Visual Universitätsmedizin Mainz

Gedächtnisambulanz

Angebot

Dementielle Syndrome gehören zu den häufigsten Erkrankungen weltweit und die Zahl der Neuerkrankungen wird weiter steigen. Die Ursachen dementieller Syndrome sind vielfältig. Zu den häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen zählen die Alzheimer-Erkrankung und die vaskuläre Demenz. Seltenere neurodegenerative Erkrankungen stellen nur einen geringen Anteil der Ursachen für dementielle Syndrome dar, bedürfen aber aufgrund ihrer Komplexität besonderer Fachkompetenz.

Aufgabe der Gedächtnisambulanz ist die möglichst frühe Diagnostik und Therapie dementieller Syndrome. Die Universitätsmedizin Mainz bietet dazu sämtliche diagnostische Möglichkeiten. Neben einer ausführlichen psychiatrischen/neurologischen Untersuchung werden weiterführende diagnostische Verfahren wie etwa neuropsychologische und logopädische Testungen, funktionelle und strukturelle Bildgebung des Gehirns sowie Labor- und Liquordiagnostik eingesetzt. Dadurch können Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit bereits in einem sehr frühen Stadium diagnostiziert und somit eine frühe Therapie ermöglicht werden.

Nach Abschluss der Diagnostik berät das Team der Gedächtnisambulanz Sie und Ihre Angehörigen ausführlich über die möglichen Therapieformen. 

Zielgruppe

Das Angebot der Gedächtnisambulanz richtet sich an alle Patienten mit kognitiven Störungen. Der Schwerpunkt unserer Ambulanz liegt in der Diagnostik und Therapie seltener neurodegenerativer Erkrankungen (bspw. Alzheimer-Erkrankungen mit frühem Beginn, PPA, FTLD).

Aufgaben der Gedächtnisambulanz

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt als Überweisung durch niedergelassene Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie oder Neurologie für die Hochschulambulanz der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.  Bitte beachten sie, welche Unterlagen wir zur Erstvorstellung benötigen.

Kontakt

Tel. 06131 17-7340
Montags – Donnerstags, 9.00-13.00 Uhr und von 13.30-16.00 Uhr
Freitags, 9.00–13.00 Uhr

 ambulanz.psychiatrie@unimedizin-mainz.de

Ihr Team der Gedächtnisambulanz

Ärzte

Stellvertretender Direktor Prof. Dr. med. O. Tüscher (Facharzt für Neurologie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie)

Funktionsoberärztin Dr. med. Isabel Heinrich (Fachärztin für Neurologie)

Johannes Becker (Weiterbildungsassistent) 

Neuropsychologen

Ltd. Psychologe Dipl.-Psych. Dr. A. Scheurich

Tanja Darwiesh (M. Sc. Psych.)

Alisa Düben (M. Sc. Psych.)

Dr. rer. nat. Mathias Klinghammer (M. Sc. Psych.)

Logopäden

Mirjam Gauch

Anna-Lena Köb (B. Sc.)

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Umfrage für pflegende Angehörige zu Belastungen während der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat den Alltag vieler Menschen maßgeblich verändert, insbesondere den pflegender Angehöriger.

Daher möchte das Zentrum für psychische Gesundheit im Alter in Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie herausfinden, welche Belastungen und Schwierigkeiten pflegende Angehörige während der Corona-Pandemie erfahren haben, wie sie mit diesen umgegangen sind und was ihnen dabei geholfen hat.

Ziel der Befragung ist, das Stress-, Belastungs- und Bewältigungserleben pflegender Angehöriger dadurch besser zu verstehen und so geeignete Unterstützungsangebote entwickeln zu können.

Bitte helfen Sie uns und nehmen Sie anonym und kostenlos teil: https://www.soscisurvey.de/caregiving/