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Aktuelle Forschungsprojekte


1. Entwicklung einer mobil-basierten Intervention zur Verbesserung der psychischen Befindlichkeit und Förderung von positivem Gesundheitsverhalten bei Patienten nach akutem Koronarsyndrom

Mit Hilfe von web- und mobil-basierten Interventionen können heute viele Bereiche der Gesundheitsversorgung gewinnbringend unterstützt werden, zunehmend auch mit Smartphone-basierten Angeboten zur Unterstützung von gesundheitsförderlichen Verhaltensweisen. Im Rahmen einer Pilotstudie soll erstmalig überprüft werden, ob sich eine mobil-basierte Intervention, die Empfehlungen zu einem positiven Gesundheitsverhalten mit Botschaften aus der positiven Psychologie kombiniert in der Akutversorgung von Patienten nach Herzinfarkt implementieren lässt. Ziel des Projektes ist es die Durchführbarkeit und Akzeptanz einer solchen Intervention zu erfassen und gleichzeitig erste Wirksamkeitsanalysen hinsichtlich verschiedener Maße zum psychischen Wohlbefinden (u. a. Ängstlichkeit, Depressivität und Optimismus) sowie zum Gesundheitsverhalten (u. a. körperliche Aktivität) durchzuführen.

Für das laufende Forschungsprojekt suchen wir Studienteilnehmer für eine SMS-Nachsorge. Die Anfrage richtet sich an Patienten nach einem Herzinfarkt. Weitere Infos finden Sie  hier (Pdf , 1,9 MB)  (1.9 MB).

 

Laufzeit: Januar 2018 bis August 2018

Förderung: Inneruniversitäre Forschungsförderung der JGU Mainz

Internet: https://www.drks.de/drks_web/navigate.do?navigationId=trial.HTML&TRIAL_ID=DRKS00014300

2. Psychosoziale Online-Selbsthilfe für onkologische Patienten (POSOP)

Eine Krebserkrankung geht mit erheblichen psychosozialen Belastungen und einer eingeschränkten Lebensqualität einher. Studien zufolge ist es für viele Krebspatienten nach der Entlassung aus der Klinik schwer, eine adäquate ambulante psychoonkologische Unterstützung zu finden. Insbesondere wenn es um die Wiedereingliederung in Alltag und Beruf geht, existiert nach der stationären Behandlung eine Lücke in der psychosozialen Versorgung von Krebspatienten. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel von POSOP, das in Australien erfolgreich eingesetzte psychoonkologische Online-Selbsthilfeprogramm „Finding My Way“ auf Deutschland zu übertragen. Dazu gilt es unter anderem, dieses Online-Selbsthilfeprogramm inhaltlich an die psychoonkologischen Behandlungsleitlinien und Bedingungen in Deutschland anzupassen. In einem nächsten Schritt soll eine randomisierte Studie zeigen, inwieweit Krebspatienten dieses Online-Selbsthilfeprogramm akzeptieren und inwieweit es sich gegebenenfalls positiv auf ihre Lebenssituation auswirkt. Das POSOP-Projekt wird durch Dr. Rüdiger Zwerenz und Univ.-Prof. Dr. Manfred E. Beutel von der Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz fachlich vertreten. Wichtige Partner sind die Sektion Psychoonkologie der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, die an das Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) angegliedert ist, das Interdisziplinäre Zentrum Klinische Studien (IZKS) – beide zur Universitätsmedizin Mainz gehörend, sowie das Zentrum für audiovisuelle Produktion der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Laufzeit: August 2018 – Juli 2021

Förderung:
Innovationsfonds des G-BA

Internet: