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Plattform 8

Vaskuläre Wundheilung

Die Ruptur einer atherosklerotischen Plaque mit nachfolgender Thrombose und Minder-durchblutung im nachgeschalteten Perfusionsgebiet ist eine häufige Komplikation im Herz-/Kreislaufsystem und äußert sich klinisch z.B. als Myokardinfarkt, Schlaganfall oder peripher-arterielle Ischämie. Beim Überleben des akuten Ereignisses treten sog. Wundheilungsprozesse in Kraft, die zur Wiederherstellung der vaskulären Integrität und Gewebedurchblutung beitragen, jedoch auch gestört ablaufen können (z. B. beim Vorliegen kardiovaskulärer Risikofaktoren). Zur Untersuchung der Pathophysiologie vaskulärer Reparaturprozesse wurden spezielle Mausmodelle entwickelt, die eine detaillierte Untersuchung der zeitlichen und räumlichen Abläufe sowie kritischer Mediatoren oder therapeutischer Strategien unter standardisierten Bedingungen erlauben. 

Modelle und Methoden

Das Plattformlabor „Vaskuläre Wundheilung“ bietet folgende Methoden zur Analyse von Reparaturprozessen nach arterieller Thrombose oder Ischämie an:

Eisen-III-Chlorid (FeCl3) Mausmodell der arteriellen Thrombose und Neointimabildung

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Mausmodell der unilateralen Hinterlaufischämie zur Analyse der Gefäßneubildung

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Abgeschlossene Kooperationsprojekte

Wissenschaftlicher Plattform-Koordinator

Univ.-Prof. Dr. med. Schäfer
Univ.-Prof. Dr. med. Katrin Schäfer
Funktionen: Leitung der Arbeitsgruppe „Translationale Vaskuläre Biologie“, Abteilung Kardiologie und Angiologie / Center for Thrombosis and Hemostasis

06131 17-4221
katrin.schaefer@unimedizin-mainz.de

Plattform-Supervisor

Bochenek
Dr. phil. Magdalena Bochenek
Funktionen: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Arbeitsgruppe „Translationale Vaskuläre Biologie“

06131 17-8026
magdalena.bochenek@unimedizin-mainz.de
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