägende Arbeit über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg. Ich selbst hatte die Gelegenheit, als Oberarzt unter seiner Leitung zu arbeiten und weiß aus erster Hand, wie maßgeblich er die Klinik geprägt hat. Professor Lange wird auf diesem starken Fundament aufbauen und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik setzen.“</p>

<p class="MsoHeader">Der Wissenschaftliche Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, freut sich ebenfalls, den neuen Klinikdirektor begrüßen zu können: „Professor Lange ist nicht nur ein hervorragender Kliniker, sondern auch ein profilierter Wissenschaftler. Insbesondere seine Arbeit zur Leberzirrhose, Lebertransplantation und zum Leberkrebs sowie der Einsatz innovativer komplexer humaner Organmodellen stärken die Brücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung. Seine Schwerpunkte in translationaler Hepatologie und Transplantationsmedizin sind ein großer Gewinn für unseren Forschungsstandort.“</p>

<p class="MsoHeader">Die I.&nbsp;Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz deckt ein breites Spektrum unterschiedlicher Fachgebiete ab. Behandelt werden hier unter anderem Patient:innen mit Erkrankungen des Verdauungstrakts, der Nieren, mit rheumatischen und entzündlichen Erkrankungen und mit Infektionserkrankungen. Als neuer Direktor und Inhaber der W3-Professur für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie hat sich Univ.-Prof. Dr. Christian Lange zum Ziel gesetzt, insbesondere den Bereich der Endoskopie, die Hepatologie, die gastrointestinale Onkologie und die Transplantationsmedizin weiter auszubauen. In diesen Schwerpunkten soll die Klinik als überregionales Zentrum weiter gestärkt werden, sodass künftig noch mehr Patient:innen von hochspezialisierten Behandlungen profitieren können. „Die Transplantationsmedizin ist einer meiner persönlichen klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte und die Leber- und Nierentransplantation sind ein Aushängeschild der Universitätsmedizin Mainz“, sagt Professor Lange. „Der weitere Ausbau des Transplantationsprogrammes in Mainz ist eines meiner wesentlichen Ziele.“</p>

<p class="MsoHeader">Besondere Forschungsschwerpunkte von Professor Lange sind die Leberzirrhose, Lebertransplantation und Leberkrebs. Dabei widmet er sich sowohl grundlagenwissenschaftlichen, immunologischen als auch klinisch-translationalen Fragestellungen. An der Universitätsmedizin Mainz plant er, eine hepatologische Forschungsgruppe aufzubauen und interdisziplinäre Projekte zur Transplantationsmedizin zu etablieren.</p>

<p class="MsoHeader">Im Bereich Lehre plant Professor Lange, Medizinstudierenden frühzeitig noch enger in die klinische Arbeit einzubinden. Zudem möchte er die praktische Ausbildung, etwa im Bereich der Sonographie, vertiefen. Ergänzend sollen Mentoringprogramme und strukturierte Weiterbildungsangebote für angehende Fachärzt:innen die Vereinbarkeit von klinischer Tätigkeit und wissenschaftlicher Karriere verbessern.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Zur Person Christian Lange:</strong><br>
Christian Lange wurde 1979 in Rottweil geboren. Sein Medizinstudium absolvierte er von 2000 bis 2007 an der Universität Tübingen und am King’s College in London. Anschließend war er als Assistenzarzt am Universitätsklinikum Frankfurt tätig und promovierte 2009 an der Universität Tübingen. Es folgte ein Postdoc-Aufenthalt im Universitätsspital Lausanne in der Schweiz, bevor er als Assistenzarzt ans Universitätsklinikum Frankfurt zurückkehrte, wo er sich 2015 habilitierte. Als Oberarzt für Innere Medizin war er ab 2015 in der Gastroenterologie und Hepatologie der Medizinischen Klinik I am Universitätsklinikum Frankfurt tätig und übernahm die Leitung der Hochschulambulanz. 2018 wechselte er als Leitender Oberarzt und stellvertretender Direktor der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie ans Universitätsklinikum Essen und war dort ab 2020 als Kommissarischer Direktor tätig.</p>

<p class="MsoHeader">2019 wurde Christian Lange auf eine W2-Professur für Translationale Hepatologie an die Universität Duisburg-Essen berufen. Seit 2021 hatte er eine W2-Professur für Hepatologie an der Universität München inne und leitete am dortigen LMU Klinikum München die Hepatologie und das Leber Centrum München.</p>

<p class="MsoHeader">Zu seinen Auszeichnungen gehören u. a. der Förderpreis der Mitteldeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, der Janssen Virology Award für HCV und der Martin Gülzow-Preis der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Seit 2024 ist er zudem Sprecher des Else Kröner-Forschungskollegs „Transplantationsmedizin – Strategien zur Reparatur von Spenderlebern und -Nieren“.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>I. Medizinischen Klinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gezielte Behandlung der akuten Lungenembolie</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/gezielte-behandlung-der-akuten-lungenembolie.html</link>
                        <description>Ultraschallgestütztes Katheterverfahren zeigt in einer internationalen Studie der Universitätsmedizin Mainz bei Risikopatient:innen Vorteile gegenüber der Standardbehandlung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Risikopatient:innen mit einer akuten Lungenembolie können von einer gezielten ultraschallunterstützten und kathetergesteuerten Therapie profitieren. Das zeigt eine große internationale klinische Studie unter wissenschaftlicher Leitung der Universitätsmedizin Mainz. Die Wissenschaftler:innen untersuchten die Wirksamkeit eines minimalinvasiven Verfahrens, bei dem ein thrombolytisches (blutgerinnselauflösendes) Medikament über einen speziellen Katheter direkt in die Lungenarterien verabreicht und das Gerinnsel gleichzeitig mit Ultraschallenergie behandelt wird. Im Vergleich zur bisherigen Standardtherapie mit blutverdünnenden Medikamenten allein war die Sterblichkeit oder ein lebensbedrohlicher Kreislaufeinbruch im Studienarm des ultraschall- und katheterbasierten Verfahrens um 61&nbsp;Prozent geringer. Die Studienergebnisse wurden jetzt im <em>New England Journal of Medicine</em> veröffentlicht.</strong></p>

<p class="MsoHeader">Eine akute Lungenembolie entsteht, wenn ein Blutgerinnsel ein oder mehrere Gefäße in der Lunge verstopft. Bei Patient:innen mit mittlerem oder hohem Risiko kann die Verstopfung die Fähigkeit des Herzens, Blut durch die Lunge zu pumpen, so stark beeinträchtigen, dass sie lebensbedrohlich ist. Etwa 15&nbsp;Prozent der Betroffenen sterben an den Folgen der akuten Lungenembolie. Durch blutgerinnselauflösende Medikamente, sogenannte Thrombolytika, können Gefäßverschlüsse wirksam aufgelöst werden. Allerdings erhöhen sie das Risiko für schwere Blutungen, insbesondere im Gehirn. Deshalb werden sie bisher in der Regel nur in den schwersten Fällen eingesetzt.</p>

<p class="MsoHeader">Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr.&nbsp;Stavros Konstantinides, Ärztlicher Direktor des Centrums für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz, hat in der HI-PEITHO (Ultrasound-facilitated, Catheter-directed, Thrombolysis in Intermediate-high Risk Pulmonary Embolism)-Studie die klinische Wirksamkeit und Sicherheit einer alternativen Behandlungsmethode untersucht und mit der bisherigen Standardtherapie der akuten Lungenembolie verglichen.</p>

<p class="MsoHeader">Die untersuchte Methode setzt gezielt an: Ein dünner Schlauch, der Katheter, wird über eine Vene in der Leiste bis in die Lunge geführt. Dadurch kann das thrombolytische Medikament direkt ins Blutgerinnsel abgegeben werden. Zusätzlich wird bei dem Verfahren Ultraschallenergie eingesetzt, die den Abbau des Gerinnselns beschleunigt. Dadurch wird die Behandlungszeit reduziert und die notwendige Thrombolytika-Dosis gesenkt.</p>

<p class="MsoHeader">„Die HI-PEITHO-Studie ist die bisher größte und erste ihrer Art auf dem Gebiet der Lungenembolie. Sie zeigt, dass ein Kathetereingriff wirksam sein kann und die Prognose für bestimmte Patienten und Patientinnen mit schwerer Lungenembolie bei einem niedrigen Risiko für Blutungskomplikationen verbessern kann“, sagt Professor Konstantinides. An der multizentrischen Studie nahmen 544 erwachsene Patient:innen mit akuter Lungenembolie und mittlerem bis hohem Komplikationsrisiko aus Deutschland, sieben weiteren europäischen Ländern und den USA teil. Während eine Gruppe die ultraschallgestützte katheterbasierte Thrombolyse sowie zusätzlich die Standardtherapie mit blutverdünnenden Medikamenten, sogenannten Antikoagulanzien, erhielt, wurde die Kontrollgruppe mit Antikoagulanzien allein behandelt.</p>

<p class="MsoHeader">Innerhalb der ersten sieben Tage nach der Behandlung lag die Sterblichkeit oder ein lebensbedrohlicher Herz-Kreislaufkollaps in der Katheter-Gruppe bei 4&nbsp;Prozent und in der Kontrollgruppe bei 10,3&nbsp;Prozent. Das entspricht einer signifikanten Senkung des sogenannten primären Endpunktes der Studie um 61&nbsp;Prozent nach ultraschallunterstützter und kathetergesteuerter Behandlung. Schwere Komplikationen traten insgesamt selten auf und Hirnblutungen wurden in keiner der Gruppen beobachtet.</p>

<p class="MsoHeader">Die HI-PEITHO-Studie wurde von der Universitätsmedizin Mainz initiiert und wissenschaftlich mit geleitet. Sie wurde in Partnerschaft mit dem Pulmonary Embolism Response Team (PERT) Consortium in den USA und dem Studiensponsor Boston Scientific durchgeführt.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p><strong>Originalpublikation:</strong></p>

<p>Kenneth Rosenfield, Frederikus A. Klok, Gregory Piazza, Andrew S.P. Sharp, Fionnuala Ní Áinle, Michael R. Jaff, Stefano Barco, Samuel Z. Goldhaber, Nils Kucher, Irene M. Lang, Irene Schmidtmann, Keith M. Sterling, Aleksander Araszkiewicz, Vishal Arora, Rafael Cires-Drouet, John Coghlan, Lukas Hobohm, Wulf D. Ito, Kurt Jacobson, Christoph Kaiser, Grzegorz Kopec, Kristin Marx, Samuel McElwee, Nicolas Meneveau, Peter Monteleone, Jose M. Montero-Cabezas, Christoph B. Olivier, John Park, Marek Roik, Rahul Sakhuja, Andi Tego, Markus Theurl, Gautam Visveswaran, Jan Albert Vos, Michael N. Young, Federico M. Asch, Stavros V. Konstantinides.<br>
Ultrasound-Facilitated, Catheter-Directed Fibrinolysis for Acute Pulmonary Embolism, <em>New England Journal of Medicine</em> (2026)</p>

<p>DOI: <a href="https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2516567" target="_blank" rel="noreferrer">10.1056/NEJMoa2516567</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Stavros Konstantinides<br>
Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH)<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:Stavros.Konstantinides@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH)</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7027</guid>
                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 07:50:18 +0200</pubDate>
                        <title>Generalistische Pflegefachausbildung startet voll besetzt</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/generalistische-pflegefachausbildung-startet-voll-besetzt.html</link>
                        <description>Interesse am Ausbildungsweg an der Universitätsmedizin Mainz ist hoch </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Das Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege an der Universitätsmedizin Mainz beginnt den Aprilkurs mit 31 Auszubildenden. Damit hat die Nachfrage das Angebot an freien Plätzen übertroffen, eine Warteliste wird geführt. Die Auszubildenden starten in eine dreijährige generalistische Ausbildung zur/ zum Pflegefachfrau/-mann. Ein duales Studium „Gesundheit und Pflege“ in Kooperation mit der Katholischen Hochschule Mainz kann im Rahmen dieser Ausbildung ebenfalls absolviert werden. </strong></p>

<p class="MsoHeader">„Die Zahl der Auszubildenden zur Pflegefachperson erreicht aktuell einen neuen Höchststand. Noch nie zuvor konnten zum April mehr als 30 Ausbildungsverträge unterschrieben werden“, erklärt Kathrin Zednik, Vorstand Pflege- und Gesundheitsfachberufe der Universitätsmedizin Mainz. „Gut ausgebildete Pflegefachkräfte sind unerlässlich für die tägliche Arbeit und den Erfolg unserer Universitätsmedizin. Dass der Pflegeberuf gerade bei jungen Menschen so gut ankommt, freut uns besonders - zeigt es doch auch, dass er als bereichernd und wertvoll für die Gesellschaft wahrgenommen wird.“<strong> </strong></p>

<p class="MsoHeader">Über alle Jahrgänge hinweg erlernen derzeit rund 220 Auszubildende den Pflegefachberuf am Ausbildungszentrum für Gesundheit und Pflege. Die Ausbildung ist zirkulär aufgebaut und folgt einem kompetenzorientierten Konzept, das Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt. „Insbesondere die Erhebung und Feststellung des individuellen Pflegebedarfs, die Organisation, Gestaltung und Steuerung des Pflegeprozesses sowie die Analyse, Sicherung und Weiterentwicklung der Pflegequalität sind wichtige Ziele der Ausbildung“, erläutert Iris Müller, Gesamtschulleitung des Ausbildungszentrums Gesundheit und Pflege der Universitätsmedizin Mainz. Als Maximalversorger biete die Universitätsmedizin ideale Voraussetzungen: Das große Spektrum an Krankheitsbildern – darunter auch seltene Erkrankungen – sowie der Einsatz modernster medizinischer Technologien und Innovationen machen die Ausbildung zur Pflegefachkraft besonders vielfältig und attraktiv, berichtet Iris Müller.</p>

<p class="MsoHeader">Stephanie Groß, Leiterin des Geschäftsbereichs Ausbildung, Fort- und Weiterbildung der Universitätsmedizin Mainz, ergänzt: „Wir vermitteln nicht nur fachliche Qualifikation, sondern begleiten unsere Auszubildenden auch persönlich und individuell auf einen verantwortungsvollen Beruf.“</p>

<p class="MsoHeader">Die Ausbildung zur Pflegefachperson dauert drei Jahre und beginnt jeweils im April und Oktober. Die Auszubildenden können zwischen vertiefenden Kursen in der stationären Akutpflege, der psychiatrischen Versorgung und – ausschließlich zum Oktoberkurs – auch in der Pädiatrie auswählen. In Kooperation mit externen Anbietern können ebenfalls vertiefende Erfahrungen in der stationären Langzeitpflege gewonnen werden.</p>

<p class="MsoHeader">Im Vergleich zu den Vorjahren hat der prozentuale Anteil der Bewerber:innen mit Hochschulreife zugelegt. Während der Ausbildung kann ebenfalls ein duales Studium „Gesundheit und Pflege“ an der Katholischen Hochschule Mainz absolviert werden, das mit dem Bachelor of Science abschließt. Von Vorteil für die Studierenden ist die Möglichkeit, die Ressourcen der Universitätsmedizin nutzen zu können, beispielsweise die auf dem Campus angesiedelte Bereichsbibliothek.</p>

<p class="MsoHeader">Ein Grund für die insgesamt gestiegenen Bewerberzahlen für den Pflegefachberuf liegt nach Einschätzung des Ausbildungszentrums vor allem in der verstärkten Sichtbarkeit und Bekanntmachung des Berufsbildes bei jungen Menschen. „Unter anderem sind wir mit einer sehr erfolgreichen Werbeaktion direkt in die Schulen gegangen und waren auf Berufsinformationsmessen sowie Informationstagen präsent“, sagt Iris Müller. Darüber hinaus hat eine stärkere Präsenz in den sozialen Medien, etwa auf TikTok, sowie eine begleitende Plakatkampagne zur größeren Aufmerksamkeit beigetragen. Inzwischen erreichen das Ausbildungszentrum in Mainz Bewerbungen aus der gesamten Bundesrepublik sowie zunehmend auch aus dem Ausland.</p>

<p class="MsoHeader">Der nächste Ausbildungsbeginn startet im Oktober 2026. Bewerbungen dafür sind schon jetzt möglich<strong>.</strong></p>

<p class="MsoHeader"><em>Die Universitätsmedizin Mainz ist einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. Sie bietet jährlich insgesamt rund 750 Ausbildungsplätze. Das Ausbildungsangebot erstreckt sich über mehr als 20 Ausbildungsberufe in sechs Bereichen – Gesundheitsfachberufe, IT, Medizintechnik und Technik sowie Pädagogik und kaufmännische Berufe. Im Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege stehen insgesamt 250 Ausbildungsplätze zur Verfügung.</em></p>

<p class="MsoBodyText2">&nbsp;</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong>Kontakt:</strong><br>
Iris Müller<br>
Gesamtschulleitung Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-3255<br>
<a href="mailto:iris.mueller@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Anke Giani<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7771<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7021</guid>
                        <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 09:09:00 +0100</pubDate>
                        <title>UM-Patientengeschichte: Die chronische Lungenembolie – eine oft unerkannte Gefahr für die Herzgesundheit</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/um-patientengeschichte-die-chronische-lungenembolie-eine-oft-unerkannte-gefahr-fuer-die-herzgesundheit.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mehrere Jahre nachdem Jutta Fritzsche eine Lungenembolie erlitten hat, wird bei ihr eine seltene, aber schwerwiegende Spätfolge diagnostiziert: Sie hat eine chronische Lungenembolie entwickelt, die ihre Herzgesundheit gefährdet. Zur Behandlung setzen die Expert:innen an der UM die sogenannte Ballon-Pulmonalis-Angioplastie (BPA) – ein hochmodernes, minimalinvasives Verfahren – ein. </strong></p>

<p>2018 erhält Jutta Fritzsche die Diagnose Lungenembolie. Blutgerinnsel haben Gefäße in ihrer Lunge verstopft. „Ich wurde mit Medikamenten behandelt und es ging mir wieder gut", erinnert sie sich. Doch sechs Jahre später beginnt eine Kurzatmigkeit sie immer stärker zu belasten, selbst kurze Wege kann sie nicht mehr am Stück zu Fuß gehen. An der UM erkennt Embolie-Spezialist PD Dr. Dr. Lukas Hobohm vom <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/kardiologie/index.html" target="_blank">Zentrum für Kardiologie</a>, dass Jutta Fritzsche an einer Folgeerkrankung ihrer Lungenembolie leidet: „Werden die Blutgerinnsel in der Lunge bei einer akuten Embolie nicht richtig abgebaut, können sie chronisch werden. Die Folge können irreversible Schäden am Herzen sein."</p>

<p>Rund drei Prozent der Patient:innen mit einer akuten Lungenembolie entwickeln später eine chronische Lungenembolie – die oft unerkannt bleibt. Darum betreiben Lukas Hobohm und sein Team intensive Aufklärung. Um die Verschlüsse in den tiefliegenden Gefäßen der Lunge zu lösen, setzen die Expert:innen an der UM auf die sogenannte Ballon-Pulmonalis-Angioplastie, kurz BPA. „Ein Katheter wird in die Lungengefäße eingeführt, die dann mit einem Ballon geweitet werden. So werden die Verschlüsse beiseitegeschoben, das Blut zirkuliert wieder“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Tommaso Gori, Leiter des Herzkatheterlabors der UM.</p>

<p>Das hochmoderne, minimalinvasive Verfahren kommt auch bei Jutta Fritzsche zum Einsatz. Die Verschlüsse in ihrer Lunge werden in mehreren Schritten beseitigt, die Behandlung ist ein Erfolg und keine große Belastung: „Man spürt nichts davon, außer, dass es mir von Sitzung zu Sitzung viel besser geht! Und das Pflegeteam am Zentrum für Kardiologie ist unglaublich nett und fürsorglich!“ Inzwischen fährt Jutta Fritzsche sogar wieder Rad – zum Beispiel zu ihren Enkeln, für die sie nun endlich wieder Luft hat.<br>
<br>
&nbsp;</p>
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                                <category>Department für Herz-, Lungen- und Gefäßmedizin</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie I - Allgemeine Kardiologie</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7012</guid>
                        <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 07:08:10 +0100</pubDate>
                        <title>„Blut tut doppelt Gut(es)“: 27.878 Euro für die Kinderkrebshilfe Mainz und neue Blutspender:innen gewonnen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/blut-tut-doppelt-gutes-27878-euro-fuer-die-kinderkrebshilfe-mainz-und-neue-blutspenderinnen-gewonnen.html</link>
                        <description>Gemeinsame Spendenaktion unterstützt krebskranke Kinder in der Region</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Blutspenden sind für die medizinische Versorgung unverzichtbar – in Notfällen, bei Operationen und insbesondere in der Behandlung schwerer Erkrankungen. Gleichzeitig sind kritische Engpässe in der Versorgung keine Seltenheit. Um die Blutspendebereitschaft weiter zu stärken, neue Spender:innen zu gewinnen und gleichzeitig krebskranke Kinder aus der Region zu unterstützen, hat das Institut für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz im Juni 2024 gemeinsam mit der Kinderkrebshilfe Mainz e.V. und der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin die Aktion „Blut tut Gut(es)“ ins Leben gerufen. Seitdem sind 27.878 Euro an Spenden zusammengekommen, die nun der Kinderkrebshilfe übergeben worden sind.</strong></p>

<p>Blutprodukte sind nur begrenzt haltbar und müssen daher kontinuierlich neu gewonnen werden. Jede Spende kann für Patient:innen der Universitätsmedizin Mainz entscheidend sein – auch in der Krebstherapie, in der Blutprodukte regelmäßig eingesetzt werden. Rund 19 Prozent des Blutes aus Blutspenden werden für Krebspatient:innen benötigt, die häufig wiederholt auf Transfusionen angewiesen sind.</p>

<p><strong>Einfacher Mechanismus: Aufwandsentschädigung freiwillig spenden</strong></p>

<p>Die Aktion „Blut tut Gute(Es)“ setzt auf ein niedrigschwelliges Prinzip: Blutspender:innen in der Mainzer Transfusionszentrale erhalten nach der Spende eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 27,50 Euro. Wer möchte, kann diesen Betrag ganz oder teilweise zugunsten der Kinderkrebshilfe Mainz e.V. spenden. Die Kampagne war zunächst gezielt auf regionale Unternehmen ausgerichtet: Betriebe konnten gemeinsam mit der Transfusionszentrale Blutspendetermine organisieren und so Mitarbeitenden eine unkomplizierte Teilnahme ermöglichen.</p>

<p>Inzwischen ist die freiwillige Spende auch unabhängig von Unternehmensaktionen möglich: In der Transfusionszentrale Mainz steht eine Spendenbox, in die auch Privatspender:innen ihre Aufwandsentschädigung geben können. Dieses Angebot soll in einem nächsten Schritt auch auf öffentliche Außentermine der Transfusionszentrale ausgeweitet werden – damit Blutspenden und freiwilliges Engagement noch einfacher miteinander verbunden werden können.</p>

<p><strong>Zwischenbilanz: 27.878 Euro für die Kinderkrebshilfe</strong></p>

<p>Die Bereitschaft, nach der Blutspende zusätzlich zu helfen, ist groß: Bis heute sind 27.878 Euro zusammengekommen, die nun der Kinderkrebshilfe Mainz übergeben wurden und somit krebskranke Kinder in der Region unterstützen.</p>

<p>Univ.-Prof. Dr. med. Daniela Krause, Direktorin des Instituts für Transfusionsmedizin Mainz, betont den Versorgungsgedanken: „Jede Blutspende zählt! Wir freuen uns über alle, die durch ihre Spende einen Beitrag zur Versorgung unserer Patient:innen leisten. Dass viele Spenderinnen und Spender darüber hinaus freiwillig ihre Aufwandsentschädigung weitergeben, ist ein starkes Zeichen der Solidarität.“</p>

<p>Univ.-Prof. Dr. med. Corinna Grasemann, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, sieht einen klaren Benefit für die gesamte Kinderklinik: „Blutprodukte werden in der Kinder- und Jugendmedizin in vielen Situationen dringend benötigt – nicht nur in der Onkologie, sondern auch bei schweren Infektionen, nach Unfällen oder Operationen sowie bei akuten und chronischen Erkrankungen. Jede zusätzliche Blutspende stärkt daher die Versorgungssicherheit für alle Kinder und Jugendlichen, die bei uns behandelt werden. Deshalb sind wir sehr dankbar für diese Aktion.“</p>

<p>Univ.-Prof. Dr. med. Jörg Faber, Leiter des Kinderonkologischen Zentrums Mainz, ergänzt mit Blick auf die Behandlung krebskranker Kinder: „Gerade Kinder und Jugendliche mit Krebserkrankungen und Blutkrankheiten sind häufig wiederholt auf Blutprodukte angewiesen – etwa während intensiver Therapien oder bei Komplikationen. Jede Blutspende kann hier unmittelbar dazu beitragen, Behandlungen sicher durchzuführen und die Versorgung stabil zu halten. Umso mehr freuen wir uns über die große Resonanz auf ‚Blut tut Gut(es)‘: Hinter dieser Summe stehen viele Menschen, die mit einem Termin gleich doppelt helfen – sie spenden Blut und unterstützen zugleich unsere Arbeit für betroffene Familien.“</p>

<p><strong>Weiterhin Blutspender:innen gesucht – Unternehmen können Termine ermöglichen</strong></p>

<p>Die Universitätsmedizin Mainz ruft dazu auf, weiterhin Blut zu spenden: Blutprodukte werden jeden Tag benötigt. Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen sind herzlich eingeladen, sich an Blutspendeterminen zu beteiligen oder – etwa als Betrieb – gemeinsam mit der Transfusionszentrale eigene Termine umzusetzen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><em>Das Institut für Transfusionsmedizin - Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz hat es sich zur Aufgabe gemacht, das von Spender:innen bei Außenterminen oder in der Zentrale selbst bereitgestellte Blut auf seine Sicherheit hin zu prüfen und es den Patient:innen der Universitätsmedizin Mainz innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung zu stellen. Es führt Diagnostiken zur Bestimmung von Blutgruppen, irregulären Antikörpern und zur Gewebetypisierung durch und betreibt aktiv Erforschungen des Knochenmarks, der Produktionsstätte für unsere Blutzellen, um neue Therapieformen zu entwickeln.</em></p>

<p><em>Die Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin ist Teil der Universitätsmedizin Mainz und verfügt über hochspezialisierte Schwerpunkte sowie ein breites allgemeinpädiatrisches Angebot. Sie versorgt Familien aus Mainz und weit darüber hinaus: Im Notfall, bei chronischen Erkrankungen und bei seltenen Diagnosen.</em></p>

<p><em>Die Kinderkrebshilfe Mainz e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die 2009 von Kinderärzt:innen des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz gegründet wurde. Ziel der Kinderkrebshilfe Mainz ist es, krebskranken Kindern eine bestmögliche Behandlung zu garantieren und ihre Heilungschancen durch intensive Forschungen zu verbessern – und damit den Krebs gemeinsam zu besiegen.</em></p>

<p>&nbsp;</p>

<p class="MsoNoSpacing"><strong>Kontakt</strong><strong>: </strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Daniela Krause<br>
Institut für Transfusionsmedizin - Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon: 06131 17-3210<br>
<a href="mailto:daniela.krause@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Anke Giani<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7771<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">&nbsp;E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</category>
                            
                                <category>Institut für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7018</guid>
                        <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 18:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Roland Hardt mit Verdienstkreuz am Bande geehrt: Einsatz für bestmögliche Versorgung geriatrischer Patienten - Gesundheitsminister Clemens Hoch überreicht Auszeichnung</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/prof-dr-roland-hardt-mit-verdienstkreuz-am-bande-geehrt-einsatz-fuer-bestmoegliche-versorgung-geriatrischer-patienten-gesundheitsminister-clemens-hoch-ueberreicht-auszeichnung.html</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG DES MINISTERIUMS FÜR WISSENSCHAFT UND GESUNDHEIT (MWG)</h3>

<p><br>
<strong>Auf Vorschlag von Ministerpräsident Alexander Schweitzer hat Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier mit Urkunde vom 16. November 2025 Prof. Dr. med. Roland Hardt aus Mainz mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit, überreichte, in Vertretung von Ministerpräsident Alexander Schweitzer, dem Mediziner im Rahmen einer Feierstunde die Auszeichnung. Roland Hardt engagiert sich in herausragendem Maße im Bereich der Geriatrie. Auf seine Initiative geht die Entwicklung des „Qualitätssiegels Geriatrie“ Rheinland-Pfalz zurück, das seit seiner Implementierung ein unverzichtbares Qualitätsmanagement-Instrument für die geriatrische Rehabilitation in Rheinland-Pfalz ist.</strong></p>

<p>„Seit der Promotion vor vierzig Jahren hat sich Prof. Dr. Hardt der Verbesserung der Versorgung älterer Menschen mit den damit einhergehenden besonderen Herausforderungen verschrieben. Bereits als junger Arzt hat er sich auf ein Thema fokussiert, das noch keinen festen Platz in der Versorgung hatte und damit auch nicht den einfachen Erfolg garantierte. Sein Einsatz ist geprägt von einem tiefen Verantwortungsgefühl für die Menschen. Der Verdienstorden wird an Menschen verliehen, die über die tägliche Pflichterfüllung hinaus eigene Interessen zurückstellen, um sich dem Gemeinwohl zu widmen, die sich engagieren und die sich einsetzen für unsere Gesellschaft“, sagte Clemens Hoch bei der Überreichung des Bundesverdienstkreuzes.</p>

<p>Prof. Dr. med. Roland Hardt ist seit 2016 Leiter der Abteilung Geriatrie am Zentrum für Allgemeinmedizin an der Universitätsmedizin Mainz, die er im Wesentlichen mit aufgebaut hat. Seit 2018 ist er auch Inhaber einer Stiftungsprofessur für Geriatrie, die von der G. und I. Leifheit Stiftung Nassau gefördert wird.</p>

<p>Roland Hardt spezialisierte sich früh nach seiner Promotion 1986 im Bereich der Geriatrie. Zunächst war er von 1995 bis 2005 Chefarzt der Klinik St. Irminen der Vereinigten Hospitien Trier und war dort maßgeblich am Aufbau und an der Entwicklung der ersten geriatrischen Klinik in Rheinland-Pfalz beteiligt. Auch die Entwicklung des „Qualitätssiegels Geriatrie“ Rheinland-Pfalz, ein von Experten entwickeltes Zertifizierungsverfahren, das speziell für geriatrische Einrichtungen konzipiert wurde, um die Versorgung älterer Menschen in Rheinland-Pfalz zu verbessern und die Pflegebedürftigkeit so weit wie möglich hinauszuzögern, geht im Wesentlichen auf seine Initiative zurück. In Rheinland-Pfalz hat dieses Siegel eine besondere Bedeutung, da das Bundesland vor über 20 Jahren Vorreiter bei der Einführung spezifischer Qualitätssiegel für geriatrische Rehabilitation war. 2005 wechselte Hardt an das Katholische Klinikum Mainz, wo er die erste Akutgeriatrie in Rheinland-Pfalz als Modellprojekt in klinischer Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin Mainz aufbaute. &nbsp;</p>

<p>In den Jahren 2009 und 2016 wirkte der Mainzer wesentlich an der Entwicklung des ersten und zweiten Geriatrieplans des Landes Rheinland-Pfalz mit, ein zentrales Strukturpapier zur medizinischen Versorgung älterer Menschen. Der Plan zielt darauf ab, angesichts des demografischen Wandels eine flächendeckende, wohnortnahe und abgestufte geriatrische Versorgung zu gewährleisten. Zudem ist er am Projekt Geriatrisches Netzwerk (GerNe) beteiligt. Dieses führt die Universitätsmedizin Mainz gemeinsam mit der Geriatrischen Fachklinik Rheinhessen-Nahe, dem Marienkrankenhaus Nassau und dem St. Marien- und Annastiftskrankenhaus Ludwigshafen durch. Ziel ist, in Rheinland-Pfalz die Kommunikation zwischen den geriatrischen Kliniken und den niedergelassenen Hausärzten zu optimieren, um die Versorgung der geriatrischen Patienten weiter zu verbessern. Daneben engagiert sich der Mediziner in der ärztlichen Selbstverwaltung, ist seit 2005 Mitglied der Vertreterversammlung der Bezirkskammer Rheinhessen und der Vertreterversammlung der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz. Auch bei der Entwicklung der bundesweit ersten Weiterbildungsordnung im Bereich Geriatrie unterstützte Prof. Dr. Hardt mit seiner fachlichen Expertise.</p>

<p>Seit 2010 ist Hardt Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Geriatrie im Bundesverband. Zudem ist er Referent bei Weitereingliederungskursen der Akademie für Ärztliche Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte und ein gefragter Gutachter und Prüfer in Weiterbildungsfragen mit Schwerpunkt Geriatrie.</p>

<p>„Prof. Roland Hardt hat an unterschiedlichsten Orten die Entwicklung der Geriatrie entscheidend vorangebracht und die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen geschaffen. Der Erfolg seines Engagements lässt sich daran ablesen, dass die Geriatrie inzwischen nicht nur eng mit der Grundversorgung verknüpft ist, sondern sich auch in zahlreichen Krankenhäusern als eigenständige Fachrichtung etablieren konnte und den medizinischen Nachwuchs für sich gewinnt. Dafür spreche ich ihm meinen großen Respekt und meine Anerkennung aus und gratuliere zu dieser Ehrung“, sagte Staatsminister Clemens Hoch.<br>
&nbsp;</p>

<p><strong>Hintergrund:</strong><br>
Das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wird an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen sowie darüber hinaus für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland, wie zum Beispiel im sozialen und karitativen Bereich. Er ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung in Deutschland und damit die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt MWG:</strong></p>

<p>David B. Freichel<br>
Pressesprecher<br>
Telefon 06131 16-4597</p>

<p>Susanne Gellweiler<br>
Pressesprecherin<br>
Telefon 06131 16-2839</p>

<p><a href="mailto:presse@mwg.rlp.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>I. Medizinischen Klinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7006</guid>
                        <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 13:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>EU-gefördertes Promotionsprogramm UNLIMITED unter Leitung der Universitätsmedizin Mainz gestartet</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/eu-gefoerdertes-promotionsprogramm-unlimited-unter-leitung-der-universitaetsmedizin-mainz-gestartet.html</link>
                        <description>​​​​​​​Internationales Netzwerk stärkt Forschung zu Immunstoffwechsel und neuen Ansätzen für moderne Immuntherapien</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das europaweite Promotionsprogramm „UNLIMITED –</strong> <strong>Understanding Lipid Immunometabolism to Treat Disease“ ist im März unter Leitung der Universitätsmedizin Mainz gestartet. Die Europäische Kommission fördert das Projekt im Rahmen der renommierten Marie-Skłodowska-Curie-Actions (MSCA) mit 4,5&nbsp;Millionen Euro. Damit ist das Promotionsprogramm EU-weit eines von 149 Doktoranden-Netzwerken, die den MSCA angehören. Geleitet und koordiniert wird das internationale Forschungs- und Ausbildungsnetzwerk von Univ.-Prof. Dr. Luciana Berod vom Institut für Molekulare Medizin der Universitätsmedizin Mainz. UNLIMITED widmet sich einem hochaktuellen Forschungsfeld an der Schnittstelle von Immunologie und Fettstoffwechsel. Die Forschungserkenntnisse könnten dabei helfen, neue Therapieansätze, etwa für Krebs, Diabetes und rheumatoider Arthritis, zu entwickeln. </strong></p>

<p class="MsoHeader">Im Mittelpunkt von „Understanding Lipid Immunometabolism to treat Disease” (UNLIMITED) steht der Lipid-Immunometabolismus: Ziel der Wissenschaftler:innen ist es zu erforschen, wie der Fettstoffwechsel die Entwicklung, Aktivität und Reaktion von Immunzellen beeinflusst. Ein besseres Verständnis dieser Prozesse könnte dabei helfen, neue Behandlungsstrategien zu entwickeln, die präziser wirken und weniger Nebenwirkungen verursachen als bisherige Therapien. Die neuen Therapieansätze könnten etwa bei Krebs, Autoimmunerkrankungen wie Typ-1-Diabetes und Entzündungskrankheiten wie rheumatoider Arthritis zur Anwendung kommen.</p>

<p class="MsoHeader">Das Promotionsprogramm UNLIMITED ist als europaweites Netzwerk von Doktorand:innen angelegt und in 15 Promotionsforschungsprojekte gegliedert, die durch gemeinsame wissenschaftliche Ziele und koordinierte Ausbildungsaktivitäten eng miteinander verknüpft sind. In den kommenden vier Jahren durchlaufen 15 Doktorand:innen aus elf europäischen Ländern ein strukturiertes Trainingsprogramm mit interdisziplinärer Ausrichtung. Die Promovierenden arbeiten in einem internationalen Forschungsverbund, darunter Spitzenforschungslabore in Deutschland, Spanien, den Niederlanden, Italien und Großbritannien, und absolvieren Forschungsaufenthalte bei verschiedenen Partnerinstitutionen. Beteiligt sind lokale biotechnologische Unternehmen wie etwa Actitrexx und Sanofi im Umfeld der Universitätsmedizin Mainz sowie internationale Biotech-Firmen, beispielsweise Samplix&nbsp;ApS in Dänemark.</p>

<p class="MsoHeader">„Besonderen Wert legt UNLIMITED auf eine enge Verzahnung von akademischer Forschung und industrieller Anwendung“, sagt Univ.- Prof. Dr.&nbsp;Luciana Berod vom Institut für Molekulare Medizin der Universitätsmedizin Mainz, die das Projekt initiiert hat, leitet und koordiniert. „Diese Partnerschaften eröffnen nicht nur den Promovierenden wertvolle Einblicke in industrielle Innovationsprozesse, sondern stärken auch die Position der Universitätsmedizin Mainz als Knotenpunkt im europäischen Forschungsraum, insbesondere auf dem Feld des Immunometabolismus.“</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Über die Marie-Skłodowska-Curie-Actions</strong></p>

<p class="MsoHeader">Die Marie-Skłodowska-Curie-Actions sind eine hochkompetitive Förderung der Europäischen Union für die Ausbildung von Doktorand:innen und Postdoktorand:innen. Dem MSCA-Doktoranden-Netzwerk gehören EU-weit 149 Promotionsprogramme an. Ziel des Programms ist es, Forschende über Landesgrenzen hinaus durch Einblicke in verschiedene Sektoren und Disziplinen mit neuen Kenntnissen und Fähigkeiten auszustatten. Die Marie-Skłodowska-Curie-Actions zählen zu den wichtigsten Förderprogrammen der EU für die Ausbildung und Karriereentwicklung von Nachwuchswissenschafler:innen und fördern gezielt die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/unlimited-msca/home.html" target="_blank">Promotionsprogramm UNLIMITED</a></p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/unlimited-msca/projects.html" target="_blank">Promotionsprojekte von UNLIMITED</a></p>

<p><a href="https://research-and-innovation.ec.europa.eu/funding/funding-opportunities/funding-programmes-and-open-calls/horizon-europe/marie-sklodowska-curie-actions_en" target="_blank" rel="noreferrer">Marie-Skłodowska-Curie-Actions</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt:</strong></p>

<p>Univ.- Prof. Dr. Luciana Berod<br>
Institut für Molekulare Medizin<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:berod@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong></p>

<p>Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Institut für molekulare Medizin</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-6991</guid>
                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 11:08:00 +0100</pubDate>
                        <title>Gesundheitsminister Clemens Hoch: 300.000 Euro Landesförderung für Optimierung der Sepsistherapie</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/gesundheitsminister-clemens-hoch-300000-euro-landesfoerderung-fuer-optimierung-der-sepsistherapie.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG DES MINISTERIUMS FÜR WISSENSCHAFT UND GESUNDHEIT (MWG)</h3>

<p><br>
<strong>Sepsis ist die schwerste Verlaufsform einer Infektion und entsteht durch den Übertritt von Infektionserregern in die Blutbahn. Kommt es zu einem Multiorganversagen mit Schock, so ist die Sterblichkeit sehr hoch. Umso wichtiger und entscheidend für die Überlebenschance ist es, eine Sepsis früh zu erkennen und eine wirksame Behandlung einzuleiten. Darauf zielt das Projekt „GeSIC – Genomics in Sepsis Intensive Care“ ab, das die schnelle und gezielte Erkennung der Sepsis, sowie der spezifischen Diagnostik der Erreger fokussiert. Das Projekt der <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/anaesthesiologie/index.html" target="_blank">Klinik für Anästhesiologie</a> an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz unter der Leitung von Dr. med. Katharina Hoeter, wird in Kooperation mit der Heriot-Watt University in Schottland und der Abteilung für Sportmedizin, Prävention &amp; Rehabilitation der Johannes Gutenberg-Universität Mainz durchgeführt und von der Landesregierung mit 300.000 Euro gefördert.</strong></p>

<p>„Patientinnen und Patienten profitieren von einer frühen, präzisen Diagnostik, die zu einer gezielten Sepsistherapie führt und damit die Überlebenschance entscheidend verbessert. Durch die Kooperation mit Schottland erhalten wir Zugang zu einzigartigen Versorgungsdaten, identifizierten Best Practices und eine Basis für neue Leitlinien mit strukturierten Handlungsempfehlungen bei der Sepsisversorgung“, so Gesundheitsminister Clemens Hoch. Auf lange Sicht könnte so die Sterblichkeitsrate bei Sepsis gesenkt und darüber hinaus die Kosten im Gesundheitssystem durch eine kürzere Behandlung und einen geringeren Einsatz von Antibiotika reduziert werden.</p>

<p>„Wir freuen uns sehr über das große Engagement des Landes Rheinland-Pfalz und die substanzielle Förderung dieses zukunftsweisenden Projekts. Diese Unterstützung ermöglicht es uns, innovative molekulargenetische Verfahren in die klinische Versorgung zu integrieren und die Sepsisdiagnostik entscheidend zu verbessern. Ich bin überzeugt, dass wir die Sepsisversorgung in Rheinland-Pfalz auf ein neues Niveau heben und damit perspektivisch auch bundesweit wichtige Impulse für eine modernere, personalisierte Intensivmedizin setzen können“, so Dr. med. Katharina Hoeter, Projektleiterin und stellvertretende Oberärztin der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p>Bei dem Projekt „GeSIC – Genomics in Sepsis Intensive Care“ handelt es sich um ein gemeinsames Projekt zur Sepsisversorgungsforschung von Rheinland-Pfalz und Schottland unter Nutzung der Technologie der Kooperationspartner in Schottland. Die Sepsisversorgung in Rheinland-Pfalz und Schottland unterscheidet sich hinsichtlich diagnostischer Geschwindigkeit, systematischer Reaktionszeit und Outcome-Qualität. Eine innovative Kombination aus Next Generation Sequencing (NGS) für die Erregerbestimmung und der Bestimmung zellfreier DNA (cfDNA) für die Einschätzung der Reaktion des Körpers auf die Sepsis, ermöglichen in kürzester Zeit ein Maximum an wertvollen Informationen. Hierdurch kann die eingeleitete Therapie in Ihrer Präzision und Wirkung optimiert und personalisiert werden. Die Sterblichkeitsrate an Sepsis ist in Deutschland mit bis zu 59 Prozent deutlich höher als in Schottland mit rund 20 Prozent. Die im Projekt erhobenen Daten können perspektivisch als Grundlage für strukturierte landesweite Versorgungsinstrumente dienen, insbesondere für den Aufbau eines Sepsisregisters.</p>

<p><strong>Hintergrund:</strong><br>
Rheinland-Pfalz und Schottland verbindet eine enge wissenschaftliche Partnerschaft. Bereits im März 2021 wurde eine gemeinsame Absichtserklärung zur Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur zwischen den zuständigen Ministerien beider Länder unterzeichnet. Diese Beziehungen wurden 2024 durch den Abschluss eines Cooperation Agreement zwischen dem Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Scotland Hub und der Scottish Universities Life Sciences Alliance (SULSA) weiter vertieft.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt MWG:</strong></p>

<p>David B. Freichel<br>
Pressesprecher<br>
Telefon 06131 16-4597</p>

<p>Susanne Gellweiler<br>
Pressesprecherin<br>
Telefon 06131 16-2839</p>

<p><a href="mailto:presse@mwg.rlp.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Department für Anästhesiologie, Notfall- und Intensivmedizin</category>
                            
                                <category>Klinik für Anästhesiologie</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-6997</guid>
                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wichtiges Helfer-Protein für schnelle Signalübertragung im Gehirn identifiziert</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/wichtiges-helfer-protein-fuer-schnelle-signaluebertragung-im-gehirn-identifiziert.html</link>
                        <description>Funktion könnte entscheidend für Steuerung der Motorik sein</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader">PRESSEMITTEILUNG DER HEINRICH HEINE UNIVERSITÄT DÜSSELDORF</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) mit Beteiligung der Universitätsmedizin Mainz haben die bislang unbekannte Funktion eines Proteins identifiziert, die entscheidend für die Steuerung der Motorik sein könnte. Die neu beschriebene Hilfsuntereinheit der sogenannten AMPA-Rezeptoren trägt vermutlich maßgeblich zur hohen Präzision der Signalverarbeitung im Kleinhirn bei, wie die Forschenden rund um Prof. Dr. Nikolaj Klöcker (Direktor des Instituts für Neuro- und Sinnesphysiologie, Medizinische Fakultät der HHU, UKD) nun in der renommierten Fachzeitschrift <em>Science Advances</em> berichten.</strong></p>

<p class="MsoHeader">Das Kleinhirn übernimmt im Säugetier und im Menschen wichtige Aufgaben bei der Steuerung der Motorik. Als zentrales Regelzentrum sorgt es unter anderem für die Koordination und Feinabstimmung von Bewegungen. Voraussetzung ist dabei eine schnelle und präzise Kommunikation zwischen Nervenzellen mittels chemischer Botenstoffe, den sogenannten Neurotransmittern. Ein wichtiger Neurotransmitter im Gehirn ist Glutamat, das im Kleinhirn an besonders schnell schaltende Glutamatrezeptoren vom sogenannten AMPA-Subtyp bindet, die daraufhin einen aktivierenden Ionenstrom leiten. AMPA-Rezeptoren sind Proteinkomplexe aus porenbildenden Untereinheiten, die den Ionenstrom ermöglichen, und einer Reihe von Hilfsuntereinheiten, die Funktion und Lokalisation der Rezeptoren modulieren. Sie standen im Zentrum der internationalen Studie.</p>

<p class="MsoHeader">Den Forschenden rund um Prof. Klöcker und Dr. Tobias Strasdeit (Institut für Neuro- und Sinnesphysiologie), Erstautor der Studie, gelang es nun, eine neue Hilfsuntereinheit der AMPA-Rezeptoren im Kleinhirn zu identifizieren und ihre Wirkung zu beschreiben. Die neue Hilfsuntereinheit gehört zur großen Proteinfamilie der sogenannten Claudine. Diese Proteine kommen nicht nur im Gehirn vor, sie sind im gesamten Körper von Säugetieren häufiger Bestandteil von Verbindungsstellen zwischen den Zellen. Im Gehirn sind sie zum Beispiel am Aufbau der Blut-Hirn-Schranke beteiligt, die das Gehirn unter anderem vor Giftstoffen und Krankheitserregern schützt, oder auch an der schnellen Signalleitung entlang der Nervenzellfortsätze. Doch nicht für alle im Gehirn nachweisbaren Mitglieder der Claudinfamilie ist klar, welche physiologische Rolle sie genau spielen.</p>

<p class="MsoHeader">In der vorliegenden Studie haben die Forschenden nun alle Claudine des Gehirns auf einen möglichen Effekt auf die AMPA-Rezeptoren getestet und zwei vielversprechende Kandidaten, Cldn22 und Cldn24, identifiziert. In verschiedenen Zellmodellen, inkl. Nervenzellen des Kleinhirns, wurde dann detailliert erforscht, ob die beiden Claudine integraler Bestandteil von AMPA-Rezeptoren sind und wie genau sie sich auf ihre Funktion auswirken. AMPA-Rezeptoren aktivieren nach Bindung des Liganden Glutamat sehr schnell. Sie schließen dann aber trotz noch gebundenem Liganden wieder schnell (Desensitisierung) und können erst nach einer gewissen Erholungszeit erneut aktiviert werden. Cldn24 beschleunigt spezifisch die Erholung der AMPA-Rezeptoren nach Desensitisierung, was somit ihre erneute Aktivierung zu einem früheren Zeitpunkt ermöglicht. Dadurch erhöht Cldn24 die Präzision der postsynaptischen Antwort insbesondere bei hochfrequenter Signalübertragung.</p>

<p class="MsoHeader">„Vieles deutet darauf hin, dass Cldn24 ein wichtiger Faktor für die Präzision der Arbeit des Kleinhirns ist“, so Dr. Strasdeit, „denn das Protein trägt entscheidend zur Geschwindigkeit und Genauigkeit der vom AMPA-Rezeptor vermittelten Neurotransmission bei.“ Um die konkrete Rolle von Cldn24 noch besser zu verstehen, sollen künftig Untersuchungen im Tiermodell stattfinden. „Die Ergebnisse der nun geplanten Tierexperimente werden einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Kleinhirnfunktion im Organismus liefern, sowohl unter physiologischen als auch pathophysiologischen Bedingungen“, ist Klöcker überzeugt. Dies könnte perspektivisch zu einem besseren Verständnis der Motorik und ihrer Störungen beitragen.</p>

<p class="MsoHeader">Neben den Forschenden am Standort Düsseldorf waren die Arbeitsgruppe von Prof. Michael Hollmann (Ruhr Universität Bochum) sowie Forschende an der Universität Bielefeld und der Universitätsmedizin Mainz beteiligt. Internationale Partner waren die Columbia University (New York) und die Emory University School of Medicine (Atlanta).</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p><strong>Originalpublikation:</strong></p>

<p>T. Strasdeit, E. Amin, S. Obst, B. Biermann, T. P. Newton, S. C. Kösters, M. Schouwink, S. Fedotov, J. Shaukat, S. Bhattacharya, M. Aslam, M. Anstötz, F. N. Okka, O. G. S. Quispe, P. Bouvain, J. Vedyashkin, A. I. Sobolevsky, S. F. Traynelis, J. von Engelhardt, N. Erlenhardt, M. Hollmann, N. Klöcker.<br>
Claudin 24 – a novel enhancer of AMPA receptor fidelity<em>, Science Advances</em> (2026)</p>

<p>DOI:&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1126/sciadv.aeb0196" target="_blank" rel="noreferrer">10.1126/sciadv.aeb0196</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Prof. Dr. Jakob von Engelhardt<br>
Institut für Pathophysiologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:engelhardt@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
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                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Institut für Physiologie und Pathophysiologie? - entweder oder</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 08:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>UM-Patientengeschichte: Behandlung und Herausforderungen einer seltenen Knochenerkrankung</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/um-patientengeschichte-behandlung-und-herausforderungen-einer-seltenen-knochenerkrankung.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mohamad leidet an der seltenen Knochenerkrankung Osteosklerotische metaphysäre Dysplasie. Die Erkrankung bereitet ihm starke Schmerzen und stellt ihn im Alltag vor viele Herausforderungen. An der Universitätsmedizin Mainz wird er von einem interdisziplinären Team rundum betreut und engmaschig untersucht.</strong></p>

<p>„Mich interessiert, wie man es heilen kann“, sagt Mohamad über seine Seltene Erkrankung. 2017 ist er mit seiner Familie aus Syrien nach Deutschland geflüchtet. Kurz darauf wurde bei ihm die seltene Knochenerkrankung Osteosklerotische metaphysäre Dysplasie diagnostiziert. Seitdem erhält er eine Rundumbetreuung in der Universitätsmedizin Mainz und wird alle drei bis vier Wochen engmaschig untersucht. UM-Expert:innen aus der Orthopädie, der Kinderklinik und aus der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie behandeln ihn. „Ich bin eigentlich lieber woanders als im Krankenhaus, aber die Ärzt:innen sind alle sehr nett und kümmern sich sehr gut um mich,“ schmunzelt Mohamad.</p>

<p>Seine behandelnde Ärztin Univ.-Prof. Dr. Corinna Grasemann, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der UM, erklärt: „Mohamads Knochen können sich nicht umbauen oder ausrichten, wie es für ein gesundes Wachstum notwendig ist.“ Die Folge: Die Knochen brechen sehr leicht, Patient:innen mit einer Osteosklerotischen metaphysären Dysplasie haben starken Schmerzen, vor allem in den Beinen. Mohamad leidet außerdem unter Entzündungen im Kiefer. „Ein Befund in dieser Form ist meines Wissens international weniger als 15 Mal dokumentiert“, ergänzt die Expertin für Seltene Erkrankungen. „Unsere Kolleginnen in der Humangenetik haben bei tiefergehenden Untersuchungen die Diagnose noch erweitert – Mohamad hat eine ebenfalls sehr seltene Schilddrüsenüberfunktion, auch Morbus Basedow genannt.“&nbsp;</p>

<p>„Ich bin aber so ein Sport-Typ und habe schon alle möglichen Sportarten alleine ausprobiert!“, berichtet Mohamad begeistert. Dass er nie in einem Verein spielen wird und sich Gleichaltrige aufgrund seiner Beeinträchtigungen nicht trauen, mit ihm zu spielen, macht ihn oft traurig. Trotzdem verliert er nicht den Mut. Er verbringt gerne Zeit mit seinem besten Freund draußen, dreht mit ihm Videos und hört leidenschaftlich gerne Rap. „Es ist für mich nicht einfach und ich hoffe, dass diese Krankheit niemals andere trifft.“ Trotz seiner Seltenen Erkrankung hat er aber noch eine Botschaft an alle: „Verliert nie die Hoffnung.“</p>

<p><strong>Rund 8.000 bekannte Erkrankungen werden aktuell als selten eingestuft</strong></p>

<p>In der Europäischen Union gilt eine Erkrankung als selten, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen von ihr betroffen sind. In Deutschland leiden Schätzungen zufolge etwa 4 Milllionen Menschen an einer der aktuell rund 8.000 als selten eingestuften Erkrankungen. Die Seltenen Erkrankungen bilden eine sehr heterogene Gruppe von zumeist komplexen Krankheitsbildern. Gemeinsam ist ihnen, dass sie meist chronisch verlaufen, mit Invalidität und/oder eingeschränkter Lebenserwartung einhergehen und häufig bereits im Kindesalter zu Symptomen führen. Etwa 80 Prozent der Seltenen Erkrankungen sind genetisch bedingt oder mitbedingt, selten sind sie heilbar.</p>

<p><strong>Spezialisierte Anlaufstelle für Seltene Erkrankungen an der UM</strong></p>

<p>An der Universitätsmedizin Mainz gibt es eine interdisziplinäre Anlaufstelle und zentrale Koordinationsstelle für Seltene Erkrankungen: Im Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSE) arbeiten Expert:innen verschiedener Fachrichtungen zusammen, um Diagnosen zu finden, Therapien zu entwickeln und Forschung zu betreiben. Das ZSE ist nach den anspruchsvollen Qualitätskriterien des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) erfolgreich als Referenzzentrum (Typ A) zertifiziert worden. Es dient als zentrales Referenzzentrum für Rheinland-Pfalz und die Region.<br>
&nbsp;</p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/zse/willkommen.html" target="_blank" class="btn btn-outline-danger">Mehr über das ZSE</a></p>

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                                <category>Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</category>
                            
                                <category>Department für Frauen-, Kinder- und Jugendgesundheit</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie</category>
                            
                                <category>Orthopädie</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Zentrum für seltene Erkrankungen (ZSE)</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 15:09:22 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenschaftsminister Clemens Hoch übergibt Förderbescheid in Höhe von rund 26,4 Millionen Euro an Universitätsmedizin Mainz</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/wissenschaftsminister-clemens-hoch-uebergibt-foerderbescheid-in-hoehe-von-rund-264-millionen-euro-an-universitaetsmedizin-mainz.html</link>
                        <description>PRESSEMITTEILUNG DES MINISTERIUMS FÜR WISSENSCHAFT UND GESUNDHEIT RHEINLAND-PFALZ</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Land Rheinland-Pfalz fördert den Bau einer neuen Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) an der Universitätsmedizin Mainz mit rund 26,4 Millionen Euro. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid hat Wissenschaftsminister Clemens Hoch heute in Mainz überreicht. Mit der neuen AEMP schafft die Universitätsmedizin die notwendigen Voraussetzungen, um ihre medizinischen Einrichtungen auch in den kommenden Jahren zuverlässig mit sterilisierten Instrumenten zu versorgen. Die Anlage ersetzt die in die Jahre gekommene bestehende Infrastruktur und gewährleistet eine moderne, den aktuellen Hygiene- und Sicherheitsstandards entsprechende Aufbereitung medizinischer Geräte.</strong></p>

<p>Wissenschaftsminister Clemens Hoch betonte bei der Übergabe: „Die Universitätsmedizin Mainz steht vor einer umfassenden baulichen Erneuerung. Auch wenn perspektivisch ein Neubau vorgesehen ist, ist die neue AEMP ein unverzichtbarer Zwischenschritt, um das hohe Niveau des Klinikbetriebs dauerhaft sicherzustellen. Wir investieren hier ganz bewusst in die Gegenwart, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten sowie die Arbeitsbedingungen für das medizinische Personal weiter verlässlich abzusichern.“ Mit der Förderung unterstreicht das Land seine Priorität für eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Hochschulmedizin und setzt ein deutliches Signal für die Stärkung des Gesundheitsstandorts Rheinland-Pfalz.</p>

<p>Kathleen, Kreutzer, Vorstand für Bau und Infrastruktur der Universitätsmedizin Mainz, freut sich über die finanzielle Förderung und erklärt: „Für jede Operation unserer zahlreichen Fachabteilungen ist die zuverlässige und pünktliche Lieferung von einwandfrei aufbereiteten medizinischen Instrumenten die Grundvoraussetzung und ein wichtiger Faktor für die Patientensicherheit. Mit unserer neuen Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) werden wir unsere Leistungen und die Qualität auch in diesem Bereich weiter steigern können, beispielsweise durch erhöhte Sterilgutkapazitäten und optimierte Prozessabläufe. Der moderne Neubau wird an unseren unterirdischen Versorgungstunnel angeschlossen und bietet Raum für neue Sterilisatoren zur Aufbereitung der Instrumente.“</p>

<p>Mit Investitionen von rund 2,2 Milliarden Euro, die vom Land Rheinland-Pfalz bereit-gestellt werden, wird die Universitätsmedizin Mainz in den kommenden Jahren zu einer der modernsten und innovativsten Universitätskliniken in Deutschland um- und ausgebaut. „Die Universitätsmedizin steht vor enormen Herausforderungen. Um das Spitzenniveau in der medizinischen Versorgung und in der Forschung zu halten und weiter auszubauen, sind Veränderungen notwendig“, sagt Clemens Hoch. Er zeigte sich sehr zuversichtlich, dass der begonnene Weg erfolgreich beschritten wird: „Das Team stimmt, die Richtung auch“, so der Minister.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt :</strong></p>

<p>David. B. Freichel<br>
Pressesprecher<br>
Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit<br>
Telefon: 06131-16-2994<br>
<a href="mailto:presse@mwg.rlp.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>
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                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-6982</guid>
                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 16:08:59 +0100</pubDate>
                        <title>Am 8. März ist Weltfrauentag: Medizinstudentinnen zu einer Karriere in der Chirurgie motivieren</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/am-8-maerz-ist-weltfrauentag-medizinstudentinnen-zu-einer-karriere-in-der-chirurgie-motivieren.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dr. Dr. Saskia Schröger hat sich bei ihrer Berufswahl für das medizinische Fachgebiet mit der niedrigsten Frauenquote entschieden: die Chirurgie. Auf ihrem Karriereweg wurde sie durch das Mentoring-Programm MeMentUM (Medizin Mentoring an der Universitätsmedizin Mainz) unterstützt. Die Assistenzärztin in der Klinik und Poliklinik für</strong> <strong>Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, plastische Operationen (MKG) der UM möchte Medizinstudentinnen motivieren, in die Chirurgie zu gehen.</strong></p>

<p>„Ich wollte schon immer etwas Chirurgisches machen“, erzählt Dr. Dr. Saskia Schröger, Assistenzärztin der <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/mkg/index.html" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, plastische Operationen (MKG)</a> der Universitätsmedizin Mainz. „In der 9. Klasse habe ich ein Betriebspraktikum in der MKG gemacht und war sehr begeistert! Für mich ist es das schönste Fach – da ist einfach alles dabei.“ Saskia Schröger hat dafür an der UM nicht nur Human-, sondern auch Zahnmedizin studiert. Neben der Facharztausbildung engagiert sie sich in der Betreuung von Doktorand:innen, wirkt als Mentorin und forscht unter anderem mit Virtual Reality: „Ich möchte einfach Sachen verbessern!“</p>

<p>Saskia Schröger fällt in diesem Fach auf, denn in der Chirurgie findet sich tendenziell die niedrigste Frauenquote. Die MKG-Chirurgie gilt traditionell als eines der forderndsten chirurgischen Fächer – nicht zuletzt wegen des langen Ausbildungswegs. Dass hier bislang vergleichsweise wenige Frauen vertreten sind, hat vielfältige strukturelle Gründe. „Das Doppelstudium ist intensiv und verlangt viel Ausdauer“, erklärt Saskia Schröger. „Gerade deshalb ist es wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, die individuelle Lebensentwürfe und Karrierewege besser miteinander vereinbar machen.“</p>

<p>Das Mentoring-Programm MeMentUM (Medizin Mentoring an der Universitätsmedizin Mainz) war für Saskia Schröger eine wichtige Stütze in ihrer Karriere: „Damit zeigt die Unimedizin Mainz, dass sie Frauen fördert. Es war unglaublich stärkend, sich mit anderen engagierten Frauen auszutauschen und eine Mentorin, Frau Univ.-Prof. Dr. Espinola-Klein, an der Seite zu haben, die an mich glaubt.“ Junge Medizinstudentinnen möchte sie motivieren, in die Chirurgie zu gehen: „Einfach ausprobieren, es kann nichts schiefgehen. Ich denke, wenn man an sich glaubt, kriegt man das auch hin.“ Für Saskia Schröger ist klar: Die Chirurgie wandelt sich – und sie gestaltet diesen Wandel aktiv mit.</p>

<p><br>
<strong>Mentoring-Programm der UM unterstützt Wissenschaftlerinnen auf ihrem Karriereweg</strong><br>
Die Universitätsmedizin Mainz fördert seit 2008 qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen in einem speziellen Mentoring-Programm: Im Rahmen von MeMentUM unterstützen, beraten und begleiten Mentorinnen und Mentoren aus Wissenschaft und Industrie die Teilnehmerinnen auf ihrem Weg in eine Führungsposition. Die Mentees erhalten über die Programmlaufzeit von einem Jahr ein vielfältiges Angebot mit Workshops zur Stärkung der wissenschaftlich relevanten Qualifikationen sowie zum Erwerb von Soft Skills, Eins-zu-Eins-Mentoring und Netzwerktreffen.</p>

<p><br>
<a href="https://www.unimedizin-mainz.de/gleichstellung/mementum-mentoring-programm/mementum-mentoring-programm.html" target="_blank" class="btn btn-outline-danger">Mehr zu MeMentUM</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Frauen- und Gleichstellungsbüro</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 16:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Richtfest für neues Forschungsgebäude HI-TRON Mainz gefeiert</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/richtfest-fuer-neues-forschungsgebaeude-hi-tron-mainz-gefeiert.html</link>
                        <description>Direkte Nähe zu Kliniken und Instituten fördert translationale Forschung und interdisziplinäre Zusammenarbeit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am neuen Gebäude des Helmholtz-Institutes für Translationale Onkologie Mainz (HI-TRON) wurde heute feierlich die Richtkrone gehisst. Damit sind die Arbeiten am Rohbau beendet und der Innenausbau des neuen Forschungsgebäudes auf dem Areal der Universitätsmedizin Mainz schreitet voran. 2028 werden dann die Mitarbeitenden des Institutes in den Killianweg einziehen. Das HI-TRON Mainz ist ein gemeinsames Institut des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Forschungsinstituts Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (TRON gGmbH), der Universitätsmedizin Mainz und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).</strong><strong> </strong><strong>Ziel der Forschung im HI-TRON ist es, Strategien zu entwickeln, um Krebs mithilfe des Immunsystems noch wirksamer zu bekämpfen: mit scharfgemachten Abwehrzellen, tumorspezifischen Impfungen und intelligenten Therapiekombinationen.</strong></p>

<p>Als Bauherrin feierte die Universitätsmedizin Mainz das Richtfest gemeinsam mit Vertreter:innen des Landes Rheinland-Pfalz und der zukünftigen Nutzer, den Architekt:innen, Planer:innen, Handwerksfirmen und Gästen aus dem politischen und lokalem Umfeld.<strong> </strong>&nbsp;</p>

<p>Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, sagt: „Das Land hat in den letzten Jahren durch kontinuierliche Förderung der Grundlagenforschung, die konsequente Ansiedelung von außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die Förderung der Interaktion der Einrichtungen sowie durch die Schaffung von hochmoderner Infrastruktur ein Umfeld geschaffen, das hochkompetitive, internationale Spitzenforschung ermöglicht. HI-TRON ist dort ein wichtiger Akteur, der dazu beiträgt, die Expertise in personalisierter Immuntherapie aus Mainz zum Wohle von Patientinnen und Patienten verfügbar zu machen. Das Richtfest des HI-TRON Neubaus ist der nächste Schritt zu einem hochmodernen Laborgebäude, um HI-TRON optimale Rahmenbedingungen für seine Ziele zu ermöglichen.“</p>

<p>Die Baukosten sind mit rund 33 Millionen Euro veranschlagt. Das neue Gebäude wird mit Landesmitteln finanziert.</p>

<p>Kathleen Kreutzer, Vorstand für Bau und Infrastruktur an der Universitätsmedizin Mainz, dankte allen am Bau Beteiligten für den guten Ablauf auf der Baustelle und sagt: „Unser Campus ist in Bewegung: Die Universitätsmedizin Mainz wird in den kommenden Jahren grundlegend saniert und umgebaut, um den hohen Anforderungen an moderne Spitzenmedizin und Forschung gerecht zu werden. Das HI-TRON Mainz steht im Wortsinn dafür – ein interdisziplinäres, hochmodernes Forschungsgebäude in unmittelbarer Nähe zu den Kliniken, Instituten und Einrichtungen, welches optimale Voraussetzungen für die Forschungsarbeit bieten wird.“</p>

<p>Der Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase hob anlässlich des Richtfestes hervor: "Mainz ist in den vergangenen Jahren dank vieler kluger Köpfe zu einem internationalen Zentrum im Kampf gegen den Krebs geworden. Gemeinsam mit den Unternehmen der Biotechnologie und der Unimedizin hat sich Mainz zu einem Life Science Hub entwickelt. Aus Mainz heraus wird Medizin revolutioniert, und das Richtfest von HI-TRON markiert einen weiteren Meilenstein in dieser starken Entwicklung. Unsere Aufgabe als Stadt ist, optimale Rahmenbedingungen für Forschung und Wirtschaft zu schaffen – zusammen mit unserer hierfür gegründeten Standortentwicklungsgesellschaft biomindz. Dass Mainz viermal in Folge dynamischste Stadt Deutschlands geworden ist, unterstreicht den Erfolg."</p>

<p>„Das heutige Richtfest des neuen HI-TRON-Gebäudes markiert einen Meilenstein für die Krebsforschung am Wissenschaftsstandort Mainz. Künftig werden hier Spitzenforschung, modernste Technologien und interdisziplinäre Expertise unter einem Dach zusammengeführt – um die Entwicklung neuartiger personalisierter Immuntherapien zum Wohle von Patientinnen und Patienten weiter voranzutreiben“, betont Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. „Mit dem neuen HI-TRON und dem bereits seit 2009 auf dem Gutenberg-Campus ansässigen Helmholtz-Institut Mainz, das unsere exzellente Forschung in der Kernphysik und Kernchemie stärkt, verfügen wir über herausragende Infrastrukturen zur nachhaltigen Schärfung unserer Forschungsprofils – national und international.“</p>

<p>Prof. Dr. med. Dr. h.c. Michael Baumann, Wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender beim DKFZ, beschreibt die Ziele der Forschenden: „Schon heute erzielen immunbasierte Therapien bei einigen Krebsarten erstaunliche Erfolge. Doch leider profitieren bis jetzt längst nicht alle Patientinnen und Patienten von dieser Behandlung. Die Mission der Forschenden im HI-TRON Mainz ist es, das körpereigene Abwehrsystem noch präziser und schlagkräftiger gegen Krebs auszurichten und vielversprechende Ergebnisse gezielt in die klinische Prüfung zu übertragen. Aufbauend auf der Expertise und dem Know-how der Partner wollen wir im HI-TRON Mainz das volle Potenzial der individualisierten Immuntherapie ausschöpfen.“</p>

<p><em>„</em>Mit dem Bau des HI-TRON Mainz auf unserem Campus gehen wir einen wichtigen Schritt: So können die Wissenschaftler:innen, die bislang auf mehrere Standorte verteilt sind, zukünftig unter einem Dach zusammenarbeiten – das stärkt den interdisziplinären Austausch und die Zusammenarbeit. Und die direkte Nähe zu unseren Kliniken und anderen Einrichtungen ist ideal, um die Ergebnisse aus der Grundlagenforschung noch schneller zu den Patient:innen zu bringen“, unterstreicht Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz. Und ergänzt: „Ein Helmholtz-Institut vor Ort zu haben bietet beste Voraussetzungen, um herausragende Talente anzuziehen und exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs auszubilden.“</p>

<p class="Flietextreg10pt"><strong>Verbindende Architektur – auch zu anderen Forschungseinrichtungen</strong></p>

<p class="Flietextreg10pt">Am neuen Standort im Killianweg sind bereits das Paul-Klein-Zentrum für Immunintervention (PKZI) und das Neuroimaging Center (NIC) angesiedelt, die Klinisch-Theoretischen Institute (KTI) befinden sich in der Inbetriebnahme. „Mit dem HI-TRON als Baustein wird die neue interdisziplinäre Laborlandschaft der Universitätsmedizin Mainz weiter ausgestaltet“, sagt Marcus Fißan, Managing Director bei HENN Architekten. „Eine gläserne Brücke vernetzt die sechs einzelnen Baukörper. So schafft die Architektur Verbindung – zwischen Menschen, Disziplinen und Ideen – und fördert den Austausch als Grundlage für medizinische Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt.“</p>

<p>Da sich das HI-TRON Mainz personell weiterhin im Aufbau befindet, soll der Neubau mit seinen flexiblen Strukturen mehr Raumkapazitäten schaffen. Auf rund 2.300 m² bietet das fünfstöckige Gebäude eine Infrastruktur für Labore und Büros, die Forschung nach neusten Anforderungen ermöglicht.&nbsp;Auch die Interaktionskultur zwischen den Arbeitsgruppen unterschiedlicher Forschungsziele und Expertisen wird im neuen Gebäude gefördert: Aufenthaltsbereiche, Teeküchen&nbsp;und Besprechungsräume laden zu Gesprächen und Austausch ein.</p>

<p><strong>Nachhaltigkeit im Fokus</strong></p>

<p>Beim Bau des HI-TRON Mainz wird besonders auf Nachhaltigkeit geachtet - angestrebt ist eine Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) der Stufe Gold. Dieses Zertifikat bewertet den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht: von der Planung über die Nutzung bis zu einem späteren Rückbau. Dabei fließen nicht nur Aspekte des Bauens ein - wie z.B. die Verwendung von CO<sub>2</sub>- reduziertem Beton - sondern auch, wie das Gebäude genutzt und betrieben wird, beispielsweise mit einer ausgewogenen Energiebilanz oder die Barrierefreiheit. Die Fertigstellung des HI-TRON ist für das Jahr 2028 geplant.</p>

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<p><strong>HI-TRON Mainz - Eckdaten</strong></p>

<p>Adresse: Killianweg, Campus Universitätsmedizin Mainz, Gebäude 308 D</p>

<p>Nutzung: Forschungsgebäude für translationale Onkologie und Krebsimmuntherapie</p>

<p>Nutzfläche: rd. 2.300 m²</p>

<p>Baubeginn: 2023</p>

<p>Voraussichtlicher Nutzungsbeginn: 2028</p>

<p>Architekt: HENN Architekten</p>

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<p><strong>Bildunterschrift:</strong> (v.l.n.r.) Ursula Weyrich, Admin. Vorstand DKFZ;&nbsp; Prof. Dr. med. Dr. h.c. Michael Baumann, Wiss. Vorstand und Vorstandsvorsitzender DKFZ; Dr. Stephan Weinberg, Kaufmännischer Vorstand UM; Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit RLP und Aufsichtsratsvorsitzender; Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Medizinischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender UM; Mike Weber, Oberpolier, Züblin; Kathleen Kreutzer, Bauvorstand UM; Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Wissenschaftlicher Vorstand UM; Nino Haase, Oberbürgermeister der Stadt Mainz; Kathrin Zednik, Pflegevorstand UM; Markus Fißan, Managing Director HENN Architekten; Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident JGU Mainz.<br>
Bildquelle: Universitätsmedizin Mainz / Dominik Gruszczyk</p>

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<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Anke Giani<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7771<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

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                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-6961</guid>
                        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 10:15:00 +0100</pubDate>
                        <title>Innovationsfondsprojekt B(e) NAMSE stärkt ambulante Versorgung junger Menschen mit Seltenen Erkrankungen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/innovationsfondsprojekt-be-namse-staerkt-ambulante-versorgung-junger-menschen-mit-seltenen-erkrankungen.html</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Zum Tag der Seltenen Erkrankungen am 28. Februar 2026 wird weltweit auf die Situation von Millionen betroffener Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, aufmerksam gemacht. Der Aktionstag lenkt den Blick auf eine Patientengruppe, deren besondere Bedürfnisse auch im Gesundheitswesen noch immer zu wenig Beachtung finden. Mit dem vom Innovationsfonds geförderten Projekt B(e) NAMSE setzt sich die Universitätsmedizin Mainz dafür ein, die Versorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer Seltenen Erkrankung spürbar nachhaltig zu verbessern.</strong></p>

<p>Für Menschen mit Seltenen Erkrankungen ist der Alltag häufig von Unsicherheit und hohem organisatorischem Aufwand geprägt. Sie müssen sich in einem komplexen und vielfach unübersichtlichen Versorgungssystem zurechtfinden: Zuständigkeiten sind oft unklar, Anlaufstellen verstreut und Informationen liegen selten gebündelt vor. Gerade für betroffene Eltern ist das eine zusätzliche Belastung, in einem Leben, das geprägt ist von den Sorgen um ihre oftmals schwer erkrankten Kinder. Verändert sich der Gesundheitszustand oder treten neue Symptome auf, beginnt für viele erneut eine aufwendige Suche nach geeigneten Fachärztinnen und Fachärzten. Diese Wege durch unterschiedliche Einrichtungen kosten Zeit, Kraft und nicht selten auch Zuversicht. Der Tag der Seltenen Erkrankungen macht deutlich, wie wichtig koordinierte, transparente und verlässliche Versorgungsstrukturen sind, damit Betroffene schneller die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.</p>

<p>Mit dem vom Innovationsfonds geförderten Projekt B(e) NAMSE setzt sich die Universitätsmedizin Mainz dafür ein, die Versorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer Seltenen Erkrankung spürbar nachhaltig zu verbessern. B(e) NAMSE knüpft an mehrere erfolgreiche Projekte des Innovationsfonds an und vereint deren zentrale Ansätze in einer neuen, umfassenden Versorgungsform. Ziel ist eine bedarfsorientierte, koordinierte und vor allem familienorientierte ambulante Versorgung. Durch eine enge persönliche und telemedizinische Begleitung sowie ein ganzheitliches Schulungskonzept sollen Betroffene und ihre Angehörigen künftig schneller, gezielter und verlässlicher unterstützt werden. Die Wirksamkeit des neuen Versorgungskonzepts wird im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitstudie überprüft.</p>

<p>„Ein Jahr nach Projektbeginn haben wir die konzeptionelle Arbeit abgeschlossen und können nun mit der neuen Versorgung starten“, erläutert Projektleiter Prof. Dr. Boris Zernikow von der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln. „Die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten hat es ermöglicht, eine hochkomplexe Versorgungsstruktur auf Basis eines multidisziplinär organisierten Case Managements praxisnah vorzubereiten – mit dem klaren Ziel, die Versorgung junger Menschen mit Seltenen Erkrankungen spürbar zu verbessern.“</p>

<p>Auch die stellvertretende Projektleiterin Univ.-Prof. Dr. Corinna Grasemann von der Universitätsmedizin Mainz betont die Bedeutung der bisherigen Arbeit: „B(e) NAMSE ist im vergangenen Jahr von einer Idee zu einer tragfähigen Versorgungsstruktur herangewachsen. Unser Ziel ist es, Familien im Versorgungsalltag spürbar zu entlasten. Die vergangenen Monate haben wir genutzt, um Abläufe so zu gestalten, dass sie verlässlich, transparent und konsequent am tatsächlichen Bedarf der Betroffenen ausgerichtet sind.“</p>

<p>Zum Start der praktischen Umsetzung kam die gesamte Projektgruppe – bestehend aus Versorgenden, Patient:innen- und Krankenkassenvertretungen sowie Wissenschaftler:innen – in Mainz zusammen. Ziel des Treffens war es, die letzten organisatorischen Schritte abzustimmen und gemeinsam eine einheitlich strukturierte Umsetzung zu starten. Zum Tag der Seltenen Erkrankungen 2026 senden die Beteiligten damit ein deutliches Signal: Der Aufbau neuer, koordinierter Versorgungsstrukturen im ambulanten Rahmen ist möglich – und entscheidend, um die Lebensqualität junger Menschen mit Seltenen Erkrankungen und ihrer Familien nachhaltig zu verbessern.</p>

<p><em>B(e) NAMSE wird vom Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses über 3,5 Jahre mit rund 9 Millionen Euro gefördert. Projektpartner sind fünf Universitätskliniken mit Zentren für Seltene Erkrankungen in Augsburg, Bochum / Datteln, Dresden, Mainz und Würzburg, die Techniker Krankenkasse, die BARMER, die AOK Bayern, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen e.V. (ACHSE) sowie wissenschaftliche Partner der PedScience Vestische Forschungs-gGmbH und der Universität Witten/Herdecke.</em></p>

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<p><strong>Kontakt:</strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Corinna Grasemann<br>
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7326<br>
<a href="mailto:Corinna.Grasemann@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
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                                <category>Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Department für Frauen-, Kinder- und Jugendgesundheit</category>
                            
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