Willkommen auf des Webseite des Gefäß- Therapie- und Forschungszentrums (GTFZ)

Mit der Gründung des Interdisziplinären Arbeitskreises Gefäß- Therapie- und Forschungszentrum (GTFZ) am Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz unter Federführung der Klinik für HTG-Chirurgie wurde im Jahre 2000 ein damals beispielhafter Weg be-schritten, um die in den Kliniken und Instituten der Universität vorhandene Kompetenz in Diagnostik, Therapie und Erforschung von Gefäßerkrankungen zusammenzuführen. Ausgehend von Krankheitsbildern und Krankheitsverläufen werden durch den Arbeitskreis vorrangig patientennahe Fragestellungen bearbeitet und Entwicklungsforschung betrieben, und darauf fußend Fragestellungen an die Basisforschung formuliert: Klinische Schwerpunkte sind die angiologische Diagnostik und Therapie, Sonographie, endovaskuläre Diagnostik und Therapie, das diabetische Fuß-Syndrom sowie der Schlaganfall und intrakranielle Vaskulopathien, Schwerpunkte der Basisforschung sind die Atherosklerose und Morphometrie, Messverfahren und Pathophysiologie der Mikrozirkulation, Hämostaseologie und Endothelfunktion sowie Stents/Gefäßersatz. Zu deren Bearbeitung finden Kliniker und Grundlagenforscher in gemeinsamen Arbeitsgruppen zusammen. Den Koordinierungsausschuß als leitendes Gremium bilden 6 Kernkliniken zusammen mit zwei Forschungskoordinatoren und je drei Vertretern der EDV und extrauniversitärer Einrichtungen. Gemeinsam wurden Organisa-tionsstrukturen erarbeitet, die Abläufe in Diagnostik und Therapie zu vereinfachen. Mit der Stärkung der Gefäßmedizin durch Zuordnung einer gefäßchirurgischen Bettenstation zur Klinik für HTG-Chirurgie und der geplanten Einrichtung einer Fußstation (I. Med. Klinik, Schwerpunkt für Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen), trägt das Uni-versitätsklinikum Mainz der zunehmenden Bedeutung der Gefäßmedizin vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und den rasant steigenden Bedarfszahlen Rechnung.