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5. Februar 2020

Statement zum Dialog der Studierenden der human- und zahnmedizinischen Studiengänge mit dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz

Statement des Vorstands der Universitätsmedizin Mainz und der Vertreter der Studierenden zum Dialog der Studierenden der human- und zahnmedizinischen Studiengänge mit dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz (MWWK):

Studierende und der Vorstand der Universitätsmedizin Mainz begrüßen die Mitwirkungsmöglichkeiten, die unsere Studierenden im gestrigen Gespräch beim Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz erhalten haben.

Im Fokus des Gesprächs stand die Förderung der praxisbezogenen Lehre am Krankenbett. So sollen neben den bereits begonnenen Fortschritten weitere greifbare Verbesserungen für die Lehre erreicht werden. Daher haben sich Studierende, das Ministerium und der Vorstand der Universitätsmedizin Mainz gemeinsam auf diverse Maßnahmen geeinigt. Einige wichtige Schritte wurden bereits absolviert:

  • So ist eine Mitbeteiligung der Studierenden bei Bauplanungsprozessen vorgesehen, z. B. beim Neubau des Herzklappenzentrums und des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen Mainz (UCT) sowie bei der Neugestaltung der Bibliothek.
  • Neben den Professorinnen und Professoren werden nun auch die wissenschaftlichen Assistentinnen und Assistenten stärker in die Weiterentwicklung der Lehrorganisation einbezogen, um z. B. eine bessere Verteilung auf Lerngruppen zu erreichen.
  • Die WLAN-Ausstattung wird den studentischen Anforderungen entsprechend in den Lernräumen erweitert.
  • Es werden weitere kliniknahe Lernräume mit digitaler Ausstattung geschaffen.

Die Universitätsmedizin Mainz und das MWWK haben bereits im vergangenen Jahr verschiedene Initiativen in die Wege geleitet, um die Situation für die Studierenden nachhaltig zu verbessern. So wurden und werden z. B. zusätzliche Mittel für weitere Studienplätze zur Verfügung gestellt. Von Seiten der Universitätsmedizin Mainz wurde außerdem eine Qualitätssicherungsinitiative in die Wege geleitet, die die Verteilung der Studierenden auf Module des Kleingruppenunterrichts besser steuern soll. Die Zahnklinik wurde mit neuen Behandlungseinheiten modernisiert, um die studentische Patientenversorgung attraktiver zu gestalten. Der Umzug in die neue Zahnklinik wird die Lage deutlich entspannen. Ein interner numerus clausus (NC) ist für das kommende Sommer- und Wintersemester ausgeschlossen worden.

Grundsätzlich stehen wir mit dem MWWK in einem konstruktiven und positiven Dialog. Wir wertschätzen das Engagement von beiden Seiten; freilich gehen wir davon aus, dass es ein längerer Prozess wird, in dem nun erste Schritte gemeinsam gegangen wurden, aber noch einige weitere zu gehen sind.

 

Pressekontakt:
Dr. Tasso Enzweiler, Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,
Telefon: 06131 17-7428, Fax: 06131 17-3496, E-Mail:  pr@unimedizin-mainz.de

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