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Für Interessierte:

START-A1 ist ein Training für geflüchtete jugendliche Menschen, um Stress und Alpträume zu reduzieren. Das Training findet in der Rheinhessen-Fachklinik Mainz (Hartmühlenweg 2-4, 55122 Mainz) statt. Weitere Studienzentren befinden sich in Marburg, Landau-Koblenz, Kleinblittersdorf, Idar-Oberstein und Neuwied.

Alle Teilnehmer werden zufällig in zwei Gruppen zugelost. Eine Gruppe erhält das Training direkt („Interventionsgruppe“); die andere Gruppe erhält das Training nach einer Wartezeit („Wartekontrollgruppe“). Ein neues Gruppentraining startet, sobald genügend Teilnehmer (mindestens drei Personen) vorhanden sind.

START im Überblick

START ist ein kostenloses Training, welches unabhängig von der Krankenkasse ist.

Was erwartet Dich?

Aufbau von START

Wer kann mitmachen? Wenn Du:

Kontaktiere uns!

Falls Du weitere Informationen zu einer Teilnahme bei der START-A1-Studie erhalten möchtest, dann schreibe uns gerne eine E-Mail oder rufe uns an!

Bianca Brückner

Email:              StartA1@unimedizin-mainz.de

Tel.:                 06131 17 3281 (Geschäftszeiten: Montag-Donnerstag: 8.00-12.00 Uhr)

Zusätzliche Informationen kannst Du auch unserem Flyer entnehmen:

 

START (Stress/Traumasymptoms/Arousal/Regulation/Treatment) Consortium –
durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt zur Emotionsstablisierung, Stress- und Traumafolgenreduktion bei traumatisierten Flüchtlingen

Projektbeschreibung:

Im Rahmen der Flüchtlingssituation 2015 veröffentlichte das BMBF 2016 eine Ausschreibung zur Etablierung von Forschungsverbünden zur psychischen Gesundheit geflüchteter Menschen. Unter Federführung der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz konnte zusammen mit dem Institut für Psychosoziale Prävention der Universität Heidelberg (Frau Univ.-Prof. Dr. Svenja Taubner), der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz, (Herr Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Manfred E. Beutel) und dem Institut für Sport und Sportwisenschaft (IfSS) derKarlsruher Instituts für Technologie (KIT) (Herr Prof. Dr. Ulrich Ebner-Priemer) die Förderung eines Forschungsprojekts in Konsortialpartnerschaft mit dem Ziel der verbesserten psychotherapeutischen Versorgung von traumatisierten Geflüchteten eingeworben werden. 

Im Kern sollen dabei Interventionen für traumatisierte Geflüchtete stehen. In drei Teilstudien (A1: Adoleszente, A2: Kleinkinder und deren Familien, A3: junge Erwachsene) werden angelehnt an das START(Stress-Traumasymptoms-Arousal-Regulation-Training)-Programm (Dixius & Möhler, 2016) Interventionen für unterschiedliche Altersbereiche entwickelt und evaluiert. Zusätzlich ist ein Methodenprojekt zur Implementierung von E-Diaries enthalten.

Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Michael Huss

Finanzierung: BMBF

Projektlaufzeit: 2019 - laufend

Ansprechpartner:  Dipl.-Psych. Florian Hammerle

Studie zur Evaluation des START-Psychotherapieprogramms bei traumatisierten jugendlichen Flüchtlingen (START A1-Studie)  

Projektbeschreibung:

Geflüchtete Jugendliche leiden aufgrund von Traumatisierungen im Herkunftsland und auf der Flucht häufig unter Traumafolgestörungen mit Beeinträchtigungen der Gefühlsregulation, inneren Anspannungszuständen und wiederholten psychischen Krisen.

Im Rahmen des BMBF-geförderten START-Consortiums beginnt die Studie START A1 Mitte 2020, die sich an traumatisierte Geflüchtete im Alter von 13 bis 17 Jahren richtet. Ziel der Studie ist es, das niedrigschwellige Psychotherapieprogramm START (Stress-Traumasymptoms-Arousal-Regulations-Treatment) in dieser Zielgruppe zu evaluieren. Das START-Programm integriert Übungen zur Stressregulation, Achtsamkeit und Selbstfürsorge sowie zur Anspannungs- und Emotionswahrnehmung. Auch Entspannungs- und Stabilisierungstechniken und Übungen zum Umgang mit Alpträumen sind enthalten. Die Therapie wird in Gruppen zwei Mal wöchentlich über acht Wochen durchgeführt, danach folgt eine Auffrischung des Gelernten (BOOSTER-Sitzung) und eine Abschlussuntersuchung. 

Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Michael Huss

Administrative Projektleitung:  Dipl.-Psych. Florian Hammerle

Finanzierung: BMBF 

Projektlaufzeit: 2019 - laufend

Projektkoordination: Susanne Ocker, M.Sc.

Therapiedurchführung: Nicole Fischer, M.Sc.