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            <title>RSS-NEWS der Universitätsmedizin Mainz</title>
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            <language>de-DE</language>
            
                <copyright>News der Universitätsmedizin Mainz</copyright>
            
            
            <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 00:15:53 +0100</pubDate>
            <lastBuildDate>Tue, 17 Mar 2026 00:15:53 +0100</lastBuildDate>
            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7012</guid>
                        <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 07:08:10 +0100</pubDate>
                        <title>„Blut tut doppelt Gut(es)“: 27.878 Euro für die Kinderkrebshilfe Mainz und neue Blutspender:innen gewonnen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/blut-tut-doppelt-gutes-27878-euro-fuer-die-kinderkrebshilfe-mainz-und-neue-blutspenderinnen-gewonnen.html</link>
                        <description>Gemeinsame Spendenaktion unterstützt krebskranke Kinder in der Region</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Blutspenden sind für die medizinische Versorgung unverzichtbar – in Notfällen, bei Operationen und insbesondere in der Behandlung schwerer Erkrankungen. Gleichzeitig sind kritische Engpässe in der Versorgung keine Seltenheit. Um die Blutspendebereitschaft weiter zu stärken, neue Spender:innen zu gewinnen und gleichzeitig krebskranke Kinder aus der Region zu unterstützen, hat das Institut für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz im Juni 2024 gemeinsam mit der Kinderkrebshilfe Mainz e.V. und der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin die Aktion „Blut tut Gut(es)“ ins Leben gerufen. Seitdem sind 27.878 Euro an Spenden zusammengekommen, die nun der Kinderkrebshilfe übergeben worden sind.</strong></p>

<p>Blutprodukte sind nur begrenzt haltbar und müssen daher kontinuierlich neu gewonnen werden. Jede Spende kann für Patient:innen der Universitätsmedizin Mainz entscheidend sein – auch in der Krebstherapie, in der Blutprodukte regelmäßig eingesetzt werden. Rund 19 Prozent des Blutes aus Blutspenden werden für Krebspatient:innen benötigt, die häufig wiederholt auf Transfusionen angewiesen sind.</p>

<p><strong>Einfacher Mechanismus: Aufwandsentschädigung freiwillig spenden</strong></p>

<p>Die Aktion „Blut tut Gute(Es)“ setzt auf ein niedrigschwelliges Prinzip: Blutspender:innen in der Mainzer Transfusionszentrale erhalten nach der Spende eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 27,50 Euro. Wer möchte, kann diesen Betrag ganz oder teilweise zugunsten der Kinderkrebshilfe Mainz e.V. spenden. Die Kampagne war zunächst gezielt auf regionale Unternehmen ausgerichtet: Betriebe konnten gemeinsam mit der Transfusionszentrale Blutspendetermine organisieren und so Mitarbeitenden eine unkomplizierte Teilnahme ermöglichen.</p>

<p>Inzwischen ist die freiwillige Spende auch unabhängig von Unternehmensaktionen möglich: In der Transfusionszentrale Mainz steht eine Spendenbox, in die auch Privatspender:innen ihre Aufwandsentschädigung geben können. Dieses Angebot soll in einem nächsten Schritt auch auf öffentliche Außentermine der Transfusionszentrale ausgeweitet werden – damit Blutspenden und freiwilliges Engagement noch einfacher miteinander verbunden werden können.</p>

<p><strong>Zwischenbilanz: 27.878 Euro für die Kinderkrebshilfe</strong></p>

<p>Die Bereitschaft, nach der Blutspende zusätzlich zu helfen, ist groß: Bis heute sind 27.878 Euro zusammengekommen, die nun der Kinderkrebshilfe Mainz übergeben wurden und somit krebskranke Kinder in der Region unterstützen.</p>

<p>Univ.-Prof. Dr. med. Daniela Krause, Direktorin des Instituts für Transfusionsmedizin Mainz, betont den Versorgungsgedanken: „Jede Blutspende zählt! Wir freuen uns über alle, die durch ihre Spende einen Beitrag zur Versorgung unserer Patient:innen leisten. Dass viele Spenderinnen und Spender darüber hinaus freiwillig ihre Aufwandsentschädigung weitergeben, ist ein starkes Zeichen der Solidarität.“</p>

<p>Univ.-Prof. Dr. med. Corinna Grasemann, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, sieht einen klaren Benefit für die gesamte Kinderklinik: „Blutprodukte werden in der Kinder- und Jugendmedizin in vielen Situationen dringend benötigt – nicht nur in der Onkologie, sondern auch bei schweren Infektionen, nach Unfällen oder Operationen sowie bei akuten und chronischen Erkrankungen. Jede zusätzliche Blutspende stärkt daher die Versorgungssicherheit für alle Kinder und Jugendlichen, die bei uns behandelt werden. Deshalb sind wir sehr dankbar für diese Aktion.“</p>

<p>Univ.-Prof. Dr. med. Jörg Faber, Leiter des Kinderonkologischen Zentrums Mainz, ergänzt mit Blick auf die Behandlung krebskranker Kinder: „Gerade Kinder und Jugendliche mit Krebserkrankungen und Blutkrankheiten sind häufig wiederholt auf Blutprodukte angewiesen – etwa während intensiver Therapien oder bei Komplikationen. Jede Blutspende kann hier unmittelbar dazu beitragen, Behandlungen sicher durchzuführen und die Versorgung stabil zu halten. Umso mehr freuen wir uns über die große Resonanz auf ‚Blut tut Gut(es)‘: Hinter dieser Summe stehen viele Menschen, die mit einem Termin gleich doppelt helfen – sie spenden Blut und unterstützen zugleich unsere Arbeit für betroffene Familien.“</p>

<p><strong>Weiterhin Blutspender:innen gesucht – Unternehmen können Termine ermöglichen</strong></p>

<p>Die Universitätsmedizin Mainz ruft dazu auf, weiterhin Blut zu spenden: Blutprodukte werden jeden Tag benötigt. Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen sind herzlich eingeladen, sich an Blutspendeterminen zu beteiligen oder – etwa als Betrieb – gemeinsam mit der Transfusionszentrale eigene Termine umzusetzen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><em>Das Institut für Transfusionsmedizin - Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz hat es sich zur Aufgabe gemacht, das von Spender:innen bei Außenterminen oder in der Zentrale selbst bereitgestellte Blut auf seine Sicherheit hin zu prüfen und es den Patient:innen der Universitätsmedizin Mainz innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung zu stellen. Es führt Diagnostiken zur Bestimmung von Blutgruppen, irregulären Antikörpern und zur Gewebetypisierung durch und betreibt aktiv Erforschungen des Knochenmarks, der Produktionsstätte für unsere Blutzellen, um neue Therapieformen zu entwickeln.</em></p>

<p><em>Die Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin ist Teil der Universitätsmedizin Mainz und verfügt über hochspezialisierte Schwerpunkte sowie ein breites allgemeinpädiatrisches Angebot. Sie versorgt Familien aus Mainz und weit darüber hinaus: Im Notfall, bei chronischen Erkrankungen und bei seltenen Diagnosen.</em></p>

<p><em>Die Kinderkrebshilfe Mainz e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die 2009 von Kinderärzt:innen des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz gegründet wurde. Ziel der Kinderkrebshilfe Mainz ist es, krebskranken Kindern eine bestmögliche Behandlung zu garantieren und ihre Heilungschancen durch intensive Forschungen zu verbessern – und damit den Krebs gemeinsam zu besiegen.</em></p>

<p>&nbsp;</p>

<p class="MsoNoSpacing"><strong>Kontakt</strong><strong>: </strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Daniela Krause<br>
Institut für Transfusionsmedizin - Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon: 06131 17-3210<br>
<a href="mailto:daniela.krause@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Anke Giani<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7771<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">&nbsp;E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</category>
                            
                                <category>Institut für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7018</guid>
                        <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 18:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Roland Hardt mit Verdienstkreuz am Bande geehrt: Einsatz für bestmögliche Versorgung geriatrischer Patienten - Gesundheitsminister Clemens Hoch überreicht Auszeichnung</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/prof-dr-roland-hardt-mit-verdienstkreuz-am-bande-geehrt-einsatz-fuer-bestmoegliche-versorgung-geriatrischer-patienten-gesundheitsminister-clemens-hoch-ueberreicht-auszeichnung.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG DES MINISTERIUMS FÜR WISSENSCHAFT UND GESUNDHEIT (MWG)</h3>

<p><br>
<strong>Auf Vorschlag von Ministerpräsident Alexander Schweitzer hat Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier mit Urkunde vom 16. November 2025 Prof. Dr. med. Roland Hardt aus Mainz mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit, überreichte, in Vertretung von Ministerpräsident Alexander Schweitzer, dem Mediziner im Rahmen einer Feierstunde die Auszeichnung. Roland Hardt engagiert sich in herausragendem Maße im Bereich der Geriatrie. Auf seine Initiative geht die Entwicklung des „Qualitätssiegels Geriatrie“ Rheinland-Pfalz zurück, das seit seiner Implementierung ein unverzichtbares Qualitätsmanagement-Instrument für die geriatrische Rehabilitation in Rheinland-Pfalz ist.</strong></p>

<p>„Seit der Promotion vor vierzig Jahren hat sich Prof. Dr. Hardt der Verbesserung der Versorgung älterer Menschen mit den damit einhergehenden besonderen Herausforderungen verschrieben. Bereits als junger Arzt hat er sich auf ein Thema fokussiert, das noch keinen festen Platz in der Versorgung hatte und damit auch nicht den einfachen Erfolg garantierte. Sein Einsatz ist geprägt von einem tiefen Verantwortungsgefühl für die Menschen. Der Verdienstorden wird an Menschen verliehen, die über die tägliche Pflichterfüllung hinaus eigene Interessen zurückstellen, um sich dem Gemeinwohl zu widmen, die sich engagieren und die sich einsetzen für unsere Gesellschaft“, sagte Clemens Hoch bei der Überreichung des Bundesverdienstkreuzes.</p>

<p>Prof. Dr. med. Roland Hardt ist seit 2016 Leiter der Abteilung Geriatrie am Zentrum für Allgemeinmedizin an der Universitätsmedizin Mainz, die er im Wesentlichen mit aufgebaut hat. Seit 2018 ist er auch Inhaber einer Stiftungsprofessur für Geriatrie, die von der G. und I. Leifheit Stiftung Nassau gefördert wird.</p>

<p>Roland Hardt spezialisierte sich früh nach seiner Promotion 1986 im Bereich der Geriatrie. Zunächst war er von 1995 bis 2005 Chefarzt der Klinik St. Irminen der Vereinigten Hospitien Trier und war dort maßgeblich am Aufbau und an der Entwicklung der ersten geriatrischen Klinik in Rheinland-Pfalz beteiligt. Auch die Entwicklung des „Qualitätssiegels Geriatrie“ Rheinland-Pfalz, ein von Experten entwickeltes Zertifizierungsverfahren, das speziell für geriatrische Einrichtungen konzipiert wurde, um die Versorgung älterer Menschen in Rheinland-Pfalz zu verbessern und die Pflegebedürftigkeit so weit wie möglich hinauszuzögern, geht im Wesentlichen auf seine Initiative zurück. In Rheinland-Pfalz hat dieses Siegel eine besondere Bedeutung, da das Bundesland vor über 20 Jahren Vorreiter bei der Einführung spezifischer Qualitätssiegel für geriatrische Rehabilitation war. 2005 wechselte Hardt an das Katholische Klinikum Mainz, wo er die erste Akutgeriatrie in Rheinland-Pfalz als Modellprojekt in klinischer Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin Mainz aufbaute. &nbsp;</p>

<p>In den Jahren 2009 und 2016 wirkte der Mainzer wesentlich an der Entwicklung des ersten und zweiten Geriatrieplans des Landes Rheinland-Pfalz mit, ein zentrales Strukturpapier zur medizinischen Versorgung älterer Menschen. Der Plan zielt darauf ab, angesichts des demografischen Wandels eine flächendeckende, wohnortnahe und abgestufte geriatrische Versorgung zu gewährleisten. Zudem ist er am Projekt Geriatrisches Netzwerk (GerNe) beteiligt. Dieses führt die Universitätsmedizin Mainz gemeinsam mit der Geriatrischen Fachklinik Rheinhessen-Nahe, dem Marienkrankenhaus Nassau und dem St. Marien- und Annastiftskrankenhaus Ludwigshafen durch. Ziel ist, in Rheinland-Pfalz die Kommunikation zwischen den geriatrischen Kliniken und den niedergelassenen Hausärzten zu optimieren, um die Versorgung der geriatrischen Patienten weiter zu verbessern. Daneben engagiert sich der Mediziner in der ärztlichen Selbstverwaltung, ist seit 2005 Mitglied der Vertreterversammlung der Bezirkskammer Rheinhessen und der Vertreterversammlung der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz. Auch bei der Entwicklung der bundesweit ersten Weiterbildungsordnung im Bereich Geriatrie unterstützte Prof. Dr. Hardt mit seiner fachlichen Expertise.</p>

<p>Seit 2010 ist Hardt Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Geriatrie im Bundesverband. Zudem ist er Referent bei Weitereingliederungskursen der Akademie für Ärztliche Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte und ein gefragter Gutachter und Prüfer in Weiterbildungsfragen mit Schwerpunkt Geriatrie.</p>

<p>„Prof. Roland Hardt hat an unterschiedlichsten Orten die Entwicklung der Geriatrie entscheidend vorangebracht und die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen geschaffen. Der Erfolg seines Engagements lässt sich daran ablesen, dass die Geriatrie inzwischen nicht nur eng mit der Grundversorgung verknüpft ist, sondern sich auch in zahlreichen Krankenhäusern als eigenständige Fachrichtung etablieren konnte und den medizinischen Nachwuchs für sich gewinnt. Dafür spreche ich ihm meinen großen Respekt und meine Anerkennung aus und gratuliere zu dieser Ehrung“, sagte Staatsminister Clemens Hoch.<br>
&nbsp;</p>

<p><strong>Hintergrund:</strong><br>
Das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wird an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen sowie darüber hinaus für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland, wie zum Beispiel im sozialen und karitativen Bereich. Er ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung in Deutschland und damit die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt MWG:</strong></p>

<p>David B. Freichel<br>
Pressesprecher<br>
Telefon 06131 16-4597</p>

<p>Susanne Gellweiler<br>
Pressesprecherin<br>
Telefon 06131 16-2839</p>

<p><a href="mailto:presse@mwg.rlp.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>I. Medizinischen Klinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 13:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>EU-gefördertes Promotionsprogramm UNLIMITED unter Leitung der Universitätsmedizin Mainz gestartet</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/eu-gefoerdertes-promotionsprogramm-unlimited-unter-leitung-der-universitaetsmedizin-mainz-gestartet.html</link>
                        <description>​​​​​​​Internationales Netzwerk stärkt Forschung zu Immunstoffwechsel und neuen Ansätzen für moderne Immuntherapien</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das europaweite Promotionsprogramm „UNLIMITED –</strong> <strong>Understanding Lipid Immunometabolism to Treat Disease“ ist im März unter Leitung der Universitätsmedizin Mainz gestartet. Die Europäische Kommission fördert das Projekt im Rahmen der renommierten Marie-Skłodowska-Curie-Actions (MSCA) mit 4,5&nbsp;Millionen Euro. Damit ist das Promotionsprogramm EU-weit eines von 149 Doktoranden-Netzwerken, die den MSCA angehören. Geleitet und koordiniert wird das internationale Forschungs- und Ausbildungsnetzwerk von Univ.-Prof. Dr. Luciana Berod vom Institut für Molekulare Medizin der Universitätsmedizin Mainz. UNLIMITED widmet sich einem hochaktuellen Forschungsfeld an der Schnittstelle von Immunologie und Fettstoffwechsel. Die Forschungserkenntnisse könnten dabei helfen, neue Therapieansätze, etwa für Krebs, Diabetes und rheumatoider Arthritis, zu entwickeln. </strong></p>

<p class="MsoHeader">Im Mittelpunkt von „Understanding Lipid Immunometabolism to treat Disease” (UNLIMITED) steht der Lipid-Immunometabolismus: Ziel der Wissenschaftler:innen ist es zu erforschen, wie der Fettstoffwechsel die Entwicklung, Aktivität und Reaktion von Immunzellen beeinflusst. Ein besseres Verständnis dieser Prozesse könnte dabei helfen, neue Behandlungsstrategien zu entwickeln, die präziser wirken und weniger Nebenwirkungen verursachen als bisherige Therapien. Die neuen Therapieansätze könnten etwa bei Krebs, Autoimmunerkrankungen wie Typ-1-Diabetes und Entzündungskrankheiten wie rheumatoider Arthritis zur Anwendung kommen.</p>

<p class="MsoHeader">Das Promotionsprogramm UNLIMITED ist als europaweites Netzwerk von Doktorand:innen angelegt und in 15 Promotionsforschungsprojekte gegliedert, die durch gemeinsame wissenschaftliche Ziele und koordinierte Ausbildungsaktivitäten eng miteinander verknüpft sind. In den kommenden vier Jahren durchlaufen 15 Doktorand:innen aus elf europäischen Ländern ein strukturiertes Trainingsprogramm mit interdisziplinärer Ausrichtung. Die Promovierenden arbeiten in einem internationalen Forschungsverbund, darunter Spitzenforschungslabore in Deutschland, Spanien, den Niederlanden, Italien und Großbritannien, und absolvieren Forschungsaufenthalte bei verschiedenen Partnerinstitutionen. Beteiligt sind lokale biotechnologische Unternehmen wie etwa Actitrexx und Sanofi im Umfeld der Universitätsmedizin Mainz sowie internationale Biotech-Firmen, beispielsweise Samplix&nbsp;ApS in Dänemark.</p>

<p class="MsoHeader">„Besonderen Wert legt UNLIMITED auf eine enge Verzahnung von akademischer Forschung und industrieller Anwendung“, sagt Univ.- Prof. Dr.&nbsp;Luciana Berod vom Institut für Molekulare Medizin der Universitätsmedizin Mainz, die das Projekt initiiert hat, leitet und koordiniert. „Diese Partnerschaften eröffnen nicht nur den Promovierenden wertvolle Einblicke in industrielle Innovationsprozesse, sondern stärken auch die Position der Universitätsmedizin Mainz als Knotenpunkt im europäischen Forschungsraum, insbesondere auf dem Feld des Immunometabolismus.“</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Über die Marie-Skłodowska-Curie-Actions</strong></p>

<p class="MsoHeader">Die Marie-Skłodowska-Curie-Actions sind eine hochkompetitive Förderung der Europäischen Union für die Ausbildung von Doktorand:innen und Postdoktorand:innen. Dem MSCA-Doktoranden-Netzwerk gehören EU-weit 149 Promotionsprogramme an. Ziel des Programms ist es, Forschende über Landesgrenzen hinaus durch Einblicke in verschiedene Sektoren und Disziplinen mit neuen Kenntnissen und Fähigkeiten auszustatten. Die Marie-Skłodowska-Curie-Actions zählen zu den wichtigsten Förderprogrammen der EU für die Ausbildung und Karriereentwicklung von Nachwuchswissenschafler:innen und fördern gezielt die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/unlimited-msca/home.html" target="_blank">Promotionsprogramm UNLIMITED</a></p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/unlimited-msca/projects.html" target="_blank">Promotionsprojekte von UNLIMITED</a></p>

<p><a href="https://research-and-innovation.ec.europa.eu/funding/funding-opportunities/funding-programmes-and-open-calls/horizon-europe/marie-sklodowska-curie-actions_en" target="_blank" rel="noreferrer">Marie-Skłodowska-Curie-Actions</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt:</strong></p>

<p>Univ.- Prof. Dr. Luciana Berod<br>
Institut für Molekulare Medizin<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:berod@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong></p>

<p>Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Institut für molekulare Medizin</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-6991</guid>
                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 11:08:00 +0100</pubDate>
                        <title>Gesundheitsminister Clemens Hoch: 300.000 Euro Landesförderung für Optimierung der Sepsistherapie</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/gesundheitsminister-clemens-hoch-300000-euro-landesfoerderung-fuer-optimierung-der-sepsistherapie.html</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG DES MINISTERIUMS FÜR WISSENSCHAFT UND GESUNDHEIT (MWG)</h3>

<p><br>
<strong>Sepsis ist die schwerste Verlaufsform einer Infektion und entsteht durch den Übertritt von Infektionserregern in die Blutbahn. Kommt es zu einem Multiorganversagen mit Schock, so ist die Sterblichkeit sehr hoch. Umso wichtiger und entscheidend für die Überlebenschance ist es, eine Sepsis früh zu erkennen und eine wirksame Behandlung einzuleiten. Darauf zielt das Projekt „GeSIC – Genomics in Sepsis Intensive Care“ ab, das die schnelle und gezielte Erkennung der Sepsis, sowie der spezifischen Diagnostik der Erreger fokussiert. Das Projekt der <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/anaesthesiologie/index.html" target="_blank">Klinik für Anästhesiologie</a> an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz unter der Leitung von Dr. med. Katharina Hoeter, wird in Kooperation mit der Heriot-Watt University in Schottland und der Abteilung für Sportmedizin, Prävention &amp; Rehabilitation der Johannes Gutenberg-Universität Mainz durchgeführt und von der Landesregierung mit 300.000 Euro gefördert.</strong></p>

<p>„Patientinnen und Patienten profitieren von einer frühen, präzisen Diagnostik, die zu einer gezielten Sepsistherapie führt und damit die Überlebenschance entscheidend verbessert. Durch die Kooperation mit Schottland erhalten wir Zugang zu einzigartigen Versorgungsdaten, identifizierten Best Practices und eine Basis für neue Leitlinien mit strukturierten Handlungsempfehlungen bei der Sepsisversorgung“, so Gesundheitsminister Clemens Hoch. Auf lange Sicht könnte so die Sterblichkeitsrate bei Sepsis gesenkt und darüber hinaus die Kosten im Gesundheitssystem durch eine kürzere Behandlung und einen geringeren Einsatz von Antibiotika reduziert werden.</p>

<p>„Wir freuen uns sehr über das große Engagement des Landes Rheinland-Pfalz und die substanzielle Förderung dieses zukunftsweisenden Projekts. Diese Unterstützung ermöglicht es uns, innovative molekulargenetische Verfahren in die klinische Versorgung zu integrieren und die Sepsisdiagnostik entscheidend zu verbessern. Ich bin überzeugt, dass wir die Sepsisversorgung in Rheinland-Pfalz auf ein neues Niveau heben und damit perspektivisch auch bundesweit wichtige Impulse für eine modernere, personalisierte Intensivmedizin setzen können“, so Dr. med. Katharina Hoeter, Projektleiterin und stellvertretende Oberärztin der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p>Bei dem Projekt „GeSIC – Genomics in Sepsis Intensive Care“ handelt es sich um ein gemeinsames Projekt zur Sepsisversorgungsforschung von Rheinland-Pfalz und Schottland unter Nutzung der Technologie der Kooperationspartner in Schottland. Die Sepsisversorgung in Rheinland-Pfalz und Schottland unterscheidet sich hinsichtlich diagnostischer Geschwindigkeit, systematischer Reaktionszeit und Outcome-Qualität. Eine innovative Kombination aus Next Generation Sequencing (NGS) für die Erregerbestimmung und der Bestimmung zellfreier DNA (cfDNA) für die Einschätzung der Reaktion des Körpers auf die Sepsis, ermöglichen in kürzester Zeit ein Maximum an wertvollen Informationen. Hierdurch kann die eingeleitete Therapie in Ihrer Präzision und Wirkung optimiert und personalisiert werden. Die Sterblichkeitsrate an Sepsis ist in Deutschland mit bis zu 59 Prozent deutlich höher als in Schottland mit rund 20 Prozent. Die im Projekt erhobenen Daten können perspektivisch als Grundlage für strukturierte landesweite Versorgungsinstrumente dienen, insbesondere für den Aufbau eines Sepsisregisters.</p>

<p><strong>Hintergrund:</strong><br>
Rheinland-Pfalz und Schottland verbindet eine enge wissenschaftliche Partnerschaft. Bereits im März 2021 wurde eine gemeinsame Absichtserklärung zur Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur zwischen den zuständigen Ministerien beider Länder unterzeichnet. Diese Beziehungen wurden 2024 durch den Abschluss eines Cooperation Agreement zwischen dem Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Scotland Hub und der Scottish Universities Life Sciences Alliance (SULSA) weiter vertieft.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt MWG:</strong></p>

<p>David B. Freichel<br>
Pressesprecher<br>
Telefon 06131 16-4597</p>

<p>Susanne Gellweiler<br>
Pressesprecherin<br>
Telefon 06131 16-2839</p>

<p><a href="mailto:presse@mwg.rlp.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Department für Anästhesiologie, Notfall- und Intensivmedizin</category>
                            
                                <category>Klinik für Anästhesiologie</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-6997</guid>
                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wichtiges Helfer-Protein für schnelle Signalübertragung im Gehirn identifiziert</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/wichtiges-helfer-protein-fuer-schnelle-signaluebertragung-im-gehirn-identifiziert.html</link>
                        <description>Funktion könnte entscheidend für Steuerung der Motorik sein</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader">PRESSEMITTEILUNG DER HEINRICH HEINE UNIVERSITÄT DÜSSELDORF</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) mit Beteiligung der Universitätsmedizin Mainz haben die bislang unbekannte Funktion eines Proteins identifiziert, die entscheidend für die Steuerung der Motorik sein könnte. Die neu beschriebene Hilfsuntereinheit der sogenannten AMPA-Rezeptoren trägt vermutlich maßgeblich zur hohen Präzision der Signalverarbeitung im Kleinhirn bei, wie die Forschenden rund um Prof. Dr. Nikolaj Klöcker (Direktor des Instituts für Neuro- und Sinnesphysiologie, Medizinische Fakultät der HHU, UKD) nun in der renommierten Fachzeitschrift <em>Science Advances</em> berichten.</strong></p>

<p class="MsoHeader">Das Kleinhirn übernimmt im Säugetier und im Menschen wichtige Aufgaben bei der Steuerung der Motorik. Als zentrales Regelzentrum sorgt es unter anderem für die Koordination und Feinabstimmung von Bewegungen. Voraussetzung ist dabei eine schnelle und präzise Kommunikation zwischen Nervenzellen mittels chemischer Botenstoffe, den sogenannten Neurotransmittern. Ein wichtiger Neurotransmitter im Gehirn ist Glutamat, das im Kleinhirn an besonders schnell schaltende Glutamatrezeptoren vom sogenannten AMPA-Subtyp bindet, die daraufhin einen aktivierenden Ionenstrom leiten. AMPA-Rezeptoren sind Proteinkomplexe aus porenbildenden Untereinheiten, die den Ionenstrom ermöglichen, und einer Reihe von Hilfsuntereinheiten, die Funktion und Lokalisation der Rezeptoren modulieren. Sie standen im Zentrum der internationalen Studie.</p>

<p class="MsoHeader">Den Forschenden rund um Prof. Klöcker und Dr. Tobias Strasdeit (Institut für Neuro- und Sinnesphysiologie), Erstautor der Studie, gelang es nun, eine neue Hilfsuntereinheit der AMPA-Rezeptoren im Kleinhirn zu identifizieren und ihre Wirkung zu beschreiben. Die neue Hilfsuntereinheit gehört zur großen Proteinfamilie der sogenannten Claudine. Diese Proteine kommen nicht nur im Gehirn vor, sie sind im gesamten Körper von Säugetieren häufiger Bestandteil von Verbindungsstellen zwischen den Zellen. Im Gehirn sind sie zum Beispiel am Aufbau der Blut-Hirn-Schranke beteiligt, die das Gehirn unter anderem vor Giftstoffen und Krankheitserregern schützt, oder auch an der schnellen Signalleitung entlang der Nervenzellfortsätze. Doch nicht für alle im Gehirn nachweisbaren Mitglieder der Claudinfamilie ist klar, welche physiologische Rolle sie genau spielen.</p>

<p class="MsoHeader">In der vorliegenden Studie haben die Forschenden nun alle Claudine des Gehirns auf einen möglichen Effekt auf die AMPA-Rezeptoren getestet und zwei vielversprechende Kandidaten, Cldn22 und Cldn24, identifiziert. In verschiedenen Zellmodellen, inkl. Nervenzellen des Kleinhirns, wurde dann detailliert erforscht, ob die beiden Claudine integraler Bestandteil von AMPA-Rezeptoren sind und wie genau sie sich auf ihre Funktion auswirken. AMPA-Rezeptoren aktivieren nach Bindung des Liganden Glutamat sehr schnell. Sie schließen dann aber trotz noch gebundenem Liganden wieder schnell (Desensitisierung) und können erst nach einer gewissen Erholungszeit erneut aktiviert werden. Cldn24 beschleunigt spezifisch die Erholung der AMPA-Rezeptoren nach Desensitisierung, was somit ihre erneute Aktivierung zu einem früheren Zeitpunkt ermöglicht. Dadurch erhöht Cldn24 die Präzision der postsynaptischen Antwort insbesondere bei hochfrequenter Signalübertragung.</p>

<p class="MsoHeader">„Vieles deutet darauf hin, dass Cldn24 ein wichtiger Faktor für die Präzision der Arbeit des Kleinhirns ist“, so Dr. Strasdeit, „denn das Protein trägt entscheidend zur Geschwindigkeit und Genauigkeit der vom AMPA-Rezeptor vermittelten Neurotransmission bei.“ Um die konkrete Rolle von Cldn24 noch besser zu verstehen, sollen künftig Untersuchungen im Tiermodell stattfinden. „Die Ergebnisse der nun geplanten Tierexperimente werden einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Kleinhirnfunktion im Organismus liefern, sowohl unter physiologischen als auch pathophysiologischen Bedingungen“, ist Klöcker überzeugt. Dies könnte perspektivisch zu einem besseren Verständnis der Motorik und ihrer Störungen beitragen.</p>

<p class="MsoHeader">Neben den Forschenden am Standort Düsseldorf waren die Arbeitsgruppe von Prof. Michael Hollmann (Ruhr Universität Bochum) sowie Forschende an der Universität Bielefeld und der Universitätsmedizin Mainz beteiligt. Internationale Partner waren die Columbia University (New York) und die Emory University School of Medicine (Atlanta).</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p><strong>Originalpublikation:</strong></p>

<p>T. Strasdeit, E. Amin, S. Obst, B. Biermann, T. P. Newton, S. C. Kösters, M. Schouwink, S. Fedotov, J. Shaukat, S. Bhattacharya, M. Aslam, M. Anstötz, F. N. Okka, O. G. S. Quispe, P. Bouvain, J. Vedyashkin, A. I. Sobolevsky, S. F. Traynelis, J. von Engelhardt, N. Erlenhardt, M. Hollmann, N. Klöcker.<br>
Claudin 24 – a novel enhancer of AMPA receptor fidelity<em>, Science Advances</em> (2026)</p>

<p>DOI:&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1126/sciadv.aeb0196" target="_blank" rel="noreferrer">10.1126/sciadv.aeb0196</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Prof. Dr. Jakob von Engelhardt<br>
Institut für Pathophysiologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:engelhardt@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Institut für Physiologie und Pathophysiologie? - entweder oder</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-6994</guid>
                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 08:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>UM-Patientengeschichte: Behandlung und Herausforderungen einer seltenen Knochenerkrankung</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/um-patientengeschichte-behandlung-und-herausforderungen-einer-seltenen-knochenerkrankung.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mohamad leidet an der seltenen Knochenerkrankung Osteosklerotische metaphysäre Dysplasie. Die Erkrankung bereitet ihm starke Schmerzen und stellt ihn im Alltag vor viele Herausforderungen. An der Universitätsmedizin Mainz wird er von einem interdisziplinären Team rundum betreut und engmaschig untersucht.</strong></p>

<p>„Mich interessiert, wie man es heilen kann“, sagt Mohamad über seine Seltene Erkrankung. 2017 ist er mit seiner Familie aus Syrien nach Deutschland geflüchtet. Kurz darauf wurde bei ihm die seltene Knochenerkrankung Osteosklerotische metaphysäre Dysplasie diagnostiziert. Seitdem erhält er eine Rundumbetreuung in der Universitätsmedizin Mainz und wird alle drei bis vier Wochen engmaschig untersucht. UM-Expert:innen aus der Orthopädie, der Kinderklinik und aus der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie behandeln ihn. „Ich bin eigentlich lieber woanders als im Krankenhaus, aber die Ärzt:innen sind alle sehr nett und kümmern sich sehr gut um mich,“ schmunzelt Mohamad.</p>

<p>Seine behandelnde Ärztin Univ.-Prof. Dr. Corinna Grasemann, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der UM, erklärt: „Mohamads Knochen können sich nicht umbauen oder ausrichten, wie es für ein gesundes Wachstum notwendig ist.“ Die Folge: Die Knochen brechen sehr leicht, Patient:innen mit einer Osteosklerotischen metaphysären Dysplasie haben starken Schmerzen, vor allem in den Beinen. Mohamad leidet außerdem unter Entzündungen im Kiefer. „Ein Befund in dieser Form ist meines Wissens international weniger als 15 Mal dokumentiert“, ergänzt die Expertin für Seltene Erkrankungen. „Unsere Kolleginnen in der Humangenetik haben bei tiefergehenden Untersuchungen die Diagnose noch erweitert – Mohamad hat eine ebenfalls sehr seltene Schilddrüsenüberfunktion, auch Morbus Basedow genannt.“&nbsp;</p>

<p>„Ich bin aber so ein Sport-Typ und habe schon alle möglichen Sportarten alleine ausprobiert!“, berichtet Mohamad begeistert. Dass er nie in einem Verein spielen wird und sich Gleichaltrige aufgrund seiner Beeinträchtigungen nicht trauen, mit ihm zu spielen, macht ihn oft traurig. Trotzdem verliert er nicht den Mut. Er verbringt gerne Zeit mit seinem besten Freund draußen, dreht mit ihm Videos und hört leidenschaftlich gerne Rap. „Es ist für mich nicht einfach und ich hoffe, dass diese Krankheit niemals andere trifft.“ Trotz seiner Seltenen Erkrankung hat er aber noch eine Botschaft an alle: „Verliert nie die Hoffnung.“</p>

<p><strong>Rund 8.000 bekannte Erkrankungen werden aktuell als selten eingestuft</strong></p>

<p>In der Europäischen Union gilt eine Erkrankung als selten, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen von ihr betroffen sind. In Deutschland leiden Schätzungen zufolge etwa 4 Milllionen Menschen an einer der aktuell rund 8.000 als selten eingestuften Erkrankungen. Die Seltenen Erkrankungen bilden eine sehr heterogene Gruppe von zumeist komplexen Krankheitsbildern. Gemeinsam ist ihnen, dass sie meist chronisch verlaufen, mit Invalidität und/oder eingeschränkter Lebenserwartung einhergehen und häufig bereits im Kindesalter zu Symptomen führen. Etwa 80 Prozent der Seltenen Erkrankungen sind genetisch bedingt oder mitbedingt, selten sind sie heilbar.</p>

<p><strong>Spezialisierte Anlaufstelle für Seltene Erkrankungen an der UM</strong></p>

<p>An der Universitätsmedizin Mainz gibt es eine interdisziplinäre Anlaufstelle und zentrale Koordinationsstelle für Seltene Erkrankungen: Im Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSE) arbeiten Expert:innen verschiedener Fachrichtungen zusammen, um Diagnosen zu finden, Therapien zu entwickeln und Forschung zu betreiben. Das ZSE ist nach den anspruchsvollen Qualitätskriterien des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) erfolgreich als Referenzzentrum (Typ A) zertifiziert worden. Es dient als zentrales Referenzzentrum für Rheinland-Pfalz und die Region.<br>
&nbsp;</p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/zse/willkommen.html" target="_blank" class="btn btn-outline-danger">Mehr über das ZSE</a></p>

<p>&nbsp;</p>
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                                <category>Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</category>
                            
                                <category>Department für Frauen-, Kinder- und Jugendgesundheit</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie</category>
                            
                                <category>Orthopädie</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Zentrum für seltene Erkrankungen (ZSE)</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7000</guid>
                        <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 15:09:22 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenschaftsminister Clemens Hoch übergibt Förderbescheid in Höhe von rund 26,4 Millionen Euro an Universitätsmedizin Mainz</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/wissenschaftsminister-clemens-hoch-uebergibt-foerderbescheid-in-hoehe-von-rund-264-millionen-euro-an-universitaetsmedizin-mainz.html</link>
                        <description>PRESSEMITTEILUNG DES MINISTERIUMS FÜR WISSENSCHAFT UND GESUNDHEIT RHEINLAND-PFALZ</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Land Rheinland-Pfalz fördert den Bau einer neuen Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) an der Universitätsmedizin Mainz mit rund 26,4 Millionen Euro. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid hat Wissenschaftsminister Clemens Hoch heute in Mainz überreicht. Mit der neuen AEMP schafft die Universitätsmedizin die notwendigen Voraussetzungen, um ihre medizinischen Einrichtungen auch in den kommenden Jahren zuverlässig mit sterilisierten Instrumenten zu versorgen. Die Anlage ersetzt die in die Jahre gekommene bestehende Infrastruktur und gewährleistet eine moderne, den aktuellen Hygiene- und Sicherheitsstandards entsprechende Aufbereitung medizinischer Geräte.</strong></p>

<p>Wissenschaftsminister Clemens Hoch betonte bei der Übergabe: „Die Universitätsmedizin Mainz steht vor einer umfassenden baulichen Erneuerung. Auch wenn perspektivisch ein Neubau vorgesehen ist, ist die neue AEMP ein unverzichtbarer Zwischenschritt, um das hohe Niveau des Klinikbetriebs dauerhaft sicherzustellen. Wir investieren hier ganz bewusst in die Gegenwart, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten sowie die Arbeitsbedingungen für das medizinische Personal weiter verlässlich abzusichern.“ Mit der Förderung unterstreicht das Land seine Priorität für eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Hochschulmedizin und setzt ein deutliches Signal für die Stärkung des Gesundheitsstandorts Rheinland-Pfalz.</p>

<p>Kathleen, Kreutzer, Vorstand für Bau und Infrastruktur der Universitätsmedizin Mainz, freut sich über die finanzielle Förderung und erklärt: „Für jede Operation unserer zahlreichen Fachabteilungen ist die zuverlässige und pünktliche Lieferung von einwandfrei aufbereiteten medizinischen Instrumenten die Grundvoraussetzung und ein wichtiger Faktor für die Patientensicherheit. Mit unserer neuen Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) werden wir unsere Leistungen und die Qualität auch in diesem Bereich weiter steigern können, beispielsweise durch erhöhte Sterilgutkapazitäten und optimierte Prozessabläufe. Der moderne Neubau wird an unseren unterirdischen Versorgungstunnel angeschlossen und bietet Raum für neue Sterilisatoren zur Aufbereitung der Instrumente.“</p>

<p>Mit Investitionen von rund 2,2 Milliarden Euro, die vom Land Rheinland-Pfalz bereit-gestellt werden, wird die Universitätsmedizin Mainz in den kommenden Jahren zu einer der modernsten und innovativsten Universitätskliniken in Deutschland um- und ausgebaut. „Die Universitätsmedizin steht vor enormen Herausforderungen. Um das Spitzenniveau in der medizinischen Versorgung und in der Forschung zu halten und weiter auszubauen, sind Veränderungen notwendig“, sagt Clemens Hoch. Er zeigte sich sehr zuversichtlich, dass der begonnene Weg erfolgreich beschritten wird: „Das Team stimmt, die Richtung auch“, so der Minister.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt :</strong></p>

<p>David. B. Freichel<br>
Pressesprecher<br>
Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit<br>
Telefon: 06131-16-2994<br>
<a href="mailto:presse@mwg.rlp.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 16:08:59 +0100</pubDate>
                        <title>Am 8. März ist Weltfrauentag: Medizinstudentinnen zu einer Karriere in der Chirurgie motivieren</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/am-8-maerz-ist-weltfrauentag-medizinstudentinnen-zu-einer-karriere-in-der-chirurgie-motivieren.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dr. Dr. Saskia Schröger hat sich bei ihrer Berufswahl für das medizinische Fachgebiet mit der niedrigsten Frauenquote entschieden: die Chirurgie. Auf ihrem Karriereweg wurde sie durch das Mentoring-Programm MeMentUM (Medizin Mentoring an der Universitätsmedizin Mainz) unterstützt. Die Assistenzärztin in der Klinik und Poliklinik für</strong> <strong>Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, plastische Operationen (MKG) der UM möchte Medizinstudentinnen motivieren, in die Chirurgie zu gehen.</strong></p>

<p>„Ich wollte schon immer etwas Chirurgisches machen“, erzählt Dr. Dr. Saskia Schröger, Assistenzärztin der <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/mkg/index.html" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, plastische Operationen (MKG)</a> der Universitätsmedizin Mainz. „In der 9. Klasse habe ich ein Betriebspraktikum in der MKG gemacht und war sehr begeistert! Für mich ist es das schönste Fach – da ist einfach alles dabei.“ Saskia Schröger hat dafür an der UM nicht nur Human-, sondern auch Zahnmedizin studiert. Neben der Facharztausbildung engagiert sie sich in der Betreuung von Doktorand:innen, wirkt als Mentorin und forscht unter anderem mit Virtual Reality: „Ich möchte einfach Sachen verbessern!“</p>

<p>Saskia Schröger fällt in diesem Fach auf, denn in der Chirurgie findet sich tendenziell die niedrigste Frauenquote. Die MKG-Chirurgie gilt traditionell als eines der forderndsten chirurgischen Fächer – nicht zuletzt wegen des langen Ausbildungswegs. Dass hier bislang vergleichsweise wenige Frauen vertreten sind, hat vielfältige strukturelle Gründe. „Das Doppelstudium ist intensiv und verlangt viel Ausdauer“, erklärt Saskia Schröger. „Gerade deshalb ist es wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, die individuelle Lebensentwürfe und Karrierewege besser miteinander vereinbar machen.“</p>

<p>Das Mentoring-Programm MeMentUM (Medizin Mentoring an der Universitätsmedizin Mainz) war für Saskia Schröger eine wichtige Stütze in ihrer Karriere: „Damit zeigt die Unimedizin Mainz, dass sie Frauen fördert. Es war unglaublich stärkend, sich mit anderen engagierten Frauen auszutauschen und eine Mentorin, Frau Univ.-Prof. Dr. Espinola-Klein, an der Seite zu haben, die an mich glaubt.“ Junge Medizinstudentinnen möchte sie motivieren, in die Chirurgie zu gehen: „Einfach ausprobieren, es kann nichts schiefgehen. Ich denke, wenn man an sich glaubt, kriegt man das auch hin.“ Für Saskia Schröger ist klar: Die Chirurgie wandelt sich – und sie gestaltet diesen Wandel aktiv mit.</p>

<p><br>
<strong>Mentoring-Programm der UM unterstützt Wissenschaftlerinnen auf ihrem Karriereweg</strong><br>
Die Universitätsmedizin Mainz fördert seit 2008 qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen in einem speziellen Mentoring-Programm: Im Rahmen von MeMentUM unterstützen, beraten und begleiten Mentorinnen und Mentoren aus Wissenschaft und Industrie die Teilnehmerinnen auf ihrem Weg in eine Führungsposition. Die Mentees erhalten über die Programmlaufzeit von einem Jahr ein vielfältiges Angebot mit Workshops zur Stärkung der wissenschaftlich relevanten Qualifikationen sowie zum Erwerb von Soft Skills, Eins-zu-Eins-Mentoring und Netzwerktreffen.</p>

<p><br>
<a href="https://www.unimedizin-mainz.de/gleichstellung/mementum-mentoring-programm/mementum-mentoring-programm.html" target="_blank" class="btn btn-outline-danger">Mehr zu MeMentUM</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Frauen- und Gleichstellungsbüro</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-6970</guid>
                        <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 16:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Richtfest für neues Forschungsgebäude HI-TRON Mainz gefeiert</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/richtfest-fuer-neues-forschungsgebaeude-hi-tron-mainz-gefeiert.html</link>
                        <description>Direkte Nähe zu Kliniken und Instituten fördert translationale Forschung und interdisziplinäre Zusammenarbeit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am neuen Gebäude des Helmholtz-Institutes für Translationale Onkologie Mainz (HI-TRON) wurde heute feierlich die Richtkrone gehisst. Damit sind die Arbeiten am Rohbau beendet und der Innenausbau des neuen Forschungsgebäudes auf dem Areal der Universitätsmedizin Mainz schreitet voran. 2028 werden dann die Mitarbeitenden des Institutes in den Killianweg einziehen. Das HI-TRON Mainz ist ein gemeinsames Institut des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Forschungsinstituts Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (TRON gGmbH), der Universitätsmedizin Mainz und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).</strong><strong> </strong><strong>Ziel der Forschung im HI-TRON ist es, Strategien zu entwickeln, um Krebs mithilfe des Immunsystems noch wirksamer zu bekämpfen: mit scharfgemachten Abwehrzellen, tumorspezifischen Impfungen und intelligenten Therapiekombinationen.</strong></p>

<p>Als Bauherrin feierte die Universitätsmedizin Mainz das Richtfest gemeinsam mit Vertreter:innen des Landes Rheinland-Pfalz und der zukünftigen Nutzer, den Architekt:innen, Planer:innen, Handwerksfirmen und Gästen aus dem politischen und lokalem Umfeld.<strong> </strong>&nbsp;</p>

<p>Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, sagt: „Das Land hat in den letzten Jahren durch kontinuierliche Förderung der Grundlagenforschung, die konsequente Ansiedelung von außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die Förderung der Interaktion der Einrichtungen sowie durch die Schaffung von hochmoderner Infrastruktur ein Umfeld geschaffen, das hochkompetitive, internationale Spitzenforschung ermöglicht. HI-TRON ist dort ein wichtiger Akteur, der dazu beiträgt, die Expertise in personalisierter Immuntherapie aus Mainz zum Wohle von Patientinnen und Patienten verfügbar zu machen. Das Richtfest des HI-TRON Neubaus ist der nächste Schritt zu einem hochmodernen Laborgebäude, um HI-TRON optimale Rahmenbedingungen für seine Ziele zu ermöglichen.“</p>

<p>Die Baukosten sind mit rund 33 Millionen Euro veranschlagt. Das neue Gebäude wird mit Landesmitteln finanziert.</p>

<p>Kathleen Kreutzer, Vorstand für Bau und Infrastruktur an der Universitätsmedizin Mainz, dankte allen am Bau Beteiligten für den guten Ablauf auf der Baustelle und sagt: „Unser Campus ist in Bewegung: Die Universitätsmedizin Mainz wird in den kommenden Jahren grundlegend saniert und umgebaut, um den hohen Anforderungen an moderne Spitzenmedizin und Forschung gerecht zu werden. Das HI-TRON Mainz steht im Wortsinn dafür – ein interdisziplinäres, hochmodernes Forschungsgebäude in unmittelbarer Nähe zu den Kliniken, Instituten und Einrichtungen, welches optimale Voraussetzungen für die Forschungsarbeit bieten wird.“</p>

<p>Der Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase hob anlässlich des Richtfestes hervor: "Mainz ist in den vergangenen Jahren dank vieler kluger Köpfe zu einem internationalen Zentrum im Kampf gegen den Krebs geworden. Gemeinsam mit den Unternehmen der Biotechnologie und der Unimedizin hat sich Mainz zu einem Life Science Hub entwickelt. Aus Mainz heraus wird Medizin revolutioniert, und das Richtfest von HI-TRON markiert einen weiteren Meilenstein in dieser starken Entwicklung. Unsere Aufgabe als Stadt ist, optimale Rahmenbedingungen für Forschung und Wirtschaft zu schaffen – zusammen mit unserer hierfür gegründeten Standortentwicklungsgesellschaft biomindz. Dass Mainz viermal in Folge dynamischste Stadt Deutschlands geworden ist, unterstreicht den Erfolg."</p>

<p>„Das heutige Richtfest des neuen HI-TRON-Gebäudes markiert einen Meilenstein für die Krebsforschung am Wissenschaftsstandort Mainz. Künftig werden hier Spitzenforschung, modernste Technologien und interdisziplinäre Expertise unter einem Dach zusammengeführt – um die Entwicklung neuartiger personalisierter Immuntherapien zum Wohle von Patientinnen und Patienten weiter voranzutreiben“, betont Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. „Mit dem neuen HI-TRON und dem bereits seit 2009 auf dem Gutenberg-Campus ansässigen Helmholtz-Institut Mainz, das unsere exzellente Forschung in der Kernphysik und Kernchemie stärkt, verfügen wir über herausragende Infrastrukturen zur nachhaltigen Schärfung unserer Forschungsprofils – national und international.“</p>

<p>Prof. Dr. med. Dr. h.c. Michael Baumann, Wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender beim DKFZ, beschreibt die Ziele der Forschenden: „Schon heute erzielen immunbasierte Therapien bei einigen Krebsarten erstaunliche Erfolge. Doch leider profitieren bis jetzt längst nicht alle Patientinnen und Patienten von dieser Behandlung. Die Mission der Forschenden im HI-TRON Mainz ist es, das körpereigene Abwehrsystem noch präziser und schlagkräftiger gegen Krebs auszurichten und vielversprechende Ergebnisse gezielt in die klinische Prüfung zu übertragen. Aufbauend auf der Expertise und dem Know-how der Partner wollen wir im HI-TRON Mainz das volle Potenzial der individualisierten Immuntherapie ausschöpfen.“</p>

<p><em>„</em>Mit dem Bau des HI-TRON Mainz auf unserem Campus gehen wir einen wichtigen Schritt: So können die Wissenschaftler:innen, die bislang auf mehrere Standorte verteilt sind, zukünftig unter einem Dach zusammenarbeiten – das stärkt den interdisziplinären Austausch und die Zusammenarbeit. Und die direkte Nähe zu unseren Kliniken und anderen Einrichtungen ist ideal, um die Ergebnisse aus der Grundlagenforschung noch schneller zu den Patient:innen zu bringen“, unterstreicht Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz. Und ergänzt: „Ein Helmholtz-Institut vor Ort zu haben bietet beste Voraussetzungen, um herausragende Talente anzuziehen und exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs auszubilden.“</p>

<p class="Flietextreg10pt"><strong>Verbindende Architektur – auch zu anderen Forschungseinrichtungen</strong></p>

<p class="Flietextreg10pt">Am neuen Standort im Killianweg sind bereits das Paul-Klein-Zentrum für Immunintervention (PKZI) und das Neuroimaging Center (NIC) angesiedelt, die Klinisch-Theoretischen Institute (KTI) befinden sich in der Inbetriebnahme. „Mit dem HI-TRON als Baustein wird die neue interdisziplinäre Laborlandschaft der Universitätsmedizin Mainz weiter ausgestaltet“, sagt Marcus Fißan, Managing Director bei HENN Architekten. „Eine gläserne Brücke vernetzt die sechs einzelnen Baukörper. So schafft die Architektur Verbindung – zwischen Menschen, Disziplinen und Ideen – und fördert den Austausch als Grundlage für medizinische Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt.“</p>

<p>Da sich das HI-TRON Mainz personell weiterhin im Aufbau befindet, soll der Neubau mit seinen flexiblen Strukturen mehr Raumkapazitäten schaffen. Auf rund 2.300 m² bietet das fünfstöckige Gebäude eine Infrastruktur für Labore und Büros, die Forschung nach neusten Anforderungen ermöglicht.&nbsp;Auch die Interaktionskultur zwischen den Arbeitsgruppen unterschiedlicher Forschungsziele und Expertisen wird im neuen Gebäude gefördert: Aufenthaltsbereiche, Teeküchen&nbsp;und Besprechungsräume laden zu Gesprächen und Austausch ein.</p>

<p><strong>Nachhaltigkeit im Fokus</strong></p>

<p>Beim Bau des HI-TRON Mainz wird besonders auf Nachhaltigkeit geachtet - angestrebt ist eine Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) der Stufe Gold. Dieses Zertifikat bewertet den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht: von der Planung über die Nutzung bis zu einem späteren Rückbau. Dabei fließen nicht nur Aspekte des Bauens ein - wie z.B. die Verwendung von CO<sub>2</sub>- reduziertem Beton - sondern auch, wie das Gebäude genutzt und betrieben wird, beispielsweise mit einer ausgewogenen Energiebilanz oder die Barrierefreiheit. Die Fertigstellung des HI-TRON ist für das Jahr 2028 geplant.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>HI-TRON Mainz - Eckdaten</strong></p>

<p>Adresse: Killianweg, Campus Universitätsmedizin Mainz, Gebäude 308 D</p>

<p>Nutzung: Forschungsgebäude für translationale Onkologie und Krebsimmuntherapie</p>

<p>Nutzfläche: rd. 2.300 m²</p>

<p>Baubeginn: 2023</p>

<p>Voraussichtlicher Nutzungsbeginn: 2028</p>

<p>Architekt: HENN Architekten</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Bildunterschrift:</strong> (v.l.n.r.) Ursula Weyrich, Admin. Vorstand DKFZ;&nbsp; Prof. Dr. med. Dr. h.c. Michael Baumann, Wiss. Vorstand und Vorstandsvorsitzender DKFZ; Dr. Stephan Weinberg, Kaufmännischer Vorstand UM; Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit RLP und Aufsichtsratsvorsitzender; Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Medizinischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender UM; Mike Weber, Oberpolier, Züblin; Kathleen Kreutzer, Bauvorstand UM; Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Wissenschaftlicher Vorstand UM; Nino Haase, Oberbürgermeister der Stadt Mainz; Kathrin Zednik, Pflegevorstand UM; Markus Fißan, Managing Director HENN Architekten; Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident JGU Mainz.<br>
Bildquelle: Universitätsmedizin Mainz / Dominik Gruszczyk</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Anke Giani<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7771<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>
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                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-6961</guid>
                        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 10:15:00 +0100</pubDate>
                        <title>Innovationsfondsprojekt B(e) NAMSE stärkt ambulante Versorgung junger Menschen mit Seltenen Erkrankungen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/innovationsfondsprojekt-be-namse-staerkt-ambulante-versorgung-junger-menschen-mit-seltenen-erkrankungen.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Zum Tag der Seltenen Erkrankungen am 28. Februar 2026 wird weltweit auf die Situation von Millionen betroffener Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, aufmerksam gemacht. Der Aktionstag lenkt den Blick auf eine Patientengruppe, deren besondere Bedürfnisse auch im Gesundheitswesen noch immer zu wenig Beachtung finden. Mit dem vom Innovationsfonds geförderten Projekt B(e) NAMSE setzt sich die Universitätsmedizin Mainz dafür ein, die Versorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer Seltenen Erkrankung spürbar nachhaltig zu verbessern.</strong></p>

<p>Für Menschen mit Seltenen Erkrankungen ist der Alltag häufig von Unsicherheit und hohem organisatorischem Aufwand geprägt. Sie müssen sich in einem komplexen und vielfach unübersichtlichen Versorgungssystem zurechtfinden: Zuständigkeiten sind oft unklar, Anlaufstellen verstreut und Informationen liegen selten gebündelt vor. Gerade für betroffene Eltern ist das eine zusätzliche Belastung, in einem Leben, das geprägt ist von den Sorgen um ihre oftmals schwer erkrankten Kinder. Verändert sich der Gesundheitszustand oder treten neue Symptome auf, beginnt für viele erneut eine aufwendige Suche nach geeigneten Fachärztinnen und Fachärzten. Diese Wege durch unterschiedliche Einrichtungen kosten Zeit, Kraft und nicht selten auch Zuversicht. Der Tag der Seltenen Erkrankungen macht deutlich, wie wichtig koordinierte, transparente und verlässliche Versorgungsstrukturen sind, damit Betroffene schneller die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.</p>

<p>Mit dem vom Innovationsfonds geförderten Projekt B(e) NAMSE setzt sich die Universitätsmedizin Mainz dafür ein, die Versorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer Seltenen Erkrankung spürbar nachhaltig zu verbessern. B(e) NAMSE knüpft an mehrere erfolgreiche Projekte des Innovationsfonds an und vereint deren zentrale Ansätze in einer neuen, umfassenden Versorgungsform. Ziel ist eine bedarfsorientierte, koordinierte und vor allem familienorientierte ambulante Versorgung. Durch eine enge persönliche und telemedizinische Begleitung sowie ein ganzheitliches Schulungskonzept sollen Betroffene und ihre Angehörigen künftig schneller, gezielter und verlässlicher unterstützt werden. Die Wirksamkeit des neuen Versorgungskonzepts wird im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitstudie überprüft.</p>

<p>„Ein Jahr nach Projektbeginn haben wir die konzeptionelle Arbeit abgeschlossen und können nun mit der neuen Versorgung starten“, erläutert Projektleiter Prof. Dr. Boris Zernikow von der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln. „Die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten hat es ermöglicht, eine hochkomplexe Versorgungsstruktur auf Basis eines multidisziplinär organisierten Case Managements praxisnah vorzubereiten – mit dem klaren Ziel, die Versorgung junger Menschen mit Seltenen Erkrankungen spürbar zu verbessern.“</p>

<p>Auch die stellvertretende Projektleiterin Univ.-Prof. Dr. Corinna Grasemann von der Universitätsmedizin Mainz betont die Bedeutung der bisherigen Arbeit: „B(e) NAMSE ist im vergangenen Jahr von einer Idee zu einer tragfähigen Versorgungsstruktur herangewachsen. Unser Ziel ist es, Familien im Versorgungsalltag spürbar zu entlasten. Die vergangenen Monate haben wir genutzt, um Abläufe so zu gestalten, dass sie verlässlich, transparent und konsequent am tatsächlichen Bedarf der Betroffenen ausgerichtet sind.“</p>

<p>Zum Start der praktischen Umsetzung kam die gesamte Projektgruppe – bestehend aus Versorgenden, Patient:innen- und Krankenkassenvertretungen sowie Wissenschaftler:innen – in Mainz zusammen. Ziel des Treffens war es, die letzten organisatorischen Schritte abzustimmen und gemeinsam eine einheitlich strukturierte Umsetzung zu starten. Zum Tag der Seltenen Erkrankungen 2026 senden die Beteiligten damit ein deutliches Signal: Der Aufbau neuer, koordinierter Versorgungsstrukturen im ambulanten Rahmen ist möglich – und entscheidend, um die Lebensqualität junger Menschen mit Seltenen Erkrankungen und ihrer Familien nachhaltig zu verbessern.</p>

<p><em>B(e) NAMSE wird vom Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses über 3,5 Jahre mit rund 9 Millionen Euro gefördert. Projektpartner sind fünf Universitätskliniken mit Zentren für Seltene Erkrankungen in Augsburg, Bochum / Datteln, Dresden, Mainz und Würzburg, die Techniker Krankenkasse, die BARMER, die AOK Bayern, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen e.V. (ACHSE) sowie wissenschaftliche Partner der PedScience Vestische Forschungs-gGmbH und der Universität Witten/Herdecke.</em></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt:</strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Corinna Grasemann<br>
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7326<br>
<a href="mailto:Corinna.Grasemann@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Department für Frauen-, Kinder- und Jugendgesundheit</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Zentrum für seltene Erkrankungen (ZSE)</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Straßenlärm kann bereits nach einer einzigen Nacht Herz-Kreislauf-System schädigen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/strassenlaerm-kann-bereits-nach-einer-einzigen-nacht-herz-kreislauf-system-schaedigen.html</link>
                        <description>Studie der Universitätsmedizin Mainz zeigt, dass selbst relativ geringer Lärm messbare Stressreaktionen auslöst</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Schon eine einzige Nacht mit mäßigem Straßenverkehrslärm bei vergleichsweise niedriger Belastung erhöht die Herzfrequenz, geht mit Veränderungen in Proteinen einher, die an Immun- und Stresssignalwegen beteiligt sind, und kann die Gefäßfunktion sowie die Schlafqualität beeinträchtigen. Das haben Forschende der Universitätsmedizin Mainz in einer kontrollierten Humanstudie anhand von Herz-Kreislauf-Messungen und Blutanalysen herausgefunden. Damit liefern sie experimentelle Hinweise auf biologische Mechanismen, die den Zusammenhang zwischen Straßenverkehrslärm und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erklären könnten. Die Studie ist in der Fachzeitschrift <em>Cardiovascular Research</em> veröffentlicht worden.</strong></p>

<p class="MsoHeader">Verkehrslärm gehört zu den häufigsten Umweltbelastungen in Europa. Langjährige Beobachtungsstudien haben gezeigt, dass dauerhafte Lärmbelastung mit einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist. Bislang war jedoch noch wenig untersucht, wie der Körper unmittelbar auf Straßenverkehrslärm, der häufigsten Lärmquelle in Europa, in der Nacht reagiert. Dieser Forschungsfrage hat sich ein Forschungsteam um Dr. Omar Hahad, Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel und Univ.-Prof. Dr. Andreas Daiber vom Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz gewidmet.</p>

<p class="MsoHeader">Im Rahmen ihrer Studie „A randomized, double-blind, crossover study of acute low-level night-time road traffic noise: effects on vascular function, sleep, and proteomic signatures in healthy adults“ stellten die Forschenden fest, dass selbst Verkehrslärm von durchschnittlich rund 41 bis 44 Dezibel messbare Stressreaktionen im Körper auslösen kann. „Die Studie liefert kontrollierte experimentelle Hinweise darauf, dass akuter nächtlicher Straßenverkehrslärm direkt in die Regulation des Gefäßsystems eingreift. Wir sehen sowohl funktionelle Veränderungen als auch begleitende Aktivierung bestimmter biologischer Signalwege“, betont Studienleiter und Erstautor der Studie Dr. Hahad.</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Schlafen unter realitätsnahen Lärmbedingungen</strong></p>

<p class="MsoHeader">Um die akuten Auswirkungen von Straßenverkehrslärm auf die 74 Studienteilnehmenden untersuchen zu können, simulierten die Forschenden unterschiedliche Belastungsgrade: eine Nacht ohne zusätzlichen Lärm sowie jeweils eine Nacht mit 30 bzw. 60 Straßenverkehrslärmereignissen in einer Lautstärke von durchschnittlich 41 bis 44 Dezibel für jeweils 1’15 Minuten. Die Lärmexposition erfolgte alle 11,5 bzw. 9,5 Minuten über Lautsprecher im privaten Schlafzimmer der Proband:innen. Am nächsten Morgen werteten die Forschenden die Herz-Kreislauf-Messungen der Nacht aus, analysierten Blutproben auf Proteine, die an Entzündungsprozessen beteiligt sind, und untersuchten die Elastizität der Blutgefäße. In der kontrollierten randomisierten doppelblinden Studie wussten weder die Teilnehmenden noch die Forschenden, die die Messungen durchführten, welchen Schallpegeln sie in der Nacht ausgesetzt waren.</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Lärm belastet schon nach einer Nacht</strong></p>

<p class="MsoHeader">Die Teilnehmenden, die den Lärmsequenzen ausgesetzt waren, berichteten von einer wahrgenommenen schlechteren Schlafqualität. Dabei reagierten die Proband:innen unterschiedlich stark, was auf eine individuelle Lärm-Empfindlichkeit hindeutet. Durch eine Kombination aus Herzfrequenzanalyse, molekularer Blutuntersuchung und Gefäßmessung konnten die Forschenden sowohl funktionelle als auch biologische Veränderungen nachweisen, was die geschilderte Beeinträchtigung verdeutlichte – und das bereits nach einer einzigen Nacht: Die Herzfrequenz stieg nach einzelnen Lärmereignissen an, im Blut zeigten sich Veränderungen in immun- und entzündungsassoziierten Proteinen und Ultraschallmessungen belegten eine verminderte Elastizität der Blutgefäße. Gerade diese endotheliale Funktion gilt als frühes Warnsignal für die Gefäßgesundheit. „Unsere Studienerkenntnisse könnten die molekularen Krankheitsmechanismen, die durch Lärm beim Menschen ausgelöst werden, erklären“, betont Professor Daiber, Leiter der Forschungsgruppe Molekulare Kardiologie am Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p class="MsoHeader"><strong>11 Millionen Deutsche sind nachts Lärm ausgesetzt</strong></p>

<p class="MsoHeader">Die Studienautoren plädieren für konsequente Lärmschutzmaßnahmen, wie beispielsweise Tempo 30 innerorts und mehr Grünflächen als natürlichen Schallschutzpuffer. „Lärmschutz ist Herzschutz“, betont Professor Münzel. „Jede Dezibel-Reduktion bedeutet weniger Stress für Gefäße, weniger Entzündung im Blut – und langfristig weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle. Stadtplanung ist damit keine ästhetische Frage, sondern eine kardiovaskuläre Präventionsstrategie. Gesunde Städte sind leise Städte.“ Um besser zu verstehen, wie die Ergebnisse dieser Kurzzeitstudie mit dem langfristigen Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammenhängen könnten, seien weitere Untersuchungen erforderlich, sagen die Studienautoren. Laut Umweltbundesamt sind in Deutschland mehr als 11 Millionen Menschen nächtlichem Straßenverkehrslärm von mindestens 50 Dezibel ausgesetzt.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p><strong>Originalpublikation:</strong></p>

<p>Omar Hahad, Patrick Foos, Jonas Hübner, Christina Große-Dresselhaus, Frank P. Schmidt, Mir Abolfazl Ostad, Marin Kuntic, Lukas Hobohm, Karsten Keller, Volker H. Schmitt, Thomas Köck, Philipp Wild, Irene Schmidtmann, Mette Sørensen, Martin Röösli, Paul Stamm, Alexander von Kriegsheim, Johannes Herzog, Philipp Lurz, Andreas Daiber, Thomas Münzel.<br>
A randomized, double-blind, crossover study of acute low-level night-time road traffic noise: effects on vascular function, sleep, and proteomic signatures in healthy adults<em>, Cardiovascular Research</em> (2026)</p>

<p>DOI: <a href="https://doi.org/10.1093/cvr/cvag028" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1093/cvr/cvag028</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>

<p><a href="https://www.escardio.org/news/press/press-releases/new-research/" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung der European Society of&nbsp;Cardiology</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Dr. rer. Physiol. Omar Hahad<br>
Zentrum für Kardiologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:Omar.Hahad@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-6946</guid>
                        <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 09:37:56 +0100</pubDate>
                        <title>Universitätsmedizin Mainz als Referenzzentrum für Seltene Erkrankungen zertifiziert</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/universitaetsmedizin-mainz-als-referenzzentrum-fuer-seltene-erkrankungen-zertifiziert.html</link>
                        <description>Interdisziplinäre Teams erfüllen hohe Typ A-Qualitätsanforderungen des Nationalen Aktionsplans und des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Flietextreg10pt"><strong>Das Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSE) der Universitätsmedizin Mainz (UM) ist nach den anspruchsvollen Qualitätskriterien des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) erfolgreich als Referenzzentrum (Typ A) zertifiziert worden. Die Zertifizierung ist ein Beleg für die hohe und interdisziplinäre Kompetenz der Mainzer ZSE-Teams in Diagnostik und Behandlung Seltener Erkrankungen. Durch die positive Zertifizierungsentscheidung ist das ZSE der Universitätsmedizin Mainz eins von aktuell bundesweit 23 zertifizierten Zentren für Seltene Erkrankungen, die der Versorgungsstufe Typ-A entsprechen und damit als Referenzzentren fungieren. </strong></p>

<p>Das Zentrum für Seltene Erkrankungen der Universitätsmedizin Mainz dient als interdisziplinäre Anlaufstelle und zentrale Koordinationsstelle für Diagnose und Therapie unklarer oder bereits diagnostizierter komplexer Seltener Erkrankungen. Es ist eng mit anderen Typ A-ZSE sowie spezialisierten Typ B-Zentren (Fachzentren) vernetzt und arbeitet mit internen und externen klinischen Leistungserbringern zusammen. Konkret verfügt das ZSE der UM über 13 Spezialambulanzen innerhalb der Universitätsmedizin und kooperiert mit fünf externen Spezialambulanzen. Hierzu zählen beispielsweise das Zentrum für Neurofibromatose Typ 1, die Villa metabolica als Zentrum für angeborene Stoffwechselstörungen oder die interdisziplinäre Spezialambulanz für Patient:innen mit Huntington-Erkrankungen. Aber auch Ambulanzen anderer Fachdisziplinen wie der Augenklinik, HNO oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie sind involviert. Neurologisch-psychiatrische Krankheitsbilder umfasst das Mainzer Behandlungsspektrum ebenso wie internistische und chirurgische Therapien – und zwar sowohl im Bereich Kinder- und Jugendmedizin als auch in der Erwachsenenmedizin. Das Zentrum für Seltene Erkrankungen der Universitätsmedizin Mainz ist zudem in Fort- und Weiterbildungen, Lehre und Forschung aktiv, kooperiert international und arbeitet intensiv mit Patientenorganisationen zusammen.</p>

<p>„Diese Zertifizierung ist eine Auszeichnung für das besondere und interdisziplinäre Engagement unserer ZSE-Teams. Sie ist zudem ein Beleg dafür, dass es sich lohnt, Prozesse stärker zu strukturieren, Entscheidungsprozesse nachvollziehbar zu machen und eine funktionierende Qualitätssicherung zu etablieren“, erklärt der Vorstandsvorsitzende und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich.</p>

<p>„Dass uns das Auditteam eine hohe und interdisziplinäre Kompetenz attestiert und erkannt hat, wie engagiert und motiviert das Mainzer ZSE arbeitet, freut mich sehr“, betont die Direktorin des Zentrums für Seltene Erkrankungen der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Susann Schweiger. Und ergänzt: „Wir wollen nun das Zentrum weiterentwickeln. Dazu gehört auch, dass wir uns am bundesweiten Modellvorhaben Genomsequenzierung für Seltene Erkrankungen beteiligen. Durch den gezielten Einsatz moderner genetischer Diagnostik wird dabei das gesamte Erbgut (Genom) von Patientinnen und Patienten analysiert, um genetische Ursachen von Erkrankungen zu identifizieren, personalisierte Behandlungsansätze zu entwickeln und mögliche Gesundheitsrisiken zu erkennen. Unser erklärtes Ziel als ZSE ist es, die medizinische Versorgung von Patient:innen mit Seltenen Erkrankungen weiter zu verbessern.“</p>

<p><br>
<strong>Was ist eine seltene Erkrankung?</strong></p>

<p>Schätzungen zufolge leiden etwa vier Millionen Menschen in Deutschland an einer Seltenen Erkrankung. In der gesamten Europäischen Union sind es ca. 30 Millionen. Insgesamt betrachtet sind Seltene Erkrankungen recht weit verbreitet. Doch sie bilden eine sehr heterogene Gruppe von zumeist komplexen Krankheitsbildern. In der Europäischen Union gilt eine Erkrankung als selten, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen in der EU von ihr betroffen sind. Mehr als 8.000 Erkrankungen werden derzeit als selten eingestuft – und es werden weitere entdeckt. Gemeinsam ist allen Seltenen Erkrankungen, dass sie meist chronisch verlaufen, mit Invalidität und/oder eingeschränkter Lebenserwartung einhergehen und häufig bereits im Kindesalter zu Symptomen führen. Etwa 80 Prozent der Seltenen Erkrankungen sind genetisch bedingt oder mitbedingt, selten sind sie heilbar.</p>

<p>Die Seltenheit der einzelnen Erkrankungen erschwert aus strukturellen, medizinischen und ökonomischen Gründen sowohl die medizinische Versorgung der Betroffenen als auch die Forschung zur Verbesserung von Diagnose und Therapie der Seltenen Erkrankungen. Diese besonderen Herausforderungen können nur durch eine verbesserte Koordination der Anstrengungen aller Beteiligten überwunden werden.</p>

<p><br>
<strong>Seit 2013 Nationaler Aktionsplan für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) </strong></p>

<p>Im Nationalen Aktionsplan für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) wurden im Jahr 2013 Maßnahmen erarbeitet, die die gesundheitliche Situation von Patient:innen mit Seltenen Erkrankungen in Deutschland verbessern sollen. Hierzu gehören insbesondere die Einrichtung, Weiterentwicklung und Vernetzung von Zentren für Seltene Erkrankungen. Der 2018 gegründete NAMSE-Netz e. V. hat das Ziel, universitäre Zentren, die den Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans entsprechen, in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihre Vernetzung zu fördern. NAMSE-Netz e. V. erteilte der ClarCert GmbH das Mandat zur Zertifizierung, welche das ZSE der Universitätsmedizin Mainz erfolgreich als Referenzzentrum für Seltene Erkrankungen zertifizierte.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/zse/willkommen.html" target="_blank">ZSE Mainz</a>&nbsp;<br>
<a href="https://www.namse.de/" target="_blank" rel="noreferrer">NAMSE</a>&nbsp;<br>
<a href="https://www.bfarm.de/DE/Das-BfArM/Aufgaben/Modellvorhaben-Genomsequenzierung/_node.html" target="_blank" rel="noreferrer">Modellvorhaben Genomsequenzierung</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:&nbsp;</strong><br>
Barbara Reinke, Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-7428, E-Mail <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">pr@unimedizin-mainz.de</a></p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Zentrum für Seltene Erkrankungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-6934</guid>
                        <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>Terminerinnerung: Weil Pflege mehr kann: „Tag der offenen Tür“ des Ausbildungszentrums Gesundheit und Pflege am 28. Februar 2026</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/weil-pflege-mehr-kann-tag-der-offenen-tuer-des-ausbildungszentrums-gesundheit-und-pflege-am-28-februar-2026-1.html</link>
                        <description>Universitätsmedizin Mainz bietet umfassende Einblicke in die vielfältigen Ausbildungswege und den Arbeitsalltag im Pflegebereich</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Am Samstag, 28. Februar 2026, öffnet das Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege der Universitätsmedizin Mainz von 11.00 bis 15.00 Uhr seine Türen im 2. Obergeschoss von Gebäude 906 (Am Pulverturm 13, 55131 Mainz). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich im Rahmen der Veranstaltung über die vielfältigen Ausbildungswege und den Arbeitsalltag im Pflegebereich zu informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.</strong></p>

<p>Was macht eine Pflegeausbildung am einzigen Universitätsklinikum in Rheinland-Pfalz so besonders? Welche (Karriere-)Möglichkeiten gibt es nach der Ausbildung? Wie reagiere ich richtig in Notfallsituationen? Wie fühle ich mich als 85-jähriger kranker Mensch? Antworten auf diese Fragen sowie detaillierte Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten zur Pflegefachperson und zum dualen Studiengang Gesundheit und Pflege erhalten alle Interessierten beim ersten „Tag der offenen Tür“ des Ausbildungszentrums Gesundheit und Pflege der Universitätsmedizin Mainz am 28. Februar 2026.</p>

<p class="MsoBodyText2">Kathrin Zednik, Vorstand Pflege- und Gesundheitsfachberufe der Universitätsmedizin Mainz, betont: „Für den Erfolg unserer Arbeit in der Universitätsmedizin Mainz sind gut ausgebildete Pflegefachkräfte unerlässlich. Die qualifizierte und praxisorientierte Berufsausbildung in unserem Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Dass unser Ausbildungsangebot attraktiv ist, zeigt sich auch an der Zahl unserer Auszubildenden, die im Pflegebereich aktuell so hoch ist wie noch nie. Wir freuen uns, wenn wir mit unserem ‚Tag der offenen Tür‘ viele weitere Menschen von einem Einstieg in den Pflegeberuf überzeugen können.“</p>

<p class="MsoBodyText2">Die Leiterin des Ausbildungszentrums Gesundheit und Pflege der Universitätsmedizin Mainz, Iris Müller, ergänzt: „Mit unserem ersten ‚Tag der offenen Tür‘ bieten wir allen Interessierten praxisnahe Einblicke in den Ausbildungs- und Arbeitsalltag im Pflegebereich. Wir möchten zeigen, dass Pflege mehr kann und mehr ist als sich viele vielleicht zunächst vorgestellt haben. „Bei uns geht es nicht nur um fachliche Ausbildung, sondern darum, junge Menschen persönlich zu begleiten und sie bestmöglich auf einen verantwortungsvollen Beruf vorzubereiten“, erklärt Stephanie Groß, Leiterin des Geschäftsbereichs Ausbildung, Fort- und Weiterbildung der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p class="MsoBodyText2">Die Besucher:innen erwarten am 28. Februar von 11.00 bis 15.00 Uhr im 2. Obergeschoss von Gebäude 906 (Am Pulverturm 13, 55131 Mainz) spannende Einblicke in die Ausbildung und den Beruf als Pflegefachkraft. Sie haben die Möglichkeit, mit Auszubildenden, Lehrkräften und Praxisanleitenden ins Gespräch zu kommen. In interaktiven Themenräumen können sie den Pflegealltag praxisnah erleben, beispielsweise durch Blutdruck-, Puls- und Blutzuckermessungen oder die Versorgung von Frühgeborenen-Dummypuppen im Inkubator. Beim Hygiene-Check können die Besucher:innen nicht nur unter Schwarzlicht testen, wie gründlich ihre Händedesinfektion ist, sondern erlernen dabei auch die richtige Desinfektionstechnik. Einen Perspektivwechsel in das Leben von betagten Patient:innen bietet die Alterssimulation: Mit Hilfe von speziellen Anzügen können die Besucher:innen nachvollziehen, wie sich Menschen im hohen Alter fühlen. Die korrekte Durchführung einer Reanimation können die Besucher:innen an Dummypuppen üben. Zudem erfahren sie Wissenswertes über lebensrettende Maßnahmen.</p>

<p class="MsoBodyText2">Die Universitätsmedizin Mainz ist einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. Sie bietet jährlich insgesamt rund 750 Ausbildungsplätze. Das Ausbildungsangebot erstreckt sich über mehr als 20 Ausbildungsberufe in sechs Bereichen – Gesundheitsfachberufe, IT, Medizintechnik und Technik sowie Pädagogik und kaufmännische Berufe. Im Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege stehen insgesamt 250 Ausbildungsplätze zur Verfügung.</p>

<p class="MsoBodyText2"><br>
Weitere Informationen zum „Tag der offenen Tür“ und zu den Ausbildungsmöglichkeiten im Pflegebereich gibt es im Internet unter <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/gukps" target="_blank"><strong>www.unimedizin-mainz.de/gukps</strong></a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Vertreter:innen der Medien sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.</strong></p>

<p><strong>Gerne vermitteln wir Ihnen im Vorfeld Interviewpartner:innen.</strong></p>

<p><strong>Wir bitten um einen redaktionellen Terminhinweis und eine Ankündigung im Veranstaltungskalender.</strong></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt:</strong><br>
Nadine Boos<br>
Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7164<br>
<a href="mailto:nadine.boos@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege</category>
                            
                                <category>Pflegemanagement</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-6931</guid>
                        <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>„Tag der offenen Tür“ des Ausbildungszentrums für Medizinische Technologie – Fachrichtung Laboratoriumsanalytik am 14. März 2026</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/tag-der-offenen-tuer-des-ausbildungszentrums-fuer-medizinische-technologie-fachrichtung-laboratoriumsanalytik-am-14-maerz-2026.html</link>
                        <description>Universitätsmedizin Mainz informiert über MTL-Ausbildung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Das Ausbildungszentrum für Medizinische Technologie – Fachrichtung Laboratoriumsanalytik der Universitätsmedizin Mainz öffnet am Samstag, 14. März 2026, von 09.00 bis 14.00 Uhr seine Türen. Im Rahmen der Informationsveranstaltung im Institut für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale (Geb. 900, Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz) haben alle Interessierten die Möglichkeit, mehr über die Ausbildung für Medizinische Technolog:innen für Laboratoriumsanalytik (MTL) und den Arbeitsalltag im Labor zu erfahren. Um eine Anmeldung für die angebotenen Schnupperkurse wird gebeten. Der Eintritt ist frei.</strong></p>

<p>Welche Arbeiten erledigen Medizinische Technolog:innen für Laboratoriumsanalytik (MTL)? Mit welchen Instrumentarien gilt es im Labor geschickt umzugehen? Wie läuft die MTL-Ausbildung ab? Welche Fächer stehen auf dem Stundenplan? Welche Weiterbildungschancen gibt es? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es beim „Tag der offenen Tür“ des Ausbildungszentrums für Medizinische Technologie – Fachrichtung Laboratoriumsanalytik der Universitätsmedizin Mainz am 14. März 2026 von 09.00 bis 14.00 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit Lehrkräften und Auszubildenden ins Gespräch zu kommen und den vielfältigen und spannenden Laboralltag kennenzulernen.</p>

<p>Für Besucher:innen, die im Labor selbst aktiv werden möchten, bietet das Ausbildungszentrum am „Tag der offenen Tür“ von 09.00 bis 12.00 Uhr verschiedene Schnupperkurse an. Zur Auswahl stehen folgende Themen und Fachgebiete:</p>

<ul>
	<li>Blut – ein besonderer Saft <em>(Hämatologie)</em></li>
	<li>Schneiden, Färben und Staunen <em>(Histologie)</em></li>
	<li>Detektive im Labor – auf der Spur der Blutwerte <em>(Klinische Chemie)</em></li>
	<li>Bakterien – Freund oder Feind? <em>(Mikrobiologie)</em></li>
</ul>

<p class="MsoBodyText2">Da die Plätze für die Schnupperkurse begrenzt sind, wird um eine Anmeldung gebeten.</p>

<p class="MsoBodyText2">Bereits seit fast 80 Jahren bildet die Universitätsmedizin Mainz erfolgreich qualifizierte Fachkräfte für die medizinisch-technische Arbeit im Labor aus: Pro Ausbildungsjahrgang stehen aktuell bis zu 25 Plätze für die dreijährige theoretische und praktische Ausbildung zur Medizinischen Technologin für Laboratoriumsanalytik bzw. zum Medizinischen Technologen für Laboratoriumsanalytik (MTL) zur Verfügung.</p>

<p class="MsoBodyText2">Auszubildende mit Abitur oder Fachhochschulreife haben die Möglichkeit, parallel zur MT-Ausbildung ein berufsbegleitendes Bachelorstudium im Studiengang „Medizin- und Biowissenschaften“ zu absolvieren, der in Kooperation mit der Hochschule Kaiserslautern stattfindet.</p>

<p class="MsoBodyText2">Die Universitätsmedizin Mainz ist einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. Sie bietet jährlich insgesamt rund 750 Ausbildungsplätze. Das Ausbildungsangebot erstreckt sich über mehr als 20 Ausbildungsberufe in sechs Bereichen – Gesundheitsfachberufe, IT, Medizintechnik und Technik sowie Pädagogik und kaufmännische Berufe.</p>

<p class="MsoBodyText2">&nbsp;</p>

<p class="MsoBodyText2">Weitere Informationen zur MTL-Ausbildung, zum „Tag der offenen Tür“ und zur Anmeldung für die Schnupperkurse gibt es im Internet unter <a href="http://www.unimedizin-mainz.de/mtal" target="_blank"><strong>www.unimedizin-mainz.de/mtal</strong></a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Vertreter:innen der Medien sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.</strong></p>

<p><strong>Gerne vermitteln wir Ihnen im Vorfeld Interviewpartner:innen.</strong></p>

<p><strong>Wir bitten um einen redaktionellen Terminhinweis und eine Ankündigung im Veranstaltungskalender.</strong></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt:</strong><br>
Safiya Barhoum<br>
Ausbildungszentrum für Medizinische Technologie – Fachrichtung Laboratoriumsanalytik Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-3964<br>
<a href="mailto:safiya.barhoum@umimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Ausbildungszentrum für medizinische Technologie - Fachrichtung Laboratoriumsanalytik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-6928</guid>
                        <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 09:48:14 +0100</pubDate>
                        <title>Online-Therapiehandbuch zur Chronisch Entzündlichen Demyelinisierenden Polyradikuloneuropathie (CIDP) veröffentlicht</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/online-therapiehandbuch-zur-chronisch-entzuendlichen-demyelinisierenden-polyradikuloneuropathie-cidp-veroeffentlicht.html</link>
                        <description>Praxisnahe Orientierung für Diagnostik und Therapie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Die Chronisch Entzündliche Demyelinisierende Polyradikuloneuropathie (CIDP) ist eine seltene, aber behandelbare Erkrankung des peripheren Nervensystems. Um die Versorgung von Patient:innen weiter zu verbessern, wurde jetzt das CIDP-Therapiehandbuch veröffentlicht. Das frei zugängliche Online-Werk bündelt den aktuellen Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse und klinischer Erfahrung und bietet eine praxisnahe Orientierung für Ärzt:innen.</strong></p>

<p>Das Handbuch entstand in Zusammenarbeit der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz mit anderen spezialisierten neurologischen Zentren durch das Kompetenznetz Peripherer Nerv (KKPNS). Ziel ist es, Diagnostik und Therapie der CIDP zu strukturieren, evidenzbasiert darzustellen und aktuelle Entwicklungen in der Neuroimmunologie einzuordnen.</p>

<p>Inhaltlich behandelt das CIDP-Handbuch unter anderem grundlegende therapeutische Prinzipien und Therapiesequenzen. Gerade die Zulassung neuer therapeutischer Ansätze verleiht dem Therapiehandbuch eine hohe Praxisrelevanz. Zudem werden etablierte Verfahren wie intravenöse Immunglobuline (IVIg), Kortikosteroide und Plasmapherese behandelt sowie Fragestellungen zur Therapiedauer, Wirksamkeitskontrolle und zum Langzeitmanagement diskutiert.</p>

<p>„Mit dem CIDP-Handbuch stellen wir ein strukturiertes, frei verfügbares Werk bereit, das den Transfer aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in die klinische Praxis unterstützt“, betonen die beteiligten Autorinnen und Autoren. „Gerade bei seltenen immunvermittelten Neuropathien ist eine standardisierte, qualitätsgesicherte Versorgung von zentraler Bedeutung.“</p>

<p>Das Handbuch richtet sich an Neurolog:innen sowie an Ärzt:innen in der Weiterbildung, kann aber auch für andere medizinische Fachrichtungen eine wertvolle Orientierung bieten.</p>

<p>Das KKPNS ist ein Zusammenschluss spezialisierter Zentren, die sich der Erforschung, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des peripheren Nervensystems widmen. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und Wissenstransfer trägt das Netzwerk zur Verbesserung der Patientenversorgung bei.</p>

<p class="MsoBodyText2">Das CIDP-Therapiehandbuch ist unter dem nachfolgenden Link im Internet abrufbar: <a href="http://www.cidp-handbuch.de" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>www.cidp-handbuch.de</strong></a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt:</strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Frank Birklein<br>
Klinik und Poliklinik für Neurologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-3270<br>
<a href="mailto:Frank.Birklein@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Department für Innere Medizin und Immuntherapie</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Neurologie</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-6922</guid>
                        <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neue schonendere Therapieoption für Menschen mit angeborenem oder erworbenem Herzfehler</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/neue-schonendere-therapieoption-fuer-menschen-mit-angeborenem-oder-erworbenem-herzfehler.html</link>
                        <description>Minimal-invasiver Pulmonalklappenersatz erweitert Behandlungsspektrum an der Universitätsmedizin Mainz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Ein interdisziplinäres Team der Universitätsmedizin Mainz hat erstmals vier Patient:innen mit Erkrankungen der Pulmonalklappe einen künstlichen Herzklappenersatz ohne Operation am offenen Herzen per Katheter eingesetzt. Die neuartige minimal-invasive Pulmonalklappenprothese erweitert das Behandlungsspektrum von angeborenen und erworbenen Herzfehlern an der Universitätsmedizin Mainz um eine schonendere Therapieoption.</strong></p>

<p class="MsoHeader">Die Pulmonalklappe, eine der vier Herzklappen, reguliert den Blutfluss zwischen der rechten Herzkammer und den Lungenarterien. Bei angeborenen Herzfehlern oder nach Operationen kann die Herzklappe undicht werden oder sich verengen, so dass sie nicht richtig schließt oder nicht weit genug öffnet. Die Folgen der gestörten Herzklappenfunktion reichen von Luftnot und Erschöpfung bis zu Herzrhythmusstörungen und zunehmender Herzschwäche. Für viele Patient:innen mit meist angeborenen Erkrankungen der Pulmonalklappe waren bisher mehrere Operationen am offenen Herzen die einzige Möglichkeit, die Fehlfunktion zu behandeln. Diese Operationen sind vor allem bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern notwendig, bei denen sich über die Jahre eine Undichtigkeit der Pulmonalklappe entwickelt hat. Ein interdisziplinäres Team um Univ.-Prof. Dr. Dr. Philipp Lurz, Direktor des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz, hat die neuartige Pulmonalklappenprothese Harmony<sup>TM</sup> der Firma Medtronic jetzt erstmals an der Universitätsmedizin Mainz eingesetzt.</p>

<p class="MsoHeader">„Mit der neuen Behandlungsmethode konnten wir Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit angeborenem Pulmonalklappenfehler eine schonendere Therapieoption bieten und so offene Herzoperationen vermeiden“, sagt Professor Lurz.</p>

<p class="MsoHeader">Bei der minimal-invasiven und damit schonenderen neuen Behandlungsmethode wird die selbstexpandierende Pulmonalklappenprothese durch einen Katheter über die Leistenvene bis zum Herzen geführt und präzise an der vorgesehenen Stelle platziert. Dort entfaltet sich die künstliche Klappe und übernimmt sofort ihre Funktion. Eine Operation am offenen Herzen mit anschließendem Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine ist nicht notwendig.</p>

<p class="MsoHeader">Die erfolgreiche Einführung der minimal-invasiven Pulmonalklappenintervention ergänzt die etablierten herzmedizinischen Therapien der Universitätsmedizin Mainz für Patient:innen mit angeborenem oder erworbenem Herzfehler. „Unser Zentrum für Kardiologie setzt damit einen weiteren Schwerpunkt in der Versorgung komplexer Herz- und Gefäßerkrankungen“, so Professor Lurz.</p>

<p class="MsoHeader">Die Harmony<sup>TM</sup>-Transkatheter-Pulmonalklappe (Harmony<sup>TM </sup>transcatheter pulmonary valve, TPV) ist seit 2025 in Deutschland zugelassen. Die erste Implantation der innovativen Herzklappe erfolgte am TUM Klinikum Deutsches Herzzentrum in München durch das Team von Prof. Dr. Peter Ewert, Direktor der Klinik für Angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie, der das Mainzer Operationsteam bei den Eingriffen mit seiner Expertise unterstützte.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Weitere Informationen zur Behandlung von Herzklappenerkrankungen an der Universitätsmedizin Mainz:</strong></p>

<p class="MsoHeader"><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/kardiologie" target="_blank">www.unimedizin-mainz.de/kardiologie</a></p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Dr. med. Philipp Lurz<br>
Zentrum für Kardiologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:philipp.lurz@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.unimedizin-mainz.de/fileadmin/kliniken/portal/Bilder/2026-02-11_web_Pulmonalklappenersatz_Quelle-UM-PeterPulkowski.jpg" length="152181" type="image/jpeg"/>
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-6907</guid>
                        <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Zukunftscluster curATime erhält Förderung für zweite Umsetzungsphase: Personalisierte Therapiekonzepte gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/zukunftscluster-curatime-erhaelt-foerderung-fuer-zweite-umsetzungsphase-personalisierte-therapiekonzepte-gegen-herz-kreislauf-erkrankungen.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader">GEMEINSAME PRESSEINFORMATION VON TRON, UM UND DFKI<br>
<br>
<strong>Das </strong><strong>gemeinsam von der TRON gGmbH, der Universitätsmedizin Mainz und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) entwickelte Zukunftscluster curATime – Cluster für Atherothrombose und Individualisierte Medizin wurde vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) für eine zweite Förderphase ausgewählt. Diese Entscheidung stärkt die Mission, innovative Lösungen für die Prävention und Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen zu entwickeln – mit dem Ziel, die Lebensqualität von Millionen Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern. curATime erhält für die dreijährige Umsetzungsphase eine Fördersumme von insgesamt 15 Millionen Euro.</strong></p>

<p>Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die weltweit häufigste Todesursache – und für Millionen Menschen eine tägliche Bedrohung. Mit dem Zukunftscluster curATime bündeln die TRON gGmbH, die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) gemeinsam mit starken Partnern aus der Rhein-Main-Pfalz-Region ihre Expertise, um Forschungsexzellenz und technologische Innovation zusammenzuführen. Ziel ist es, neue Behandlungsansätze für Herz-Kreislauf-Erkrankungen schneller in die Anwendung zu bringen und die Region als führenden Standort für biomedizinische Innovationen zu stärken.</p>

<p>„<em>Ich freue mich außerordentlich über die Entscheidung des Bundes, curATime in eine zweite Förderphase aufzunehmen. Dieser Erfolg ist ein starkes Signal für die Exzellenz der Gesundheitsforschung in Rheinland-Pfalz und ein Beleg dafür, welche Innovationskraft in unserer Wissenschaftslandschaft und Universitätsmedizin steckt. Herz-Kreislauferkrankungen gehören zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Dass hier in Mainz – durch die überzeugende Zusammenarbeit von TRON, der Universitätsmedizin und dem DFKI – wegweisende Lösungen entwickelt werden, ist von enormer Bedeutung für Patientinnen und Patienten, für unsere Gesellschaft und für den Forschungsstandort Rheinland-Pfalz insgesamt</em>“, so Wissenschafts- und Gesundheitsminister Clemens Hoch.</p>

<p>In der kommenden dreijährigen Förderphase wird curATime sein leistungsstarkes Innovationsökosystem für Herz-Kreislauf-Forschung in Rheinland-Pfalz weiter ausbauen. Mithilfe künstlicher Intelligenz und innovativer RNA-Therapien werden konkrete Ansätze für Prävention, Diagnose und Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen entwickelt.</p>

<p>„<em>Individualisierte Medizin und personalisierte Therapie sind ein wichtiges Zukunftsthema, zu dem das Cluster curATime hochmoderne Ansätze entwickelt. Ich gratuliere allen Beteiligten zur Weiterförderung dieses innovativen Projekts durch das Bundesforschungsministerium</em>“, betont auch Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. „<em>Die Förderung ist eine großartige Bestätigung der Leistungsfähigkeit der Lebenswissenschaften am Standort Mainz sowie in Rheinland-Pfalz allgemein. Dabei profitiert das Zukunftscluster curATime von der engen Verzahnung von Grundlagenforschung und klinisch-therapeutischer Anwendung, die insbesondere im Bereich Biotechnologie in den vergangenen Jahrzehnten gezielt und nachhaltig gefördert wurde</em>.“</p>

<p>Prof. Dr. Johnny Kim, curATime-Clustersprecher und Direktor des Departments für Cardiovascular Therapeutics am TRON, betont: „<em>Die positiven Ergebnisse aus der ersten Förderphase zeigen, wie relevant unser Ansatz ist, RNA-Innovationen mit Künstlicher Intelligenz zu verbinden, um kardiovaskuläre Erkrankungen besser zu verstehen und zu behandeln. Besonders wichtig ist für mich die enge Zusammenarbeit von Klinik, Wissenschaft und Industrie – so schaffen wir echten Mehrwert. Mit curATime wollen wir alte Strukturen aufbrechen und eine Kultur der Wertschöpfung etablieren. Davon profitieren vor allem Patientinnen und Patienten durch schnellere, innovative Lösungen. Zugleich stärken wir die Rhein-Main-Pfalz-Region als lebendiges Innovationsökosystem und leisten einen Beitrag, biomedizinische Entwicklungen in Deutschland schneller in die Anwendung zu bringen</em>.“</p>

<p>Die Förderentscheidung des BMFTR ist für curATime ein entscheidender Schritt, um gemeinsam mit den Partnern neue Wege in der Prävention und Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen zu beschreiten und die Translation innovativer Forschung in die klinische Anwendung voranzutreiben.</p>

<p>Die Zukunftscluster-Initiative (Clusters4Future) ist eine 2019 gestartete Fördermaßnahme des BMFTR zur Stärkung des Wissens- und Technologietransfers. Mit dem regionalen Ansatz der Clusterförderung sollen Zukunftscluster ganz neu entstehen, zudem soll das innovative Potenzial einer Region ausgeschöpft und weiterentwickelt werden. Ziel ist es, technologische sowie soziale Innovationen schneller in den Alltag der Menschen zu bringen. Gleichzeitig sollen die Zukunftscluster dazu beitragen, den Standort Deutschland in Forschung und Entwicklung national und international weiter voranzubringen.</p>

<p>curATime ist eines der Zukunftscluster der zweiten Wettbewerbsrunde, die jetzt für eine zweite Umsetzungsphase ausgewählt wurden.<br>
&nbsp;</p>

<p><img src="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAANkAAAAxCAYAAAEgrjwPAAAAAXNSR0IArs4c6QAAAARnQU1BAACxjwv8YQUAAAAJcEhZcwAADsMAAA7DAcdvqGQAAA/GSURBVHhe7Z17cFXFHcdV6qPIIEWRIkVERO1MHR2rf9ipxTo6im+t0w6OVsDXoFRRdKjT8g4ISBIghIdAEhMSYsJLQEAkEF4BtSYURKttw0ujWCAI8tLaX+93z/5ufmfvnnPPjbmX3HA+Mzv3nN09Z8+e7/529+zZPfc0SjGuBH+cU0DDtm3Te8nBlWC7odPV7zm5r6vfoJw2ZKxy2VXvax9vogl2ffAV6nZPBnV6MouOvHaVSrTrsqU6tOGkEtNP7tcfO0751Vvp0fnOOfhiXDns9eJsvRWLeXKwpnaXcowtDieIxIErwSt6Do3kdIzeSw6uBFNBShN0JXZm3hy9lRyiiU1bW0O3lSylNuNm0Y9eL9G+/nDBwG/P2cVq2w+VWPc7RqqdLg+NU2ZwpOBXkQSdg82SZit98faZaM44QROvxIZVrFcmcNPskpg4CAPSRIBLs+697Ak2Fa7Ekk1KE0s1npmDFaA1gvmhnoZFyLo6HXBlDo1P50dfpZ/2z9Y+RB1emKy3iGq+2u9p9mwYjG1bxkHDxI0T43UM2hL8Im5N3V61fUnmNBUOsA2/+4rnax8HV+bQ5sDK0dhNyl9Nl0Za2V17653qJeKOv/0s5by3TSlZe+iwPsp9UYz0422b39W5eeoXxDuGaw0GtQfCTcd4FkvULFDyZ398Vfv4Y54YqmC/64SpUX/zl7H52/xsmQNoEBDvXj/lWhotNnOnXsbOnlFIrYqCdYSaI9aMFW35B52blUdnTy9U+2fNLKIz5paq7XTBmrH2L+dS21Gv0drddXTg6HFqnZ2nMteUoK3itgk1m3QgyNOgH66MoXt80eOZeo+odNN2On9wrt5zlFuzd6/ea6DPgrfUBckLNeEqmsNkJhjZn+cwVPUyru04q5/+pR63Dqdu946mLr3HqX08KHbu47Rl3FgDs1iid4C2i3nurVUxiQBkTHbNEQ+9CoktY/Jctm3PcP1LgzPmU49bnMyBy25HQ+08BcuMmcVSnoyx+clMeV2Ml2KM7Tj8SsdYbazbvRl6Kz64YFMxHjcAvG1mjBWUF9PYjDGubf3rYlLBGpU5Lpbx4E6reWEyIZkxswjyfmMyBsy0gDVjwCmWwZVrbnhmLN0JMxbSfGiUaP3WVdG1S5fRgj17tE9IKklItC1f7lN9f4xrof+PsS1+wMGoCIZ/0Ok6bV6Z8gtJDgmJdvGYPPVcgwFJFm/k+1tUGDqTGNJCh5LFSzcqd+z2dNxNsnV3Uk0g0fpMW0wXPjeJLngxR/u4aTdkmhLz9/NX0qiqarq+dLES7/ySch2jeYGbfl5Gtu/NR5jsxzYnrKJhoBiPaRhHxUM2RsWXffCpCvuw9gvHL/JMite0HQdMpPojx4hOfB19jMP7KlD52Rfa8orjVpvtRjs3kR8KdtQfVPvyxpr7EunPT0dweBBZ+JFz7QCD0hxXjvGawN8mGp+X4X052M1p8Gg9WymuA/vIq4TPgTwDPs6Mx1hFwwg/Bg+keAyetTHij+dtFg9EBRMOuKvNYmo3zz1ADfxunoQzZ0P6m4+0DN80CfbxuGwC/6CiyUdtBgPxMp4E/lw4sS0FlyDMeg3618rm6loalbs8Kt6gKc7F7ak7QHkLNqltyZH8G5RYeG1j8uY/d+qtWFIlGh9vc3LMA8AvqGjmmxTAQ2424C9Fk+/NgpBQR8QRD1YWqTZ7j1OvoOq/iVSNTQC3MYs+dqoyriLMjLMfOgcAY51m+2QTDfsoHDZ4LEeC/VSIBvicnCeuETyP17+BgOVh/AfvDaV4IaklIdFAQelGp83T4h08fFSHhKSKhEULOfmEoqUZoWBpRihYmpGwYDX79tMvFy+jvps2a5+QVJKQYG/+ayedM7WQzpo1Rw0CtypJv0HgdCchwdpMmE2tJ+VHRTszItrC3c77s8vKF1Gr4rl0enkZPfr+u8ovpOlJSLC2r8yMEW3hrt1U89U+OntGEZ2ZXxwVraXCg7cni8CC1R89Tu1GzDBEc1Z3ZWysdl5+CtFqv/lGhaULEEK+IzMdwDxEDB/JNwOpJrBgmNPY/q/TlGi95iyhlyoaBoS7ZL1ObTLzqLUSrVCJ1qcqdsC4uWAbt+OxQC/H2MYbU0lcwTDY23HAJOrwQg5NXee8gZY8PW911PJgaaM210RFq95/QMdqPmBOKYtge10CvN4ANAesgo2cvZK6/mEsdXlkPHXuN4E6PZVN45e6LQYvNH87voQueGkK9S+v0L4NdMibq0TrW7WZDpw4oX29kS8z2RVUu1fxet1Ejs9gGxbDE3zNkXKM9ttG7Bk/waS/HKHHLzvb0iN28loYTk868xUQEyPYvLdr6NK7M6jbA2NcojFX9c2O+L1KnR/LVOu2rh2er/yPLekbfaH53SeLlB9bWqs5kY5IWRld/c7byt+EX63I6oZvqHzpiH0bnEkG23yjcFNl5uHHbRC2bZ2IRAWT55SvSvB6h1ca4Rr4tZBMk9tFnIvhl6K2a4sR7PKbhztvmw3RwKa/76Bu97OfI9rW3XuVQCwWO6CqRzULq0E0G5w5EwiIMEZuS+BvxrPFZYtjsH2N5S1wooKZN5YLIAQygb+0QOxLsRgz70yMYA8PmG0VDcxbUUPd7xwlRHOEPLakT4xg39e9p1aWtJ7MU+cc0WzgwnhOhB+2DAD4yzBse72MlK/puXSbNKZKNIG/TQj5xt0vHRbdxNqGXXnj0Kho3bVoTI9bR0RF+0WfLOX3/b6PYwRj2kyI9B4jop0TEe38Im8LC4JXPPjLMGybNwtVEvxNa4Cf2U1vKsFwHhNpOZyOnzOxCgY2f1BL+eVVdM0D42JEW7nhY1U9Sv67o6JBrBNfa1+HtbvqaEvk4doLXFhQC7PW60bmsG0KxjfKy0lSJZiXFfnhKZgEHREWrbyyYdF2U4GLtk1OMetxbJsLvQH8zXimYPBDY46bKJ2tWoS/6cdI/x8qGMC2LU9ek5UCCQYmFlZGRVPt18PjqV/OQh36w4DV4OJkB4AXFspV/ZxZhKGK4xvLjsG2FCxeSUaYXE2ZSsH4uRCf/+DeLH8KxHZ8YMHAZbc1tGks2radX+rQHwaLJp3tgrm7z47FgGOwLQUzZ1mZmKU5lYIBW95tVT9ISDDVETFEGzj9LR0akgoSEuy620c3iHaXI1rVh96TRkOanoQEA9zl7xERrfefnU8ThKSOhAULObmEgqUZoWBpRihYSEiSCY0sJCTJhEYWEpJkkm5kL65/T716xqp1fLlFzfUuKqEzSkppYHW1jhUS0nJJqpF1yp3jzBbOKVAzhqPGNhvGVhw1ttrDDR+QBgeOn6ARW7fRTRUV1G7RAupZuYYWfPaZDg0JSS+SZmRrd36uPmOlpuVn5fka2/AtDS+Zr5+3xAnD9EYYItZazC2l08veUB/dGbr9Qx0zJCQ9SJqRDV6+kdqOmkFtx8ykNmP9jY3/CgGfIsO6GHwUCfOIXcaGqana2ELSA0x84DnZ+JVzsk8lkmJkT5evop9gvdLQaXQelrtEjU0vONPGNmite/nmk0sr6dzMSHi28xFHl7FhOrE2ttVfNs1soFMJnm3Ezvb1NIZnHDXGYeYRIxcfwAWZkNoSaVIjm7Gmmjo8n0MXDMpxFga+nEt3zlpE62rjP089VLrCMUas/MTXUk1jiw6eOMbGa65DgsFTAKUzp64zaIFglKbjybhwWLtgi3OqGpIfCRvZwcPHqKxyK2XN30CZCzfSwFnL6Yo/TaFOT2VRx/7Z6sOmFz47iUre/Ugf4c+A0lXUHgb5l6nqK7Z3FCxWf7NiY9G/d6k1hGxs7UvKkmpsKGxYbzh89QYauGyV+oXj5dB+oMDJpdNB8DsGXS0Ok/NPsT0xUvhxXV4FnJeiwcFQ2ODwodREunC4Pj6PbLH88MsTrt0rT/hiI+45JoAjb/wFRy8wuRrxMCOej7GlGQTcR76nOB+nL68xEQIb2VMZZepripdgPvCDY+hiTOTuPU5N5sbXhNXC28cz6f4Jsc9M+Fu6ftkL6Of9J9NFj2VSpyectZ0dn4kYJD4d/fxkeqb0HR3bAWtlvv1gqnLfbSui/x1qaA3xEQppbGqkUjyz4U8LhzVygAS1O3+5WDqe7G06CGpDxgmK3zGygKM7Jw2HHeKYyNaHV3zLbhyvHw1CY4yM48OZyG4pts1J+l4OcQGMwaaVzckVHDZ4Kah0qIzQYpv+SNOrF2AjkJE99EK+M3/7Dr1s08vYjL9BxFcyf/1kLnX9nV5dge/UYlF1xCilsc2tajAI23JP6bD0k7ll4XJXN9I0tkRHI6UhcYH0Qn6uAM6s5WRYUPyOkQUcDgUgXtcM4RwfeZPIQiWX9viRTCODQ4H2a1l5pQkcG5efTjhXPE2hG4fDxTNGWWnZ1mPbCGRkl/fUc+5v0YslLMbmGJH7Rk4sXOMswUXc+0d7GhtzompsjFHZHLdqajQSS3ZznbXWXsYWBFmLBi10EAgFD84s8HwuuKD4HSMLuGkwXsgCZjPIeOEmyTQyGFgQZMsSryJkOD6ciXxWDdodlBWs3wASE8jIVq7dTlfeOCTW2HrFGtuKdz/RRxFt/7TOWet+m17vbjG2flkLdGyib/+WazUq0zE76g/RRZMLnQGSGGNz3sHdV7lOx/aHbxpcU9CY8/kdIwt4EGGDVBqyFkfLEI9kGhl3AeMhjwnaZZMtIPLAyPwg/1ggG9TxcXDxSGjgY/KsCrru9oy4xjZoyhJ9hAP+Mtw0tl4DZ6p/gzHxNbT8G2K+ZQDw1+OmsV1XtoRq/rNfx4hPIjctCI05n98xskDEK5Cypo33zCXjxmsZmpuRSYPxI4iRoVXHuRN1QXo9CRmZFwcPHaWRU1c4xoZ1t8LYM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style="height:46px; width:206px"></p>

<p>Weitere Informationen online:<br>
<a href="http://www.curATime.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.curATime.org</a><br>
<a href="http://www.Clusters4Future.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.Clusters4Future.de</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakte:</strong></p>

<p>Dr. Tina Büchling, Unternehmenskommunikation, TRON gGmbH<br>
Telefon 06131 2161-470, <a href="mailto:curatime@tron-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>Veronika Wagner, Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8391, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>Christian Heyer, Unternehmenskommunikation, DFKI Kaiserslautern<br>
Telefon 0631 20575-1710, <a href="mailto:uk-kl@dfki.de">E-Mail</a></p>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Über die TRON – Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gGmbH </strong><br>
Die TRON gGmbH (Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gGmbH) ist ein international anerkanntes translationales Forschungsinstitut mit Sitz in Mainz. TRON entwickelt innovative Diagnostika und Wirkstoffe für die immuntherapeutische Behandlung von Krebs, Infektionskrankheiten, kardiovaskulären Erkrankungen (CVDs) und anderen schweren Erkrankungen mit hohem medizinischem Bedarf. Unsere Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung neuer Plattformen für personalisierte Therapiekonzepte sowie der Identifizierung aussagekräftiger Biomarker. Dem Translationsprinzip folgend bringen wir vielversprechende Ideen aus der Grundlagenforschung schnell und effizient in die klinische Anwendung. In enger Zusammenarbeit mit akademischen Institutionen, Biotechnologieunternehmen und der pharmazeutischen Industrie steht TRON an der Spitze der innovativen Wirkstoffentwicklung. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="http://www.tron-mainz.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.tron-mainz.de</a>.</p>

<p><br>
<strong>Über das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)</strong><br>
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) wurde 1988 als gemeinnützige Public-Private-Partnership (PPP) gegründet. Es unterhält Standorte in Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen, Niedersachsen und Darmstadt, Labore in Berlin und Lübeck, sowie eine Außenstelle in Trier. Das DFKI verbindet wissenschaftliche Spitzenleistung und wirtschaftsnahe Wertschöpfung mit gesellschaftlicher Wertschätzung. Das DFKI forscht seit über 35 Jahren an KI für den Menschen und orientiert sich an gesellschaftlicher Relevanz und wissenschaftlicher Exzellenz in den entscheidenden zukunftsorientierten Forschungs- und Anwendungsgebieten der Künstlichen Intelligenz. In der internationalen Wissenschaftswelt zählt das DFKI zu den wichtigsten „Centers of Excellence“. Aktuell forschen ca. 1.500 Mitarbeitende aus über 76 Nationen an innovativen Software-Lösungen. Weitere Informationen unter <a href="http://www.dfki.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dfki.de</a>.<br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Department für Herz-, Lungen- und Gefäßmedizin</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Institut für Immunologie</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie I - Allgemeine Kardiologie</category>
                            
                                <category>Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH)</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie</category>
                            
                                <category>Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene</category>
                            
                                <category>Präventive Kardiologie und medizinische Prävention (PKMP)</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum für Immuntherapie (FZI)</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-6913</guid>
                        <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 10:07:58 +0100</pubDate>
                        <title>PD Dr. Ulrich Betz ist erster habilitierter Physiotherapeut der Universitätsmedizin Mainz</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/pd-dr-ulrich-betz-ist-erster-habilitierter-physiotherapeut-der-universitaetsmedizin-mainz.html</link>
                        <description>Strukturbildung für Akademisierung der Therapieberufe zeigt Erfolg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Mit einem Novum setzt die Universitätsmedizin Mainz (UM) ein klares Zeichen für die Akademisierung der Therapieberufe: Sie habilitiert Physiotherapeut PD Dr. rer. physiol. et med. habil. Ulrich Betz. Der Direktor des Instituts für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation der Universitätsmedizin Mainz hat mit seinem erfolgreich abgeschlossenem Habilitationsverfahren nun die Lehrbefugnis für das Fach Experimentelle Orthopädie. Diese Habilitierung stellt einen wichtigen Teilerfolg der Bestrebungen dar, die Gesundheitsfachberufe zu akademischen Professionen weiterzuentwickeln. Die Akademisierung ist nach Ansicht des Bundes und verschiedener Gremien wie dem Wissenschaftsrat erforderlich, um das deutsche Gesundheitswesen in die Lage zu versetzen, neue Anforderungen und Herausforderungen besser zu meistern. </strong></p>

<p class="MsoHeader">„Ich freue mich sehr über diese besondere Habilitation und gratuliere Ulrich Betz herzlich zur Würdigung seiner wissenschaftlichen Leistung. Seit vielen Jahren darf ich miterleben, wie er Innovationen vorantreibt sowie interprofessionelles und interdisziplinäres Denken und Handeln vorlebt“, erklärt der Wissenschaftliche Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees. Und ergänzt: „Seine Habilitierung ist ein beispielhafter Beleg dafür, dass sich bei entsprechenden Rahmenbedingungen auch in Deutschland die Therapieberufe erfolgreich zu wissenschaftlich forschenden Disziplinen entwickeln können. Universitätsklinika wie unsere Universitätsmedizin Mainz sind dafür in besonderer Form geeignet. Denn sie verfügen über das Promotions- und Habilitationsrecht, und vor allem wirken Menschen hier professionsübergreifend in einem Umfeld zusammen, in dem Forschung, Lehre und Patientenversorgung eng miteinander verknüpft sind.“</p>

<p>Die Therapieberufe bilden eine Teilgruppe der Gesundheitsfachberufe, zu denen beispielweise auch die Pflegeberufe und die Hebammen gehören. Zu den klassischen Therapieberufen zählen Ergotherapeut:in, Physiotherapeut:in, Logopäd:in und Sprachtherapeut:in. Auch Berufe in den Bereichen Bewegungstherapie, Heilpädagogik oder Musiktherapie gehören zum therapeutischem Spektrum.</p>

<p class="MsoHeader">„Mir ist es ein großes Anliegen, das enorme Potential der Therapieberufe für die Patient:innen, die Therapeut:innen und das gesamte Gesundheitssystem besser zu nutzen. Dafür benötigen wir deren Akademisierung. Im Unterschied zu vielen anderen europäischen Ländern steckt diese in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Durch die Nähe zu den Patient:innen und zur medizinischen Forschung und Lehre, die Gründungen des Instituts für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation und des Studienzentrums für Bewegungsforschung, bestehen an unserer Unimedizin bereits sehr gute strukturelle Voraussetzungen, um die Akademisierung der Therapieberufe hierzulande weiter erfolgreich voranzubringen und letztlich auch in Mainz klinisch orientierte Studiengänge anbieten zu können“, betont der frisch habilitierte PD Dr. rer. physiol. et med. habil. Ulrich Betz, Direktor des Instituts für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation der Universitätsmedizin Mainz.</p>

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<p class="MsoHeader"><strong>Anforderungen an Therapieberufe gewachsen</strong></p>

<p class="MsoHeader">Aufgrund zahlreicher Faktoren wird die deutsche Bevölkerung immer älter – und damit auch häufig multimorbide und pflegebedürftig. Parallel dazu werden immer mehr Aufgaben aus dem stationären in den ambulanten Sektor verlagert und zudem technisiert und digitalisiert. Damit steigen die Anforderungen an die Therapieberufe. Um den Patient:innen – und dem beruflichen Nachwuchs – Themen wie beispielsweise Prävention, Rehabilitation und palliative Versorgung auch wissenschaftlich fundiert vermitteln zu können, müssen die Therapeut:innen fachlich und kommunikativ kompetenter werden. Die Fähigkeit das eigene Tun, die Chancen und Grenzen sowie den gesamten Prozess der klinisch-therapeutischen Versorgung und seine Entwicklungen reflektieren zu können und adäquat zu entscheiden, wird zu einer Kernkompetenz.<br>
&nbsp;</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Strukturelle Änderungen für verbesserte Rahmenbedingungen</strong></p>

<p class="MsoHeader">Um diesen Anforderungen besser entsprechen zu können, hat die Universitätsmedizin Mainz bereits 2009 damit begonnen, die erforderlichen strukturellen Voraussetzungen zu optimieren: Sie richtete ein eigenes Institut für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation (IPTPR) ein. Sein Aufgabengebiet umfasst insbesondere die Therapie von täglich ca. 650 Patient:innen der UM und darüber hinaus das gesamte Spektrum der Forschung, Entwicklung, Evaluation und Gutachtenerstellung im Bereich der Heilmittel, Prävention und Rehabilitation. Im Jahr 2020 ging man an der UM einen weiteren Schritt Richtung Akademisierung der Therapieberufe: Das IPTPR gründete zusammen mit dem Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOU) der UM das Interprofessionelle Studienzentrum für Bewegungsforschung (ISZB) der Universitätsmedizin Mainz. Im Rahmen dieses 2021 auch zertifizierten gemeinsamen Forschungsbereichs erforschen verschiedene Teams die menschlichen Bewegungsfunktionen und ihre Bedeutung für Gesundheit, Genesung und Lebensqualität. Die Wissenschaftler:innen haben für ihre Forschungsprojekte bis dato erfolgreich Drittmittel (i. H. v. rund einer Million Euro) eingeworben, zahlreiche nationale und internationale Publikationen veröffentlicht und knapp 10 Bachelor- und Masterabschlussarbeiten sowie 10 Promotionen betreut, darunter vier von Physiotherapeut:innen. Von den erzielten Erkenntnissen profitieren verschiedene medizinische Disziplinen: Dazu zählen neben der Orthopädie und Unfallchirurgie beispielsweise die Onkologie, die Innere Medizin oder auch die Intensivmedizin.&nbsp;<br>
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<p><strong>Antrittsvorlesung am 6. Februar 2026</strong></p>

<p>Wer mehr über PD Dr. Betz und seine Forschung erfahren möchte: Am Freitag, 6. Februar 2026 finden ab 15 Uhr im Hörsaal der Chirurgie (Gebäude 505 H) der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz) die drei aktuellen Antrittsvorlesungen Habilitationen statt. Das Thema von PD Dr. rer. physiol. et med. habil. Ulrich Betz lautet „Ongoing-Habilitation – ein Paradigmenwechsel“. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.</p>

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<p><strong>Zur Person: </strong></p>

<p>Der 1963 geborene Ulrich Betz absolvierte von 1983 bis 1986 eine Ausbildung zum Staatlich geprüften Krankengymnasten. Als solcher kam Ulrich Betz 1991 an die Orthopädische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, wo er ab 1994 die Leitung der dortigen Abteilung für Physikalische Therapie innehatte. 1997 wurde Ulrich Betz mit dem Wissenschaftspreis des Zentralverbandes der Deutschen Krankengymnasten ausgezeichnet. Nach seinem ausgezeichneten Abschluss zum Diplom-Physiotherapeuten (FH) im Jahr 2007, promovierte der Vater dreier Kinder 2008 im Fach Humanmedizin an der Universitätsmedizin Mainz mit magna cum laude zum Thema „Rückenmuskelaktivität im Sitzen und Stehen“, und erhielt als erster Physiotherapeut den Titel Dr. rer. physiol.. Im Jahr 2009 wurde er zum Leiter des neu gegründeten Instituts für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation der Universitätsmedizin Mainz ernannt. Dieses vereint die Therapieberufe in einer eigenen Einrichtung und ist bis heute bundesweit einmalig. 2017 zeichnete ihn der Deutsche Verband für Physiotherapie für seine hervorragenden wissenschaftlichen Erfolge mit dem „Stein der Weisen“ aus. 2020 initiierte er gemeinsam mit dem Direktor des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie der UM, Univ.- Prof. Dr. Philipp Drees, die Gründung des Interprofessionellen Studienzentrums für Bewegungsforschung an der Universitätsmedizin Mainz. Im Jahr 2025 wurde Ulrich Betz wiederum Pionier und habilitierte an der Mainzer UM als erster rein als Vertreter seines Berufes zum PD Dr. rer. physiol. et med. habil.. Seine Habilitation mit dem Titel „Prozessoptimierung in der Hüft- und Knieendoprothetik – Implementierung, Machbarkeit und Evaluation“ hat er im Fach Experimentelle Orthopädie abgelegt.</p>

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<p><strong>Bildunterschrift: </strong>PD Dr. rer. physiol. et med. habil. Ulrich Betz vor einem Bewegungsparcours der Universitätsmedizin Mainz<br>
<strong>Bildquelle: </strong>UM/Peter Pulkowski</p>

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<p><strong>Kontakt: </strong><br>
PD Dr. Ulrich Betz,<br>
Direktor des Instituts für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation der Universitätsmedizin Mainz, Telefon: 06131 17-2356, <a href="mailto:ulrich.betz@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Barbara Reinke, Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon: 06131 17-7428, <a href="mailto:mailtopr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>
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                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Unfallchirurgie</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Orthopädie</category>
                            
                                <category>Institut für physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation</category>
                            
                                <category>Physikalische Therapie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-6892</guid>
                        <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>45 Jahre Ehrenamt in Grün: Grüne Damen und Herren an der Unimedizin Mainz feiern Jubiläum</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/45-jahre-ehrenamt-in-gruen.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Seit 1981 begleiten die Grünen Damen und Herren Patient:innen an der Universitätsmedizin Mainz – bieten Gespräche an, unterstützen bei der Organisation des Klinikaufenthaltes und erledigen kleine Besorgungen. Die Ehrenamtlichen in den mint-grünen Kitteln haben stets eine helfende Hand und ein offenes Ohr, besonders wenn Patient:innen die Unterstützung von Angehörigen fehlt.</strong></p>

<p>Auf 40 Stationen quer durch die Kliniken der Universitätsmedizin Mainz klopfen die Grünen Damen und Herren an die Zimmertüren und bringen mit, was im Krankenhausalltag oft fehlt: Zeit für Gespräche, gegen die Langeweile und zum Zuhören, zum Beispiel bei Ängsten rund um den Klinikaufenthalt. Besonders für Menschen, die nicht auf die Hilfe von Angehörigen zählen können, sind sie eine wichtige Unterstützung. Wer ohne frische Kleidung im Krankenhaus ankommt, erhält das Nötigste aus der Kleiderkammer der Grünen Damen und Herren, für Menschen, die nicht mobil sind, erledigen sie kleine Besorgungen.</p>

<p>25 ehrenamtliche Damen und drei Herren sind aktuell in der Gruppe aktiv, die meisten im Rentenalter, doch auch Studierende und Berufstätige engagieren sich. Hauptsächlich dienstags und donnerstags sind sie auf den Stationen unterwegs. „Die Patient:innen haben großes Vertrauen in uns“, erzählt Dr. Kerstin Steiner, seit vier Jahren als Grüne Dame dabei. „Und sind für die Zeit und die Unterstützung sehr dankbar – das ist in unserem Ehrenamt das schönste Geschenk.“ Dabei kann die Arbeit der Grünen Damen und Herren herausfordernd sein: Die Themen Krankheit und Sterben sind allgegenwärtig, die Gespräche fordern Einfühlungsvermögen – und oft auch eine gesunde Portion Humor.</p>

<p><strong>Verstärkung ist immer willkommen</strong></p>

<p>Neue Grüne Damen und Herren sind immer willkommen und absolvieren zunächst vier Hospitationen, bei denen sie die Stationsbesuche begleiten. „Für unsere Arbeit braucht es Offenheit und Empathie“, betont Irene Gross-Herzog, die für das Team viele organisatorische Aufgaben übernimmt. „Man merkt schnell, ob es passt oder nicht.“ Fit sollten man als Grüne Dame oder Herr auch sein: An einem Vormittag kommen schon mal 10.000 Schritte zusammen. Wer dabei ist, absolviert einen Einführungskurs zu den Grundlagen der Krankenhaushygiene, es wird über die Schweigepflicht aufgeklärt und trainiert, wie Kommunikation – auch in schwierigen Situationen – gelingt. Zum Start stehen den Neuen dann erfahrene Grüne Damen und Herren als Mentor:innen zur Seite. Gemeinsam bildet sich das Team bei regelmäßigen Fortbildungen weiter.</p>

<p>Neustes Einsatzgebiet der Gruppe ist die Zentrale Notaufnahme der Mainzer Unimedizin. „Das Warten ist eine Herausforderung“, weiß Irene Gross-Herzog, „Wir erklären die Abläufe,&nbsp;beruhigen die Menschen und beugen so auch Konflikten vor.“ „Oft sprechen uns Pflegekräfte oder der Sozialdienst an, wenn Patient:innen etwas fehlt, Wäsche oder Rasierzeug benötigt wird“, ergänzt Kerstin Steiner.</p>

<p><strong>Wichtiges Ehrenamt mit langer Tradition in Mainz</strong></p>

<p>„Die Arbeit der Grünen Damen und Herren ist ein wertvoller Dienst für unsere Patient:innen“, betont Kathrin Zednik, Vorstand für Pflege- und Gesundheitsfachberufe an der Universitätsmedizin Mainz. „Mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz schenken sie Zeit und Zuwendung und unterstützen so unsere Fachkräfte im Klinikalltag. Dafür habe ich großen Respekt und bin sehr dankbar für diese großartige Arbeit!“ Der Vorstand der UM unterstützt das Ehrenamt – die Grünen Damen und Herren nutzen ein kleines Büro, von dem aus die Dienste koordiniert werden und in dem die Kleiderkammer untergebracht ist.</p>

<p>Mit ihrem 45-jährigen Bestehen sind die Grünen Damen und Herren an der Mainzer Unimedizin eine der ältesten Gruppen ihrer Art in Deutschland. Gründerin war die Gonsenheimer Ärztin Dr. Hildegard Bäßler, die als Patientin in der damaligen Universitätsklinik miterlebte, wie sehr Menschen ohne Unterstützung durch Angehörige im Krankenhaus auf sich gestellt sein können. Am 1. Februar 1981 rief sie die Mainzer Gruppe ins Leben. Die Idee für das ehrenamtliche Engagement im Krankenhaus hatte 1969 die Bonner Politikerin Brigitte Schröder nach Deutschland gebracht. Selbst ehrenamtlich und sozial engagiert, hatte sie die Arbeit der sogenannten Pink Ladies in Krankenhäusern in den USA kennengelernt. Damals wie heute verbindet Kerstin Steiner, Irene Gross-Herzog und ihre Kolleg:innen in den mint-grünen Kitteln ein einfaches Ziel „Wir wollen als Mitmenschen für andere da sein.“</p>

<p><br>
<strong>Kontakt:</strong><br>
Grüne Damen und Herren an der Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-6929<br>
<a href="mailto:gruenedamen@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
<a href="/patienten-und-besucher/stationaere-behandlung/serviceangebote-fuer-patientinnen/gruene-damen-herren.html">Website</a></p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Dr. Sven Müller<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7771<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-6889</guid>
                        <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 06:38:30 +0100</pubDate>
                        <title>Verena Prokosch ist neue Direktorin und W3-Professorin an der Augenklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/verena-prokosch-ist-neue-direktorin-und-w3-professorin-an-der-augenklinik-und-poliklinik-der-universitaetsmedizin-mainz.html</link>
                        <description>Renommierte Glaukomspezialistin startet Anfang Februar</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Univ.-Prof. Dr. Verena Prokosch ist seit dem 1. Februar neue Direktorin der Augenklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz und Inhaberin der W3-Professur für Augenheilkunde. Sie tritt die ruhestandsbedingte Nachfolge von Univ.- Prof. Dr. Norbert Pfeiffer an, der die Klinik fast drei Jahrzehnte geleitet hatte. Die Expertin für Augenheilkunde und international anerkannte Glaukomspezialistin und Forscherin wechselt vom Zentrum für Augenheilkunde der Uniklinik Köln an die Universitätsmedizin Mainz, wo sie bis 2020 bereits tätig war. &nbsp;</strong></p>

<p class="MsoHeader">„Wir freuen uns sehr, dass Professorin Verena Prokosch dem Ruf gefolgt ist und nach Mainz zurückkehrt. Verena Prokosch ist eine hoch kompetente Klinikerin und renommierte Wissenschaftlerin, die mit großer Innovationsfreude und Begeisterung agiert. Sie überzeugt zudem durch ihre interdisziplinäre Expertise und ihr großes Netzwerk – beides ideale Voraussetzungen, um die Universitätsmedizin Mainz gemeinsam mit dem Team der UM erfolgreich weiter voranzubringen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. Und betont: „Mein herzlicher Dank gilt Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer für sein jahrzehntelanges Engagement und Wirken. Es ist sein großer Verdienst, dass die Mainzer Augenklinik heute zu den bedeutendsten universitären Kliniken ihrer Art in Deutschland zählt. Zudem möchte ich mich bei Prof. Dr. Bernhard Stoffelns bedanken, der seit April 2025 die kommissarische Leitung der Klinik erfolgreich innehatte.“</p>

<p class="MsoHeader">Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz, freut sich ebenfalls über die erfolgreiche Berufung: „Mit Frau Professorin Prokosch gewinnen wir eine außergewöhnlich engagierte Wissenschaftlerin und international anerkannte Glaukomforscherin. Ihr persönliches und wissenschaftliches Profil passt hervorragend zu uns, vor allem hinsichtlich der hier betriebenen immunologischen und translationalen Forschungen. Dass Frau Prokosch gleich mehrere bedeutende DFG-Forschungsprojekte mit an die Universitätsmedizin Mainz bringt, wird die weitere Entwicklung unseres universitären Wissenschaftsstandorts sicher ebenso positiv vorantreiben wie ihr hohes Engagement für die Lehre und die Ausbildung des medizinischen Nachwuchses.“</p>

<p class="MsoHeader">Univ.-Prof. Dr. Verena Prokosch übernimmt mit ihrem Wechsel an die Augenklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz eine Einrichtung, die das komplette Spektrum an Diagnostik und Therapie von Augenerkrankungen abdeckt und mit zahlreichen anderen Fachgebieten interdisziplinär zusammenarbeitet.</p>

<p class="MsoHeader">Der klinische Schwerpunkt von Verena Prokosch liegt in der konservativen und operativen Behandlung der Glaukomerkrankung. Beim Glaukom, auch „Grüner Star“ genannt, handelt es sich um eine Volkskrankheit in der Augenheilkunde, die eine dauerhafte Schädigung des Sehnervs bewirkt und zur Erblindung führen kann. Da das Risiko, an einem Glaukom zu erkranken, mit dem Alter deutlich steigt, wird angesichts der zunehmend älteren Bevölkerung der Versorgungsbedarf von Glaukomerkrankungen in Zukunft weiter ansteigen. Verena Prokosch ist es ein besonderes Anliegen, die Patientenversorgung in diesem Bereich sowie in der Diagnostik und Therapie von Hornhauterkrankungen und der Linsen- und Refraktiven Chirurgie auf hohem nationalen und internationalem Niveau zu stärken und weiter auszubauen.</p>

<p class="MsoHeader">Neben der klinischen Tätigkeit ist Verena Prokosch sowohl grundlagenwissenschaftlich als auch in der klinischen und translationalen Forschung international bekannt, schwerpunktmäßig über die Neuroprotektion und Regeneration beim Glaukom mit neuen Therapieansätzen, um Erblindung langfristig zu vermeiden. Die neue Mainzer Professorin ist stellvertretende Sprecherin des SFB 1607 „Neue immunmodulierende und anti(lymph)angiogene Therapien für altersassoziierte, zur Erblindung führende Augenerkrankungen“, Sprecherin des Graduiertenkollegs und Leiterin zweier weiterer Teilprojekte in dem SFB, die sie zukünftig an der Unimedizin Mainz fortführen wird. Die bereits etablierten Forschungsaktivitäten der Mainzer Augenklinik will sie weiter vorantreiben, mit anderen bestehenden Initiativen noch stärker verknüpfen und um neue Forschungsbereiche erweitern. Sie ist überzeugt, dass Forschung und klinische Praxis eng miteinander verbunden werden müssen, um medizinische Innovation zu erreichen. Diesem Ziel dienen auch die Studierendenausbildung und die Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses, weshalb beides der neuen Mainzer Professorin wichtige Anliegen sind.</p>

<p class="MsoHeader">„Die Augenklinik und Poliklinik der Mainzer Unimedizin genießt einen hervorragenden Ruf in Versorgung und Forschung. Ich freue mich daher sehr, an meine frühere Wirkungsstätte zurückzukehren und mit den Mainzer Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichen Berufsgruppen und Fachrichtungen für den weiteren gemeinsamen Erfolg zusammen zu arbeiten. Gemeinsam werden wir es in den nächsten Jahren schaffen, die Forschung, Ausbildung und Klinik voranzutreiben, um vielen Menschen das Augenlicht zu retten und den Kampf gegen die Erblindung ein ganz großes Stück weiter voranzutreiben“, betont Univ.-Prof. Dr. Verena Prokosch, die von 2014 bis 2020 bereits als Oberärztin und akademische Vertreterin der Lehre in der Augenklinik der Universitätsmedizin Mainz tätig war.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p><strong>Zur Person Verena Prokosch: </strong></p>

<p class="MsoHeader">Verena Prokosch wurde 1981 in Essen geboren. Sie studierte Humanmedizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, mit Studienaufenthalten in Valencia, Bergen und Zürich. In Münster promovierte sie 2007 und durchlief ihre Facharztausbildung für Augenheilkunde. Nach ihrer Habilitation 2013 war sie als Funktionsoberärztin an der Universitäts-Augenklinik in Münster tätig, bevor sie 2014 als Oberärztin an die Augenklinik der Universitätsmedizin Mainz wechselte. 2020 wurde sie in Mainz zur außerplanmäßigen Professorin ernannt. Im gleichen Jahr folgten Rufe an die Universität in Erlangen und Universität zu Köln. 2020 nahm sie den Ruf auf die W2-Professur für Augenheilkunde - Glaukomerkrankungen der Medizinischen Fakultät an, verbunden mit der Tätigkeit als Oberärztin am Zentrum für Augenheilkunde der Uniklinik Köln. 2023 erlangte sie den Titel einer europäischen Glaukomfachärztin (FEBO GL).</p>

<p class="MsoHeader">Für ihre Forschungsleistungen erhielt Verena Prokosch zahlreiche nationale und internationale Preise und Förderungen, darunter den Glaukom-Forschungspreis der Deutschen Opthalmologischen Gesellschaft (DOG), den Wissenschaftspreis des Vereins Rheinisch-Westfälischer Augenärzte und den European Research Award des American-European Congress auf Ophtalmic Surgery (AECOS). Die heute 44-Jährige engagiert sich in bedeutenden nationalen und internationalen Fachgremien und Gesellschaften, unter anderem als eine der Sprecherinnen der Sektion Glaukom und Präsidiumsmitglied der DOG, der ESCRS, in der European Glaucoma Society und der World Glaucoma Association. Verena Prokosch ist Mutter von drei Kindern.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Anke Giani<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7771<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail&nbsp;</a></p>
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                                <category>Augenklinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Augenklinik und Poliklinik - Refraktive Chirurgie</category>
                            
                        
                        
                            
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