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Spielsucht

Nicht nur Drogen, Alkohol und Nikotin können zu Abhängigkeiten führen, auch Verhaltensweisen können exzessiv ausgelebt und zur Sucht werden. Die Verhaltenssucht ist eine verhältnismäßig neue, teilweise noch umstrittene Definition für eine psychische Abhängigkeit von Verhaltensweisen, die der Betroffene nicht mehr willentlich kontrollieren kann. Das Verhalten ist Belohnung und ruft ein angenehmes Gefühl hervor. Hat man keine Kontrolle mehr über Dauer und Häufigkeit, vernachlässigt andere Interessen, ignoriert gesundheitliche Beeinträchtigungen und entwickelte Entzugserscheinungen, sollte professionelle Hilfe gesucht werden. Beispiele sind Internetsucht, Glücksspielsucht, Sportsucht, Sexsucht sowie Medienabhängigkeiten.

Unter dem Dach der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie werden in der Sabine Grüsser-Sinopoli Ambulanz für Spielsucht innovative Forschungs- und Behandlungsansätze entwickelt und umgesetzt. Die Sabine Grüsser-Sinopoli Ambulanz für Spielsucht war 2008 bundesweit die erste ambulante Anlaufstelle für Menschen, bei denen sich das Computerspiel und Internet zu einem lebensbestimmenden Thema entwickelt hat (vgl. Grüsser, 2007).


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