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            <title>RSS-NEWS der Universitätsmedizin Mainz</title>
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            <language>de-DE</language>
            
                <copyright>News der Universitätsmedizin Mainz</copyright>
            
            
            <pubDate>Mon, 04 May 2026 00:01:42 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 04 May 2026 00:01:42 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:46:31 +0200</pubDate>
                        <title>Universitätsmedizin Mainz nimmt neuen photonenzählenden Computertomographen in Betrieb</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/universitaetsmedizin-mainz-nimmt-neuen-photonenzaehlenden-computertomographen-in-betrieb.html</link>
                        <description>Verbesserte radiologische Diagnostik und Therapie durch CT-Technologie der neuesten Generation</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Universitätsmedizin Mainz hat einen neuen photonenzählenden Computertomographen (CT) in Betrieb genommen. Das neue Gerät ermöglicht eine sehr hohe Bildauflösung und eine niedrigere Strahlenbelastung – Patient:innen profitieren so von einer sehr genauen und gleichzeitig schonenden Diagnostik und CT-gesteuerten Therapie. Vorteile bietet der neue CT vor allem in der Notfallmedizin – um Knochenbrüche und Blutungen schnell feststellen zu können – sowie in der Bildgebung bei Krebserkrankungen. Das neue Gerät ergänzt das Spektrum der vorhandenen CTs in idealer Weise.</strong></p>

<p>Die Computertomographie ist eine sehr leistungsstarke Untersuchungsmethode mit Röntgenstrahlen, bei der Schnittbilder des Körpers angefertigt werden. So können Radiolog:innen sehr genaue Aufnahmen verschiedenster Organe erzeugen – und Erkrankungen und Verletzungen genau und effizient feststellen.</p>

<p>Der neue CT der Universitätsmedizin Mainz mit dem Namen „Naeotom Alpha Prime“ ist mit modernster Detektortechnologie ausgestattet – es nutzt photonenzählende Detektoren, die gegenüber der herkömmlichen Technologie viele Vorteile bieten: Dazu zählen vor allem eine höhere Ortsauflösung sowie eine exzellente Bildqualität bei niedrigerer Strahlendosis. Solche photonenzählenden Detektoren (photon-counting detector, PCD) sind im klinischen Setting seit Ende 2021 verfügbar – die Universitätsmedizin Mainz nutzt seitdem mit dem „Naeotom Alpha“ bereits ein CT mit dieser fortschrittlichen Technologie, damals eines der ersten Geräte, die weltweit im Einsatz waren.</p>

<p>Während die Detektortechnologie somit vergleichbar ist, unterscheidet sich der neue PCD-CT vom bereits vorhandenen dadurch, dass als Quelle der Strahlung nur eine statt zwei Röntgenröhren genutzt wird – im Fachjargon Single Source gegenüber Dual Source. Das „Naeotom Alpha Prime“ ist das erste auf dem Markt verfügbare Single Source-CT mit photonenzählendem Detektor und wird erst in wenigen Kliniken in Deutschland eingesetzt. In der deutschen Notfalldiagnostik ist das Gerät sogar der erste Single Source-CT mit PCD.</p>

<p>„Das neue Single Source-Gerät ergänzt das Spektrum unserer CTs in idealer Weise – je nach Anforderung können wir nun gezielt das am besten geeignete Gerät auswählen und gleichzeitig unsere Kapazitäten ausweiten, so dass künftig noch mehr Patientinnen und Patienten von dieser modernen Untersuchungsmöglichkeit profitieren“, freut sich der Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Tobias Bäuerle. „Für eine gezielte Untersuchung des Herzens beispielsweise ist das bereits vorhandene Dual Source-CT aufgrund der schnellen Bewegung des Herzens deutlich besser geeignet. Bei anderen Anwendungen – etwas der Diagnose von Knochenbrüchen oder Tumoren – brauchen wir die Vorteile der photonenzählenden Detektortechnologie, ohne dass eine zweite Röntgenröhre nötig ist. Das neue Gerät wird daher insbesondere in der Notfallmedizin und der onkologischen Bildgebung zum Einsatz kommen.“</p>

<p>Besonders relevant sind die Vorteile der neuen Detektortechnologie – höhere Auflösung bei niedrigerer Strahlung – zum Beispiel auch für die Untersuchung von Kindern und jüngeren Patientinnen und Patienten. Zudem bedeutet die neue Auswahlmöglichkeit zwischen zwei PCD-Geräten nicht nur mehr Flexibilität in der Patientenversorgung sondern auch in der Forschung. „Hier machen wir einen großen Schritt nach vorn“, so Tobias Bäuerle. „Seit 2022 haben wir viele Beiträge zur Bildgebung des Herzens und der Leber publiziert. Mit der erweiterten Untersuchungskapazität können wir künftig mehr Menschen in klinische Studien einschließen. Wir planen beispielsweise die Untersuchung einer größeren Gruppe von onkologischen Patientinnen und Patienten. Zudem können wir die beiden CT-Systeme mit Blick auf Bildqualität im Verhältnis zur Strahlenbelastung und weitere Parameter miteinander vergleichen.“</p>

<p>„Als Querschnittsfach nimmt die Radiologie eine Schlüsselrolle in der interdisziplinären Zusammenarbeit ein – sie bildet in vielen medizinischen Disziplinen die Grundlage einer Therapieentscheidung und kann so zu einer erfolgreichen Behandlung beitragen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich. „Von dem neuen CT und den erweiterten Kapazitäten profitieren sowohl Patientinnen und Patienten als auch unsere innovative Forschung.“</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen:<br>
Bildunterschrift (v.l.n.r.)</strong>: Der neue photonenzählende Computertomograph „Naeotom Alpha Prime“ der Herstellerfirma Siemens Healthineers bietet viele Vorteile – in der Patientenversorgung wie in der Forschung. Darüber freuen sich Dr. Tilman Emrich, Petra Rieck, Univ.-Prof. Dr. Tobias Bäuerle, PD Dr. Daniel Pinto dos Santos und Christopher Rau (v.l.n.r.) von der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie.<br>
<strong>Bildquelle: </strong>Universitätsmedizin Mainz/Dominik Gruszczyk<br>
Kostenfreie Verwendung des Bildmaterials nur unter Angabe der Quelle!</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt</strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Tobias Bäuerle,<br>
Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie,<br>
Universitätsmedizin Mainz, Tel. 06131 17-7370, <a href="mailto:TobiasProf.Baeuerle@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt </strong><br>
Barbara Reinke, Stabsstelle Unternehmenskommunikation Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-7428, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>
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                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Unfallchirurgie</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für diagnostische und interventionelle Radiologie</category>
                            
                                <category>Orthopädie</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) II</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7117</guid>
                        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 09:42:30 +0200</pubDate>
                        <title>UM-Patientengeschichte: Primäre Progrediente Aphasie (PPA) – schleichender Verlust von Sprachfunktionen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/um-patientengeschichte-primaere-progrediente-aphasie-ppa-schleichender-verlust-von-sprachfunktionen.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Cathrin Otto ist an der Primären Progredienten Aphasie (PPA) erkrankt – einer seltenen, neurodegenerativen Krankheit, die zu einem schleichenden, fortschreitenden Abbau von Sprachfunktionen führt. Bis zur Diagnose durch die Expert:innen der Neuropsychiatrischen Ambulanz der UM war es ein langer Weg.</strong></p>

<p>„Viele wissen oft nicht, warum ich so rede, und denken dann, ich wäre komisch oder alkoholisiert“, erzählt Dipl. Psych. Cathrin Otto. Vor vier Jahren hat sie in der Neuropsychiatrischen Ambulanz der <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/psychiatrie/index.html" target="_blank">Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie</a> der UM die Diagnose Primäre Progrediente Aphasie (PPA) erhalten. Bei der PPA handelt es sich um eine seltene, neurodegenerative Erkrankung, die durch einen schleichenden, fortschreitenden Verlust der Sprachfähigkeit gekennzeichnet ist. Im Unterscheid zu anderen Demenzformen stehen zu Beginn der Erkrankung Wortfindungsstörungen, Wortbedeutungsverlust oder Grammatikprobleme im Vordergrund, während das Gedächtnis zunächst meist intakt bleibt. „Ich würde mir wünschen, dass Menschen beim ersten Blick einen nicht direkt in eine Schublade schieben, sondern verstehen, dass ein ungewöhnliches Verhalten mehrere Gründe haben kann“, betont Cathrin Otto.</p>

<p>Aufgrund ihrer Erkrankung kann sie ihren Beruf nicht mehr ausüben. „Ich war unglaublich gerne Psychotherapeutin. Aber ich habe schnell gemerkt, dass es nicht mehr geht“, erzählt sie. „Ich habe auch erst durch meine Patientinnen und Patienten mitbekommen, dass etwas nicht mit mir stimmt – lange vor der Diagnose. Sie haben mich darauf hingewiesen, dass ich ungewöhnliche Worte verwende oder länger brauche, um überhaupt welche zu finden.“ Bis zur Diagnose dauerte es noch zwei Jahre: „Es wäre schön, wenn mehr Ärztinnen und Ärzte von der Krankheit wissen – denn dann wäre ich vielleicht auch früher diagnostiziert worden.“</p>

<p>Alisa Düben, seit sieben Jahren Neuropsychologische Psychotherapeutin in der Neuropsychiatrischen Ambulanz der UM erläutert: „Da sich PPA unterschiedlich zeigt, fühlt sich die Diagnostik ein bisschen wie Detektivarbeit an. Wir arbeiten mit den Patient:innen nach der Diagnose in Gruppentherapien – auch gemeinsam mit den Angehörigen. Wir möchten die Betroffenen zu Expertinnen und Experten ihrer eigenen Erkrankung machen!“</p>

<p>Die Logopädin Anna-Lena Köb ist seit 10 Jahren an der UM tätig und kümmert sich in der Neuropsychiatrischen Ambulanz um Patient:innen mit Kommunikationsstörungen – dazu gehören viele Menschen mit Demenz, aber auch mit PPA. Sie erzählt: „Viele&nbsp;Betroffene sind noch berufstätig. Mit einer frühzeitigen Diagnose und einer individuellen Therapie versuchen wir, eine&nbsp;Teilhabe möglichst lange zu erhalten.“</p>

<p>Cathrin Otto wird<strong> </strong>einmal im Quartal in der Ambulanz an der UM medizinisch untersucht. Zudem ist sie bei einer Logopädin in Behandlung. „Wenn ich die Therapie nicht hätte, wäre es noch schlimmer“, sagt sie. Gerne erinnert sie sich an die Gruppentherapie in der Ambulanz zurück, die sie nach der Diagnose besucht hat: „Es war unglaublich schön, in der Gruppe zu sein. Am Ende dieser Zeit sind wir gemeinsam die Gänge entlanggelaufen und haben ‚Always look on the bright side of life‘ gesungen.“</p>

<p><br>
<strong>Forschung für verbesserte Diagnostik und Therapie</strong><br>
„Neben der regulären ärztlichen und therapeutischen Behandlung begleiten wir das Thema auch mit verschiedenen Forschungsprojekten“, berichtet Dr. Isabel Heinrich, Klinische Leitung der Neuropsychiatrischen Ambulanz. Für das Ambulanz-Team ist PPA eine Herzensangelegenheit: „Wir möchten für die Krankheit sensibilisieren und sie sichtbar machen“, sagt Anna-Lena Köb. „Durch unsere Forschung treiben wir innovative Projekte voran – für bessere Diagnostik, gezielte Therapie und neue Perspektiven für Betroffene.“<br>
&nbsp;</p>
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                                <category>Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Zentrum für seltene Erkrankungen (ZSE)</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7108</guid>
                        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Uroonkologisches Zentrum der Universitätsmedizin Mainz erstmalig für Versorgung von Patienten mit Peniskarzinom zertifiziert</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/uroonkologisches-zentrum-der-universitaetsmedizin-mainz-erstmalig-fuer-versorgung-von-patienten-mit-peniskarzinom-zertifiziert.html</link>
                        <description>Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) bestätigt hohe Qualitätsstandards bei der Behandlung der seltenen Tumorerkrankung </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Flietextreg10pt"><strong>Das Uroonkologische Zentrum der Universitätsmedizin Mainz hat erstmalig die Zertifizierung für die Behandlung des Peniskarzinoms von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erhalten. Damit ist die Universitätsmedizin Mainz eines von deutschlandweit nur 13 Zentren, die auf diese seltene Krebserkrankung spezialisiert sind – und das einzige zertifizierte Peniskarzinomzentrum in Rheinland-Pfalz. Das Uroonkologische Zentrum wurde von der DKG bereits für sein spezialisiertes Behandlungsangebot bei Prostata-, Nieren- und Hodenkrebs ausgezeichnet. </strong></p>

<p>Das Peniskarzinom ist ein bösartiger Tumor auf der Haut, der meist an der Eichel, der Vorhaut oder der Penisfurche entsteht. Die Erkrankung betrifft überwiegend Männer ab 70 Jahre und ist selten: In Deutschland gibt es jährlich weniger als 1.000 Neuerkrankungen. Ziel der Peniskarzinomtherapie ist nicht nur die vollständige Tumorfreiheit, sondern – wann immer möglich&nbsp;– auch der Erhalt des Geschlechtsorgans und damit der Lebensqualität der Betroffenen. Aufgrund der geringen Fallzahlen verfügen nur wenige Kliniken über eine umfassende Expertise in der Versorgung des Peniskarzinoms. Für eine erfolgreiche Therapie sind daher spezialisierte Behandlungsangebote wie das jetzt von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) ausgezeichnete Angebot des Uroonkologischen Zentrums der Universitätsmedizin Mainz von großer Bedeutung.</p>

<p>„Die Auszeichnung ist für uns ein wichtiger Meilenstein“, sagt Dr. Anita Thomas, Oberärztin in der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie der Universitätsmedizin Mainz und Leiterin der Forschungsgruppe Peniskarzinom. „Sie bestätigt unsere langjährige Erfahrung und hohe Behandlungsqualität bei dieser seltenen Erkrankung. Gleichzeitig stärkt sie die Rolle der Universitätsmedizin Mainz als überregionales Kompetenzzentrum für urologische Krebserkrankungen.“</p>

<p><strong>Hohe Anforderungen an Qualität und Erfahrung</strong></p>

<p>Die Zertifizierung durch die DKG ist an hohe Qualitätskriterien gebunden. „Die Vorgaben der DGK stellen sicher, dass wir über eine hohe operative Erfahrung verfügen und unsere Patienten nach neusten Forschungserkenntnissen und höchsten Qualitätsstandards behandeln“, erklärt Dr.&nbsp;Thomas. Die Fachärzt:innen für Urologie arbeiten dabei eng mit Expert:innen aus der Radiologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Onkologie der Universitätsmedizin Mainz zusammen.</p>

<p>Das Peniskarzinomzentrum der Universitätsmedizin Mainz wurde nach einer Begutachtung der DGK im November 2025 jetzt als Universitäres Peniskarzinomzentrum zertifiziert. Damit umfasst das durch die DGK zertifizierte Angebot des Uroonkologischen Zentrums der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie nun die vier Bereiche Prostata-, Nieren, Hoden- und Peniskarzinom.</p>

<p>Das Uroonkologische Zentrum ist Teil des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen Mainz (UCT Mainz). Dieses von der Deutschen Krebshilfe 2024 bereits zum dritten Mal ausgezeichnete Onkologische Spitzenzentrum vereint die Expertise aller onkologisch tätigen Einrichtungen der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p><strong>Über das Peniskarzinom</strong></p>

<p>Die ersten Krankheitszeichen des Peniskarzinoms, etwa Verhärtungen oder Schwellungen an der Eichel, sind meist unspezifisch. In fortgeschrittenem Stadium treten häufig blumenkohlartige Hautveränderungen an der Eichel, Ausfluss und Blutungen auf. Etwa die Hälfte der Tumorfälle stehen im Zusammenhang mit Infektionen durch Humane Papillomaviren (HPV). Daneben ist eine unzureichende Genitalhygiene ein Risikofaktor. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Behandlungsmöglichkeiten deutlich. Je nach Stadium kommen operative Verfahren, wie die Entfernung der Vorhaut, medikamentöse Therapien oder eine Kombination verschiedener Ansätze zum Einsatz.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/urologie/patienten/krankheitsbilder/urologie-des-erwachsenen/peniskarzinom.html" target="_blank">Informationen zum Peniskarzinom</a><br>
<a href="https://www.unimedizin-mainz.de/urologie/patienten/spezial-sprechstunden/peniskarzinom.html" target="_blank">Spezialsprechstunde der UM zum Peniskarzinom</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Priv.-Doz. Dr. med. Anita Thomas<br>
Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:Anita.Thomas@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) II</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7105</guid>
                        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 10:19:16 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Babyklappe an Universitätsmedizin Mainz eröffnet</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/neue-babyklappe-an-universitaetsmedizin-mainz-eroeffnet.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>PRESSEMITTEILUNG DER LANDESHAUPTSTADT MAINZ,&nbsp; DER UNIVERSITÄTSMEDIZIN MAINZ UND DES SOZIALDIENST KATHOLISCHER FRAUEN MAINZ (SKF)</p>

<p><strong>Landeshauptstadt Mainz, Universitätsmedizin Mainz und Sozialdienst katholischer Frauen Mainz (SkF) haben eine neue Babyklappe, angeschlossen an die Kinderklinik, realisiert. Die neue Einrichtung schließt eine Versorgungslücke, die seit der Schließung der bisherigen Babyklappe in der Mainzer Altstadt im September 2025 entstanden war.</strong><br>
<br>
Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz und Aufsichtsratsvorsitzender Universitätsmedizin Mainz, Jana Schmöller, Dezernentin für Soziales, Kinder, Jugend und Gesundheit der Landeshauptstadt Mainz und Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender Universitätsmedizin Mainz, eröffneten gemeinsam mit Hildegard Eckert und Dr. Andrea Litzenburger, Vorsitzende und Vorstandsmitglieder des SkF, die neue Babyklappe am neuen Standort.<br>
<br>
Sie befindet sich an der Rückseite der Kinderklinik der Universitätsmedizin Mainz und ist ab sofort rund um die Uhr erreichbar. Die Planung und Umsetzung der Umbaumaßnahmen wurden durch die Unimedizin verantwortet, die finanziellen Mittel für den Umbau der Räumlichkeiten werden von der Landeshauptstadt aus Mitteln der Mainzer Jugend- und Waisenstiftung übernommen. Die Trägerschaft übernimmt erneut der Sozialdienst katholischer Frauen.<br>
<br>
„Mit der neuen Babyklappe schaffen wir einen Ort, der in größter Not Hilfe bietet und Leben bewahrt. Sie steht für eine Gesellschaft, die Verantwortung übernimmt, wenn alle anderen Wege versperrt sind. Die Universitätsmedizin Mainz ist für diese Aufgabe durch ihre hohe fachliche Expertise und ihre Infrastruktur in besonderer Weise geeignet. Die enge Verzahnung von Geburtshilfe, Neonatologie und psychosozialen Diensten stellt sicher, dass die Kinder bestmöglich versorgt und begleitet werden. Ich danke Allen sehr herzlich, die dies ermöglicht haben“,&nbsp; Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz und Aufsichtsratsvorsitzender der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p>„Eine Babyklappe ist weit mehr als eine bauliche Maßnahme – sie ist ein stilles Versprechen der Stadtgesellschaft an Mütter in Ausnahmesituationen: Kein Kind muss alleingelassen werden. Für Mainz bedeutet die neue Babyklappe die Wiederherstellung eines wichtigen Schutzangebots. Dieses Projekt hat in meinem Dezernat höchstePriorität und deshalb sind wir froh, gemeinsam mit der Unimedizin Mainz und dem SkF schnell eine tragfähige Lösung gefunden zu haben, die Müttern in extremen Notsituationen und ihren Kindern eine sichere Zukunft ermöglicht. Die Finanzierung für den Umbau stellen wir unkompliziert und unverzüglich aus einer städtischen Stiftung bereit“, Jana Schmöller, Dezernentin für Soziales, Kinder, Jugend und Gesundheit der Landeshauptstadt Mainz</p>

<p>„Die neue Babyklappe ist mit der Kinderklinik verbunden, wodurch es uns möglich ist, das Baby direkt medizinisch zu versorgen. Und gleichzeitig ist es uns gelungen, den Zugang zur Babyklappe so diskret wie möglich zu gestalten, um den betroffenen Frauen Schutz und Anonymität in einer möglicherweise verzweifelten Situation zu bieten“, Univ.-Prof. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand an der Universitätsmedizin Mainz.<br>
<br>
„Auch nach Einführung der gesetzlichen Regelung zur vertraulichen Geburt 2014 fanden noch vier Neugeborene über unsere Babyklappe Schutz. Dies zeigt, dass die vertrauliche Geburt nicht für alle Mütter eine erreichbare oder akzeptierte Alternative ist. Unser Ziel als Träger der Babyklappe ist es, gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern, Frauen eine anonyme und sichere Möglichkeit zu bieten, wennsie keinen anderen Ausweg sehen“, Hildegard Eckert und Dr. Andrea Litzenburger, Vorsitzende und Vorstandsmitglied des Sozialdienstes katholischer Frauen Mainz (SkF)<br>
<br>
<strong>Ein Sicherheitsnetz für Mütter und Kinder in höchster Not</strong><br>
<br>
Seit der Inbetriebnahme der ersten Babyklappe in Trägerschaft des SkF am früheren Standort am Bruder-Konrad-Stift im Jahr 2002 wurden bis 2025 dort zehn Kinder sicher in Obhut genommen – zehn Mal ein sicherer Lösungsweg für Frauen in Not, zehn Menschenleben, denen ein Neuanfang ermöglicht wurde.<br>
<br>
Die neue Lage an der Universitätsmedizin Mainz bietet dabei einen entscheidenden Vorteil: Das abgelegte Kind ist unmittelbar in der Nähe medizinischer Fachkompetenz. Rund um die Uhr steht qualifiziertes Klinikpersonal bereit, das nach dem Auslösen des zeitverzögerten Alarms rasch reagieren und das Kind medizinisch untersuchen sowie erstversorgen kann. Damit verbindet der neue Standort höchstmögliche Sicherheit für das Kind mit diskreter Erreichbarkeit für die abgebende Mutter.<br>
<br>
<strong>Ablauf bei Nutzung der Babyklappe</strong><br>
<br>
Wer ein Baby in der Klappe ablegt, kann sich auf den Schutz der Anonymität und die Sicherheit des Kindes verlassen. Beim Betreten des Raumes ertönt in der benachbarten Kindernotnaufnahme ein stiller Alarm, beim Verlassen des Raumes, indem sich die Babyklappe befindet, verschließt sich die Außentür und fünf Minuten nach Alarmierung betritt eine Pflegekraft den Raum, sodass die abgebende Mutter genügend Zeit hat, sich unbemerkt zu entfernen. Anschließend läuft ein klar geregelter Prozess ab:</p>

<ul>
	<li>Das Baby wird durch qualifiziertes Klinikpersonal der Universitätsmedizin Mainz aufgefunden.</li>
	<li>Das Kind erhält umgehend eine medizinische Untersuchung und Erstversorgung.</li>
	<li>Der Fall wird dokumentiert.</li>
	<li>Die Adoptionsstelle des Amtes für Jugend und Familie der Landeshauptstadt Mainz sowie der Sozialdienst katholischer Frauen Mainz (SkF) werden informiert.</li>
	<li>Die Adoptionsstelle leitet die weitere Unterbringung ein – in der Regel in einer Pflegefamilie, die zu einer kurzfristigen Aufnahme bereit ist.</li>
</ul>

<p>Mütter, die sich in einer Notlage befinden, können jederzeit und anonym Hilfe in Anspruch nehmen. Die Babyklappe ist keine Einbahnstraße: Wer sich später meldet, kann Unterstützung erhalten.</p>

<p><strong>Lage und Wegbeschreibung</strong></p>

<p>Die Babyklappe befindet sich an der Rückseite der Kinderklinik der Universitätsmedizin Mainz (Gebäude 109, Gelände Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz).<br>
<br>
Wegbeschreibung: Vor dem Haupteingang der Kinderklinik stehend, wendet man sich nach rechts in den Czernyweg. Dann biegt man die nächste Straße links in den Kraeplinweg ein, geht an Gebäude 211 vorbei und biegt direkt wieder links in den gepflasterten Weg ein. Dieser Weg endet direkt vor der Babyklappe.</p>

<p><strong>Weiteres Hilfsangebot: Vertrauliche Geburt</strong></p>

<p>Die vertrauliche Geburt ermöglicht es Schwangeren, anonym zu bleiben, indem ihre persönlichen Daten sicher gesammelt und dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) zur Verwahrung übermittelt werden. Die Geburt erfolgt unter einem gewählten Pseudonym, und das Kind erhält später, in der Regel mit 16 Jahren, Zugang zu den Herkunftsinformationen. Nach der Geburt übernimmt das Jugendamt das Kind in Obhut und kümmert sich um die Vormundschaft. Die Kosten der vertraulichen Geburt werden vom Bund übernommen, und die notwendigen medizinischen Leistungen sind durch die gesetzliche Krankenversicherung abgedeckt.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Hilfe und Unterstützung für Schwangere</strong></p>

<p>Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Mainz<br>
Mo–Do 8:00–16:00 Uhr | Fr 8:00–14:00 Uhr – auf Wunsch anonym<br>
<br>
Hilfetelefon für Schwangere in Not<br>
0800 40 40 020 (anonym, kostenfrei, 24 Stunden erreichbar)<br>
<br>
Bei akuter Notlage: Notruf 112<br>
<br>
<strong>Links:</strong></p>

<p><a href="https://www.mainz.de/verzeichnisse/adressverzeichnis/babyklappe" target="_blank" rel="noreferrer">www.mainz.de/verzeichnisse/adressverzeichnis/babyklappe</a><br>
<a href="https://www.skf-mainz.de/index.php/babyklappe.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.skf-mainz.de/index.php/babyklappe.html</a><br>
<a href="https://www.skf-mainz.de/index.php/anonyme-geburt.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.skf-mainz.de/index.php/anonyme-geburt.html</a></p>

<p><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7102</guid>
                        <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 13:54:34 +0200</pubDate>
                        <title>Herausragende Promovierende sowie Künstlerinnen und Künstler in Gutenberg Academy Fellows Program der Uni Mainz aufgenommen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/herausragende-promovierende-sowie-kuenstlerinnen-und-kuenstler-in-gutenberg-academy-fellows-program-der-uni-mainz-aufgenommen.html</link>
                        <description>Förderung von Junior Fellows über Fächergrenzen hinweg - Drei Promovierende aus dem Fachbereich Universitätsmedizin</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG DER JOHANNES GUTENBERG-UNIVERSITÄT MAINZ (JGU)</h3>

<p class="Formatvorlage1"><br>
<strong>Das Gutenberg Academy Fellows Program (GAFP) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat im Rahmen seiner jährlichen Aufnahmeveranstaltung elf neue Junior Fellows begrüßt. Junior Fellows sind herausragende Doktorandinnen und Doktoranden sowie Künstlerinnen und Künstler aller Fachbereiche der JGU, die sich im GAFP über Fächergrenzen hinweg mit Gleichgesinnten und etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern austauschen können.</strong></p>

<p class="Formatvorlage1">Das GAFP bietet den Junior Fellows ein anregendes intellektuelles Umfeld für ihre weitere Entwicklung, unter anderem durch Möglichkeiten zum interdisziplinären Austausch und zur Vernetzung. Zentraler Aspekt der Förderung ist neben der finanziellen Unterstützung ihrer Promotionsprojekte und der Patenschaft mit einem Senior Fellow des Programms ein Mentoring-Programm mit renommierten Personen aus Wissenschaft, Kunst, Kultur, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Senior Fellows des GAFP sind renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler der JGU. Zudem profitieren die Junior Fellows von der finanziellen Unterstützung des Programms, etwa beim Besuch von Tagungen oder renommierten Laboren. Das GAFP stellt ein wertvolles Forum dar, um eigene Ideen und Projekte vorzustellen und zu diskutieren.</p>

<p class="Formatvorlage1"><br>
<strong>Etwa 650 Studierende werden jährlich an der JGU promoviert</strong></p>

<p class="Formatvorlage1">Jedes Jahr werden an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) etwa 650 Studierende promoviert. Die Universität sieht in der Förderung von Early-Career-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern eine zentrale Aufgabe und hat in den vergangenen Jahren ein umfassendes Programm aufgelegt, um ihre Doktorandinnen und Doktoranden gezielt zu unterstützen. Mit dem GAFP verfolgt die JGU seit 20 Jahren ein interdisziplinäres Konzept der Förderung, das sich jährlich an bis zu 25 ausgewählte Doktorandinnen und Doktoranden sowie Künstlerinnen und Künstler richtet.</p>

<p class="Formatvorlage1">Namentlich handelt es sich bei den elf neuen Junior Fellows um die Promovierenden Clarissa Krämer (Wirtschaftsinformatik), Joshua Kriesmann (Rechtswissenschaft), Erik Sarrazin (Verhaltensökonomie), Helena Dieterle (Medizin), Ahmed Hassan (Medizin), Freya März (Germanistik), David Eibeck (Geschichte), Lukas Drago Cavar (Physik), Hans Brabec (Toxikologie), Katharina Hermainski (Chemie) und Henrik Schuld (Musik).</p>

<p class="Formatvorlage1">Ihnen stehen Senior Fellows als erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität sowie Mentorinnen und Mentoren als Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zur Seite. Insgesamt konnten seit Gründung des GAFP im Jahr 2006 bereits über 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler der frühen Karrierephase gefördert werden.</p>

<p class="Formatvorlage1">Die Auswahl neuer Junior Fellows erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Zunächst reichen Betreuerinnen oder Betreuer ein Gutachten zur Nominierung ein, das die wissenschaftliche beziehungsweise künstlerische Arbeit der Kandidatin oder des Kandidaten umfassend darstellt. Darauf folgt ein Auswahlgespräch seitens des GAFP. Über die Aufnahme der vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten entscheiden schließlich die aktiven Fellows des GAFP.</p>

<p class="Formatvorlage1">Neben der Begrüßung der neuen Fellows hat das GAFP im Rahmen der Festveranstaltung auch die Fellows, deren Mitgliedschaft mittlerweile geendet hat, offiziell verabschiedet. Sie treten dem Kreis der Alumni und Alumnae des GAFP bei.</p>

<p class="Formatvorlage1">&nbsp;</p>

<p class="Formatvorlage1"><strong>Kontakt:</strong><br>
Elena Joser<br>
Geschäftsführung des Gutenberg Academy Fellows Program (GAFP)<br>
Johannes Gutenberg-Universität Mainz<br>
55099 Mainz<br>
Tel.: 06131 39-27205<br>
<a href="mailto:gafp@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><a href="https://www.gafp.uni-mainz.de/" target="_blank" class="btn btn-outline-danger" rel="noreferrer">Website GAFP</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.unimedizin-mainz.de/fileadmin/vorlagen/portal/downloads/presse/Bilder_PM/2026-04-21_PM_JGU_gafp_junior_fellows_2026.jpg" length="148069" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7093</guid>
                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Rückenschmerz: Wenn das Kreuz zum Fluch wird – Expert:innen der Universitätsmedizin Mainz zeigen, was bei Rückenproblemen wirklich hilft</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/rueckenschmerz-wenn-das-kreuz-zum-fluch-wird-expertinnen-der-universitaetsmedizin-mainz-zeigen-was-bei-rueckenproblemen-wirklich-hilft.html</link>
                        <description>Infoveranstaltung am 5. Mai 2026 bietet Einblicke in aktuelle Diagnostik- und Therapieverfahren</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Am Dienstag, 5. Mai 2026, lädt das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOU) der Universitätsmedizin Mainz alle Interessierten zur Veranstaltung „Rückenschmerz – Das Kreuz mit dem Rücken“ ein. Die Teilnehmenden erfahren Wissenswertes über moderne Diagnostikverfahren sowie die neuesten konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten bei Rückenproblemen. Im direkten Austausch mit den Expert:innen können sie zudem individuelle Fragen stellen. Die Veranstaltung findet von 16.45 bis 19.00 Uhr im Hörsaal Hautklinik im Gebäude 401 der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz) statt. Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung bis zum 29. April 2026 wird gebeten.</strong></p>

<p>Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen: Rund 80 Prozent der Menschen sind im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Doch was steckt dahinter? Und welche Behandlung hilft wirklich? Antworten auf diese Fragen liefert das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOU) der Universitätsmedizin Mainz am 5. Mai im Rahmen einer Veranstaltung der Reihe „Orthopädie &amp; Unfallchirurgie hautnah“.</p>

<p>Unter dem Motto „Rückenschmerz – Das Kreuz mit dem Rücken“ bieten Expert:innen aus der Orthopädie, Unfallchirurgie und Physiotherapie der Universitätsmedizin Mainz verständliche Einblicke in die Ursachen von Rückenschmerzen, erklären moderne Diagnostikverfahren, informieren über die neuesten konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten bei Rückenproblemen und geben praktische Tipps für den Alltag. Im Anschluss an die Vorträge haben die Teilnehmenden Gelegenheit, im direkten Austausch mit den Expert:innen ihre individuellen und persönlichen Fragen zu stellen.</p>

<p class="MsoHeader">Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Interessierte werden gebeten, bis zum 29. April 2026 eine Anmeldung per E-Mail an <a href="mailto:zou-info@unimedizin-mainz.de">zou-info@unimedizin-mainz.de</a> (Betreff: Anmeldung Patientenveranstaltung ZOU 5.5.2026) zu senden.<br>
&nbsp;</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong>Das Programm im Detail:</strong></p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>16.45 Uhr:</em></strong> Veranstaltungsbeginn mit Imbiss</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>17.00 Uhr:</em></strong> Begrüßung und Einführung<br>
(Univ.-Prof. Dr. med. E. Gercek, Direktor Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie – ZOU)</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>17.10 Uhr:</em></strong> Wenn der Rücken nicht mehr will – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Wirbelsäulenerkrankungen<br>
(Dr. med. Erik Wegner, Funktionsoberarzt ZOU)</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>17.40 Uhr:</em></strong> Vom Hausarzt bis zur Universitätsklinik? Wer hilft wann bei Rückenschmerzen? (Dr. med. Jochen Wollstädter, Oberarzt und stellv. Leiter Wirbelsäulenchirurgie ZOU)</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>18.10 Uhr:</em></strong> Operation an der Wirbelsäule – Moderne Verfahren, Chancen und Grenzen<br>
(PD Dr. med. Tobias Nowak, Leitender Oberarzt und verantwortlicher Leiter Wirbelsäulenchirurgie ZOU)</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>18.40 Uhr:</em></strong> Aktiv für einen starken Rücken – wie Physiotherapie hilft, Muskelkraft, Beweglichkeit und Lebensqualität zu erhalten<br>
(Tim Höptner, Physiotherapeut / Stellv. Teamleitung ZOU IPTPR – Institut für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation)</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong><em>19.00 Uhr:</em></strong> Ende der Veranstaltung<br>
<br>
Weitere Informationen zum Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Mainz gibt es im Internet unter <a href="http://www.unimedizin-mainz.de/zou" target="_blank">www.unimedizin-mainz.de/zou</a><br>
&nbsp;</p>

<p><strong>Vertreter:innen der Medien sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.</strong></p>

<p><strong>Gerne vermitteln wir Ihnen im Vorfeld Interviewpartner:innen.</strong></p>

<p><strong>Wir bitten um einen redaktionellen Terminhinweis und eine Ankündigung im Veranstaltungskalender.</strong><br>
&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Unfallchirurgie</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Orthopädie</category>
                            
                                <category>Institut für physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.unimedizin-mainz.de/fileadmin/kliniken/portal/Bilder/Canva_Ruecken_web.jpg" length="224692" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7090</guid>
                        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 13:02:19 +0200</pubDate>
                        <title>Ärztetarif Universitätsmedizin Mainz – Einigung zwischen Marburger Bund und Vorstand in schwierigen Zeiten</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/aerztetarif-universitaetsmedizin-mainz-einigung-zwischen-marburger-bund-und-vorstand-in-schwierigen-zeiten.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach langen und in der Sache für beide Seiten schwierigen Verhandlungen konnte gestern rückwirkend für die Zeit ab dem 1. Januar 2025 eine Tarifeinigung erzielt werden:</strong></p>

<p>&nbsp;</p>

<ul>
	<li>Für das Jahr 2025 wurde eine Anpassung im Umfang von 2,5 Prozent vereinbart, die auf der Basis der November-Vergütung in einen Gesamtbetrag umgerechnet wird.</li>
</ul>

<p>&nbsp;</p>

<ul>
	<li>Ab dem 1. Januar 2026 steigen die Gehälter linear um 3,9 Prozent.</li>
</ul>

<p>&nbsp;</p>

<ul>
	<li>Ab dem 1. Januar 2027 reduziert sich die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit von 42 auf 40 Stunden. Gleichzeitig werden die Rahmenbedingungen zur Arbeitszeiterfassung so angepasst, dass Überschreitungen der regelmäßigen Arbeitszeit grundsätzlich deren Vergütung als Überstunden zur Folge haben.</li>
</ul>

<p>&nbsp;</p>

<ul>
	<li>Die Dauer des Jahresurlaubs wird ab 2026 auf Dauer um einen Tag auf 31 Tage erhöht. In den Jahren 2026 und 2027 werden jeweils ein weiterer Urlaubstag gewährt. Das entspricht einer zusätzlichen Gehaltsdynamik von einem Prozent.</li>
</ul>

<p>&nbsp;</p>

<p>Die Einigung, die bis zum 31. August 2027 gelten würde, steht noch unter dem Zustimmungsvorbehalt der beiderseitigen Tarifgremien.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt Marburger Bund: </strong><br>
Michael Helmkamp,<br>
Pressesprecher des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz,<br>
Wörthstraße 20, 50668 Köln<br>
Tel.: +49 221 72003-73; Mobil: +49 173 7343504; Fax: +49 221 72003-86;&nbsp;<a href="mailto:michael.helmkamp@netcologne.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt Universitätsmedizin Mainz: </strong><br>
Barbara Reinke, Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-7428, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p class="Flietextreg10pt">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7087</guid>
                        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 14:17:10 +0200</pubDate>
                        <title>Nachtvorlesung 2.0: Erste Staffel 2026 startet!</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/nachtvorlesung-20-erste-staffel-2026-startet.html</link>
                        <description>23. und 30. April zum Thema „Autoimmunerkrankungen und Ernährung“ </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Universitätsmedizin Mainz lädt am 23. und 30. April ein zur Frühjahrsstaffel 2026 der beliebten Veranstaltungsreihe „Nachtvorlesung 2.0“. Expert:innen der Universitätsmedizin Mainz präsentieren aktuelle Erkenntnisse zu Autoimmunerkrankungen und Ernährung – für Laien verständlich und unterhaltsam aufbereitet. Die Staffel beginnt am 23. April 2026 mit einem Abend zum Thema „Ernährung und gestörte Immunreaktionen von Gelenken, Haut und Augen“. Die Referent:innen der Unimedizin informieren an diesem Donnerstag über anti-entzündliche Ernährung, rheumatologische Erkrankungen des angeborenen und des erworbenen Immunsystems, die Hauterkrankung Psoriasis und über Glaukom. Die Woche drauf, am 30. April 2026, trägt die „Nachtvorlesung 2.0“ den Titel „Autoimmunerkrankungen von Hirn, Leber und Darm“. Die Besucher:innen erfahren Wissenswertes über Multiple Sklerose, zur Leber sowie über Zöliakie und den Nutzen einer gezielten Ernährungstherapie. Die Nachtvorlesungen 2.0 finden jeweils ab 19.30 Uhr im großen Hörsaal der Chirurgie der Universitätsmedizin Mainz statt (Gebäude 505H, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Der Eintritt ist frei.</strong></p>

<p>Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, wird in diesem Jahr drei Staffeln der Veranstaltungsreihe Nachtvorlesung 2.0 präsentieren und erklärt: „Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem beliebten Veranstaltungsformat den Menschen die Vielfalt und Leistungsstärke unserer Universitätsmedizin näherbringen können. In diesem Jahr vermitteln wir den Besucher:innen im Frühjahr, Herbst und Winter Wissenswertes aus Forschung und Behandlung – und wir klären auf, was sie selber für ihre Gesundheit tun können.“</p>

<p>Die erste Staffel im Jahr 2026 umfasst zwei Termine, den 23. und 30. April, und widmet sich dem Thema Autoimmunerkrankungen und wie Ernährung diese beeinflussen können. Die Referent:innen werden die Bedeutung von Autoimmunkrankheiten und die Rolle des Immunsystems aufzeigen und für die Möglichkeiten einer gezielten Ernährungstherapie sensibilisieren.</p>

<p><strong>Über Autoimmunerkrankungen - Was ist eine Autoimmunerkrankung?</strong></p>

<p>Zu den Autoimmunerkrankungen zählt eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Krankheiten mit vielen Erscheinungsformen. Zu den bekanntesten gehören beispielsweise die Gelenkerkrankung Rheumatoide Arthritis, die Hauterkrankung Psoriasis-Arthritis bzw. die Psoriasis, auch Schuppenflechte genannt sowie die neurologische Krankheit Multiple Sklerose (MS) und die immunologische Darmerkrankung Zöliakie. Auch die Augenerkrankung Glaukom, umgangssprachlich als Grüner Star bekannt, kann durch ein fehlgeleitetes Immunsystem verursacht werden. In Deutschland sind rund neun Prozent der Bevölkerung von einer der vielen Autoimmunerkrankungen betroffen, Tendenz steigend.</p>

<p>Was die verschiedenen Autoimmunerkrankungen eint ist, dass es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung handelt, bei der das körpereigene Abwehrsystem fehlgesteuert ist. Bei einer gesunden, den Körper schützenden Immunreaktion, wehrt das Immunsystem eindringende Viren und Bakterien oder andere Fremdkörper ab. Ein gut funktionierendes Immunsystems kann zwischen körperfremden und körpereigenen Strukturen unterscheiden. Wenn es jedoch nicht intakt und die Immuntoleranz gestört ist, kann es zu sogenannten Autoimmunreaktionen kommen. Dabei stuft das Abwehrsystem bestimmte körpereigene Zellen irrtümlich als feindliche Eindringlinge ein und attackiert diese mit vom Immunsystem gebildeten Auto-Antikörpern. Diese Attacken lösen im betroffenen Gewebe Entzündungen aus, die sich zu chronischen Erkrankungen entwickeln und Organschädigungen verursachen können. Die Symptomatiken unterscheiden sich je nach dem welches Gewebe oder welches Organ konkret betroffen ist.</p>

<p>Die genauen Ursachen von Autoimmunerkrankungen sind noch nicht vollständig erforscht, und damit bleibt zumeist auch ungeklärt, was konkret in einem Menschen dessen Autoimmunerkrankung hervorruft. Bekannt ist jedoch, dass die Entstehung meist multifaktoriell bedingt ist und dass dabei eine genetische Veranlagung, Umweltfaktoren und der Lebensstil eine wichtige Rolle spielen. Dies bedeutet aber auch, dass der Verlauf und die Symptome von Autoimmunerkrankungen sich durch einen veränderten Lebensstil beeinflussen lassen. So kann beispielsweise eine ausgewogene, entzündungshemmende Ernährung dabei helfen, das Immunsystem zu regulieren, Entzündungen zu reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.</p>

<p>Da ein gestörtes Immunsystems alle Organe betreffen kann, sind an der Universitätsmedizin Mainz ganz unterschiedliche Disziplinen interdisziplinär in entsprechender Forschung, Diagnostik und Therapie tätig. Die erste Staffel 2026 der Nachtvorlesung 2.0 gewährt Einblicke in diese medizinischen Erfahrungsfelder.</p>

<p><strong>Die Programme im Einzelnen:</strong></p>

<p><strong>23. April 2026: „Ernährung und gestörte Immunreaktionen von Gelenken, Haut und Augen“</strong></p>

<p>Einführung und Moderation:<br>
Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand</p>

<p>Referent:innen</p>

<ul>
	<li>Univ.-Prof. Dr. Andreas Schwarting (I. Medizinische Klinik und Poliklinik):<br>
	Kann Ernährung bei „Rheuma“ helfen oder sogar heilen? –<br>
	Von der Gicht bis zur chronisch-entzündlichen Arthritis<br>
	&nbsp;</li>
	<li>Dr. Magdalena Tüg (I. Medizinische Klinik und Poliklinik):<br>
	Gesund essen bei Rheuma – natürliche Entzündungshemmer<br>
	&nbsp;</li>
	<li>Dr. Joanna Wegner (Haut- und Poliklinik):<br>
	Psoriasis verstehen: mehr als eine Hauterkrankung<br>
	&nbsp;</li>
	<li>Dr. Julia Prinz (Augenklinik und Poliklinik):<br>
	Protektive Ernährung beim Glaukom</li>
</ul>

<p><strong>30. April 2026: „Autoimmunerkrankungen von Hirn, Leber und Darm“</strong></p>

<p>Einführung und Moderation:<br>
Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand</p>

<p>Referent:innen</p>

<ul>
	<li>Univ.-Prof. Dr. Stefan Bittner (Klinik und Poliklinik für Neurologie):<br>
	Multiple Sklerose und deren Beeinflussung durch Ernährung<br>
	&nbsp;</li>
	<li>Karina Woschek (Ausbildungszentrum für Ernährung und Diätetik):&nbsp;<br>
	Ernährung bei Zöliakie - Ernährungsmythen<br>
	&nbsp;</li>
	<li>Univ.-Prof. Dr. Christian Lange (I. Medizinische Klinik und Poliklinik):<br>
	Autoimmunerkrankungen der Leber&nbsp;</li>
</ul>

<p><strong>Alle Expert:innen stehen im Anschluss an die Vorträge für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung, moderiert wird die Runde von AZ-Redakteur Michael Bermeitinger. Anschließend besteht die Möglichkeit, sich bei Brezeln und Getränk dem informellen Nachgespräch und Gedankenaustausch zu widmen. </strong></p>

<p><strong>Die Nachtvorlesung 2.0 findet in Kooperation mit der Medizinischen Gesellschaft Mainz statt.</strong></p>

<p><strong>Weitere Informationen: </strong><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/veranstaltungen/terminhinweise.html" target="_blank">Terminhinweise – Universitätsmedizin Mainz</a></p>

<p class="MsoBodyText">&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:&nbsp;</strong><br>
Barbara Reinke, Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-7428, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

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                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7072</guid>
                        <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 11:07:57 +0200</pubDate>
                        <title>Gemeinsame Blutspendeaktion der Feuerwehr Mainz und Unimedizin Mainz </title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/gemeinsame-blutspendeaktion-der-feuerwehr-mainz-und-unimedizin-mainz.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG DER FEUERWEHR MAINZ</h3>

<p><br>
<strong>Unter dem Motto „Die Feuerwehr Mainz rettet Leben – auch mit Blut“ beteiligten sich zahlreiche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Berufsfeuerwehr Mainz an einer gemeinsamen Blutspendeaktion an der Universitätsmedizin Mainz.</strong></p>

<p>Die Teilnehmer trafen sich am frühen Abend an der Feuerwache beziehungsweise direkt an der Uniklinik, um geschlossen an der Aktion teilzunehmen. Nach der Anmeldung und einer medizinischen Untersuchung konnten die Einsatzkräfte ihre Blutspende leisten und so einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Patientinnen und Patienten in der Region erbringen.</p>

<p>Die Blutspendeaktion wurde in enger Zusammenarbeit mit dem <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/transfusionszentrale" target="_blank">Institut für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale</a> der Unimedizin Mainz organisiert und zeigte einmal mehr, dass das Engagement der Feuerwehr nicht mit dem Einsatzdienst endet. Die Aufwandentschädigung in Höhe von 27 Euro, welche bei einer Spende ausgezahlt wird, wurde von Teilnehmenden freiwillig an die Kinderkrebshilfe Mainz gespendet.</p>

<p>Gerade vor dem Hintergrund eines aktuell hohen Bedarfs an Blutkonserven gewinnt jede einzelne Spende zusätzlich an Bedeutung. Blutpräparate werden täglich für Operationen, Unfallopfer sowie die Behandlung schwerer Erkrankungen benötigt und stehen nur begrenzt zur Verfügung. Daher ist eine kontinuierliche Spendenbereitschaft von großer Bedeutung.</p>

<p>Mit ihrer Teilnahme setzen die Feuerwehrangehörigen ein starkes Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Verantwortung. Neben der Hilfe in akuten Notlagen leisten sie damit auch einen wichtigen Beitrag zur langfristigen medizinischen Versorgung.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong></p>

<p>Landeshauptstadt Mainz<br>
Feuerwehr<br>
<strong>Presse- und Medienarbeit</strong><br>
Jakob-Leischner-Straße 11<br>
55128 Mainz<br>
Tel 0 61 31 - 12 4650 (Pressetelefon)<br>
Fax 0 61 31 - 12 4583<br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Institut für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.unimedizin-mainz.de/fileadmin/kliniken/portal/Bilder/2026-04-10_Feuerwehr_Trafu.jpg" length="194951" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7066</guid>
                        <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Proteinhemmung kann Leukämiezellen schwächen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/proteinhemmung-kann-leukaemiezellen-schwaechen.html</link>
                        <description>Forschende der Universitätsmedizin Mainz konnten gezielt Abwehrreaktionen und Zelltod von Krebszellen auslösen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Mainz, 08.04.2026, nb)</strong><strong> In einer Studie der Universitätsmedizin Mainz konnten Krebszellen bei akuter myeloischer Leukämie durch einen neu entdeckten Mechanismus gezielt geschwächt werden. Die Hemmung bestimmter Proteine, die die Genaktivität beeinflussen, löste eine starke Abwehrreaktion der Krebszellen aus. Diese Immunantwort ähnelte der einer Grippe, schwächte die Tumorzellen und konnte deren Zelltod auslösen. Mit immunstimulierenden Botenstoffen konnten die Forschenden diesen Effekt sogar verstärken. Langfristig könnten die Ergebnisse dazu beitragen, eine neue, gezielt entwickelte Kombinationstherapie für akute myeloische Leukämie zu entwickeln. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift <em>Blood</em> veröffentlicht.</strong></p>

<p class="MsoHeader">Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine aggressive Form von Blutkrebs. Er entsteht, wenn sich im Knochenmark, wo die Blutzellen gebildet werden, Vorläuferzellen der Blutzellen unkontrolliert vermehren. Diese funktionsunfähigen Zellen verdrängen die gesunden Blutzellen, sodass ein Mangel an Blutkörperchen und Blutplättchen entsteht. Dadurch funktionieren der Sauerstofftransport, die Blutgerinnung und die Immunabwehr nur noch eingeschränkt.</p>

<p class="MsoHeader">Ein Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Daniel Sasca, Leiter der Personalisierten Hämatologie und Medizinischen Onkologie in der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, hat untersucht, wie sich die Hemmung der zwei Proteine p300 und CBP auf die Tumorzellen auswirkt. Diese beiden Proteine wirken wie Schaltzentralen und steuern, welche Gene in einer Zelle ein- und ausgeschaltet werden.</p>

<p class="MsoHeader">Bislang gingen Forschende davon aus, dass die Hemmung von p300 und CBP generell die Aktivität von Genen abschwächt. Die Ergebnisse der Studie „Inhibition of p300/CREBBP catalytic activity drives context-dependent transcriptional activation in AML“ zeigten jedoch das Gegenteil: In einem Teil der Krebszellen schaltete die Proteinhemmung bestimmte Abwehrprogramme ein. Das wiederum aktivierte Gene, die normalerweise in der Immunabwehr von Virusinfektionen involviert sind. Diese Immunantwort bewirkte, dass die Krebszellen ihr Wachstum einstellten, sich veränderten und schließlich abstarben. „Wir sehen hier eine Art Fehlalarm im Inneren der Krebszellen“, erklärt der Studienleiter Dr.&nbsp;Sasca. „Die Tumorzellen bekommen durch unsere Therapie eine schwere Grippe und gehen daran zugrunde.“</p>

<p class="MsoHeader">Diesen Effekt konnten die Forschenden sogar gezielt verstärken: In Kombination mit Interferon-alpha, einem körpereigenen Abwehrstoff gegen Viren und Tumore, reagierten die Krebszellen besonders empfindlich. Sowohl in Zellkulturen als auch in Tiermodellen wirkte die Kombinationstherapie deutlich stärker gegen die Leukämie.</p>

<p class="MsoHeader">Diesen Mechanismus untersuchten die Forschenden auf mehreren Ebenen der Genregulation gleichzeitig: von der Genaktivität über Proteinveränderungen bis zum DNA-Protein-Komplex. Dafür nutzen die Forschenden moderne biochemische Analysemethoden, wie Einzelzelluntersuchungen, Proteomanalysen und genetische Testverfahren. Das ermöglichte es den Wissenschaftler:innen, die Reaktion der Leukämiezellen auf die Hemmung von p300 und CBP aus mehreren Blickwinkeln gleichzeitig zu beobachten. Die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung könnten neue Perspektiven für die Behandlung der akuten myeloischen Leukämie eröffnen – in Form von neuen Kombinationstherapien, die die gezielte „Selbstabwehr“ der Krebszellen nutzt.</p>

<p class="MsoHeader">Die translational ausgerichtete Forschungsarbeit wird im Rahmen des Emmy-Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Als Teil des Sonderforschungsbereichs 1292 untersuchen Wissenschaftler:innen der Universitätsmedizin Mainz mit externen Kooperationspartnern in Frankfurt, Greifswald und Cambridge die Ursachen ineffizienter Immunantworten bei Tumoren und chronischen Infektionen mit dem Ziel, neue immuntherapeutischer Therapien zu entwickeln.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p><strong>Originalpublikation:</strong></p>

<p>Markus Meyerhöfer, Yawen Zhou, Aaron Gallego-Crespo , Viral Shah, Malte Behrendt,&nbsp; Maria Saura-Pañella, Björn Häupl, Oleksandr Todoriuk, Monika Hartmann, Matthias Klein, Catherine Wölfel, Patricia Hähnel, Christian Michel, Sabine Muth, Thomas Kindler, Tobias Bopp, Hansjörg Schild, Sarah Horton, Markus Radsak, Matthias Theobald, George Vassiliou, Brian Huntly, Michael Kühn, Falk Butter, Thomas Oellerich, Daniel Sasca.</p>

<p>Inhibition of p300/CREBBP catalytic activity drives context-dependent transcriptional activation in AML, <em>Blood</em> (2026)</p>

<p>Open Access: <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0006497126006531" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0006497126006531</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Dr. med. Daniel Sasca<br>
Leitung Personalisierte Hämatologie und Medizinische Onkologie<br>
III. Medizinische Klinik und Poliklinik<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:DanielDr.Sasca@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>III. Medizinischen Klinik und Poliklinik - Hämatologie und medizinische Onkologie</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7024</guid>
                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 13:45:00 +0200</pubDate>
                        <title>#TeamUM auf die Ohren: Neuer Podcast der Universitätsmedizin Mainz „Die Meenzer Onkoschwestern“ gestartet</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/teamum-auf-die-ohren-neuer-podcast-der-universitaetsmedizin-mainz-die-meenzer-onkoschwestern-gestartet.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Universitätsmedizin Mainz ist jetzt mit einer weiteren Podcast-Serie auf Sendung gegangen:&nbsp;Tatjana Jung und Natascha Heiduczek – onkologische Pflege-Expertinnen in der Urologie und Strahlentherapie – präsentieren „Die Meenzer Onkoschwestern“. Der Podcast richtet sich an Expert:innen, Auszubildende, Patient:innen, Angehörige und alle Interessierten. Die Zuhörer:innen erwartet geballtes Fachwissen über Zytostatika, Port-Management und Nebenwirkungen. Zudem sprechen die Pflege-Expertinnen mit ihren Podcast-Gästen auch über die Themen Hoffnung, Sterben und Tod.</strong></p>

<p>Nach intensiver Vorbereitung präsentieren Tatjana Jung und Natascha Heiduczek – onkologische Pflege-Expertinnen in der Urologie und Strahlentherapie der Universitätsmedizin Mainz –&nbsp;jetzt ihren eigenen Podcast: „Die Meenzer Onkoschwestern“.</p>

<p>Mit geballtem Fachwissen und unterschiedlichen Gästen sprechen die beiden über Zytostatika, Port-Management und Nebenwirkungen, aber vergessen dabei nie den Menschen hinter der Therapie. Weil sie wissen, dass Onkologie oft schwere Kost ist, mischen sie Mitgefühl mit einer Prise Humor in ihre Gespräche – denn manchmal ist Lachen die beste (Zusatz-) Medizin.</p>

<p>Den Podcast sehen die beiden als „Wissenskanal für Expert:innen, Auszubildende, Betroffene und Angehörige und allgemein Interessierte“. Gelebtes und Erlebtes auf Station wird berichtet und sie versprechen: „Mit unseren Gästen führen wir die besten Gespräche der Welt zwischen Portspülungen und Infusionsständern. Onkologie. Echt. Fachlich. Und mit ganz viel Herz.“</p>

<p>Alle zwei Wochen erscheint eine neue Folge. In der ersten Episode dreht sich alles um die Meenzer Onkoschwestern: Wer sie sind, was sie antreibt und warum sie ihren Job in der Onkologie lieben. Reinhören lohnt sich!</p>

<p><a href="https://die-meenzer-onkoschwestern.podigee.io" target="_blank" class="btn btn-outline-danger" rel="noreferrer">Zum Podcast&nbsp;„Die Meenzer Onkoschwestern“</a></p>

<p><br>
Das #TeamUM gibt es auch in zwei weiteren Podcasts auf die Ohren:</p>

<p><a href="https://knochenschrauber.podigee.io" target="_blank" class="btn btn-outline-danger" rel="noreferrer">Zum Podcast&nbsp;„Knochenschrauber“</a></p>

<p><a href="https://inside-um.podigee.io" target="_blank" class="btn btn-outline-danger" rel="noreferrer">Zum Podcast&nbsp;„InsideUM“</a></p>

<p>&nbsp;</p>
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                                <category>Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Radioonkologie und Strahlentherapie</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) I</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) II</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7054</guid>
                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neuen Behandlungsansatz gegen Sepsis entdeckt</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/neuen-behandlungsansatz-gegen-sepsis-entdeckt.html</link>
                        <description>Wissenschaftler:innen der Universitätsmedizin Mainz entschlüsseln bisher unbekannten Abwehrmechanismus des Immunsystems gegen bakterielle Infektionen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Eine Forschungsteam der Universitätsmedizin Mainz hat einen bislang unbekannten Mechanismus entdeckt, mit dem das Immunsystem bakterielle Infektionen bekämpft. Die Wissenschaftler:innen fanden heraus, dass ein bestimmtes Protein, der sogenannte Ionenkanal PACC1, entscheidend dafür ist, dass Immunzellen Bakterien effektiv abtöten können. Fehlt das Protein, kommt es zu verstärkten Entzündungsreaktionen. Im Tiermodell zeigte sich zudem eine erhöhte Sterblichkeit bei einer durch Bakterien ausgelösten Sepsis. Langfristig könnten die Ergebnisse dazu beitragen, neue Behandlungsstrategien gegen die bakterielle Sepsis zu entwickeln – insbesondere angesichts zunehmender Antibiotikaresistenzen. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift <em>Proceedings of the National Academy of Sciences</em> (PNAS) veröffentlicht.</strong></p>

<p class="MsoHeader">Sepsis, auch Blutvergiftung genannt, ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Sie entsteht, wenn das Immunsystem eine Infektion nicht mehr lokal begrenzen kann und in der Folge fehlerhaften Abwehrreaktionen des Körpers die Gewebe und Organe lebensbedrohlich schädigen. Trotz moderner intensivmedizinischer Behandlungsmöglichkeiten sterben ca. 20-50&nbsp;Prozent der Patient:innen mit Sepsis an deren Folgen.</p>

<p class="MsoHeader">Das Immunsystem bekämpft bakterielle Krankheitserreger, die eine Sepsis auslösen können, mithilfe von Phagolysosomen. Das sind „Verdauungsräume“ der Immunzellen: spezialisierte Zellkompartimente, in denen Bakterien abgebaut werden. Für den Abbau der Bakterien ist eine saure Umgebung notwendig. Diese wird durch Proteinkomplexe in der Oberfläche der Zellkompartimente, sogenannte Ionenkanäle, reguliert. Der genaue Wirkmechanismus der Ionenkanäle bei der Immunabwehr war bislang weitgehend ungeklärt.</p>

<p class="MsoHeader">Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Markus Bosmann vom Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz hat jetzt in der Studie „Proton-Activated Chloride Channel 1 (PACC1) is essential for innate host defense against bacterial sepsis“ gezeigt, dass der Ionenkanal PACC1 (Proton-activated Chloride Channel 1) eine zentrale Schutzfunktion bei lebensbedrohlichen bakteriellen Infektionen einnimmt. Die Wissenschaftler:innen konnten zeigen, dass es den Immunzellen nicht mehr ausreichend gelingt, die Bakterien zu bekämpfen, wenn PACC1 fehlt.</p>

<p class="MsoHeader">Die Forschenden fanden heraus, dass die Verdauungsräume ohne den Ionenkanal nicht ausreichend sauer waren und die Bakterien darum schlechter abgebaut wurden. Das führte zu einer verstärkten und fehlgeleiteten Entzündungsreaktion. Darüber hinaus stieg im Tiermodell die Sterblichkeit bei bakterieller Sepsis deutlich an. „Bei einer reinen Entzündungsreaktion ohne lebende Bakterien zeigten sich diese Effekte nicht“, betont Professor Bosmann. „Das unterstreicht die spezifische Bedeutung von PACC1 für die bakterielle Abwehr. Es ist überraschend, dass ein einzelner Chloridkanal eine derart zentrale Schutzfunktion im Immunsystem übernimmt.“</p>

<p class="MsoHeader">Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise darauf, wie Störungen der bakteriellen Abwehr zur Entstehung schwerer Infektionen wie der Sepsis beitragen können. Gleichzeitig eröffnen sie langfristig mögliche neue Ansätze für die klinische Anwendung, insbesondere angesichts steigender Antibiotikaresistenzen, die die Behandlungsmöglichkeiten bakterieller Sepsis einschränken. So könnte eine gezielte Steigerung der PACC1-Aktivität zukünftig als Wirkprinzip für die Entwicklung neuartiger Therapien gegen die bakterielle Sepsis dienen.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p><strong>Originalpublikation:</strong></p>

<p>Lucien P. Garo, Kevin Brueck, Sarah Walachowski, Archana Jayaraman, Marcel Strueve, Shuang Xu, Hulbert Yang, Matthew Helmkamp, Seung Hoan Choi, Christoph Reinhardt, Markus Bosmann.<br>
Proton-Activated Chloride Channel 1 (PACC1) is essential for innate host defense against bacterial sepsis, <em>PNAS</em> (2026)</p>

<p>DOI: <a href="https://www.doi.org./10.1073/pnas.2515768123" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.doi.org./10.1073/pnas.2515768123</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Prof. Dr. Markus Bosmann<br>
Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH)<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:Markus.Bosmann@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
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                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH)</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7057</guid>
                        <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 14:05:11 +0200</pubDate>
                        <title>Einladung zum „Parkinson-Infotag“ an der Universitätsmedizin Mainz am 11. April 2026</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/einladung-zum-parkinson-infotag-an-der-universitaetsmedizin-mainz-am-11-april-2026.html</link>
                        <description>Sektion für Bewegungsstörungen und Neurostimulation der Klinik und Poliklinik für Neurologie informiert über aktuelle Therapiemöglichkeiten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Anlässlich des Welt-Parkinson-Tags lädt die Sektion für Bewegungsstörungen und Neurostimulation der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz am Samstag, 11. April 2026, zu einem „Parkinson-Infotag“ ein. Zwischen 10.00 und 14.00 Uhr erfahren alle Interessierten Wissenswertes über das Behandlungsangebot an der Universitätsmedizin Mainz. Im Rahmen der Veranstaltung haben die Teilnehmenden zudem die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen. Der „Parkinson-Infotag“ findet im Hörsaal der Chirurgie im Gebäude 505 H der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz) statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</strong></p>

<p>Morbus Parkinson ist mit rund 400.000 Betroffenen nach der Alzheimer-Krankheit die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung in Deutschland. Zu den typischen Symptomen der Erkrankung zählen insbesondere motorische Störungen wie beispielsweise ein Zittern in Ruhe (Parkinson-Tremor), eine Bewegungsverlangsamung (Bradykinese), eine zunehmende Muskelsteifheit (Rigor) sowie eine Gleichgewichtsstörung (posturale Instabilität). Darüber hinaus können auch unspezifische Symptome wie Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Schmerzen auftreten. Die Erkrankung kann die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen. Parkinson ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung, deren Verlauf jedoch durch spezielle Medikamente und unterstützende Therapien positiv beeinflusst werden kann.</p>

<p>Im Mittelpunkt des „Parkinson-Infotags“ an der Universitätsmedizin Mainz am 11. April stehen aktuelle und bewährte Therapien sowie ein Überblick über allgemeine Behandlungsstrategien im Krankheitsverlauf. „Ziel unserer Veranstaltung ist es, allen Interessierten fundierte Informationen über die Behandlung von Morbus Parkinson zu vermitteln. Dazu gehören beispielsweise die Chancen und möglichen Risiken einer Tiefen Hirnstimulation (THS) sowie der hohe Stellenwert von Physiotherapie und Bewegung bei dieser Erkrankung. Zudem möchten wir den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, mit uns und miteinander ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen“, betont PD Dr. Christian Dresel, Leiter des Bereichs für Bewegungsstörungen und Neurostimulation der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p>Im Rahmen der Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden Informationen über die Tiefe Hirnstimulation (THS) als wichtige Therapieoption. Die THS kommt in der Regel zur Anwendung, wenn die medikamentöse Parkinson-Therapie nicht mehr ausreichend ist und die Betroffenen deshalb an Lebensqualität verlieren. Hierbei werden Gehirnelektroden durch einen Impulsgenerator gesteuert. Das THS-Verfahren wird in der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz seit rund 20 Jahren in enger Kooperation mit der Klinik für Neurochirurgie eingesetzt. Seit Ende 2021 steht in Mainz zusätzlich die telemedizinische THS-Therapie zur Verfügung.</p>

<p class="MsoBodyText2">Die Bezeichnung Morbus Parkinson geht auf den englischen Arzt James Parkinson zurück, der die Hauptsymptome der Erkrankung erstmals 1817 beschrieben hat. Auf eine Initiative der European Parkinsons Disease Association wurde an seinem Geburtstag, dem 11. April, im Jahr 1997 der Welt-Parkinson-Tag ins Leben gerufen. Der jährliche Gedenktag soll das Bewusstsein für die Erkrankung erhöhen, deren Verständnis fördern und so zu verbesserten Behandlungsmöglichkeiten beitragen.</p>

<p class="MsoBodyText2">Weitere Informationen zum „Parkinson-Infotag“ und zur Parkinson-Therapie an der Universitätsmedizin Mainz gibt es im Internet unter <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/neurologie" target="_blank">www.unimedizin-mainz.de/neurologie</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Vertreter:innen der Medien sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.</strong></p>

<p><strong>Gerne vermitteln wir Ihnen im Vorfeld Interviewpartner:innen.</strong></p>

<p><strong>Wir bitten um einen redaktionellen Terminhinweis und eine Ankündigung im Veranstaltungskalender.</strong></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt:</strong><br>
PD Dr. Christian Dresel<br>
Klinik und Poliklinik für Neurologie – Sektion für Bewegungsstörungen und Neurostimulation Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7094<br>
<a href="mailto:Christian.Dresel@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>
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                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Neurochirurgische Klinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Neurologie</category>
                            
                                <category>Neuroradiologie</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Institut für Neuropathologie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7036</guid>
                        <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>I. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz unter neuer Leitung</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/i-medizinische-klinik-und-poliklinik-der-universitaetsmedizin-mainz-unter-neuer-leitung.html</link>
                        <description>Univ.-Prof. Dr. Christian Lange tritt die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Peter Galle als Klinikdirektor an</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Zum 1. April 2026 hat Univ.-Prof. Dr. Christian Lange die Leitung der I. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz übernommen. Zugleich wurde er auf die W3-Professur für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie berufen. Er wechselt vom LMU Klinikum München, wo er die Hepatologie und das Leber Centrum München leitete und eine W2-Professur für Hepatologie innehatte. Professor Lange tritt die ruhestandsbedingte Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Peter Galle an, der die Klinik seit April 1998 geleitet und ihre Entwicklung über mehr als zwei Jahrzehnte maßgeblich geprägt hat.</strong></p>

<p class="MsoHeader">„Mit Professor Lange gewinnt die Universitätsmedizin Mainz einen ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Gastroenterologie, der Hepatologie und der Transplantationsmedizin“, sagt Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. „Ich begrüße ihn ganz herzlich als neuen Direktor der I.&nbsp;Medizinischen Klinik und Poliklinik im #TeamUM. Gleichzeitig danke ich im Namen des gesamten Vorstands Professor Galle für sein außerordentliches Engagement und seine prägende Arbeit über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg. Ich selbst hatte die Gelegenheit, als Oberarzt unter seiner Leitung zu arbeiten und weiß aus erster Hand, wie maßgeblich er die Klinik geprägt hat. Professor Lange wird auf diesem starken Fundament aufbauen und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik setzen.“</p>

<p class="MsoHeader">Der Wissenschaftliche Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, freut sich ebenfalls, den neuen Klinikdirektor begrüßen zu können: „Professor Lange ist nicht nur ein hervorragender Kliniker, sondern auch ein profilierter Wissenschaftler. Insbesondere seine Arbeit zur Leberzirrhose, Lebertransplantation und zum Leberkrebs sowie der Einsatz innovativer komplexer humaner Organmodellen stärken die Brücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung. Seine Schwerpunkte in translationaler Hepatologie und Transplantationsmedizin sind ein großer Gewinn für unseren Forschungsstandort.“</p>

<p class="MsoHeader">Die I.&nbsp;Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz deckt ein breites Spektrum unterschiedlicher Fachgebiete ab. Behandelt werden hier unter anderem Patient:innen mit Erkrankungen des Verdauungstrakts, der Nieren, mit rheumatischen und entzündlichen Erkrankungen und mit Infektionserkrankungen. Als neuer Direktor und Inhaber der W3-Professur für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie hat sich Univ.-Prof. Dr. Christian Lange zum Ziel gesetzt, insbesondere den Bereich der Endoskopie, die Hepatologie, die gastrointestinale Onkologie und die Transplantationsmedizin weiter auszubauen. In diesen Schwerpunkten soll die Klinik als überregionales Zentrum weiter gestärkt werden, sodass künftig noch mehr Patient:innen von hochspezialisierten Behandlungen profitieren können. „Die Transplantationsmedizin ist einer meiner persönlichen klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte und die Leber- und Nierentransplantation sind ein Aushängeschild der Universitätsmedizin Mainz“, sagt Professor Lange. „Der weitere Ausbau des Transplantationsprogrammes in Mainz ist eines meiner wesentlichen Ziele.“</p>

<p class="MsoHeader">Besondere Forschungsschwerpunkte von Professor Lange sind die Leberzirrhose, Lebertransplantation und Leberkrebs. Dabei widmet er sich sowohl grundlagenwissenschaftlichen, immunologischen als auch klinisch-translationalen Fragestellungen. An der Universitätsmedizin Mainz plant er, eine hepatologische Forschungsgruppe aufzubauen und interdisziplinäre Projekte zur Transplantationsmedizin zu etablieren.</p>

<p class="MsoHeader">Im Bereich Lehre plant Professor Lange, Medizinstudierenden frühzeitig noch enger in die klinische Arbeit einzubinden. Zudem möchte er die praktische Ausbildung, etwa im Bereich der Sonographie, vertiefen. Ergänzend sollen Mentoringprogramme und strukturierte Weiterbildungsangebote für angehende Fachärzt:innen die Vereinbarkeit von klinischer Tätigkeit und wissenschaftlicher Karriere verbessern.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Zur Person Christian Lange:</strong><br>
Christian Lange wurde 1979 in Rottweil geboren. Sein Medizinstudium absolvierte er von 2000 bis 2007 an der Universität Tübingen und am King’s College in London. Anschließend war er als Assistenzarzt am Universitätsklinikum Frankfurt tätig und promovierte 2009 an der Universität Tübingen. Es folgte ein Postdoc-Aufenthalt im Universitätsspital Lausanne in der Schweiz, bevor er als Assistenzarzt ans Universitätsklinikum Frankfurt zurückkehrte, wo er sich 2015 habilitierte. Als Oberarzt für Innere Medizin war er ab 2015 in der Gastroenterologie und Hepatologie der Medizinischen Klinik I am Universitätsklinikum Frankfurt tätig und übernahm die Leitung der Hochschulambulanz. 2018 wechselte er als Leitender Oberarzt und stellvertretender Direktor der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie ans Universitätsklinikum Essen und war dort ab 2020 als Kommissarischer Direktor tätig.</p>

<p class="MsoHeader">2019 wurde Christian Lange auf eine W2-Professur für Translationale Hepatologie an die Universität Duisburg-Essen berufen. Seit 2021 hatte er eine W2-Professur für Hepatologie an der Universität München inne und leitete am dortigen LMU Klinikum München die Hepatologie und das Leber Centrum München.</p>

<p class="MsoHeader">Zu seinen Auszeichnungen gehören u. a. der Förderpreis der Mitteldeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, der Janssen Virology Award für HCV und der Martin Gülzow-Preis der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Seit 2024 ist er zudem Sprecher des Else Kröner-Forschungskollegs „Transplantationsmedizin – Strategien zur Reparatur von Spenderlebern und -Nieren“.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
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                                <category>I. Medizinischen Klinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gezielte Behandlung der akuten Lungenembolie</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/gezielte-behandlung-der-akuten-lungenembolie.html</link>
                        <description>Ultraschallgestütztes Katheterverfahren zeigt in einer internationalen Studie der Universitätsmedizin Mainz bei Risikopatient:innen Vorteile gegenüber der Standardbehandlung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Risikopatient:innen mit einer akuten Lungenembolie können von einer gezielten ultraschallunterstützten und kathetergesteuerten Therapie profitieren. Das zeigt eine große internationale klinische Studie unter wissenschaftlicher Leitung der Universitätsmedizin Mainz. Die Wissenschaftler:innen untersuchten die Wirksamkeit eines minimalinvasiven Verfahrens, bei dem ein thrombolytisches (blutgerinnselauflösendes) Medikament über einen speziellen Katheter direkt in die Lungenarterien verabreicht und das Gerinnsel gleichzeitig mit Ultraschallenergie behandelt wird. Im Vergleich zur bisherigen Standardtherapie mit blutverdünnenden Medikamenten allein war die Sterblichkeit oder ein lebensbedrohlicher Kreislaufeinbruch im Studienarm des ultraschall- und katheterbasierten Verfahrens um 61&nbsp;Prozent geringer. Die Studienergebnisse wurden jetzt im <em>New England Journal of Medicine</em> veröffentlicht.</strong></p>

<p class="MsoHeader">Eine akute Lungenembolie entsteht, wenn ein Blutgerinnsel ein oder mehrere Gefäße in der Lunge verstopft. Bei Patient:innen mit mittlerem oder hohem Risiko kann die Verstopfung die Fähigkeit des Herzens, Blut durch die Lunge zu pumpen, so stark beeinträchtigen, dass sie lebensbedrohlich ist. Etwa 15&nbsp;Prozent der Betroffenen sterben an den Folgen der akuten Lungenembolie. Durch blutgerinnselauflösende Medikamente, sogenannte Thrombolytika, können Gefäßverschlüsse wirksam aufgelöst werden. Allerdings erhöhen sie das Risiko für schwere Blutungen, insbesondere im Gehirn. Deshalb werden sie bisher in der Regel nur in den schwersten Fällen eingesetzt.</p>

<p class="MsoHeader">Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr.&nbsp;Stavros Konstantinides, Ärztlicher Direktor des Centrums für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz, hat in der HI-PEITHO (Ultrasound-facilitated, Catheter-directed, Thrombolysis in Intermediate-high Risk Pulmonary Embolism)-Studie die klinische Wirksamkeit und Sicherheit einer alternativen Behandlungsmethode untersucht und mit der bisherigen Standardtherapie der akuten Lungenembolie verglichen.</p>

<p class="MsoHeader">Die untersuchte Methode setzt gezielt an: Ein dünner Schlauch, der Katheter, wird über eine Vene in der Leiste bis in die Lunge geführt. Dadurch kann das thrombolytische Medikament direkt ins Blutgerinnsel abgegeben werden. Zusätzlich wird bei dem Verfahren Ultraschallenergie eingesetzt, die den Abbau des Gerinnselns beschleunigt. Dadurch wird die Behandlungszeit reduziert und die notwendige Thrombolytika-Dosis gesenkt.</p>

<p class="MsoHeader">„Die HI-PEITHO-Studie ist die bisher größte und erste ihrer Art auf dem Gebiet der Lungenembolie. Sie zeigt, dass ein Kathetereingriff wirksam sein kann und die Prognose für bestimmte Patienten und Patientinnen mit schwerer Lungenembolie bei einem niedrigen Risiko für Blutungskomplikationen verbessern kann“, sagt Professor Konstantinides. An der multizentrischen Studie nahmen 544 erwachsene Patient:innen mit akuter Lungenembolie und mittlerem bis hohem Komplikationsrisiko aus Deutschland, sieben weiteren europäischen Ländern und den USA teil. Während eine Gruppe die ultraschallgestützte katheterbasierte Thrombolyse sowie zusätzlich die Standardtherapie mit blutverdünnenden Medikamenten, sogenannten Antikoagulanzien, erhielt, wurde die Kontrollgruppe mit Antikoagulanzien allein behandelt.</p>

<p class="MsoHeader">Innerhalb der ersten sieben Tage nach der Behandlung lag die Sterblichkeit oder ein lebensbedrohlicher Herz-Kreislaufkollaps in der Katheter-Gruppe bei 4&nbsp;Prozent und in der Kontrollgruppe bei 10,3&nbsp;Prozent. Das entspricht einer signifikanten Senkung des sogenannten primären Endpunktes der Studie um 61&nbsp;Prozent nach ultraschallunterstützter und kathetergesteuerter Behandlung. Schwere Komplikationen traten insgesamt selten auf und Hirnblutungen wurden in keiner der Gruppen beobachtet.</p>

<p class="MsoHeader">Die HI-PEITHO-Studie wurde von der Universitätsmedizin Mainz initiiert und wissenschaftlich mit geleitet. Sie wurde in Partnerschaft mit dem Pulmonary Embolism Response Team (PERT) Consortium in den USA und dem Studiensponsor Boston Scientific durchgeführt.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p><strong>Originalpublikation:</strong></p>

<p>Kenneth Rosenfield, Frederikus A. Klok, Gregory Piazza, Andrew S.P. Sharp, Fionnuala Ní Áinle, Michael R. Jaff, Stefano Barco, Samuel Z. Goldhaber, Nils Kucher, Irene M. Lang, Irene Schmidtmann, Keith M. Sterling, Aleksander Araszkiewicz, Vishal Arora, Rafael Cires-Drouet, John Coghlan, Lukas Hobohm, Wulf D. Ito, Kurt Jacobson, Christoph Kaiser, Grzegorz Kopec, Kristin Marx, Samuel McElwee, Nicolas Meneveau, Peter Monteleone, Jose M. Montero-Cabezas, Christoph B. Olivier, John Park, Marek Roik, Rahul Sakhuja, Andi Tego, Markus Theurl, Gautam Visveswaran, Jan Albert Vos, Michael N. Young, Federico M. Asch, Stavros V. Konstantinides.<br>
Ultrasound-Facilitated, Catheter-Directed Fibrinolysis for Acute Pulmonary Embolism, <em>New England Journal of Medicine</em> (2026)</p>

<p>DOI: <a href="https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2516567" target="_blank" rel="noreferrer">10.1056/NEJMoa2516567</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Stavros Konstantinides<br>
Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH)<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:Stavros.Konstantinides@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH)</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7027</guid>
                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 07:50:18 +0200</pubDate>
                        <title>Generalistische Pflegefachausbildung startet voll besetzt</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/generalistische-pflegefachausbildung-startet-voll-besetzt.html</link>
                        <description>Interesse am Ausbildungsweg an der Universitätsmedizin Mainz ist hoch </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Das Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege an der Universitätsmedizin Mainz beginnt den Aprilkurs mit 31 Auszubildenden. Damit hat die Nachfrage das Angebot an freien Plätzen übertroffen, eine Warteliste wird geführt. Die Auszubildenden starten in eine dreijährige generalistische Ausbildung zur/ zum Pflegefachfrau/-mann. Ein duales Studium „Gesundheit und Pflege“ in Kooperation mit der Katholischen Hochschule Mainz kann im Rahmen dieser Ausbildung ebenfalls absolviert werden. </strong></p>

<p class="MsoHeader">„Die Zahl der Auszubildenden zur Pflegefachperson erreicht aktuell einen neuen Höchststand. Noch nie zuvor konnten zum April mehr als 30 Ausbildungsverträge unterschrieben werden“, erklärt Kathrin Zednik, Vorstand Pflege- und Gesundheitsfachberufe der Universitätsmedizin Mainz. „Gut ausgebildete Pflegefachkräfte sind unerlässlich für die tägliche Arbeit und den Erfolg unserer Universitätsmedizin. Dass der Pflegeberuf gerade bei jungen Menschen so gut ankommt, freut uns besonders - zeigt es doch auch, dass er als bereichernd und wertvoll für die Gesellschaft wahrgenommen wird.“<strong> </strong></p>

<p class="MsoHeader">Über alle Jahrgänge hinweg erlernen derzeit rund 220 Auszubildende den Pflegefachberuf am Ausbildungszentrum für Gesundheit und Pflege. Die Ausbildung ist zirkulär aufgebaut und folgt einem kompetenzorientierten Konzept, das Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt. „Insbesondere die Erhebung und Feststellung des individuellen Pflegebedarfs, die Organisation, Gestaltung und Steuerung des Pflegeprozesses sowie die Analyse, Sicherung und Weiterentwicklung der Pflegequalität sind wichtige Ziele der Ausbildung“, erläutert Iris Müller, Gesamtschulleitung des Ausbildungszentrums Gesundheit und Pflege der Universitätsmedizin Mainz. Als Maximalversorger biete die Universitätsmedizin ideale Voraussetzungen: Das große Spektrum an Krankheitsbildern – darunter auch seltene Erkrankungen – sowie der Einsatz modernster medizinischer Technologien und Innovationen machen die Ausbildung zur Pflegefachkraft besonders vielfältig und attraktiv, berichtet Iris Müller.</p>

<p class="MsoHeader">Stephanie Groß, Leiterin des Geschäftsbereichs Ausbildung, Fort- und Weiterbildung der Universitätsmedizin Mainz, ergänzt: „Wir vermitteln nicht nur fachliche Qualifikation, sondern begleiten unsere Auszubildenden auch persönlich und individuell auf einen verantwortungsvollen Beruf.“</p>

<p class="MsoHeader">Die Ausbildung zur Pflegefachperson dauert drei Jahre und beginnt jeweils im April und Oktober. Die Auszubildenden können zwischen vertiefenden Kursen in der stationären Akutpflege, der psychiatrischen Versorgung und – ausschließlich zum Oktoberkurs – auch in der Pädiatrie auswählen. In Kooperation mit externen Anbietern können ebenfalls vertiefende Erfahrungen in der stationären Langzeitpflege gewonnen werden.</p>

<p class="MsoHeader">Im Vergleich zu den Vorjahren hat der prozentuale Anteil der Bewerber:innen mit Hochschulreife zugelegt. Während der Ausbildung kann ebenfalls ein duales Studium „Gesundheit und Pflege“ an der Katholischen Hochschule Mainz absolviert werden, das mit dem Bachelor of Science abschließt. Von Vorteil für die Studierenden ist die Möglichkeit, die Ressourcen der Universitätsmedizin nutzen zu können, beispielsweise die auf dem Campus angesiedelte Bereichsbibliothek.</p>

<p class="MsoHeader">Ein Grund für die insgesamt gestiegenen Bewerberzahlen für den Pflegefachberuf liegt nach Einschätzung des Ausbildungszentrums vor allem in der verstärkten Sichtbarkeit und Bekanntmachung des Berufsbildes bei jungen Menschen. „Unter anderem sind wir mit einer sehr erfolgreichen Werbeaktion direkt in die Schulen gegangen und waren auf Berufsinformationsmessen sowie Informationstagen präsent“, sagt Iris Müller. Darüber hinaus hat eine stärkere Präsenz in den sozialen Medien, etwa auf TikTok, sowie eine begleitende Plakatkampagne zur größeren Aufmerksamkeit beigetragen. Inzwischen erreichen das Ausbildungszentrum in Mainz Bewerbungen aus der gesamten Bundesrepublik sowie zunehmend auch aus dem Ausland.</p>

<p class="MsoHeader">Der nächste Ausbildungsbeginn startet im Oktober 2026. Bewerbungen dafür sind schon jetzt möglich<strong>.</strong></p>

<p class="MsoHeader"><em>Die Universitätsmedizin Mainz ist einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. Sie bietet jährlich insgesamt rund 750 Ausbildungsplätze. Das Ausbildungsangebot erstreckt sich über mehr als 20 Ausbildungsberufe in sechs Bereichen – Gesundheitsfachberufe, IT, Medizintechnik und Technik sowie Pädagogik und kaufmännische Berufe. Im Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege stehen insgesamt 250 Ausbildungsplätze zur Verfügung.</em></p>

<p class="MsoBodyText2">&nbsp;</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong>Kontakt:</strong><br>
Iris Müller<br>
Gesamtschulleitung Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-3255<br>
<a href="mailto:iris.mueller@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Anke Giani<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7771<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7021</guid>
                        <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 09:09:00 +0100</pubDate>
                        <title>UM-Patientengeschichte: Die chronische Lungenembolie – eine oft unerkannte Gefahr für die Herzgesundheit</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/um-patientengeschichte-die-chronische-lungenembolie-eine-oft-unerkannte-gefahr-fuer-die-herzgesundheit.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mehrere Jahre nachdem Jutta Fritzsche eine Lungenembolie erlitten hat, wird bei ihr eine seltene, aber schwerwiegende Spätfolge diagnostiziert: Sie hat eine chronische Lungenembolie entwickelt, die ihre Herzgesundheit gefährdet. Zur Behandlung setzen die Expert:innen an der UM die sogenannte Ballon-Pulmonalis-Angioplastie (BPA) – ein hochmodernes, minimalinvasives Verfahren – ein. </strong></p>

<p>2018 erhält Jutta Fritzsche die Diagnose Lungenembolie. Blutgerinnsel haben Gefäße in ihrer Lunge verstopft. „Ich wurde mit Medikamenten behandelt und es ging mir wieder gut", erinnert sie sich. Doch sechs Jahre später beginnt eine Kurzatmigkeit sie immer stärker zu belasten, selbst kurze Wege kann sie nicht mehr am Stück zu Fuß gehen. An der UM erkennt Embolie-Spezialist PD Dr. Dr. Lukas Hobohm vom <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/kardiologie/index.html" target="_blank">Zentrum für Kardiologie</a>, dass Jutta Fritzsche an einer Folgeerkrankung ihrer Lungenembolie leidet: „Werden die Blutgerinnsel in der Lunge bei einer akuten Embolie nicht richtig abgebaut, können sie chronisch werden. Die Folge können irreversible Schäden am Herzen sein."</p>

<p>Rund drei Prozent der Patient:innen mit einer akuten Lungenembolie entwickeln später eine chronische Lungenembolie – die oft unerkannt bleibt. Darum betreiben Lukas Hobohm und sein Team intensive Aufklärung. Um die Verschlüsse in den tiefliegenden Gefäßen der Lunge zu lösen, setzen die Expert:innen an der UM auf die sogenannte Ballon-Pulmonalis-Angioplastie, kurz BPA. „Ein Katheter wird in die Lungengefäße eingeführt, die dann mit einem Ballon geweitet werden. So werden die Verschlüsse beiseitegeschoben, das Blut zirkuliert wieder“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Tommaso Gori, Leiter des Herzkatheterlabors der UM.</p>

<p>Das hochmoderne, minimalinvasive Verfahren kommt auch bei Jutta Fritzsche zum Einsatz. Die Verschlüsse in ihrer Lunge werden in mehreren Schritten beseitigt, die Behandlung ist ein Erfolg und keine große Belastung: „Man spürt nichts davon, außer, dass es mir von Sitzung zu Sitzung viel besser geht! Und das Pflegeteam am Zentrum für Kardiologie ist unglaublich nett und fürsorglich!“ Inzwischen fährt Jutta Fritzsche sogar wieder Rad – zum Beispiel zu ihren Enkeln, für die sie nun endlich wieder Luft hat.<br>
<br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Department für Herz-, Lungen- und Gefäßmedizin</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie I - Allgemeine Kardiologie</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.unimedizin-mainz.de/fileadmin/vorlagen/portal/downloads/presse/Bilder_PM/2026-03-25_Patientengeschichte_Lungenembolie_fuer_Website_Foto_UM_Sven_Mueller_web.jpg" length="179228" type="image/jpeg"/>
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-7111</guid>
                        <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Eierstockkrebs: Fettgewebe beeinflusst Wirksamkeit der Immuntherapie</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/eierstockkrebs-fettgewebe-beeinflusst-wirksamkeit-der-immuntherapie.html</link>
                        <description>Studie in renommierter Fachzeitschrift &quot;Nature Signal Transduction&quot; erschienen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Flietextreg10pt">PRESSEMITTEILUNG DES DKFZ</p>

<p class="Flietextreg10pt"><strong>Bei Eierstockkrebs zeigen Immuntherapien mit sogenannten Checkpoint-Inhibitoren bislang nur bei wenigen Betroffenen Wirkung. Forschende vom Helmholtz Institut für Translationale Onkologie (HI-TRON Mainz) haben nun entdeckt, dass Fettstoffwechsel-Prozesse im Tumorumfeld eine entscheidende Rolle dabei spielen, wie gut solche Therapien wirken. Die Ergebnisse eröffnen neue Ansatzpunkte, um Immuntherapien gezielter einzusetzen, ihre Wirksamkeit zu steigern und Resistenzen zu durchbrechen.</strong></p>

<p>Eierstockkrebs und andere Tumorerkrankungen breiten sich häufig in das sogenannte Bauchnetz aus – eine fettreiche Gewebeschicht im Bauchraum, die die inneren Organe bedeckt und nicht immer einfach dem Begriff „Bauchfett“ entspricht. Das HI-TRON-Team um Niels Halama untersuchte, wie diese besondere Umgebung die Interaktion zwischen Tumorzellen und Immunzellen beeinflusst.</p>

<p>Dabei zeigte sich: In der Nähe von Tumorabsiedelungen (Metastasen) im Fettgewebe sammeln sich besonders viele Immunzellen, darunter T-Zellen und sogenannte tumorassoziierte Fresszellen (Makrophagen). Während die T-Zellen durch das Fettgewebe grundsätzlich funktionsfähig bleiben, geraten Makrophagen durch die Aufnahme großer Mengen an Fett unter oxidativen Stress. In diesem Zustand tragen sie zur Unterdrückung der Immunantwort bei und begünstigen so das Tumorwachstum.</p>

<p><strong>Blockade bestimmter Signalwege reaktiviert die Immunabwehr</strong></p>

<p>Die Forschenden konnten zeigen, dass sich dieser immununterdrückende Zustand der Makrophagen durch gezielte Eingriffe umkehren lässt.</p>

<p>In Experimenten mit Tumorgewebe von Patientinnen sowie in Mausmodellen führte die Hemmung des Signalwegs um den Rezeptor CCR5 – etwa mit dem Medikament Maraviroc – dazu, dass Makrophagen neu programmiert wurden. In der Folge konnten T-Zellen wieder stärker in den Tumor eindringen und Krebszellen wirksamer bekämpfen. Der bereits zugelassene Wirkstoff Maraviroc war ursprünglich für die Therapie von HIV-Infektionen entwickelt worden.</p>

<p>Einen ähnlichen Effekt beobachteten die Forschenden auch, wenn ein weiterer Entzündungs- und Fetttransport-Mechanismus über den Rezeptor CD36 blockiert wurde. Beide Ansätze reduzierten die Fettbelastung der Makrophagen und stärkten die entzündliche Immunantwort gegen den Tumor.</p>

<p><strong>Welche Patientinnen profitieren besonders von der Immuntherapie?</strong></p>

<p>Darüber hinaus liefert die Studie Hinweise darauf, welche Patientinnen besonders von Therapien mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren profitieren könnten. In einer Analyse klinischer Daten zeigte sich, dass Fettgewebe eine doppelte Rolle spielt: Patientinnen mit Metastasen im fettreichen Bauchnetz sprachen häufiger auf Checkpoint-Inhibitoren an als Frauen, deren Tumor sich nicht in dieses Gewebe ausgebreitet hat.</p>

<p>Mit bildgebenden Verfahren und maschinellem Lernen konnten die Forschenden sogar ein Modell entwickeln, das anhand von CT-Aufnahmen das Vorliegen von Bauchnetz-Metastasen und damit die Wahrscheinlichkeit eines Therapieansprechens abschätzen kann.</p>

<p>„Die Ergebnisse machen deutlich, wie stark Stoffwechselprozesse im Tumorumfeld das Verhalten von Immunzellen beeinflussen. Dieser Einfluss bringt zugleich Vor- und Nachteile für die Patienten. Unsere Ergebnisse können dazu beitragen, dass wie diese Vorgänge in Zukunft bei Krebspatienten auch therapeutisch beeinflussen können“, sagt Studienleiter Niels Halama. Langfristig, so erwarten die Forscher, könnten Kombinationstherapien, die Immuncheckpoint-Inhibitoren mit Wirkstoffen gegen bestimmte Stoffwechsel- oder Entzündungssignale verbinden, die Behandlung von Eierstockkrebs und anderen Tumorerkrankungen verbessern. Auch Ernährung und Sport könnten sich günstig auswirken – Studienergebnisse dazu liegen allerdings noch nicht vor.</p>

<p>HI-TRON Mainz wurde 2018 als Gemeinschaftsunternehmen des Deutschen Krebsforschungszentrums in Kooperation mit der TRON gGmbH, der Universitätsmedizin Mainz und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gegründet. Das Institut verbindet die international herausragende Expertise dieser Partner auf dem Gebiet der personalisierten Immuntherapie in Mainz mit dem umfassenden Spektrum der Krebs-Spitzenforschung am DKFZ.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Originalpublikation</strong>:</p>

<p>Meggy Suarez-Carmona, Mareike Hampel, Xin-Wen Zhang, Alexandra Pöchmann, Silke A. Grauling-Halama, Nektarios A. Valous, Pornpimol Charoentong, Dyke Ferber, Jannis Wissfeld, Alicia Höflich, Stanislas Goriely, Aurélie Detavernier, Abdulkader Azouz, Anthony Rongvaux, Sven Zukunft, Ingrid Fleming, Jürgen G. Okun, Vickie Baracos, Mathias Heikenwalder, Laurence Zitvogel, Xinyi Xu, Chenqi Xu, Michael Volkmar, Daniel Schraivogel, Lars Steinmetz, Junzo Hamanishi, Masaki Mandai, Matthias Gaida, Theresa Mokry, Johanna Nattenmüller, Oliver Sedlaczek, Nanna Monje, Roxana Schwab, Annette Hasenburg, Athanasios Mavratzas, Regina Johanna Boger, Frederik Marmé, Sarah Schott, Niels Halama.<br>
Harnessing lipid-driven immunometabolic pathways in omental metastases to enhance immunotherapy in patients with ovarian cancer. <em>Nature</em> (2026)</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>

<p><a href="https://www.dkfz.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/eierstockkrebs-fettgewebe-beeinflusst-wirksamkeit-der-immuntherapie" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ)</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Univ.-Prof. Dr. med. Niels Halama<br>
III. Medizinischen Klinik und Poliklinik<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:niels.halama@dkfz-heidelberg.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>III. Medizinischen Klinik und Poliklinik - Hämatologie und medizinische Onkologie</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) II</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 07:08:10 +0100</pubDate>
                        <title>„Blut tut doppelt Gut(es)“: 27.878 Euro für die Kinderkrebshilfe Mainz und neue Blutspender:innen gewonnen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/blut-tut-doppelt-gutes-27878-euro-fuer-die-kinderkrebshilfe-mainz-und-neue-blutspenderinnen-gewonnen.html</link>
                        <description>Gemeinsame Spendenaktion unterstützt krebskranke Kinder in der Region</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Blutspenden sind für die medizinische Versorgung unverzichtbar – in Notfällen, bei Operationen und insbesondere in der Behandlung schwerer Erkrankungen. Gleichzeitig sind kritische Engpässe in der Versorgung keine Seltenheit. Um die Blutspendebereitschaft weiter zu stärken, neue Spender:innen zu gewinnen und gleichzeitig krebskranke Kinder aus der Region zu unterstützen, hat das Institut für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz im Juni 2024 gemeinsam mit der Kinderkrebshilfe Mainz e.V. und der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin die Aktion „Blut tut Gut(es)“ ins Leben gerufen. Seitdem sind 27.878 Euro an Spenden zusammengekommen, die nun der Kinderkrebshilfe übergeben worden sind.</strong></p>

<p>Blutprodukte sind nur begrenzt haltbar und müssen daher kontinuierlich neu gewonnen werden. Jede Spende kann für Patient:innen der Universitätsmedizin Mainz entscheidend sein – auch in der Krebstherapie, in der Blutprodukte regelmäßig eingesetzt werden. Rund 19 Prozent des Blutes aus Blutspenden werden für Krebspatient:innen benötigt, die häufig wiederholt auf Transfusionen angewiesen sind.</p>

<p><strong>Einfacher Mechanismus: Aufwandsentschädigung freiwillig spenden</strong></p>

<p>Die Aktion „Blut tut Gute(Es)“ setzt auf ein niedrigschwelliges Prinzip: Blutspender:innen in der Mainzer Transfusionszentrale erhalten nach der Spende eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 27,50 Euro. Wer möchte, kann diesen Betrag ganz oder teilweise zugunsten der Kinderkrebshilfe Mainz e.V. spenden. Die Kampagne war zunächst gezielt auf regionale Unternehmen ausgerichtet: Betriebe konnten gemeinsam mit der Transfusionszentrale Blutspendetermine organisieren und so Mitarbeitenden eine unkomplizierte Teilnahme ermöglichen.</p>

<p>Inzwischen ist die freiwillige Spende auch unabhängig von Unternehmensaktionen möglich: In der Transfusionszentrale Mainz steht eine Spendenbox, in die auch Privatspender:innen ihre Aufwandsentschädigung geben können. Dieses Angebot soll in einem nächsten Schritt auch auf öffentliche Außentermine der Transfusionszentrale ausgeweitet werden – damit Blutspenden und freiwilliges Engagement noch einfacher miteinander verbunden werden können.</p>

<p><strong>Zwischenbilanz: 27.878 Euro für die Kinderkrebshilfe</strong></p>

<p>Die Bereitschaft, nach der Blutspende zusätzlich zu helfen, ist groß: Bis heute sind 27.878 Euro zusammengekommen, die nun der Kinderkrebshilfe Mainz übergeben wurden und somit krebskranke Kinder in der Region unterstützen.</p>

<p>Univ.-Prof. Dr. med. Daniela Krause, Direktorin des Instituts für Transfusionsmedizin Mainz, betont den Versorgungsgedanken: „Jede Blutspende zählt! Wir freuen uns über alle, die durch ihre Spende einen Beitrag zur Versorgung unserer Patient:innen leisten. Dass viele Spenderinnen und Spender darüber hinaus freiwillig ihre Aufwandsentschädigung weitergeben, ist ein starkes Zeichen der Solidarität.“</p>

<p>Univ.-Prof. Dr. med. Corinna Grasemann, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, sieht einen klaren Benefit für die gesamte Kinderklinik: „Blutprodukte werden in der Kinder- und Jugendmedizin in vielen Situationen dringend benötigt – nicht nur in der Onkologie, sondern auch bei schweren Infektionen, nach Unfällen oder Operationen sowie bei akuten und chronischen Erkrankungen. Jede zusätzliche Blutspende stärkt daher die Versorgungssicherheit für alle Kinder und Jugendlichen, die bei uns behandelt werden. Deshalb sind wir sehr dankbar für diese Aktion.“</p>

<p>Univ.-Prof. Dr. med. Jörg Faber, Leiter des Kinderonkologischen Zentrums Mainz, ergänzt mit Blick auf die Behandlung krebskranker Kinder: „Gerade Kinder und Jugendliche mit Krebserkrankungen und Blutkrankheiten sind häufig wiederholt auf Blutprodukte angewiesen – etwa während intensiver Therapien oder bei Komplikationen. Jede Blutspende kann hier unmittelbar dazu beitragen, Behandlungen sicher durchzuführen und die Versorgung stabil zu halten. Umso mehr freuen wir uns über die große Resonanz auf ‚Blut tut Gut(es)‘: Hinter dieser Summe stehen viele Menschen, die mit einem Termin gleich doppelt helfen – sie spenden Blut und unterstützen zugleich unsere Arbeit für betroffene Familien.“</p>

<p><strong>Weiterhin Blutspender:innen gesucht – Unternehmen können Termine ermöglichen</strong></p>

<p>Die Universitätsmedizin Mainz ruft dazu auf, weiterhin Blut zu spenden: Blutprodukte werden jeden Tag benötigt. Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen sind herzlich eingeladen, sich an Blutspendeterminen zu beteiligen oder – etwa als Betrieb – gemeinsam mit der Transfusionszentrale eigene Termine umzusetzen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><em>Das Institut für Transfusionsmedizin - Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz hat es sich zur Aufgabe gemacht, das von Spender:innen bei Außenterminen oder in der Zentrale selbst bereitgestellte Blut auf seine Sicherheit hin zu prüfen und es den Patient:innen der Universitätsmedizin Mainz innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung zu stellen. Es führt Diagnostiken zur Bestimmung von Blutgruppen, irregulären Antikörpern und zur Gewebetypisierung durch und betreibt aktiv Erforschungen des Knochenmarks, der Produktionsstätte für unsere Blutzellen, um neue Therapieformen zu entwickeln.</em></p>

<p><em>Die Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin ist Teil der Universitätsmedizin Mainz und verfügt über hochspezialisierte Schwerpunkte sowie ein breites allgemeinpädiatrisches Angebot. Sie versorgt Familien aus Mainz und weit darüber hinaus: Im Notfall, bei chronischen Erkrankungen und bei seltenen Diagnosen.</em></p>

<p><em>Die Kinderkrebshilfe Mainz e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die 2009 von Kinderärzt:innen des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz gegründet wurde. Ziel der Kinderkrebshilfe Mainz ist es, krebskranken Kindern eine bestmögliche Behandlung zu garantieren und ihre Heilungschancen durch intensive Forschungen zu verbessern – und damit den Krebs gemeinsam zu besiegen.</em></p>

<p>&nbsp;</p>

<p class="MsoNoSpacing"><strong>Kontakt</strong><strong>: </strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Daniela Krause<br>
Institut für Transfusionsmedizin - Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon: 06131 17-3210<br>
<a href="mailto:daniela.krause@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Anke Giani<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7771<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">&nbsp;E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</category>
                            
                                <category>Institut für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7018</guid>
                        <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 18:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Roland Hardt mit Verdienstkreuz am Bande geehrt: Einsatz für bestmögliche Versorgung geriatrischer Patienten - Gesundheitsminister Clemens Hoch überreicht Auszeichnung</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/prof-dr-roland-hardt-mit-verdienstkreuz-am-bande-geehrt-einsatz-fuer-bestmoegliche-versorgung-geriatrischer-patienten-gesundheitsminister-clemens-hoch-ueberreicht-auszeichnung.html</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG DES MINISTERIUMS FÜR WISSENSCHAFT UND GESUNDHEIT (MWG)</h3>

<p><br>
<strong>Auf Vorschlag von Ministerpräsident Alexander Schweitzer hat Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier mit Urkunde vom 16. November 2025 Prof. Dr. med. Roland Hardt aus Mainz mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit, überreichte, in Vertretung von Ministerpräsident Alexander Schweitzer, dem Mediziner im Rahmen einer Feierstunde die Auszeichnung. Roland Hardt engagiert sich in herausragendem Maße im Bereich der Geriatrie. Auf seine Initiative geht die Entwicklung des „Qualitätssiegels Geriatrie“ Rheinland-Pfalz zurück, das seit seiner Implementierung ein unverzichtbares Qualitätsmanagement-Instrument für die geriatrische Rehabilitation in Rheinland-Pfalz ist.</strong></p>

<p>„Seit der Promotion vor vierzig Jahren hat sich Prof. Dr. Hardt der Verbesserung der Versorgung älterer Menschen mit den damit einhergehenden besonderen Herausforderungen verschrieben. Bereits als junger Arzt hat er sich auf ein Thema fokussiert, das noch keinen festen Platz in der Versorgung hatte und damit auch nicht den einfachen Erfolg garantierte. Sein Einsatz ist geprägt von einem tiefen Verantwortungsgefühl für die Menschen. Der Verdienstorden wird an Menschen verliehen, die über die tägliche Pflichterfüllung hinaus eigene Interessen zurückstellen, um sich dem Gemeinwohl zu widmen, die sich engagieren und die sich einsetzen für unsere Gesellschaft“, sagte Clemens Hoch bei der Überreichung des Bundesverdienstkreuzes.</p>

<p>Prof. Dr. med. Roland Hardt ist seit 2016 Leiter der Abteilung Geriatrie am Zentrum für Allgemeinmedizin an der Universitätsmedizin Mainz, die er im Wesentlichen mit aufgebaut hat. Seit 2018 ist er auch Inhaber einer Stiftungsprofessur für Geriatrie, die von der G. und I. Leifheit Stiftung Nassau gefördert wird.</p>

<p>Roland Hardt spezialisierte sich früh nach seiner Promotion 1986 im Bereich der Geriatrie. Zunächst war er von 1995 bis 2005 Chefarzt der Klinik St. Irminen der Vereinigten Hospitien Trier und war dort maßgeblich am Aufbau und an der Entwicklung der ersten geriatrischen Klinik in Rheinland-Pfalz beteiligt. Auch die Entwicklung des „Qualitätssiegels Geriatrie“ Rheinland-Pfalz, ein von Experten entwickeltes Zertifizierungsverfahren, das speziell für geriatrische Einrichtungen konzipiert wurde, um die Versorgung älterer Menschen in Rheinland-Pfalz zu verbessern und die Pflegebedürftigkeit so weit wie möglich hinauszuzögern, geht im Wesentlichen auf seine Initiative zurück. In Rheinland-Pfalz hat dieses Siegel eine besondere Bedeutung, da das Bundesland vor über 20 Jahren Vorreiter bei der Einführung spezifischer Qualitätssiegel für geriatrische Rehabilitation war. 2005 wechselte Hardt an das Katholische Klinikum Mainz, wo er die erste Akutgeriatrie in Rheinland-Pfalz als Modellprojekt in klinischer Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin Mainz aufbaute. &nbsp;</p>

<p>In den Jahren 2009 und 2016 wirkte der Mainzer wesentlich an der Entwicklung des ersten und zweiten Geriatrieplans des Landes Rheinland-Pfalz mit, ein zentrales Strukturpapier zur medizinischen Versorgung älterer Menschen. Der Plan zielt darauf ab, angesichts des demografischen Wandels eine flächendeckende, wohnortnahe und abgestufte geriatrische Versorgung zu gewährleisten. Zudem ist er am Projekt Geriatrisches Netzwerk (GerNe) beteiligt. Dieses führt die Universitätsmedizin Mainz gemeinsam mit der Geriatrischen Fachklinik Rheinhessen-Nahe, dem Marienkrankenhaus Nassau und dem St. Marien- und Annastiftskrankenhaus Ludwigshafen durch. Ziel ist, in Rheinland-Pfalz die Kommunikation zwischen den geriatrischen Kliniken und den niedergelassenen Hausärzten zu optimieren, um die Versorgung der geriatrischen Patienten weiter zu verbessern. Daneben engagiert sich der Mediziner in der ärztlichen Selbstverwaltung, ist seit 2005 Mitglied der Vertreterversammlung der Bezirkskammer Rheinhessen und der Vertreterversammlung der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz. Auch bei der Entwicklung der bundesweit ersten Weiterbildungsordnung im Bereich Geriatrie unterstützte Prof. Dr. Hardt mit seiner fachlichen Expertise.</p>

<p>Seit 2010 ist Hardt Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Geriatrie im Bundesverband. Zudem ist er Referent bei Weitereingliederungskursen der Akademie für Ärztliche Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte und ein gefragter Gutachter und Prüfer in Weiterbildungsfragen mit Schwerpunkt Geriatrie.</p>

<p>„Prof. Roland Hardt hat an unterschiedlichsten Orten die Entwicklung der Geriatrie entscheidend vorangebracht und die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen geschaffen. Der Erfolg seines Engagements lässt sich daran ablesen, dass die Geriatrie inzwischen nicht nur eng mit der Grundversorgung verknüpft ist, sondern sich auch in zahlreichen Krankenhäusern als eigenständige Fachrichtung etablieren konnte und den medizinischen Nachwuchs für sich gewinnt. Dafür spreche ich ihm meinen großen Respekt und meine Anerkennung aus und gratuliere zu dieser Ehrung“, sagte Staatsminister Clemens Hoch.<br>
&nbsp;</p>

<p><strong>Hintergrund:</strong><br>
Das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wird an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen sowie darüber hinaus für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland, wie zum Beispiel im sozialen und karitativen Bereich. Er ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung in Deutschland und damit die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt MWG:</strong></p>

<p>David B. Freichel<br>
Pressesprecher<br>
Telefon 06131 16-4597</p>

<p>Susanne Gellweiler<br>
Pressesprecherin<br>
Telefon 06131 16-2839</p>

<p><a href="mailto:presse@mwg.rlp.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
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                                <category>I. Medizinischen Klinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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