DRUCKEN

Umsetzung der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge an Förderschulen in RLP

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Lehrkraft und Pädagogische Fachkraft an einer Förderschule mit den (Förder-)Schwerpunkten ganzheitliche (G), motorische (M) und sozial-emotionale (E) Entwicklung, kann es sein, dass Sie regelmäßig engen Körperkontakt mit Schülerinnen und Schülern haben. Insbesondere bei Tätigkeiten im Rahmen der Förderpflege wie z. B. windeln, waschen, füttern, sondieren, katheterisieren aber auch durch aggressives Verhalten von Schülerinnen und Schülern besteht die Möglichkeit, dass Sie mit potentiell infektiösen Körperflüssigkeiten und/oder Körperausscheidungen in Kontakt kommen.

Um ein tätigkeitsbedingtes Infektionsrisiko (speziell gegenüber Hepatitis A und Hepatitis B) möglichst vorausschauend zu minimieren, fordert der Gesetzgeber im Arbeitsschutzgesetz und der Biostoffverordnung die umfassende Ermittlung und Bewertung vorhandener Infektionsrisiken am Arbeitsplatz (Gefährdungsbeurteilung). Auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung ist der Dienstherr verpflichtet, falls erforderlich, eine dem individuellen Risikoprofil entsprechende arbeitsmedizinische Vorsorge sicherzustellen. Unterschieden wird hierbei unter anderem in die so genannte Angebots- und Pflichtvorsorge (ArbMedVV:2013).

Zur Ermittlung Ihres persönlichen Vorsorgebedarfs dient die nachfolgende Onlinebefragung. 

 

 

Datenschutz

Das IfL legt sehr großen Wert auf die Einhaltung des Datenschutzes und die Wahrung Ihrer Privatsphäre. Aus diesem Grund erfassen wir im Onlinebefragungsbogen keine personenbezogenen Daten. Um Ihre Fragebogenangaben dennoch Ihrer Person zuordnen zu können, erfolgt die Befragung pseudonymisiert mit einem 5-stelligen Teilnehmercode. Dieser Code wurde für diese Befragung durch das IfL für Sie generiert. Dadurch wird gewährleistet, dass bei der Übertragung der Daten über das Internet keine personenbezogenen Daten anfallen und dass IfL dennoch die eingehenden Informationen konkreten Personen zuordnen kann. So wird sichergestellt, dass ggf. individuell erforderliche arbeitsmedizinische Maßnahmen ergriffen werden können.

Wir versichern Ihnen, dass Ihre Daten nicht an Dritte weitergegeben werden. Die Mitarbeiter/-innen des Instituts für Lehrergesundheit unterliegen der Schweigepflicht.