Visual Universitätsmedizin Mainz

1. Juli 2013

Herzenssache Schlaganfall: Universitätsmedizin Mainz macht mit

Schlaganfall-Infobus informiert am 1. Juli in Mainz über Risiken eines Schlaganfalls und Präventionsmöglichkeiten

Am 01. Juli macht der signalroter Doppeldecker-Infobus der Initiative „Herzenssache Schlaganfall“ von 10 bis 16 Uhr auf dem Mainzer Bahnhofsvorplatz Station. Experten der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz informieren darin über die Risiken und Symptome eines Schlaganfalls und wie wichtig es ist, bei den ersten Anzeichen auf einen entsprechenden Notfall sofort zu handeln und den Notruf 112 zu wählen. Interessierte haben zudem die Möglichkeit, mittels Fragebögen oder Bestimmung ihres aktuellen Blutdruckes mehr über ihren Gesundheitszustand zu erfahren und ggf. mit Hilfe der anwesenden Fachkräfte mehr über ihr persönliches Schlaganfallrisiko zu erfahren.

Der Schlaganfall ist nach Krebs- und Herzerkrankungen die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Jährlich erleiden hierzulande rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Ein Umstand, der durch das Wissen um Risikofaktoren und Prävention verhindert werden könnte. Die von Boehringer Ingelheim, der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft initiierte Aufklärungskampagne Herzenssache Schlaganfall hat das Ziel, bundesweit über das Thema Schlaganfallprävention zu informieren und Bürger im Notfall zu schnellem Handeln zu motivieren. Im Fokus der Aufklärungstour mit dem signalroten Schlaganfall-Infobus steht insbesondere der Risikofaktor Vorhofflimmern – eine häufig zu spät diagnostizierte Herzerkrankung. Unterstützt wird die bundesweite Kampagne von regionalen Kliniken, lokalen Selbsthilfegruppen und Krankenkassen. Schirmherrin der Aufklärungstour ist die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer.

Herzstück der Kampagne ist der als Praxisraum umgebaute, rote Schlaganfall-Infobus. Dieser steuert zwischen April und Oktober 35 deutsche Städte an und soll möglichst viele Menschen über die Ursachen eines Schlaganfalls, insbesondere dem bis zu fünffach erhöhten Risiko bei der Vorerkrankung Vorhofflimmern, und die oft schweren Folgen informieren. Ziel ist es, die Menschen zu aktivieren im Notfall sofort zu handeln und den Notruf zu verständigen. Für eine weiterführende Beratung und das persönliche Gespräch steht das Ärzteteam der Stroke Unit (Schlaganfallstation) der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz zur Verfügung. „Insbesondere die Aufklärung über typische Schlaganfallsymptome ist wichtig, da die nächsten Angehörigen meist als erste den Arzt verständigen“, erklärt der Leiter der Stroke Unit PD Dr. Klaus Gröschel. Und ergänzt: „Durch eine gute Rettungskette können wir gerade in der Frühphase eines Schlaganfalles den Patienten effizient helfen!“.  Vertreter vom örtlichen Rettungsdienst unterstützen daher die Aktion vor Ort.

Weitere Informationen und alle aktuellen Tourdaten zur Bustour „Herzenssache Schlaganfall“ sowie zur Erkrankung gibt es auf www.vorhofflimmern.de.

 

 

Kontakt
PD Dr. Klaus Gröschel
Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz
Telefon 06131  17-7156, Fax 06131  17-47 5697
E-Mail: klaus.groeschel@unimedizin-mainz.de
Homepage: www.unimedizin-mainz.de/neurologie

  

Pressekontakt
Barbara Reinke,
Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131  17-7428, Fax 06131  17-3496,
E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de

                     

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de