Visual Universitätsmedizin Mainz

9. November 2014

Weltkongress für Neuroimmunologie in Mainz

Experten aus aller Welt treffen sich vom 9. bis 13. November 2014

Vom 9. bis 13. November findet in der Mainzer Rheingoldhalle der Weltkongress für Neuroimmunologie statt. Unter der Leitung der Kongresspräsidenten Prof. Dr. med. Frauke Zipp, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz, und Prof. Dr. rer. nat. Ari Waisman, Leiter des Instituts für Molekulare Medizin an der Universitätsmedizin Mainz, treffen sich annähernd 1000 Wissenschaftler und Ärzte aus der ganzen Welt, um sich über Themen zur Entzündung im Nervensystem und in der Neurologie auszutauschen. Dabei spielt neben der Alzheimer-Krankheit, dem Schlaganfall und den Hirntumoren insbesondere die Multiple Sklerose eine wesentliche Rolle. Als Vertreter der Landesregierung wird Hans Beckmann, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur am Eröffnungsabend ebenso ein Grußwort an die Teilnehmer richten, wie der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Georg Krausch, sowie die Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Prof. Dr. Babette Simon, und der Wissenschaftlicher Vorstand Prof. Dr. Ulrich Förstermann.

Nach Boston 2012 findet der Weltkongress für Neuroimmunologie in diesem Jahr in Mainz statt. Die Rhein-Main-Metropolenregion mit ihren Zentren Mainz und Frankfurt a.M. gehört mit dem Rhein-Main-Neuronetz (rmn2) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Goethe-Universität Frankfurt a. M. zu den aktivsten Forschungs- und Behandlungszentren auf dem Gebiet der Neurowissenschaften und der Immunologie in Deutschland. Der Transregio-Sonderforschungsbereich 128 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zum Thema „Initiierungs-, Effektor- und Regulationsmechanismen bei Multipler Sklerose - von einem neuen Verständnis der Pathogenese zur Therapie“ hat zusammen mit Forschungseinrichtungen in München und Münster in Mainz sein Zentrum. Prof. Zipp ist dessen Sprecherin. Der Weltkongress für Neuroimmunologie widmet sich den neusten Erkenntnissen und aktuellsten Entwicklungen zu neuroimmunologischen Erkrankungen. Im Rahmen von Plenarsitzungen, fokussierten Symposien und Workshops berichten die internationalen Experten beispielsweise über Fortschritte bei Immuntherapien und über neue Forschungstechnologien.

Die Multiple Sklerose ist in der westlichen Welt die häufigste chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems. Allein in Deutschland sind mehr als 120.000 Menschen davon betroffen. Bei der Erkrankung wird die schützende Hülle (Myelinschicht), mit der die Nervenfasern im Gehirn und im Rückenmark ummantelt sind, geschädigt, so dass Erregungssignale nicht mehr weitergeleitet werden. Ebenso werden die Nervenfasern selbst geschädigt. Die Folgen sind, je nachdem welche Bereiche des Nervensystems angegriffen werden, unter anderem Gehbehinderungen, Taubheitsempfindungen oder Sehstörungen.

 

Als Vertreter der Presse sind Sie auf dem Weltkongress herzlich willkommen.
Um vorherige Akkreditierung wird gebeten.


Weitere Informationen:
www.isnicongress.org/

 

Kontakt
Dr. Darragh O’Neill,
Forschungskoordinator am Forschungszentrum Translationale Neurowissenschaften (FTN) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz,
Telefon 06131  17-2224, Fax 06131  17-5697,
E-Mail:  darragh.oneill@unimedizin-mainz.de

 

Pressekontakte
Barbara Reinke,
Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131  17-7428, Fax 06131  17-3496,
E-Mail:  pr@unimedizin-mainz.de

 

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de