Visual Universitätsmedizin Mainz

28. November 2016

Herausforderung und Chance: Robotik im OP-Saal

8. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Roboter-assistierte Urologie am 01. und 02. Dezember in Mainz

Minimal-invasive Therapieverfahren haben sich in der Urologie in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Dabei spielt die Roboter-assistierte Urologie eine zunehmend wichtige Rolle und ist aus den OP-Sälen kaum mehr wegzudenken. Im Rahmen des „8. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Roboter-assistierte Urologie“ richtet sich der Blick in erster Linie auf die neuen Möglichkeiten der Roboter-assistierten Chirurgie. Darüber hinaus werden andere Bereiche der Urotechnologie, wie beispielsweise Laserbehandlungen bei der gutartigen Vergrößerung der Prostata oder minimalinvasive Therapien zur Behandlung von Nierensteinen unter die Lupe genommen. Der zweitägige Kongress findet vom 01. bis 02. Dezember im Kurfürstlichen Schloss in Mainz (Peter-Altmeier-Allee 1, 55116 Mainz) statt. Teilnehmen werden zahlreiche führende Wissenschaftler aus Deutschland. Interessierten Journalisten vermitteln wir gerne Gesprächspartner.

Nach Lungenkrebs und Darmkrebs stellt Prostatakrebs die dritthäufigste tödliche Krebserkrankung dar. Frühzeitig erkannt, sind die Heilungschancen bei Prostatakrebs nicht zuletzt dank Roboter-assistierter OP-Verfahren sehr gut. Vor diesem Hintergrund rückt der Kongress die neuesten Entwicklungen in der Roboter-assistierten Chirurgie in den Mittelpunkt. Darüber hinaus werden auch Verfahren zur fokalen prostataerhaltenden Krebstherapie wie beispielsweise die hochfokussierte Ultraschalltherapie der Prostata beleuchtet.

Des Weiteren ist die Weiterentwicklung der endoskopischen Harnsteintherapie beim Kongress ein Thema. Mittels neuer sehr dünner Instrumente lassen sich Harnleiter- oder Nierenspiegelungen sehr schonend durchführen, um Steine im Harnleiter oder in der Niere aufzusuchen und zu entfernen.

Überdies stehen moderne Lasermethoden für die minimal-invasiven Therapie des Benignen Prostatasyndroms (BPS) im Vordergrund. Das BPS resultiert aus einer gutartigen Vergrößerung der Prostata. Die Symptome des BPS sind häufiger Harndrang, nächtliche Harnblasenentleerung, Nachträufeln, Restharngefühl, Harnstrahlabschwächung und Startverzögerung.

„Roboter-assistierte Operationen haben herkömmliche Techniken zur Bauchspiegelung weitgehend abgelöst, und sie entwickeln sich kontinuierlich weiter. Der Kongress bietet die Möglichkeit, sich mit neusten operativen Verfahren und technischen Möglichkeiten vertraut zu machen“, unterstreicht der Direktor der Urologischen Klinik und Poliklinik, Univ.-Prof. Dr. Axel Haferkamp, der als Tagungspräsident fungiert.

Gerne vermitteln wir Interviewpartner zu verschiedenen Themen des Kongresses.

Das komplette Programm des 8. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Roboter-assistierte Urologie finden Sie hier: http://drus16.dgru.de/files/DRUS16/downloads/DRUS_2016_HP.pdf

 

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. Axel Haferkamp
Direktor der Urologische Klinik und Poliklinik
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
E-Mail:  Axel.Haferkamp@unimedizin-mainz.de

 

Pressekontakt

Oliver Kreft
Stabsstelle Kommunikation und Presse
Universitätsmedizin Mainz
Telefon 06131 17-7424
Fax 06131  17-3496
E-Mail:  pr@unimedizin-mainz.de

 

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de