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Umgang mit Interessenkonflikten

 

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz hat Richtlinien zum Umgang mit der Pharmazeutischen Industrie beschlossen. Diese Richtlinien tragen der Tatsache Rechnung, dass die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie als Teil der Universitätsmedizin Mainz einerseits an einer engen wissenschaftlichen Kooperation mit der Pharmazeutischen Industrie in der Erforschung neuer Arzneimittel interessiert ist, andererseits aber als klinische Einrichtung in der Frage der Verordnung von Arzneimitteln weitestgehende Unabhängigkeit von der Pharmazeutischen Industrie erreichen will. Dies basiert auf dem Wunsch der Ärzteschaft, sich bei der Arzneimittelverordnung allein der evidenzbasierten Medizin und den Patienteninteressen zu verpflichten und aus dieser Verpflichtung heraus rationale und unabhängige Empfehlungen zur Pharmakotherapie abzugeben.

  
Die hier formulierten Richtlinien integrieren Vorschläge anderer (und internationaler) Gruppen und gehen über das hinaus, was der Verein der forschenden Arzneimittelhersteller (VfA) in seinem Kodex formuliert hat. Die Zusammenarbeit mit der Pharmazeutischen Industrie in klinischen Studien wird in unserem Studienzentrum „Psychische Erkrankungen“ realisiert, das wir zusammen mit dem Interdisziplinären Zentrum Klinische Studien (IZKS) und den Kliniken für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie und dem Psychologischen Institut betreiben. 

Im Folgenden werden die konkreten Richtlinien für die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz beschrieben:

Richtlinien zu Vertreterbesuchen

Richtlinien zur Finanzierung von Fortbildungsveranstaltungen in der Klinik

Richtlinien zu Arzneimittelstudien