Visual Universitätsmedizin Mainz

7. Februar 2019

Diskussionsveranstaltung zum Thema Sterbehilfe

Thementag des Masterstudiengangs Medizinethik der Universitätsmedizin Mainz am 16. Februar

„Schöner Sterben?! Verschiebungen im Diskurs um Medizin am Lebensende“ so lautet der Titel des fünften Thementages des Masterstudiengangs Medizinethik der Universitätsmedizin Mainz. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, im Gespräch mit renommierten Experten aus Wissenschaft und Publizistik der Leitfrage „Schöner Sterben?“ nachzugehen. Die Veranstaltung findet am Samstag, 16. Februar 2019, von 11.00 bis 17.00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist der Hörsaal der Chirurgie der Universitätsmedizin Mainz (Geb. 505H, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter dostauch@uni-mainz.de wird gebeten – doch auch Kurzentschlossene sind willkommen.

Was für das Leben in der modernen Gesellschaft gilt, gilt zunehmend auch für den Tod: Dem einzelnen Menschen stehen immer mehr Möglichkeiten offen, selbstverantwortlich den Prozess des eigenen Sterbens zu gestalten. Eine gesellschaftlich immer breiter akzeptierte Freiheit und Vielfalt im Umgang mit dem Zeitpunkt und der Art des eigenen Todes bringt neue Entscheidungsoptionen mit sich. Denn wer eine eigene Antwort auf die Frage „Wie will ich leben?“ gibt und geben kann, den beschäftigt häufig auch die Frage „Wie will ich sterben?“

Neben der Diskussion zum Thema Sterbehilfe stehen verschiedene Vorträge namhafter Experten im Mittelpunkt der Veranstaltung. Zu den Referenten zählen unter anderem der Philosoph Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Birnbacher von der Heinrich Heine-Universität in Düsseldorf und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben, sowie der niederländische Theologe und Bioethiker Dr. Theo A. Boer. Letzterer wirkte in mehreren Expertengremien an der Ausgestaltung und Evaluation der rechtlichen Regelungen zur Sterbehilfe in den Niederlanden mit. Darüber hinaus wird der Journalist Gerbert van Loenen Einblicke in seine persönlichen Erfahrungen mit den liberalen niederländischen Regelungen geben. Mit seinem Bestseller „Das ist doch kein Leben mehr! Warum aktive Sterbehilfe zu Fremdbestimmung führt“ (Amsterdam, 2014) und seiner Kritik an der aktiven Sterbehilfe hatte er auch in Deutschland für Aufsehen gesorgt.

„Die Vorträge und eine abschließende Podiumsdiskussion laden zur kontroversen Debatte ein“, betont der Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Universitätsmedizin Mainz Univ.-Prof. Dr. Norbert W. Paul, der auch den Masterstudiengang Medizinethik leitet.

Weitere Infos sind erhältlich unter http://www.unimedizin-mainz.de/medhist/masterstudiengang-medizinethik/veranstaltungen-und-aktuelles.html.

Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und Terminankündigung im Veranstaltungskalender. Vertreter der Presse sind herzlich willkommen.

 

Kontakt:
Sabine Tensing,
Studierendensekretariat des Masterstudiengangs Medizinethik
Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131  17-9514, Fax 06131  17-9479, E-Mail:  stensing@uni-mainz.de

 

Pressekontakt
Oliver Kreft, Unternehmenskommunikation Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131  17-7424, Fax 06131  17-3496, E-Mail:  pr@unimedizin-mainz.de

 

Über dem Masterstudiengang Medizinetik
Das Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Universitätsmedizin Mainz bietet seit mittlerweile mehr als zehn Jahren einen weiterbildenden Masterstudiengang in Medizinethik an. In diesem Studiengang werden den Studierenden berufsbegleitend die Grundlagen, Methoden und Anwendungsbereiche der Ethik in der Medizin vermittelt.

 

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.400 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

 

 

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