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            <title>RSS-NEWS der Universitätsmedizin Mainz</title>
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            <language>de-DE</language>
            
                <copyright>News der Universitätsmedizin Mainz</copyright>
            
            
            <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 15:28:37 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Tue, 18 Aug 2026 15:28:37 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 09:23:11 +0200</pubDate>
                        <title>Dialog an Deck am 21. August 2026: Zukunfts-Visite – Wie Rheinland-Pfalz die Medizin von morgen neu denkt</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/dialog-an-deck-am-21-august-2026-zukunfts-visite-wie-rheinland-pfalz-die-medizin-von-morgen-neu-denkt.html</link>
                        <description>Talkrunde auf der MS Wissenschaft mit Professor Peter Grimminger</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2026 – Medizin der Zukunft findet am 21. August 2026 auf der MS Wissenschaft (Anlegestelle Mainz, Stresemannufer, zwischen Fischtor und Rheingoldhalle) von 16.30 bis 18.00 Uhr eine Talkrunde zum Thema "Zukunfts-Visite – Wie Rheinland-Pfalz die Medizin von morgen neu denkt" statt.</strong></p>

<p>Im Fokus der Gesprächsrunde stehen die aktuelle Gesundheitsforschung und medizinische Innovationen aus Rheinland-Pfalz: Von der Robotik in der Chirurgie über neue Wege der Medizinerausbildung und regionalen Versorgung bis hin zu KI-gestützter, datengetriebener Medizin und innovativen Pflegekonzepten – Expert:innen aus Forschung, Klinik und Politik diskutieren im Austausch mit dem Publikum, wie das Bundesland die Gesundheitsversorgung von morgen gestaltet und welche Chancen und Herausforderungen damit verbunden sind.</p>

<p>In der Talkrunde erwarten Sie:</p>

<ul>
	<li><strong>Dr. Tamara Müller</strong>, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit Rheinland-Pfalz<br>
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Prof. Dr. med. Peter Grimminger</strong>, Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie der Universitätsmedizin Mainz<br>
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Prof. Dr. med. Karlheinz Seidl</strong>, Ärztlicher Direktor, Kardiologe und Intensivmediziner, Westpfalz-Klinikum und Medical School Kaiserslautern<br>
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Prof. Dr. med. habil. Dipl. Phys. Lukas Scheef</strong>, Professor für Sportmedizinische Technik, Hochschule Koblenz und Mitglied des Forschungskollegs Data2Health<br>
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Prof. Dr. Ana N. Tibubos</strong>, Professorin für Pflegewissenschaft und Abteilungsleiterin Diagnostik in der Gesundheitsversorgung &amp; E-Health, Universität Trier</li>
</ul>

<p><strong>Moderation:</strong>&nbsp;Prof. Dr. Alexandra Nonnenmacher, Präsidentin der Hochschule Worms<br>
&nbsp;</p>

<p>Die Veranstaltung findet in Kooperation der regionalen Wissens- und Innovationsallianzen von Kaiserslautern, Koblenz, Mainz und Trier statt und wird unterstützt vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit (MWWG).&nbsp;</p>

<p>Die Teilnahme ist kostenlos ohne Anmeldung möglich. Der Einlass erfolgt ab 16.00 Uhr.<br>
&nbsp;</p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/fileadmin/user_upload/MS_Wissenschaft_Mainz_Dialog_an_Deck_Einladung_August2026.pdf" class="btn btn-outline-danger">Einladung</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Chirurgie = AVTC?</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>UM-Patientengeschichte: Ein Start ins Leben mit nur 340 Gramm </title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/um-patientengeschichte-ein-start-ins-leben-mit-nur-340-gramm.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute feiert Noelia ihren ersten Geburtstag. Für ihre Eltern Davide Biundo und Michelle Weckbacher ist das ein ganz besonderer Tag, denn lange war nicht klar, ob ihre Tochter es ins Leben schafft. Noelia wurde 15 Wochen zu früh geboren und hat auf der Neonatologischen Intensivstation (NICU) der Universitätsmedizin Mainz um ihr Überleben gekämpft. Mit 340 Gramm war sie eines der leichtesten Neugeborenen, die bisher an der UM geboren wurden. Eine Herausforderung für Eltern, Angehörige, Ärzt:innen und Pflegende</strong><strong>.</strong></p>

<p>„Es gibt Geschichten im Leben, die einen für immer verändern –&nbsp; unsere ist die unserer Tochter Noelia“, erzählt Davide Biundo.&nbsp; „Noelia wurde drei Wochen nicht richtig durch die Plazenta versorgt“, berichtet Michelle Weckbacher, Noelias Mutter. „Das war alles furchtbar schrecklich. Man stellte uns, noch bevor Noelia überhaupt zur Welt kam, vor die Entscheidung, ob wir sie gehen lassen oder das Risiko in Kauf nehmen, dass sie es vielleicht nicht schafft oder dass sie dauerhaft Schäden davonträgt.“</p>

<p><strong>Der erste Schrei</strong><br>
Doch die werdenden Eltern wollten nicht aufgeben. „Wir wollten sie nicht verlieren und wollten, dass alles für sie getan wird“, sagt Michelle Weckbacher. 15 Wochen vor dem Geburtstermin verschlechterte sich der Blutfluss über die Nabelschnur dramatisch. Dann ging alles ganz schnell und ein Kaiserschnitt wurde eingeleitet. „Noelia kam um 22.26 Uhr auf die Welt und hat geschrien. Das war so befreiend. Denn sie hat uns ab diesem Moment schon gezeigt, dass sie eine Kämpferin ist“, so Papa Davide Biundo. Auch der behandelnde Arzt Dr. Dirk Wackernagel erinnert sich an die dramatische Geburt vor einem Jahr: „Die Stabilisierung und die Betreuung der kleinen Noelia war für unser gesamtes Team eine Herausforderung. Ich erinnere mich noch ganz genau an den Moment, als wir nach der Erstversorgung Noelias Gewicht ermitteln wollten und die Waage im Inkubator anzeigte, dass das Gewicht ‚unrealistisch‘ sei.“&nbsp;</p>

<p>Danach war Noelia monatelang auf der Intensivstation für Neugeborene. Michelle Weckbacher erzählt: „Ich war jeden Tag dort. Es gab immer wieder kritische Momente; zwischendrin wurde sie auch notoperiert. Viele Geräte waren nicht für ihre Größe gemacht. Das war auch für das ganze Team der NICU herausfordernd!“ Nach zwei Wochen durften sie ihre Tochter das erste Mal auf den Arm nehmen. „Das war ein unbeschreibliches Gefühl. Man hat sie gefühlt, aber irgendwie doch nicht — wegen der ganzen Schläuche. Jeder Tag war ein Geschenk“, berichtet Davide Biundo.</p>

<p><strong>Das erste Mal zu Hause </strong><br>
„Am 24. Dezember durften wir sie endlich mit nach Hause nehmen. Ausgerechnet an Heiligabend. Das war unser ganz persönliches Weihnachtswunder“, so Davide Biundo. „Wir empfinden eine tiefe, lebenslange Dankbarkeit für das ganze Team an der Unimedizin in Mainz!“ Michelle Weckbacher ergänzt: „Wir waren auch traurig, als wir gegangen sind. Da sind die ein oder anderen Tränen geflossen – auch bei den Mitarbeitenden. Das war eine unglaublich intensive Zeit.“</p>

<p>&nbsp;Heute erfüllt Noelia das Leben der beiden mit einer Liebe, die sie so nie für möglich gehalten haben. „Wir möchten mit unserer Geschichte anderen Familien Mut machen, nie aufzugeben, an Wunder zu glauben und Hoffnung zu behalten“, so Davide Biundo.</p>

<p>Für den ersten Geburtstag von Noelia haben die Eltern eine Party geplant: „Wir wollen auf jeden Fall groß feiern. Denn nun möchten wir mit Noelia und unserer Familie das Leben genießen!“ Vom Team der NICU richtet Dr. Dirk Wackernagel Grüße aus: „Obwohl der klinische Verlauf in vielen Phasen schwierig und kritisch war, ist es uns zusammen mit der Familie gelungen, Noelia auf ihrem langen Weg bestmöglich zu behandeln und zu unterstützen. Wir gratulieren Noelia ganz herzlich zu ihrem ersten Geburtstag!“<br>
&nbsp;</p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/kinderklinik/neonatologie/uebersicht.html" target="_blank" class="btn btn-outline-danger">Mehr zur Neonatologie an der UM</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</category>
                            
                                <category>Department für Frauen-, Kinder- und Jugendgesundheit</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 11:39:22 +0200</pubDate>
                        <title>„Die Meenzer Onkoschwestern“: Onkologische Pflegefachkräfte der Universitätsmedizin Mainz hosten Podcast zum Thema Krebserkrankungen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/die-meenzer-onkoschwestern-onkologische-pflegefachkraefte-der-universitaetsmedizin-mainz-hosten-podcast-zum-thema-krebserkrankungen.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im April 2026 haben Tatjana Jung und Natascha Heiduczek, zwei onkologische Pflegefachkräfte an der Universitätsmedizin Mainz, ihren erfolgreichen Podcast „Die Meenzer Onkoschwestern“ gestartet. In ihrem Alltag begleiten die beiden Pflegeexpertinnen krebskranke Menschen durch eine der schwersten Phasen ihres Lebens. In den Podcast-Folgen berichten „Die Meenzer Onkoschwestern“ von ihrem beruflichen Alltag, teilen ihr medizinisches Fachwissen, gewähren Einblicke hinter sonst oft verschlossene Türen, erzählen von Herausforderungen und auch von Erfolgen im Kampf gegen eine Tumorerkrankung. Unter dem Motto „Onkologie. Echt. Fachlich. Und mit ganz viel Herz.“ sprechen die „Die Meenzer Onkoschwestern“ mit Patient:innen, anderen Expert:innen der Universitätsmedizin Mainz und weiteren spannenden Persönlichkeiten. Sie alle teilen ihre Erfahrungen und beleuchten aus unterschiedlichen Perspektiven die vielfältigen Aspekte einer Krebserkrankung. Und weil Lachen manchmal eben doch die beste (Zusatz-) Medizin ist, mischen sie ihr tiefes Mitgefühl mit einer Prise Humor. Ziel ist, den Betroffenen und ihren Angehörigen Mut zu machen. Daher wollen „Die Meenzer Onkoschwestern“ zukünftig noch mehr Betroffene, Angehörige und Interessierte in der Region erreichen.</p>

<p><strong>Wenn Sie mehr über die Hosts Tatjana Jung und Natascha Heiduczek und ihren Podcast erfahren möchten, vermitteln wir Ihnen gerne Interviews mit den beiden. </strong></p>

<p>Die einzelnen Folgen finden Sie unter <a href="https://die-meenzer-onkoschwestern.podigee.io/" target="_blank" rel="noreferrer">Die Meenzer Onkoschwestern - Podcast</a></p>

<p>Und weil auch andere Mitarbeitende der Universitätsmedizin Mainz in Podcasts ihr Wissen teilen, hat der Newsroom der UM eine eigene Rubrik für diese besonderen Angebote: <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/videos-und-audios.html" target="_blank">https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/videos-und-audios.html</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt</strong>:</p>

<p>Ebru Esmen<br>
Unternehmenskommunikation der Universitätsmedizin Mainz<br>
Tel.: 06131-17 3926&nbsp;<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Mausmodell bildet die menschliche Zöliakie realitätsnah nach</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/mausmodell-bildet-die-zoeliakie-realitaetsnah-nach.html</link>
                        <description>Humanisiertes Modell könnte präklinische Forschung zu Medikamenten gegen Zöliakie deutlich verbessern</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Forschende der Universitätsmedizin Mainz haben ein humanisiertes Mausmodell für Zöliakie optimiert und validiert, mit dem sich die Wirksamkeit und Wirkweise neuer Medikamente gegen die Autoimmunerkrankung gezielter untersuchen lassen könnten. In einer neuen Studie wies das Modell die gleichen Veränderungen im Darm auf, die bei Menschen mit einer Zöliakie typisch sind. Zusätzlich konnte anhand des Modells die Wirkung eines bereits klinisch geprüften Wirkstoffs gegen Zöliakie realitätsnah nachgewiesen werden. Zukünftig könnte damit erstmals die Möglichkeit bestehen, neue Medikamente gegen Zöliakie gezielt zu testen, noch bevor sie in aufwendigen klinischen Studien am Menschen geprüft werden. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift <em>Gastroenterology</em> veröffentlicht. </strong></p>

<p class="MsoHeader">Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem auf Gluten reagiert. Mehr als ein Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind davon betroffen. Bei ihnen löst das in Weizen, Roggen und Gerste enthaltene Eiweiß Entzündungen im Dünndarm aus, die unter anderem die Darmzotten schädigen können. Trotz glutenfreier Ernährung leiden bis zu 30&nbsp;Prozent der Betroffenen unter Beschwerden. Der Grund dafür sind meist unvermeidbare Glutenverunreinigungen in ihrer täglichen Ernährung. Darum besteht bei Zöliakie ein hoher Bedarf an unterstützenden medikamentösen Therapien. Solche Medikamente zu entwickeln, ist jedoch bislang erschwert. Zwar werden bereits verschiedene Wirkstoffe in klinischen Studien an Menschen untersucht, aber präklinische Testverfahren wie beispielsweise geeignete Tiermodelle sind unzureichend untersucht.</p>

<p class="MsoHeader">Deswegen hat ein Forschungsteam um Prof. Dr. Dr. Detlef Schuppan, Direktor des Instituts für Translationale Immunologie (TIM), in der Studie „A Humanized Celiac Disease Mouse Model Reflects Histologic and Immune Effects of Transglutaminase Inhibition in Patients“ &nbsp;ein bestehendes Mausmodell gezielt weiterentwickelt: Das humane Antigenpräsentations-Molekül HLA-DQ8, welches für die Entstehung und den Verlauf der Zöliakie beim Menschen verantwortlich ist, wurde mittels Gentechnik in das Genom der Maus übertragen. Nur die Menschen, die dieses oder das verwandte Genmerkmal HLA-DQ2 tragen, können überhaupt an Zöliakie erkranken. „Unsere Mäuse mit diesem Transgen entwickelten die typischen Merkmale der menschlichen Zöliakie, darunter Veränderungen der Dünndarmschleimhaut und eine ausgeprägte Immunreaktion“, sagt der Studienleiter Prof. Schuppan.</p>

<p class="MsoHeader">Die Aussagekraft des Mausmodells überprüfte das Forschungsteam anhand des hochspezifischen Wirkstoffs ZED1227. In einer klinischen Phase-2a-Studie an 160 Patient:innenen konnten die Forschenden bereits 2021 belegen, dass dieser Wirkstoff glutenbedingte Schäden der Dünndarmschleimhaut verhindern kann, indem er ein bestimmtes Enzym, Transglutaminase 2, hemmt. Dieses Enzym spielt bei der Entstehung der Zöliakie eine Schlüsselrolle. Im Mausmodell zeigte der Wirkstoff dieselben schützenden Effekte wie in der Humanstudie: Die Darmzotten blieben weitgehend erhalten, die Entzündungsreaktion fiel geringer aus und die molekularen Veränderungen der Immunantwort entsprachen den Ergebnissen der klinischen Studie.</p>

<p class="MsoHeader">„Unser optimiertes Mausmodell hat eine besondere translationale Aussagekraft“, erklären Prof. Schuppan und die Erstautorin Aline Pesi. „Es gibt uns erstmals die Möglichkeit, neue Wirkstoffe im Mausmodell zu untersuchen und die Ergebnisse direkt mit Daten aus klinischen Studien zu vergleichen. Zudem könnten molekularen Mechanismen vielversprechender Wirkstoffe bereits vor klinischen Studien besser erforscht werden.“</p>

<p class="MsoHeader">Das neue Mausmodell könnte sich darüber hinaus dazu eignen, weitere Wirkstoffklassen zu testen, die gezielt in die krankheitsauslösenden Immunmechanismen eingreifen. Damit hat es das Potenzial, die Entwicklung neuer Medikamente gegen Zöliakie zu beschleunigen und den Weg von der Laborforschung in die klinische Anwendung deutlich effizienter zu gestalten.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Originalpublikation: </strong></p>

<p class="MsoHeader">Aline Pesi, Manuel A. Encalada-Ventura, Hicham El Mard, Victor F. Zevallos, Elena F. Verdu, Detlef Schuppan, ZED1227 Celiac Disease Study Group.<br>
A Humanized Celiac Disease Mouse Model Reflects Histologic and Immune Effects of Transglutaminase Inhibition in Patients, <em>Gastroenterology</em> (2026).</p>

<p>DOI: <a href="https://doi.org/10.1053/j.gastro.2026.07.026" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1053/j.gastro.2026.07.026</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>
<a href="https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/durchbruch-fuer-die-behandlung-der-zoeliakie.html" target="_blank">Phase-2a-Studie zum ersten Zöliakie-Medikament | Pressemitteilung der UM vom 13.07.2021</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt:</strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Dr. Detlef Schuppan<br>
Direktor des Instituts für Translationale Immunologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon: 06131 17-7356<br>
<a href="mailto:detlef.schuppan@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon: 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Institut für translationale Immunologie (TIM)</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 05 Aug 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ein starkes Team: Patientenfürsprecher:innen Martina Fuchs und Peter Oebels</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/ein-starkes-team-patientenfuersprecherinnen-martina-fuchs-und-peter-oebels.html</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Martina Fuchs und Peter Oebels sind unabhängige Ansprechpartner:innen für die Patient:innen der Universitätsmedizin Mainz und für ihre Angehörigen. Als ehrenamtliche Patientenfürsprecher:innen der Stadt Mainz beraten und unterstützen sie bei vielfältigen Anliegen – von der Suche nach Kontaktpersonen, über die Terminvergabe bis zur Vermittlung bei Beschwerden und Konflikten. </strong></p>

<p>„Als ich ein halbes Jahr in Rente war, hat mich die ehemalige Patientenfürsprecherin Elke Haas angesprochen, ob ich nicht Lust hätte auf ein Ehrenamt“, erzählt Martina Fuchs. Sie war 47 Jahre in der Hals-, Nasen-, Ohrenklinik und Poliklinik der UM in der Pflege tätig. Nun ist sie zurück: als ehrenamtliche Patientenfürsprecherin. „Ich stehe jetzt auf der anderen Seite und freue mich auf das Neue! Man braucht ein bisschen Struktur im Leben als Rentnerin. Und das gibt mir das Ehrenamt. Ich bin sehr gespannt auf diese besondere Tätigkeit!“</p>

<p>Sie bildet nun mit Peter Oebels das Team der Patientenfürsprecher:innen. Auch Peter Oebels ist die Universitätsmedizin Mainz nicht fremd. Er hat bis 2012 hier die Gastronomie geleitet. „Die Kommunikationsarbeit in meinem Ehrenamt macht mir am meisten Spaß. Besonders wenn man merkt, dass man damit was erreicht“, so Peter Oebels. Er erinnert sich an einen besonderen Fall: „Mich hat eine Angehörige kontaktiert, deren Vater hier verstorben ist. Sie wollte sich gerne als Erinnerung an ihn ein Tattoo vom letzten EKG stechen lassen. Ich habe ihr geholfen, dieses zu finden.“</p>

<p>Peter Oebels und Martina Fuchs sind jetzt abwechselnd für die Patient:innen da: „Ich sehe mich als Brückenbauer bei Konflikten, die zwischen den Patienten und Mitarbeitern entstehen. Wir beraten und helfen in den verschiedensten Belangen!“, sagt Peter Oebels. Auch wenn er oft bei Konflikten unterstützt, ist er überzeugt: „Hier arbeiten viele gute Mitarbeiter. Und manchmal ist es nur ein Kommunikationsproblem, das sich leicht lösen lässt.</p>

<p><br>
<strong>Über das Amt als Patientenfürsprecher/-in</strong><br>
Ein Krankenhausaufenthalt bringt häufig viele Sorgen und Ängste mit sich. Um diese Situation zu bewältigen, brauchen Patient:innen zeitweise Hilfe zur Orientierung im Krankenhausalltag oder Beratung und Unterstützung bei Problemen. Es können auch Konfliktsituationen entstehen, die für sie nicht allein zu lösen sind. Die ehrenamtlichen Patientenfürsprecher:innen der Stadt Mainz an der UM helfen unabhängig und unparteiisch in solchen Situationen und suchen gemeinsam mit allen Beteiligten nach einer geeigneten Lösung.<br>
&nbsp;</p>

<p><a href="/patienten-und-besucher/stationaere-behandlung/serviceangebote-fuer-patientinnen/patientenfuersprecher.html" class="btn btn-outline-danger">Mehr Infos und Kontaktmöglichkeiten</a><br>
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                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7837</guid>
                        <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 08:55:47 +0200</pubDate>
                        <title>Medizinische Exzellenz trifft professionelles Kongressmanagement: Neue Kooperation zwischen Universitätsmedizin Mainz und Congress Partners Mainz bündelt Expertise am Standort</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/medizinische-exzellenz-trifft-professionelles-kongress-management-neue-kooperation-zwischen-universitaets-medizin-mainz-und-congress-partners-mainz-buendelt-expertise-am-standort.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universitätsmedizin Mainz und die Congress Partners Mainz intensivieren ihre Zusammenarbeit, um medizinische Fachkongresse und wissenschaftliche Veranstaltungen künftig noch professioneller und umfassender umzusetzen. Ziel der nun vereinbarten, mehrjährigen Kooperationsvereinbarung ist es, Mediziner:innen, Forschende, Fachgesellschaften und Kongressvorsitzende bestmöglich bei der Organisation ihrer Veranstaltungen zu unterstützen und gleichzeitig den Wissenschafts- und Kongressstandort Mainz nachhaltig zu stärken.</p>

<p>Im Rahmen der Zusammenarbeit übernehmen die Congress Partners Mainz, ein Zusammenschluss der mainzplus GmbH und der wikonect GmbH, die Funktion eines Professional Congress Organizers (PCO). Sie begleiten federführend Kongresse und Tagungen der Universitätsmedizin Mainz, die am eigenen Standort oder in den Locations der mainzplus GmbH (Rheingoldhalle, Kurfürstliches Schloss, Frankfurter Hof, KUZ Kulturzentrum Mainz) stattfinden – von der ersten Konzeptidee bis zur erfolgreichen Durchführung. Die Congress Partners Mainz kümmern sich u.a. um das Projekt- und Eventmanagement, das Teilnehmenden- und Referierenden-Management, das Ausstellungshandling, die Hotelzimmervermittlung, das Catering, die Entwicklung von Rahmenprogrammen, das Abstract Management sowie die technische Planung und Umsetzung inklusive Raum- und Veranstaltungskonzepten.</p>

<p>Die Universitätsmedizin Mainz sieht in der Kooperation einen wichtigen Mehrwert: „Mit den Congress Partners Mainz haben wir erfahrene Partner an unserer Seite, um die wissenschaftliche und medizinische Leistungsstärke der Universitätsmedizin Mainz noch besser präsentieren zu können“, so Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. „Im Schulterschluss möchten wir hochwertige Kongress-Highlights schaffen, Wertschätzung leben und dies mit dem Medizinstandort Mainz positiv verbinden.“</p>

<p>Die Universitätsmedizin Mainz kann sich somit noch stärker auf ihre inhaltlichen Kompetenzen in den Bereichen Krankenversorgung, Forschung und Lehre konzentrieren: darauf basiert die Programmgestaltung, die universitäre Spitzenmedizin erfahrbar macht und den fachlichen Austausch fördert. Die organisatorische Umsetzung liegt in den Händen der erfahrenen Teams der Congress Partners Mainz mit umfassender Expertise im Event- und Kongressmanagement.</p>

<p>„Für wissenschaftliche Kongresse braucht es heute weit mehr als ein überzeugendes Tagungsprogramm. Teilnehmende erwarten eine professionelle Organisation, digitale Prozesse und einen reibungslosen Ablauf. Gemeinsam schaffen wir dafür optimale Voraussetzungen und bieten unserem Kooperationspartner alle Leistungen aus einer Hand“, sagt Daniel M. Metzler, Geschäftsführer der wikonect GmbH.</p>

<p>Die Zusammenarbeit zwischen der Universitätsmedizin Mainz und den Congress Partners Mainz hat sich bereits vor der nun erfolgten Intensivierung der Kooperation in der Praxis bewährt. So wurden u.a. die 25. Jahrestagung der „Eastern and Western Association of Liver Tumors“ (EWALT) sowie der „12th International Congress of the European-African Hepato-Pancreato-Biliary Association“ (E-AHPBA) erfolgreich gemeinsam umgesetzt. Dabei konnten sich die wissenschaftlichen Verantwortlichen auf die fachliche Konzeption der Veranstaltungen konzentrieren, während die Congress Partners Mainz die organisatorische Gesamtkoordination übernahmen.</p>

<p>„Spitzenmedizin lebt vom interdisziplinären Austausch. Die verschiedenen Expertisen steigern die Qualität unserer Leistungen. Dass wir dieses Prinzip der Zusammen-arbeit durch die Einbindung der Congress Partners Mainz nun auch stärker im Veranstaltungsbereich umsetzen werden, freut mich sehr“, so der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees.</p>

<p>Mit der Bündelung ihrer Kompetenzen schaffen beide Partner nun ein attraktives Angebot für medizinische Fachgesellschaften, wissenschaftliche Einrichtungen und Kongressveranstalter. Die Kooperation unterstreicht zugleich die Bedeutung von Mainz als führendem Wissenschafts- und Kongressstandort. Mit einer renommierten Universitätsmedizin, modernen Kongress- und Veranstaltungsstätten sowie einem leistungsfähigen Netzwerk im Tagungs- und Kongressmanagement bietet die Landeshauptstadt Mainz ideale Voraussetzungen für nationale und internationale Fachveranstaltungen.</p>

<p>„Mit der langfristigen Kooperation zwischen der Universitätsmedizin Mainz und den Congress Partners Mainz wächst das herausragende Wissenschafts- und Veranstaltungsnetzwerk am Kongressstandort Mainz noch weiter zusammen. Wissenschaftliche Exzellenz, professionelle Kongressorganisation und moderne Veranstaltungsinfrastruktur greifen künftig noch enger ineinander – ein Mehrwert für Veranstalter, Teilnehmende und die gesamte Region", so Katja Mailahn, Geschäftsführerin der mainzplus GmbH.</p>

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<p>Bildquellen: Dominik Gruszczyk/Universitätsmedizin Mainz&nbsp; und mainzplus&nbsp;</p>

<p><strong>Über die Congress Partners Mainz</strong></p>

<p>Die Congress Partners Mainz sind ein erfahrener Professional Congress Organizer (PCO) für Tagungen, Kongresse und wissenschaftliche Veranstaltungen in Mainz. Als gemeinsames Expertenteam, bestehend aus der Mainzer Kongressgesellschaft mainzplus GmbH und der Kongressagentur wikonect GmbH, vereinen sie langjährige Erfahrung, umfassendes Fachwissen und ein starkes Netzwerk, um Veranstaltungen jeder Größenordnung professionell zu planen und erfolgreich umzusetzen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Organisation wissenschaftlicher Kongresse, deren Planung spezifische Anforderungen und komplexe Abläufe mit sich bringt. Mit strukturierten Prozessen, modernen digitalen Lösungen und persönlicher Betreuung begleiten die Congress Partners Mainz ihre Kundinnen und Kunden von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Veranstaltungsabschluss. Ziel ist es, wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Institutionen und Kongressveranstaltern den organisatorischen Aufwand abzunehmen, damit sie sich auf die inhaltliche Gestaltung ihrer Veranstaltung konzentrieren können.</p>

<p><em>Kontakt Congress Partners Mainz:</em><br>
Congress Partners Mainz<br>
Marleen Sopot&nbsp;<br>
Telefon: 06131/242-140&nbsp;<br>
E-Mail: <a href="mailto:info@congress-partners-mainz.com">info@congress-partners-mainz.com</a> &nbsp;&nbsp;</p>

<p><strong>Ein interaktives BOOKLET mit ausführlichen Informationen zu den Congress Partners Mainz gibt es unter: </strong><a href="https://www.congress-partners-mainz.com" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>https://www.congress-partners-mainz.com</strong></a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><em>Pressekontakt Universitätsmedizin Mainz:&nbsp;</em><br>
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz,&nbsp;<br>
Unternehmenskommunikation,&nbsp;Telefon: 06131/17-7428,&nbsp;<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>
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                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7732</guid>
                        <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>15. Heinz Maurer-Preis verliehen: Sebapharma zeichnet dermatologische Forschung aus</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/15-heinz-maurer-preis-verliehen-sebapharma-zeichnet-dermatologische-forschung-aus.html</link>
                        <description>Mit dem renommierten Preis würdigt das Bopparder Familienunternehmen wissenschaftliche Arbeiten zur Modifikation der Hautoberfläche und der Barrierefunktion</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3 class="Default">PRESSEMITTEILUNG DER SEBAPHARMA GMBH &amp; CO. KG</h3>

<p class="Default"><br>
<strong>Die Sebapharma GmbH &amp; Co. KG zeichnete drei deutsche Hautforscherinnen und Hautforscher für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema „Modifikation der Hautoberfläche und der Barrierefunktion“ mit dem insgesamt mit 20.000 Euro dotierten Heinz Maurer-Preis aus. Mit dem renommierten Forschungspreis fördert der Hersteller der medizinischen Hautpflegemarke sebamed mit dem pH-Wert 5,5 seit vielen Jahren den Fortschritt in der dermatologischen Wissenschaft. Die Preisverleihung fand am 10. Juli 2026 im Rahmen der Fortbildungswoche für Praktische Dermatologie und Venerologie in München statt. Prof. Dr. med. Wolfgang Gehring, Vorsitzender der Jury und Ehrenmitglied des wissenschaftlichen Beirats der Sebapharma GmbH &amp; Co. KG, sowie Dr. Daniel Rothoeft, Stellvertretender Vorsitzender der Sebapharma GmbH &amp; Co. KG, überreichten die Urkunden an Prof. Dr. Dr. Natalie Garzorz-Stark aus Freiburg, Prof. Dr. Dr. Felix Lauffer aus München und Univ.-Prof. Dr. Daniela Kramer aus Mainz.</strong></p>

<p class="Default"><strong>Frau Prof. Garzorz-Stark und Herrn Prof. Lauffer </strong>wurden für ihre Studie Skin Lipid-Microbe Interplay Links Staphylococcus hominis to Barrier Control in Adult Atopic Dermatitis (Wechselwirkungen zwischen Hautlipiden und Mikroorganismen bringen <em>Staphylococcus hominis</em> mit der Barrierefunktion bei der atopischen Dermatitis bei Erwachsenen in Verbindung) geehrt, die im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes an der <strong>Technischen Universität München </strong>zusammen mit dem <strong>Institut für Umweltmedizin der Universität Augsburg</strong> und der <strong>Firma Lipotype</strong> durchgeführt wurde.</p>

<p>In dieser Studie haben die Forscher umfangreiche Lipid- und Mikrobiomanalysen bei Patientinnen und Patienten mit atopischer Dermatitis und gesunden Kontrollpersonen durchgeführt. Durch Interaktionsnetzwerke konnten sie zeigen, dass es klare Zusammenhänge zwischen dem Mikrobiom und dem Lipidmuster auf der Haut gibt, welches sich zwischen betroffener Haut, nicht betroffener Haut und der Haut von gesunden Probanden unterscheiden. Beides, Lipide und das Mikrobiom der Haut, stellen wesentliche Bestandteile der Hautbarriere dar. In weiteren Laborversuchen wurde die Rolle von Staphylococcus hominis auf die Komposition der Lipide im Detail nachvollzogen. Mittels dreidimensionalen Hautmodellen und direkter Kultur von Staphylococcus hominis mit Lipidabstrichen von betroffenen Patienten, konnte gezeigt werden, dass Staphyloccocus hominis direkt auf die Lipidzusammensetzung und die Expression entzündlicher Gene in Keratinozyten einwirkt und so eine wichtige Rolle zur Stärkung der Hautbarriere einnimmt. Die Ergebnisse bilden somit die Grundlage für neue innovative Forschungsansätze, bei denen mittels Modifikation des Mikrobioms und / oder der Hautlipide die Barrierefunktion der Haut gestärkt und die Entzündung bei der atopischen Dermatitis begrenzt werden kann.</p>

<p>Frau Prof. Dr. Dr. Natalie Garzorz-Stark ist seit 2024 geschäftsführende Oberärztin und W3-Professorin für Dermato-Immunologie an der Hautklinik der Universitätsklinik Freiburg sowie Mitgründerin und Geschäftsführerin der Dermagnostix GmbH, die molekulare Diagnostiklösungen entwickelt. Sie verbindet Klinik, Forschung und Unternehmertum, um Präzisionsmedizin bei chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen voranzubringen.</p>

<p>Herr Prof. Dr. Dr. Felix Lauffer leitet den Bereich entzündliche Dermatosen an der Klinik für Dermatologie und Allergologie des LMU Klinikums. Dieser umfasst die Psoriasis-, Neurodermitis- und Autoimmunsprechstunde, sowie die Lichtabteilung und die Allergologie. Sein Labor befasst sich mit der Interaktion zwischen Immunzellen und residenten Hautzellen, sowie Mechanismen des Zelltodes und der Entzündung bei chronisch entzündlichen Hautkrankheiten.</p>

<p><strong>Frau Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Daniela Kramer </strong>wurde ebenfalls mit dem Heinz Maurer-Preis ausgezeichnet. Gemeinsam mit ihrer Arbeitsgruppe an der <strong>Hautklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz</strong> konnte sie in der mit dem Heinz Maurer-Preis ausgezeichneten Publikation <strong>„NOD2-Induced IκBζ Mediates a Protective Host Response against Epicutaneous Staphylococcus aureus Infection“ („Das durch NOD2 induzierte IκBζ vermittelt eine schützende Wirtsreaktion gegen eine epikutane Infektion mit Staphylococcus aureus“) </strong>die Induktion und Wirkung von IκBζ (NF-κB inhibitor zeta) als zentralen transkriptionellen Co-faktor bei der Aufrechterhaltung der Hautbarriere und der Immunantwort aufschlüsseln. IκBζ ist ein im Zellkern vorkommender, induzierbar exprimierter Cofaktor von NF-κB (Nuclear factor kappa-light-chain-enhancer of activated B cells), der benötigt wird, um eine Subgruppe von Genen in den Hautzellen zu induzieren, die im Rahmen der Immunantwort sowie zur Bildung der mechanischen Hautbarriere wichtige Funktionen erfüllen. Nach einer Infektion mit Staphylococcus aureus (S. aureus) wird der intrazelluläre Rezeptor NOD2 (Nucleotide-binding oligomerization domain-containing protein 2) aktiviert, wodurch IκBζ spezifisch induziert wird. Dies induziert bzw. erhöht die Expression von Cytokinen und Chemokinen sowie AMP (antimikrobiellen Peptiden) und Proteinbestandteilen des „cornified envelope“, um die mechanische Barriere gegenüber Pathogenen zu erhöhen bzw. eine Immunantwort gegen <em>S. aureus </em>auszulösen. Fehlt IκBζ in den Hautzellen, so sind die Hautbarriere und die adäquate Immunantwort defekt, wodurch <em>S. aureus</em> nicht nur in tiefere Hautschichten eindringen kann, sondern auch zu gravierenden Gewebeschäden führt. Diese wichtige Funktion von IκBζ für die Homöostase der Hautbarriere und Mikrobiombalance weist auf eine entscheidende Rolle des Cofaktors in Erkrankungen hin, die mit Barrierestörungen einhergehen, wie die der Atopische Dermatitis. Eine Modulation der Expression von IκBζ in der Haut und die damit verbundene Stärkung der Hautbarriere stellen somit auch einen neuen Therapieansatzpunkt für Hautbarrierestörungen dar.</p>

<p>Frau Univ.-Prof. Dr. Kramer ist seit 2023 W2-Professorin für molekulare Dermatologie und Alternsforschung an der Hautklinik der Universitätsmedizin Mainz. Sie ist außerdem Inhaberin der Peter-Hans Hofschneider Professur für experimentelle Biomedizin und Teilprojekterleiterin im Sonderforschungsbereich TRR 156, der sehr erfolgreich seit über 10 Jahren die Mechanismen der Hautimmunität erforscht.</p>

<p><br>
<strong>Über den Heinz Maurer-Preis</strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>
Mit dem Heinz Maurer-Preis der Sebapharma GmbH &amp; Co. KG werden herausragende Leistungen in der dermatologischen Forschung gefördert, um zum kontinuierlichen Fortschritt der Wissenschaft beizutragen. Ausgezeichnet werden wissenschaftliche Publikationen zum Thema Modifikation der Hautoberfläche und der Barrierefunktion. Damit unterstreicht die Sebapharma GmbH &amp; Co. KG, Hersteller von Hautreinigungs- und Pflegeprodukten mit dem pH-Wert 5,5, den Unternehmensgrundsatz „Wissenschaft für gesunde Haut“. Der Heinz Maurer-Preis wird seit 1996 im 2-Jahres-Rhythmus verliehen. Initiator des Wissenschaftspreises war der 2016 verstorbene Arzt und Gründer der Sebapharma GmbH &amp; Co. KG Dr. med. Heinz Maurer.</p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:&nbsp; </strong></p>

<p><strong>Sebapharma GmbH &amp; Co. KG</strong><br>
Jeschenko MedienAgentur Köln GmbH<br>
Eugen-Langen-Straße 25<br>
50968 Köln<br>
Telefon 0221 3099-0<br>
Fax 0221 3099-200<br>
<a href="mailto:info@jeschenko.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Universitätsmedizin Mainz</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Über das Unternehmen Sebapharma</strong>&nbsp;<br>
Die Sebapharma GmbH &amp; Co. KG, im Jahr 1967 von Dr. med. Heinz Maurer gegründet, ist die Muttergesellschaft einer international agierenden Unternehmensgruppe mit mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.</p>

<p>Vorsitzender der Geschäftsleitung ist Thomas Maurer, der Sohn des Firmengründers. Ihm steht Dr. Daniel Rothoeft als Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung zur Seite. Unter dem Markennamen sebamed werden seit bald 60 Jahren Produkte der medizinischen Hautreinigung und -pflege mit dem pH-Wert 5,5 hergestellt. Das Unternehmen verzichtet konsequent auf den Einsatz von Mikroplastik in seinen Produkten. Aktuell sind über 100 sebamed Produkte in über 100 Ländern erhältlich. Mehr als 400 klinisch-dermatologische Studien belegen die konsequente Umsetzung des Gründerziels „Wissenschaft für gesunde Haut“.<br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Hautklinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 12:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ultrafeinstaub in der Luft: Weltweite Studie zählt fast zwei Millionen vorzeitige Todesfälle pro Jahr</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/ultrafeinstaub-in-der-luft-weltweite-studie-zaehlt-fast-zwei-millionen-vorzeitige-todesfaelle-pro-jahr.html</link>
                        <description>Erste globale, hochauflösende Kartierung zeigt, dass etwa die Hälfte der vorzeitigen Todesfälle durch Ultrafeinstaub-Verschmutzung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückgeht</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3 class="MsoHeader">GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG DES MAX-PLANCK-INSTITUTS FÜR CHEMIE UND DER UNIVERSITÄTSMEDIZIN MAINZ</h3>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Ultrafeinstaub, das sind ultrafeine Partikel, die kleiner als 100 Nanometer und für das bloße Auge unsichtbar sind, trägt weltweit erheblich zur Sterblichkeit bei. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz, an der auch Kardiologinnen und Kardiologen der Universitätsmedizin Mainz beteiligt waren. Die Forschenden schätzen, dass weltweit jährlich 1,99 Millionen Menschen an Ultrafeinstaub vorzeitig sterben. Das sind etwa fünf Prozent aller Todesfälle durch nicht-übertragbare Krankheiten. Rund die Hälfte davon entfällt auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Forschenden plädieren daher für verbindliche Grenzwerte. Die Studie erscheint im Fachjournal <em>Cardiovascular Research</em> (Oxford University Press, Zeitschrift der European Society of Cardiology).</strong></p>

<p class="MsoHeader">Anders als Feinstaub (PM2,5), für den in der EU und den USA gesetzliche Grenzwerte gelten, sind ultrafeine Partikel (UFP) bislang nicht reguliert. Obwohl sie kaum zur Feinstaubmasse beitragen, besitzen sie aufgrund ihrer geringen Größe eine sehr große Oberfläche im Verhältnis zu ihrer Masse. Sie können tief in die Lunge eindringen, die Atemwegsbarriere überwinden und über die Blutbahn sowie die Riechschleimhaut direkt ins Gehirn gelangen. Damit unterscheiden sie sich grundlegend von größeren Feinstaubpartikeln.</p>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Globale Belastungskarte mit sehr hoher Auflösung</strong><br>
Für die Studie kombinierte das Team Satellitendaten, Landnutzungsinformationen und Messdaten aus 155 Orten weltweit mithilfe maschinellen Lernens. Damit konnte es die langfristige Ultrafeinstaubbelastung erstmals mit einer Auflösung von einem Kilometer für den Zeitraum 2010 bis 2019 abbilden. In Städten liegen die mittleren jährlichen Konzentrationen demnach typischerweise zwischen 10.000 und 30.000 Partikeln pro Kubikzentimeter. Zu der Zahl von 1,99 Millionen vorzeitigen Todesfällen geben die Forschenden eine Spannbreite, das sogenannte 95 Prozent Konfidenzintervall, an. Es besagt, dass mit einer Sicherheit von 95 Prozent der Wert der Todesfälle zwischen 0,81 und 3,89 Millionen liegt.</p>

<p class="MsoHeader">Auf Basis einer Meta-Analyse großer Kohortenstudien aus Europa und Nordamerika leiteten die Forschenden zudem ein Risikoverhältnis für die Sterblichkeit ab und verknüpften es mit den Expositionsdaten. Das Ergebnis: eine Sterblichkeitsdichte von 35,7 (Konfidenzintervall: 15,8–65,5) je 100.000 Einwohner und Jahr in Europa und 27,4 (Konfidenzintervall: 12,9–47,4) je 100.000 in Nordamerika. Besonders hoch ist die Belastung in Süd- und Osteuropa. Weltweit entfallen etwa 91 Prozent der ultrafeinstaubbedingten Todesfälle auf Stadtgebiete, davon 78 Prozent auf dicht besiedelte urbane Zentren.</p>

<p class="MsoHeader">„Ultrafeinstaub ist buchstäblich ein blinder Fleck der Luftreinhaltepolitik: Er wird von keiner Vorschrift erfasst, obwohl er in unseren Städten allgegenwärtig ist. Mit unseren Daten können wir erstmals weltweit zeigen, wo die Belastung am höchsten ist und welche Quellen dafür verantwortlich sind – insbesondere die Verbrennungsprozesse im Verkehr, in der Industrie und in der Energieerzeugung. Das gibt der Politik ein konkretes Werkzeug an die Hand, um gezielt gegenzusteuern“, sagt Prof. Dr. Jos Lelieveld, Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz und Erstautor der Studie.</p>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Besondere Gefahr für das Herz-Kreislauf-System</strong><br>
Die Studie unterstreicht, dass ultrafeine Partikel ein bislang unterschätztes Risiko für das Herz-Kreislauf-System darstellen. Weil sie über die Lunge in die Blutbahn übertreten können, lösen sie systemischen oxidativen Stress und eine Funktionsstörung der Gefäßinnenwand (medizinisch Endotheldysfunktion) aus, begünstigen die Entstehung von Arteriosklerose und stehen im Zusammenhang mit Bluthochdruck, Diabetes, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt sowie einer beeinträchtigten Durchblutung der kleinen Herzkranzgefäße. Tierexperimentelle und humane Studien zeigen zudem Effekte auf die Herzfunktion und den Zellstoffwechsel bis hin zur Schädigung der Mitochondrien, der „Kraftwerke“ der Zelle.</p>

<p class="MsoHeader">„Für uns in der Kardiologie ist besonders alarmierend, dass ultrafeine Partikel die natürlichen Schutzbarrieren des Körpers umgehen und direkt ins Blut und sogar ins Gehirn gelangen können. Wir sehen in unseren eigenen Arbeiten, wie das Herz-Kreislauf-System auf diese Belastung reagiert: mit oxidativem Stress, geschädigten Blutgefäßen und einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Rund die Hälfte der weltweit durch Ultrafeinstaub verursachten Todesfälle geht auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurück. Das macht deutlich: Luftreinhaltung ist Herzgesundheit. Wir brauchen dringend verbindliche Grenzwerte und eine routinemäßige Überwachung von Ultrafeinstaub, so wie es sie längst für Feinstaub gibt“, betont Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Seniorprofessor am Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Niedrigere Grenzwerte könnten viele Todesfälle verhindern</strong><br>
Nach Analyse der Forschenden bestehen die Ultrafeinstaubpartikel in belasteten Regionen überwiegend aus den typischen Verbrennungsprodukten Ruß (Black Carbon) und organischem Kohlenstoff. Weltweit entfallen rund 75 Prozent der Belastung auf fossile Brennstoffe; in Ländern mit hohem Einkommen sind es sogar über 90 Prozent; in einkommensschwächeren Ländern spielt zusätzlich das häusliche Verbrennen von Holz eine wichtige Rolle. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Europäische Union stufen Ultrafeinstaub inzwischen als „Schadstoff von neu aufkommender Bedeutung“ ein.</p>

<p class="MsoHeader">Die Mainzer Studie zeigt auch, dass ein Grenzwert von 5.000 Partikeln pro Kubikzentimeter im Jahresmittel die weltweite Übersterblichkeit durch Ultrafeinstaub um etwa 45 Prozent senken könnte. Die Autorinnen und Autoren fordern daher, den Ausstoß von Verbrennungsquellen in Städten – insbesondere aus Verkehr, Industrie und Energieerzeugung – konsequent zu senken, den Ausbau nicht-fossiler Energiequellen voranzutreiben und Ultrafeinstaub in die routinemäßige Luftgüteüberwachung aufzunehmen, um die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen besser erfassen zu können.</p>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Über die Studie</strong><br>
Die Studie „Air quality and health implications of exposure to ultrafine particle pollution“ wurde von einem internationalen Team erstellt unter Leitung von Prof. Dr. Jos Lelieveld (Max-Planck-Institut für Chemie, Mainz, und The Cyprus Institute), gemeinsam mit Dr. Pantelis Georgiades (Cyprus Institute) sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Helsinki, der King-Saud-Universität und der Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz (Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, letztere auch am Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK), Standort Rhein-Main).</p>

<p class="MsoHeader">Die Studie wurde unter anderem im Rahmen der EU-Horizon-Europe-Projekte CATALYSE, EMME-CARE und MARKOPOLO gefördert. Die zugrunde liegenden globalen Daten sind über das Zenodo-Repositorium frei zugänglich (<a href="https://zenodo.org/records/14832351" target="_blank" rel="noreferrer">zenodo.org/records/14832351</a>).</p>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Originalpublikation:</strong><br>
Jos Lelieveld, Pantelis Georgiades, Matthias Kohl, Yafang Cheng, Theodoros Christoudias, Jean Sciare, Mihalis Nicolaou, Constantine Dovrolis, Mohammed Fnais, Markku Kulmala, Andreas Daiber, Omar Hahad, Marin Kuntic, Thomas Münzel, Andrea Pozzer, Air quality and health implications of exposure to ultrafine particle pollution. Cardiovascular Research, cvag136. Juli 2026</p>

<p class="MsoHeader">DOI: <a href="https://academic.oup.com/cardiovascres/advance-article/doi/10.1093/cvr/cvag136/8728222" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1093/cvr/cvag136</a></p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Begriffe:</strong></p>

<p class="MsoHeader"><strong><em>Konfidenzintervall</em></strong><br>
Das Konfidenzintervall (auch Vertrauensintervall) ist ein statistisches Maß, das angibt, in welchem Bereich ein Anteil mit einer bestimmten Sicherheit (Konfidenzniveau) liegt. Bei der Angabe 95%-Konfidenzintervall: 0,81–3,89 Millionen bedeutet das, dass mit 95-prozentiger Sicherheit die Anzahl der frühzeitigen Todesfälle zwischen 0,81 und 3,89 Millionen liegt.</p>

<p class="MsoHeader"><strong><em>Übersterblichkeit</em></strong><br>
Die Übersterblichkeit ist ein statistischer Begriff, der beschreibt, wie viele Todesfälle in einer bestimmten Zeit und Region über dem normalen oder erwarteten Niveau liegen.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Wissenschaftlicher Kontakt:</strong></p>

<p class="MsoHeader">Prof. Jos Lelieveld<br>
Max-Planck-Institut für Chemie, Cyprus Institute<br>
<a href="mailto:jos.lelieveld@mpic.de">E-Mail</a></p>

<p class="MsoHeader">Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel<br>
Zentrum für Kardiologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:tmuenzel@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Pressekontakt:</strong></p>

<p class="MsoHeader"><strong>Max-Planck-Institut für Chemie</strong><br>
Dr. Susanne Benner<br>
Kommunikation<br>
Telefon 06131 3053000<br>
<a href="mailto:susanne.benner@mpic.de">E-Mail</a><br>
<a href="http://www.mpic.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mpic.de</a></p>

<p><strong>Universitätsmedizin Mainz</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie I - Allgemeine Kardiologie</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7720</guid>
                        <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Examen in Humanmedizin und Zahnmedizin gefeiert </title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/examen-in-humanmedizin-und-zahnmedizin-gefeiert.html</link>
                        <description>239 Absolvent:innen freuen sich über erfolgreich abgeschlossenes Studium</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Sommersemester 2026 haben insgesamt 239 Studierende der Studiengänge Humanmedizin und Zahnmedizin der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erfolgreich ihr Studium beendet. Im Rahmen einer Examens-Feierstunde am vergangenen Wochenende gratulieren Vertreter:innen der Universitätsmedizin Mainz und des Landes Rheinland-Pfalz dem medizinischen Nachwuchs zu den bestandenen Ärztlichen Prüfungen. Die Prädikatsnote „sehr gut“ haben 15 der 195 Absolvent:innen der Humanmedizin erreicht, im Studiengang Zahnmedizin waren es 27 von 44. </strong></p>

<p>Über ihr Examen in der Humanmedizin freuten sich 195 Studierende, davon 120 Absolventinnen und 75 Absolventen. 15 von ihnen haben die Bestnote erhalten. Der Studiengang Zahnmedizin haben 44 Absolvent:innen erfolgreich abgeschlossen, davon 32 Frauen und 12 Männer. Insgesamt 27 Absolvent:innen der Zahnmedizin konnten sich über die Prädikatsnote „sehr gut“ freuen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Bildunterschrift: </strong>Strahlende Gesichter: Prädikats-Absolvent:innen der Studiengänge Zahnmedizin und Humanmedizin (Bild unten) der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz<br>
<strong>Foto: </strong>UM/Thomas Böhm<br>
Verwendung der Fotos kostenfrei unter der Angabe der Quelle</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt </strong><br>
Barbara Reinke, Unternehmenskommunikation Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131-17-7428, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7648</guid>
                        <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hautforschung für verbesserte Behandlungsmöglichkeiten</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/hautforschung-fuer-verbesserte-behandlungsmoeglichkeiten.html</link>
                        <description>Das Studienteam des Clinical Research Centers (CRC) der Hautklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz erforscht vielfältige Aspekte von Hauterkrankungen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Mir macht meine Arbeit an der Unimedizin Spaß, weil ich hier eine tolle Mischung aus Lehre, Patientenversorgung und Forschung habe“, erzählt PD Dr. Caroline Mann, Oberärztin in der Hautklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz. „Wir haben hier ganz besondere Fälle – das bedarf ein bisschen Detektivarbeit!“ Caroline Mann arbeitet seit fast 10 Jahren im TeamUM und seit 2019 betreut sie vor allem Studien-Patient:innen, die von ganz neuen Methoden und Behandlungen bei verschiedenen Hauterkrankungen profitieren können.</p>

<p>Die Dermatologin forscht insbesondere zu entzündlichen Hauterkrankungen, habilitiert hat sie aber in der Schlafforschung: „Das klingt erstmal komisch, warum sich eine Hautärztin mit Schlaf beschäftigt“, lacht Caroline. „Aber ich habe mich schon immer für das Thema Schlaf begeistert. Und dann ist mir aufgefallen, dass meine Patienten zu mir gesagt haben ‚Ich schlafe schlecht‘. Und da gibt es einen Zusammenhang: Schlechter Schlaf kann zu schlechter Haut führen!“</p>

<p>Caroline Mann ist nicht nur Vorsitzende der Schlafgesellschaft in Rheinland-Pfalz, sondern ist auch Tagungspräsidentin des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin in Wiesbaden: „Ich finde das total spannend. Das Tolle an der Unimedizin ist, dass wir hier interdisziplinär arbeiten können. Ich arbeite bei diesem Thema mit unserer HNO-Klinik zusammen oder mit dem Schlaflabor.“ Aber auch in ihrem Team ist gute Zusammenarbeit wichtig: „Wir unterstützen uns gegenseitig. Team-Work steht an erster Stelle!“</p>

<p><br>
<strong>Über das Clinical Research Center (CRC) der Hautklinik und Poliklinik</strong><br>
Das Clinical Research Center (CRC) bündelt die Studienaktivitäten der Hautklinik und Poliklinik. Das Ziel des Studienteams ist es, neue therapeutische und diagnostische Optionen für Hauterkrankungen sowie Präventionsmodelle für Erwachsene und Kinder nach nationalen und internationalen Standards auf höchstem universitärem Niveau zu entwickeln.</p>

<p>Damit Patient:innen von verbesserten Behandlungsmöglichkeiten profitieren können, untersucht die klinische Forschung den Einfluss einer medizinischen Behandlung auf den Verlauf einer Krankheit unter bestimmten Bedingungen. Die klinischen Studien, in denen die Wirksamkeit und Sicherheit neuer Medikamente oder neuer medizinischer Produkte geprüft werden, unterliegen dabei strengen Kontrollen und Sicherheitsvorgaben.<br>
&nbsp;</p>

<p>Mehr Infos zu möglichen Studien-Teilnahmen: <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/hautklinik/klinische-forschung/studienliste.html" target="_blank" class="btn btn-outline-danger">CRC-Website</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hautklinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7651</guid>
                        <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Internationale Spitzenforscherin Eleonora Russo verstärkt Universitätsmedizin Mainz als DFG Mercator Fellow</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/internationale-spitzenforscherin-eleonora-russo-verstaerkt-universitaetsmedizin-mainz-als-dfg-mercator-fellow.html</link>
                        <description>Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Zusammenarbeit zur Erforschung von psychischen Erkrankungen mithilfe von künstlicher Intelligenz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Flietextreg10pt"><strong>Die italienische Wissenschaftlerin Prof.&nbsp;Dr. Eleonora Russo ist ab 1.&nbsp;Juli&nbsp;2026 DFG Mercator Fellow an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz (UM). Gastgeber der Professorin für Theoretische Neurowissenschaft am renommierten BioRobotics Institute der Scuola Superiore Sant’Anna in Pisa (Italien) ist Univ.‑Prof. Dr. Wolfgang Kelsch, Professor für Systemische Neurowissenschaften und Leitender Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der UM. Das Mercator Fellowship ist in ein DFG-gefördertes Forschungsprojekt integriert, das mittels künstlicher Intelligenz die Entstehung von psychischen Erkrankungen sowie die Resilienz erforscht. Perspektivisch könnte ihre Forschungsarbeit zu einer fundierteren Entwicklung psychologischer und neuromodulatorischer Therapien für psychische Erkrankungen beitragen.</strong></p>

<p>Ziel des DFG-geförderten Forschungsprojekts „Neuronalen Mechanismen des kontextabhängigen Lernens“ ist es aufzuklären, wie Hirnnetzwerke erlernen, flexibel Reize je nach Kontext als ganz verschiedene Informationen zu deuten. Die zugrundeliegenden Prozesse sind bisher nur unzureichend verstanden. Klinisch relevant wird dies beispielsweise, wenn durch ungünstige Lernprozesse alltägliches Erleben zu Angst, Stress und Vermeidung führt.</p>

<p>Um diese neurokognitiven Prozesse zu entschlüsseln, nutzt das Forschungsteam um Prof.&nbsp;Dr. Eleonora Russo Methoden des maschinellen Lernens. „Wir entwickeln neue Modelle an der Schnittstelle von künstlicher Intelligenz und Gehirnnetzwerken“, erklärt Prof.&nbsp;Russo. Dafür kombinieren die Forschenden experimentelle Daten mit mathematischen Modellen, die vom Aufbau neuronaler Netze des menschlichen Gehirns inspiriert sind.</p>

<p>„Mit Professor Russo gewinnen wir eine international ausgewiesene Expertin im Feld dieser hochaktuellen und zukunftsweisenden Forschung“, sagt Univ.‑Prof. Dr. Wolfgang Kelsch, Leitender Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz. „Ich freue mich sehr darauf, die seit Jahren bestehende multidisziplinäre Zusammenarbeit mit Professorin Russo noch weiter zu intensivieren.“</p>

<p>Perspektivisch soll das gemeinsame Forschungsprojekt dazu beitragen, psychologische und neuromodulatorische Therapien gezielter weiterzuentwickeln und so langfristig die Behandlung von psychischen Erkrankungen zu verbessern.</p>

<p>Ab 1. Juli 2026 ist Prof. Dr. Eleonora Russo, Professorin für Theoretische Neurowissenschaften am renommierten BioRobotics Institute der Scuola Superiore Sant'Anna in Pisa (Italien), ein Mercator Fellow der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Universitätsmedizin Mainz (UM). Das Stipendienprogramm soll über die kommenden drei Jahre einen besonders intensiven und langfristigen wissenschaftlichen Austausch mit Spitzenforschenden aus dem Ausland ermöglichen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Zur Person</strong></p>

<p>Prof. Dr. Eleonora Russo studierte Physik an der Universität Pisa in Italien und promovierte an der Internationalen Hochschule für fortgeschrittene Studien (SISSA) in Triest im Fach Neurowissenschaften. Ihre Promotionsarbeit beschäftigte sich mit der Modellierung der Dynamik freier Assoziationen im Kortex. Im Anschluss an ihre Promotion war sie Postdoktorandin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim. Als unabhängige Forschungsstipendiatin der Chica und Heinz Schaller Stiftung entwickelte sie dort Techniken des maschinellen Lernens für die Untersuchung neuronaler Signale mit dem Ziel, die Informationskodierung im Gehirn zu charakterisieren. Ab 2021 leitete sie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz die Nachwuchsgruppe „Komplexe Systeme in der Psychiatrie“. 2023 wurde sie als Assistenzprofessorin an die Scuola Superiore Sant'Anna in Pisa am BioRobotics Institute berufen, wo sie heute das Brain Dynamics Laboratory leitet.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Über die DFG Mercator Fellowship</strong></p>

<p>Ein DFG Mercator Fellowship gilt als hochselektive Auszeichnung der renommierten Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG). Mercator Fellows werden gezielt für ihre herausragende internationale Fachkompetenz ausgewählt. Das Programm ermöglicht einen besonders intensiven und langfristigen wissenschaftlichen Austausch mit Spitzenforschenden aus dem Ausland. Gefördert wird ein längerer Aufenthalt vor Ort, um die Zusammenarbeit im persönlichen Kontakt zu vertiefen – die Bindung an das Projekt besteht über den Aufenthalt hinaus fort. Die Auszeichnung unterstreicht die internationale Sichtbarkeit und Anschlussfähigkeit der Forschung am Standort.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt</strong></p>

<p>Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Kelsch<br>
Institut für Psychiatrie und Psychotherapie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:wokelsch@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt</strong></p>

<p>Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7642</guid>
                        <pubDate>Sun, 28 Jun 2026 17:57:10 +0200</pubDate>
                        <title>Hitzebedingt stark erhöhtes Patientenaufkommen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/hitzebedingt-stark-erhoehtes-patientenaufkommen.html</link>
                        <description>Seit Sonntagmorgen wurden mehr als 40 Patient:innen als hitzebedingte Notfälle eingeliefert – einberufener Krisenstab (Operative Klinik Einsatzleitung) hat Einsatzlage vorläufig wieder beendet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Die anhaltende Hitzewelle hat seit Anfang der Woche zu einem gestiegenen Patientenaufkommen in der Zentralen Notaufnahme (ZNA) der Universitätsmedizin Mainz (UM) geführt, das sich im Lauf des Samstags noch einmal stark erhöht hat. Am Sonntagvormittag schließlich hat sich die Lage derart verschärft, dass die Universitätsmedizin Mainz – wie auch das Marienhaus Klinikum Mainz (MKM) – den Krisenstab (Operative Klinik Einsatzleitung – OpKEL) einberufen hat, um weiterhin eintreffende Notfälle adäquat versorgen zu können. Das Team der ZNA wurde dazu personell verstärkt, Intensiv- und Überwachungskapazitäten ausgeweitet. Aufgrund einer sich gegen Abend stabilisierenden Situation wurde die Lage durch den Krisenstab inzwischen vorläufig beendet.</strong></p>

<p class="MsoHeader">Seit Sonntagmorgen wurden mehr als 40 Patient:innen als hitzebedingte internistische Notfälle in die ZNA der Universitätsmedizin Mainz eingeliefert – von denen etwa die Hälfte überwachungspflichtig ist. Die UM hat angesichts der Lage den internen Krisenstab einberufen. Um die Abnahme von weiteren Patient:innen, die durch den Rettungsdienst weiterhin zugeführt werden, sicherzustellen, wurde das Personal der ZNA aufgestockt, und Mitarbeitende aus dem Frei gerufen. Dabei handelt es sich um Pflegekräfte und Ärzt:innen, die den Tag- und insbesondere den Nachtdienst verstärken werden. Zudem wurden Kapazitäten im Intensiv- und im Intermediate Care Bereich (spezielle Überwachungsbetten) ausgeweitet, um Patient:innen je nach Zustand adäquat betreuen, überwachen und intensivmedizinisch versorgen zu können.</p>

<p class="MsoHeader">Die UM hat Kapazitäten damit soweit erhöht, um stündlich zwei Schwerstverletzte, fünf Schwerverletzte und 10 leichtverletzte Patient:innen in der ZNA versorgen und in der Klinik stationär aufnehmen zu können. Darüber hinaus steht die UM im regelmäßigen Austausch mit dem MKM, der integrierten Leitstelle, der Stadt und der Berufsfeuerwehr Mainz.</p>

<p class="MsoHeader">„Wir haben alle Kräfte mobilisiert, um die Versorgung der Bevölkerung auch in dieser herausfordernden Situation sicherzustellen“, so der Kaufmännische Vorstand der UM, Dr. Stephan Weinberg. „Die Absprachen mit den anderen Einrichtungen und Institutionen des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes haben hervorragend funktioniert. Insbesondere danke ich allen Mitarbeitenden, die sich auf den Stationen und in der ZNA um die Patient:innen kümmern und die aus dem Frei gekommen sind, um die Kolleg:innen vor Ort zu unterstützen.“</p>

<p>Auch wenn sich gegen Abend die Akut-Situation aufgrund der ergriffenen Maßnahmen im Rahmen des Alarm- und Einsatzplanes stabilisiert hat, rechnet die UM auch in den nächsten Tagen mit einem erhöhten hitzebedingten Patientenaufkommen, da insbesondere bei chronisch Erkrankten oder multimorbiden älteren Menschen die Hitze medizinisch gesehen noch einige Tage nachwirken wird.</p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Dr. Renée Dillinger-Reiter<br>
Leitung Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7424<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7615</guid>
                        <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 13:07:31 +0200</pubDate>
                        <title>Forschung hautnah erleben – die „SommerUni Immunologie und Biomedizin 2026“ gibt jungen Talenten Einblicke in die Wissenschaft</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/forschung-hautnah-erleben-die-sommeruni-immunologie-und-biomedizin-2026-gibt-jungen-talenten-einblicke-in-die-wissenschaft.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Laborkittel überstreifen, Pipette in die Hand und rein ins Forschungsgeschehen: Die SommerUni Immunologie und Biomedizin 2026 der Universitätsmedizin Mainz bietet 29 Oberstufenschüler:innen vom 29. Juni bis 3. Juli 2026 die Möglichkeit, an aktueller biomedizinischer Forschung teilhaben zu können. Das einwöchige Nachwuchsprogramm richtet sich an junge Talente mit naturwissenschaftlichem Interesse. </strong></p>

<p>Die „SommerUni Immunologie und Biomedizin 2026“ führt die Teilnehmenden unter Anleitung von Promovierenden durch elf praxisnahe Forschungsprojekte. Die Themen orientieren sich an den Schwerpunkten des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1292 „Gezielte Beeinflussung von konvergierenden Mechanismen ineffizienter Immunität bei Tumorerkrankungen und chronischen Infektionen“: Neben chronischen Infektionen und Krebs rücken auch besondere Zellen des Immunsystems in den Fokus. Die Inhalte orientieren sich an realen Forschungsprojekten und spiegeln aktuelle Herausforderungen der biomedizinischen Forschung wider. Dabei steht stets der sogenannte Translation-Gedanke im Fokus, also die Erkenntnisse der Laborforschung in die klinische Anwendung an Patient:innen zu übertragen.</p>

<p>Mikroskopieren, Pipettieren, Zellkulturen, Proteinbiochemie – diese praktischen Forschungserlebnisse sind Teil des einwöchigen Programms. Daneben lernen Teilnehmende einige der wichtigsten Experimentiermethoden der Immunologie kennen. Dazu zählen etwa die Durchflusszytometrie, eine laserbasierte Sortiermethode von Zellen, und ELISA (Enzyme-linked Immunoserbent Assay), einem immunologischen Nachweisverfahren von beispielsweise Antikörpern oder Proteinen in Körperflüssigkeiten. Zudem erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Bioinformatik und verschiedene Auswertemethoden.</p>

<p>Bei den Experimenten werden die Schüler:innen von Promovierenden betreut, die ihnen auch beim Interpretieren der Ergebnisse helfen. Neben der Laborarbeit umfasst das Programm wissenschaftliche Vorlesungen und Netzwerkveranstaltungen – speziell auf Schüler:innen zugeschnitten. In Gesprächen mit Forschenden erhalten sie so authentische Einblicke in mögliche Karrierewege und die betreuenden Wissenschaftler:innen sammeln praktische Erfahrungen im Leiten von Projekten – eine win-win-Situation. Zum Abschluss präsentieren die Schüler:innen ihre Projektergebnisse in einer Poster-Session, ganz wie bei einem echten Wissenschaftskongress.</p>

<p>Veranstaltet wird die SommerUni vom SFB 1292, dem Forschungszentrum für Immunologie (FZI) der Universitätsmedizin Mainz, der Mainz Research School of Translational Biomedicine (TransMed) sowie dem Universitären Centrum für Tumorerkrankungen Mainz (UCT Mainz).</p>

<p>Wer vorab einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, kann die <a href="https://www.instagram.com/sommerunibiomedizin/" target="_blank" rel="noreferrer">SommerUni 2026</a> auf Instagram begleiten – mit Eindrücken direkt aus dem Laboralltag.</p>

<p><strong>Wir laden die Vertreter:innen der Medien herzlich ein, über die SommerUni 2026 zu berichten. Gerne vermitteln wir Interviews mit den Beteiligten oder bieten Ihnen die Möglichkeit zur Berichterstattung live von dem Programm und/oder seiner Abschlussveranstaltung am 3. Juli 2026.</strong></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Partner im Wissenschaftsjahr 2026</strong></p>

<p>Die SommerUni 2026 ist Teil des Wissenschaftsjahres 2026. Die Veranstaltungen bieten zahlreiche Möglichkeiten, mehr über die Medizin der Zukunft zu erfahren, sie mitzugestalten oder hautnah selbst zu erleben. Ziel des Wissenschaftsjahres ist es, Forschung im Bereich Medizin und Gesundheit sichtbarer zu machen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/sommeruni/programm.html" target="_blank">Programm der SommerUni 2026</a><br>
<a href="https://www.wissenschaftsjahr.de/2026/" target="_blank" rel="noreferrer">Wissenschaftsjahr 2026</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt</strong></p>

<p>Doreen Nothmann<br>
Forschungszentrum für Immuntherapie und SFB 1292<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8114<br>
<a href="mailto:SommerUni@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>Dr. Sabine Muth<br>
Institut für Immunologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:SommerUni@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>Ivonne Dietzel<br>
Mainz Research School of Translational Biomedicine (TransMed)<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:SommerUni@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt</strong></p>

<p>Nadine Berger<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>
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                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Institut für Immunologie</category>
                            
                                <category>Mainz Research School of Translational Biomedicine (TransMed)</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7285</guid>
                        <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 14:34:59 +0200</pubDate>
                        <title>Universitätsmedizin Mainz weiter auf Kurs</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/universitaetsmedizin-mainz-weiter-auf-kurs.html</link>
                        <description>Trägerversammlung stellt auf Vorschlag des Aufsichtsrats das Jahresergebnis 2025 fest – erneut deutliche Verbesserung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Auch im Jahr 2025 hat die Universitätsmedizin Mainz ihren Konsolidierungskurs fortgesetzt und zum zweiten Mal in Folge mehr als eine Milliarde Gesamtumsatz erzielt. Das geht aus dem Jahresabschluss 2025 hervor, den die Trägerversammlung der Universitätsmedizin Mainz auf Vorschlag des Aufsichtsrats und aufgrund des uneingeschränkten Testats des Wirtschaftsprüfers in ihrer Sitzung festgestellt hat. Demnach schließt die Universitätsmedizin Mainz das Jahr 2025 mit einem Fehlbetrag von -75,0 Millionen Euro ab und verbessert damit das Ergebnis von 2024 – es betrug -96,7 Millionen – um weitere 21,7 Millionen Euro. </strong></p>

<p>Das Jahresergebnis 2025 fällt zum zweiten Mal in Folge nicht nur besser aus als im Vorjahr, sondern auch besser als das für 2025 geplante Ergebnis in Höhe von -97,4 Millionen Euro. Gründe für das bessere Ergebnis sind weiter gestiegene Abrechnungen bei medizinischen Leistungen unter anderem durch erfolgreiche Verhandlungen mit verschiedenen Kostenträgern, die Auflösung diverser Rückstellungen, die möglich wurden, da zum Beispiel Risikofaktoren durch Erfüllung vergütungsrelevanter Qualitätsanforderungen weggefallen sind, und die konsequente Verfolgung der Zukunftsprogramme.</p>

<p>„Klar ist, dass ein Kurswechsel, wie ihn die Universitätsmedizin gerade vollzieht, Zeit braucht. Und doch ist das Jahresergebnis 2025 ein Indikator dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die konsequente Arbeit ermöglicht es, kurzfristige Potenziale beispielsweise bei der Abrechnung wirklich zu heben – und gleichzeitig setzen wir auf strukturelle Veränderungen, um auch langfristig wirtschaftlich zu gesunden“, so der Wissenschaftsminister und Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Hoch. „Ich danke allen an der Universitätsmedizin für die intensive Arbeit im Jahr 2025. Es gibt noch viel zu tun. Das Land wird den laufenden Transformationsprozess weiter unterstützen. Sorgenvoll blicken wir aber auf die Gesetzgebung des Bundes. Hier drohen Ausfälle von zusätzlich bis zu 25 Millionen Euro jährlich.“</p>

<p>„Die Universitätsmedizin Mainz steht in besonderer Weise für Spitzenmedizin“, so der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich. „Das haben wir im letzten Jahr gleich mehrfach unter Beweis gestellt – mit der Eröffnung unserer Zentralen Notaufnahme und eines modernen Hybrid-OPs ebenso wie mit der Inbetriebnahme eines Linearbeschleunigers der neuesten Generation. Gleichzeitig setzen wir alles daran, unsere Leistungsfähigkeit im klinischen Bereich weiterzuentwickeln und Leistungen vor allem im stationären Bereich nachhaltig zu steigern – um auch im operativen Geschäft eine klare Trendwende zu erreichen. Dies ist uns im vergangenen Jahr noch nicht ausreichend gelungen.“ Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg sei die Gründung von Departments, in denen verwandte klinische und theoretische Disziplinen zusammenarbeiten, so Kiesslich: „Diesen Prozess konnten wir im Januar 2026 mit der Gründung der letzten beiden und damit insgesamt 11 Departments erfolgreich abschließen. Auch die gemeinsame Nutzung wichtiger Ressourcen, wie Intensiv- und OP-Kapazitäten entwickelt sich weiter sehr gut. Schließlich setzen wir mit unserem Zukunftsprogramm UM.Digital auf die vollständige digitale Erneuerung der Universitätsmedizin, was Prozesse noch einmal deutlich vereinfachen wird. Hier konnten wir einen wichtigen Meilenstein mit der <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/universitaetsmedizin-mainz-unterzeichnet-vertrag-fuer-sap-s-4hana-und-setzt-auf-cloud-loesung.html" target="_blank">Festlegung auf eine neue Cloud-basierte Software für administrative Prozesse</a> erreichen.“</p>

<p class="Default"><strong>Wirtschaftliche Lage hat sich weiter verbessert</strong></p>

<p>„Mit dem nun erreichten Jahresabschluss bleiben wir weiter auf Kurs – der darauf abzielt unsere wirtschaftliche Situation schrittweise zu stabilisieren“, fasst Dr. Stephan Weinberg, Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, die aktuelle Situation zusammen. „Durch die im Doppelhaushalt 2025/26 verankerte Teilentschuldung durch das Land Rheinland-Pfalz konnten wir darüber hinaus Verschuldungsgrad und Zinsbelastung der Universitätsmedizin Mainz deutlich zurückführen. Für diesen großen Rückenwind der Landesregierung sind wir sehr dankbar – sie untermauert unseren erfolgreich eingeschlagenen Weg nachhaltig.“</p>

<p class="Default"><strong>Zahlreiche erfolgreiche Berufungen</strong></p>

<p class="Default">„Im letzten und im laufenden Jahr konnten wir sehr viele Berufungen erfolgreich abschließen und viele exzellente Köpfe für die Universitätsmedizin Mainz gewinnen“, freut sich Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan. „Zugutekommt uns dabei sicher, dass wir unsere Berufungsprozesse deutlich beschleunigt haben und so in diesem Bereich effizienter geworden sind. Dabei konnten wir den Anteil an Frauen in Führungspositionen deutlich steigern und Univ.-Prof. Dr. Corinna Grasemann, Univ.-Prof. Dr. Nana Maria Wagner, Univ.-Prof. Dr. Chrysanthi Skevaki und Univ.-Prof. Dr. Verena Prokosch als neue Einrichtungsleiterinnen an unserer Universitätsmedizin begrüßen.“</p>

<p class="Default"><strong>Vorstand komplettiert</strong></p>

<p class="Default">Durch die Ende 2024 beschlossene Novellierung des Universitätsmedizingesetzes (UMG) kann die Zusammensetzung des Vorstands an die fachlichen Herausforderungen angepasst und wichtige Themen, insbesondere Bauen und Infrastruktur, können durch ein eigenes Vorstandsressort adressiert werden, zudem wurde die Position des Pflegevorstands gestärkt. Vor diesem Hintergrund wurde das neue Vorstandsteam im vergangenen und in diesem Jahr mit Kathrin Zednik als Vorstand Pflege- und Gesundheitsfachberufe, Kathleen Kreutzer als Vorstand Bau und Infrastruktur, Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees als Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan sowie Dr. Stephan Weinberg als Kaufmännischer Vorstand komplettiert.</p>

<p class="Default"><strong>Bau-Masterplanung – Wie geht es weiter?</strong></p>

<p>Der Aufsichtsrat hat sich in seiner Sitzung auch erneut mit der Bau-Masterplanung der Universitätsmedizin beschäftigt. Die 2025 erarbeiteten und der Stadt Mainz vorgestellten Überlegungen für eine Zwei-Standortlösung stehen nach wie vor im Fokus. Demnach hat die Universitätsmedizin Mainz ihre Anforderungen für die Errichtung eines modernen und resilienten Universitätsklinikums formuliert und befindet sich in Abstimmung mit der Stadt Mainz bezüglich der Eruierung etwaiger Standorte und der Prüfung ihrer Geeignetheit. Der weitere Zeitplan hängt somit maßgeblich von der Entscheidung über diese Standortfrage ab.</p>

<p>Nur eine Zwei-Standortlösung sichert auf Dauer die medizinische Spitzenversorgung und<br>
-forschung. Dies zeigen die vorliegenden Gutachten eindeutig: Demnach könnten an einem neuen Hauptstandort der UM die stationäre Versorgung, die patientennahe Forschung und die zentrale Notfallversorgung erfolgen. Auf dem innerstädtischen Campus könnten bestehende Gebäude für eine hochspezialisierte ambulante Medizin und als Zentrum der Forschung genutzt und dabei in der Fläche deutlich reduziert werden. Bei dieser Lösung käme es während des Baugeschehens nicht zu Einschränkungen des laufenden Krankenhausbetriebs – außerdem wären die logistischen Herausforderungen sehr viel geringer und es könnte effektiver, schneller und nach neuesten medizinischen, technischen und nachhaltigen Standards gebaut werden.</p>

<p>Unabhängig davon hat die bauliche Neuausrichtung der Universitätsmedizin auf dem Campusgelände in der Mainzer Oberstadt längst begonnen. Das heißt, auch während der Suche nach einem möglichen zweiten Standort schreiten die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, die unabhängig von der Zwei-Standortlösung notwendig sind, an der Universitätsmedizin Mainz weiter fort.</p>

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<p><strong>Startblöcke inzwischen verlassen</strong></p>

<p>„In 2024 haben wir uns auf einen umfassenden Neustart verständigt und einen großen Transformationsprozess eingeleitet. Inzwischen haben wir die Startblöcke weit hinter uns gelassen – und so wird aus Neustart@UM nach zwei Jahren NEU.GESTALTEN@UM. Wir sind stolz auf alles was wir als #TeamUM bisher gemeinsam erreicht haben“, resümiert Ralf Kiesslich. „Wenn wir weiter gemeinsam an einem Strang ziehen und unsere Zukunftsprogramme konsequent umsetzen, blicke ich sehr zuversichtlich auf die nächsten Jahre. Diese Zuversicht wird durch aktuelle Leistungszahlen aus dem ersten Halbjahr 2026 gestärkt, so dass wir auch für das laufende Jahr davon ausgehen, dass wir den Wirtschaftsplan 2026 wieder klar unterschreiten und unser Defizit weiter reduzieren werden. Auch wenn es noch ein langer Weg ist, die finanziellen Herausforderungen im deutschen Gesundheitssystem groß sind und sich weiter verstärken, haben wir das Erreichen der schwarzen Null bis 2030 weiter fest im Blick.“</p>

<p>&nbsp;</p>

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<p><strong>Das Jahr 2025 in Zahlen</strong></p>

<p>Die <strong>Umsatzerlöse</strong> der Universitätsmedizin Mainz erreichten 2025 mit mehr als 1.136 Millionen Euro abermals einen neuen Höchstwert und überschritten zum zweiten Mal die Milliardengrenze. Mit 554,8 Millionen Euro wurde knapp die Hälfte der <strong>Erträge</strong> aus den <strong>Krankenhausleistungen</strong> generiert.<em> </em>Der Schweregrad der geleisteten Behandlungen wird durch den <strong>Case-Mix-Index</strong> angegeben: Dieser lag 2025 bei 1,21. Die Mitarbeitenden der Universitätsmedizin Mainz haben 2025 insgesamt rund 394.700 Patient:innen behandelt, davon rund 62.900 stationär (inkl. teilstationär und Hybrid-DRGs) und rund <strong>331.800 Patient:innen ambulant</strong>. Von letzteren wiederum waren etwa 142.600 Hochschulambulanz-Fälle. Die <strong>ambulanten Erlöse</strong> beliefen sich auf 82,8 Millionen Euro.</p>

<p>Für 9.030 <strong>Mitarbeitende</strong> war die Universitätsmedizin Mainz im Jahr 2025 Arbeitgeberin. Die Zahl der <strong>Vollkräfte</strong> betrug 6.258. Für das gesamte <strong>Personal </strong>wendete die Universitätsmedizin Mainz im Jahr 2025 rund 655 Millionen Euro auf. Der <strong>Materialaufwand</strong> betrug gut 331 Millionen Euro.</p>

<p>Die Höhe der eingeworbenen <strong>Drittmittel</strong> belief sich für das Jahr 2025 auf 73,3 Millionen Euro. Insgesamt ist die Universitätsmedizin Mainz an 15 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten <strong>Sonderforschungsbereichen</strong> beteiligt.</p>

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<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>

<p>Erstmals hat die Universitätsmedizin Mainz einen digitalen Jahresbericht herausgegeben – er greift Highlights aus Spitzenmedizin, Forschung und Lehre der Jahre 2024 und 2025 auf und zeigt wie die Universitätsmedizin Mainz ihren Weg in die Zukunft formt:<br>
<a href="https://www.unimedizin-mainz.de/jahresbericht-2024-2025/" target="_blank">https://www.unimedizin-mainz.de/jahresbericht-2024-2025/</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Leitung Stabsstelle Unternehmenskommunikation,<br>
Universitätsmedizin Mainz, Telefon 06131 17-7424, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Aufsichtsrat (der Universitätsmedizin Mainz?)</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-7240</guid>
                        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 09:41:04 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Erkenntnisse über komplexe Wechselwirkungen zwischen Immunsystem und Blutkrebserkrankung Polycythaemia vera</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/neue-erkenntnisse-ueber-komplexe-wechselwirkungen-zwischen-immunsystem-und-blutkrebserkrankung-polycythaemia-vera.html</link>
                        <description>Körpereigener Botenstoff aktiviert natürliche Killerzellen und bekämpft so krankhafte Stammzellen </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Flietextreg10pt"><strong>Eine Forschungsgruppe der Universitätsmedizin Mainz hat herausgefunden, auf welche Weise das Immunsystem gegen die seltene Blutkrebserkrankung Polycythaemia vera (PV) therapeutisch wirkt. Wesentlich für diesen Prozess sind die sogenannten natürlichen Killerzellen (NK-Zellen), die Teil der angeborenen Immunabwehr sind, und ihr Zusammenspiel mit dem körpereigenen Botenstoff Interferon-alpha. Erstmalig konnten die Wissenschaftler:innen zeigen, dass diese Immunzellen bei einer PV entscheidend dazu beitragen, krankhafte Blutstammzellen gezielt zu bekämpfen. Besonders bemerkenswert ist, dass die NK-Zellen offenbar bereits unter natürlichen Bedingungen zur Kontrolle der Erkrankung beitragen. Die im Journal <em>Blood</em> veröffentlichten Studienergebnisse bieten neue Ansatzpunkte, um die Rolle des Immunsystems bei chronischen Blutkrebserkrankungen besser verstehen und immunbasierte Therapien entwickeln zu können.</strong></p>

<p>Die Polycythaemia vera (PV) ist eine seltene Form von chronischem Blutkrebs, der sich aus den im Knochenmark angesiedelten Stammzellen heraus entwickeln kann. Stammzellen sind verantwortlich für die Ausreifung der unterschiedlichen Blutzellen. Bei der PV, die zu sogenannten myeloproliferativen Neoplasien zählt, produziert das Knochenmark vor allem zu viele rote Blutzellen. Das macht das Blut dickflüssiger, wodurch etwa das Risiko für Thrombosen, Schlaganfälle und Herzinfarkte steigt.</p>

<p>Eine bereits etablierte Therapie gegen PV ist die Gabe des Immunsystem-Botenstoffs Interferon-alpha (IFN-a), der nach bisherigem Kenntnisstand direkt auf die krankhaften Stammzellen wirkt und so deren Wachstum hemmt. Im Rahmen der Studie „Type-I interferon activated NK cells control polycythemia vera in vivo“ haben Forschende die genauen Wirkmechanismen dieses Prozesses untersucht und konnten jetzt aufzeigen, dass für den Therapieerfolg bestimmte Immunzellen der angeborenen Immunabwehr, sogenannte natürliche Killerzellen (NK-Zellen), ebenfalls eine zentrale Rolle spielen. „Die Interferone aktivieren und vermehren eine bestimmte Untergruppe der natürlichen Killerzellen und versetzen sie in die Lage, krankhafte Blutstammzellen gezielt anzugreifen“, erklärt Dr. Sabine Muth, Arbeitsgruppenleiterin am Institut für Immunologie der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p>Für ihre Studie kombinierten die Forschenden ein etabliertes Mausmodell der Erkrankung mit Untersuchungen an Proben von Patient:innen sowie Zellkultur-Experimenten. Ein wichtiger Forschungsansatz war, die natürlichen Killerzellen gezielt auszuschalten. Dafür nutzten sie sogenannte monoklonale Antikörper, die auf bestimmte Zellstrukturen ausgerichtet sind. „Dadurch konnten wir untersuchen, welche Zellen tatsächlich für das gezielte Abtöten mutierter Blutstammzellen und damit den Therapieerfolg verantwortlich sind“, erklärt Dr. Muth. „Wir stellten fest, dass durch diesen experimentellen Eingriff das Interferon-alpha seine Wirkung auf die krankhaften Blutstammzellen nahezu vollständig verlor. Wir deuten dies als Beleg dafür, wie wichtig diese natürlichen Killerzellen für die Krankheitskontrolle bei der PV-Behandlung sind: Sie sind der entscheidende Vermittler der therapeutischen Wirkung von Interferon-alpha.“</p>

<p>Die Analyse von Patient:innen-Proben, die in Zusammenarbeit mit der German Study Group for Myeloproliferative Neoplasms (GSG-MPN) erhoben wurden, zeigte, dass auch im Menschen die natürlichen Killerzellen speziell durch Interferon-alpha aktiviert werden. „Dies könnte mit einem Therapieansprechen direkt im Zusammenhang stehen“, sagt der Hämatologe Prof. Dr. Markus Radsak, Arbeitsgruppenleiter an der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz. In Zellkultur-Experimenten zeigte sich zudem, dass die natürlichen Killerzellen bevorzugt die krankhaften Stamm- und Vorläuferzellen der roten Blutkörperchen angreifen und eliminieren, die eine für PV typische DNA‑Mutation aufweisen.</p>

<p>Überraschend war zudem die Feststellung, dass die natürlichen Killerzellen offenbar auch ohne zusätzliche Therapie mittels der Gabe von Interferon-alpha zur Kontrolle der Erkrankung beitragen. Bereits geringe Mengen der körpereigenen Interferone, die jeder Mensch bildet, können in einem gewissen Umfang entartete Zellen aufzuspüren und abtöten.</p>

<p>Langfristig könnten die Studienergebnisse dazu beitragen, neue Therapieansätze zu entwickeln, die NK-Zellen gezielt aktivieren oder ihre Funktion verstärken. Zudem deuten die Daten darauf hin, dass bestimmte Untergruppen der natürlichen Killerzellen als Biomarker dienen könnten, um besser einschätzen zu können, wie gut Patient:innen auf eine Therapie ansprechen. Das könnte künftig helfen, Therapien individueller anzupassen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Über den SFB 1292</strong></p>

<p>Die Forschungsergebnisse wurden im Rahmen des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1292 „Gezielte Beeinflussung von konvergierenden Mechanismen ineffizienter Immunität bei Tumorerkrankungen und chronischen Infektionen“ unter aktueller Sprecherschaft von Univ.-Prof. Dr. Tobias Bopp erzielt. Die Forschung des SFB 1292 zielt darauf ab, gemeinsame Immunevasionsstrategien bei Tumorerkrankungen und chronischen Infektionen zu entschlüsseln. Um die Ursachen der ineffektiven Immunantwort aufzuklären, kombinieren die Wissenschaftler:innen krankheitsbezogene Forschung mit präklinischen Tiermodellen und molekularer Systemimmunologie. Langfristig sollen diese Erkenntnisse dabei helfen, neue Therapiekonzepte zu entwickeln.&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Über GSG-MPN</strong></p>

<p>Um die Wirkung von Interferon-alpha in Patient:innen mit PV nachvollziehen zu können, hat das Forschungsteam mit der German Study Group for Myeloproliferative Neoplasms (GSG-MPN) zusammengearbeitet. Dieses deutschlandweite Netzwerk aus spezialisierten Ärzt:innen und Forschenden beschäftigt sich mit seltenen Blutkrebserkrankungen wie PV, essentieller Thrombozythämie und Myelofibrose. Ziel der Studiengruppe ist es, die Diagnose, Behandlung und Forschung dieser Erkrankungen zu verbessern. Dafür organisiert die GSG-MPN klinische Studien, vernetzt spezialisierte Zentren und entwickelt neue Therapiekonzepte.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Originalpublikation</strong></p>

<p>Johanna Lossa, Tina M. Schnöder, Zora Ronge, Nelly Haasch, Katrin Hodapp, Federico Marini, Najla Abassi, Matthias M. Gaida, Shin-Jye Lee, Alina Henrich, Michaela N. Höhne-Wiechmann, Carlos Thull Mogollon, Kristian Schütze, Matthias Klein, Tobias Bopp, Hansjörg Schild, Daniel Sasca, Carl Crodel, Florian H. Heidel, Steffen Koschmieder, Hans Christian&nbsp;Probst,&nbsp;Markus P.&nbsp;Radsak, Sabine Muth.<br>
Type I interferon–activated NK cells control polycythemia vera in vivo, <em>Blood</em> (2026)</p>

<p>DOI: <a href="https://doi.org/10.1182/blood.2026033951" target="_blank" rel="noreferrer">doi.org/10.1182/blood.2026033951</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Dr. Sabine Muth<br>
Institut für Immunologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:sabine.muth@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>III. Medizinischen Klinik und Poliklinik - Hämatologie und medizinische Onkologie</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Institut für Immunologie</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) I</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) II</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7234</guid>
                        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 14:23:50 +0200</pubDate>
                        <title>Update Cyberangriff auf externen Abrechnungsdienstleister – Daten von 2.764 Patient:innen der Universitätsmedizin Mainz betroffen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/update-cyberangriff-auf-externen-abrechnungsdienstleister-daten-von-2764-patientinnen-der-universitaetsmedizin-mainz-betroffen.html</link>
                        <description>Betroffene Personen erhalten Anfang Juni Informationsschreiben</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Von dem Mitte April erfolgten Datenschutzvorfall bei einem externen Dienstleister, der mit zahlreichen Kliniken in Deutschland Leistungen bei Patientinnen und Patienten mit privater (Zusatz-)Versicherung und Selbstzahler:innen abrechnet, sind – wie berichtet – insgesamt 2.764 Patient:innen der Universitätsmedizin Mainz betroffen. Bei dem Großteil dieser Patient:innen (2.142) sind sogenannte Stammdaten wie Name, Adresse oder Geburtsdatum betroffen, bei 621 darüber hinaus Gesundheitsdaten (z. B. Diagnosen oder Diagnosecodes bzw. Inhalte aus Patientenakten), in einem Fall Finanzdaten.</p>

<p>Patientinnen und Patienten mit privater (Zusatz-)Versicherung und Selbstzahler:innen, deren Daten von dem Vorfall betroffen sind, werden Anfang Juni in einem Schreiben persönlich benachrichtigt. Sofern Patientinnen und Patienten der Universitätsmedizin Mainz kein solches Schreiben erhalten, sind ihre Daten nicht kompromittiert worden.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Hintergrund:</p>

<p>Wie die Universitätsmedizin Mainz (UM) am 22. Mai mitgeteilt hat, hat sich bei einem externen Dienstleister, der mit zahlreichen Kliniken in Deutschland Leistungen bei Patientinnen und Patienten mit privater (Zusatz-)Versicherung und Selbstzahler:innen abrechnet, ein Datenschutzvorfall ereignet. Patientinnen und Patienten mit gesetzlicher Abrechnung sind von dem Angriff nicht betroffen. Der Angriff erfolgte nach bisherigen Erkenntnissen Mitte April und betraf ausschließlich den externen Dienstleister. Die Patientenversorgung oder die klinischen Systeme der UM waren zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt und auch nicht Ziel des externen Angriffs.<br>
<a href="https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/cyberangriff-auf-externen-abrechnungsdienstleister-betrifft-auch-daten-von-patientinnen-der-universitaetsmedizin-mainz.html" target="_blank">Weitere Informationen siehe Pressemitteilung vom 22. Mai 2026</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt Universitätsmedizin Mainz: </strong><br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-8391, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-7231</guid>
                        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 11:33:31 +0200</pubDate>
                        <title>Hornhauttransplantation: Team der Hornhautbank an der UM rettet Augenlicht dank Gewebespenden</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/hornhauttransplantation-team-der-hornhautbank-an-der-um-rettet-augenlicht-dank-gewebespenden.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erkrankungen der Hornhaut können zu starken Sehbeeinträchtigungen bis hin zur Erblindung führen. Eine Hornhauttransplantation kann die Sehfähigkeit der Betroffenen wiederherstellen. Das Team der Hornhautbank des Landes Rheinland-Pfalz an der Universitätsmedizin Mainz kümmert sich um den kompletten Prozess von der Hornhautspende bis zur Freigabe des Gewebes zur Transplantation.</strong></p>

<p>Jeder Morgen in der Hornhautbank des Landes Rheinland-Pfalz an der UM beginnt für Leiterin Dr. Melissa Apel mit dem gleichen Prozess: Sie und ihr Team schauen sich die aktuelle Verstorbenenliste der Universitätsmedizin Mainz und umliegender, kooperierender Kliniken an, prüfen auf medizinische Spendereignung und kontaktieren gegebenenfalls die Angehörigen. Eine Aufgabe, die nicht immer einfach ist, aber letztlich vielen Patient:innen das Augenlicht zurückbringen kann: „Tatsächlich ist jede verstorbene Person erst einmal ein potenzieller Spender oder eine potenzielle Spenderin.“ Denn anders als bei der Organspende kommen für die Gewebespende nicht nur hirntote, sondern alle Herz-Kreislauf-verstorbenen Menschen infrage. „Alter, Sehschwäche oder Hornhautverkrümmung spiele kaum eine Rolle. Nur weil die spendende Person vor ihrem Tod schlecht gesehen hat, bedeutet das nicht, dass die Hornhaut erkrankt war“, betont Prof. Dr. Joanna Wasielica-Poslednik, die den Funktionsbereich Hornhauterkrankungen in der <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/augenklinik/index.html" target="_blank">Augenklinik und Poliklinik der UM</a> leitet. Ausschlusskriterien gibt es dennoch – etwa bestimmte Blutkrebserkrankungen oder neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer.</p>

<p>Nach Zustimmung der Angehörigen zur Spende beginnt die eigentliche Arbeit an der Hornhaut: Diese kann bis zu 72 Stunden nach dem Tod entnommen werden, oft direkt in der Pathologie, aber auch in Kliniken im Umkreis von 100 Kilometern um die UM. Mindestens zehn Tage bleibt sie in mikrobiologischer Quarantäne, um den Befall mit Bakterien und Pilze ausschließen zu können, und lagert währenddessen im Brutschrank bei 34 Grad. Entscheidend dafür, ob sich eine Hornhaut für die Transplantation eignet, ist die Zellzahl der innersten Hornhautschicht, der Endothelzellen: „Mindestens 2.000 Zellen pro Quadratmillimeter müssen vorhanden sein“, sagt Univ.-Prof. Dr. Verena Prokosch, Direktorin der Augenklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p>Statt der gesamten Hornhaut wird heute meist nur die innere Schicht ersetzt – eine sogenannte DMEK (Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty) dauert in der Regel nur 15 Minuten und hat eine deutlich geringere Abstoßungsrate. „Die Sehkraft ist heute bis zu 100 Prozent wiederherstellbar“, sagt Verena Prokosch. „Bei der alten Methode, bei der die gesamte Hornhaut transplantiert wird, konnte man mit ungefähr 40 Prozent Sehkraft rechnen.“ Heute wird die gesamte Hornhaut meist nur bei schweren Hornhautinfektionen oder bei tiefen Narben transplantiert.</p>

<p>Bereits eine Woche nach einer DMEK können Patient:innen in der Regel wieder sehen, erklärt Joanna Wasielica-Poslednik: „Die Patientinnen und Patienten haben zunächst eine Luftblase im Auge, die das Transplantat hält. Nach vier bis fünf Tagen beginnt die Luftblase, immer kleiner zu werden. Wenn das Transplantat die Funktion wie gewollt aufgenommen hat, kann der Patient oder die Patientin wieder sehen. Deshalb sind wir wirklich sehr froh über die neuere Methode.“</p>

<p>Mit rund 250 bis 300 Spender:innen pro Jahr gehört Mainz zu den größten Hornhautbanken Deutschlands. Die Wartezeiten sind relativ kurz, innerhalb von zwei bis drei Monaten kann den Patient:innen in der Regel eine OP angeboten werden. Weltweit sieht das jedoch anders aus: Der Bedarf an Spenden ist enorm. Umso wichtiger ist Aufklärung, auch in Deutschland: „Viele ältere Menschen oder Personen mit einer Krebserkrankung denken, dass sie sowieso nicht infrage kommen“, sagt Melissa Apel. Dabei können die meisten spenden – und damit anderen Menschen das Sehen zurückgeben. Die Botschaft der Expertinnen: Mit Angehörigen und Freund:innen über das Thema Organ- und Gewebespende sprechen, Unsicherheiten abbauen, gegebenenfalls Bereitschaft signalisieren. Denn jede einzelne Spende kann ein Leben entscheidend verändern.</p>

<p><br>
<strong>Über die Hornhaut und die Hornhautbank Mainz</strong><br>
Die Hornhaut ist der vorderste Teil des Auges. Im Regelfall ist sie transparent und kann als das „Fenster des Auges“ bezeichnet werden, da man durch sie hindurchsieht. Eine intakte und klare Hornhaut ist enorm wichtig, um scharf und klar zu sehen. Sie trägt zur Fokussierung oder Bündelung des Lichts und damit der Projektion von Licht auf die Netzhaut bei und hat damit die Aufgaben, die das Objektiv einer Kamera erfüllt. Außerdem stellt sie die einzige Öffnung des Auges für einfallendes Licht dar.</p>

<p>Eine Hornhautspende kann von Personen mit einer Trübung, Verletzung, Infektion oder starken Verformung der Hornhaut benötigt werden. Die Betroffenen können durch die erkrankte Hornhaut wenig oder nichts sehen, auch wenn der Rest des Auges völlig gesund ist.</p>

<p>Die Hornhautbank des Landes Rheinland-Pfalz an der Universitätsmedizin Mainz hat sich zum Ziel gesetzt, regional wie überregional für eine Versorgung aller bedürftiger Patient:innen mit Hornhauttransplantaten zu sorgen. Die Aufgaben der Hornhautbank umfassen den Aufbau von Strukturen, die die Hornhautspende unterstützen, Kontaktaufnahme mit Angehörigen Verstorbener, Durchführung der Hornhautspende, Begutachtung der gespendeten Hornhäute anhand höchster Qualitätsstandards und die Weiterleitung zur Transplantation. Innerhalb der Augenklinik und Poliklinik der UM unterstützt die Hornhautbank auch die Verbesserung der Operations- und Behandlungsmethoden rund um die Hornhautverpflanzung.</p>

<p>Mehr Infos zur Hornhautspende: <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/hornhautbank/uebersicht.html" target="_blank" class="btn btn-outline-danger">Website Hornhautbank Mainz</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Augenklinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Hornhautbank</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 08:56:56 +0200</pubDate>
                        <title>Tag der offenen Uni an der JGU: Orientierung für rund 10.000 Studieninteressierte</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/tag-der-offenen-uni-an-der-jgu-orientierung-fuer-rund-10000-studieninteressierte.html</link>
                        <description>Fächerprogramme, Beratungsangebote und Vorträge geben am 10. Juni 2026 einen ersten Einblick in das Studium an der JGU
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3 class="Formatvorlage1">PRESSEMITTEILUNG DER JOHANNES GUTENBERG-UNIVERSITÄT MAINZ (JGU)</h3>

<p class="Formatvorlage1"><br>
<strong>Von Ägyptologie bis Zahnmedizin – Studieninteressierte können sich am Tag der offenen Uni der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) am Mittwoch, 10. Juni 2026, über mehr als 250 Studiengänge umfassend informieren. Alle Fächer der JGU bieten hierzu ein umfangreiches Programm an: Bei Einführungsveranstaltungen, Vorträgen und Vorlesungen, bei Experimenten sowie Laborführungen und anderen Aktionen können sich die erwarteten rund 10.000 Schülerinnen und Schüler für einen Tag wie Studierende der größten Universität in Rheinland-Pfalz fühlen.</strong></p>

<p class="Formatvorlage1">Auch individuelle Beratungen sind am jeweiligen Pavillon des Fachs möglich. Ein zentraler Veranstaltungsort ist der Forumsplatz mit der Hauptbühne. Hier gibt es Vorträge und Talks rund um die Themen Studienwahl, Studierendenleben und Zukunftsperspektiven. Wie kann ich eine gute Entscheidung in der Studienwahl treffen? Wie geht eigentlich studieren? Programm-Highlights sind unter anderem der Auftritt von Mirko Drotschmann – „MrWissen2go“–, der über seine Arbeit als YouTuber berichtet sowie eine Diskussionsrunde mit „Netzlehrer“ Bob Blume zum Thema KI in (Hoch-)Schulen.</p>

<p class="Formatvorlage1">„Mit dem Tag der offenen Uni möchten wir Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, möglichst viele Eindrücke, Informationen und Anregungen für ihre Studienwahl zu sammeln. Sie haben hier die Gelegenheit, die große Vielfalt unserer Fächer sowie die Menschen, die sie vertreten und lehren, aus nächster Nähe kennenzulernen“, erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), Prof. Dr. Georg Krausch. „Ich wünsche allen, ein Fach oder einen Studiengang zu entdecken, der begeistert, geistig herausfordert und persönliche Entwicklung ermöglicht. Der Tag der offenen Uni bietet die ideale Gelegenheit, herauszufinden, welcher Weg der richtige sein könnte.</p>

<p class="Formatvorlage1"><strong>Campusleben: Gemeinsam lernen und forschen</strong><br>
Auch jenseits von Forschung und Lehre ist das Angebot für Studierende auf dem Gutenberg-Campus vielfältig. Fast all ihre Einrichtungen vereint die JGU auf einem Campus – und das in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt. Hier befinden sich neben Lehr- und Forschungsgebäuden auch Studierendenwohnheime und KiTas, Sportstätten, Einkaufsmöglichkeiten und Cafés. Kunst und Sport, Musik, Film und Theater, Vorträge und Ausstellungen machen den Gutenberg-Campus zum Ort lebendiger akademischer Kultur und Freizeitgestaltung.</p>

<p class="Formatvorlage1">„Der Tag der offenen Uni soll Schülerinnen und Schülern nicht nur bei der Studienwahl helfen, sondern ihnen auch einen authentischen Einblick in das Campusleben geben. Wer an diesem Tag die JGU besucht, kann erleben, was unsere Universität ausmacht: eine lebendige Gemeinschaft, in der Menschen aus rund 120 Nationen zusammenkommen, um in ganz unterschiedlichen Fächern zu lernen, zu forschen und sich auszutauschen“, sagt Prof. Dr. Stephan Jolie, Vizepräsident für Studium und Lehre der JGU. „Diese Offenheit, Vielfalt und internationale Atmosphäre möchten wir für die Besucherinnen und Besucher spürbar machen. Und gerade im Sommer zeigt sich unser Campus von seiner besonders einladenden Seite – mit vielen Möglichkeiten, sich zu begegnen, aktiv zu sein oder einfach die besondere Stimmung auf dem Universitätsgelände zu genießen.“</p>

<p class="Formatvorlage1">Mit rund 29.000 Studierenden gehört die JGU zu den großen Universitäten Deutschlands. Als Volluniversität vereint sie nahezu das gesamte Fächerspektrum unter ihrem Dach: von den Geistes- über die Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften hin zu den Naturwissenschaften, der Medizin und Zahnmedizin sowie Kunst und Musik, Sport, Theologie, Dolmetschen und Übersetzen. Mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Technischen Universität Darmstadt bildet die Johannes Gutenberg-Universität Mainz die strategische Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU). Mit ihren mehr als 90.000 Studierenden und rund 1.500 Professuren kooperieren die drei benachbarten Hochschulen eng in Forschung, Studium und Lehre. Als Universität in der europäischen Hochschulallianz FORTHEM bietet die JGU ihren Studierenden einen weiten Entwicklungshorizont über Fächer- und Ländergrenzen hinweg.</p>

<p class="Formatvorlage1">Alle Infos zum Tag der offenen Uni (u.a. auch der Lageplan) sind unter <a href="https://www.studium.uni-mainz.de/tdou/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.studium.uni-mainz.de/tdou/</a> zu finden.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p class="Formatvorlage1CxSpFirst"><strong>Kontakt:</strong><br>
Referat Kommunikation und Medien<br>
Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU)<br>
55099 Mainz<br>
Tel.: 06131 39-22369<br>
<a href="mailto:presse@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p class="Formatvorlage1CxSpLast"><a href="http://www.uni-mainz.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.uni-mainz.de</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
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                                <category>Ressort Forschung &amp; Lehre</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7222</guid>
                        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 08:59:21 +0200</pubDate>
                        <title>Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert ist neuer Direktor und W3-Professor an der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik </title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/univ-prof-dr-marian-neidert-ist-neuer-direktor-und-w3-professor-an-der-neurochirurgischen-klinik-und-poliklinik.html</link>
                        <description>Profilierter Neurochirurg und renommierter Forscher in der molekularen Neuroonkologie startet an der Universitätsmedizin Mainz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Zum 1. Juni 2026 übernimmt Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert die Leitung der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik an der Universitätsmedizin Mainz. Gleichzeitig wurde er auf die damit verbundene W3-Professur für Neurochirurgie berufen. Er tritt die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Florian Ringel an, der 2025 an das LMU Klinikum München wechselte. Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert kommt von der Klinik für Neurochirurgie, Kantonsspital St.Gallen (Universitäres Lehr- und Forschungsspital), wo er zuletzt stellvertretender Chefarzt war. </strong></p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;„Mit Professor Neidert gewinnen wir einen international ausgewiesenen Neurochirurgen, der klinische Exzellenz, wissenschaftliche Innovationskraft und internationale Erfahrung verbindet“, sagt Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. „Ich bin mir sicher, dass Professor Neidert mit seiner herausragenden Expertise und seinem klaren Verständnis für moderne neurochirurgische Versorgung unsere Neurochirurgie entscheidend weiterentwickeln wird. Gleichzeitig bedanke ich mich bei PD Dr. med. Max Jägersberg, der seit Januar 2025 die Neurochirurgische Klinik und Poliklinik kommissarisch erfolgreich geleitet hat.“</p>

<p class="MsoHeader">Der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, freut sich über die erfolgreiche Berufung und führt an: “Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert ist ein hoch profilierter Wissenschaftler auf dem Gebiet der Immunonkologie. Seine wissenschaftlichen Aktivitäten bewegen sich auf exzellentem internationalen Niveau und passen mit dem Schwerpunkt Tumorimmunologie sehr gut in die Mainzer Forschungslandschaft. Durch die hier möglichen klinisch-wissenschaftlichen Kooperationen können seine Forschungsaktivitäten Mainz als Standort translationaler Forschung enorm stärken. Professor Neidert engagiert sich zudem aktiv in der Lehre und der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung.“</p>

<p class="MsoHeader">Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert bringt eine umfassende neurochirurgische Expertise über verschiedene Subspezialitäten hinweg an die Universitätsmedizin Mainz mit. Zu seinen klinischen Schwerpunkten zählen die mikrochirurgische Behandlung von Hirntumoren, die Schädelbasischirurgie, die Hypophysenchirurgie sowie die Weiterentwicklung und Integration komplexer Techniken wie etwa Wachkraniotomien, Fluoreszenz-assistierter Chirurgie oder Laser-Ablationen (LITT).</p>

<p class="MsoHeader">Seine Forschung konzentriert sich auf die neuroonkologische Tumorimmunologie und die Weiterentwicklung innovativer Therapiestrategien für Hirntumoren. Professor Neidert versteht sich seit seiner Promotion als „surgeon scientist“, der konsequent Wissenschaft und klinische Versorgung verbindet. Sein besonderes wissenschaftliches Interesse gilt der Analyse des HLA-Ligandoms. Das HLA-Ligandom ist die Gesamtheit aller Peptide, die von den Humanen Leukozyten-Antigenen (HLA-Molekülen) auf der Zelloberfläche präsentiert werden. Deren Analyse dient der Identifizierung tumorspezifischer Antigene als Zielstrukturen für personalisierte Immuntherapien. Entsprechend plant Professor Neidert den Aufbau eines Schwerpunktes „Molekulare Neuroonkologie“ an der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p class="MsoHeader">Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert betont zu seinem Antritt: „An der Universitätsmedizin Mainz trifft erstklassige klinische Versorgung auf hochmoderne translationale Forschung. Ich bin zutiefst motiviert, eine Neurochirurgische Klinik weiterzuentwickeln, in der sich klinische Exzellenz und Innovation gegenseitig verstärken und freue mich dabei auf die Zusammenarbeit mit dem ganzen Team. Die neue Position bietet mir die Chance, meine Vision einer „Molekularen Neurochirurgie“ umzusetzen und die Universitätsmedizin Mainz zu einer der führenden Institutionen in diesem Bereich zu entwickeln.“</p>

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<p class="MsoHeader"><strong>Zur Person Marian Christoph Neidert:</strong></p>

<p class="MsoHeader">Marian Christoph Neidert wurde 1984 in Fulda geboren. Von 2005 bis 2011 studierte er Humanmedizin an der Eberhard Karls Universität Tübingen, mit Auslandsaufenthalten an der Brown University, Providence, der Yale University, New Haven, und der Mount Sinai School of Medicine, New York City. Marian Neidert promovierte 2014 mit summa cum laude in Tübingen. Nach seinem Studium startete er zunächst als Assistenzarzt an der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsspital Zürich. Hier durchlief er auch seine neurochirurgische Facharztausbildung, mit einer Rotation in Wirbelsäulenchirurgie an der Schulthess Klinik Zürich. Im Jahr 2017 schloss er seine Facharztprüfungen ab und arbeitete ab 2018 am Universitätsspital Zürich als Oberarzt in der Neurochirurgie.</p>

<p class="MsoHeader">2019 habilitierte er sich im Fach Neurochirurgie mit Venia Legendi an der Universität Zürich. Im selben Jahr wurde er Research Group Leader am Neuroscience Center Zurich, Universität Zürich und ETH Zürich. Von 2019 bis 2020 folgte ein Research Fellowship am Massachusetts General Hospital der Harvard University, Boston. 2020 wurde Marian Neidert stellvertretender Chefarzt an der Klinik für Neurochirurgie, Kantonsspital St.Gallen (Universitäres Lehr- und Forschungsspital). Dort leitete er außerdem das Labor für Experimentelle Neurochirurgie sowie das Hirntumorzentrum und war der Präsident der Forschungskommission.</p>

<p class="MsoHeader">Hervorzuheben ist ferner die Initiierung großer Forschungskonsortien wie des „HLA Ligand Atlas“, die Einwerbung kompetitiver Drittmittel (z.B. beim Schweizerischen Nationalfond) und zahlreiche Publikationen in High-Impact-Journalen wie etwa „Nature und Cell“. Marian Neidert erhielt für seine Forschungsaktivitäten mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Forschungspreis der Schweizerischen Gesellschaft für Neurochirurgie und den Huggenberger-Bischoff Cancer Research Award. Der 41-jährige ist Mitglied in verschiedenen akademischen Organisationen, darunter in Arbeitsgruppen der European Organisation for Research and Treatment of Cancer (EORTC), der European Association of Neurosurgical Societies (EANS) und der Society for Neurooncology (SNO).</p>

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<p class="MsoBodyText2"><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Anke Giani<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7771<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>
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                        <pubDate>Fri, 29 May 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Am 6. Juni ist Tag der Organspende: Teamwork Lebertransplantation</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/am-6-juni-ist-tag-der-organspende-teamwork-lebertransplantation.html</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit mehr als 40 Jahren macht der Tag der Organspende jedes Jahr am ersten Samstag im Juni auf die Bedeutung der Organspende aufmerksam. Wenn Sekunden zählen und ein neues Organ über ein Leben entscheidet, ist Melanie Lehmann als Operationstechnische Assistenz an der Universitätsmedizin Mainz in ihrem Element. Vor allem Lebertransplantationen sind für sie der Inbegriff professioneller Teamarbeit. </strong></p>

<p>„Eine gesunde Leber erkennt man an Farbe und Form: Sie ist rosa bis rot und glatt. Lebertransplantationen – das ist einfach meins!“, sprudelt es aus Melanie Lehmann heraus. Sie arbeitet seit 30 Jahren im OP und ist seit 10 Jahren an der Universitätsmedizin Mainz tätig. Über die Jahre hat sie sich auf Organtransplantationen spezialisiert. „Die Schritte, die Anspannung – passt die Leber oder passt sie nicht? Wie müssen wir die Gefäße verbinden? Was ist die Herausforderung und welche Technik wenden wir an? Wie lässt sich die Leber aus- oder einbauen?“, fasst sie ihre Gedanken während einer OP zusammen. „Vor jeder Explantation halten wir eine Schweigeminute im Saal und reflektieren über den bevorstehenden Eingriff. Das tut uns als Team sehr gut. Dieser Zusammenhalt ist sehr stark zu spüren und das brauchen wir auch für unsere Tätigkeit!“</p>

<p>Sie beschreibt das Team, mit dem sie arbeitet, als eine große Familie: „Weil wir so gut eingespielt sind, verstehen wir uns mittlerweile, ohne ein Wort zu sprechen. Es braucht wirklich nicht viel Austausch bei einer drei- bis sechsstündigen OP.“ Durchhaltevermögen, viel Geduld und einfach nicht aufgeben – in ihrem Job braucht man auf jeden Fall ein dickes Fell, so beschreibt Melanie Lehmann ihre Stärken im Berufsalltag. „Ich stand auch mal vor dem OP und habe einfach geweint, weil die innere Anspannung so hoch war. Wenn wir Fehler machen, geht es um Menschenleben“, betont sie. Aber brenzlige Situationen bringen sie heute nicht mehr aus dem Konzept. „Mittlerweile bin ich routiniert und leite den Nachwuchs an“, erzählt sie. Mit den Auszubildenden pflegt sie ein freundschaftliches Verhältnis. Viel Empathie, Ruhe, direkte und verbindliche Kommunikation und die Rückbesinnung auf die eigenen Anfänge helfen ihr, die richtige Ansprechpartnerin für die Auszubildenden zu sein: „Mir ist es wichtig, dass die Individualität nicht verloren geht, ich gebe hier nur einen Rahmen vor und die meisten nehmen das dankbar an.“</p>

<p><strong>Ein:e Spender:in kann bis zu sieben Menschenleben retten</strong><br>
In vielen Fällen ist die Transplantation eines Spenderorgans die einzige Möglichkeit, um das Leben von schwerkranken Patient:innen zu retten oder deren Lebensqualität entscheidend zu verbessern. Ein:e Organspender:in kann rein rechnerisch bis zu sieben Menschenleben retten. In Deutschland bleibt die Zahl der Spender:innen jedoch nach wie vor relativ gering: Bundesweit stehen mehr als 8.000 Menschen auf der Warteliste für ein Spenderorgan.</p>

<p>Im <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/transplantationszentrum/index.html" target="_blank">Transplantationszentrum Mainz</a>&nbsp;arbeiten verschiedene Fachrichtungen der Universitätsmedizin Mainz Hand in Hand zusammen, um den bestmöglichen Erfolg für die Patient:innen zu erzielen. Das interdisziplinäre Team behandelt, betreut und begleitet die Patient:innen von der ersten Vorstellung im Zentrum über die Zeit auf der Warteliste, unmittelbar vor, während und nach der Transplantation sowie in der Nachsorge als Transplantierte.</p>

<p>Besonders in Erinnerung geblieben ist Melanie Lehmann eine schwangere Patientin, die kurz nach der Entbindung am sogenannten HELLP-Syndrom erkrankt war. Diese lebensbedrohliche Schwangerschaftskomplikation gilt als schwere Form der Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) und führte bei der Patientin zu einem Leberversagen. „Ganze sechs Wochen hat sie nichts von ihrem Kind mitbekommen. Nach unserer erfolgreichen Lebertransplantation war alles super und sie konnte ihr Neugeborenes wieder in die Arme schließen“, berichtet Melanie Lehmann und ergänzt: „Ich suche oft ehemalige Patient:innen auf und frage nach, wie es geht, weil die Geschichten und Schicksale mir nicht aus dem Kopf gehen.“ Und ihr ist bewusst, dass das gute Ende dieser Geschichten nur möglich ist, weil ein Organ gespendet wurde. „Alle sollten sich darüber Gedanken machen, wie viele Leben durch Organspende gerettet werden können“, meint Melanie Lehmann und lacht: „Ich weiß gar nicht, warum ich keinen Organspendeausweis haben sollte!“<br>
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<p><strong>Über den Tag der Organspende</strong><br>
Der Tag der Organspende wurde 1983 von Patientenverbänden initiiert und macht seitdem bundesweit jedes Jahr am ersten Samstag im Juni auf das Thema Organspende aufmerksam. Die gemeinsame Veranstaltung verschiedener Institutionen und Patientenverbände hat das Ziel, über das Thema Organspende zu informieren und aufzuklären sowie allen Organspendern großen Dank auszudrücken. Unter dem Motto „Zeit, Zeichen zu setzen“ soll der diesjährige Aktionstag zudem an die Bevölkerung appellieren, eine informierte und selbstbestimmte Entscheidung zur Organspende zu treffen und diese auch zu dokumentieren.<br>
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                                <category>Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie</category>
                            
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