Visual Universitätsmedizin Mainz

Ambulanz familiärer Missbrauch (PPF)

Leitung

Univ.-Prof. Dr. med. Manfred E. Beutel

Die Beratungsstelle zur Prävention sexueller Übergriffe auf Kinder in Familien bietet ein niedrigschwelliges Beratungs- und Therapieangebot für Angehörige von Familien, die sexuellen Missbrauch mitbekommen oder die selbst übergriffig werden. Neben einer ausführlichen Diagnostikbeinhaltet das Angebot eine individuelle Beratung.

Gehören Sie zu einer der im Folgenden beschriebenen Personengruppen, können Sie von einem Beratungsgespräch bei uns profitieren.

  • Männer oder Frauen, die sexuelle Grenzverletzungen oder Übergriffe innerhalb der Familie begangen haben
  • Männer oder Frauen, die befürchten, solche Grenzverletzungen oder Übergriffe zu begehen
  • Angehörige, die Grenzverletzungen oder Übergriffe innerhalb des familiären Systems bemerken

Was bietet das Beratungsangebot?

Für Betroffene

  • Verbesserung der Fähigkeit zur Achtung der Grenzen des Anderen
  • Die Identifizierung und Bewältigung gefährlicher Entwicklungen und Risikosituationen
  • Strategien zur Verhinderung von sexuellen Übergriffen

Für Angehörige

  • Eigener Umgang mit dem Missbrauch sowie Themen in Bezug auf Schuld und Scham
  • Die eigene Rolle bei der Hilfe für das betroffene Kind, um Grenzen zu ziehen und diese aufrecht zu erhalten
  • Integration der stattgefundenen Grenzverletzungen in das Familienbild
  • Neuorientierung und Wiederherstellung familiärer Gewissheiten

Beratungsgespräche können kostenfrei und auf Wunsch anonym unter 06131 17-3656 oder per Mail  praevention-familie@unimedizin-mainz.de vereinbart werden.

So erreichen Sie uns:

Untere Zahlbacher Str. 8
55131 Mainz

Telefonische Sprechzeiten:

Mo - Do 08.00 – 16.00 Uhr
Fr         08.00 – 13.00 Uhr

Tel. 06131 17-7381
Fax 06131 17-6439 

Lageplan (Pdf-Datei, 1,4 MB)


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