Visual Universitätsmedizin Mainz

Keratokonus

Keratokonus

Beim Keratokonus (zu Deutsch Hornhautkegel) handelt sich um eine Erkrankung der Hornhaut des Auges. Die Hornhaut ist das "Fenster" des Auges, dessen Wölbung wie bei einer Lupe dazu beiträgt, dass sich das Licht auf einen Punkt an der Netzhaut fukussieren kann. Dadurch entsteht ein schärferes Bild. Die Struktur des Hornhautgewebes verändert sich beim Keratokonus, wodurch es zunächst zu einer Verdünnung und Aufdehnung der unteren, später auch der zentralen Hornhautanteile kommt. Es entsteht das typische Bild der kegelförmig nach außen gewölbten Hornhaut (siehe Abb. 1, roter Pfeil). Die "Lupenfunktion" mit der scharfen Fokussierung ist nicht mehr gegeben.