Visual Universitätsmedizin Mainz

20. September 2009

Tag der offenen Tür am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin und in der Kinderchirurgie

Zum „Tag des Kinderkrankenhauses 2009“ stellt sich die universitäre Kinder- und Jugendmedizin in Mainz mit jeder Menge Informationen, Spiel und Spaß vor

Ein buntes Programm, Spiel und Spaß, aber auch viele interessante Informationen zum Alltag in einem Kinderkrankenhaus warten auf kleine und große Besucher, wenn das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz gemeinsam mit der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie am Sonntag, den 20. September 2009 von 11.00 bis 16.00 Uhr seine Pforten öffnet (Gebäude 109, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Kinder, Jugendliche, Eltern und alle Interessierten sind eingeladen, um die Kliniken, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Abläufe vor Ort kennen zu lernen. Anlass ist der „Tag des Kinderkrankenhauses 2009“ – ein Aktionstag, der von der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD) als bundesweite Aktion initiiert wird. Da auch das Teddykrankenhaus an diesem Tag öffnet, können kleine Besucher ihre Stofftiere oder Puppen für eine Untersuchung mitbringen.

Viele Aktionen zum Mitmachen warten auf die kleinen und großen Besucher: vom Anlegen von Gipsverbänden, zum Beispiel am Arm, über die Gummibärchenjagd mit dem Endoskop bis hin zum Malen und Basteln zum Thema „Gesunde Ernährung“. Wenn ein Frühgeborenes im Brutkasten transportiert oder ein schwerkrankes Kind in die Kinderklinik gebracht und dort in der Notaufnahme erste Hilfe geleistet wird – all dies können die Besucher am „Tag des Kinderkrankenhauses“ miterleben und sich so mit dem Alltag im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin und in der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie vertraut machen.

Auch ein Rettungswagen und ein Kindernotarzt-Rettungsfahrzeug können bestaunt werden. Unter dem Motto „Werde zum Schutzengel“ kommen insbesondere jugendliche Besucher auf ihre Kosten: Für sie bieten Mediziner des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin Kinder-Reanimationskurse ab 14.00 Uhr an. Dabei erlernen und trainieren die Teilnehmer verschiedene Wiederbelebungstechniken bei Kindern. Zudem können sich Interessierte rund ums Herz bei einer Herzkatheterlabor-Führung informieren und bei einer persönlichen Herzultraschall-Untersuchung das Herz von innen kennenlernen. Neben dem spannenden Aktiv-Programm bieten viele Stände den Besuchern die Möglichkeit, im persönlichen Gespräch Kontakte zu knüpfen, sich zu informieren und zu diskutieren. Ansprechpartner zahlreicher Selbsthilfegruppen nehmen sich der Fragen Betroffener an. Auf einem Rundgang können die Besucher verschiedene Bereiche des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin kennen lernen – unter dem Motto „Was passiert, wenn ich ins Krankenhaus muss?“ stellt sich beispielsweise die Poliklinik vor.

Kinderschminken, Airbrush-Tattoos oder ein Torwandschießen mit Messung der Torschussgeschwindigkeit durch ehrenamtliche Helfer der Sport-Stiftung Ingelheim und Bobenheim-Roxheim verbunden mit tollen Gewinnen lassen Kinderherzen höher schlagen und bauen so spielerisch Kinderängste vor dem Krankenhaus ab. Das ist auch eines der Hauptziele dieses Aktionstages, der von der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD) als bundesweite Aktion 1998 initiiert wurde. Neben medizinischen Fragestellungen werden dabei auch Entwicklungen in der Gesundheits- und Berufspolitik thematisiert. So sind Kinderkrankenhäuser Spezialkliniken, die in ihrer Struktur von den „Erwachsenenkrankenhäusern“ abweichen und auf die speziellen Bedürfnisse der kleinen Patienten zugeschnitten sind.

Schließlich gibt es im Rahmen des „Tags des Kinderkrankenhauses“ eine besondere Aktion, über die die Familien vorab informiert sein sollten:

Teddy-Krankenhaus
Für die kleinen Gäste ist an diesem Tag auch das Teddykrankenhaus geöffnet. Studierende des Fachbereichs Medizin nehmen sich der Wehwehchen von Puppen und Stofftieren an und tragen mit ihrer umsichtigen Untersuchung und angedeuteten Behandlung dazu bei, dass Kinder ihre Ängste vor Arzt und Krankenhaus abbauen. Die kleinen Gäste sollten daher ihr Stofftier oder ihre Puppe für eine Untersuchung im Teddy-Krankenhaus mitbringen.

Für das leibliche Wohl ist mit Brezeln und Kuchenspenden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin und vom Landfrauenverein Bechenheim gesorgt.

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