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Einführung

Die Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie Mainz zählt zu den wissenschaftlich aktivsten Kliniken ihres Fachgebietes in Deutschland.  Das findet auch darin seinen Ausdruck, dass die Mitarbeiter und der Klinikdirektor in zahlreiche überregionale Gremien gewählt worden sind und hier über viele Jahre die Forschungslandschaft mitgestaltet haben und gestalten

Prof. em. Ch.-F. Vahl:       

Dr. L. Emrich

Dr. N. Schnelle        

 Prof. M. Heinemann

Drittmittelunterstützte Forschungsschwerpunkte der HTG Mainz

Medien – Prävention - Kommunikation

Bereits im Jahr 2004 wurde die „Gesundheitsakademie: Nachtvorlesung für Jedermann“ gegründet. Dieses Projekt ist integriert in den „Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz“ der Johannes Gutenberg-Universität (Gründungssprecher: Prof. Füssel). Die heute kurz als „Nachtvorlesung“ bezeichnete Veranstaltung war initial vom ärztlichen Direktor Prof. Thelen und dem Dekan Prof. Urban für eine Testzeit von 2 Jahren genehmigt. Bei extrem positiver Evaluation existiert das Projekt noch heute in unverändertem Format und wird jährlich mit etwa 35.000 Euro unterstützt. Anlässlich der 150. Nachtvorlesung bezeichnete Malu Dreyer die Nachtvorlesung als das nachhaltigste medienunterstützte Präventionsprojekt in Rheinland-Pfalz. Sie wurde zum Vorbild einer Vielzahl ähnlicher Veranstaltungen, die sogar den Begriff „Nachtvorlesung“ übernommen haben.

 

3 D – Druck in Klinik und Grundlagenforschung

An der HTG hat sich eine sehr aktive Arbeitsgruppe entwickelt, die sich mit den Möglichkeiten des 3 – Druckes intensiv auseinandersetzt. Dazu gehören Fragen der Simulation und Modellierung, die der Operationsplanung und dem chirurgischen Training dienen. Ebenso der Druck von biologischem Gewebe zur Entwicklung neuer Prothesen und von implantierbaren Materialien. Diese Arbeitsgruppe ist eine Perpetuierung des SFB 414, an dem die HTG Mainz mit 2 Projekten teilnahm. Die Pionierkongresse dieses Fachgebietes wurden auch von der Mainzer Arbeitsgruppe in entscheidender Weise organisiert.

 

Hypertonusforschung 

Hypertonusforschung hat in Mainz eine langjährige Tradition. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dorweiler ist mit einer Vielzahl weiterer Arbeitsgruppen in Mainz vernetzt.

 

Elektromechanische Kopplung

Im muskelphysiologischen Labor werden Fragen der Aktin-Myosin-Interaktion ebenso erforscht wie grundlagentheoretische Fragen zur elektromechanischen Kopplung. Auch diese Arbeitsgruppe stellt die Weiterführung eines erfolgreichen Projektes aus dem SFB 414 dar.

 

Arbeitsgruppe Infraschall

In Mainz existiert die einzige Arbeitsgruppe, deren Forschungsaktivitäten sich auf die Auswirkungen von Infraschall auf biologisches Gewebe fokussieren. Hier werden unterschiedliche experimentelle Modelle eingesetzt um an unterschiedlichen Gewebearten den Einfluß der Schallenergie im Infraschallbereich zu objektivieren. Nicht nur Windparks, sondern auch Motorengeräusche und Geräusche von Kühlanlagen gehören in den Bereich des Infraschalls.  

 

Forschungsgruppe: Aorta – Aortenchirurgie

Die Forschungsgruppe Aorta untersucht und entwickelt Operationsstrategien bei Aortenerkrankungen. In Mainz ist von Prof. Vahl eine Kanulationstechnik entwickelt worden, die sich für für viele Aortenpatienten als extrem segensreich erwiesen hat (true lumen Kanulation), wenn sie von fingerfertigen und spezialisierten Chirurgen eingesetzt wird. Die publizierten Langzeitergebnisse sind recht überzeugend.

Mainz ist spezialisiert auf die Aortenbogenchirurgie und auf die Rezidivchirurgie von Aortenerkrankungen. Diese chirurgisch-klinischen Untersuchungen werden begleitet von grundlagenwissenschaftlichen Studien im Verbund mit entsprechenden Instituten vor Ort.

 

Adipositasforschung

Seit vielen Jahren erforscht eine kleinere, aber exzellent vernetzte Arbeitsgruppe den Einfluss des Übergewichtes auf biolische Signaltransduktion. Dabei wird das fett als endokrines Organ verstanden. Eine Vielzahl von Mediatorsubstanzen wird hinsichtlich ihrer Wirkungen im Organismus und am isolierten Präparat systematisch analysiert.

 

Inflammation

Entzündungsprozesse stehen einerseits im Fokus einer Reihe von Erkrankungen im Gebiet der Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie. Sie gelten aber andererseits als auch pathophysiologische Prozesse, die sowohl schädigende als auch heilende Wirkung haben können. Die Erforschung inflammatoiver Prozesse und deren Kontrolle ist eines der Interessengebiete der HTG

Habilitationen 2004-2019

Die Forschungsaktivität der HTG kommt in einer beachtlichen Anzahl von Habilitationen zum Ausdruck, die zwischen 2004-2019 von der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie vor der Fakultät vertreten worden sind (alphabetisch):

Publikationsstatistiken

Klicken Sie  hier (Pdf , 103,0 KB)  (103 KB), um einen Überblick über die Publikationsstatstiken von Prof. Vahl im Portal Researchgate zu erhalten (Stand 16.06.2015).