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            <title>RSS-NEWS der Universitätsmedizin Mainz</title>
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                <copyright>News der Universitätsmedizin Mainz</copyright>
            
            
            <pubDate>Sat, 03 Oct 2026 08:24:11 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 16:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Rhein-Main-Universitäten in der Exzellenzstrategie ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/entscheidungen-ueber-neue-exzellenzstandorte-getroffen.html</link>
                        <description>Förderung entwickelt Frankfurt-Rhein-Main als international führende Wissenschaftsregion</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>PRESSEMITTEILUNG DER RHEIN-MAIN-UNIVERSITÄTEN</span></p><p><span><strong>Die Rhein-Main-Universitäten (RMU) – die Allianz aus Goethe-Universität Frankfurt, Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Technischer Universität Darmstadt – werden ab 2027 als Exzellenzverbund im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder mit einem hohen Millionen-Betrag gefördert. Damit gehört die Allianz nun zum Kreis der 12 Einzeluniversitäten und drei Universitäts-Verbünde in Deutschland, die als Exzellenzuniversitäten ausgezeichnet sind. Die RMU erhalten eine zusätzliche, auf Dauer angelegte Förderung aus Mitteln des Bundes und der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz für ihre ambitionierte Strategie, Frankfurt-Rhein-Main zu einer international führenden Wissenschaftsregion zu entwickeln.</strong></span></p><p>Der Antrag, mit dem sich die RMU erfolgreich als Exzellenzverbund beworben haben, heißt "RMU-EXCITE – Excellent. Collaborative. Transformative.". Er verfolgt bis 2033 miteinander verknüpfte strategische Ziele: die Förderung starker, synergetischer Disziplinen an den drei Universitäten; die Befähigung einer neuen Generation von RMU-Forschenden, -Studierenden und -Fachleuten, die essenziell zur Zukunft von Forschung und Gesellschaft beitragen; die gemeinsame Gestaltung nachhaltiger Transformation. Ziel ist es, die RMU-Allianz zu einem international führenden Zentrum für Spitzenforschung auszubauen, das wegweisende Antworten auf komplexe wissenschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen entwickelt. Als Exzellenzverbund stehen die drei RMU-Universitäten für eine Forschungskultur, die Wissenschaft und Gesellschaft intensiv miteinander verbindet, indem Dialog, Teilhabe und gemeinsame Gestaltung von Wissen als integrale Bestandteile wissenschaftlicher Exzellenz verstanden werden.</p><p>Im Rahmen von RMU-EXCITE wird eine Vielzahl strategischer Vorhaben umgesetzt: Dazu zählen beispielsweise strategische Berufungen, die Weiterentwicklung gemeinsamer Infrastrukturen für Spitzenforschung, innovative Studienangebote sowie zusätzliche Angebote für Wissenschaftler:innen in frühen Karrierephasen und Personen, die Führungsverantwortung in der RMU und darüber hinaus übernehmen.</p><p><strong>Prof. Dr. Tanja Brühl, amtierende RMU-Sprecherin und Präsidentin der TU&nbsp;Darmstadt</strong>: "Die heutige Entscheidung zur Förderung als Exzellenzverbund ist ein herausragender Erfolg für unsere Allianz. Ich freue mich außerordentlich über diese Entscheidung und bin sehr stolz auf das, was wir als RMU gemeinsam erreicht haben. Mein großer Dank gilt allen Kolleg:innen und Studierenden unserer drei Universitäten: Sie sind es, die unsere Allianz mit ihrem Engagement und ihren Ideen tragen, gestalten und weiterentwickeln. Als RMU sind wir überzeugt: Gemeinsam können wir mehr erreichen. Deshalb bringen wir die besonderen Stärken und die Vielfalt unserer drei Universitäten zusammen – und eröffnen so neue Möglichkeiten. Mit RMU-EXCITE wollen wir die Wissenschaftsregion Frankfurt-Rhein-Main noch stärker als international sichtbaren und attraktiven Ort für Forschung, Lehre und Innovation positionieren. Ich blicke mit großer Vorfreude auf die ambitionierten nächsten Schritte, die nun vor uns liegen. Diesen Weg werden wir weiter gemeinsam gehen. Und natürlich gratulieren wir ganz herzlich auch allen anderen Hochschulen und Verbünden, die sich erfolgreich beworben haben: auf gute Zusammenarbeit!"</p><p><strong>Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz</strong>: "Dieser Erfolg ist das Ergebnis des großen Engagements und der hervorragenden Zusammenarbeit vieler Menschen an unseren drei Universitäten. Mein besonderer Dank gilt daher allen, die mit ihrer Expertise, ihren innovativen Ideen und ihrem außerordentlichen Einsatz zum Erfolg unseres Antrags beigetragen haben – insbesondere die Wissenschaftsministerien unserer Sitzländer Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Entscheidung für die RMU ist eine großartige Anerkennung dieser gemeinsamen Leistung. Sie gibt uns zugleich den Rückenwind, unsere Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und gemeinsam neue Perspektiven für die Bereiche Forschung, Studium und Lehre und Exchange zu eröffnen."</p><p><strong>Prof. Dr. Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität Frankfurt</strong>: "Mit der Förderung als Exzellenzverbund erhalten wir die Möglichkeit, die besondere Stärke der RMU noch konsequenter auszuspielen: die Vielfalt und Komplementarität unserer drei Universitäten. Schon auf dem Weg zu dieser Bewerbung haben wir unsere Zusammenarbeit in den vergangenen zehn Jahren in vielerlei Hinsicht vertieft, nun können wir mit ganzer Kraft neue wissenschaftliche Verbindungen schaffen, neue Generationen von Studierenden, Wissenschaftler:innen und Fachkräften zusammenbringen und gemeinsam Forschungsfelder entwickeln, die durch die Zusammenarbeit unserer drei Universitäten eine besondere Dynamik entfalten. Wir wollen außerdem wissenschaftliche Erkenntnisse im Dialog mit Gesellschaft, Wirtschaft und Politik nutzbar machen für die Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit. Dass uns die Exzellenzkommission auf diesem Weg mit der Bewilligung von RMU-EXCITE unterstützt, ist eine großartige Anerkennung."</p><p>&nbsp;</p><p>Bei ihrem Antrag als Exzellenzverbund wurden die RMU als länderübergreifender Verbund von ihren beiden Sitzländern Hessen und Rheinland-Pfalz entschlossen unterstützt.</p><p>"Heute ist ein historischer Tag für Hessen und Rheinland-Pfalz: Die&nbsp; Rhein-Main-Universitäten tragen den begehrten Exzellenz-Titel als erste Universitäten in Hessen und als erster länderübergreifender Verbund in der Exzellenzstrategie. Herzlichen Glückwunsch! Dies ist ein großartiger Gemeinschaftserfolg von Wissenschaft und Politik", so <strong>Hessens Wissenschaftsminister Timon Gremmels</strong>. "Über viele Monate hinweg wurde mit hohem Einsatz, viel Herzblut und großer Professionalität gearbeitet. Ich danke den Universitätspräsidien und allen Beteiligten aus Wissenschaft und Verwaltung. Die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz werden mit den Fördermitteln in Millionenhöhe und dem Renommee der Exzellenzstrategie zu einem internationalen Hotspot für Forschung und Innovation. Das ist gut für das Rhein-Main-Gebiet und für Hessen. Neben der offensichtlich überzeugenden wissenschaftlichen Präsentation hat auch das starke Commitment der Politik mit einer Verwaltungsvereinbarung der beiden Länder und gleichlautenden unterstützenden Beschlüssen der Landtage von Rheinland-Pfalz und Hessen zum Erfolg beigetragen. Dieses Engagement hat sich ausgezahlt. Wir sind stolz auf unsere Spitzenforschung."</p><p>Der <strong>rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Clemens Hoch</strong> gratulierte den beteiligten Hochschulen und Wissenschaftler:innen: "Diese Entscheidung ist eine hervorragende Nachricht für die Rhein-Main- Universitäten und für den Wissenschaftsstandort Rheinland-Pfalz. Sie bestätigt eindrucksvoll, dass exzellente Forschung dort besonders stark ist, wo Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Länder ihre Kompetenzen partnerschaftlich bündeln. Die Förderung ab 2027 gibt dem Verbund für die kommenden sieben Jahre Planungssicherheit und neue Gestaltungskraft. Davon profitieren die Wissenschaft, der akademische Nachwuchs und letztlich auch unsere Gesellschaft und Wirtschaft. Allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, danke ich sehr herzlich: für Ihr Engagement, Ihre Expertise, Ihre Beharrlichkeit und Ihren Teamgeist. Sie haben gezeigt, was möglich wird, wenn wissenschaftliche Exzellenz und partnerschaftliche Zusammenarbeit zusammenkommen."</p><p>Die Exzellenzkommission, die sich aus Expert*innen aller Forschungsfelder sowie den für Wissenschaft und Forschung zuständigen Minister*innen des Bundes und der Länder zusammensetzt, hat heute die RMU sowie drei Einzeluniversitäten und einen weiteren Verbund zur Förderung ausgewählt.</p><p>Die Grundlage für die heutige Förderentscheidung bildeten die schriftlichen Anträge, die unter anderem einen Überblick über die Gesamtstrategie beinhalteten und im November 2025 eingereicht wurden, sowie die Ortsbesuche der antragsstellenden Universitäten bzw. Verbünde durch internationale Gutachtenden-Panels von April bis Juni 2026. Zu den für den Zeitraum von 2027 bis 2033 jetzt neu ausgewählten Standorten kommen neun Einzeluniversitäten und ein Verbund hinzu, die bereits in der ersten Wettbewerbsrunde 2019 als Exzellenzuniversität bzw. Exzellenzverbund ausgewählt und im März 2026 positiv evaluiert wurden.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Hintergrund:</strong></p><p><strong>Die Exzellenzstrategie</strong></p><p>Mit der Exzellenzstrategie sollen der Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig gestärkt und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessert werden.&nbsp;Die Exzellenzstrategie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat gemeinsam in zwei Förderlinien durchgeführt: die Förderlinie&nbsp;Exzellenzcluster&nbsp;zur projektförmigen Förderung international wettbewerbsfähiger Forschungsfelder in Universitäten bzw. Universitätsverbünden und die Förderlinie&nbsp;Exzellenzuniversitäten&nbsp;zur dauerhaften Stärkung der Universitäten entweder als Einzelinstitutionen oder als Verbünde von Universitäten und dem Ausbau ihrer internationalen Spitzenstellung in der Forschung auf Basis erfolgreicher Exzellenzcluster. Einzeluniversitäten müssen dafür über mindestens zwei, Verbünde über mindestens drei Exzellenzcluster verfügen.</p><p>Ein Erfolg im Exzellenzwettbewerb ist für Universitäten nicht nur wegen der finanziellen Unterstützung aus Bundes- und Ländermitteln wichtig. Er dient auch der nationalen und internationalen Sichtbarkeit, da das Programm international als Elite-Förderprogramm angesehen wird. Exzellenzcluster können fachübergreifende Forschungsfelder mit einer langfristigen Perspektive bearbeiten, Forschung und Infrastrukturen gemeinsam mit außeruniversitären Partnern weiterentwickeln und erhöhen die Attraktivität der Universität als Forschungs- und als Studienort.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die Rhein-Mainz-Universitäten (RMU)</strong></p><p>Die Goethe-Universität Frankfurt, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und die Technische Universität Darmstadt bilden die Rhein-Main-Universitäten (RMU). Mit über 90.000 Studierenden und 1.500 Professor:innen kooperieren sie eng in Forschung, Studium und Lehre, der Förderung von Talenten und dem Wissensaustausch mit Wirtschaft und Gesellschaft. Als renommierte Forschungsuniversitäten gestalten sie Frankfurt-Rhein-Main als integrierte und global sichtbare Wissenschaftsregion.<br>Weitere Informationen: www.rhein-main-universitaeten.de</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br><a href="https://video.uni-mainz.de/Panopto/Pages/Viewer.aspx?id=37edf9f9-6777-44cc-b28e-b4d500f8c06c" target="_blank" rel="noreferrer">Videobotschaft zur Exzellenz-Entscheidung</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Kontakt RMU:</strong></p><p>Julia Ebert<br>Referentin Kommunikation<br>Telefon +49 69 2474776-30<br><a href="mailto:julia.ebert@rhein-mainuniversitaeten.de">E-Mail</a></p><p>RMU gGmbH<br>Geschäftsstelle der Rhein-Main-Universitäten<br>Am Steinernen Stock 1<br>60320 Frankfurt am Main<br><a href="mailto:gs@rhein-main-universitaeten.de"><strong>E-Mail</strong></a><span> | </span><a href="https://www.rhein-main-universitaeten.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Homepage</strong></a></p><div class="sectionRelated"><p>&nbsp;</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>IMB-Forschende werfen neues Licht auf die Genetik von Telomererkrankungen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/imb-forschende-werfen-neues-licht-auf-die-genetik-von-telomererkrankungen.html</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>PRESSEMITTEILUNG DES CENTRE FOR HEALTHY AGEING (CHA), DES INSTITUTS FÜR MOLEKULARE BIOLOGIE (IMB) UND DER JOHANNES GUTENBERG-UNIVERSITÄT MAINZ (JGU)</p><p class="text-justify"><span><strong>Mutationen, die die Telomere – die Schutzkappen an den Enden unserer DNA – betreffen, verursachen eine Gruppe seltener genetischer Erkrankungen, die als Telomerbiologie-Störungen bezeichnet werden. In einer neuen Studie, die in „Nature Communications“ veröffentlicht wurde, zeigen Forschende aus den Labors von Prof. Peter Baumann, Centre for Healthy Ageing (CHA), Institut für Molekulare Biologie (IMB) &amp; Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), und von Prof. Susann Schweiger, CHA, IMB &amp; Universitätsmedizin Mainz (UM), wie eine Mutation in der RNA-Komponente der Telomerase bei Dyskeratosis congenita zu einer vorzeitigen Telomerverkürzung führt. Sie zeigen außerdem, wie eine zusätzliche Mutation im RTEL1 Gen erklären kann, warum manche Familienmitglieder einen schwereren Krankheitsverlauf hatten als andere. Solche Informationen können äußerst wertvoll sein, um Ärzten und Ärztinnen dabei zu helfen, Risiken besser einzuschätzen und Betroffene sowie deren Familien zu beraten.</strong></span></p><p class="text-justify"><span>Dyskeratosis congenita ist eine seltene genetische Erkrankung, die durch Defekte in den Telomeren verursacht wird – das sind sich wiederholende DNA-Sequenzen, die die Enden unserer Chromosomen schützen. Bei jeder Zellteilung werden unsere Telomere kürzer. Um diesem Verlust entgegenzuwirken, verfügen unsere Zellen über ein Enzym namens Telomerase, das die telomere DNA unter Verwendung einer RNA-Untereinheit als Matrize wieder verlängert.&nbsp;</span></p><p class="text-justify"><span>Bei Dyskeratose congenita können die Zellen ihre Telomere nicht wieder auffüllen. Der Verlust der schützenden telomeren Sequenzen führt dazu, dass die Zellen aufhören, sich zu teilen, sodass der Körper seine Zellen nicht mehr erneuern kann. Dies führt zu Symptomen wie Knochenmarkversagen, Lungenerkrankungen und anderen Anzeichen vorzeitiger Alterung, wie beispielsweise ergrauten Haaren. Allerdings weisen Betroffene oft sehr unterschiedliche Symptome auf, sogar innerhalb derselben Familie, und die Vererbungsmuster der Erkrankung können komplex sein, was es für Ärzte und Ärztinnen schwierig macht, Betroffene zu beraten.</span></p><p class="text-justify"><span><strong>Mutationen in der Telomerase-RNA-Matrize verringern die Effizienz der Telomerverlängerung</strong></span><br><span>In dieser Studie untersuchten Peter Baumann, Susann Schweiger und ihre Teams eine Familie, die an Dyskeratosis congenita litt. Sie entdeckten, dass die Ursache der Erkrankung eine Mutation im TERC-Gen war, das für die RNA-Untereinheit der Telomerase kodiert. Beim Menschen bestehen Telomere aus sich wiederholenden „GGTTAG“-Sequenzen. Die Mutation veränderte die Matrizen-Sequenz um ein einzelnes Nukleotid, sodass die Telomerase, die die mutierte Kopie der RNA-Untereinheit nutzt, die veränderte Wiederholung „G<strong><u>T</u></strong>TTAG“ anfügt. Diese kleine Veränderung hatte dramatische Auswirkungen – die mutierte Telomerase war bei der Anlagerung schützender Wiederholungen an das Ende des Telomers fünfmal weniger effizient. Infolgedessen hatten Familienmitglieder mit der Mutation Telomere, die kürzer waren als bei 99 % der Bevölkerung.</span></p><p class="text-justify"><span><strong>Genomweite Sequenzierung deckt weitere Mutationen auf, die die Krankheit verschlimmern</strong></span><br><span>Unverständlicherweise variierten sowohl die Krankheitssymptome als auch die Telomerlängen erheblich zwischen den Familienmitgliedern mit der selben Mutation. Durch die Sequenzierung ihrer gesamten Genome entdeckten die Forschenden, dass die Personen mit einer besonders schweren, früh einsetzenden Erkrankung zudem eine bisher unbekannte Mutation im RTEL1-Gen geerbt hatten, einem Gen, das für die Aufrechterhaltung der Telomerintegrität wichtig ist. Im Gegensatz dazu wiesen Familienmitglieder, die nur diese RTEL1-Mutation trugen, zwar kurze Telomere auf, zeigten jedoch keine offensichtlichen Krankheitssymptome.</span></p><p class="text-justify"><i><span>„Für betroffene Familien ist eine genetische Diagnose nur der Anfang. Das Verständnis der zusätzlichen genetischen Faktoren, die den Schweregrad der Erkrankung beeinflussen, kann Ärzten und Ärztinnen helfen, genauere Risikoeinschätzungen vorzunehmen, die Nachsorge zu steuern und die genetische Beratung für zukünftige Generationen zu verbessern.“</span></i><br><span>– Prof. Susann Schweiger, Adjunct Clinician am IMB in Mainz und Direktorin des Instituts für Humangenetik an der UM.</span></p><p class="text-justify"><span><strong>Verkürzte Telomere werden über Generationen hinweg vererbt</strong></span><br><span>Die Forscher nutzten zudem konventionelle Gesamtgenomsequenzierung und Oxford-Nanopore Long-Read-Sequenzierung, um die telomeren Wiederholungssequenzen bei jedem Familienmitglied zu kartieren. So konnten sie erstmals beobachten, wie sich Telomere über Generationen hinweg verändern. Interessanterweise wiesen Familienmitglieder, die die TERC-Mutation nicht geerbt hatten, auch als Erwachsene noch Telomere auf, die mutierte Telomer-Wiederholungssequenzen enthielten. Die Forscher vermuten, dass dies darauf hindeuten könnte, dass die Telomerase im Laufe des Lebens eines Menschen nur in sehr begrenztem Umfang aktiv ist und dass die Telomerlängen über Generationen hinweg in der Regel relativ stabil bleiben.&nbsp;</span></p><p class="text-justify"><i><span>„Eine der größten offenen Fragen in der Telomerbiologie ist, wie oft Telomere im Laufe des Lebens eines Menschen wieder aufgebaut werden. Die von unseren Forschenden entdeckte Mutation wirkte wie ein molekularer Zeitstempel in den Telomeren der betroffenen Familienmitglieder und ihrer Kinder. Durch die Verfolgung der Signatur der mutierten Telomer-Wiederholungen haben wir festgestellt, dass ein Großteil der bei der Geburt vererbten Telomer-Sequenz über Jahrzehnte hinweg bestehen bleibt.“</span></i><br><span>– Prof. Peter Baumann, Adjunct Clinician am CHA, IMB in Mainz und Professor für Molekularbiologie an der JGU Mainz</span></p><p class="text-justify"><i><span>„Diese Studie belegt nicht nur eindrucksvoll die Notwendigkeit, in Betroffenendaten nach genetischen Modifikatoren zu suchen, sondern veranschaulicht auch, wie die Oxford-Nanopore Long-Read-Sequenzierung neue Möglichkeiten zur Untersuchung der Telomersequenz und des Telomerumsatzes eröffnet hat. Eine nachverfolgbare mutierte Telomer-Wiederholung ermöglicht beispiellose Einblicke in die Telomerbiologie.“</span></i><br><span>– Nathaniel Deimler, Bioinformatiker, Baumann-Labor, JGU Mainz&nbsp;</span></p><p class="text-justify"><span>Diese Forschungsarbeit hilft Ärzten und Ärztinnen besser zu verstehen, warum der Schweregrad von Erkrankungen im Zusammenhang mit der Telomerbiologie selbst unter Familienmitgliedern so stark variiert. Sie trägt auch dazu bei zu erklären, warum Familienmitglieder über mehrere Generationen hinweg betroffen sein können, selbst wenn die ursprüngliche Mutation nicht mehr vorhanden ist. Schließlich liefern diese Erkenntnisse entscheidende Hinweise darauf, wie die Telomerase beim Menschen funktioniert, und fördern so unser Verständnis der Biologie des Alterns.</span></p><p class="text-justify"><span>&nbsp;</span></p><p class="text-justify"><span><strong>Weitere Details</strong></span></p><p class="text-justify"><span>Lesen Sie den vollständigen Artikel </span><a href="https://doi.org/10.1038/s41467-026-76650-w" target="_blank" rel="noreferrer"><span>hier</span></a>.</p><p class="text-justify"><span>Peter Baumann ist Adjunct Director am Institut für Molekulare Biologie (IMB) und Professor für Molekulare Biologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), Direktor am Centre for Healthy Ageing (CHA), Mainz, und Gründer und Geschäftsführer des Instituts für Quantitative und Computational Biosciences (IQCB), Mainz. Weitere Informationen zur Forschung der Baumann-Gruppe finden Sie unter&nbsp;</span><a href="http://www.cha-mainz.de/research/basic-research/peter-baumann" target="_blank" rel="noreferrer"><span>www.cha-mainz.de/research/basic-research/peter-baumann</span></a><span>.</span></p><p class="text-justify"><span>Susann Schweiger ist Adjunct Clinician am Institut für Molekulare Biologie (IMB) und Direktor am Institut für Humangenetik an der Universitätsmedizin Mainz. Weitere Informationen zur Forschung der Schweiger-Gruppe finden Sie unter&nbsp;</span><a href="http://www.cha-mainz.de/research/preclinical-clinical-research/susann-schweiger" target="_blank" rel="noreferrer"><span>www.cha-mainz.de/research/preclinical-clinical-research/susann-schweiger</span></a><span>.</span><br>&nbsp;</p><p><span>Diese Arbeit wurde teilweise von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.</span></p><p class="text-justify"><br><span><strong>Pressekontakt für weitere Informationen</strong></span><br><span>Dr. Ralf Dahm, Direktor des wissenschaftlichen Managements</span><br><span>Institut für Molekulare Biologie gGmbH (IMB)</span><br><span>Ackermannweg 4, 55128 Mainz, Deutschland</span><br><span>Telefon: +49 (0) 6131 39 21455</span><br><a href="mailto:press@imb.de"><span>E-Mail</span></a></p><p class="text-justify">&nbsp;</p><p class="text-justify"><span><strong>Über das Institut für Molekulare Biologie gGmbH</strong></span><br><span>Das Institut für Molekulare Biologie gGmbH (IMB) ist ein Exzellenzzentrum der Lebenswissenschaften, das 2011 auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eröffnet wurde. Die Forschung am IMB konzentriert sich auf folgende aktuelle Gebiete: Epigenetik, Genomstabilität, Alternsforschung und RNA Biologie. Das Institut ist ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen einer privaten Stiftung und öffentlichen Einrichtungen: Die Boehringer Ingelheim Stiftung (BIS) hat sich verpflichtet, die Grundfinanzierung des IMB von 2009 bis 2027 mit insgesamt 154 Millionen Euro zu fördern. Das moderne Forschungsgebäude wurde mit 50 Millionen Euro durch das Land Rheinland-Pfalz finanziert. Von Herbst 2020 bis Mitte 2027 stellt das Land 52 Millionen Euro zur Grundfinanzierung des IMB bereit. Weitere Informationen zu IMB finden Sie unter&nbsp;</span><a href="http://www.imb.de" target="_blank" rel="noreferrer"><span>www.imb.de</span></a><span>.</span></p><p class="text-justify"><br><span><strong>Über das Centre for Healthy Ageing</strong></span><br><span>Das „Centre for Healthy Ageing“ (CHA) ist ein virtuelles Forschungszentrum, das 2021 gegründet wurde und Wissenschaftler:innen aus ganz Mainz zusammenbringt, die sich in der Grundlagen- und klinischen Forschung mit dem Altern und altersbedingten Krankheiten beschäftigen. Die beteiligten Forscher:innen kommen vom Institut für Molekulare Biologie (IMB), das auch für die Koordination des CHA zuständig ist, von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), ihrem Universitätsklinikum (UM), dem Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) und der Translationalen Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (TRON). Die Forschung am CHA zielt darauf ab, gesundes Altern zu fördern und Behandlungen zu finden, die altersbedingte Krankheiten verhindern oder heilen könnten. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte:&nbsp;</span><a href="http://www.cha-mainz.de" target="_blank" rel="noreferrer"><span>www.cha-mainz.de</span></a><span>.</span></p><p class="text-justify"><br><span><strong>Über die Johannes Gutenberg-Universität Mainz&nbsp;</strong></span><br><span>Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist eine weltweit anerkannte forschungsstarke Universität mit rund 31.000 Studierenden aus über 120 Nationen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Teilchen- und Hadronenphysik, den Materialwissenschaften und der translationalen Medizin. Der Erfolg im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes bestätigt die wissenschaftliche Exzellenz der JGU: 2018 wurde das Forschungsnetzwerk PRISMA+ (Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter) als Exzellenzcluster anerkannt - aufbauend auf seinem Vorläufer PRISMA. Darüber hinaus belegen hervorragende Platzierungen in nationalen und internationalen Rankings sowie zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen die Qualität der Mainzer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Forschung und Lehre. Weitere Informationen unter&nbsp;</span><a href="http://www.uni-mainz.de/eng" target="_blank" rel="noreferrer"><span>www.uni-mainz.de/eng</span></a><span>.&nbsp;</span></p><p class="text-justify"><br><span><strong>Boehringer Ingelheim Stiftung</strong></span><br><span>Die Boehringer Ingelheim Stiftung ist eine rechtlich selbstständige, gemeinnützige Stiftung und fördert die medizinische, biologische, chemische und pharmazeutische Wissenschaft. Errichtet wurde sie 1977 von Hubertus Liebrecht, einem Mitglied der Gesellschafterfamilie des Unternehmens Boehringer Ingelheim. Durch ihre Förderprogramme Exploration Grants, Plus 3 und Rise up! unterstützt sie exzellente Forschende in entscheidenden Karrierephasen. Zudem verleiht sie den renommierten Heinrich-Wieland-Preis sowie Preise für aufstrebende wissenschaftliche Talente. Außerdem fördert sie institutionelle Projekte zum Thema KI und Biomedizin, wie das AITHYRA-Institut in Wien und einen neuen Forschungsbereich am Zentrum für Systembiologie in Dresden (BioAI Dresden). Weitere Institute, die die Stiftung fördert, sind das Institut für Molekulare Biologie (IMB) in Mainz und das European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg.&nbsp;</span><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 08:45:00 +0200</pubDate>
                        <title>Behandlung von Kommunikationsstörungen: Wenn Hören und Sprechen Türen öffnet</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/behandlung-von-kommunikationsstoerungen-wenn-hoeren-und-sprechen-tueren-oeffnet.html</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn ein Kind nicht gut hört oder spricht, betrifft das nie nur das Kind allein – es verändert das Leben der ganzen Familie. In der Hals-, Nasen-, Ohrenklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz erleben die Mitarbeitenden des Schwerpunkts Kommunikationsstörungen das täglich. Aber das interdisziplinäre Team aus Medizin, Audiologie, Audiologischer Akustik, Logopädie, Psychologie, Wahrnehmungstherapie sowie Pflege erlebt auch, wie viel Hoffnung entsteht, wenn die richtige Unterstützung zur richtigen Zeit kommt.&nbsp;</strong></p><p>„Sprache und Hören sind zwei ganz wichtige Bereiche, die häufig zu wenig beachtet werden“, sagt Logopädin Michaela Lütteke. „Ein gebrochenes Bein sieht man auf den ersten Blick, eine Sprachentwicklungsstörung dagegen nicht.“ Die Folgen können enorm sein: Unsicherheiten im Alltag, Schwierigkeiten in der Schule und: Sorgen um die Zukunft – bei den Kindern, aber vor allem bei den Eltern.&nbsp;</p><p><strong>Diagnostik, die Klarheit schafft</strong><br>Dank des Neugeborenen-Hörscreenings werden viele Hörstörungen heute sehr früh erkannt. „Die Kinder fallen am dritten Lebenstag auf“, erklärt Sabine Lenz, Audiologische Assistentin. Doch auch bei Kindern, die aufgrund von Sprachproblemen kommen, wird das Hören immer mitgeprüft. Neben genetischen Faktoren können Sauerstoffmangel während der Geburt, Chemotherapeutika und Infektionskrankheiten wie Meningitis zu Hörschädigungen führen. Auch bei Frühgeborenen besteht ein gewisses Risiko.&nbsp;</p><p>Die Audiologie schafft Klarheit und begleitet Familien oft über viele Jahre – manchmal sogar Jahrzehnte. „Wir sind leider immer erstmal diejenigen, die den Eltern sagen müssen, dass ihr Kind schwerhörig oder gehörlos ist. Aber wir sind auch die Begleiter:innen und versuchen ihnen zu zeigen: Wir haben einen Weg, wir haben einen Fahrplan. Es braucht Zeit, aber wir machen das zusammen!“&nbsp;</p><p><strong>Therapie, die Kinder wachsen lässt</strong><br>In der Logopädie beginnt dann die Arbeit rund um Sprache, Sprachverständnis und Sprechen. Viele der Kinder, die stationär aufgenommen werden, haben schwere Sprachentwicklungsstörungen: „Da geht es nicht darum, ob sie das ‚S‘ oder ‚Sch‘ richtig aussprechen können – oft können sie noch gar keinen richtigen Satz bilden oder es fehlen ihnen Wörter. Also arbeiten wir zunächst daran, den Wortschatz der Kinder aufzubauen -- so spielerisch und kindgerecht wie möglich. Wir gucken viel, wir entdecken viel. Ich frage die Kinder immer, was sie interessiert. Und eines wollte wissen, wo das Axolotl lebt. Also haben wir uns die Weltkarte angeschaut und Mexiko in Südamerika entdeckt. So lernen sie, dass es für alles einen Begriff gibt.“&nbsp;</p><p>Viele Eltern kommen mit großen Zukunftsängsten in die Klinik. Diplom-Psychologin Luise Simros sagt dazu: „Die Sorgen der Eltern sind durchaus berechtigt. Es besteht z. B. das Risiko, dass das Kind vielleicht nicht den Schulabschluss erlangt, zu dem es eigentlich in der Lage wäre. Solche weitreichenden Perspektiven besprechen wir natürlich.“&nbsp;</p><p>Die psychologische Begleitung hilft, Belastungen aufzufangen. Sie unterstützt Familien bei der Verarbeitung, berät zu Fördermöglichkeiten und stärkt Eltern und Kinder. Umso schöner sind dann die Fortschritte: „Ich hatte eine Mutter hier, die vor Erleichterung geweint hat, weil ihr Kind endlich alleine zum Bäcker gehen kann und verstanden wird,“ erzählt Michaela Lütteke.&nbsp;</p><p><strong>Teamarbeit, die wirkt – und Familien entlastet</strong><br>Was alle Fachbereiche verbindet, ist ein enges Miteinander. Täglich werden Fälle gemeinsam besprochen, Beobachtungen geteilt, Therapiepläne abgestimmt. „Es ist immer eine Teamleistung“, beschreibt Luise Simros den Alltag im Schwerpunkt Kommunikationsstörungen.&nbsp;</p><p>„Die schönsten Momente sind die, in denen die Kinder auf einmal aufblühen. Nicht nur sprachlich, sondern auch emotional. Wenn man sieht, dass da gerade richtig viel mit dem Selbstbewusstsein passiert und ich das ein bisschen begleiten darf,“ sagt Michaela Lütteke. Und Sabine Lenz ergänzt: „Wenn bei Kindern die Gehörlosigkeit wirklich früh entdeckt wurde, sie mit einem Cochlea-Implantat versorgt und mit sechs Jahren eingeschult werden und die Eltern dann nach Jahren sagen: ‚Hätte ich damals gewusst, dass es so gut wird…‘ – das ist einfach schön zu sehen.“&nbsp;</p><p><strong>Über den Schwerpunkt Kommunikationsstörungen</strong><br>Als Teil der Hals-, Nasen-, Ohrenklinik und Poliklinik behandelt der Schwerpunkt Kommunikationsstörungen vorrangig Kinder und Jugendliche mit Hörstörungen und Sprachentwicklungsstörungen. Dazu zählen neben der audiologischen Diagnostik und Therapie – mittels Hörtests, Hörgeräten und Cochlea-Implantaten – und der logopädischen Diagnostik und Therapie auch eine Intelligenz- und Wahrnehmungsdiagnostik sowie psychologische Beratung.</p><h3><br>Weitere Informationen<br><br>&nbsp;<a href="https://www.unimedizin-mainz.de/hno/patienteninformation/abteilung-fuer-kommunikationsstoerungen.html" target="_blank" class="btn btn-outline-danger">Website HNO-Klinik</a><br><br><a href="/newsroom/videos-und-audios/unsere-berufe-und-ausbildungsberufe.html#c396610" class="btn btn-outline-danger">&nbsp;Videos Arbeitsalltag im Schwerpunkt Kommunikationsstörungen</a><br>&nbsp;</h3>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Department für Kopf-Hals-Medizin</category>
                            
                                <category>Hals-, Nasen-, Ohrenklinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Tierische Lernpause: Mit Besuchshunden neue Energie für den Studienalltag tanken</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/tierische-lernpause-mit-besuchshunden-neue-energie-fuer-den-studienalltag-tanken.html</link>
                        <description>Pilotprojekt „JGU-Pfotenpause“ von Healthy Campus Mainz bietet Studierenden eine bewusste Auszeit zur Stressreduktion und Steigerung des Wohlbefindens</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>PRESSEMITTEILUNG DER JOHANNES GUTENBERG-UNIVERSITÄT MAINZ (JGU)</p><p><strong>Im Wintersemester 2026/27 bekommen Studierende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) tierische Unterstützung im Studienalltag: Mit der „JGU-Pfotenpause“ startet Healthy Campus Mainz ein Pilotprojekt, bei dem Studierende Zeit mit ausgebildeten Besuchshunden verbringen und so eine bewusste Auszeit vom Lern- und Studienalltag nehmen können. Die kostenfreien Einzeltermine finden von Oktober bis Dezember 2026 statt und können ab dem 1. Oktober online gebucht werden. Ermöglicht wird das neue Angebot mit finanzieller Förderung durch das Präsidium der Universität.</strong></p><p><br><strong>Tierkontakt als bewusste Auszeit vom Studienalltag</strong><br>Die positive Wirkung von Tierkontakt auf das menschliche Wohlbefinden ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Studien. Untersuchungen weisen unter anderem darauf hin, dass der Kontakt mit Tieren Stress reduzieren und das subjektive Wohlbefinden steigern kann. Auch positive Veränderungen physiologischer Parameter, insbesondere eine Reduktion von Blutdruck und Herzfrequenz, werden beschrieben. Darüber hinaus können Tiere soziale Interaktion fördern und insbesondere in belastenden Situationen emotionale Unterstützung bieten.</p><p>Dass es auch unter den Studierenden der JGU großes Interesse an mehr Kontakt mit Tieren auf dem Campus gibt, zeigte sich bereits in den sozialen Medien: Ein Social Media-Beitrag von Healthy Campus Mainz zum Einfluss von Tieren auf Gesundheit und Wohlbefinden stieß auf enorme Resonanz. Viele Studierende äußerten dabei den Wunsch nach einem entsprechenden Angebot auf dem Campus. Mit der „JGU-Pfotenpause“ greift Healthy Campus Mainz diesen Wunsch nun auf.</p><p><br><strong>Spielen, kuscheln oder gemeinsam Neues lernen</strong><br>Im Mittelpunkt des Pilotprojekts steht die individuelle Begegnung. Die Termine finden jeweils in einem 1:1-Setting zwischen Student:in, Hund und Hundeführerin statt. Die gemeinsame Zeit kann entweder in der Infobox auf dem JGU-Campus oder – abhängig von den Wetterbedingungen und den Bedürfnissen von Mensch und Tier – im Freien verbracht werden.</p><p>Wie die jeweilige Pfotenpause gestaltet wird, kann individuell entschieden werden: Möglich sind beispielsweise gemeinsames Spielen und Schnüffelaufgaben, das Einüben kleiner Tricks, ein Campus-Spaziergang oder einfach eine ruhige Auszeit mit ausgiebigen Streicheleinheiten. Entscheidend sind dabei immer auch das Wohlbefinden und die Tagesform des Hundes.</p><p><br><strong>Cian oder Juni: Zwei Hunde mit unterschiedlichen Vorlieben</strong><br>Mit dabei sind zwei ausgebildete Besuchshunde mit unterschiedlichen Charakteren und Vorlieben. Cian ist bewegungsfreudig und lernmotiviert. Er mag Action, Schnüffelspiele und Parcours und eignet sich damit besonders für Studierende, die ihre Lernpause aktiv gestalten möchten. Juni hat ein ruhigeres Wesen und genießt vor allem Streicheleinheiten, gemütliche Spaziergänge – und das eine oder andere Leckerli. Bei der Online-Buchung können die Studierenden auswählen, mit welchem der beiden Hunde sie ihre persönliche Pfotenpause verbringen möchten.</p><p>Mit dem neuen Besuchshundeangebot erweitert Healthy Campus Mainz seine Maßnahmen zur Förderung der studentischen Gesundheit um einen innovativen Ansatz. Die „JGU-Pfotenpause“ soll Studierenden ermöglichen, für eine Weile Abstand vom Lern- und Studienalltag zu gewinnen, zur Ruhe zu kommen und neue Energie zu sammeln.</p><p><br>Die <strong>Termine</strong> mit Cian und Juni finden von <strong>Oktober bis Dezember 2026</strong> statt. Die <strong>Buchung</strong> ist <strong>ab dem 1. Oktober 2026</strong> über die Website „Gesund studieren in Mainz“ möglich:</p><p><a href="https://healthycampus.uni-mainz.de/#jgu-pfotenpause" target="_blank" class="btn btn-outline-danger" rel="noreferrer">Weitere Infos &amp; Terminbuchung</a></p><p class="Formatvorlage1">&nbsp;</p><p class="Formatvorlage1"><strong>Weiterführende Links:</strong></p><p class="Formatvorlage1">&nbsp;<a href="https://healthycampus.uni-mainz.de" target="_blank" class="btn btn-outline-danger" rel="noreferrer">Website Projekt „Healthy Campus Mainz – gesund studieren“</a></p><p class="Formatvorlage1">&nbsp;</p><p class="Formatvorlage1"><strong>Kontakt:</strong><br>Mona Ülker<br>Projektkoordinatorin Healthy Campus Mainz – gesund studieren<br>Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin<br>Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz<br>Langenbeckstr. 1<br>55131 Mainz<br><span>Tel.: 06131 17-9228</span><br><a href="mailto:healthycampus@uni-mainz.de">E-Mail</a><span>&nbsp;</span><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Universität</category>
                            
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                        <pubDate>Sun, 27 Sep 2026 00:35:00 +0200</pubDate>
                        <title>Normalstromversorgung der UM wiederhergestellt – UM nimmt wieder Patient:innen auf</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/normalstromversorgung-der-um-wiederhergestellt-um-nimmt-wieder-patientinnen-auf.html</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universitätsmedizin Mainz ist wieder an die normale öffentliche Stromversorgung angeschlossen und nimmt wieder regulär Patient:innen auf. Damit befindet sich die UM wieder im Regelbetrieb.&nbsp;</p><p>Der Vorstand bedankt sich bei allen internen und externen Beteiligten.</p><p><br><strong>Hintergrund:</strong><br>Am späten Nachmittag des Samstag, 26.09.2026, kam es zu einem technischen Defekt (Kabelbrand) in einem einzelnen Gebäude der Universitätsmedizin Mainz, in dessen Folge es auf dem gesamten UM-Gelände zu einem Ausfall der Versorgung mit dem Normalstrom kam. Die Notfallstromversorgung war zunächst umfangreich im Einsatz, konnte jedoch im weiteren Verlauf auf die Gebäude 505, 605, 604, 706 und 708 beschränkt werden. In der Phase der laufenden Notstromversorgung wurden als Vorsichtsmaßnahmen keine weiteren Patient:innen aufgenommen, einschließlich der Zentralen Notaufnahme, und es waren Kräfte der Feuerwehr und externer Rettungsdienste vor Ort.&nbsp;</p><p>Patient:innen waren zu keiner Zeit gefährdet. &nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Pressekontakt</strong></span><br><span>Barbara Reinke</span><br><span>Unternehmenskommunikation</span><br><span>Universitätsmedizin Mainz</span><br><span>Telefon 06131 17-7428</span><br><a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de"><span>E-Mail</span></a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 26 Sep 2026 20:38:00 +0200</pubDate>
                        <title>Technischer Defekt in der Universitätsmedizin Mainz macht teilweise Notstromversorgung erforderlich</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/technischer-defekt-in-der-universitaetsmedizin-mainz-macht-teilweise-notstromversorgung-erforderlich.html</link>
                        <description>Für Patienti:innen besteht keine Gefahr</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Am späten Nachmittag des Samstag, 26.09.2026, kam es zu einem Kabelbrand in einem einzelnen Gebäude der Universitätsmedizin Mainz, in dessen Folge es auf dem gesamten UM-Gelände zu einem Ausfall der Versorgung mit dem Normalstrom kam. Die Notfallstromversorgung war entsprechend umfangreich im Einsatz. Mit Stand 20:30 Uhr werden folgende Gebäude noch mit Notstrom versorgt: 505, 605, 604, 706, 708. Alle weiteren Gebäude sind wieder an die Normalstromversorgung angeschlossen. Als Vorsichtsmaßnahmen werden keine weiteren Patient:innen aufgenommen, einschließlich der Zentralen Notaufnahme, und es sind Kräfte der Feuerwehr und externer Rettungsdienste vor Ort. Es liegt keine Patientengefährdung vor.&nbsp;</span><br>&nbsp;</p><p><span><strong>Pressekontakt&nbsp;</strong></span><br><span>Barbara Reinke</span><br><span>Unternehmenskommunikation&nbsp;</span><br><span>Universitätsmedizin Mainz&nbsp;</span><br><span>Telefon 06131 17-7428</span><br><a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de"><span>E-Mail</span></a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 14:15:00 +0200</pubDate>
                        <title>Richtfest für den TRON-Forschungsneubau</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/richtfest-fuer-den-tron-forschungsneubau.html</link>
                        <description>Meilenstein für translationale Spitzenforschung am Standort Mainz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>PRESSEMITTEILUNG DER TRON gGmbH</p><p><strong>Die TRON gGmbH hat heute das Richtfest für ihr neues Forschungszentrum auf dem Gelände der Universitätsmedizin Mainz gefeiert. Rund zweieinhalb Jahre nach dem symbolischen Spatenstich ist der Rohbau des sechsgeschossigen Gebäudes fertiggestellt. Auf rund 11.000 Quadratmetern Nettogrundfläche entstehen moderne Labor-, Büro- und Lehrflächen für bis zu 400 Mitarbeitende. Die Fertigstellung ist für Spätsommer 2027 geplant. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Gesundheitswesen und Bauwirtschaft würdigten den Baufortschritt und die Bedeutung des Projekts für den Forschungs- und Biotechnologiestandort Mainz.</strong></p><p>Der rheinland-pfälzische Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit, Clemens Hoch, würdigte die Bedeutung des Projekts für den Wissenschafts- und Biotechnologiestandort Rheinland-Pfalz: „Wir sind dem Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst schnell zu den Patientinnen und Patienten zu bringen, ein Stück nähergekommen. Forschung darf nicht im Labor enden. TRON steht seit seiner Gründung für genau diese Verbindung von exzellenter Forschung und medizinischer Anwendung. Das Land Rheinland-Pfalz hat diese Vision von Anfang an unterstützt. Heute wissen wir: Dieses Vertrauen hat sich mehr als ausgezahlt. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Universitätsmedizin entstehen beste Voraussetzungen für noch engere Zusammenarbeit, schnellere Translation und neue wissenschaftliche Durchbrüche. Wir wissen heute nicht, welche Entdeckungen hier einmal gemacht werden. Aber wir schaffen heute den Raum dafür, dass sie möglich werden – und investieren damit in den Forschungsstandort Mainz, in medizinischen Fortschritt und in die Menschen, die davon profitieren.“</p><p>Im neuen Forschungszentrum werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt an der Entwicklung innovativer Diagnostika und immuntherapeutischer Behandlungsmöglichkeiten für Krebs, Infektionskrankheiten, kardiovaskuläre Erkrankungen und weitere schwere Krankheiten arbeiten. Die unmittelbare Nähe zur Universitätsmedizin Mainz stärkt die enge Verzahnung von Grundlagenforschung, klinischer Forschung und Patientenversorgung. Sie schafft damit optimale Voraussetzungen, um wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in medizinische Anwendungen zu überführen.</p><p>Die TRON-Geschäftsführung würdigte das Richtfest sowohl aus Sicht der erfolgreichen Projektumsetzung als auch mit Blick auf die künftige Zusammenarbeit im neuen Forschungszentrum. Dr. Michael Ludorf, Kaufmännischer Geschäftsführer von TRON, sagte: „Ein Forschungsneubau dieser Größenordnung ist ein anspruchsvolles Projekt, bei dem viele Beteiligte und Gewerke eng zusammenspielen müssen. Dass wir diesen wichtigen Meilenstein im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen erreichen, ist eine großartige Teamleistung. Mein Dank gilt unserem Projektteam sowie allen Planungs- und Baupartnern für ihr außerordentliches Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit.“</p><p>Univ.-Prof. Dr. med. Matthias Gaida, Medizinischer Geschäftsführer von TRON, richtete den Blick auf die künftige wissenschaftliche und klinische Zusammenarbeit: „Mit dem Neubau bekommt die enge Verbindung zwischen TRON und der Universitätsmedizin Mainz einen gemeinsamen Ort. Kurze Wege und der unmittelbare Austausch werden die tägliche Zusammenarbeit unserer wissenschaftlichen und klinischen Teams weiter stärken.“</p><p>Welche Rolle dabei das Zusammenspiel von Menschen, Technologien und Infrastruktur spielt, unterstrich Prof. Dr. Uğur Şahin, Mitgründer, Gesellschafter und wissenschaftlicher Berater von TRON: „Wissenschaftliche und medizinische Durchbrüche entstehen, wenn exzellente Forschung, innovative Technologien und kluge Köpfe zusammenkommen. Der Neubau schafft dafür bei TRON die besten Voraussetzungen. So wollen wir in Mainz medizinische Innovationen entwickeln, die Patientinnen und Patienten weltweit zugutekommen.“</p><p>Auch die Gesellschafter von TRON sehen in dem Neubau einen wichtigen Impuls für die wissenschaftliche Entwicklung des Standort Mainz. Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, betonte: „Innovative Grundlagenforschung in Medizin und Naturwissenschaften und die möglichst direkte Übersetzung in Diagnostik und Therapien von Krebs- und Immunerkrankungen brauchen moderne Forschungsinfrastruktur in zeitgemäßen Arbeitswelten. Diese wird im TRON-Neubau in hervorragender Weise gegeben sein, sodass wir schon jetzt hoffnungsvoll auf künftige Erkenntnisse im Bereich Biotechnologie und deren medizinische Anwendung blicken können.“</p><p>Die unmittelbare Nachbarschaft zur Universitätsmedizin schafft zugleich die räumlichen Voraussetzungen für eine noch engere Verbindung von Forschung und klinischer Praxis. Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz, erklärte dazu: „Das Richtfest macht einen Ort sichtbar, an dem künftig Wissenschaft gestaltet wird. Der Standort auf dem Gelände der Universitätsmedizin Mainz steht dabei für eine enge und translational ausgerichtete Verbindung von Forschung und Krankenversorgung. Hier können wissenschaftliche Expertise und klinische Erfahrung unmittelbar zusammenwirken und gemeinsam neue Perspektiven für die Medizin eröffnen.“</p><p>Die Landeshauptstadt Mainz sieht in dem Neubau einen weiteren wichtigen Baustein für die Entwicklung eines international sichtbaren Biotechnologie-Clusters. So bekräftigt Nino Haase, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz, dabei: „Mainz hat sich in den vergangenen Jahren mit großem Engagement zu einem herausragenden Standort für Biotechnologie und Life Sciences entwickelt. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Wissenschaft, Medizin, Wirtschaft und der Landeshauptstadt. Wir haben konsequent daran gearbeitet, die Rahmenbedingungen für Innovation und Spitzenforschung weiter zu verbessern. Dass mit dem neuen TRON-Forschungszentrum nun ein weiteres hochmodernes Forschungsgebäude entsteht, ist ein eindrucksvoller Beleg für die Dynamik unseres Standorts. Mainz bietet exzellente Voraussetzungen für internationale Spitzenforschung – und wir werden diesen Weg konsequent weitergehen.“</p><p>Im Rahmen der heutigen Veranstaltung dankte die TRON-Geschäftsführung allen Unternehmen, Partnerorganisationen und Fachkräften, die an der Planung und Umsetzung des Neubaus beteiligt sind. Implenia realisiert das Gebäude gemeinsam mit den ARGE-Partnern Gemünden und Apleona unter technischer Federführung.</p><p>Mit dem traditionellen Richtspruch und dem anschließenden Aufhängen des Richtkranzes wurde der erfolgreiche Abschluss der Rohbauarbeiten symbolisch gefeiert. Das Richtfest markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem Gebäude, das künftig optimale Bedingungen für exzellente Forschung, Ausbildung wissenschaftlicher Nachwuchskräfte und die Entwicklung neuer Therapien schaffen wird.</p><p>Nach der Fertigstellung Ende 2027 werden die derzeit auf mehrere Standorte verteilten Teams von TRON unter einem Dach zusammengeführt. Der Neubau schafft zugleich die infrastrukturellen Voraussetzungen für das weitere Wachstum von TRON und stärkt Mainz als international sichtbaren Standort für biomedizinische Forschung.</p><p><br><strong>Kontakt:</strong><br>Dr. Tina Büchling<br>Projekt- und Kooperationsmanagement<br>TRON gGmbH<br><a href="mailto:presse@tron-mainz.de">E-Mail</a><br><br><br><strong>Über die TRON gGmbH</strong><br>Die TRON gGmbH (Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gGmbH) ist ein international anerkanntes Institut für translationale Forschung mit Sitz in Mainz, das neue Diagnostika und Wirkstoffe zur immuntherapeutischen Behandlung von Krebs, Infektionskrankheiten, kardiovaskulären Erkrankungen und anderen schweren Erkrankungen mit hohem medizinischem Bedarf entwickelt. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Genomik und Immunologie zur Entwicklung neuartiger Plattformen für personalisierte Therapiekonzepte und der Identifizierung und Validierung aussagekräftiger Biomarker. Dem Translationskonzept folgend werden innerhalb der TRON gGmbH innovativen Ideen aus der Grundlagenforschung schnell und effizient die Wege in die klinische Anwendung geebnet. In Zusammenarbeit mit akademischen Partnern und der Industrie steht TRON an der Spitze der innovativen Wirkstoffentwicklung. Weitere Informationen unter <a href="https://tron-mainz.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.tron-mainz.de.</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-8068</guid>
                        <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 11:38:03 +0200</pubDate>
                        <title>Am 30. September ist Tag der Ausbildung an der Universitätsmedizin Mainz</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/am-30-september-ist-tag-der-ausbildung-an-der-universitaetsmedizin-mainz.html</link>
                        <description>Eine der größten Arbeitgeber:innen in Rheinland-Pfalz lädt zum Infotag für Ausbildungsberufe ein</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für Schüler:innen, die sich an der Schwelle zum Berufsleben befinden, veranstaltet die Universitätsmedizin Mainz (UM) am Mittwoch, 30. September 2026, den Tag der Ausbildung der Universitätsmedizin Mainz. Die Infoveranstaltung findet von 09.00 bis 14.00 Uhr im Erdgeschoss des Gebäudes 102 der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz) statt. Sie bietet zukünftigen Berufseinsteiger:innen die Gelegenheit, in verschiedene Berufe hinein zu schnuppern, sich mit aktuellen Auszubildenden auszutauschen und Antworten auf Fragen rund um Ausbildungen im #TeamUM zu erhalten. Das Spektrum der Ausbildungsberufe an der UM ist breit gefächert und umfasst Gesundheitsfachberufe sowie die Bereiche IT, Medizintechnik, Technik, Pädagogik und die kaufmännischen Berufe. In vier der zehn an der UM erlernbaren Gesundheitsfachberufe ist sogar ein Duales Studium möglich, ein weiteres im Bereich IT. Insgesamt bildet die Universitätsmedizin Mainz jährlich 600 Auszubildende in 24 Berufen aus. Beim Tag der Ausbildung sind alle Interessierten herzlich willkommen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.</p>

<p>Am Tag der Ausbildung der Universitätsmedizin Mainz am 30. September machen vielfältige Aktionen und Führungen zahlreiche Berufe interaktiv erlebbar. Auch durch Gespräche mit Auszubildenden sowie Ausbilder:innen bzw. Praxisanleiter:innen und Lehrkräften besteht für die teilnehmenden Schüler:innen die Möglichkeit, Antworten auf Fragen zu finden, die sie in dieser Lebensphase vielfach bewegen, wie beispielsweise: &nbsp;Welcher Beruf würde gut zu mir passen? Würde ich gerne in der direkten Patientenversorgung, in der Verwaltung oder doch eher im Bereich IT oder Technik tätig sein? Wie läuft die Ausbildung konkret ab und welche Weiterbildungsmöglichkeiten stehen mir anschließend offen?</p>

<p>Im Rahmen der zahlreich angebotenen Aktionen können sich die zukünftigen Berufstätigen selber einmal in den verschiedenen Berufen ausprobieren. Indem sie beispielsweise ihre eigenen Vitalzeichen oder ihre Blutgruppe, ihren Blutzuckerwert oder ihre persönliche Zusammensetzung von Körperfett, Muskelmasse und Wasserhaushalt messen, haben sie zudem auch die Gelegenheit, mehr über sich und ihren eigenen Körper zu erfahren. Auch das eigene Reaktionsvermögen, die Feinmotorik und kommunikative Fähigkeiten können in Selbsttests herausgefordert werden. Darüber hinaus können die Schüler:innen erfahren, warum ein Inkubator zu Beginn des Lebens sehr wichtig sein kann, und auch wie digitale Lösungen und Elektrizität die Medizin und den Betrieb des Mikrokosmos Universitätsmedizin Mainz unterstützen.&nbsp;</p>

<p>Spannende Führungen gewähren zudem Einblicke in Tätigkeiten und Erfahrungswelten von Berufen, die in besonderen Räumen ausgeübt werden. Unsere Expert:innen laden zu Entdeckungsreisen ein in die Anästhesie-Intensivstation, das Herz-Katheter-Labor, die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, auf eine Dialyse- und eine Intensivstation sowie in einen Operationssaal. Ebenso wie die Aktionen vermitteln sie unter anderem einen Eindruck davon wie es ist, täglich Patient:innen zu versorgen, sie bestmöglich zu fördern und zu unterstützen, und dass es dafür immer wieder Entscheidungen braucht, welche diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen dafür geplant und umgesetzt werden müssen.</p>

<p>„Nicht selten wird unterschätzt, wie breitgefächert die Ausbildungsoptionen hier an der Universitätsmedizin Mainz sind. Tatsächlich bieten wir in 24 Berufen die Möglichkeit an, ins #TeamUM zu kommen und in ein wirklich spannendes und interessantes Arbeitsumfeld einzusteigen. Der Tag der Ausbildung ist eine hervorragende Gelegenheit all das kennen zu lernen und sich beruflich zu orientieren“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p>Seine Vorstandskollegin Kathrin Zednik, Vorstand für Pflege- und Gesundheitsfachberufe der Universitätsmedizin Mainz, betont: „Jedes Ausbildungszentrum und jede Fachabteilung bietet eine fundierte Ausbildung, engagierte Ausbilder:innen und Lehrkräfte, sowie spannende, aktuelle Ausbildungsinhalte. Wir laden alle Schülerinnen und Schüler herzlich ein, aktiv zu erleben, wie der berufliche Alltag hier in der Universitätsmedizin Mainz aussieht und wie mit gelebter Vielfalt und Teamarbeit die Abläufe vor und hinter den Kulissen gemeinsam erfolgreich gestaltet werden.“</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Als Vertreter:innen der Presse sind Sie herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen!<br>
<br>
Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und -ankündigung im Veranstaltungskalender!</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Gerne vermitteln wir auch im Vorfeld Interviewpartner:innen!</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Pressekontakt<br>
Barbara Reinke, Unternehmenskommunikation Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-7428, E-Mail: <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">pr@unimedizin-mainz.de</a></p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>Ausbildungszentrum für medizinische Technologie - Fachrichtung Radiologie</category>
                            
                                <category>Ausbildungszentrum für Physiotherapie</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege</category>
                            
                                <category>Ausbildungszentrum für Ernährung und Diätetik</category>
                            
                                <category>Ausbildungszentrum für Logopädie</category>
                            
                                <category>Ausbildungszentrum für medizinische Technologie - Fachrichtung Laboratoriumsanalytik</category>
                            
                                <category>Ausbildungszentrum für anästhesietechnische und operationstechnische Assistenz</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Was Zellreparatur über Krebsrückfälle verrät</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/was-zellreparatur-ueber-krebsrueckfaelle-verraet.html</link>
                        <description>RMU: Studie von TU Darmstadt und Universitätsmedizin Mainz in PNAS</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>PRESSEMITTEILUNG DER TU DARMSTADT</p>

<p><strong>Forschende der Technischen Universität Darmstadt und der Universitätsmedizin Mainz haben untersucht, wie gut Zellen von Menschen, die im Kindesalter an Krebs erkrankt waren, strahlenbedingte Erbgutschäden reparieren können. Dabei zeigte sich: Bei Menschen, die als Kinder Krebs hatten, gelang die Reparatur geringer Schäden deutlich effizienter als bei krebsfreien Personen – ein Unterschied, der bei größeren Schäden nicht auftrat. Die neuen Erkenntnisse über den Mechanismus, der für die Reparatur verantwortlich ist, liefern zugleich Ansatzpunkte dafür, warum manche Menschen früh oder mehrfach an Krebs erkranken. Die Ergebnisse der Studie wurden jüngst im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) veröffentlicht.</strong></p>

<p>Für ihre Studie<strong> </strong>im Rahmen des vom Bundesforschungsministerium geförderten Verbundprojekts ISIBELa (Intrinsische Strahlenempfindlichkeit: Identifikation biologischer und epidemiologischer Langzeitfolgen) erzeugten die Forschenden zunächst durch Röntgenstrahlen unterschiedlich gravierende Erbgutschäden in Hautzellen, verfolgten die einsetzende Reparatur der Schäden durch die Zellen und werteten die verbliebenen Schäden aus. An der Studie waren 204 erwachsene Zellspender:innen beteiligt: krebsfreie Personen sowie erwachsene Überlebende einer Krebserkrankung im Kindesalter, von denen wiederum die Hälfte später eine weitere, vom ersten Tumor unabhängige Krebserkrankung entwickelt hatten. Die Überlebenden einer Krebserkrankung im Kindesalter wurden mithilfe des Deutschen Kinderkrebsregisters (Mainz) und des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS (Bremen) rekrutiert.</p>

<p>Ziel der Untersuchung war es zu klären, ob sich die beiden Gruppen darin unterscheiden, wie gut solche Schäden am Erbgut repariert werden, und ob das erklären könnte, warum manche Menschen schon früh an Krebs erkranken oder sogar mehrere Krebserkrankungen hintereinander bekommen.</p>

<p>Für die Analyse wurden aus kleinen Hautproben aller Teilnehmenden Bindegewebszellen (Fibroblasten) isoliert und im radioonkologischen Forschungslabor der Universitätsmedizin Mainz zu einer Biobank verarbeitet. Die Zellen wurden anschließend an die Arbeitsgruppe von Professor Markus Löbrich an der TU Darmstadt weitergegeben, dort kultiviert und mit sehr niedrigen Dosen (2,5; 5; 10; 25 und 100 Milligray) Röntgenstrahlung bestrahlt. So provozierten die Forschenden Doppelstrangbrüche der DNA, also Schäden im Erbgut, die die Zellen gegebenenfalls reparieren. Einen Tag nach der Bestrahlung wurden die verbliebenen strahleninduzierten Erbgutschäden mikroskopisch in einzelnen Zellen bestimmt, um die individuelle Reparatureffizienz der Zellen der Studien-Teilnehmenden zu bestimmen. Die statistische Analyse erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p>Nach Bestrahlung mit den höheren Dosen von 10 und 100 Milligray war die Reparatureffizienz der Erbgutschäden bei den ehemaligen Kinderkrebspatient:innen und den krebsfreien Spender:innen vergleichbar. Ein Unterschied zeigte sich überraschenderweise bei geringfügigeren Schäden, die durch die niedrigste Dosis von 2,5 Milligray erzeugt wurden: Während die Reparatur, in Übereinstimmung mit früheren Beobachtungen, bei den krebsfreien Spender:innen ineffizient verlief, wurde sie von den Zellen von ehemaligen Kinderkrebspatient:innen mit vergleichbarer Effizienz wie nach den höheren Dosen durchgeführt.</p>

<p>Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass (epi)genetische Veränderungen bei Überlebenden von Krebserkrankungen im Kindesalter die Reparatur von Erbgutschäden beeinflussen, seien sie vererbt oder durch die frühere Tumorbehandlung verursacht. Die Hauptreparaturmechanismen für Erbgutschäden sind hiervon wahrscheinlich nicht betroffen. Die Veränderungen modulieren jedoch möglicherweise gezielt zelluläre Systeme oder Signalwege, die Reparaturmechanismen in Fällen aktivieren, in denen sie bei gesunden Personen inaktiv bleiben. Die Reparaturmechanismen sind sozusagen „übereifrig“.</p>

<p>Frühere Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass die Reparatur von Erbgutschäden bei Personen ohne eine Krebserkrankung durch Sauerstoffradikale aktiviert werden kann. Die nun vorliegenden Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass Veränderungen im sogenannten Redox-System – es managt unter anderem Sauerstoffradikale in der Zelle – bei Überlebenden einer Krebserkrankung im Kindesalter dafür verantwortlich sind, dass auch geringere Zellschäden repariert werden. Dies ist jedoch nicht automatisch ein Vorteil, denn bei jeder Reparatur können Fehler oder Mutationen entstehen, die unter Umständen zur Entstehung neuer Krebserkrankungen beitragen. Für einen Organismus kann es also durchaus sicherer sein, Zellen mit beschädigtem Erbgut zu ersetzen, statt sie zu reparieren. Erst bei vielen gleichzeitig auftretenden Schäden muss eine Reparatur erfolgen. In weiterführenden Studien soll nun aufgeklärt werden, ob und auf welche Weise solche Veränderungen im Reparaturmechanismus zu der Entstehung von Tumoren im Kindesalter oder von weiteren Krebserkrankungen beigetragen haben.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Hintergrund</strong></p>

<p>Die Studie „Repair of DNA double-strand breaks after low radiation doses in childhood cancer survivors and matched cancer-free individuals“<strong> </strong>entstand im Rahmen des vom Bundesforschungsministerium geförderten Verbundprojekts ISIBELa (Intrinsische Strahlenempfindlichkeit: Identifikation biologischer und epidemiologischer Langzeitfolgen, 2015–2021, Förderkennzeichen: 02NUK042A-D).&nbsp;Beteiligt waren Forschende der Rhein-Main-Universitäten TU Darmstadt und Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie der Universitätsmedizin Mainz, weiterhin das Deutsche Kinderkrebsregister (Mainz) sowie das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS (Bremen).</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Über die TU Darmstadt</strong></p>

<p>Die TU Darmstadt zählt zu den führenden Technischen Universitäten in Deutschland und steht für exzellente und relevante Wissenschaft. Globale Transformationen – von der Energiewende über Industrie 4.0 bis zur Künstlichen Intelligenz – gestaltet die TU Darmstadt <strong>durch herausragende Erkenntnisse und zukunftsweisende Studienangebote </strong>entscheidend mit. Ihre Spitzenforschung bündelt die TU Darmstadt in drei Feldern: Energy and Environment, Information and Intelligence, Matter and Materials. Ihre problemzentrierte Interdisziplinarität und der produktive Austausch mit Gesellschaft, Wirtschaft und Politik erzeugen Fortschritte für eine weltweit nachhaltige Entwicklung. Seit ihrer Gründung 1877 zählt die TU Darmstadt zu den am stärksten international geprägten Universitäten in Deutschland; als Europäische Technische Universität<strong> </strong>baut sie in der Allianz Unite! einen transeuropäischen Campus auf<strong>. </strong>Mit ihren Partnern der Rhein-Main-Universitäten – der Goethe-Universität Frankfurt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – entwickelt sie die Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main als global attraktiven Wissenschaftsraum weiter.<br>
<a href="https://www.tu-darmstadt.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.tu-darmstadt.de</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Originalpublikation</strong></p>

<p>Johanna Mirscha, Ratna N. Cordoni, Cornelia Schmitt, Melina I. Dehnert, Alicia Schulze, Danuta Galetzka , Sebastian Zahnreich ,Peter Scholz-Kreisel, Thomas Hankeln, Manuela Marron, Maria Blettner , Cécile M. Ronckersg , Heinz Schmidberger, Markus Löbrich.<br>
Repair of DNA double-strand breaks after low radiation doses inchildhood cancer survivors and matched cancer-free individuals. <em>Proceedings of the National Academy of Sciences</em> (2026)<br>
DOI: <a href="https://doi.org/10.1073/pnas.2603379123" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1073/pnas.2603379123</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt TU Darmstadt</strong><br>
Professor Dr. Markus Löbrich<br>
Fachbereich Biologie, Arbeitsgebiet Radiation biology and DNA repair<br>
TU Darmstadt<br>
Telefon 06151 - 16 24620<br>
<a href="mailto:lobrich@bio.tu-darmstadt.de">E-Mail</a><br>
<br>
<strong>Kontakt Universitätsmedizin Mainz</strong><br>
PD Dr. Sebastian Zahnreich<br>
Radioonkologie und Strahlentherapie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:zahnreic@uni-mainz.de">E-Mail</a><br>
<br>
<strong>Pressekontakt Universitätsmedizin Mainz</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 - 17 8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik - IMBEI</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) II</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-8044</guid>
                        <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Erste klinische Studie zu aktivierten regulatorischen T-Zellen: Vielversprechender Durchbruch bei der Prävention der gefürchteten Transplantat-Komplikation</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/erste-klinische-studie-zu-aktivierten-regulatorischen-t-zellen-vielversprechender-durchbruch-bei-der-praevention-der-gefuerchteten-transplantat-komplikation.html</link>
                        <description>Team der Universitätsmedizin Mainz und des Spin-offs ActiTrexx GmbH veröffentlicht wegweisende Ergebnisse der ATreg-001-Studie zur Vorbeugung der Graft-versus-Host-Erkrankung nach Stammzelltransplantation</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>PRESSEMITTEILUNG VON ACTITREXX GMBH</p>

<p><strong>Die ActiTrexx GmbH, ein Mainzer Biotech-Spin-off, hat gemeinsam mit der Universitätsmedizin Mainz und Partnern in Dresden, Münster und Dortmund weltweit erstmals sogenannte <em>aktivierte regulatorische T-Zellen (ATregs, Actileucel)</em>, hergestellt aus weißen Blutzellen gesunder Blutspender, erfolgreich zur Prävention der gefürchteten Transplantatabstoßung bei Patienten mit Stammzelltransplantation klinisch getestet. Die neuartige Zelltherapie hat das Ziel, die gefürchtete Graft-versus-Host-Erkrankung (GvHD) nach einer allogenen Stammzelltransplantation zu verhindern. Die Phase-I/II-Studie liefert ein ausgesprochen ermutigendes Ergebnis: ATregs können innerhalb von 24 Stunden hergestellt und direkt im Anschluss injiziert werden, die Gabe ist für die Patienten sicher und gut verträglich – ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einer breit verfügbaren Zelltherapie. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Transplantation and Cellular Therapy“, dem offiziellen Organ der American Society for Transplantation and Cellular Therapy (ASTCT), veröffentlicht.</strong></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Eine Komplikation, die Heilungschancen kostet</strong></p>

<p>Die allogene Stammzelltransplantation, bei der ein erkrankter Mensch die Stammzellen eines gesunden Spenders erhält, ist für viele Patientinnen und Patienten mit Blutkrebserkrankungen die einzige Chance auf Heilung. Ein hohes Risiko des Eingriffs ist jedoch die akute Graft-versus-Host-Erkrankung (aGvHD). Vom Transplantat stammende Immunzellen richten sich gegen körpereigene Proteinstrukturen der Patienten, mit oft schweren Folgen für Haut, Leber und Darm. Natürliche regulatorische T-Zellen, die „Bremse“ des Immunsystems, können diese fatale Reaktion verhindern. Ihr breiter klinischer Einsatz scheiterte bislang jedoch daran, dass sie aufwendig aus dem Transplantat des genetisch kompatiblen Spenders isoliert und über Wochen im Labor vermehrt werden mussten – ein Verfahren, das für die meisten Patienten nicht in Frage kommt.</p>

<p><strong>Aktivierung statt Vermehrung: das ATreg-Prinzip</strong></p>

<p>Das von ActiTrexx in Mainz entwickelte ATreg-Verfahren geht einen anderen Weg. Regulatorische T-Zellen (Tregs) werden aus dem Blut gesunder<em>, unabhängiger</em> Blutspender gewonnen und mit einem patentierten Aktivator für 16 Stunden stimuliert – ganz ohne die sonst übliche komplexe und wochenlange Vermehrung der Zellen im Labor. „Wir konnten schon früh in der Entwicklung der Zelltherapie zeigen, dass diese Aktivierung die natürliche Toleranz-stärkende Wirkung von Tregs deutlich verbessert. Dadurch reichen erheblich geringere Zellzahlen aus, um die gefährliche Transplantatabstoßung zu verhindern“, erklärt Prof. Dr. Andrea Tüttenberg, Mitgründerin, Geschäftsführerin und Medizinische Leiterin der ActiTrexx GmbH sowie Wissenschaftlerin an der Hautklinik der Universitätsmedizin Mainz. „Da die Zellen nicht vom ursprünglichen Transplantatspender selbst kommen müssen, sondern von einem genetisch nicht kompatiblen Drittspender, lässt sich ATreg bei Bedarf aus einer normalen Blutspende eines gesunden, freiwilligen Spenders herstellen und innerhalb von 24 Stunden nach Herstellung verabreichen – ein entscheidender Vorteil für die universelle Anwendbarkeit von ATreg.“</p>

<p><strong>Ergebnisse der ersten klinischen Studie am Menschen</strong></p>

<p>In der multizentrischen Studie „ATreg-001“ (EU CT-Nummer 2024-516599-14-00) erhielten zehn Patienten an den Standorten Mainz, Dresden, Münster und Dortmund die Zelltherapie etwa zehn Tage nach ihrer Stammzelltransplantation, zusätzlich zur üblichen medikamentösen Behandlung. In einem Dosis-Eskalationsdesign wurden drei aufeinanderfolgende Dosisstufen geprüft. Primäres Ziel der Studie war die Prüfung von Sicherheit &amp; Machbarkeit dieses neuartigen Verfahrens.</p>

<p>Die Ergebnisse fallen sehr ermutigend aus und übertreffen die Erwartungen an eine erste Sicherheitsstudie: Die Gabe von ATreg selbst führte zu keinen schwerwiegenden Nebenwirkungen während oder nach der Infusion. Das war nicht selbstverständlich bei diesem Präparat aus genetisch nicht-abgestimmten Blutspendern. Alle behandelten Patienten zeigten ein erfolgreiches Anwachsen ihres Stammzelltransplantats. Zudem trat in der Beobachtungsphase von 100 Tagen nach Transplantation bei keinem Patienten eine schwere Grad 3-4 Graft-versus-Host-Erkrankung auf. Auch eine transplantationsbedingte Sterblichkeit wurde nicht beobachtet.</p>

<p>„Diese ersten klinischen Daten zeigen eindrucksvoll die Machbarkeit und das günstige Sicherheitsprofil von ATreg, ohne die logistisch sehr aufwendige Zellvermehrung aus genetisch kompatiblen Spendern, sagt Dr. Helmut Jonuleit, Mitgründer und wissenschaftlicher Leiter (CSO) von ActiTrexx GmbH, Erfinder der zugrundeliegenden Technologie und Forschungsdirektor der Hautklinik an der Universitätsmedizin Mainz. „Damit könnte die GvHD in Zukunft deutlich an Gefährlichkeit verlieren und zudem wird die Suche nach geeigneten Stammzellspendern vereinfacht, da eine exakte genetische Übereinstimmung mit dem Patienten an Bedeutung verliert.“</p>

<p><strong>Ausblick</strong></p>

<p>Diese erste Phase-I-Studie mit nur wenigen Patienten zeigt vielversprechende, ermutigende Ergebnisse für eine völlig neue Generation von Zelltherapien. Die schnelle Herstellung ohne Langzeitexpansion adressiert einen der größten Engpässe bisheriger Treg-Therapien. ActiTrexx wertet die Ergebnisse als starkes positives Signal für die weitere klinische Testung von ATreg als neuartige Zelltherapie zur Verhinderung der GvHD und sieht darin einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer breiter verfügbaren Behandlung. Um eine mögliche Überlegenheit gegenüber der Standardprophylaxe zu belegen, ist als nächster Schritt eine randomisierte, kontrollierte Folgestudie mit einer größeren und einheitlicher behandelten Patientengruppe geplant.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Originalpublikation</strong></p>

<p>Tuettenberg A, Ruhnke L, Schlöder J, et al. Gp120-Activated Allogeneic Regulatory T cells for Prevention of Graft-versus-Host-Disease – a First-in-Human Trial.<em> Transplantation and Cellular Therapy </em>(2026)<em>. DOI: 10.1016/j.jtct.2026.08.054</em></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Über die Studie</strong></p>

<p>ATreg-001 ist eine prospektive, offene, einarmige, multizentrische Phase-I/II-Studie, die an den Universitätsmedizinen Mainz (LKP Fr. Dr. E. M. Wagner-Drouet) und Dresden (Prof. Dr. M. Wermke) sowie am Universitätsklinikum Münster (Prof. Dr. M. Stelljes) und am St.-Johannes-Hospital Dortmund (PD Dr. R. G. Meyer) durchgeführt wurde. Die Studie wurde vom Paul-Ehrlich-Institut sowie den zuständigen Ethikkommissionen genehmigt und nach den Grundsätzen der Deklaration von Helsinki und der Guten Klinischen Praxis durchgeführt. Gefördert wurde die Entwicklung des ATreg-Verfahrens durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des GO-Bio-Programms.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Wissenschaftlicher Kontakt</strong><br>
Prof. Dr. Andrea Tuettenberg<br>
Hautklinik<br>
Universitätsmedizin Mainz und ActiTrexx GmbH<br>
<a href="mailto:antuette@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 – 17 8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>
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                                <category>Hautklinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-8041</guid>
                        <pubDate>Wed, 16 Sep 2026 12:01:54 +0200</pubDate>
                        <title>Zweiteilige Herbststaffel 2026 der Nachtvorlesung 2.0 startet am 24. September</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/zweiteilige-herbststaffel-2026-der-nachtvorlesung-20-startet-am-24-september.html</link>
                        <description>Unter dem Motto „Frauenpower – Kluge Köpfe im #TeamUM für Spitzenpositionen und umfassende Spitzenmedizin&quot; beleuchten Expertinnen die zunehmende Bedeutung von Frauen für und in der Medizin </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 24. September und 1. Oktober 2026 findet die Herbststaffel der beliebten Veranstaltungsreihe „Nachtvorlesung 2.0“ der Universitätsmedizin Mainz statt. Es referieren Professorinnen, die in den letzten Jahren erfolgreich an die Universitätsmedizin Mainz berufen wurden, und weitere Medizinerinnen aus dem #TeamUM. Die Vorträge verdeutlichen den Besucher:innen die vorliegende Expertise für Spitzenpositionen, beleuchten Fälle universitärer Spitzenmedizin und informieren zudem über gendersensible Präventionsmedizin. Die Nachtvorlesungen 2.0 finden jeweils ab 19.30 Uhr im großen Hörsaal der Chirurgie der Universitätsmedizin Mainz statt (Gebäude 505H, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Der Eintritt ist frei.</strong></p>

<p>Im Jahr 1899 wurden Frauen in Deutschland erstmals für ein Medizinstudium zugelassen. Heutzutage sind über 65 Prozent der Medizinstudierenden weiblich. In der Ärzteschaft hat sich das Geschlechterverhältnis mittlerweile im Durchschnitt angeglichen, doch einzelne Disziplinen wie beispielsweise die Chirurgie sind weiterhin männerdominiert. Und der Blick auf die oberste Hierachieebene offenbart häufig ein starkes Ungleichgewicht zugunsten der männlichen Ärzteschaft.</p>

<p>„Umso erfreulicher ist es, dass es der Universitätsmedizin Mainz verstärkt gelungen ist, erfolgreich Frauen auf Spitzenpositionen zu berufen und sie somit in den vergangenen Jahren fünf Professuren und Einrichtungsleitungen mit einer Frau besetzt hat“, betont Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. Und ergänzt: „Auch in anderer Hinsicht wird die Medizin der Zukunft weiblicher als früher sein, denn moderne Medizin berücksichtigt die biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau. Sie erforscht Krankheiten, Therapien und Präventionswege geschlechtsspezifisch und nutzt die erzielten Erkenntnisse beispielsweise bei der Verordnung von Arzneimitteln.“</p>

<p>Die Herbststaffel 2026 der Nachtvorlesung 2.0 am 24. September und 1. Oktober rückt daher Medizinerinnen der Universitätsmedizin Mainz und Frauengesundheit in den Vordergrund. Die Themenabende stehen unter dem Motto „Frauenpower – Kluge Köpfe im #TeamUM für Spitzenpositionen und umfassende Spitzenmedizin" und verdeutlichen die am Standort vorhandene weibliche Expertise sowie die Relevanz geschlechtsspezifischer Erforschung und Behandlung von Krankheiten.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kluge Frauen im #TeamUM für umfassende Spitzenmedizin</strong></p>

<p>Das Oberthema für die Nachtvorlesung am 24. September lautet „Kluge Frauen im #TeamUM für umfassende Spitzenmedizin“. Zu Beginn erfahren die Besucher:innen, dass Spitzenmedizin viel Detektivarbeit erfordern kann, insbesondere dann, wenn im Kindesalter eine seltene Erkrankung auftritt. Der Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Corinna Grasemann, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, zeigt anhand eines Patientenbeispiels die Herausforderungen auf dem Weg zur Diagnose auf und erklärt, warum bei der Betreuung von Kindern viele Fachrichtungen eng zusammenarbeiten müssen. Es gilt ungewöhnliche Symptomkombinationen zu erkennen und Befunde zusammenzuführen. Spezialisierte Behandlungszentren wie beispielsweise die Villa Metabolica der Universitätsmedizin Mainz bieten für Seltene Erkrankungen im Kindesalter hochspezialisierte Medizin an.</p>

<p>Univ.-Prof. Dr. Nana-Maria Wagner, Direktorin der Klinik für Anästhesiologie, berichtet in ihrem Vortrag von einem der vielfältigsten, abwechslungsreichsten und für viele andere Disziplinen relevanten medizinischen Fachgebiet: die Anästhesiologie. Seit ihren Anfängen hat es sich stetig weiterentwickelt und ist zu einer Fachdisziplin geworden, die die Patient:innen auf ihren unterschiedlichen Behandlungswegen begleitet. Die moderne Anästhesiologie stützt sich auf fünf zentrale Säulen: Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin inklusive boden- und luftgebundene Notfallrettung, Schmerzmedizin und Palliativmedizin. Die Ärzt:innen leisten lebensrettende Sofortmaßnahmen vor Ort, kümmern sich um einen sicheren Transport in die Klinik und führen die wichtigsten Operationen zusammen mit den chirurgischen Kolleg:innen unmittelbar durch. In der intensivmedizinischen Behandlungsphase kümmern sich die Anästhesist:innen um die Organfunktionen, das beste weitere Vorgehen der Versorgung und die ersten Rehabilitationsmaßnahmen. Bei der Nachtvorlesung 2.0 wird die zentrale Rolle die Anästhesiologie anhand eines schweren Verkehrsunfalls aus mehreren Perspektiven veranschaulicht.</p>

<p>Damit Operationen und andere Therapien gar nicht erst erforderlich werden, setzt die moderne Medizin wo immer möglich auf Prävention. Im Hinblick auf Tumorerkrankungen wird Prävention auch deshalb immer wichtiger, weil die Anzahl der Krebserkrankungen weltweit steigt. Deshalb muss nicht nur in moderne Krebstherapien, sondern vor allem in Prävention und Früherkennung investiert werden. Prävention beginnt lange bevor eine Erkrankung sichtbar wird – und sie umfasst weit mehr als gesunde Ernährung und Bewegung. In der Nachtvorlesung 2.0 erfahren die Besucher:innen von Univ.-Prof. Dr. Annette Hasenburg, Direktorin der Klinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit, welche Faktoren das Krebsrisiko beeinflussen können und welche Rolle beispielsweise die Umwelt, hormonell wirksame Chemikalien und die tägliche Lebensgestaltung spielen. Der Vortrag informiert und gibt Impulse: Was schützt wirklich? Was können Impfungen und Früherkennung leisten? Welches Potential haben kleine Veränderungen und was können die Besucher:innen selbst tun, um ihr Krebsrisiko zu reduzieren?</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kluge Frauen im #TeamUM und gendersensible Präventionsmedizin</strong></p>

<p>Eine Woche später, am 1. Oktober 2026 geht es bei der Nachtvorlesung 2.0 zunächst um das Augenlicht und dessen Bedrohung durch die Krankheit Glaukom, im Volksmund als „Grüner Star“ bezeichnet. Sie ist weltweit die zweithäufigste Ursache für irreversible Erblindung. Wie Univ.-Prof. Dr. Verena Prokosch, Direktorin der Augenklink, in ihrem Vortrag erläutert, kommt es bei der Erkrankung zum fortschreitenden Verlust der Nervenzellen in der Netzhaut (Retina). In den frühen Stadien der Erkrankung passiert dies jedoch meist, ohne dass es den Patient:innen auffällt. Dies ändert sich häufig erst, wenn sich die Glaukomerkrankung im fortgeschrittenen Stadium befindet: Das Zentrum des Gesichtsfeldes ist von Gesichtsausfällen betroffen, die Lebensqualität bereits entscheidend eingeschränkt und im schlimmsten Fall droht die erkrankte Person zu erblinden. Soweit muss es jedoch nicht kommen! Denn klinisch sind bereits frühe Krankheitsstadien sichtbar, beispielsweise eine zunehmende Aushöhlung des Sehnervenkopfes und eine Abnahme der Nervenfaserschicht am Augenhintergrund. Und wird der Grüne Star früh erkannt, kann er auch gut behandelt werden. Früherkennungsuntersuchungen beim Augenarzt sind bei dieser Erkrankung daher besonders wichtig.</p>

<p>Nicht um ein Sinnesorgan, sondern um eins der wichtigsten Körperorgane überhaupt geht es anschließend: das Herz. Der Vortrag von PD Dr. Katja Buschmann (Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie) rückt dessen biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau in den Fokus, denn: Frauenherzen schlagen anders! Das bedeutet nicht, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen als gering einzuschätzen sind, ganz im Gegenteil: Sie sind die häufigste Todesursache bei Frauen – 2024 starben deutschlandweit rund 179.000 Frauen daran – mehr als an allen Krebserkrankungen zusammen. Trotzdem wird das Herzerkrankungsrisiko bei Männern laut Leitlinie ab 40 Jahren untersucht, bei Frauen erst ab 50. Dabei zeigen Frauen häufig vergleichsweise untypische Beschwerden, und es gibt Risiken, die es bei Männern gar nicht gibt oder die Frauen deutlich häufiger treffen. Der Vortrag zeigt an zwei Beispielen, wie verschiedene Risiken aussehen können und nennt vier Dinge, die jede Frau für sich selbst präventiv tun kann.</p>

<p>Genderaspekte verändern die Sichtweise, Diagnostik und Therapie verschiedenster medizinischer Disziplinen. Die Endokrinologie geht ebenfalls geschlechtsspezifisch auf die häufig interdisziplinäre Spurensuche. Die Besucher:innen der Nachtvorlesung am 1. Oktober erfahren im Vortrag von Dr. Susanne Theis (Klinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit) unter anderem, dass auch die Herz-Kreislauf-Gesundheit durch Hormone beeinflusst werden kann, wie eng Hormonhaushalt und Stoffwechsel zusammenhängen und warum ein Blick auf die Hormone frühzeitig vor Erkrankungen schützen kann. Die Referentin erläutert pathologische Ereignisse der gynäkologischen Endokrinologie, wie beispielsweise ein vorzeitiges Nachlassen der Eierstockfunktion bereits vor dem 40. Lebensjahr, häufig auch als „vorzeitige Wechseljahre“, im Fachjargon als Prämature Ovarialinsuffizienz (POI) bezeichnet. Sie erklärt zudem, was passiert, wenn Hormone, Eierstockfunktion und Stoffwechsel gemeinsam aus dem Takt geraten, es also zu einem Polyendokrinen Metabolischen Ovarialsyndrom (PMOS, ehemals PCOS) kommt, und welche Langzeitfolgen Patientinnen vermeiden können, wenn sie rechtzeitig diagnostiziert und behandelt werden.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Die Programme im Einzelnen:</strong></p>

<p><strong>24. September 2026: „Kluge Frauen im #TeamUM für umfassende Spitzenmedizin“</strong></p>

<p>Einführung und Moderation:<br>
Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand</p>

<p>Referentinnen</p>

<ul>
	<li>Univ.-Prof. Dr. Corinna Grasemann (Klinik für Kinder- und Jugendmedizin):<br>
	Seltene Erkrankungen im Kindesalter – Spitzenmedizin trifft Forscherdrang<br>
	&nbsp;</li>
	<li>Univ.-Prof. Dr. Nana-Maria Wagner (Klinik für Anästhesiologie):<br>
	Schwerverletzt nach Verkehrsunfall – die Anästhesiologie begleitet zurück ins Leben<br>
	&nbsp;</li>
	<li>Univ.-Prof. Dr. Annette Hasenburg (Klinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit):<br>
	Prävention in der Gynäkologischen Onkologie<br>
	&nbsp;</li>
</ul>

<p><strong>1. Oktober 2026: </strong><strong>„Kluge Frauen im #TeamUM und gendersensible Präventionsmedizin“</strong></p>

<p>Einführung und Moderation:<br>
Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand</p>

<p>Referentinnen</p>

<ul>
	<li>Univ.-Prof. Dr. Verena Prokosch (Augenklink):<br>
	Volkskrankheit „Grüner Star“: Was ist das?</li>
	<li>PD Dr. Katja Buschmann (Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie):&nbsp;<br>
	„Frauenherzen schlagen anders" — Von der Erkenntnis zur Prävention</li>
	<li>Dr. Susanne Theis (Klinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit):<br>
	Faktencheck gynäkologische Endokrinologie oder was haben Hormone mit Prävention zu tun?!</li>
</ul>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Alle Expertinnen stehen im Anschluss an die Vorträge für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung, moderiert wird die Runde von AZ-Redakteur Michael Bermeitinger. Anschließend besteht die Möglichkeit, sich bei Brezeln und Getränk dem informellen Nachgespräch und Gedankenaustausch zu widmen. </strong></p>

<p><strong>Die Nachtvorlesung 2.0 findet in Kooperation mit der Medizinischen Gesellschaft Mainz statt.</strong></p>

<p><strong>Weitere Informationen: </strong><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/veranstaltungen/terminhinweise.html" target="_blank">Terminhinweise – Universitätsmedizin Mainz</a></p>

<p class="MsoBodyText">&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong></p>

<p>Barbara Reinke, Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-7428, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p class="Flietextreg10pt">&nbsp;</p>
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                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>I. Medizinischen Klinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</category>
                            
                                <category>III. Medizinischen Klinik und Poliklinik - Hämatologie und medizinische Onkologie</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Medizinische Gesellschaft Mainz</category>
                            
                                <category>Augenklinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Unfallchirurgie</category>
                            
                                <category>Fachbereich Medizin</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Anatomie und Zellbiologie?</category>
                            
                                <category>Interdisziplinäres gynäkologisches Krebszentrum</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) II</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-8035</guid>
                        <pubDate>Mon, 14 Sep 2026 12:08:53 +0200</pubDate>
                        <title>PD Dr. Ulrich Betz auf der Liste der 75 bedeutendsten Physiotherapeut:innen weltweit</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/pd-dr-ulrich-betz-auf-der-liste-der-75-bedeutendsten-physiotherapeutinnen-weltweit.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Direktor des <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/physikalische-therapie/index.html" target="_blank">Instituts für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation</a> der UM,&nbsp;PD Dr. Ulrich Betz, wurde vom&nbsp;Weltverband für Physiotherapie&nbsp;als einer der 75 bedeutendsten Physiotherapeut:innen weltweit ausgezeichnet. Unter dem Titel „75 noteworthy physiotherapists“ stellt der Verband anlässlich seines 75-jährigen Bestehens über einen Zeitraum von 75 Tagen täglich eine herausragende Persönlichkeit auf seinen Social Media-Plattformen und auf seiner Website vor.</p>

<p><a href="https://world.physio/about-us/75-noteworthy-physiotherapists-recipients" target="_blank" class="btn btn-outline-danger" rel="noreferrer">Mehr erfahren</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Institut für physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation</category>
                            
                                <category>Physikalische Therapie</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-8032</guid>
                        <pubDate>Mon, 14 Sep 2026 10:25:00 +0200</pubDate>
                        <title>25. Jubiläums-Teddyklinik der Universitätsmedizin Mainz öffnet vom 15. bis zum 17. Oktober 2026 ihre Türen – Familientag am  17. Oktober 2026 mit verpflichtender Voranmeldung</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/24-teddyklinik-der-universitaetsmedizin-mainz-oeffnet-vom-23-bis-zum-25-oktober-2025-ihre-tueren-familientag-am-25-oktober-2025-mit-verpflichtender-voranmeldung-1.html</link>
                        <description>Wenn Teddy zum Patienten wird: Teddyklinik Mainz soll Kindern spielerisch die Angst vor dem Arztbesuch nehmen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Ein Arztbesuch kann für Kinder aufregend und manchmal auch beängstigend sein: Was passiert, wenn ich untersucht werde? Tut die Behandlung weh? Wer kümmert sich um mich? In der Mainzer Teddyklinik dürfen Kinder diese Erfahrung ganz ohne Sorgen erleben: Gemeinsam mit ihrem Kuscheltier als „Patienten“ lernen sie spielerisch die Abläufe im medizinischen Alltag kennen. Zum 25-jährigen Jubiläum der Teddyklinik schlüpfen Studierende der Human- und Zahnmedizin sowie der Pharmazie der Universitätsmedizin Mainz auch in diesem Jahr in die Rolle von Teddydoktoren. Gemeinsam mit den Kindern untersuchen und verarzten sie deren Kuscheltiere. Die diesjährige Sprechstunde für Familien findet am 17. Oktober 2026 </strong><strong>von 09.00 bis 15.00 Uhr in den Räumlichkeiten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Isaac-Fulda-Allee 2c im Stadtteil Hartenberg-Münchfeld) statt. Teilnehmen können Kinder ab drei Jahren in Begleitung eines Erwachsenen. Eine Voranmeldung über die Website </strong><a href="http://www.teddyklinik-mainz.de" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>www.teddyklinik-mainz.de</strong></a><strong> ist zwingend erforderlich. Anmeldestart ist der 12. Oktober 2026.</strong></p>

<p class="MsoHeader">Das Teddydoktoren-Team der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) lädt Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren vom 15. bis zum 17. Oktober 2026 herzlich zur 25. Mainzer Jubiläums-Teddyklinik ein. In verschiedenen Behandlungsstationen können sie gemeinsam mit den Studierenden der Human- und Zahnmedizin sowie der Pharmazie<strong> </strong>ihre mitgebrachten Kuscheltiere untersuchen und versorgen. Im Mittelpunkt steht die kindgerechte Begegnung mit medizinischen Abläufen. Durch die spielerische Auseinandersetzung sollen Ängste abgebaut und positive Assoziationen geschaffen werden. „Die Teddyklinik ist ein nicht mehr wegzudenkendes Herzensprojekt unserer Medizinstudierenden. Das spielerische Untersuchen und Verarzten der Kuscheltiere nimmt den Kindern die Angst vor Arzt- und Krankenhausbesuchen. Diese positiven Erfahrungen schaffen von klein auf Sicherheit und Vertrauen und können den Kindern helfen, medizinische Untersuchungen später selbst entspannter zu erleben. Das erleichtert natürlich auch unseren Alltag in der Kinderklinik“, betont Univ.-Prof. Dr. Corinna Grasemann, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p class="MsoHeader">In der Teddyklinik erleben die Kinder den typischen Ablauf einer medizinischen Behandlung, ohne selbst betroffen zu sein: Gemeinsam mit den Teddydoktoren erheben sie die Krankengeschichte ihres Kuscheltiers, messen Fieber, legen Verbände an und führen, je nach Diagnose, weitere Untersuchungen durch. Für kompliziertere Fälle stehen ein Teddy-Röntgen, ein Teddy-CT sowie ein Teddy-EKG bereit. Den Ablauf einer Blutspende lernen die Kinder an einem Blutspende-Teddy kennen. Auch ein Blutbild wird gemeinsam angeschaut. Die Zahngesundheit ihrer Stofftiere prüfen sie in der Zahnklinik. An einer Pharmazie-Station können die Kinder zudem Salben anmischen. Ein besonderes Highlight ist die Teddy-OP-Show, bei der die Ursache mysteriöser Bauchschmerzen von Teddy Benni gefunden und behandelt wird. Zum Abschluss geht es in die Teddy-Apotheke, wo Rezepte für „Schmerz-weg-Spritzen“ oder „Gute-Laune-Drops“ eingelöst werden können, um die Kuscheltiere auch zu Hause liebevoll weiter zu versorgen.</p>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Familientag am 17. Oktober 2026 mit verpflichtender Voranmeldung </strong></p>

<p class="MsoHeader">Am 15. und 16. Oktober 2026 findet die Teddyklinik für zuvor angemeldete Kindergartengruppen statt. Diese Termine sind bereits vollständig ausgebucht.</p>

<p class="MsoHeader">Auch ohne Kindergartengruppe können Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren mit ihren Eltern oder anderen erwachsenen Begleitpersonen die Teddyklinik besuchen, um ein verletztes oder erkranktes Kuscheltier untersuchen und verarzten zu lassen: Das Teddydoktoren-Team bietet am Samstag, 17. Oktober 2026, von 09.00 bis 15.00 Uhr eine Sprechstunde in den Räumlichkeiten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Isaac-Fulda-Allee 2c im Stadtteil Hartenberg-Münchfeld) an. Um lange Wartezeiten möglichst zu vermeiden, ist für den Familientag zwingend eine vorherige Anmeldung erforderlich. Interessierte können sich ab dem 12. Oktober 2026 über die Website der Teddyklinik Mainz unter <a href="http://www.teddyklinik-mainz.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.teddyklinik-mainz.de</a> für den Familientag anmelden und einen Sprechstunden-Zeit-Slot buchen.</p>

<p class="MsoHeader">Die Teddydocs freuen sich darauf, auch in diesem Jahr wieder mehr als 1.100 Plüschtiere zu versorgen.</p>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Vertreter:innen der Medien sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung zu besuchen. Für Ton- und Bildaufnahmen bitten wir Sie, am 15. oder 16. Oktober 2026 ab 10.00 Uhr vor Ort zu sein. Wir bitten um einen redaktionellen Terminhinweis und eine Ankündigung im Veranstaltungskalender.</strong></p>

<p><br>
<strong>Kontakt Teddyklinik Mainz:</strong><br>
Aylin Gökce<br>
Presseteam der Teddyklinik Mainz<br>
Telefon 0155 68390602<br>
<a href="mailto:presse-teddyklinik@students.uni-mainz.de">E-Mail</a><br>
<br>
<strong>Pressekontakt Universitätsmedizin Mainz:</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<br>
<strong>Über die Teddyklinik Mainz&nbsp;</strong><br>
Bei der Teddyklinik handelt es sich um ein studentisch organisiertes, bundesweites Projekt zur aktiven Gesundheitsvorsorge unter der Trägerschaft des Vereins zur Förderung der medizinischen Ausbildung in Rheinland-Pfalz e.V. Zudem steht das Projekt unter der Schirmherrschaft der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Mainz. Die Studierenden der Human- und Zahnmedizin sowie der Pharmazie (vom 1. bis zum 12. Semester) veranstalten die Teddyklinik in Mainz bereits zum 25. Mal. Weitere Informationen im Internet unter <a href="http://www.teddyklinik-mainz.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.teddyklinik-mainz.de</a>.<br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-8029</guid>
                        <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Krebs-Patiententag 2026: Das UCT Mainz informiert und vernetzt</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/krebs-patiententag-2026-das-uct-mainz-informiert-und-vernetzt.html</link>
                        <description>Einladung zu Vorträgen, Workshops, Infoständen und Gesprächsangeboten am Samstag, 19. September 2026, ab 10.00 Uhr</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Samstag, den 19. September 2026, lädt das Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen Mainz (UCT Mainz) der Universitätsmedizin Mainz gemeinsam mit der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V. und onkologischen Selbsthilfegruppen zum Krebs-Patiententag 2026 ein. Unter dem Motto „Krebs begegnen – Hoffnung stärken – Leben gestalten“ erwartet die Besucher:innen ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Workshops, Informationsständen, Gesprächsangeboten und einer Führung durch die Radioonkologie. Besonderer Anlass des diesjährigen Krebs-Patiententag ist zudem das 15-jährige Bestehen des UCT Mainz. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Gordon Schnieder. Sie findet von 10.00 Uhr bis 15.30 Uhr im Gebäude 102 der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz) statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Der Eintritt ist frei.</strong></p><p class="MsoHeader">Krebserkrankungen sind die zweithäufigste Todesursache in Deutschland, mit mehr als eine halbe Million Neuerkrankungen pro Jahr. Eine Diagnose verändert das Leben grundlegend und stellt eine große Herausforderung und Belastung für Betroffene und ihre Familien dar. Der Krebs-Patiententag richtet sich darum an Menschen mit Krebs, ihre Angehörigen und alle Interessierten. Expert:innen aus Medizin, Psychoonkologie und Beratung sowie Vertreter:innen onkologischer Selbsthilfegruppen informieren über aktuelle Entwicklungen der Krebsmedizin, beantworten Fragen und bieten Unterstützung für den Umgang mit einer Krebserkrankung. Snacks und Getränke stehen während der Veranstaltung kostenfrei zur Verfügung.</p><p class="MsoHeader">Das Vormittagsprogramm beginnt mit einem Rückblick auf 15 Jahre UCT Mainz und einem Ausblick darauf, wie sich die Onkologie weiterentwickelt. Weitere <strong>Vorträge</strong> beschäftigen sich mit der Bedeutung des Mikrobioms für Krebserkrankungen sowie mit dem aktuellen Forschungsstand und zeigen, welche Erkenntnisse heute schon für die Behandlung genutzt werden. Zudem geht es um die Erfahrungen von Selbsthilfegruppen, Resilienz und Tipps für ein Leben mit Krebs sowie um die Bedeutung von Bewegung bei Krebserkrankungen.</p><p class="MsoHeader">Am Nachmittag informieren Expert:innen der<strong> Organkrebszentren </strong>in Vorträgen und an Ständen<strong> </strong>über aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Schwerpunkte sind personalisierte Krebsmedizin, zelluläre Immuntherapien bei Blutkrebs und Lymphomen, Lungenkrebs, gastrointestinale und gynäkologische Krebserkrankungen, familiäre Risiken für Brust- und Eierstockkrebs, Hautkrebs sowie Krebserkrankungen der Knochen und Weichteile.</p><p class="MsoHeader">Verschiedene <strong>Workshops</strong> laden zu persönlichem Austausch und zu praktischen Übungen ein. Auf dem Programm stehen Ernährung und Bewegung bei Krebs, der Umgang mit Ängsten, Unterstützungsangebote für Angehörige und die ambulante psychosoziale Unterstützung. Außerdem erfahren Interessierte, wie sie ihre Erfahrungen aktiv in Krebsforschung und Versorgung einbringen können. Zudem gibt eine <strong>Führung</strong> durch die Radioonkologie Einblicke in moderne Technik, Präzision und Patientensicherheit bei der Strahlentherapie.</p><p class="MsoHeader">Ergänzend stellen auf der <strong>Fachausstellung</strong> während des gesamten Patiententags Selbsthilfegruppen, Fachkliniken und weitere Einrichtungen des Gesundheitswesens ihre Angebote vor und stehen für Gespräche zur Verfügung.</p><p class="MsoHeader"><strong>Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei – wir bitten um eine Anmeldung unter: </strong><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/krebs-patiententag2026" target="_blank"><strong>https://www.unimedizin-mainz.de/krebs-patiententag2026</strong></a></p><p class="MsoHeader">&nbsp;</p><p class="MsoHeader"><strong>Als Vertreter der Medien laden wir Sie herzlich zur Berichterstattung über den Krebs-Patiententag ein.</strong><br><strong>Wir bitten zudem um einen redaktionellen Terminhinweis oder eine Ankündigung im Veranstaltungskalender.</strong></p><p class="MsoHeader">&nbsp;</p><p class="MsoHeader"><strong>Informationen in Kurzform:</strong><br>Krebs-Patiententag 2026<br>Datum: Samstag, 19. September 2026, 10.00 – 15.30 Uhr<br>Ort: großer Hörsaal und Foyer der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit der Universitätsmedizin Mainz, Gebäude 102 (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz)</p><p class="MsoHeader">&nbsp;</p><p class="MsoHeader"><strong>Weitere Informationen und Anmeldung:</strong><br><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/uct/patienten-angehoerige/veranstaltungen-fuer-patienten/patiententag-2026.html" target="_blank">https://www.unimedizin-mainz.de/uct/patienten-angehoerige/veranstaltungen-fuer-patienten/patiententag-2026.html</a></p><p class="MsoHeader">&nbsp;</p><p class="MsoHeader">&nbsp;</p><p class="MsoHeader"><strong>Kontakt:</strong></p><p class="MsoHeader">Dr. Karin Dietrich<br>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen Mainz (UCT Mainz)<br>Universitätsmedizin Mainz<br>Telefon 06131 - 17 5198<br><a href="mailto:karin.dietrich@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p><p class="MsoHeader">&nbsp;</p><p class="MsoHeader"><strong>Pressekontakt:</strong></p><p>Nadine Berger M. Sc.<br>Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>Telefon 06131 17-8343<br><a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) II</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-8027</guid>
                        <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Arthrose im Fokus: Individuelle Behandlung – sicher und präzise, mit und ohne Operation</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/rueckenschmerz-wenn-das-kreuz-zum-fluch-wird-expertinnen-der-universitaetsmedizin-mainz-zeigen-was-bei-rueckenproblemen-wirklich-hilft-1.html</link>
                        <description>Informationsabend am 30. September 2026 bietet Einblicke in moderne Therapieoptionen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOU) der Universitätsmedizin Mainz lädt alle Interessierten am Mittwoch, 30. September 2026, zum Informationsabend „Arthrose im Fokus: Individuelle Behandlung – sicher und präzise, mit und ohne Operation“ ein. In Vorträgen erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über moderne konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten und können anschließend im direkten Austausch mit den Expert:innen individuelle Fragen stellen. Die Veranstaltung findet von 16.45 Uhr bis 19.00 Uhr im Großen Hörsaal im Gebäude 505 der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz) statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Anmeldung per E-Mail bis zum 25. September 2026 ist erforderlich.</strong></p>

<p>Arthrose gehört zu den häufigsten Gelenkerkrankungen. Sie kann den Alltag erheblich einschränken und zu Schmerzen beim Gehen, Treppensteigen oder Aufstehen sowie zu einer nachlassenden Beweglichkeit führen. Mit Hilfe einer modernen und auf die persönlichen Bedürfnisse der Patient:innen abgestimmten Arthrosebehandlung können diese Beschwerden gelindert und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig verbessert werden. Wann konservative Therapien ausreichen, wann eine Operation sinnvoll werden kann und welche Möglichkeiten die moderne Endoprothetik heute bietet, erfahren Interessierte im Rahmen eines Informationsabends im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Orthopädie &amp; Unfallchirurgie hautnah“ am 30. September 2026 an der Universitätsmedizin Mainz (Großer Hörsaal Geb. 505).</p>

<p>Unter dem Motto „Arthrose im Fokus: Individuelle Behandlung – sicher und präzise, mit und ohne Operation“ geben Expert:innen des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOU) der Universitätsmedizin Mainz verständliche Einblicke in aktuelle Therapieoptionen, zeigen die Bedeutung von Bewegung und Ernährung auf und erläutern, wann ein Gelenkersatz sinnvoll sein kann. Darüber hinaus stellen sie innovative Technologien wie die patientenindividuelle Prothetik – aus dem 3 Druck – und Robotik-gestützte Operationsverfahren vor, die eine besonders präzise Planung und Durchführung ermöglichen.</p>

<p>Im Anschluss an die Vorträge haben die Teilnehmenden Gelegenheit, im direkten Austausch mit den Expert:innen ihre persönlichen Fragen zu stellen.</p>

<p><strong>Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung muss bis zum 25. September 2026 per E-Mail an </strong><a href="mailto:zou-info@unimedizin-mainz.de"><strong>zou-info@unimedizin-mainz.de</strong></a><strong> (Betreff: Anmeldung Patientenveranstaltung ZOU 30.09.2026) erfolgen.</strong></p>

<p class="MsoHeader">Der Eingang der E-Mail gilt als Anmeldung. Eine Benachrichtigung erfolgt nur, falls die Teilnahme aufgrund voller Belegung nicht mehr möglich ist.<br>
&nbsp;</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong>Das Programm im Detail:</strong></p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>16.45 Uhr:</em></strong> Veranstaltungsbeginn mit Imbiss</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>17.00 Uhr:</em></strong> Eröffnung und Begrüßung<br>
(Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Drees, Direktor Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie – ZOU)</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>17.10 Uhr:</em></strong> Das eigene Knie erhalten – Ernährung, Bewegung und Sport bei Arthrose<br>
(PD Dr. med. Tobias Nowak, Leitender Oberarzt und verantwortlicher Leiter Wirbelsäulenchirurgie ZOU)</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>17.40 Uhr:</em></strong> Von der Achskorrektur bis zur Knorpelregeneration – Neue Möglichkeiten jenseits der Prothese<br>
(PD Dr. med. Yama Afghanyar, Funktionsoberarzt Bereich Knie- und Fußchirurgie ZOU)</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>18.10 Uhr:</em></strong> Individualisierte Kniegelenke durch moderne Prothesen und Techniken<br>
(Dr. med. Thomas Klonschinski, Geschäftsführender Oberarzt und stellvertretender Verantwortlicher des EndoProthetikZentrums der Maximalversorgung des ZOU)</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>18.40 Uhr:</em></strong> Schritt für Schritt zur passenden Therapie – Modere OP-Verfahren mit roboterunterstützter Präzision<br>
(Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Drees)</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>19.00 Uhr:</em></strong> Ende der Veranstaltung</p>

<p class="MsoBodyText2">&nbsp;</p>

<p><strong>Vertreter:innen der Medien sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.</strong></p>

<p><strong>Gerne vermitteln wir Ihnen im Vorfeld Interviewpartner:innen.</strong></p>

<p><strong>Wir bitten um einen redaktionellen Terminhinweis und eine Ankündigung im Veranstaltungskalender.</strong></p>

<p class="MsoBodyText2"><br>
Weitere Informationen zum Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Mainz gibt es im Internet unter <a href="http://www.unimedizin-mainz.de/zou" target="_blank">www.unimedizin-mainz.de/zou</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Unfallchirurgie</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Orthopädie</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-8017</guid>
                        <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Zukunftscluster curATime startet in die zweite Umsetzungsphase</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/zukunftscluster-curatime-erhaelt-foerderung-fuer-zweite-umsetzungsphase-personalisierte-therapiekonzepte-gegen-herz-kreislauf-erkrankungen-2.html</link>
                        <description>Kick-off in Kaiserslautern bringt Partner aus Forschung, Klinik und Industrie zusammen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader">GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG VON TRON, UM UND DFKI<br>
<br>
<strong>Der Zukunftscluster curATime – Cluster für Atherothrombose und Individualisierte Medizin ist feierlich in die zweite vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Umsetzungsphase gestartet. Die Mission des gemeinsam von der TRON gGmbH, der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) entwickelten Zukunftsclusters ist es, innovative Lösungen für die Prävention und Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen zu entwickeln, um die Lebensqualität von Millionen Patient:innen nachhaltig zu verbessern. Bei einem Kick-off-Event am DFKI in Kaiserslautern kamen die Projektpartner des Clusters erstmals in der neuen Förderperiode zusammen. Im Mittelpunkt standen der persönliche Austausch und die Vernetzung innerhalb des Innovationsökosystems sowie ein gemeinsamer Ausblick auf die kommenden Herausforderungen und Ziele.</strong></p>

<p>Im Rahmen der Veranstaltung würdigte Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, die Bedeutung von curATime für den Innovationsstandort Rheinland-Pfalz und die Gesundheitsversorgung der Zukunft: „<em>Der Zukunftscluster curATime zeigt eindrucksvoll, welche Innovationskraft in Rheinland-Pfalz entsteht, wenn exzellente medizinische Forschung, Künstliche Intelligenz und starke Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammenkommen. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst schnell in konkrete Verbesserungen für die Patientinnen und Patienten zu übersetzen. Die zweite Umsetzungsphase von curATime ist dafür ein wichtiger Schritt und zugleich ein starkes Signal für Rheinland-Pfalz als leistungsfähigen Wissenschafts-, Gesundheits- und Innovationsstandort. Daher stellt mein Haus dem Cluster auch für die zweite Förderphase eine flankierende finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 1 Million Euro zur Verfügung</em>“, so Minister Clemens Hoch.</p>

<p>Auch Univ.-Prof. Dr. Stefan Müller-Stach, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftliche Karrierewege der JGU, betont die innovative Leistungsfähigkeit des Clusters: „<em>Die Bewilligung der zweiten Förderphase durch das Bundesforschungsministerium bestätigt die hohe wissenschaftliche Qualität in curATime. Für die JGU ist der Zukunftscluster ein hervorragendes Beispiel für das große translationale Potenzial der engen Verzahnung von biomedizinischer Forschung mit Informatik, Künstlicher Intelligenz und datengetriebenen Methoden. Entscheidend ist, dass daraus neue Ansätze für Prävention, Diagnostik und Therapie entstehen, die in enger Zusammenarbeit mit starken Industriepartnern möglichst schnell ihren Weg in die klinische Anwendung finden.</em>“</p>

<p>Eröffnet wurde die Kick-off-Veranstaltung durch Prof. Dr. Andreas Dengel, Geschäftsführender Direktor des DFKI Kaiserslautern: „<em>In der zweiten Förderphase von curATime bauen wir auf den gewonnenen Erkenntnissen auf und nutzen KI-gestützte Forschung, um kardiovaskuläre Erkrankungen besser zu verstehen, Risiken früher zu erkennen und Therapien individueller zu gestalten. Das DFKI bringt in diesem Verbund seine Kompetenzen in der Analyse komplexer medizinischer Daten, in erklärbaren Modellen und in intelligenten Assistenzsystemen ein – immer mit dem Ziel, medizinische Entscheidungen wissenschaftlich fundiert zu unterstützen.</em>“ Im Anschluss hatten zahlreiche Partnerorganisationen die Möglichkeit, sich vorzustellen. Eingebettet waren diese Vorträge in die vier eng miteinander vernetzten Innovationsfelder, in denen curATime seine Aktivitäten bündelt: curAIdent liefert die wissenschaftlichen Targets, z. B. mithilfe von Einzelzelltechnologien, Omics-Verfahren und KI-gestützten Analysemethoden. curATreat übersetzt die Erkenntnisse in RNA-basierte Therapieansätze und bringt sie in die klinische Entwicklung ein. curATech stellt die Plattformen zur Datenintegration, KI-gestützten Analyse, Bildgebung und Automation bereit, mit denen diese Targets datengestützt analysiert und weiterentwickelt werden. curAInnovate sichert die Strukturen für ein leistungsfähiges Innovationsumfeld, eine nachhaltige Verwertung, Transfer sowie Aus- und Weiterbildung. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, neue Ansätze zur Prävention, Diagnostik und Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen schneller in die medizinische Anwendung zu überführen. Ein besonderes Highlight bildete die Ausstellung innovativer Demonstratoren und Exponate aus dem Cluster: Von KI-gestützten Bewegungserfassungen über adaptive Exoskelette bis hin zu digitalen Anwendungen für Herzkreislaufpatient:innen war die Bandbreite groß und verdeutlichte anschaulich die Innovationskraft in der Verbindung von digitalen Technologien, Künstlicher Intelligenz und personalisierter Medizin.</p>

<p>„<em>Atherothrombose-bedingte kardiovaskuläre Erkrankungen zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Dementsprechend groß ist der Bedarf an erfolgreichen medizinischen Lösungen. Die Fortführung von curATime in einer zweiten Förder- und Umsetzungsphase bietet die Möglichkeit, die zukunftsweisende Forschungsarbeit der Universitätsmedizin Mainz in diesem Bereich weiter voranzutreiben, um gemeinsam mit den Projektpartnern individuell ausgerichtete diagnostische, präventive und therapeutische Konzepte für die Patient:innen zu entwickeln und in die Krankenversorgung zu bringen</em>“, so Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p>In einer Podiumsdiskussion zum Thema „Kollaboration lernen und verstehen, um von der Theorie zur Heilung zu kommen“ blickten Vertreter:innen des Clusters auf die Erfolge der ersten Förderphase zurück und diskutierten die wissenschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre. Dabei wurde deutlich, dass die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Gesundheitsversorgung und Wirtschaft ein entscheidender Erfolgsfaktor für den Transfer innovativer Lösungen in die Praxis bleibt.</p>

<p>Den Abschluss bildete ein gemeinsames Get-together, bei dem alle Projektbeteiligten die Gelegenheit nutzten, bestehende Kooperationen zu vertiefen, neue Kontakte zu knüpfen und die Vernetzung innerhalb des Innovationsökosystems weiter auszubauen. Clustersprecher von curATime und Leiter des Departments for Cardiovascular Therapeutics am TRON, Prof. Dr. Johnny Kim, fasste den Tag so zusammen: „<em>curATime ist erfolgreich in die zweite Förderphase gestartet. Aus einer gemeinsamen Vision ist ein starkes Netzwerk aus Wissenschaft, Medizin und Industrie entstanden. Dieser Meilenstein ist für uns Ansporn, unser internationales Innovationsökosystem weiter zu stärken und unsere Ziele gemeinsam konsequent zu verfolgen, um die Versorgung von Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern.</em>“</p>

<p>Die Zukunftscluster-Initiative (Clusters4Future) ist eine 2019 gestartete Fördermaßnahme des BMFTR zur Stärkung des Wissens- und Technologietransfers. Mit dem regionalen Ansatz der Clusterförderung sollen Zukunftscluster ganz neu entstehen, zudem soll das innovative Potenzial einer Region ausgeschöpft und weiterentwickelt werden. Ziel ist es, technologische sowie soziale Innovationen schneller in den Alltag der Menschen zu bringen. Gleichzeitig sollen die Zukunftscluster dazu beitragen, den Standort Deutschland in Forschung und Entwicklung national und international weiter voranzubringen. curATime erhält für die dreijährige zweite Umsetzungsphase eine Fördersumme von insgesamt 15 Millionen Euro.</p>

<p>Weitere Informationen zu curATime: <a href="http://www.curatime.org" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>www.curatime.org</strong></a></p>

<p><img 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style="height:82px; width:237px"></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><br>
<strong>Kontakt: </strong></p>

<p>Moritz Muhl, Cluster- &amp; Liaisonmanager, TRON gGmbH<br>
Telefon 06131 2161-505, <a href="mailto:info@curatime.org">E-Mail</a></p>

<p>Veronika Wagner, Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8391, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>Christian Heyer, Leiter Unternehmenskommunikation, DFKI Kaiserslautern<br>
Telefon 0631 20575-1710, <a href="mailto:communications-kl@dfki.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Über die TRON gGmbH </strong><br>
Die TRON gGmbH (Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gGmbH) ist ein international anerkanntes Institut für translationale Forschung mit Sitz in Mainz, das neue Diagnostika und Wirkstoffe zur immuntherapeutischen Behandlung von Krebs, Infektionskrankheiten, kardiovaskulären Erkrankungen und anderen schweren Erkrankungen mit hohem medizinischem Bedarf entwickelt. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Genomik und Immunologie zur Entwicklung neuartiger Plattformen für personalisierte Therapiekonzepte und der Identifizierung und Validierung aussagekräftiger Biomarker. Dem Translationskonzept folgend werden innerhalb der TRON gGmbH innovativen Ideen aus der Grundlagenforschung schnell und effizient die Wege in die klinische Anwendung geebnet. In Zusammenarbeit mit akademischen Partnern und der Industrie steht TRON an der Spitze der innovativen Wirkstoffentwicklung. Weitere Informationen unter <a href="http://www.tron-mainz.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.tron-mainz.de</a>.</p>

<p><br>
<strong>Über das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)</strong><br>
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) wurde 1988 als gemeinnützige Public-Private-Partnership (PPP) gegründet. Es unterhält Standorte in Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen, Niedersachsen und Darmstadt, Labore in Berlin und Lübeck, sowie eine Außenstelle in Trier. Das DFKI verbindet wissenschaftliche Spitzenleistung und wirtschaftsnahe Wertschöpfung mit gesellschaftlicher Wertschätzung. Das DFKI forscht seit über 35 Jahren an KI für den Menschen und orientiert sich an gesellschaftlicher Relevanz und wissenschaftlicher Exzellenz in den entscheidenden zukunftsorientierten Forschungs- und Anwendungsgebieten der Künstlichen Intelligenz. In der internationalen Wissenschaftswelt zählt das DFKI zu den wichtigsten „Centers of Excellence“. Aktuell forschen ca. 1.400 Mitarbeitende aus über 76 Nationen an innovativen Software-Lösungen. Weitere Informationen unter <a href="http://www.dfki.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dfki.de</a>.<br>
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                                <category>Department für Herz-, Lungen- und Gefäßmedizin</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Institut für Immunologie</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie I - Allgemeine Kardiologie</category>
                            
                                <category>Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH)</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie</category>
                            
                                <category>Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene</category>
                            
                                <category>Präventive Kardiologie und medizinische Prävention (PKMP)</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum für Immuntherapie (FZI)</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 08:39:50 +0200</pubDate>
                        <title>Es fließt echtes Blut im Staatstheater Mainz</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/es-fliesst-echtes-blut-im-staatstheater-mainz.html</link>
                        <description>Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz ruft zum Blutspendetermin im Glashaus auf</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Blutspenden im Schatten des Doms: Am 18. und 19. September kann der Bummel in Mainz mit einer guten Tat verbunden werden. Im Glashaus des Staatstheaters Mainz hat die Transfusionzentrale ihre Blutentnahmestation aufgebaut und ruft zum Blutspenden auf. Die Aktion findet am Freitag, den 18. September von 12 bis 17 Uhr und am Samstag, den 19. September von 9 bis 14 Uhr statt. Alle gesunden Personen ab 18 Jahre, die mindestens 50 kg wiegen, können ohne Termin an beiden Tagen vorbeikommen.</strong></p>

<p>Jeden Tag sind Menschen auf Blutkonserven angewiesen – nach Unfällen, bei Operationen, während einer Krebstherapie oder aufgrund schwerer Erkrankungen. Blut kann nicht künstlich hergestellt werden. Deshalb zählt jede einzelne Spende: Denn sie kann bis zu drei Menschen helfen und einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Versorgung leisten.</p>

<p>„Wir freuen uns sehr, dass uns das Staatstheater Mainz in so prominenter Kulisse diesen Blutspende-Termin ermöglicht“, sagt Univ.-Prof. Dr. Daniela Krause, Direktorin des Institutes für Transfusionsmedizin - Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz. „Und wir hoffen natürlich, mitten in der Stadt möglichst viele Menschen auf das enorm wichtige Thema aufmerksam zu machen und vor allem neue Spenderinnen und Spender zu gewinnen.“ Diese würden dringend gebraucht, denn gerade in den Sommermonaten sinke die Blutspendebereitschaft regelmäßig, zum Beispiel, weil viele Menschen verreisen.</p>

<p>Alle Spender:innen bekommen vor der Blutentnahme noch einen kostenlosen Gesundheitscheck. Die Expert:innen der Transfusionszentrale beantworten gern medizinische Fragen. Das Blutspenden selbst dauert etwa zwanzig Minuten – und im Glashaus des Staatstheaters kann man zusätzlich noch den schönen Ausblick auf Mainz genießen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Blutspendeaktion der Transfusionszentrale Mainz im Staatstheater Mainz</strong></p>

<p>Freitag, 18. September von 12-17 Uhr und Samstag, 19. September von 9-14 Uhr<br>
Im Glashaus des Staatstheaters Mainz, Gutenbergplatz 7, 55116 Mainz</p>

<p>&nbsp;</p>

<p class="MsoNoSpacing"><strong>Kontakt</strong><strong>: </strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Daniela Krause<br>
Institut für Transfusionsmedizin - Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon: 06131 17-3210<br>
<a href="mailto:daniela.krause@unimedizin-mainz.de">E-Mail&nbsp;</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Anke Giani<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-7771<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Institut für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-7999</guid>
                        <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Internationaler Fachkräftestammtisch am 16. September</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/internationaler-fachkraeftestammtisch-vernetzen-austauschen-informieren-1.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG DER STADT MAINZ<br>
&nbsp;</h3>

<p><strong>Am 16. September 2026 findet im Stadthaus Große Bleiche der Internationale Fachkräftestammtisch statt. Unter dem Motto „Vernetzen – Austauschen – Informieren“ laden die Stadt Mainz und die Universitätsmedizin Mainz Fachkräfte aus dem In- und Ausland ein, Kontakte zu knüpfen und mehr über das Leben und Arbeiten in Mainz und der Region zu erfahren.</strong></p>

<p>Die Universitätsmedizin Mainz beschäftigt Fachkräfte aus über 100 Nationen und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Integration internationaler Fachkräfte. Die Stadt Mainz schließt sich diesem Engagement an, sowohl in ihrer kommunalen Verantwortung als auch in ihrer Funktion als Arbeitgeber:in. Gemeinsam mit dem Internationalen Recruiting der Universitätsmedizin organisieren das Büro für Interkulturelles und Arbeitsmarktförderung sowie die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Mainz bereits das dritte Stammtischtreffen.&nbsp;</p>

<p>Mit dem Fachkräftestammtisch wurde 2024 ein Raum geschaffen, in dem Fachkräfte aus verschiedensten Ländern und unterschiedlichen Bereichen, beispielsweise Medizin, Handwerk und Ingenieurwesen, miteinander ins Gespräch kommen, sich vernetzen und voneinander lernen können. Die Themen sind vielseitig: vom Austausch über Sportvereine und Kulturangebote bis hin zu Fragen rund um Kita und Schule. Ziel ist es, dass Menschen hier nicht nur Arbeit finden, sondern mit ihren Familien auch Teil der Mainzer Lebensart werden.</p>

<p>Unterstützt wird die Veranstaltung in diesem Jahr zudem von dem Unternehmen RP Solutions GmbH, einem Elektromeisterbetrieb aus Mainz, der ebenfalls internationale Fachkräfte beschäftigt. Die Elektroinstallateure sowie die Firmenleitung haben bereits an früheren Stammtischen teilgenommen und dabei interessante Einblicke gewonnen. Auf Anfrage der Stadtverwaltung Mainz zögerten die Personalverantwortlichen daher nicht lange und beteiligen sich nun aktiv an der Vorbereitung und Gestaltung des Treffens.</p>

<p>Geplant ist, das Format weiterhin in festen Abständen fortzuführen und Fachkräften einen kontinuierlichen Austausch zu ermöglichen. Unternehmen, die mit ihren Beschäftigten am Stammtisch teilnehmen oder diesen in Kooperation mitgestalten möchten, können sich gerne bei den Veranstaltenden melden.</p>

<p>Alle Fachkräfte in Mainz, mit und ohne Zuwanderungsgeschichte, die an einem Austausch mit anderen Fachkräften interessiert sind, sind herzlich eingeladen.</p>

<p>Interessierte können sich per Mail an <a href="mailto:migration.integration@stadt.mainz.de">migration.integration@stadt.mainz.de</a> anmelden – auch Kurzentschlossene ohne Anmeldung sind herzlich willkommen.</p>

<p><strong>Wann:</strong> 16. September 2026, 17.30 Uhr<br>
<strong>Wo:</strong> Stadthaus Große Bleiche 46, Eingang Löwenhofstraße 1<br>
<strong>Eintritt:</strong> Frei<br>
&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt Stadt Mainz:</strong></p>

<p>Abteilung Presse und Kommunikation<br>
Stadthaus Große Bleiche<br>
Raum 5.019<br>
Große Bleiche 46<br>
55116 Mainz</p>

<p><a href="mailto:pressestelle@stadt.mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-8008</guid>
                        <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Mainzer Wissenschaftsmarkt 2026: Forschende der Universitätsmedizin Mainz laden zu Aktionen, Workshops und Vorträgen ein</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/mainzer-wissenschaftsmarkt-2026-auch-forschende-der-universitaetsmedizin-mainz-laden-zu-aktionen-workshops-und-vortraegen-ein.html</link>
                        <description>#TeamUM bietet breites Spektrum an Wissenschaft zum Anfassen und Mitmachen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Forschung hautnah erleben – beim 24. Wissenschaftsmarkt der Mainzer Wissenschaftsallianz auf dem Platz der Mainzer Republik ist das ein ganzes Wochenende lang möglich. Am 12. und 13. September 2026 ist die Universitätsmedizin Mainz mit zahlreichen Aktionen vertreten: Besucher:innen können den Forschenden über die Schulter schauen, selbst mitmachen und von den Expert:innen auf der Bühne Neues aus der Wissenschaft erfahren. Beim „WIMA für Schulen“ am Freitag, 11. September, bringt das #TeamUM den angemeldeten Schulklassen Wissen und Wissenschaft näher. Das gesamte Wochenende des Mainzer Wissenschaftsmarktes steht unter dem diesjährigen Motto „Mensch und Regionen“.</strong></p>

<p class="MsoHeader">Beim <a href="https://www.wissenschaftsallianz-mainz.de/wissenschaftsmarkt/zelte" target="_blank" rel="noreferrer">Mainzer Wissenschaftsmarkt</a> am Samstag, 12. September, von 10 bis 18 Uhr, und Sonntag, 13. September, von 12 bis 18 Uhr, macht die Universitätsmedizin Mainz ihr Wissen an sieben Aktionsständen erlebbar.</p>

<p class="MsoHeader">„Wissenschaft lebt vom Dialog. Dabei ist es für uns entscheidend, Forschung translational zu denken, also von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung bei den Patient:innen. Der Mainzer Wissenschaftsmarkt bietet eine hervorragende Gelegenheit, Forschung für alle Menschen erlebbar zu machen, um besser zu verstehen, welchen Beitrag unsere Forschung für die Gesundheit leisten kann“, sagt Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p class="MsoHeader">Die Projekte der Universitätsmedizin Mainz sind in den Zelten Lila (L5), Cyan (C5-C8) und Orange (O3 und O5) zu finden.</p>

<p class="MsoHeader">Wie Robotik und künstliche Implantate die individualisierte Behandlung von Patient:innen verbessern können, zeigt das <strong>Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOU) </strong>anhand von Prothesen, Kunstknochen und Videos am Stand <strong>L5</strong> im Zelt Lila.</p>

<p class="MsoHeader">Im Zelt Cyan, Stand <strong>C5, </strong>stellt das <strong>Institut für Medizinische Psychologie </strong>mit einer „elektronischen Hundenase“ das Thema Darmkrebs vor. Das Gerät soll helfen, Krebszellen in der Atemluft zu erkennen. Am Nachbarstand <strong>C6</strong> informiert die <strong>Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit</strong> über Brustkrebs und erklärt an Brust-Tastmodellen eine Selbstuntersuchung. Wie ein Herz von innen aussieht und wo genau sich die einzelnen Organe im Körper befinden, zeigt das <strong>Institut für Anatomie</strong> an Stand <strong>C7. </strong>Nebendran bei den Wissenschaftler:innen des <strong>Forschungszentrums für Immuntherapie (FZI), des Sonderforschungsbereichs 1292 und des Forschungsverbundsprojekts TRR 355 </strong>können vor allem die jüngeren Besucher:innen das menschliche Immunsystem spielerisch anhand von Wimmelbildern, Malheften und Knetformen entdecken <strong>(C8)</strong>.</p>

<p class="MsoHeader">Zu einem „Maskenball“ im Zelt Orange am Stand <strong>O3</strong> lädt <strong>das Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI)</strong> ein: Hier können die Teilnehmenden die Faszination radiologischer Bilder und die Herausforderungen ihrer Deutung entdecken. Am Stand <strong>O5</strong> des <strong>Departments für Prävention und Psychosoziale Gesundheit </strong>können Besucher:innen in einem sensorischen Experiment direkt erleben, wie das Gehirn unsere körperliche Wahrnehmung beeinflusst, und in einem anonymen Kurztest mehr über ihren Umgang mit Internet, Glücksspiel oder Stress erfahren.</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Bühnenprogramm der Universitätsmedizin Mainz</strong></p>

<p class="MsoHeader">Auch auf der <strong><a href="https://www.wissenschaftsallianz-mainz.de/wissenschaftsmarkt/buehne" target="_blank" rel="noreferrer">Bühne</a></strong> des Mainzer Wissenschaftsmarktes teilen die Expert:innen der Universitätsmedizin Mainz ihr Wissen: am Samstag um 15.00 Uhr und 16.45 Uhr sowie am Sonntag um 13.00 Uhr, 13.30 Uhr, 14.00 Uhr, 14.15 Uhr und um 15.30 Uhr. In den interaktiven Vorträgen geht es um Gesundheitsvorsorge und Zahnimplantate sowie um Anatomie, die Auswirkungen von nächtlichem Verkehrslärm, Nuklearmedizin, Darmkrebs und Strahlung im Alltag.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Universitätsmedizin Mainz beim „WIMA für Schulen“</strong></p>

<p class="MsoHeader">Bereits am Freitag, 11. September 2026, findet von 8.15 bis 13.15 Uhr der <a href="https://wimafs.afhubs.com/" target="_blank" rel="noreferrer">WIMA für Schulen</a> exklusiv für vorangemeldete Schulklassen statt. Die Universitätsmedizin Mainz beteiligt sich mit fünf Workshops daran: In einem Escape Game können die Schüler:innen eine Infektion verhindern (Workshop <strong>C8 </strong>des Forschungszentrums für Immuntherapie (FZI), SFB 1292 und TRR 355)<strong>,</strong> die Anatomie des menschlichen Körpers erkunden (Workshop <strong>C7 </strong>angeboten vom Institut für Anatomie), an einer chirurgischen Übungsstation der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie OP‑Techniken lernen (Workshop <strong>G8</strong>), die Faszination radiologischer Bilder entdecken (Workshop <strong>O3</strong> des Instituts für medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik IMBEI<strong>) </strong>und das Ausbildungszentrum für Logopädie bietet die Gelegenheit, spielerisch<strong> </strong>verschiedene Dialekte kennenzulernen (Workshop <strong>O5</strong>).</p>

<p class="MsoHeader">Der Mainzer Wissenschaftsmarkt ist eine Veranstaltung der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ e.V. in Kooperation mit der Landeshauptstadt Mainz im Rahmen der gemeinsamen Initiative Wissen im Herzen. Der Eintritt ist kostenfrei.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Weitere Informationen</strong>: <a href="https://www.wissenschaftsallianz-mainz.de/wissenschaftsmarkt/2026" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.wissenschaftsallianz-mainz.de/wissenschaftsmarkt/2026</a></p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong></p>

<p>Nadine Berger<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7996</guid>
                        <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Angsterkrankungen: Forschung an der Universitätsmedizin Mainz eröffnet neue Behandlungswege</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/angsterkrankungen-forschung-an-der-universitaetsmedizin-mainz-eroeffnet-neue-behandlungswege.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Weltweit leben aktuell so viele Menschen wie noch nie mit einer psychischen Erkrankung. Das Team der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der UM unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dipl.-Psych. Katja Petrowski forscht unter anderem an sozialen Phobien sowie Panik und Ängsten. Betroffene können im Rahmen einer Studienteilnahme von kostenfreien Therapieplätzen und innovativen Behandlungen profitieren. </strong></p>

<p>„Mich fasziniert es, dass die Psyche plötzlich körperliche Symptome auslösen kann – wie zum Beispiel bei einer Panikattacke“, erzählt Professorin Katja Petrowski. Ihre Leidenschaft ist die Stress- und Angstforschung – Katja Petrowski ist eine führende Expertin in auf diesem Gebiet. „Es hat mich nach Mainz gezogen, weil die Mainzer Angststudie damals schon sehr bekannt war. Und das hat mich einfach sehr interessiert!“ Was viele nicht wissen: „Menschen, die unter solchen Problemen wie Panikattacken leiden, haben später ein erhöhtes Risiko, kardiovaskulär zu erkranken.“</p>

<p>An der UM forscht Katja Petrowski nicht nur. Sie hat in Psychologie und Soziologie habilitiert und lehrt die Mainzer Medizinstudierenden in diesen beiden Fächern: „Ich unterrichte sehr gerne. Ich möchte die Studierenden für mein Fach begeistern und ihnen zeigen, wie wichtig es für ihre spätere Tätigkeit ist!“ Die Studierenden sind im ersten, zweiten und vierten Semester und lernen an Patientenbeispielen Themen wie sozialpsychologische Aspekte von Gesundheit und Krankheit, Arzt-Patient-Beziehung und -Kommunikation oder psychobiologische Zusammenhänge.</p>

<p>Doch auch Patient:innen sind in Katja Petrowskis Team willkommen: „Wir sind ein bunt gemischtes Team aus psychologischen Psychotherapeuten und Psychologen. Im Rahmen unserer Studien bieten wir in unserer Ambulanz kostenfreie Therapien für Menschen mit Angststörungen an – auch mit Virtual Reality“, erzählt sie. „Da kommen ganz junge Patienten, die auf einmal nicht mehr alleine sein können. Oder ältere Menschen, die plötzlich nicht mehr vor die Tür gehen können, ohne eine Panikattacke zu bekommen.“</p>

<p>Die Gründe für die Zunahme psychischer Erkrankungen sind vielfältig. „Wir haben heutzutage einen signifikanten Anstieg von Angst und Depressionen. Das liegt meiner Meinung nach an wirtschaftlicher Unsicherheit, steigenden Kosten, einer immer schneller werdenden Gesellschaft und Bedrohungen wie Krieg oder Krankheit. Außerdem ist natürlich auch das Bewusstsein für die Psyche viel größer!“ Ein großes Problem ist auch aus ihrer Sicht Cannabis: „Wir haben in unseren Forschungen den Zusammenhang zwischen Cannabis und der Psyche betrachtet und es zeigte sich, dass Cannabis Panikattacken bei spezifischen Personen auslösen und zu einer Entwicklung einer Panikstörung führen kann!“</p>

<p>Daher möchte sie Betroffene ermutigen: „Melden Sie sich bei uns, wenn Sie an Ängsten leiden. Im Rahmen unserer Studien können wir Sie unterstützen!“</p>

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Mehr Infos zu möglichen Studien-Teilnahmen:</p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/medizinische-psychologie/studienteilnahme.html" target="_blank">https://www.unimedizin-mainz.de/medizinische-psychologie/studienteilnahme.html</a></p>

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                                <category>Klinik und Poliklinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie</category>
                            
                                <category>Department für Prävention und Psychosoziale Medizin</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Medizinische Psychologie und medizinische Soziologie</category>
                            
                        
                        
                            
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