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Sprechstunde für genetische Herzerkrankungen

Ärztliche Leitung

Dr. med. Konrad
Dr. med. Torsten Konrad
Funktionen: Oberarzt Abt. Elektrophysiologie/ Ambulante Rhythmologie/ Stellvertretender Direktor Kardiologie II
Qualifikationen: Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie

torsten.konrad@unimedizin-mainz.de

Anmeldung

Tarhan
Derya Tarhan
Funktionen: Sekretariat/Genetiksprechstunde
Qualifikationen: Kauffrau für Büromanagement

06131 17-8767 /-7218
06131 17-4425
derya.tarhan@unimedizin-mainz.de

Kontakt

 

Telefon

06131-17-8767

Fax

06131-17-4425

E-Mail

kardiogenetik@Unimedizin-Mainz.de

In dieser Spezialsprechstunde werden Patienten mit mono-genetisch vererbten Herzerkrankungen betreut. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf Erkrankungen, die zu einem erhöhten Risiko für Herzrhythmusstörungen zum Teil im jungen Alter führen.

Durch die Zulassung als Hochschulambulanz ist eine Überweisung vom Hausarzt oder vom Kardiologen für die Sprechstunde ausreichend.

Auch ist eine Vorstellung mehrerer Familienangehöriger möglich und zum Teil auch sinnvoll.

 

Schwerpunkte der Sprechstunde

 

Ionenkanalerkrankungen

Hierbei handelt es sich um Erkrankungen, die die Salzkanäle (Ionenkanäle) am Herzen betreffen. Patienten mit diesen Erkrankungen können ein erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Herztod haben.

Folgende Erkrankungen treten hierbei auf:

Strukturelle Herzerkrankungen

Die häufigsten strukturellen Herzerkrankungen wie die koronare Herzerkrankung werden zum großen Teil durch Umweltfaktoren wie hohen Blutdruck, hohe Blutfette sowie Rauchen verursacht. Auch sind Herzmuskelentzündungen eine häufigere Ursache für bleibende strukturelle Herzerkrankungen.

Daneben können jedoch auch genetische Veränderungen zu strukturellen Herzerkrankungen führen. Dies betrifft vor allem folgende Erkrankungen:

Plötzliche ungeklärte familiäre Herztodesfälle

In Deutschland kommt es pro Jahr zu geschätzten 100.000 plötzlichen Herztodesfälle. Ein Großteil hierbei sind durch erworbene Erkrankungen wie einem Herzinfarkt verursacht. Ca. 1/5 der plötzlichen Herztodesfälle tritt jedoch ohne erkennbare Ursache auf. Dies betrifft insbesondere junge Menschen <45 Jahren. Die Ursache hierfür sind nicht selten die oben genannten genetischen Herzerkrankungen.

Besonders tückisch hierbei ist, dass die ersten Anzeichen dieser Erkrankung der plötzliche Herztod sein kann. Bei einem solch tragischen Geschehen in der Familie sollten die Familienangehörigen auf das Vorhandensein von genetischen Herzerkrankungen  untersucht werden. Die Diagnostik der Erkrankungen ist zum Teil nicht einfach, hilfreich sind häufig frühere EKGs oder kardiologische Untersuchungen.

Ziel hierbei ist eine Vermeidung plötzlicher Herztodesfälle bei weiteren Familienangehörigen.

 

Leistungsspektrum: