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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich begrüße Sie zu unserem Newsletter.

Ich freue mich besonders, Ihnen berichten zu können, dass die DFG der Verlängerung des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1080 sowie des SFB/ Transregio (TRR) 128 zustimmt hat. Der SFB 1080 mit dem Titel „Molekulare und zelluläre Mechanismen neuronaler Homöostase“ mit Herrn Univ.-Prof. Dr. Heiko Luhmann (Institut für Physiologie) als Co-Sprecher und der SFB/TRR „Initiierungs-/Effektormechanismen versus Regulationsmechanismen bei Multipler Sklerose – Fortschritte zur Krankheitsbewältigung“ unter Co-Sprecherschaft von Frau Univ.-Prof. Dr. med. Frauke Zipp (Klinik und Poliklinik für Neurologie) erhalten damit jeweils die Verlängerung für eine dritte Förderperiode. Ich gratuliere allen Beteiligten zu diesen großartigen Erfolgen.

Ich freue mich sehr, Ihnen mitzuteilen, dass die Universitätsmedizin gleich mit drei neuen EU-Verbundforschungsprojekten im Bereich der Gesundheitsforschung, von denen zwei durch die Universitätsmedizin koordiniert werden, zur Förderung ausgewählt wurden. Dies gab die Europäische Kommission kürzlich bekannt. Die Verträge für die drei Projekte werden in den nächsten Monaten unterzeichnet. Die Projekte sind „PanCareSurPass: Untersuchungen zur Weiterentwicklung und zur praktischen Umsetzung des ‚Digital Survivor Passport‘ zur Verbesserung der individuellen Pflege der Überlebenden von Kinderkrebs“ (koordiniert durch Dr. Desiree Grabow; Deutsches Kinderkrebsregister, Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik), „FORTe: Stark werden, um den Krebs zu bekämpfen: Übungsprogramme für Kinder und Jugendliche, die sich einer Krebsbehandlung unterziehen“ (koordiniert durch Univ.-Prof. Dr. med. Faber; Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin) sowie „Sleep Revolution: Revolution of sleep diagnostics and personalized health care based on digital diagnostics and therapeutics with health data integration“ (als Partner beteiligt ist: Prof. Dr. med. Gouveris; Hals-, Nasen-, Ohrenklinik und Poliklinik - Plastische Operationen).

Weiterhin gratuliere ich Univ.-Prof. Dr. Stefan Tenzer, der für sein Projekt „MSCoreSys-Forschungskern: DIASyM – System-Medizin auf Basis datenunabhängiger Messmethoden: Massenspektrometrie-basierte Hochdurchsatz-Phänotypisierung des Herzinsuffizienz-Syndroms“ eine weitere Zuwendung aus dem Bundeshaushalt erhält. Diese beläuft sich auf knapp 2,8 Millionen Euro. Damit fördert der Bund das Projekt mit insgesamt fast 9 Millionen Euro.

Außerdem hat die DFG Dr. Michael Kühn  zur Fortführung der Nachwuchsgruppe im Emmy Noether-Programm Mittel in Höhe von 330.000 Euro für 12 Monate für sein  Projekt „Epigenetische Kontrolle leukämogener Genexpression durch Menin und MLL1-Komplexpartner-Proteine“ bewilligt. Herzlichen Glückwunsch auch dazu.

Und es gibt weitere gute Nachrichten: Nach dem U.S. News Best Global Universities Ranking gehört die JGU zu den Top 100 der europäischen Hochschulen. In der Physik sowie der Pharmakologie und Toxikologie gehört die JGU darüber hinaus zu den besten 100 Universitäten weltweit.

Beim G-BA hat die Themensuche für 2021 begonnen. Akteure im Gesundheitswesen können den Innovationsausschuss dabei unterstützen, Themen und Kriterien für Förderbekanntmachungen im kommenden Jahr zu identifizieren. Näheres dazu auf der Website.

Zum siebten Mal schreibt die Akademie der Wissenschaften in Hamburg den Hamburger Wissenschaftspreis aus. Thema der Ausschreibung für 2021 ist Künstliche Intelligenz in der Medizin. Der Preis wird von der Hamburgischen Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve mit 100.000 Euro dotiert. Die thematische Ausrichtung 2021 soll die Bedeutung und Notwendigkeit der Forschung zur Künstlichen Intelligenz in der Medizin mit allen ihren Facetten öffentlich bewusst machen und fördern. Vorschläge können hier bis zum 15. Januar eingereicht werden.

Das ERA-Net on Personalised Medicine (ERA PerMed) wird voraussichtlich am 14. Dezember 2020 eine Förderbekanntmachung für transnationale Forschungsprojekte im Bereich der personalisierten Medizin veröffentlichen. Weiteres dazu erfahren Sie hier.

Das Joint Research Centre (JRC) öffnet die Pforten zu seinem Nanotechnologie-Labor. Noch bis 8. Januar 2021 können interessierte Einrichtungen einen Zugang zum JRC-Nanotechnologie-Labor in Ispra, Italien, beantragen. Informationen zum Antragsverfahren, den Begutachtungskriterien und natürlich zu den wissenschaftlichen Möglichkeiten, die das Labor bietet, finden sich hier.

Der gemeinsame Open Access-Publikationsfonds der JGU und der UM erfreute sich auch in diesem Jahr wieder großer Beliebtheit. Auch im kommenden Jahr wird es wieder einen Fonds geben. Die Förderkriterien, das Vorgehen zur Antragstellung sowie das neue Antragsformular finden Sie auf der Website der Abteilung Forschung.

Die Forschungsabteilung für Klinik für Neuroradiologie hat ein Mikro-CT für Kleintiere (DFG-gefördert) in Betrieb genommen. Es steht anderen Forschungsabteilungen für Kooperationen und Bildgebung zur Verfügung. Hier erhalten Sie genauere Informationen.

Bitte beachten Sie die Förderinformationen sowie die Informationen zu Stellenausschreibungen, Personalia und Veranstaltungen.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Weihnachtsfest, Gesundheit und einen guten Start im neuen Jahr.

 

 

Herzlichst
Ihr
Ulrich Förstermann
Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan