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Medikamentöse Tumortherapie

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Bei bestimmten Erkrankungen ist bewiesen, dass eine Kombination der Strahlentherapie mit medikamentöser Therapie die Chancen auf Heilung oder Tumorrückgang verbessert. Die gleichzeitige Behandlung mit Medikamenten führt hierbei zu einer höheren Empfindlichkeit der Tumorzellen auf die Strahlentherapie im Sinne einer Strahlenverstärkung.

Ein weiterer Vorteil der medikamentösen Therapie besteht darin, dass diese im gesamten Körper wirken, wohingegen eine Operation oder Bestrahlung immer nur am Ort ihres Einsatzes eine Wirkung hervorruft. Unter dem Begriff der medikamentösen Therapie werden folgende Optionen zusammengefasst:

  • Hormontherapie (Radiohormontherapie)
  • Immuntherapie (Radioimmuntherapie)
  • Chemotherapie (Radiochemotherapie)

Die Medikamentöse Therapie wird meist als Infusion über eine Vene am Arm, selten auch als Tablette verabreicht. Sollte die Therapie über einen längeren Zeitraum erforderlich sein, kann die Anlage eines sog. Portsystems in Erwägung gezogen werden, welches die langfristige Medikamentengabe vereinfacht. Sprechen Sie uns diesbezüglich gerne an.

Bevor wir mit der medikamentösen Therapie beginnen, führen wir individuelle Voruntersuchungen (Blutuntersuchungen, Hörtest, Elektrokardiogramm, Herzultraschall) durch, um mögliche unbekannte Vorerkrankungen, welche die Therapie verbieten würden (sog. Kontraindikationen) auszuschließen.

Zur Durchführung der medikamentösen Therapie stehen uns ambulant die Räumlichkeiten der UCT Ambulanz sowie stationär unsere Bettenstation im Gebäude 401 zur Verfügung.

Falls bei Ihnen eine medikamentöse Tumortherapie sinnvoll ist, werden Sie hierüber im Rahmen des Aufklärungsgespräches ausführlich von unseren Ärztinnen und Ärzten aufgeklärt.