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AG Tüscher

AG Funktionelle Bildgebung

Leitung

Univ.-Prof. Dr. med. Tüscher
Univ.-Prof. Dr. med. Oliver Tüscher
Funktionen: Stellv. Direktor und Leitender Oberarzt
Leitung AG Funktionelle Bildgebung
Qualifikationen: Facharzt für Neurologie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

06131 17 7336 (Direktionssekretariat)
06131 229974
oliver.tuescher@unimedizin-mainz.de
Weitere Informationen

Stellvertretende Leitung

Dr. phil. Dipl.-Psych. Alexandra Sebastian
AG Tüscher Stellvertretende Leitung AG Funktionelle Bildgebung

alexandra.sebastian@unimedizin-mainz.de

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Kurzbeschreibung der Arbeitsgruppe

Der Forschungsschwerpunkt ERIC beschäftigt sich mit der Erforschung der kognitiven Domänen Emotionsregulation (ER) und Impulskontrolle (IC) sowie deren Interaktion als Kernkomponenten der Selbstregulation. Die Erforschung kognitiver Domänen bietet gegenüber klassischen, erkrankungsbasierten Forschungsansätzen die Grundlage für eine speziesübergreifende Modellbildung (Translationale Forschung). Von besonderem Interesse sind hierbei zum einen die den entsprechenden kognitiven Domänen zugrunde liegenden neuronalen Strukturen bzw. Netzwerke. Hierbei stehen der Bezug dieser Domänen zur Resilienz (Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der psychischen Gesundheit während oder nach stressvollen Lebensereignisse) wie auch zu den Symptomen psychischer Erkrankungen mit gestörter Emotionsregulation und/oder gestörter Impulskontrolle im Fokus. Hier sind vor allem die Borderline-Persönlichkeitsstörung, das Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) aber auch affektive und Angst-Störungen und Suchterkrankungen zu nennen. Seit einigen Jahren befassen wir uns auch, in enger Kooperation mit der AG Retz, mit den neurobiologischen Grundlagen von Aggression und forensischen Fragestellungen.

Zur funktionell-anatomischen Charakterisierung der Selbstregulation bedienen wir uns vor allem der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT), der Elektroenzephalographie (EEG) und der Magnetenzephalographie (MEG). Um ein tieferes Verständnis von Emotionsregulation und Impulskontrolle zu erlangen ist für uns aber ein multimodaler Ansatz entscheidend. Dieser umfasst simultane EEG/fMRT Datenerhebung (z.B. EEG-informiertes fMRT), den Einfluss genetischer Variation (Imaging Genetics) und pharmakologischer Modulation (Pharmaco-fMRT) und Methoden der Neurostimulation (TMS, TMS-EEG). Außerdem verwenden wir einen integrativen modell-basierten kognitiv neurowissenschaftlichen Ansatz, um tieferes Verständnis über die kognitiven Domänen und deren neuronalen Architektur zu erhalten.

Kooperationen

National:

International:

Drittmittelförderung

Ausgewählte Publikationen