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thrombEVAL 2

Analyse und Bewertung eines neuen Versorgungskonzeptes (telemedizinisch-unterstützter Gerinnungsdienst)

Bitte beachten: Dieser Studienteil wurde zum 31.01.2013 beendet!

Ziel der Studie war und ist die Untersuchung der Versorgung von Patienten mit oralen Antikoagulantien durch einen telemedizinisch-unterstützten Dienst (den sog. 'Gerinnungsdienst').

Hierfür wurden Patienten aus der Region Rheinhessen und angrenzenden Gebieten um eine Studienteilnahme gebeten. Die medizinische Leistung des Gerinnungsdienstes umfasste die Behandlung und Beratung hinsichtlich der oralen Antikoagulation. Alle weiteren medizinischen Maßnahmen verblieben in der Verantwortung des behandelnden Arztes.

In einer ersten Zwischenanalyse der thrombEVAL2-Studie konnte gezeigt werden, dass die Häufigkeit der Einstellung im therapeutischen Zielbereich in einem Gerinnungsdienst verglichen mit der herkömmlichen Versorgung insgesamt deutlich verbessert werden kann. Langzeitergebnisse bzgl. der Häufigkeit von Krankenhauseinweisungen und Komplikationen werden folgen. In der Befragung der teilnehmenden Patienten zeigte sich insgesamt eine sehr große Zufriedenheit mit der Arbeit des Gerinnungsdienstes. Basierend auf diesen Ergebnissen zeigen sich die Krankenkassen inzwischen sehr interessiert, diese Behandlungsform in einem Modellprojekt weiter zu untersuchen. Momentan werden die Rahmenbedingungen für ein solches Modellprojekt erörtert.

Steckbrief thrombEVAL 2

Titel

Untersuchung der Versorgung von Patienten mit oralen Antikoagulantien durch einen telemedizinisch-unterstützten Dienst

Ziele

Bewertung der Qualität und Effizienz der Versorgung im Gerinnungsdienst

Einschlusskriterien

Patienten >=18 Jahre, die vom Gerinnungsdienst betreut werden möchten und eine Indikation für eine Behandlung mit oraler Antikoagulation für mind. 3 Monate ab Studieneinschluss haben

Design

Monozentrische prospektive Beobachtungsstudie

Umfang

1.000 Patienten

Beobachtungszeitraum

15 Monate