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            <title>RSS-NEWS der Universitätsmedizin Mainz</title>
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                <copyright>News der Universitätsmedizin Mainz</copyright>
            
            
            <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 15:45:17 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 03 Jun 2026 15:45:17 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 08:59:21 +0200</pubDate>
                        <title>Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert ist neuer Direktor und W3-Professor an der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik </title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/univ-prof-dr-marian-neidert-ist-neuer-direktor-und-w3-professor-an-der-neurochirurgischen-klinik-und-poliklinik.html</link>
                        <description>Profilierter Neurochirurg und renommierter Forscher in der molekularen Neuroonkologie startet an der Universitätsmedizin Mainz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Zum 1. Juni 2026 übernimmt Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert die Leitung der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik an der Universitätsmedizin Mainz. Gleichzeitig wurde er auf die damit verbundene W3-Professur für Neurochirurgie berufen. Er tritt die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Florian Ringel an, der 2025 an das LMU Klinikum München wechselte. Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert kommt von der Klinik für Neurochirurgie, Kantonsspital St.Gallen (Universitäres Lehr- und Forschungsspital), wo er zuletzt stellvertretender Chefarzt war. </strong></p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;„Mit Professor Neidert gewinnen wir einen international ausgewiesenen Neurochirurgen, der klinische Exzellenz, wissenschaftliche Innovationskraft und internationale Erfahrung verbindet“, sagt Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. „Ich bin mir sicher, dass Professor Neidert mit seiner herausragenden Expertise und seinem klaren Verständnis für moderne neurochirurgische Versorgung unsere Neurochirurgie entscheidend weiterentwickeln wird. Gleichzeitig bedanke ich mich bei PD Dr. med. Max Jägersberg, der seit Januar 2025 die Neurochirurgische Klinik und Poliklinik kommissarisch erfolgreich geleitet hat.“</p>

<p class="MsoHeader">Der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, freut sich über die erfolgreiche Berufung und führt an: “Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert ist ein hoch profilierter Wissenschaftler auf dem Gebiet der Immunonkologie. Seine wissenschaftlichen Aktivitäten bewegen sich auf exzellentem internationalen Niveau und passen mit dem Schwerpunkt Tumorimmunologie sehr gut in die Mainzer Forschungslandschaft. Durch die hier möglichen klinisch-wissenschaftlichen Kooperationen können seine Forschungsaktivitäten Mainz als Standort translationaler Forschung enorm stärken. Professor Neidert engagiert sich zudem aktiv in der Lehre und der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung.“</p>

<p class="MsoHeader">Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert bringt eine umfassende neurochirurgische Expertise über verschiedene Subspezialitäten hinweg an die Universitätsmedizin Mainz mit. Zu seinen klinischen Schwerpunkten zählen die mikrochirurgische Behandlung von Hirntumoren, die Schädelbasischirurgie, die Hypophysenchirurgie sowie die Weiterentwicklung und Integration komplexer Techniken wie etwa Wachkraniotomien, Fluoreszenz-assistierter Chirurgie oder Laser-Ablationen (LITT).</p>

<p class="MsoHeader">Seine Forschung konzentriert sich auf die neuroonkologische Tumorimmunologie und die Weiterentwicklung innovativer Therapiestrategien für Hirntumoren. Professor Neidert versteht sich seit seiner Promotion als „surgeon scientist“, der konsequent Wissenschaft und klinische Versorgung verbindet. Sein besonderes wissenschaftliches Interesse gilt der Analyse des HLA-Ligandoms. Das HLA-Ligandom ist die Gesamtheit aller Peptide, die von den Humanen Leukozyten-Antigenen (HLA-Molekülen) auf der Zelloberfläche präsentiert werden. Deren Analyse dient der Identifizierung tumorspezifischer Antigene als Zielstrukturen für personalisierte Immuntherapien. Entsprechend plant Professor Neidert den Aufbau eines Schwerpunktes „Molekulare Neuroonkologie“ an der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p class="MsoHeader">Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert betont zu seinem Antritt: „An der Universitätsmedizin Mainz trifft erstklassige klinische Versorgung auf hochmoderne translationale Forschung. Ich bin zutiefst motiviert, eine Neurochirurgische Klinik weiterzuentwickeln, in der sich klinische Exzellenz und Innovation gegenseitig verstärken und freue mich dabei auf die Zusammenarbeit mit dem ganzen Team. Die neue Position bietet mir die Chance, meine Vision einer „Molekularen Neurochirurgie“ umzusetzen und die Universitätsmedizin Mainz zu einer der führenden Institutionen in diesem Bereich zu entwickeln.“</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Zur Person Marian Christoph Neidert:</strong></p>

<p class="MsoHeader">Marian Christoph Neidert wurde 1984 in Fulda geboren. Von 2005 bis 2011 studierte er Humanmedizin an der Eberhard Karls Universität Tübingen, mit Auslandsaufenthalten an der Brown University, Providence, der Yale University, New Haven, und der Mount Sinai School of Medicine, New York City. Marian Neidert promovierte 2014 mit summa cum laude in Tübingen. Nach seinem Studium startete er zunächst als Assistenzarzt an der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsspital Zürich. Hier durchlief er auch seine neurochirurgische Facharztausbildung, mit einer Rotation in Wirbelsäulenchirurgie an der Schulthess Klinik Zürich. Im Jahr 2017 schloss er seine Facharztprüfungen ab und arbeitete ab 2018 am Universitätsspital Zürich als Oberarzt in der Neurochirurgie.</p>

<p class="MsoHeader">2019 habilitierte er sich im Fach Neurochirurgie mit Venia Legendi an der Universität Zürich. Im selben Jahr wurde er Research Group Leader am Neuroscience Center Zurich, Universität Zürich und ETH Zürich. Von 2019 bis 2020 folgte ein Research Fellowship am Massachusetts General Hospital der Harvard University, Boston. 2020 wurde Marian Neidert stellvertretender Chefarzt an der Klinik für Neurochirurgie, Kantonsspital St.Gallen (Universitäres Lehr- und Forschungsspital). Dort leitete er außerdem das Labor für Experimentelle Neurochirurgie sowie das Hirntumorzentrum und war der Präsident der Forschungskommission.</p>

<p class="MsoHeader">Hervorzuheben ist ferner die Initiierung großer Forschungskonsortien wie des „HLA Ligand Atlas“, die Einwerbung kompetitiver Drittmittel (z.B. beim Schweizerischen Nationalfond) und zahlreiche Publikationen in High-Impact-Journalen wie etwa „Nature und Cell“. Marian Neidert erhielt für seine Forschungsaktivitäten mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Forschungspreis der Schweizerischen Gesellschaft für Neurochirurgie und den Huggenberger-Bischoff Cancer Research Award. Der 41-jährige ist Mitglied in verschiedenen akademischen Organisationen, darunter in Arbeitsgruppen der European Organisation for Research and Treatment of Cancer (EORTC), der European Association of Neurosurgical Societies (EANS) und der Society for Neurooncology (SNO).</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Anke Giani<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7771<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>
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                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Neurochirurgische Klinik und Poliklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 29 May 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Am 6. Juni ist Tag der Organspende: Teamwork Lebertransplantation</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/am-6-juni-ist-tag-der-organspende-teamwork-lebertransplantation.html</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit mehr als 40 Jahren macht der Tag der Organspende jedes Jahr am ersten Samstag im Juni auf die Bedeutung der Organspende aufmerksam. Wenn Sekunden zählen und ein neues Organ über ein Leben entscheidet, ist Melanie Lehmann als Operationstechnische Assistenz an der Universitätsmedizin Mainz in ihrem Element. Vor allem Lebertransplantationen sind für sie der Inbegriff professioneller Teamarbeit. </strong></p>

<p>„Eine gesunde Leber erkennt man an Farbe und Form: Sie ist rosa bis rot und glatt. Lebertransplantationen – das ist einfach meins!“, sprudelt es aus Melanie Lehmann heraus. Sie arbeitet seit 30 Jahren im OP und ist seit 10 Jahren an der Universitätsmedizin Mainz tätig. Über die Jahre hat sie sich auf Organtransplantationen spezialisiert. „Die Schritte, die Anspannung – passt die Leber oder passt sie nicht? Wie müssen wir die Gefäße verbinden? Was ist die Herausforderung und welche Technik wenden wir an? Wie lässt sich die Leber aus- oder einbauen?“, fasst sie ihre Gedanken während einer OP zusammen. „Vor jeder Explantation halten wir eine Schweigeminute im Saal und reflektieren über den bevorstehenden Eingriff. Das tut uns als Team sehr gut. Dieser Zusammenhalt ist sehr stark zu spüren und das brauchen wir auch für unsere Tätigkeit!“</p>

<p>Sie beschreibt das Team, mit dem sie arbeitet, als eine große Familie: „Weil wir so gut eingespielt sind, verstehen wir uns mittlerweile, ohne ein Wort zu sprechen. Es braucht wirklich nicht viel Austausch bei einer drei- bis sechsstündigen OP.“ Durchhaltevermögen, viel Geduld und einfach nicht aufgeben – in ihrem Job braucht man auf jeden Fall ein dickes Fell, so beschreibt Melanie Lehmann ihre Stärken im Berufsalltag. „Ich stand auch mal vor dem OP und habe einfach geweint, weil die innere Anspannung so hoch war. Wenn wir Fehler machen, geht es um Menschenleben“, betont sie. Aber brenzlige Situationen bringen sie heute nicht mehr aus dem Konzept. „Mittlerweile bin ich routiniert und leite den Nachwuchs an“, erzählt sie. Mit den Auszubildenden pflegt sie ein freundschaftliches Verhältnis. Viel Empathie, Ruhe, direkte und verbindliche Kommunikation und die Rückbesinnung auf die eigenen Anfänge helfen ihr, die richtige Ansprechpartnerin für die Auszubildenden zu sein: „Mir ist es wichtig, dass die Individualität nicht verloren geht, ich gebe hier nur einen Rahmen vor und die meisten nehmen das dankbar an.“</p>

<p><strong>Ein:e Spender:in kann bis zu sieben Menschenleben retten</strong><br>
In vielen Fällen ist die Transplantation eines Spenderorgans die einzige Möglichkeit, um das Leben von schwerkranken Patient:innen zu retten oder deren Lebensqualität entscheidend zu verbessern. Ein:e Organspender:in kann rein rechnerisch bis zu sieben Menschenleben retten. In Deutschland bleibt die Zahl der Spender:innen jedoch nach wie vor relativ gering: Bundesweit stehen mehr als 8.000 Menschen auf der Warteliste für ein Spenderorgan.</p>

<p>Im <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/transplantationszentrum/index.html" target="_blank">Transplantationszentrum Mainz</a>&nbsp;arbeiten verschiedene Fachrichtungen der Universitätsmedizin Mainz Hand in Hand zusammen, um den bestmöglichen Erfolg für die Patient:innen zu erzielen. Das interdisziplinäre Team behandelt, betreut und begleitet die Patient:innen von der ersten Vorstellung im Zentrum über die Zeit auf der Warteliste, unmittelbar vor, während und nach der Transplantation sowie in der Nachsorge als Transplantierte.</p>

<p>Besonders in Erinnerung geblieben ist Melanie Lehmann eine schwangere Patientin, die kurz nach der Entbindung am sogenannten HELLP-Syndrom erkrankt war. Diese lebensbedrohliche Schwangerschaftskomplikation gilt als schwere Form der Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) und führte bei der Patientin zu einem Leberversagen. „Ganze sechs Wochen hat sie nichts von ihrem Kind mitbekommen. Nach unserer erfolgreichen Lebertransplantation war alles super und sie konnte ihr Neugeborenes wieder in die Arme schließen“, berichtet Melanie Lehmann und ergänzt: „Ich suche oft ehemalige Patient:innen auf und frage nach, wie es geht, weil die Geschichten und Schicksale mir nicht aus dem Kopf gehen.“ Und ihr ist bewusst, dass das gute Ende dieser Geschichten nur möglich ist, weil ein Organ gespendet wurde. „Alle sollten sich darüber Gedanken machen, wie viele Leben durch Organspende gerettet werden können“, meint Melanie Lehmann und lacht: „Ich weiß gar nicht, warum ich keinen Organspendeausweis haben sollte!“<br>
&nbsp;</p>

<p><strong>Über den Tag der Organspende</strong><br>
Der Tag der Organspende wurde 1983 von Patientenverbänden initiiert und macht seitdem bundesweit jedes Jahr am ersten Samstag im Juni auf das Thema Organspende aufmerksam. Die gemeinsame Veranstaltung verschiedener Institutionen und Patientenverbände hat das Ziel, über das Thema Organspende zu informieren und aufzuklären sowie allen Organspendern großen Dank auszudrücken. Unter dem Motto „Zeit, Zeichen zu setzen“ soll der diesjährige Aktionstag zudem an die Bevölkerung appellieren, eine informierte und selbstbestimmte Entscheidung zur Organspende zu treffen und diese auch zu dokumentieren.<br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Transplantationszentrum Mainz</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7207</guid>
                        <pubDate>Fri, 22 May 2026 13:08:19 +0200</pubDate>
                        <title>Cyberangriff auf externen Abrechnungsdienstleister betrifft auch Daten von Patient:innen der Universitätsmedizin Mainz</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/cyberangriff-auf-externen-abrechnungsdienstleister-betrifft-auch-daten-von-patientinnen-der-universitaetsmedizin-mainz.html</link>
                        <description>Patientenversorgung und klinische Systeme der Universitätsmedizin Mainz waren zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universitätsmedizin Mainz (UM) informiert über einen Datenschutzvorfall bei einem externen Dienstleister, der mit zahlreichen Kliniken in Deutschland Leistungen bei Patientinnen und Patienten mit privater (Zusatz-)Versicherung und Selbstzahler abrechnet. Patientinnen und Patienten mit gesetzlicher Abrechnung sind von dem Angriff nicht betroffen. Der Angriff betraf ausschließlich den externen Dienstleister. Die Patientenversorgung oder die klinischen Systeme der UM waren zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt und auch nicht Ziel des externen Angriffs.&nbsp;</p>

<p>Der Cyberangriff auf den externen Dienstleister erfolgte nach bisherigen Erkenntnissen Mitte April. Ebenfalls Mitte April wurde die Datenübertragung an den Dienstleister gestoppt. Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in Rheinland-Pfalz wurde vorsorglich von der Universitätsmedizin über den Vorfall umgehend informiert, obwohl zu dem Zeitpunkt noch nicht klar war, ob Daten von Patient:innen der Universitätsmedizin Mainz betroffen waren. Seitdem stehen wir mit ihm im engen Austausch und haben weitere Informationen vom Dienstleister sowie eine lückenlose Aufklärung eingefordert. So wissen wir seit Anfang der Woche, dass tatsächlich auch Daten von Patient:innen der Universitätsmedizin von dem Vorfall betroffen sind. &nbsp;Nach den bisher vom Dienstleister zur Verfügung gestellten Informationen handelt es sich um Daten von maximal 2.764 Patientinnen und Patienten mit privater (Zusatz-)Versicherung bzw. Selbstzahler der Universitätsmedizin Mainz. Genauere Informationen über Umfang und Inhalt der abgeflossenen Datensätze hat die Universitätsmedizin Mainz bei dem Dienstleister angefordert.</p>

<p>Da Gesundheitsdaten zu den sensibelsten Daten überhaupt gehören, ist der Cyberangriff auf den externen Dienstleister ein schwerwiegender Eingriff für die Betroffenen, den wir aufs Schärfste verurteilen.</p>

<p>Patientinnen und Patienten mit privater (Zusatz-)Versicherung und Selbstzahler, deren Daten von dem Vorfall betroffen sind, werden in einem Schreiben persönlich benachrichtigt. Sofern Patientinnen und Patienten der Universitätsmedizin Mainz kein solches Schreiben erhalten, sind ihre Daten nicht kompromittiert worden.&nbsp;</p>

<p>Die Universitätsmedizin Mainz wird über die weitere Entwicklung informieren.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt Universitätsmedizin Mainz: </strong><br>
Barbara Reinke,<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-7428, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>
]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 21 May 2026 13:28:29 +0200</pubDate>
                        <title>Am 28. Mai ist Weltblutkrebstag: Moderne Labordiagnostik und individuelle Therapieansätze</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/am-28-mai-ist-weltblutkrebstag-moderne-labordiagnostik-und-individuelle-therapieansaetze.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Weltblutkrebstag stehen bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems im besonderen Fokus. Im Labor für Molekulare Diagnostik der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz untersucht die Biologin Dr. Monika Hartmann Proben von Patient:innen auf typische molekulare Veränderungen, die zum Beispiel bei einer Leukämie auftreten. Die identifizierten molekularen Marker können wichtige Hinweise auf den Krankheitsverlauf und erfolgversprechende Therapieoptionen für die Betroffenen bieten.</strong></p>

<p>Der Blutkrebstag wurde 2001 ins Leben gerufen und findet weltweit jedes Jahr am 28. Mai statt. Ziel des Aktionstags ist es, auf bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems wie Leukämie aufmerksam zu machen, über Therapiemöglichkeiten aufzuklären und Menschen zur Stammzellspende zu motivieren. Die zentrale Anlaufstelle für Menschen mit bösartigen Erkrankungen der Blutzellen und des blutbildenden Systems an der Universitätsmedizin Mainz ist das von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) als Zentrum für Hämatologische Neoplasien ausgezeichnete <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/3-med/startseite/leukaemie-und-lymphom-centrum.html" target="_blank">Leukämie- und Lymphom-Centrum der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik</a>. Es ist Teil des Onkologischen Zentrums im Universitären Centrum für Tumorerkrankungen Mainz (UCT Mainz).</p>

<p>Bei den unter dem Begriff „hämatologische Neoplasien“ zusammengefassten Erkrankungen handelt es sich um sehr verschiedenartige, oft seltene Tumorerkrankungen, darunter Leukämien, bösartige (maligne) Lymphome, Plasmazellerkrankungen (z. B. das Multiple Myelom) sowie myeloproliferative Erkrankungen und myelodysplastische Syndrome. Die Art und der Verlauf von hämatologischen Neoplasien erfordern eine Behandlung, die zielgerichtet auf jede Erkrankung und jeden einzelne/n Patientin/ten zugeschnitten ist. Die individuellen Bedürfnisse der Patient:innen stehen daher stets im Mittelpunkt.</p>

<p>Dr. rer. nat. Monika Hartmann arbeitet als Wissenschaftlerin im Labor für Molekulare Diagnostik der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der UM. „Das Tolle an meinem Job ist, dass ich mit etwas arbeite, das den Patient:innen zugutekommt.“ Im Labor werden Proben von Patient:innen analysiert – zum Beispiel Blut oder Knochenmark. Die Biologin untersucht diese Proben auf molekulare Veränderungen, die für bestimmte Bluterkrankungen typisch sind. „Meistens besteht bereits ein klinischer Verdacht, zum Beispiel auf eine Leukämie, und wir überprüfen diesen.“ Moderne molekularbiologische Verfahren dienen der Diagnostik sowie insbesondere auch der Verlaufsbeobachtung bösartiger Bluterkrankungen, da diese Verfahren mit einer großen Empfindlichkeit minimale Krankheitsherde und Resterkrankungen aufspüren. Die identifizierten molekularen Marker liefern außerdem wichtige Hinweise auf die Prognose und mögliche therapeutische Optionen. Bei wiederholten Untersuchungen zeigen sie, wie gut Patient:innen auf eine Therapie ansprechen.</p>

<p><br>
<strong>Wissenschaftlerin und Krimi-Autorin</strong><br>
Die gebürtige Polin Monika Hartmann ist seit 2016 in Mainz, studiert hat sie in Toruń (Polen). „Ich mag Deutschland, weil es so multikulturell ist und weil man als Biologin einfach mehr Möglichkeiten hat.“ Zusätzlich zu ihren diagnostischen Aufgaben ist sie in ihrer Arbeitsgruppe in verschiedene Forschungsprojekte eingebunden. „Ich liebe die Forschung – man kann sich ständig weiterentwickeln“, betont sie. Ganz nebenbei hat Monika Hartmann unter dem Pseudonym „Lisa Mond“ sogar einen Mainz-Krimi veröffentlicht: „Ich hatte schon immer den Wunsch, ein Buch zu schreiben, und ich habe schon immer gerne gelesen!“, erzählt die dreifache Mutter mit einem Lächeln. In ihrem Buch „Der Montag, an dem Emil verschwand“ hat sie auf ihre eigenen Gefühle zurückgegriffen: „Als Mutter malt man sich mit blühender Fantasie natürlich immer wieder schlimme Szenarien aus. Ich habe meine eigenen Ängste in diesem Krimi verarbeitet.“<br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>III. Medizinischen Klinik und Poliklinik - Hämatologie und medizinische Onkologie</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
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                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) I</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) II</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7189</guid>
                        <pubDate>Wed, 20 May 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Universitätsmedizin Mainz verleiht Ehrendoktorwürde an Medizin-Nobelpreisträger Shimon Sakaguchi</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/universitaetsmedizin-mainz-verleiht-ehrendoktorwuerde-an-medizin-nobelpreistraeger-shimon-sakaguchi-1.html</link>
                        <description>Pionierarbeit zu regulatorischen T-Zellen wird gewürdigt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Die Universitätsmedizin Mainz hat im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Glashaus des Staatstheaters Mainz die Ehrendoktorwürde an eine herausragende Forscher-Persönlichkeit verliehen: Den Titel „Doktor der Medizin ehrenhalber“ erhielt Prof. Dr. Shimon Sakaguchi, Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin des Jahres 2025. Der japanische Wissenschaftler, der an der Universität Osaka forscht und lehrt, entdeckte eine neue Klasse von Immunzellen, die sogenannten regulatorischen T-Zellen. Sie verhindern, dass das Immunsystem den eigenen Körper angreift – und auf diese Weise auch das Auftreten von Autoimmunerkrankungen. An solchen Erkrankungen leiden etwa fünf Prozent der Weltbevölkerung.</strong></p>

<p>Nach Entdeckung der regulatorischen T-Zellen war es Shimon Sakaguchi auch gelungen, deren Wirkungsweise zu entschlüsseln. Seine Arbeiten begründeten maßgeblich das Forschungsgebiet der peripheren Immuntoleranz und eröffneten neue Wege für die Behandlung von Autoimmun- und weiteren Erkrankungen.</p>

<p>In Anerkennung dieser wissenschaftlichen Verdienste sowie seines internationalen Rufs, seiner konzeptionellen Originalität und seines anhaltenden Engagements in der wissenschaftlichen Gemeinschaft hatte der Fachbereichsrat der Universitätsmedizin Mainz beschlossen, Shimon Sakaguchi die Ehrendoktorwürde zu verleihen. „Ich freue mich sehr, dass Sie diese hohe akademische Auszeichnung annehmen und die Urkunde persönlich entgegennehmen“, betonte Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz. „Ihre wegweisenden wissenschaftlichen Beiträge passen hervorragend zum Forschungsprofil der Universitätsmedizin Mainz mit ihrem immunologischen Schwerpunkt. Ihre Pionierarbeit zu regulatorischen T-Zellen steht in direktem Einklang mit den Kernthemen und bildet die Grundlage unseres von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichs zu regulatorischen T-Zellen.“</p>

<p>„Mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde an Prof. Dr. Shimon Sakaguchi wird eine wissenschaftliche Leistung von außergewöhnlicher Tragweite gewürdigt. Seine bahnbrechenden Entdeckungen zur peripheren Immuntoleranz und zur Rolle regulatorischer T-Zellen haben unser Verständnis des Immunsystems revolutioniert und neue Perspektiven für die Behandlung schwerer Erkrankungen geschaffen“, so Gesundheitsminister Clemens Hoch, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der Universitätsmedizin Mainz ist. „Zugleich sind seine Erkenntnisse eindrucksvolle Beispiele für den entscheidenden Beitrag, den exzellente Forschung und internationale Zusammenarbeit zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit leisten. Gerade angesichts wachsender gesundheitlicher Herausforderungen bleibt Grundlagenforschung für den medizinischen Fortschritt unverzichtbar. Prof. Dr. Shimon Sakaguchis herausragende Erkenntnisse verdienen daher höchste Anerkennung.“</p>

<p>„Prof. Dr. Shimon Sakaguchi zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten der internationalen biomedizinischen Forschung. Seine Pionierleistungen haben ein neues Forschungsfeld begründet und wirken bis heute weit über die Immunologie hinaus“, bekräftigte Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). „Dass die Universitätsmedizin Mainz ihm die Ehrendoktorwürde verleiht, unterstreicht die hohe Bedeutung und zugleich internationale Sichtbarkeit immunologischer Forschung am Standort Mainz.“</p>

<p>In seiner Laudatio betonte Univ.-Prof. Dr. Andreas Radbruch vom Deutsche Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) in Berlin: „Es ist kein Zufall, dass Shimon bisher der einzige Wissenschaftler ist, dem sowohl der Paul-Ehrlich-Preis als auch der Robert-Koch-Preis verliehen wurden. Die Auszeichnung spiegelt nicht nur die Anerkennung der Universitätsmedizin Mainz wider, sondern die der gesamten deutschen und internationalen Wissenschaftsgemeinschaft. Sie unterstreicht zudem, dass Shimons Entdeckungen das Mainzer Forschungsspektrum maßgeblich geprägt haben. In Deutschland sind wir stolz darauf, dass Shimon stets an den halbjährlich stattfindenden japanisch-deutschen Immunologie-Workshops teilnimmt, auch heute noch.“</p>

<p>Prof. Dr. Shimon Sakaguchi freute sich über die Verleihung der Ehrendoktorwürde und sagte: „For more than forty years, I have devoted my research to understanding how to control abnormal or excessive immune responses that give rise to a wide range of immunological diseases, including autoimmune disorders and allergies. It is a great honor and a profound pleasure for me to receive the degree of Doctor honoris cause from Johannes Gutenberg University Mainz in recognition of my contributions to immunological research.“</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Dr. Renée Dillinger-Reiter<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7424<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7186</guid>
                        <pubDate>Tue, 19 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gemeinsam für Vielfalt und Demokratie: Modellprojekt an der Universitätsmedizin Mainz gestartet</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/gemeinsam-fuer-vielfalt-und-demokratie-modellprojekt-an-der-universitaetsmedizin-mainz-gestartet.html</link>
                        <description>Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen engagieren sich als Lots:innen für Demokratie und Gleichstellung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Passend zum heutigen „Deutschen Diversity-Tag“ ist an der Universitätsmedizin Mainz das Modellvorhaben „Demokratie, Vielfalt und Gleichstellung im Betrieb“ jetzt offiziell gestartet. Unter der Projektleitung der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. (EAF Berlin) engagieren sich 18 Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen der Universitätsmedizin Mainz für mehr Vielfalt, demokratische Werte und eine diskriminierungsfreie Arbeitskultur.</strong></p>

<p>Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen zeigen deutlich, wie notwendig eine aktive Auseinandersetzung mit demokratischen Werten geworden ist: Jede vierte Person in Deutschland stimmt antisemitischen Aussagen zu, rund 30 Prozent der Menschen zeigen Offenheit gegenüber rechtsextremen Ideologien und etwa zehn Prozent der Bevölkerung vertreten demokratiegefährdende Einstellungen. Gleichzeitig nimmt die gesellschaftliche Akzeptanz von Diversität spürbar ab.</p>

<p>Vor diesem Hintergrund setzt die Universitätsmedizin Mainz gemeinsam mit der EAF Berlin ein bewusstes Zeichen für Zusammenhalt, Respekt und gelebte Vielfalt im Arbeitsalltag: Ziel des jetzt offiziell gestarteten Modellprojekts „Demokratie, Vielfalt und Gleichstellung im Betrieb“ ist es, demokratische Kompetenzen zu stärken, Gleichstellung aktiv zu fördern und Mitarbeitende darin zu unterstützen, Vielfalt als Stärke zu verstehen und diese mitzugestalten. Die Universitätsmedizin Mainz versteht das Vorhaben als wichtigen Beitrag für ein respektvolles, offenes und zukunftsfähiges Miteinander – innerhalb der eigenen Institution und darüber hinaus. „Ein klares Bekenntnis zu Demokratie, Vielfalt und Gleichstellung ist heute wichtiger denn je“, betonen die Projektkoordinatorinnen Anouschka Erny-Eirund und Daniela Isenlik aus dem Frauen- und Gleichstellungsbüro der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p>Eine zentrale Rolle im Rahmen des Projekts übernehmen die 18 Teilnehmenden aus unterschiedlichen Bereichen der Universitätsmedizin Mainz: Als Mitglieder der Projektgruppe bringen sie aktiv ihr Wissen, ihre Erfahrungen und Perspektiven in das Modellvorhaben ein. Gleichzeitig wirken sie als Multiplikator:innen innerhalb der Organisation, indem sie Informationen, Ideen und Erkenntnisse aus dem Projekt in ihre Teams und Arbeitsbereiche tragen und dort den Austausch fördern.</p>

<p>Mit dem Start der Ausbildung der Projektlots:innen beginnt nun die erste Phase des Modellvorhabens. In den kommenden Monaten werden die Teilnehmenden gemeinsam Strategien, Austauschformate und praxisnahe Maßnahmen entwickeln, um demokratische Kultur und Chancengleichheit nachhaltig in der Organisation zu verankern.</p>

<p>Die Universitätsmedizin Mainz setzt sich bereits mit verschiedenen Maßnahmen für Vielfalt und Gleichstellung im Unternehmen ein: Beispielsweise ermöglichen offene Bildungs- und Ausbildungswege Mitarbeitenden, ihre berufliche Karriere unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und dem bisherigen Bildungsweg zu beschreiten. Deutschkurse unterstützen internationale Fachkräfte beim Start an der Universitätsmedizin Mainz, altersgemischte Teams profitieren vom Austausch über die Generationen hinweg und Nachwuchswissenschaftler:innen werden in Mentoring-Programmen von erfahrenen Kolleg:innen begleitet. Mit dem Beitritt zum deutschlandweiten Bündnis „Charta der Vielfalt” hat die Universitätsmedizin Mainz darüber hinaus ein wichtiges Zeichen für die Bedeutung von Diversität und deren Schutz in einem modernen Arbeitsumfeld gesetzt. Das neu gestartete Modellvorhaben „Demokratie, Gleichstellung und Vielfalt im Betrieb“ soll dieses Engagement weiter stärken.</p>

<p>Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Begleitet durch die EAF Berlin entwickeln neben der Universitätsmedizin Mainz bundesweit elf weitere Unternehmen und Organisationen in eigenen Modellprojekten Ideen und Umsetzungskonzepte, die demokratische Werte, Respekt und Vielfalt fördern sollen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen zum Projekt: </strong><br>
<a href="https://www.eaf-berlin.de/was-wir-tun/modellprojekte/projekt/demokratie-gleichstellung-und-vielfalt-im-betrieb" target="_blank" rel="noreferrer">www.eaf-berlin.de/was-wir-tun/modellprojekte/projekt/demokratie-gleichstellung-und-vielfalt-im-betrieb</a></p>

<p><br>
<strong>Kontakt:</strong><br>
Anouschka Erny-Eirund<br>
Frauen- und Gleichstellungsbüro<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-3372<br>
<a href="mailto:anouschka.erny-eirund@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>Daniela Isenlik<br>
Frauen- und Gleichstellungsbüro<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-3374<br>
<a href="mailto:daniela.isenlik@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Frauen- und Gleichstellungsbüro</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7183</guid>
                        <pubDate>Mon, 18 May 2026 10:22:27 +0200</pubDate>
                        <title>80 Jahre Johannes Gutenberg-Universität Mainz:  Die Universität als Teil der Gesellschaft – gestern, heute und morgen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/80-jahre-johannes-gutenberg-universitaet-mainz-die-universitaet-als-teil-der-gesellschaft-gestern-heute-und-morgen.html</link>
                        <description>Eindrückliche Entwicklung auf dem Weg zur Exzellenzuniversität / Vorbereitungen für Jubiläum #550JahreUniMainz laufen auf Hochtouren</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG DER JOHANNES GUTENBERG-UNIVERSITÄT MAINZ (JGU)</h3>

<p><br>
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wird in wenigen Tagen – <strong>am 22. Mai 2026</strong> – den <strong>80. Jahrestag</strong> ihrer Wiedereröffnung kurz nach dem Zweiten Weltkrieg begehen. Und doch bereitet sich die Universität längst auf ein viel größeres Jubiläum vor, denn die Alte Mainzer Universität wurde bereits zu Gutenbergs Zeiten im Jahr 1477 gegründet – weshalb die JGU im kommenden Jahr zum Jubiläum <strong>#550JahreUniMainz</strong> einlädt. Zum <strong>Auftakt</strong> dieses Jubiläums wird die Universität am <strong>23. November 2026</strong> in den <strong>Mainzer Dom</strong> einladen, genau 550 Jahre nachdem Papst Sixtus IV. auf Bitten des Mainzer Erzbischofs Diether von Isenburg mit einer Urkunde die Errichtung einer Universität in Mainz genehmigte. Dieses Dokument, datiert auf den 23. November 1476, markiert als zentrales Gründungsdokument den Beginn der Vorbereitungen der Universitätsgründung, die am 1. Oktober 1477 zur Eröffnung der Mainzer Universität führten. Die Universität wird diesen bedeutenden Anlass mit einer Feier im Mainzer Dom würdigen, bevor dann <strong>im Jubiläumsjahr 2027 verschiedene Jubiläumsveranstaltungen</strong> folgen. Weitere <strong>Höhepunkte</strong> sind ein <strong>Campusfest im Sommer 2027</strong> sowie der <strong>Festakt</strong> #550JahreUniMainz <strong>im November 2027 im Staatstheater Mainz</strong>. Für alle Informationen rund um #550JahreUniMainz geht am 22. Mai 2026 die Jubiläumswebsite unter <a href="https://550jahre.uni-mainz.de/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>https://550jahre.uni-mainz.de</strong>/</a> online.</p>

<p>Mit Blick auf den 80. Jahrestag der Wiedereröffnung der JGU lohnt aber auch ein kurzer Abriss der Geschichte der JGU seit ihrer Wiedereröffnung: Nach Schließung der Alten Mainzer Universität in napoleonischer Zeit wurde die Universität 1946 auf Betreiben der französischen Verwaltung wiedereröffnet – als Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Westlich der fast völlig zerstörten Stadt Mainz wuchs die JGU auf einem ehemaligen Kasernengelände zu einer großen deutschen Forschungsuniversität mitten im Herzen Europas. Heute zählt die JGU rund 35.000 Studierende und Mitarbeitende aus über 120 Nationen&nbsp;und vereint als Volluniversität nahezu alle akademischen Disziplinen einschließlich einer Universitätsmedizin.</p>

<p><strong>Auf dem Weg zur Exzellenzuniversität</strong><br>
„Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist eine moderne, lebendige, vernetzte Universität, die sich stetig weiterentwickelt und Hochschulpolitik aktiv mitgestaltet. Zugleich stehen wir in der Tradition der Alten Mainzer Universität mit 550 Jahren bewegter Geschichte, eng verbunden mit der Stadt Mainz, der Region und den Menschen, die hier leben“, betont Prof. Dr. Georg Krausch, seit 2007 Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. „Einen ganz besonderen Höhepunkt möchten wir dieses Jahr im Verbund der Rhein-Main-Universitäten schaffen: die Auszeichnung als Exzellenzverbund im Exzellenzstrategie-Wettbewerb des Bundes und der Länder. Die Vor-Ort-Begehung im April 2026 haben wir gemeinsam mit unseren Partnern – der Goethe-Universität Frankfurt und der TU Darmstadt – und mit der tatkräftigen Unterstützung der Mitglieder unserer drei Universitäten bereits gemeistert. Nun erwarten wir alle gemeinsam gespannt die Bekanntgabe am 2. Oktober.“</p>

<p><strong>Quellen für historischen Rückblick</strong><br>
Bis dahin lohnt ein Blick in die 800-seitige Universitätsgeschichte, die anlässlich des JGU-Jubiläums #JGU75 erschienen ist. Die Festschrift von 2021 zeichnet die Entwicklung der Universität in der sie umgebenden Gesellschaft in rund 50 Beiträgen und mit reicher Bebilderung nach: Neben resümierenden Einblicken in die allgemeinen Entwicklungen von den 1940er-Jahren bis zur Gegenwart werden die Geschichte der verschiedenen Fächer, aber auch Themen wie studentisches Engagement, Internationalisierung oder das Alltagsleben an der Universität aufgegriffen. Die Festschrift „75 Jahre Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Universität in der demokratischen Gesellschaft“ ist nach wie vor kostenfrei als E-Book verfügbar unter <a href="https://openscience.ub.uni-mainz.de/items/0694a63f-db65-45b1-8945-e545635c3d8a" target="_blank" rel="noreferrer">https://openscience.ub.uni-mainz.de/</a>.</p>

<p>Ergänzend finden sich in der Schriftenreihe „Beiträge zur Geschichte der Universität Mainz“ des Mainzer Forschungsverbunds für Universitätsgeschichte mittlerweile acht Bände zu spezifischen Einzelaspekten moderner Universitätsgeschichte. Hier geht es unter anderem um die Anfänge der Universitätsbibliothek Mainz und ihre Entwicklung hin zu einer modernen Dienstleistungseinrichtung, um Lehrstuhlinhaber der historischen Fächer an der JGU von 1946 bis in die 1980er-Jahre und um Frauen an der JGU. Der neueste Band mit dem Titel „Aufbruch in Ruinen“ widmet sich der Geschichte der Evangelisch-Theologischen Fakultät der JGU ab ihrer Gründung im Jahr 1946 und ist als Open Access kostenfrei verfügbar: <a href="https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/reihe/beitraege-zur-geschichte-der-universitaet-mainz" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/reihe/beitraege-zur-geschichte-der-universitaet-mainz</a>.</p>

<p>Zudem lädt nach wie vor die Ausstellung „Das Wunder von Mainz“ als virtuelle Entdeckungsreise durch die Anfangsjahre der Universität ein – online unter <a href="https://www.ub.uni-mainz.de/de/wunder-von-mainz/story" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ub.uni-mainz.de/de/wunder-von-mainz/story</a>.</p>

<p>Ein Schaufenster zur Entwicklung des Mainzer Gutenberg-Campus bietet die Online-Ausstellung "Wissen schafft Raum. Aspekte internationaler Architektur auf dem Mainzer Gutenberg-Campus" unter <a href="https://wissenschafftraum.uni-mainz.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://wissenschafftraum.uni-mainz.de/</a>, die ebenfalls im Rahmen von #JGU75 entstanden ist.</p>

<p>Und die Neugründung der Universität Mainz im Jahr 1946 ist auch eine von 75 Geschichten aus 75 Jahren Rheinland-Pfalz, erzählt unter <a href="https://75-jahre-rlp-75-geschichten.de/ausstellungen/75-jahre-rheinland-pfalz-in-75-objekten/feature/1946-die-neugrundung-der-universitat-mainz" target="_blank" rel="noreferrer">https://75-jahre-rlp-75-geschichten.de/ausstellungen/75-jahre-rheinland-pfalz-in-75-objekten/feature/1946-die-neugrundung-der-universitat-mainz</a>.</p>

<p>Nicht zuletzt finden sich auch im JGU-Magazin unter <a href="https://www.magazin.uni-mainz.de/tag/jgu75/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.magazin.uni-mainz.de/tag/jgu75/</a> viele verschiedene Aspekte aus dem Jubiläumsjahr 2021.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt:</strong><br>
Kommunikation und Medien<br>
Johannes Gutenberg-Universität Mainz<br>
55099 Mainz<br>
Tel.: 06131 39-22369<br>
<a href="mailto:presse@uni-mainz.de">E-Mail</a><br>
<a href="https://www.uni-mainz.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.uni-mainz.de</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-7180</guid>
                        <pubDate>Fri, 15 May 2026 16:42:36 +0200</pubDate>
                        <title>Rheuma-Bustour 2026 startet am 18. Mai in Mainz</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/rheuma-bustour-2026-startet-am-18-mai-in-mainz.html</link>
                        <description>Rheuma kann jeden treffen – Schnell erkennen, gezielt handeln!</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Um die rheumatologische Versorgung in Deutschland zu verbessern und die bundesweite Kampagne „#rhmtlgy“ zu unterstützen, findet vom Montag, 18. Mai bis Freitag, 22. Mai die Rheuma-Bustour 2026 statt. Sie startet in Mainz und geht dann weiter in Pirmasens, Wittlich, Rhens und schließlich Bad Marienberg. Neben Information und Beratung durch Expert:innen, bietet die Rheuma-Bustour auch die Möglichkeit Rheuma-Schnelltests durchzuführen.</p>

<p>In Deutschland sind etwa neun Millionen Menschen von einer rheumatischen Erkrankung betroffen – sowohl ältere Menschen als auch junge Erwachsene und Kinder. Die Symptome reichen von chronischen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen bis hin zu schwerwiegenden Entzündungen innerer Organe. Weil Rheuma so viele Gesichter hat, ist die Erkrankung oft schwer zu erkennen. Die Chancen, die Lebensqualität von Betroffenen bestmöglich zu erhalten und bleibende Schäden und Beeinträchtigungen zu verhindern, steigen, wenn rheumatische Erkrankungen früh erkannt und therapiert werden.</p>

<p>Unter der Schirmherrschaft der Universitätsmedizin Mainz werden in diesem Jahr die Landesarbeitsgemeinschaft Rheumatologie (ARRP) zusammen mit dem Schwerpunkt Rheumatologie der Universitätsmedizin Mainz, dem Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz sowie dem Landesverband der Deutschen Rheuma Liga und dem DVMB an fünf Stationen über rheumatologische Erkrankungen informieren und beraten.</p>

<p><br>
<strong>Stationen der Rheuma-Bustour 2026:</strong></p>

<p>18. Mai 2026, 10.00–15.30 Uhr, Mainz, Staatstheater/Gutenbergplatz</p>

<p>19. Mai 2026, 10.00–15.30 Uhr, Pirmasens, Schloßplatz</p>

<p>20. Mai 2026, 10.00–15.30 Uhr, Wittlich, Ottensteinplatz</p>

<p>21. Mai 2026, 10.00–15.30 Uhr, Rhens, Mainzerstr. 75 (EKZ)</p>

<p>22. Mai 2026, 10.00–15.30 Uhr, Bad Marienberg, Marktplatz</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen</strong>: <a href="https://www.rheuma-vor.de/aktuelles/rheuma-bustour-2026.html" target="_blank" rel="noreferrer">Rheuma-Bustour 2026 - Rheuma-VOR</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Andreas Schwarting,<br>
Leiter des Schwerpunktes Rheumatologie und klinische Immunologie,<br>
I. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz,<br>
<a href="mailto:schwarting@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><strong>Pressekontakt Universitätsmedizin Mainz: </strong><br>
Barbara Reinke,<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-7428,&nbsp;<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

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                                <category>I. Medizinischen Klinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7177</guid>
                        <pubDate>Fri, 15 May 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stärkt Spitzenforschung der Universitätsmedizin Mainz mit neuen Sonderforschungsbereichen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/deutsche-forschungsgemeinschaft-dfg-staerkt-spitzenforschung-der-universitaetsmedizin-mainz-mit-neuen-sonderforschungsbereichen.html</link>
                        <description>Neuer Sonderforschungsbereich/Transregio (SFB/TRR) 460 unter Federführung der Universitätsmedizin Mainz bewilligt / Zwei weitere Sonderforschungsbereiche mit Beteiligung der Universitätsmedizin Mainz werden ebenfalls gefördert (SFB 1784 und SFB 1531)</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den neuen Sonderforschungsbereich/Transregio (SFB/TRR) 460. Unter Sprecherschaft der Universitätsmedizin Mainz stehen dabei immunologische und neurologische Forschungsfragen im Fokus. Zudem wurde der neue Sonderforschungsbereich (SFB) 1784 über Gerinnungs- und Entzündungsforschung bewilligt, an dem Mainzer Forschende beteiligt sind. Der SFB 1531, an dem die Universitätsmedizin Mainz ebenfalls mitwirkt und der sich mit Gefäßforschung befasst, wurde zum ersten Mal verlängert.</strong></p>

<p class="Flietextreg10pt">Der Wissenschaftliche Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, freut sich über den neuen Sonderforschungsbereiche/Transregio (SFB/TRR) 460, den neuen SFB 1784 und die erste Verlängerung des SFB 1531: „Die Bewilligung und Verlängerung dieser SFB/TRR sind bedeutende Erfolge für die Universitätsmedizin Mainz und ein starkes Signal für die internationale Sichtbarkeit unseres Forschungsstandorts. Der SFB/TR 460 mit einer Sprecherschaft der Universitätsmedizin Mainz ist ein Paradebeispiel für translationale Forschung, die die zentrale Rolle in unserer Forschungsstrategie spielt. Die geförderten Projekte verbinden exzellente Grundlagenforschung mit klaren Perspektiven für die klinische Anwendung und zeigen eindrucksvoll, wie interdisziplinäre und translationale Forschung neue Wege für die Medizin der Zukunft eröffnen kann.“</p>

<p><strong>SFB/TRR&nbsp;460</strong><strong>: Netzwerke reden miteinander – Wechselwirkungen zwischen Zellen des Gehirns und Immunsystem</strong></p>

<p>Im Fokus des neuen SFB/TRR 460 „Dynamiken von immunologischer, glialer und neuronaler Netzwerkinteraktion“ steht die Frage, wie Immunzellen, Gliazellen und Nervenzellen sich im Gehirn vernetzen und wie sich diese Zellnetzwerke bei Erkrankungen verändern. Die klinischen Forschenden um Univ.-Prof. Dr. Stefan Bittner, Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Frauke Zipp, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz, und Univ.-Prof. Dr. Sven Meuth, Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Münster, untersuchen insbesondere neurologische und psychiatrische Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Depressionen und weitere neuropsychiatrische Erkrankungen wie Demenz. Die Erkenntnisse wollen die Wissenschaftler:innen langfristig dazu nutzen, um Krankheitsverläufe besser vorherzusagen und neue, auf die Beeinflussung der Zellnetzwerke basierende Therapieansätze &nbsp;zu entwickeln.</p>

<p>Lange ging die Forschung davon aus, dass die Blut-Hirn-Schranke das Gehirn weitgehend vom Immunsystem abschirmt und so das empfindliche Nervensystem vor Entzündungen schützt. Die von der DFG geförderten Projekte führen die langjährige&nbsp;international erfolgreiche Arbeit aus Mainz und Münster fort, die gezeigt hat, dass Immunzellen eng mit Nervenzellen und sogenannten Gliazellen interagieren. Gliazellen versorgen etwa Nervenzellen mit Nährstoffen und unterstützen sie dabei, Signale weiterzuleiten. Zugleich spielen sie eine wichtige Rolle bei Entzündungsprozessen im Gehirn. Verlieren diese Zellnetzwerke ihr Gleichgewicht, kann dies neurologische und psychische Erkrankungen begünstigen oder verstärken.</p>

<p>Darum untersucht der neue SFB/TRR&nbsp;460, wie diese Zellnetzwerke gesunde Hirnfunktionen steuern und welche Veränderungen Krankheitsprozesse antreiben. Zum Einsatz kommen dafür modernste Analyseverfahren, darunter Multiom-Analysen, Einzelzellsequenzierungen und hochauflösende Bildgebungsverfahren wie Magnetresonanztomographie (MRT) und Magnetoenzephalographie (MEG). Die Wissenschaftler:innen untersuchen die Zellnetzwerke sowohl in künstlicher Umgebung im Reagenzglas als auch in Tiermodellen und mittels computergestützter Modellierungen. Ergänzt werden diese Methoden durch klinische Studien.</p>

<p>Die Sprecherschaft des SFB/TRR460 hat Univ.-Prof. Dr. Stefan Bittner, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz, inne. Co-Sprecher:innen sind Univ.-Prof. Dr. Frauke Zipp, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz, sowie Univ.-Prof. Dr. Sven Meuth vom Universitätsklinikum Münster. Weitere Partner des Forschungsverbunds sind die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Universität zu Köln sowie das Forschungszentrum Jülich. Die DFG fördert das Projekt mit mehr als 12&nbsp;Millionen Euro.</p>

<p><strong>Mainzer Beteiligung am SFB 1784: Wie sich Blutgerinnung und Entzündungen gegenseitig beeinflussen</strong></p>

<p>Der neue Sonderforschungsbereich (SFB)&nbsp;1784 „Das Zusammenspiel von Thrombose und Inflammation – Translation molekularer Mechanismen in klinische Applikationen (InTraC)” untersucht die Wechselwirkung zwischen Blutgerinnung und Entzündungsreaktionen. Diese Prozesse spielen unter anderem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündungen oder Gefäßschäden eine zentrale Rolle. Die Forschenden wollen besser verstehen, wie Entzündungen die Bildung von Blutgerinnseln beeinflussen und wie Gerinnungsprozesse wiederum Entzündungen verstärken können. Langfristiges Ziel ist es, durch die Forschungsergebnisse krankhafte Prozesse frühzeitig erkennen und gezielter behandeln zu können sowie neue Ansätze für die Diagnostik, die Prävention und die Therapie sogenannter thromboinflammatorischer Erkrankungen entwickeln zu können.&nbsp;Zudem sollen neue Therapieansätze entwickelt werden, darunter RNA-basierte Therapien, Gentherapien und zellbasierte Behandlungsstrategien.</p>

<p>Dafür verfolgt der interdisziplinäre Forschungsverbund einen translationalen Ansatz, durch den Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung möglichst schnell in eine klinische Anwendung geführt werden sollen. Die Wissenschaftler:innen nutzen dafür modernste molekularbiologische Methoden wie sogenannte Multi-Omics-Analysen, die Daten über Gene, Proteine und Stoffwechselprodukte miteinander verknüpfen. Hinzu kommen bioinformatische Netzwerkanalysen sowie innovativen Tiermodellen und bildgebende Verfahren.</p>

<p>Die Universitätsmedizin Mainz ist am SFB 1784 mit vier Projekten beteiligt: Das Projekt „Stase-induzierte Endothelaktivierung und Thromboinflammation: Implikationen für Vorhofflimmern und venöse Thrombose“ von Dr. Magdalena Bochenek vom Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) untersucht, wie Durchblutungsstörungen im Rahmen von Vorhofflimmern und tiefer Venenthrombose zu Veränderungen der innersten Zellschicht von Blutgefäßen und zu Immunzellaktivierung führen können. Univ.-Prof. Dr. Christoph Reinhardt vom CTH ist an „Die Rolle von Tryptophan-Metaboliten aus Mikrobiotika bei der Förderung der Thromboinflammation nach einem Schlaganfall“ beteiligt. Dieses Projekt untersucht, wie Metabolite aus Darmbakterien die Entwicklung eines Schlaganfalls und dessen Behandlung beeinflussen. Das Projekt „Gezielte Beeinflussung des Gewebefaktors in der thromboinflammatorischen Signalgebung“ beschäftigt sich damit, wie das Gerinnungssystem Autoimmunthrombosen verursacht und welchen Einfluss neuartige Therapieansätze auf die Entstehung von Autoimmunerkrankungen haben können. Für dieses Projekt sind Univ.-Prof. Dr. Wolfram Ruf, Direktor des CTH, und PD Dr. Nadine Müller-Calleja vom Institut für Klinische Chemie und Labormedizin verantwortlich. Das Projekt „Endothelzell-Signalübertragung bei Thromboinflammation“ von Univ.-Prof. Dr. Katrin Schäfer vom Zentrum für Kardiologie vergleicht lungenspezifische und systemische Signalwege in der inneren Zellschicht von Blutgefäßen und ihre ursächliche Rolle bei venöser Thromboembolie.</p>

<p>Die Sprecherschaft des SFB 1784 hat Prof. Dr.&nbsp;Steffen Massberg, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik&nbsp;I des LMU Klinikum München, inne. Das Projekt wird mit rund 12,8&nbsp;Millionen Euro gefördert.</p>

<p><strong>Mainzer Beteiligung am SFB 1531: Schadenskontrolle durch das Stroma-vaskuläre Kompartiment</strong>&nbsp;</p>

<p>Die DFG hat zudem den SFB&nbsp;1531 „Schadenskontrolle durch das Stroma-vaskuläre Kompartiment“ zum ersten Mal verlängert. Der SFB erforscht, wie Zellen im Bindegewebe des Herzens, des Gehirns und der Blutgefäße auf Schäden reagieren. Die Forschenden untersuchen, wie geschädigtes Organgewebe heilt und seine Funktion wiederherstellt sowie welche Zellen daran beteiligt sind und wie diese interagieren. Ziel des SFBs ist es, die Schadensantwort von Zellen kontrollieren zu können, um die Gewebeheilung und Resilienz gegenüber Schäden zu verbessern.</p>

<p>Die Universitätsmedizin Mainz ist an dem SFB&nbsp;1531 mit einem Projekt beteiligt. Im Rahmen des Teilprojekts A09 „Phosphatase-gesteuerte Regulation des Stoffwechsels vaskulärer Zellen bei Entzündung und Fibrose“ bringen die Mainzer Forschenden insbesondere ihre Expertise in der vaskulären Biologie in den SFB ein. Ein Team um Univ.‑Prof. Dr.&nbsp;Katrin Schäfer, Leiterin der AG Translationale Vaskuläre Biologie im Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz, erforscht die Reaktion der Blutgefäße auf erlittene Schädigungen und insbesondere die Bedeutung von Phosphatasen für die Kontrolle der Schadensantwort. Phosphatasen sind eine Gruppe von Enzymen, die auch die Zellen im Bindegewebe, dem sogenannten Stroma-vaskulären Kompartiment, entscheidend beeinflussen. Da sie dadurch auf den Prozess der Vernarbung der Blutgefäße, auch als vaskuläre Fibrose bezeichnet, einwirken, bilden die Phosphatasen einen vielversprechenden Forschungsansatz.</p>

<p>Die Sprecherschaft für den SFB&nbsp;1531 hat Univ.-Prof. Dr. Ralf Brandes, Direktor des Instituts für Kardiovaskuläre Physiologie (Physiologie I) des Universitätsklinikums der Goethe-Universität Frankfurt am Main inne. Weitere Kooperationspartner sind die Universität Heidelberg sowie das Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim. Der SFB 1531 erhält für die vier Jahre der zweiten Förderperiode rund 14,5&nbsp;Millionen Euro. Mit den Universitäten in Frankfurt und Mainz kooperieren in dem SFB zwei Partner der strategischen Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU).&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Über Sonderforschungsbereiche (SFB) und Transregio (TRR): <a href="https://www.dfg.de/de/foerderung/foerdermoeglichkeiten/programme/koordinierte-programme/sfb" target="_blank" rel="noreferrer">Sonderforschungsbereiche </a>werden für maximal drei Förderperioden von jeweils vier Jahren von der DFG gefördert. Sie ermöglichen die Bearbeitung innovativer, anspruchsvoller und langfristig konzipierter Forschungsvorhaben im Verbund. Damit sollen sie der Schwerpunkt- und Strukturbildung an den antragstellenden Hochschulen dienen.</p>

<p>Eine Programmvariante des klassischen Sonderforschungsbereichs ist der SFB/Transregio (TRR), der von zwei oder drei Hochschulen gemeinsam beantragt und getragen wird. Er ermöglicht eine enge Kooperation zwischen diesen Hochschulen und den dort Forschenden einschließlich einer gemeinsamen Nutzung der Ressourcen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Über die RMU:</strong>&nbsp;Die Goethe-Universität Frankfurt am Main, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und die Technische Universität Darmstadt bilden als renommierte Forschungsuniversitäten die länderübergreifende strategische Allianz der <a href="https://www.rhein-main-universitaeten.de/" target="_blank" rel="noreferrer">RHEIN-MAIN-UNIVERSITÄTEN</a>. Mit einer Rahmenvereinbarung im Dezember 2015 wurde diese bereits langjährig bestehende Partnerschaft zur strategischen Allianz ausgebaut, um die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der Universitäten zu stärken, gemeinsam Studienangebote zu verbessern und Wissenstransfer und Vernetzung mit der Gesellschaft und Politik zu gestalten.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>
<a href="https://presse.uni-mainz.de/johannes-gutenberg-universitaet-mainz-mit-fuenf-antraegen-fuer-sonderforschungsbereiche-erfolgreich/" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung der JGU |15. Mai 2026</a><br>
<a href="https://www.dfg.de/de/aktuelles/neuigkeiten-themen/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung-nr-15" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung der DFG | 15. Mai 2026</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt SFB/TRR&nbsp;460:</strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Stefan Bittner<br>
Klinik und Poliklinik für Neurologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-2805<br>
<a href="mailto:Stefan.Bittner@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
<br>
<strong>Kontakt Teilprojekte </strong><strong>SFB 1784:</strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Wolfram Ruf<br>
Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH)<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8222<br>
<a href="mailto:ruf@uni-mainz.de">E-Mail</a><br>
<br>
Univ.-Prof. Dr. Katrin Schäfer<br>
Zentrum für Kardiologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-4221<br>
<a href="mailto:katrin.schaefer@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
<br>
<strong>Kontakt Teilprojekt </strong><strong>SFB 1531:</strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Katrin Schäfer<br>
Zentrum für Kardiologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-4221<br>
<a href="mailto:katrin.schaefer@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
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                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Institut für klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (Zentrallabor)</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Neurologie</category>
                            
                                <category>Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH)</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7165</guid>
                        <pubDate>Mon, 11 May 2026 09:41:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wo Zukunft entsteht: Deutschlands Innovationsmaschinenräume präsentieren sich auf der re:publica 2026 – Mainzer Zukunftscluster curATime entwickelt innovative Lösungen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/zukunftscluster-curatime-erhaelt-foerderung-fuer-zweite-umsetzungsphase-personalisierte-therapiekonzepte-gegen-herz-kreislauf-erkrankungen-1.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3 class="MsoHeader">GEMEINSAME PRESSEINFORMATION VON TRON, UM UND DFKI</h3>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Von klimaneutraler Industrie über neue Mobilitätslösungen bis hin zu globaler Gesundheitsforschung: In Deutschlands Innovationsclustern entsteht, was morgen unsere Gesellschaft prägen wird. Auf der Digitalmesse <a href="https://re-publica.com/de" target="_blank" rel="noreferrer">re:publica 2026</a> in Berlin machen die Cluster- und Campus-Initiativen des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) erstmals ihre Erfolgsgeschichten gemeinsam sichtbar.</strong></p>

<p>Wie diese Innovationskraft konkret aussieht, zeigt beispielhaft das Mainzer Zukunftscluster <strong>curATime -Cluster für Atherothrombose und Individualisierte Medizin</strong>. Mit curATime bündeln die TRON gGmbH, die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) gemeinsam mit starken Partnern aus der Rhein-Main-Pfalz-Region ihre Expertise, um Forschungsexzellenz und technologische Innovation zusammenzuführen. Ziel ist es, innovative Lösungen für die Prävention, Diagnostik und Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen zu entwickeln. curATime arbeitet daran, Gefäßverkalkungen und Herzinfarkte früher zu erkennen, besser zu behandeln und langfristig zu verhindern.</p>

<p>Als interdisziplinäres Cluster verbindet curATime dafür Künstliche Intelligenz mit biomedizinischer Forschung, RNA‑Technologien und immunologischen Ansätzen. In einem engen Schulterschluss von Forschungseinrichtungen, Kliniken und Technologiepartnern in Rheinland‑Pfalz entstehen neue Konzepte, deren Transfer aus dem Labor in die Versorgung gezielt beschleunigt wird.</p>

<p>Diese Entwicklung ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck eines Systems. Auf der re:publica 2026 machen Deutschlands Innovationscluster ihre Erfolgsgeschichten sichtbar, denn: Während viel über die Innovationsfähigkeit Deutschlands diskutiert wird, passiert sie längst – in den Innovationsclustern des Landes.</p>

<p>Cluster sind die Werkstätten des Wandels, denn hier wird aus wissenschaftlicher Exzellenz konkrete Anwendung. Sie verbinden Disziplinen, bündeln Kompetenzen und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass aus Ideen Lösungen werden.</p>

<p>Vom <strong>18. bis 20. Mai 2026</strong> präsentieren sich 21 Cluster- und Campus-Initiativen des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) erstmals gemeinsam auf der re:publica in Berlin unter dem Leitmotiv „Deutschlands Innovationsmaschinenraum“.</p>

<p>Das Ziel: Sichtbar machen, wie Innovation in Deutschland konkret entsteht – von neuen Medikamenten über energieeffiziente KI bis hin zu Wasserstofftechnologien und neuen Mobilitätskonzepten.</p>

<p>Der Gemeinschaftsstand lädt zum Austausch mit den Clustermanagern ein und gibt Einblicke in konkrete Projekte und Erfolgsgeschichten aus ganz Deutschland. Ergänzt wird der Auftritt durch ein <strong>Bühnenformat am 19. Mai zwischen 11:15 und 11:45</strong> auf der re:publica-Hauptbühne, bei dem VertreterInnen aus Politik und Clustern den Innovationsstandort Deutschland als vernetztes System präsentieren.</p>

<p>Interessierte Besucher- und Journalisten sind eingeladen, Gesprächs- und Interviewtermine mit Vertretern der Cluster- und Campus-Initativen im Vorfeld und auf der re:publica am Messestand in Halle 3, Stand M2 zu vereinbaren.</p>

<p><br>
<strong>Über die Cluster- und Campus-Initiativen des BMFTR</strong><br>
Die Cluster- und Campus-Initiativen des BMFTR bündeln wissenschaftliche Exzellenz, wirtschaftliche Stärke und gesellschaftliche Perspektiven. Gemeinsam bilden sie den Innovationsmaschinenraum Deutschlands und tragen dazu bei, Forschung schneller in Anwendung und Wirkung zu überführen.</p>

<p>Vertreten bei der re:puplica sind 14 Zukunftscluster CNATM, curATime, ETOS, MCube, nanodiag BW, NeuroSys, Ocean Technology Campus Rostock, PROXIDRUGS, QSense, QVLS-iLabs, SaxoCell, SEMECO, SupplHyInnoRhineland, ThWIC; außerdem die vier Forschungscampi ARENA2036, FEN, Mobility2Grid und OHLF sowie vier ehemalige Spitzencluster Cluster: Bavarian Biotech Cluster Development BioM, bioRN Life Science Cluster, Cluster Elektromobilität Süd-West.</p>

<p>Das Zukunftscluster curATime wurde Anfang 2026 vom BMFTR im Rahmen der Clusters4Future-Initiative für eine zweite Förderphase ausgewählt und erhält für die dreijährige Umsetzungsphase eine Fördersumme von insgesamt 15 Millionen Euro.<br>
&nbsp;</p>

<p><img src="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAANkAAAAxCAYAAAEgrjwPAAAAAXNSR0IArs4c6QAAAARnQU1BAACxjwv8YQUAAAAJcEhZcwAADsMAAA7DAcdvqGQAAA/GSURBVHhe7Z17cFXFHcdV6qPIIEWRIkVERO1MHR2rf9ipxTo6im+t0w6OVsDXoFRRdKjT8g4ISBIghIdAEhMSYsJLQEAkEF4BtSYURKttw0ujWCAI8tLaX+93z/5ufmfvnnPPjbmX3HA+Mzv3nN09Z8+e7/529+zZPfc0SjGuBH+cU0DDtm3Te8nBlWC7odPV7zm5r6vfoJw2ZKxy2VXvax9vogl2ffAV6nZPBnV6MouOvHaVSrTrsqU6tOGkEtNP7tcfO0751Vvp0fnOOfhiXDns9eJsvRWLeXKwpnaXcowtDieIxIErwSt6Do3kdIzeSw6uBFNBShN0JXZm3hy9lRyiiU1bW0O3lSylNuNm0Y9eL9G+/nDBwG/P2cVq2w+VWPc7RqqdLg+NU2ZwpOBXkQSdg82SZit98faZaM44QROvxIZVrFcmcNPskpg4CAPSRIBLs+697Ak2Fa7Ekk1KE0s1npmDFaA1gvmhnoZFyLo6HXBlDo1P50dfpZ/2z9Y+RB1emKy3iGq+2u9p9mwYjG1bxkHDxI0T43UM2hL8Im5N3V61fUnmNBUOsA2/+4rnax8HV+bQ5sDK0dhNyl9Nl0Za2V17653qJeKOv/0s5by3TSlZe+iwPsp9UYz0422b39W5eeoXxDuGaw0GtQfCTcd4FkvULFDyZ398Vfv4Y54YqmC/64SpUX/zl7H52/xsmQNoEBDvXj/lWhotNnOnXsbOnlFIrYqCdYSaI9aMFW35B52blUdnTy9U+2fNLKIz5paq7XTBmrH2L+dS21Gv0drddXTg6HFqnZ2nMteUoK3itgk1m3QgyNOgH66MoXt80eOZeo+odNN2On9wrt5zlFuzd6/ea6DPgrfUBckLNeEqmsNkJhjZn+cwVPUyru04q5/+pR63Dqdu946mLr3HqX08KHbu47Rl3FgDs1iid4C2i3nurVUxiQBkTHbNEQ+9CoktY/Jctm3PcP1LgzPmU49bnMyBy25HQ+08BcuMmcVSnoyx+clMeV2Ml2KM7Tj8SsdYbazbvRl6Kz64YFMxHjcAvG1mjBWUF9PYjDGubf3rYlLBGpU5Lpbx4E6reWEyIZkxswjyfmMyBsy0gDVjwCmWwZVrbnhmLN0JMxbSfGiUaP3WVdG1S5fRgj17tE9IKklItC1f7lN9f4xrof+PsS1+wMGoCIZ/0Ok6bV6Z8gtJDgmJdvGYPPVcgwFJFm/k+1tUGDqTGNJCh5LFSzcqd+z2dNxNsnV3Uk0g0fpMW0wXPjeJLngxR/u4aTdkmhLz9/NX0qiqarq+dLES7/ySch2jeYGbfl5Gtu/NR5jsxzYnrKJhoBiPaRhHxUM2RsWXffCpCvuw9gvHL/JMite0HQdMpPojx4hOfB19jMP7KlD52Rfa8orjVpvtRjs3kR8KdtQfVPvyxpr7EunPT0dweBBZ+JFz7QCD0hxXjvGawN8mGp+X4X052M1p8Gg9WymuA/vIq4TPgTwDPs6Mx1hFwwg/Bg+keAyetTHij+dtFg9EBRMOuKvNYmo3zz1ADfxunoQzZ0P6m4+0DN80CfbxuGwC/6CiyUdtBgPxMp4E/lw4sS0FlyDMeg3618rm6loalbs8Kt6gKc7F7ak7QHkLNqltyZH8G5RYeG1j8uY/d+qtWFIlGh9vc3LMA8AvqGjmmxTAQ2424C9Fk+/NgpBQR8QRD1YWqTZ7j1OvoOq/iVSNTQC3MYs+dqoyriLMjLMfOgcAY51m+2QTDfsoHDZ4LEeC/VSIBvicnCeuETyP17+BgOVh/AfvDaV4IaklIdFAQelGp83T4h08fFSHhKSKhEULOfmEoqUZoWBpRihYmpGwYDX79tMvFy+jvps2a5+QVJKQYG/+ayedM7WQzpo1Rw0CtypJv0HgdCchwdpMmE2tJ+VHRTszItrC3c77s8vKF1Gr4rl0enkZPfr+u8ovpOlJSLC2r8yMEW3hrt1U89U+OntGEZ2ZXxwVraXCg7cni8CC1R89Tu1GzDBEc1Z3ZWysdl5+CtFqv/lGhaULEEK+IzMdwDxEDB/JNwOpJrBgmNPY/q/TlGi95iyhlyoaBoS7ZL1ObTLzqLUSrVCJ1qcqdsC4uWAbt+OxQC/H2MYbU0lcwTDY23HAJOrwQg5NXee8gZY8PW911PJgaaM210RFq95/QMdqPmBOKYtge10CvN4ANAesgo2cvZK6/mEsdXlkPHXuN4E6PZVN45e6LQYvNH87voQueGkK9S+v0L4NdMibq0TrW7WZDpw4oX29kS8z2RVUu1fxet1Ejs9gGxbDE3zNkXKM9ttG7Bk/waS/HKHHLzvb0iN28loYTk868xUQEyPYvLdr6NK7M6jbA2NcojFX9c2O+L1KnR/LVOu2rh2er/yPLekbfaH53SeLlB9bWqs5kY5IWRld/c7byt+EX63I6oZvqHzpiH0bnEkG23yjcFNl5uHHbRC2bZ2IRAWT55SvSvB6h1ca4Rr4tZBMk9tFnIvhl6K2a4sR7PKbhztvmw3RwKa/76Bu97OfI9rW3XuVQCwWO6CqRzULq0E0G5w5EwiIMEZuS+BvxrPFZYtjsH2N5S1wooKZN5YLIAQygb+0QOxLsRgz70yMYA8PmG0VDcxbUUPd7xwlRHOEPLakT4xg39e9p1aWtJ7MU+cc0WzgwnhOhB+2DAD4yzBse72MlK/puXSbNKZKNIG/TQj5xt0vHRbdxNqGXXnj0Kho3bVoTI9bR0RF+0WfLOX3/b6PYwRj2kyI9B4jop0TEe38Im8LC4JXPPjLMGybNwtVEvxNa4Cf2U1vKsFwHhNpOZyOnzOxCgY2f1BL+eVVdM0D42JEW7nhY1U9Sv67o6JBrBNfa1+HtbvqaEvk4doLXFhQC7PW60bmsG0KxjfKy0lSJZiXFfnhKZgEHREWrbyyYdF2U4GLtk1OMetxbJsLvQH8zXimYPBDY46bKJ2tWoS/6cdI/x8qGMC2LU9ek5UCCQYmFlZGRVPt18PjqV/OQh36w4DV4OJkB4AXFspV/ZxZhKGK4xvLjsG2FCxeSUaYXE2ZSsH4uRCf/+DeLH8KxHZ8YMHAZbc1tGks2radX+rQHwaLJp3tgrm7z47FgGOwLQUzZ1mZmKU5lYIBW95tVT9ISDDVETFEGzj9LR0akgoSEuy620c3iHaXI1rVh96TRkOanoQEA9zl7xERrfefnU8ThKSOhAULObmEgqUZoWBpRihYSEiSCY0sJCTJhEYWEpJkkm5kL65/T716xqp1fLlFzfUuKqEzSkppYHW1jhUS0nJJqpF1yp3jzBbOKVAzhqPGNhvGVhw1ttrDDR+QBgeOn6ARW7fRTRUV1G7RAupZuYYWfPaZDg0JSS+SZmRrd36uPmOlpuVn5fka2/AtDS+Zr5+3xAnD9EYYItZazC2l08veUB/dGbr9Qx0zJCQ9SJqRDV6+kdqOmkFtx8ykNmP9jY3/CgGfIsO6GHwUCfOIXcaGqana2ELSA0x84DnZ+JVzsk8lkmJkT5evop9gvdLQaXQelrtEjU0vONPGNmite/nmk0sr6dzMSHi28xFHl7FhOrE2ttVfNs1soFMJnm3Ezvb1NIZnHDXGYeYRIxcfwAWZkNoSaVIjm7Gmmjo8n0MXDMpxFga+nEt3zlpE62rjP089VLrCMUas/MTXUk1jiw6eOMbGa65DgsFTAKUzp64zaIFglKbjybhwWLtgi3OqGpIfCRvZwcPHqKxyK2XN30CZCzfSwFnL6Yo/TaFOT2VRx/7Z6sOmFz47iUre/Ugf4c+A0lXUHgb5l6nqK7Z3FCxWf7NiY9G/d6k1hGxs7UvKkmpsKGxYbzh89QYauGyV+oXj5dB+oMDJpdNB8DsGXS0Ok/NPsT0xUvhxXV4FnJeiwcFQ2ODwodREunC4Pj6PbLH88MsTrt0rT/hiI+45JoAjb/wFRy8wuRrxMCOej7GlGQTcR76nOB+nL68xEQIb2VMZZepripdgPvCDY+hiTOTuPU5N5sbXhNXC28cz6f4Jsc9M+Fu6ftkL6Of9J9NFj2VSpyectZ0dn4kYJD4d/fxkeqb0HR3bAWtlvv1gqnLfbSui/x1qaA3xEQppbGqkUjyz4U8LhzVygAS1O3+5WDqe7G06CGpDxgmK3zGygKM7Jw2HHeKYyNaHV3zLbhyvHw1CY4yM48OZyG4pts1J+l4OcQGMwaaVzckVHDZ4Kah0qIzQYpv+SNOrF2AjkJE99EK+M3/7Dr1s08vYjL9BxFcyf/1kLnX9nV5dge/UYlF1xCilsc2tajAI23JP6bD0k7ll4XJXN9I0tkRHI6UhcYH0Qn6uAM6s5WRYUPyOkQUcDgUgXtcM4RwfeZPIQiWX9viRTCODQ4H2a1l5pQkcG5efTjhXPE2hG4fDxTNGWWnZ1mPbCGRkl/fUc+5v0YslLMbmGJH7Rk4sXOMswUXc+0d7GhtzompsjFHZHLdqajQSS3ZznbXWXsYWBFmLBi10EAgFD84s8HwuuKD4HSMLuGkwXsgCZjPIeOEmyTQyGFgQZMsSryJkOD6ciXxWDdodlBWs3wASE8jIVq7dTlfeOCTW2HrFGtuKdz/RRxFt/7TOWet+m17vbjG2flkLdGyib/+WazUq0zE76g/RRZMLnQGSGGNz3sHdV7lOx/aHbxpcU9CY8/kdIwt4EGGDVBqyFkfLEI9kGhl3AeMhjwnaZZMtIPLAyPwg/1ggG9TxcXDxSGjgY/KsCrru9oy4xjZoyhJ9hAP+Mtw0tl4DZ6p/gzHxNbT8G2K+ZQDw1+OmsV1XtoRq/rNfx4hPIjctCI05n98xskDEK5Cypo33zCXjxmsZmpuRSYPxI4iRoVXHuRN1QXo9CRmZFwcPHaWRU1c4xoZ1t8LYM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style="height:46px; width:206px"></p>

<p>Weitere Informationen online:<br>
<a href="http://www.curATime.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.curATime.org</a><br>
<a href="http://www.Clusters4Future.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.Clusters4Future.de</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakte:</strong></p>

<p>Dr. Tina Büchling, Unternehmenskommunikation, TRON gGmbH<br>
Telefon 06131 2161-470, <a href="mailto:curatime@tron-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>Veronika Wagner, Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8391, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>Christian Heyer, Unternehmenskommunikation, DFKI Kaiserslautern<br>
Telefon 0631 20575-1710, <a href="mailto:uk-kl@dfki.de">E-Mail</a></p>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Über die TRON – Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gGmbH </strong><br>
Die TRON gGmbH (Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gGmbH) ist ein international anerkanntes translationales Forschungsinstitut mit Sitz in Mainz. TRON entwickelt innovative Diagnostika und Wirkstoffe für die immuntherapeutische Behandlung von Krebs, Infektionskrankheiten, kardiovaskulären Erkrankungen (CVDs) und anderen schweren Erkrankungen mit hohem medizinischem Bedarf. Unsere Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung neuer Plattformen für personalisierte Therapiekonzepte sowie der Identifizierung aussagekräftiger Biomarker. Dem Translationsprinzip folgend bringen wir vielversprechende Ideen aus der Grundlagenforschung schnell und effizient in die klinische Anwendung. In enger Zusammenarbeit mit akademischen Institutionen, Biotechnologieunternehmen und der pharmazeutischen Industrie steht TRON an der Spitze der innovativen Wirkstoffentwicklung. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="http://www.tron-mainz.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.tron-mainz.de</a>.</p>

<p><br>
<strong>Über das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)</strong><br>
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) wurde 1988 als gemeinnützige Public-Private-Partnership (PPP) gegründet. Es unterhält Standorte in Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen, Niedersachsen und Darmstadt, Labore in Berlin und Lübeck, sowie eine Außenstelle in Trier. Das DFKI verbindet wissenschaftliche Spitzenleistung und wirtschaftsnahe Wertschöpfung mit gesellschaftlicher Wertschätzung. Das DFKI forscht seit über 35 Jahren an KI für den Menschen und orientiert sich an gesellschaftlicher Relevanz und wissenschaftlicher Exzellenz in den entscheidenden zukunftsorientierten Forschungs- und Anwendungsgebieten der Künstlichen Intelligenz. In der internationalen Wissenschaftswelt zählt das DFKI zu den wichtigsten „Centers of Excellence“. Aktuell forschen ca. 1.500 Mitarbeitende aus über 76 Nationen an innovativen Software-Lösungen. Weitere Informationen unter <a href="http://www.dfki.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dfki.de</a>.<br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Department für Herz-, Lungen- und Gefäßmedizin</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Institut für Immunologie</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie I - Allgemeine Kardiologie</category>
                            
                                <category>Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH)</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie</category>
                            
                                <category>Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene</category>
                            
                                <category>Präventive Kardiologie und medizinische Prävention (PKMP)</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum für Immuntherapie (FZI)</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7162</guid>
                        <pubDate>Fri, 08 May 2026 07:26:18 +0200</pubDate>
                        <title>Internationaler Fachkräftestammtisch: „Vernetzen – Austauschen – Informieren“</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/internationaler-fachkraeftestammtisch-vernetzen-austauschen-informieren.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG DER STADT MAINZ<br>
&nbsp;</h3>

<p><strong>Am 20. Mai 2026 findet im Stadthaus Große Bleiche der zweite internationale Fachkräftestammtisch in Mainz statt. Unter dem Motto „Vernetzen – Austauschen – Informieren“ laden die Stadt Mainz und die Universitätsmedizin Mainz Fachkräfte aus dem In- und Ausland ein, um in entspannter Atmosphäre Kontakte zu knüpfen und mehr über das Leben und Arbeiten in Mainz und der Region zu erfahren.</strong></p>

<p>Mit dem Fachkräftestammtisch wird ein Raum geschaffen, in dem internationale und nationale Fachkräfte miteinander ins Gespräch kommen und voneinander lernen können. Das stärkt nicht nur den Wirtschaftsstandort, sondern auch das Miteinander in unserer Stadt.</p>

<p>Für ein gutes Miteinander in der Mainzer Gesellschaft leisten Vereine, Initiativen und viele weitere ehrenamtlich Engagierte einen entscheidenden Beitrag. Von Fastnachtsvereinen und Sportvereinen über zahlreiche karitative Organisationen bis hin zu den Migrantenselbstorganisationen prägen sie gemeinsam die Mainzer Lebensart. An diesem Abend stellen sich einige Vereine aus den Bereichen Sport, Kultur und soziales Engagement vor. Die Besucher:innen haben die Möglichkeit, die Vereinsstrukturen und Freizeitangebote in Mainz kennenzulernen und auch direkt mit einigen Vereinen persönlich in Kontakt zu treten.</p>

<p>Oberbürgermeister Nino Haase begrüßt das Engagement und hebt insbesondere dessen Bedeutung für Mainz und die Menschen hervor, die neu in die Stadt kommen: ,,Die Mainzer Vereine tragen zur Integration bei, fördern die Teilhabe und stärken damit auch die Fachkräftesicherung in Mainz, indem Menschen hier nicht nur Arbeit finden, sondern auch Teil der Mainzer Lebensart werden.“</p>

<p>Auch Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz bekräftigt: ,,Dies ist von besonderer Bedeutung für die Standortattraktivität, nicht nur für ansässige und potenzielle Unternehmen, sondern auch für internationale Fachkräfte, die sich für den Wirtschaftsstandort Mainz entscheiden und diesen nachhaltig stärken.“</p>

<p>„Die Universitätsmedizin Mainz ist offen für qualifizierte Fachkräfte aus aller Welt. Derzeit beschäftigen wir Menschen aus über 100 Nationen. Mit ihrer Expertise leisten sie nicht nur einen Beitrag zum Gelingen unserer Patientenversorgung, Forschung und Lehre, sondern sie machen das #TeamUM auch zu einem Ort der interkulturellen Begegnung und des internationalen Miteinanders“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. &nbsp;</p>

<p>Der Fachkräftestammtisch versteht sich als regelmäßiges Forum für Begegnung und Austausch. Geplant ist, das Format künftig in festen Abständen fortzuführen und Fachkräften einen kontinuierlichen Austausch zu ermöglichen.</p>

<p>Darüber hinaus bietet der Stammtisch auch Unternehmen eine Plattform: Sie können direkt mit internationalen Fachkräften in Kontakt treten, ihre Unterstützungsangebote vorstellen und von den Erfahrungen der Teilnehmenden profitieren.</p>

<p>Interessierte können sich per Mail an&nbsp;<a href="mailto:migration.integration%E2%9A%B9stadt.mainz%E2%97%A6de" data-sp-email-bootstrapped="sp-4">migration.integration@stadt.mainz.de</a>&nbsp;anmelden – auch Kurzentschlossene ohne Anmeldung sind herzlich willkommen.</p>

<p><strong>Internationaler Fachkräftestammtisch</strong></p>

<p>Wann: 20. Mai 2026, 17.30 Uhr<br>
Wo: Stadthaus Große Bleiche 46, Eingang Löwenhofstraße 1<br>
Eintritt: Frei<br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.unimedizin-mainz.de/fileadmin/kliniken/portal/Bilder/PP_Zeitungen.jpg" length="126958" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7156</guid>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Zentrum für Seltene Erkrankungen der Universitätsmedizin Mainz als G-BA-Zentrum im Krankenhausplan Rheinland-Pfalz aufgenommen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/zentrum-fuer-seltene-erkrankungen-der-universitaetsmedizin-mainz-als-g-ba-zentrum-im-krankenhausplan-rheinland-pfalz-aufgenommen.html</link>
                        <description>Land bestätigt hohe Qualitätsstandards des interdisziplinären Zentrums und überträgt ihm besondere Aufgaben</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Flietextreg10pt"><strong>Die Universitätsmedizin Mainz hat vom Land Rheinland-Pfalz die besonderen Aufgaben eines Zentrums für Seltene Erkrankungen nach den Regelungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zugewiesen bekommen. Mit der Aufnahme in den Krankenhausplan des Landes wird bestätigt, dass die Universitätsmedizin Mainz eine herausragende Rolle bei der Diagnostik und der Versorgung von Patient:innen mit seltenen Erkrankungen in Rheinland-Pfalz einnimmt und dabei die hohen Qualitätsanforderungen des G‑BA erfüllt. Das Team des Zentrums für Seltene Erkrankungen (ZSE) der Universitätsmedizin Mainz unter der Leitung der Direktorin Univ.-Prof. Dr. Susann Schweiger arbeitet interdisziplinär und standortübergreifend.</strong></p>

<p>Seltene Erkrankungen sind einzeln betrachtet selten, betreffen aber in ihrer Gesamtheit etwa 4&nbsp;Millionen Menschen in Deutschland. Sie sind häufig komplex, verlaufen chronisch und stellen sowohl Betroffene als auch das Gesundheitssystem vor besondere Herausforderungen. Das Land Rheinland-Pfalz hat das Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSE) der Universitätsmedizin Mainz als G-BA-Zentrum in den Krankenhausplan aufgenommen und bestätigt damit, dass das ZSE die hohen Qualitätskriterien und strukturellen Voraussetzungen des höchsten Gremiums der gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen erfüllt.</p>

<p>„Ich bin stolz darauf, dass unsere Universitätsmedizin Mainz mit dem Zentrum für Seltene Erkrankungen Maßstäbe setzt. Einrichtungen wie dieses zeigen, wie exzellente Medizin, Forschung und Versorgung Hand in Hand gehen können – zum direkten Nutzen der Patientinnen und Patienten. Seltene Erkrankungen bedeuten für viele Betroffene einen langen und oft belastenden Weg zur Diagnose. Dass unsere Universitätsmedizin Mainz hier neue Perspektiven schafft, erfüllt mich mit großem Stolz. Dieses Zentrum gibt Menschen Hoffnung, die viel zu lange im Ungewissen waren. Mit diesem Zentrum stärkt unsere Universitätsmedizin nicht nur den Gesundheitsstandort, sondern setzt auch ein klares Signal: Wir übernehmen Verantwortung für Menschen mit seltenen Erkrankungen. Das ist ein wichtiger Schritt für mehr Chancengleichheit in der medizinischen Versorgung“, betont Wissenschafts- und Gesundheitsminister Clemens Hoch.</p>

<p>Um in den Krankenhausplan aufgenommen zu werden, müssen strenge Kriterien erfüllt werden. Dazu zählen etwa spezialisierte Versorgungsangebote für mehrere seltene Erkrankungen in Spezialambulanzen, die bundesweite Kooperation und Koordinierung mit Facharztpraxen, Krankenhäusern, Selbsthilfegruppen und Forschungseinrichtungen, eine Fachabteilung für Kinder- und Jugendmedizin und ein Institut für Humangenetik mit höchster klinischer Expertise sowie den modernsten labormedizinischen Techniken.</p>

<p>„Die Aufnahme des Zentrums für Seltene Erkrankungen in den Krankenhausplan unterstreicht die besondere Kompetenz der Universitätsmedizin Mainz“, betont Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. „Gleichzeitig stärkt sie die Universitätsmedizin Mainz organisatorisch, medizinisch und wirtschaftlich als überregionales Kompetenzzentrum für komplexe Krankheitsbilder. Das ermöglicht es uns, die interdisziplinäre Versorgung weiter auszubauen und innovative Ansätze für Diagnostik und Therapie voranzutreiben. Unser Ziel ist es, bislang ungeklärte Krankheitsbilder schneller zu erkennen, die oft langen Diagnosewege für Betroffene deutlich zu verkürzen und ihre Versorgung nachhaltig zu verbessern.“</p>

<p>Mit der Aufnahme in den Krankenhausplan übernimmt die Universitätsmedizin Mainz künftig auch besondere Aufgaben, die über die direkte Patientenversorgung hinausgehen. Dazu zählen unter anderem die Organisation interdisziplinärer Fallkonferenzen, die Entwicklung neuer Versorgungskonzepte, Fort- und Weiterbildungsangebote für medizinisches Fachpersonal sowie die regelmäßige Durchführung von Informationsveranstaltungen für Betroffene. „Gleichzeitig werden wir Forschung, Lehre und Patientenversorgung noch enger miteinander verzahnen“, sagt Univ.-Prof. Dr. Susann Schweiger, Direktorin des ZSE. „Dadurch können neueste wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst schnell in die klinische Praxis einfließen.“</p>

<p>Bereits im Februar 2026 war das Zentrum für Seltene Erkrankungen der Universitätsmedizin Mainz erfolgreich nach den anspruchsvollen Qualitätskriterien des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) zertifiziert worden. Damit ist das ZSE der Universitätsmedizin Mainz eines von aktuell bundesweit 23 zertifizierten Zentren für Seltene Erkrankungen, die der Versorgungsstufe Typ-A entsprechen und damit als Referenzzentren fungieren.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Über das Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSE) der Universitätsmedizin Mainz</strong></p>

<p>Das Zentrum für Seltene Erkrankungen der Universitätsmedizin Mainz dient als interdisziplinäre Anlaufstelle und zentrale Koordinationsstelle für Diagnose und Therapie unklarer oder bereits diagnostizierter komplexer seltener Erkrankungen. Es ist eng mit anderen Typ A-ZSE sowie spezialisierten Typ B-Zentren (Fachzentren) vernetzt und arbeitet mit internen und externen klinischen Leistungserbringern zusammen. Das ZSE verfügt über 13 Spezialambulanzen innerhalb der Universitätsmedizin Mainz und kooperiert mit fünf externen Spezialambulanzen. Hierzu zählen beispielsweise das Zentrum für Neurofibromatose Typ 1, die Villa Metabolica als Zentrum für angeborene Stoffwechselstörungen oder die interdisziplinäre Spezialambulanz für Patient:innen mit Huntington-Erkrankungen. Darüber hinaus sind auch weitere Ambulanzen anderer Fachdisziplinen wie die der Augenklinik und Poliklinik, der Hals-, Nasen-, Ohrenklinik und Poliklinik – Plastische Operationen und der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie – Plastische Operationen involviert. Das Mainzer Behandlungsspektrum umfasst neurologisch-psychiatrische Krankheitsbilder ebenso wie internistische und chirurgische Therapien – sowohl im Bereich Kinder- und Jugendmedizin als auch in der Erwachsenenmedizin. Das ZSE ist zudem in Fort- und Weiterbildungen, Lehre und Forschung aktiv, kooperiert international und arbeitet intensiv mit Patientenorganisationen zusammen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/zse/willkommen.html" target="_blank">ZSE Mainz</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Prof. Dr. Susann Schweiger<br>
Zentrums für Seltene Erkrankungen<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:schweigs@uni-mainz.de">E-Mail</a><br>
<br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Zentrum für Seltene Erkrankungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7123</guid>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Am 12. Mai ist „Tag der Pflege“: UM bietet ideale Voraussetzungen für generalistische Pflegefachausbildung</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/am-12-mai-ist-tag-der-pflege-um-bietet-ideale-voraussetzungen-fuer-generalistische-pflegefachausbildung.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Gedenken an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin Florence Nightingale, die als Begründerin der modernen Krankenpflege gilt, wird jedes Jahr am 12. Mai der „Internationale Tag der Pflege“ gefeiert. Ziel des Aktionstags ist es, die Arbeit von Pflegekräften weltweit zu würdigen und auf ihre Bedeutung für die Gesellschaft aufmerksam zu machen.</p>

<p>Als Maximalversorger bietet die Universitätsmedizin Mainz ideale Voraussetzungen, um den Pflegeberuf zu erlernen: Das große Spektrum an Krankheitsbildern – darunter auch seltene Erkrankungen – sowie der Einsatz modernster medizinischer Technologien und Innovationen machen die generalistische Pflegefachausbildung an der UM besonders vielfältig und attraktiv.<br>
&nbsp;</p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/generalistische-pflegefachausbildung-startet-voll-besetzt.html" target="_blank" class="btn btn-outline-danger">Mehr erfahren</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege</category>
                            
                                <category>Pflegemanagement</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7153</guid>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gemeinsam für Gesundheit: Universitätsmedizin Mainz als „Gesunder Arbeitgeber“ geehrt</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/gemeinsam-fuer-gesundheit-universitaetsmedizin-mainz-als-gesunder-arbeitgeber-geehrt.html</link>
                        <description>International anerkannter Wissenschaftsstandort in Rheinland-Pfalz erhält Auszeichnung von EUPD Research</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG&nbsp;VON EUPD RESEARCH</h3>

<p><br>
<strong>Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist von EUPD Research mit dem Siegel „Gesunder Arbeitgeber“ ausgezeichnet worden. Die Zertifizierung würdigt das umfassende betriebliche Gesundheitsmanagement der Einrichtung, das gezielt auf die Förderung der physischen, psychischen und sozialen Gesundheit der Mitarbeitenden ausgerichtet ist. Mit einem ganzheitlichen Ansatz setzt die Universitätsmedizin Mainz Maßstäbe für eine moderne und wertschätzende Unternehmenskultur im Gesundheitswesen.</strong></p>

<p>Ein zentraler Erfolgsfaktor der Universitätsmedizin Mainz ist die enge Einbindung aller relevanten Akteurinnen und Akteure: Im Steuerungskreis des BGM sind sämtliche Stakeholder, einschließlich des Vorstands, vertreten. Ergänzt wird das betriebliche Gesundheitsmanagement durch ein strukturiertes studentisches Gesundheitsmanagement, das gezielt auf die Bedürfnisse der Studierenden abgestimmt ist.</p>

<p>Inhaltlich setzt die Universitätsmedizin Mainz klare Schwerpunkte auf zentrale Handlungsfelder wie mentale Gesundheit, Bewegung und Wohlbefinden sowie Gewaltprävention und Deeskalation im Arbeitsalltag. Unterstützt werden diese Maßnahmen durch eine kontinuierliche und zielgruppengerechte Gesundheitskommunikation.</p>

<p>Auch neue Mitarbeitende werden frühzeitig eingebunden: Bei regelmäßigen Welcome Days wird das BGM vorgestellt und seine Angebote transparent gemacht. Ergänzend stehen digitale Unterstützungsangebote zur Verfügung, darunter ein Employee Assistance Program sowie Gesundheits-Apps.</p>

<p>Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, erklärt: „Die Universitätsmedizin Mainz ist ‚Gesunder Arbeitgeber‘– eine tolle Auszeichnung unserer Leistungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement und ein wichtiges Signal an unsere Mitarbeitenden: Das #TeamUM gibt jeden Tag alles für die Gesundheit unserer Patient:innen, wir als Unimedizin Mainz machen uns stark für eine gesunde Unternehmenskultur. Und die ist wichtig, damit Menschen gerne bei uns arbeiten, beruflich und persönlich wachsen können – weil ihre eigene Gesundheit und Sicherheit im Mittelpunkt stehen.“</p>

<p>Prof. Dr. Pavel Dietz, Direktor des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin und Leitung BGM, ergänzt: „Die Auszeichnung als ‚Gesunder Arbeitgeber‘ ist für uns eine große Anerkennung und vor allem das Ergebnis eines starken gemeinsamen Engagements. Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden sowie den zahlreichen Akteurinnen und Akteuren im betrieblichen Gesundheitsmanagement, die sich mit viel Einsatz, Ideenreichtum und kooperativer Zusammenarbeit einbringen. Ebenso danke ich unserem Vorstand, der das betriebliche Gesundheitsmanagement initiiert und von Beginn an nachhaltig unterstützt hat. Diese Zertifizierung zeigt: Gesundheit am Arbeitsplatz gelingt nur im Team. Gleichzeitig ermutigt und motiviert uns diese Auszeichnung, den eingeschlagenen Weg im betrieblichen Gesundheitsmanagement konsequent weiterzuverfolgen."</p>

<p>Mit der Auszeichnung bietet EUPD Research Fachkräften eine wichtige Orientierungshilfe bei der Wahl ihres zukünftigen Arbeitgebers und unterstützt Unternehmen jeder Größe beim Aufbau einer starken Arbeitgebermarke.</p>

<p>„Mit rund 9.000 Beschäftigten, jährlich über 400.000 Patientinnen und Patienten sowie zahlreichen Studierenden und Auszubildenden zeigt die Universitätsmedizin Mainz, wie wichtig ein leistungsfähiges und zukunftsorientiertes Gesundheitsmanagement für eine große Organisation im Gesundheitswesen ist. Die Auszeichnung als ‚Gesunder Arbeitgeber' unterstreicht, dass es gelungen ist, auch in vielschichtigen Strukturen ein umfassendes und zukunftsfähiges BGM zu etablieren“, so Joshua Baaken, Director Social Operations bei EUPD Research.</p>

<p>Mehr Informationen über die Auszeichnung „Gesunder Arbeitgeber“ finden Sie&nbsp;<a href="https://eupd-group.com/de/product/health-employer/" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.</p>

<p><br>
<strong>Kontakt:</strong><br>
EUPD Research Sustainable Management GmbH<br>
Adenauerallee 134<br>
53113&nbsp;Bonn<br>
Deutschland</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Über EUPD Research</strong><br>
EUPD Research ist ein führendes Marktforschungs-, Analyse- und Zertifizierungsunternehmen im gesamten Nachhaltigkeitssektor und genießt seit über 25 Jahren national und global einen unangefochtenen Pionierstatus. In stetiger Zusammenarbeit mit Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien nimmt EUPD eine tragende Rolle bei der Initiierung und Etablierung gesellschaftsrelevanter Qualitätsmodelle und Initiativen im Kontext ESG ein. Im Bereich Social Sustainability und Corporate Health Management haben bereits tausende Unternehmen im deutschsprachigen Raum von den Evaluierungs-, Begleitungs- und Auszeichnungsprozessen der drei Bereiche EUPD Research, EUPD Consult und EUPD Cert profitiert. Grundlage aller Prozesse ist der kontinuierlich weiterentwickelte Corporate Health Evaluation Standard (CHES), der sich in drei Modelldimensionen (Struktur, Strategie und Leistungsangebot) und insgesamt über 25 Themencluster gliedert.<br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin (ASU)</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7129</guid>
                        <pubDate>Mon, 04 May 2026 09:40:00 +0200</pubDate>
                        <title>Boehringer-Ingelheim-Preis 2026: Drei Nachwuchsforscher aus Frankfurt und Mainz sind Finalisten</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/boehringer-ingelheim-preis-2026-drei-nachwuchsforscher-aus-frankfurt-und-mainz-sind-finalisten.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG DER BOEHRINGER INGELHEIM STIFTUNG</h3>

<p><br>
<strong>Eine Forscherin und zwei Forscher aus dem Rhein-Main-Gebiet gewinnen die Finalistenpreise // Verleihung der Finalistenpreise und Bekanntgabe des mit 55.000 EUR dotierten Hauptpreises am 30. Juni in Ingelheim am Rhein&nbsp;</strong></p>

<p>Dr. Taniya Chakraborty und Dr. Julian Wagner von der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie Josef Shin, MD PhD, von der Universitätsmedizin Mainz sind die drei Finalisten des BoehringerIngelheim-Preises 2026. Die Boehringer Ingelheim Stiftung (BIS) zeichnet die drei Nachwuchsforschenden für eine besonders herausragende wissenschaftliche Publikation aus. Sie erhalten jeweils ein persönliches Preisgeld von 5.000 EUR. Bei der öffentlichen Preisverleihung am 30. Juni in Ingelheim am Rhein gibt die BIS außerdem bekannt, wer von den dreien den Hauptpreis gewinnt. Hier winken flexible Forschungsmittel in Höhe von 55.000 EUR für eine besonders kreative Forschungsidee. Ausgewählt wurden die drei Forschenden von einem unabhängigen Gremium aus acht international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter dem Vorsitz von Professor Dr. Peter B. Becker von der Ludwig-Maximilians-Universität München.</p>

<p>"Mit dem Boehringer-Ingelheim-Preis zeichnen wir drei besonders talentierte Nachwuchsforscher aus unserer Heimatregion für bereits Geleistetes aus. Aber wir blicken auch in die Zukunft, daher die Idee mit dem Hauptpreis", so Christoph Boehringer, Vorsitzender des Vorstands der gemeinnützigen BIS in Mainz. "Die Forschungsmittel geben zusätzlichen Freiraum, um den eigenen Weg mutig zu verfolgen - für eine erfolgreiche Karriere und für eine starke Wissenschaft im Rhein-Main-Gebiet."</p>

<p><br>
<strong>Die Finalistin und Finalisten sowie ihre prämierten Arbeiten im Einzelnen:</strong></p>

<p>Dr. Taniya Chakraborty leitet seit März 2025 eine Juniorforschungsgruppe im Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie erhält den Finalistenpreis für ihre Arbeit in der sogenannten bottom-up Synthetischen Biologie. In ihrer Arbeit als Postdoktorandin nutzte sie RNA-Origami - also die gezielte Faltung von RNA-Molekülen mit definierter Sequenz -, um Strukturen zu erzeugen, die als Bausteine eines künstlichen Zellskeletts in synthetischen Zellen dienen können. Dazu schleuste sie im Reagenzgefäß einzelne DNA-Moleküle in membranumschlossene Lipidvesikel ein, zusammen mit einer minimalen Proteinmaschinerie für die Transkription, d.h. für die Übersetzung der DNA in RNA. Je nach DNA-Sequenz formten die RNA-Moleküle in den Giant Unilamellar Vesicles (GUVs) während ihrer Transkription gerade oder gebogene RNA-OrigamiFilamente sowie ringförmige Strukturen. Ihre Arbeit zeigt, dass RNA-Origami eine leistungsfähige Technologie ist, um komplexe Zellbausteine nachzubilden - ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer vollständig autonomen synthetischen Zelle.</p>

<p>Josef Shin, MD PhD, ist Assistenzarzt und Neurowissenschaftler in der <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/neurologie/index.html" target="_blank">Klinik und Poliklinik für Neurologie an der Universitätsmedizin Mainz</a>. In seiner Forschung untersucht er das Zusammenspiel zwischen Zellen des Immunsystems und Nervenzellen, um zu verstehen, wie Autoimmunerkrankungen des Nervensystems - wie Multiple Sklerose (MS) - entstehen und behandelt werden können. Josepf Shin entdeckte einen direkten Zusammenhang zwischen der bei MS-Patientinnen und -Patienten typischen chronischen Aktivierung von B-Lymphozyten des Immunsystems und der Schädigung von Nervenzellen. Chronisch aktivierte B-Zellen setzen ein Signalmolekül frei (Lymphotoxin-alpha, LTα). LTα setzt eine Wirkungskette in Gang, die zunächst die Reizweiterleitung von Nervenzellen stört und schließlich deren Absterben verursacht. Blockierte Josef Shin diese LTαinduzierte Signalkette mit einem bekannten Inhibitor des Proteins BTK, erholten sich die Nervenzellen wieder. Der eingesetzte BTK-Inhibitor ist bereits bekannt für seine positive Wirkung auf den Krankheitsverlauf von MS-Patienteninnen und -Patienten. Josef Shins Arbeiten liefern einen wahrscheinlichen Erklärungsansatz für diesen Effekt und eröffnen neue therapeutische Ansätze, um Nervenzellen zu schützen und MS gezielter zu behandeln.</p>

<p>Der Biologe Dr. Julian Wagner ist seit Februar 2024 Juniorgruppenleiter am Institut für kardiovaskuläre Regeneration im Fachbereich Medizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main. In seiner Arbeit identifizierte er das Protein ZBTB16 als entscheidenden Regulator der Herzalterung. ZBTB16 kommt vor allem im Herzendothel vor - also in den Zellen, die die Gefäßwände auskleiden und einen essenziellen Bestandteil des Herzgewebes bilden. Julian Wagner beobachtete, dass die Menge an ZBTB16 in diesen Zellen im Verlauf der Alterung abnimmt. Er konnte zeigen, dass dieser Rückgang die Alterung des Herzendothels beschleunigt und typische altersbedingte Funktionsstörungen des Herzens hervorruft. Eine gesteigerte Expression von ZBTB16 bei gealterten Mäusen konnte ein Fortschreiten der Alterungserscheinungen verhindern. Seine Ergebnisse legen nahe, dass ZBTB16 im Herzendothel über sogenannte parakrine Signale zwischen dem Herzendothel und anderen Zellen des Herzgewebes dessen Funktion steuert. Damit hat er einen bisher unbekannten Wirkmechanismus aufgedeckt, der neue Behandlungsansätze für altersbedingte Herzerkrankungen eröffnen könnte.</p>

<p><br>
<strong>Über den Boehringer-Ingelheim-Preis</strong></p>

<p>Der Boehringer-Ingelheim-Preis zeichnet herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die Grundlagenforschung in den biologischen, chemischen oder medizinischen Wissenschaften im Rhein-Main-Gebiet betreiben und bereits erste Schritte in Richtung einer eigenständigen Forscherkarriere unternommen haben. Er würdigt bisherige Publikationsleistungen mit einem Preisgeld von je 5.000 EUR für bis zu drei Finalistinnen und Finalisten. Eine Finalistin oder ein Finalist erhält zusätzlich den mit 55.000 EUR dotierten Hauptpreis, mit dem ein originelles Forschungsprojekt verwirklicht und das eigene wissenschaftliche Potenzial weiter entfaltet werden kann.</p>

<p><br>
<strong>Über die Boehringer Ingelheim Stiftung</strong></p>

<p>Die Boehringer Ingelheim Stiftung ist eine rechtlich selbstständige, gemeinnützige Stiftung und fördert die medizinische, biologische, chemische und pharmazeutische Wissenschaft. Errichtet wurde sie 1977 von Hubertus Liebrecht, einem Mitglied der Gesellschafterfamilie des Unternehmens Boehringer Ingelheim. Durch ihre Förderprogramme CoMove, Exploration Grants, Plus 3 und Rise up! unterstützt sie exzellente Forschende in entscheidenden Karrierephasen. Zudem verleiht sie den renommierten Heinrich-Wieland-Preis sowie Preise für aufstrebende wissenschaftliche Talente. Außerdem fördert sie institutionelle Projekte in den Lebenswissenschaften, wie das AITHYRA-Institut in Wien und einen neuen Forschungsbereich am Zentrum für Systembiologie in Dresden (BioAI Dresden), die beide Biomedizin mit KI verbinden. Weitere Institute, die die Stiftung fördert, sind das Institut für Molekulare Biologie (IMB) in Mainz und das European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://boehringer-ingelheim-stiftung.de/wissenschaftspreise/boehringer-ingelheim-preis.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.boehringer-ingelheim-preis.de</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Originalpublikationen:</strong><br>
Tran, M. P.*, <strong>Chakraborty, T.*</strong> et al. (2025) Nature Nanotechnology, 20: 664–671. <a href="https://www.nature.com/articles/s41565-025-01879-3" target="_blank" rel="noreferrer">doi: 10.1038/s41565-025-01879-3</a>.<br>
<strong>Shin J*</strong>, Götz P* et al. (2025) Science Translational Medicine, 17(822). <a href="https://www.science.org/doi/10.1126/scitranslmed.adx2652" target="_blank" rel="noreferrer">doi: 10.1126/scitranslmed.adx2652</a>.<br>
Stilz KA, (…), <strong>Wagner JUG#</strong>, Dimmeler S# (2026) European Heart Journal, 2026. <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC13017564/" target="_blank" rel="noreferrer">doi: 10.1093/eurheartj/ehaf1063</a>.</p>

<p><br>
<strong>Kontakt:</strong><br>
Boehringer Ingelheim Stiftung<br>
Dr. Sabine Löwer (Referentin)<br>
<a href="mailto:biprize@bistiftung.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Neurologie</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-7126</guid>
                        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:46:31 +0200</pubDate>
                        <title>Universitätsmedizin Mainz nimmt neuen photonenzählenden Computertomographen in Betrieb</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/universitaetsmedizin-mainz-nimmt-neuen-photonenzaehlenden-computertomographen-in-betrieb.html</link>
                        <description>Verbesserte radiologische Diagnostik und Therapie durch CT-Technologie der neuesten Generation</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Universitätsmedizin Mainz hat einen neuen photonenzählenden Computertomographen (CT) in Betrieb genommen. Das neue Gerät ermöglicht eine sehr hohe Bildauflösung und eine niedrigere Strahlenbelastung – Patient:innen profitieren so von einer sehr genauen und gleichzeitig schonenden Diagnostik und CT-gesteuerten Therapie. Vorteile bietet der neue CT vor allem in der Notfallmedizin – um Knochenbrüche und Blutungen schnell feststellen zu können – sowie in der Bildgebung bei Krebserkrankungen. Das neue Gerät ergänzt das Spektrum der vorhandenen CTs in idealer Weise.</strong></p>

<p>Die Computertomographie ist eine sehr leistungsstarke Untersuchungsmethode mit Röntgenstrahlen, bei der Schnittbilder des Körpers angefertigt werden. So können Radiolog:innen sehr genaue Aufnahmen verschiedenster Organe erzeugen – und Erkrankungen und Verletzungen genau und effizient feststellen.</p>

<p>Der neue CT der Universitätsmedizin Mainz mit dem Namen „Naeotom Alpha Prime“ ist mit modernster Detektortechnologie ausgestattet – es nutzt photonenzählende Detektoren, die gegenüber der herkömmlichen Technologie viele Vorteile bieten: Dazu zählen vor allem eine höhere Ortsauflösung sowie eine exzellente Bildqualität bei niedrigerer Strahlendosis. Solche photonenzählenden Detektoren (photon-counting detector, PCD) sind im klinischen Setting seit Ende 2021 verfügbar – die Universitätsmedizin Mainz nutzt seitdem mit dem „Naeotom Alpha“ bereits ein CT mit dieser fortschrittlichen Technologie, damals eines der ersten Geräte, die weltweit im Einsatz waren.</p>

<p>Während die Detektortechnologie somit vergleichbar ist, unterscheidet sich der neue PCD-CT vom bereits vorhandenen dadurch, dass als Quelle der Strahlung nur eine statt zwei Röntgenröhren genutzt wird – im Fachjargon Single Source gegenüber Dual Source. Das „Naeotom Alpha Prime“ ist das erste auf dem Markt verfügbare Single Source-CT mit photonenzählendem Detektor und wird erst in wenigen Kliniken in Deutschland eingesetzt. In der deutschen Notfalldiagnostik ist das Gerät sogar der erste Single Source-CT mit PCD.</p>

<p>„Das neue Single Source-Gerät ergänzt das Spektrum unserer CTs in idealer Weise – je nach Anforderung können wir nun gezielt das am besten geeignete Gerät auswählen und gleichzeitig unsere Kapazitäten ausweiten, so dass künftig noch mehr Patientinnen und Patienten von dieser modernen Untersuchungsmöglichkeit profitieren“, freut sich der Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Tobias Bäuerle. „Für eine gezielte Untersuchung des Herzens beispielsweise ist das bereits vorhandene Dual Source-CT aufgrund der schnellen Bewegung des Herzens deutlich besser geeignet. Bei anderen Anwendungen – etwas der Diagnose von Knochenbrüchen oder Tumoren – brauchen wir die Vorteile der photonenzählenden Detektortechnologie, ohne dass eine zweite Röntgenröhre nötig ist. Das neue Gerät wird daher insbesondere in der Notfallmedizin und der onkologischen Bildgebung zum Einsatz kommen.“</p>

<p>Besonders relevant sind die Vorteile der neuen Detektortechnologie – höhere Auflösung bei niedrigerer Strahlung – zum Beispiel auch für die Untersuchung von Kindern und jüngeren Patientinnen und Patienten. Zudem bedeutet die neue Auswahlmöglichkeit zwischen zwei PCD-Geräten nicht nur mehr Flexibilität in der Patientenversorgung sondern auch in der Forschung. „Hier machen wir einen großen Schritt nach vorn“, so Tobias Bäuerle. „Seit 2022 haben wir viele Beiträge zur Bildgebung des Herzens und der Leber publiziert. Mit der erweiterten Untersuchungskapazität können wir künftig mehr Menschen in klinische Studien einschließen. Wir planen beispielsweise die Untersuchung einer größeren Gruppe von onkologischen Patientinnen und Patienten. Zudem können wir die beiden CT-Systeme mit Blick auf Bildqualität im Verhältnis zur Strahlenbelastung und weitere Parameter miteinander vergleichen.“</p>

<p>„Als Querschnittsfach nimmt die Radiologie eine Schlüsselrolle in der interdisziplinären Zusammenarbeit ein – sie bildet in vielen medizinischen Disziplinen die Grundlage einer Therapieentscheidung und kann so zu einer erfolgreichen Behandlung beitragen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich. „Von dem neuen CT und den erweiterten Kapazitäten profitieren sowohl Patientinnen und Patienten als auch unsere innovative Forschung.“</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen:<br>
Bildunterschrift (v.l.n.r.)</strong>: Der neue photonenzählende Computertomograph „Naeotom Alpha Prime“ der Herstellerfirma Siemens Healthineers bietet viele Vorteile – in der Patientenversorgung wie in der Forschung. Darüber freuen sich Dr. Tilman Emrich, Petra Rieck, Univ.-Prof. Dr. Tobias Bäuerle, PD Dr. Daniel Pinto dos Santos und Christopher Rau (v.l.n.r.) von der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie.<br>
<strong>Bildquelle: </strong>Universitätsmedizin Mainz/Dominik Gruszczyk<br>
Kostenfreie Verwendung des Bildmaterials nur unter Angabe der Quelle!</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt</strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Tobias Bäuerle,<br>
Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie,<br>
Universitätsmedizin Mainz, Tel. 06131 17-7370, <a href="mailto:TobiasProf.Baeuerle@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt </strong><br>
Barbara Reinke, Stabsstelle Unternehmenskommunikation Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-7428, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Unfallchirurgie</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für diagnostische und interventionelle Radiologie</category>
                            
                                <category>Orthopädie</category>
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) II</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 09:42:30 +0200</pubDate>
                        <title>UM-Patientengeschichte: Primäre Progrediente Aphasie (PPA) – schleichender Verlust von Sprachfunktionen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/um-patientengeschichte-primaere-progrediente-aphasie-ppa-schleichender-verlust-von-sprachfunktionen.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Cathrin Otto ist an der Primären Progredienten Aphasie (PPA) erkrankt – einer seltenen, neurodegenerativen Krankheit, die zu einem schleichenden, fortschreitenden Abbau von Sprachfunktionen führt. Bis zur Diagnose durch die Expert:innen der Neuropsychiatrischen Ambulanz der UM war es ein langer Weg.</strong></p>

<p>„Viele wissen oft nicht, warum ich so rede, und denken dann, ich wäre komisch oder alkoholisiert“, erzählt Dipl. Psych. Cathrin Otto. Vor vier Jahren hat sie in der Neuropsychiatrischen Ambulanz der <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/psychiatrie/index.html" target="_blank">Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie</a> der UM die Diagnose Primäre Progrediente Aphasie (PPA) erhalten. Bei der PPA handelt es sich um eine seltene, neurodegenerative Erkrankung, die durch einen schleichenden, fortschreitenden Verlust der Sprachfähigkeit gekennzeichnet ist. Im Unterscheid zu anderen Demenzformen stehen zu Beginn der Erkrankung Wortfindungsstörungen, Wortbedeutungsverlust oder Grammatikprobleme im Vordergrund, während das Gedächtnis zunächst meist intakt bleibt. „Ich würde mir wünschen, dass Menschen beim ersten Blick einen nicht direkt in eine Schublade schieben, sondern verstehen, dass ein ungewöhnliches Verhalten mehrere Gründe haben kann“, betont Cathrin Otto.</p>

<p>Aufgrund ihrer Erkrankung kann sie ihren Beruf nicht mehr ausüben. „Ich war unglaublich gerne Psychotherapeutin. Aber ich habe schnell gemerkt, dass es nicht mehr geht“, erzählt sie. „Ich habe auch erst durch meine Patientinnen und Patienten mitbekommen, dass etwas nicht mit mir stimmt – lange vor der Diagnose. Sie haben mich darauf hingewiesen, dass ich ungewöhnliche Worte verwende oder länger brauche, um überhaupt welche zu finden.“ Bis zur Diagnose dauerte es noch zwei Jahre: „Es wäre schön, wenn mehr Ärztinnen und Ärzte von der Krankheit wissen – denn dann wäre ich vielleicht auch früher diagnostiziert worden.“</p>

<p>Alisa Düben, seit sieben Jahren Neuropsychologische Psychotherapeutin in der Neuropsychiatrischen Ambulanz der UM erläutert: „Da sich PPA unterschiedlich zeigt, fühlt sich die Diagnostik ein bisschen wie Detektivarbeit an. Wir arbeiten mit den Patient:innen nach der Diagnose in Gruppentherapien – auch gemeinsam mit den Angehörigen. Wir möchten die Betroffenen zu Expertinnen und Experten ihrer eigenen Erkrankung machen!“</p>

<p>Die Logopädin Anna-Lena Köb ist seit 10 Jahren an der UM tätig und kümmert sich in der Neuropsychiatrischen Ambulanz um Patient:innen mit Kommunikationsstörungen – dazu gehören viele Menschen mit Demenz, aber auch mit PPA. Sie erzählt: „Viele&nbsp;Betroffene sind noch berufstätig. Mit einer frühzeitigen Diagnose und einer individuellen Therapie versuchen wir, eine&nbsp;Teilhabe möglichst lange zu erhalten.“</p>

<p>Cathrin Otto wird<strong> </strong>einmal im Quartal in der Ambulanz an der UM medizinisch untersucht. Zudem ist sie bei einer Logopädin in Behandlung. „Wenn ich die Therapie nicht hätte, wäre es noch schlimmer“, sagt sie. Gerne erinnert sie sich an die Gruppentherapie in der Ambulanz zurück, die sie nach der Diagnose besucht hat: „Es war unglaublich schön, in der Gruppe zu sein. Am Ende dieser Zeit sind wir gemeinsam die Gänge entlanggelaufen und haben ‚Always look on the bright side of life‘ gesungen.“</p>

<p><br>
<strong>Forschung für verbesserte Diagnostik und Therapie</strong><br>
„Neben der regulären ärztlichen und therapeutischen Behandlung begleiten wir das Thema auch mit verschiedenen Forschungsprojekten“, berichtet Dr. Isabel Heinrich, Klinische Leitung der Neuropsychiatrischen Ambulanz. Für das Ambulanz-Team ist PPA eine Herzensangelegenheit: „Wir möchten für die Krankheit sensibilisieren und sie sichtbar machen“, sagt Anna-Lena Köb. „Durch unsere Forschung treiben wir innovative Projekte voran – für bessere Diagnostik, gezielte Therapie und neue Perspektiven für Betroffene.“<br>
&nbsp;</p>
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                                <category>Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Zentrum für seltene Erkrankungen (ZSE)</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7135</guid>
                        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 16:48:00 +0200</pubDate>
                        <title>Tag des Versuchstiers 2026 – Verantwortung weiterdenken</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/tag-des-versuchstiers-2026-verantwortung-weiterdenken.html</link>
                        <description>Universitätsmedizin Mainz startet Verbundprojekt für mehr Tierwohl und intensiviert Bemühungen, ehemaligen Versuchstieren ein neues Zuhause zu geben</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="isselectedend"><strong>Auch 2026 beteiligt sich das <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/tarc/index.html" target="_blank">Translational Animal Research Center (TARC)</a> der Universitätsmedizin Mainz am Tag des Versuchstiers am 24. April. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr das Rehoming-Programm des TARC sowie ein neues vom BMFTR gefördertes Verbundprojekt, das schonende Verfahren schneller in die Praxis bringen soll.</strong></p>

<p class="isselectedend">Das sogenannte Rehoming, also die (private) Unterbringung von gesunden Versuchstieren nach Beendigung der Versuchsvorhaben, ist ein wichtiger Baustein, um das Tierwohl auch nach Abschluss eines Tierversuchs nachhaltig zu verbessern. Das Rehoming-Programm am TARC besteht bereits seit 2014. „Nachdem einige organisatorische und rechtliche Hürden gemeistert wurden, konnten wir inzwischen rund 400 Tiere – vor allem Nager – in ein neues Zuhause vermitteln. Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen: Rehoming ist möglich und kann erfolgreich in die Praxis integriert werden. Mit großem Engagement wird das Programm von unserer Tierpflegerin betreut, die potenzielle Halterinnen und Halter sorgfältig auswählt und den Übergang der Tiere verantwortungsvoll begleitet“, berichtet die Leiterin des TARC, Dr. med. vet. Steidle.</p>

<p class="isselectedend">Doch der Einsatz für mehr Tierwohl geht über das Rehoming hinaus: Mit dem neuen Verbundprojekt TRACKIN (Training for Refinement, Laboratory Animal Care and Knowledge Implementation), das aktuell am TARC der Universitätsmedizin Mainz gestartet ist, setzt das TARC weitere wichtige Impulse. Das Projekt wird im Rahmen der Förderlinie „Alternativen zum Tierversuch“ mit rund 620.000 Euro durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) für vier Jahre gefördert.</p>

<p class="isselectedend">Gemeinsam mit der Charité und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf baut das TARC ein deutschlandweites Trainings- und Vernetzungssystem auf. Ziel ist es, nicht-aversive Techniken in der Versuchstierkunde zu standardisieren und weiter zu verbreiten. Nicht-aversive Methoden sind Ansätze im Umgang mit Tieren oder im Training, die auf positiver Verstärkung statt Zwang basieren. Dabei werden Schreckreize, Schmerz oder unangenehme Emotionen vermieden, um das Wohlbefinden der Tiere zu fördern und Stress zu minimieren. Im Fokus steht die Entwicklung eines bundesweiten Kurssystems für verbesserte Umgangsmethoden und Applikationstechniken bei Mäusen und Ratten. Ergänzend entsteht ein Expertenpool, der den Austausch zwischen Forschungseinrichtungen, Tierhaltungen und Kompetenzzentren stärkt. Eine digitale Plattform wird künftig Fachwissen und Schulungsmaterialien bündeln und einen niedrigschwelligen Zugang zu wissenschaftlich fundierten Methoden ermöglichen.</p>

<p class="isselectedend"><br>
<strong>Transparenz und Einblick in die Forschung</strong></p>

<p class="isselectedend">Das TARC der Universitätsmedizin Mainz ist seit 2021 Teil der bundesweiten „Initiative Transparente Tierversuche“ und setzt sich aktiv für eine offene und sachliche Kommunikation über tierexperimentelle Forschung ein. Durch Interviews, Informationsformate und eine verstärkte Präsenz in den sozialen Medien möchte das TARC-Team aufklären, Mythen begegnen und Einblicke in unsere Arbeit geben.</p>

<p>„Unser Ziel ist es, über Hintergründe, Rahmenbedingungen und Entwicklungen verständlich zu informieren und zum reflektierten Nachdenken anzuregen – für mehr Transparenz, mehr Dialog und letztlich mehr Verantwortung im Umgang mit Versuchstieren“, betont Dr. Steidle.<br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Translational Animal Research Center (TARC)</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-7108</guid>
                        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Uroonkologisches Zentrum der Universitätsmedizin Mainz erstmalig für Versorgung von Patienten mit Peniskarzinom zertifiziert</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/uroonkologisches-zentrum-der-universitaetsmedizin-mainz-erstmalig-fuer-versorgung-von-patienten-mit-peniskarzinom-zertifiziert.html</link>
                        <description>Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) bestätigt hohe Qualitätsstandards bei der Behandlung der seltenen Tumorerkrankung </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Flietextreg10pt"><strong>Das Uroonkologische Zentrum der Universitätsmedizin Mainz hat erstmalig die Zertifizierung für die Behandlung des Peniskarzinoms von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erhalten. Damit ist die Universitätsmedizin Mainz eines von deutschlandweit nur 13 Zentren, die auf diese seltene Krebserkrankung spezialisiert sind – und das einzige zertifizierte Peniskarzinomzentrum in Rheinland-Pfalz. Das Uroonkologische Zentrum wurde von der DKG bereits für sein spezialisiertes Behandlungsangebot bei Prostata-, Nieren- und Hodenkrebs ausgezeichnet. </strong></p>

<p>Das Peniskarzinom ist ein bösartiger Tumor auf der Haut, der meist an der Eichel, der Vorhaut oder der Penisfurche entsteht. Die Erkrankung betrifft überwiegend Männer ab 70 Jahre und ist selten: In Deutschland gibt es jährlich weniger als 1.000 Neuerkrankungen. Ziel der Peniskarzinomtherapie ist nicht nur die vollständige Tumorfreiheit, sondern – wann immer möglich&nbsp;– auch der Erhalt des Geschlechtsorgans und damit der Lebensqualität der Betroffenen. Aufgrund der geringen Fallzahlen verfügen nur wenige Kliniken über eine umfassende Expertise in der Versorgung des Peniskarzinoms. Für eine erfolgreiche Therapie sind daher spezialisierte Behandlungsangebote wie das jetzt von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) ausgezeichnete Angebot des Uroonkologischen Zentrums der Universitätsmedizin Mainz von großer Bedeutung.</p>

<p>„Die Auszeichnung ist für uns ein wichtiger Meilenstein“, sagt Dr. Anita Thomas, Oberärztin in der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie der Universitätsmedizin Mainz und Leiterin der Forschungsgruppe Peniskarzinom. „Sie bestätigt unsere langjährige Erfahrung und hohe Behandlungsqualität bei dieser seltenen Erkrankung. Gleichzeitig stärkt sie die Rolle der Universitätsmedizin Mainz als überregionales Kompetenzzentrum für urologische Krebserkrankungen.“</p>

<p><strong>Hohe Anforderungen an Qualität und Erfahrung</strong></p>

<p>Die Zertifizierung durch die DKG ist an hohe Qualitätskriterien gebunden. „Die Vorgaben der DGK stellen sicher, dass wir über eine hohe operative Erfahrung verfügen und unsere Patienten nach neusten Forschungserkenntnissen und höchsten Qualitätsstandards behandeln“, erklärt Dr.&nbsp;Thomas. Die Fachärzt:innen für Urologie arbeiten dabei eng mit Expert:innen aus der Radiologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Onkologie der Universitätsmedizin Mainz zusammen.</p>

<p>Das Peniskarzinomzentrum der Universitätsmedizin Mainz wurde nach einer Begutachtung der DGK im November 2025 jetzt als Universitäres Peniskarzinomzentrum zertifiziert. Damit umfasst das durch die DGK zertifizierte Angebot des Uroonkologischen Zentrums der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie nun die vier Bereiche Prostata-, Nieren, Hoden- und Peniskarzinom.</p>

<p>Das Uroonkologische Zentrum ist Teil des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen Mainz (UCT Mainz). Dieses von der Deutschen Krebshilfe 2024 bereits zum dritten Mal ausgezeichnete Onkologische Spitzenzentrum vereint die Expertise aller onkologisch tätigen Einrichtungen der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p><strong>Über das Peniskarzinom</strong></p>

<p>Die ersten Krankheitszeichen des Peniskarzinoms, etwa Verhärtungen oder Schwellungen an der Eichel, sind meist unspezifisch. In fortgeschrittenem Stadium treten häufig blumenkohlartige Hautveränderungen an der Eichel, Ausfluss und Blutungen auf. Etwa die Hälfte der Tumorfälle stehen im Zusammenhang mit Infektionen durch Humane Papillomaviren (HPV). Daneben ist eine unzureichende Genitalhygiene ein Risikofaktor. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Behandlungsmöglichkeiten deutlich. Je nach Stadium kommen operative Verfahren, wie die Entfernung der Vorhaut, medikamentöse Therapien oder eine Kombination verschiedener Ansätze zum Einsatz.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/urologie/patienten/krankheitsbilder/urologie-des-erwachsenen/peniskarzinom.html" target="_blank">Informationen zum Peniskarzinom</a><br>
<a href="https://www.unimedizin-mainz.de/urologie/patienten/spezial-sprechstunden/peniskarzinom.html" target="_blank">Spezialsprechstunde der UM zum Peniskarzinom</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Priv.-Doz. Dr. med. Anita Thomas<br>
Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:Anita.Thomas@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
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                                <category>Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) II</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7105</guid>
                        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 10:19:16 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Babyklappe an Universitätsmedizin Mainz eröffnet</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/neue-babyklappe-an-universitaetsmedizin-mainz-eroeffnet.html</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>PRESSEMITTEILUNG DER LANDESHAUPTSTADT MAINZ,&nbsp; DER UNIVERSITÄTSMEDIZIN MAINZ UND DES SOZIALDIENST KATHOLISCHER FRAUEN MAINZ (SKF)</p>

<p><strong>Landeshauptstadt Mainz, Universitätsmedizin Mainz und Sozialdienst katholischer Frauen Mainz (SkF) haben eine neue Babyklappe, angeschlossen an die Kinderklinik, realisiert. Die neue Einrichtung schließt eine Versorgungslücke, die seit der Schließung der bisherigen Babyklappe in der Mainzer Altstadt im September 2025 entstanden war.</strong><br>
<br>
Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz und Aufsichtsratsvorsitzender Universitätsmedizin Mainz, Jana Schmöller, Dezernentin für Soziales, Kinder, Jugend und Gesundheit der Landeshauptstadt Mainz und Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender Universitätsmedizin Mainz, eröffneten gemeinsam mit Hildegard Eckert und Dr. Andrea Litzenburger, Vorsitzende und Vorstandsmitglieder des SkF, die neue Babyklappe am neuen Standort.<br>
<br>
Sie befindet sich an der Rückseite der Kinderklinik der Universitätsmedizin Mainz und ist ab sofort rund um die Uhr erreichbar. Die Planung und Umsetzung der Umbaumaßnahmen wurden durch die Unimedizin verantwortet, die finanziellen Mittel für den Umbau der Räumlichkeiten werden von der Landeshauptstadt aus Mitteln der Mainzer Jugend- und Waisenstiftung übernommen. Die Trägerschaft übernimmt erneut der Sozialdienst katholischer Frauen.<br>
<br>
„Mit der neuen Babyklappe schaffen wir einen Ort, der in größter Not Hilfe bietet und Leben bewahrt. Sie steht für eine Gesellschaft, die Verantwortung übernimmt, wenn alle anderen Wege versperrt sind. Die Universitätsmedizin Mainz ist für diese Aufgabe durch ihre hohe fachliche Expertise und ihre Infrastruktur in besonderer Weise geeignet. Die enge Verzahnung von Geburtshilfe, Neonatologie und psychosozialen Diensten stellt sicher, dass die Kinder bestmöglich versorgt und begleitet werden. Ich danke Allen sehr herzlich, die dies ermöglicht haben“,&nbsp; Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz und Aufsichtsratsvorsitzender der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p>„Eine Babyklappe ist weit mehr als eine bauliche Maßnahme – sie ist ein stilles Versprechen der Stadtgesellschaft an Mütter in Ausnahmesituationen: Kein Kind muss alleingelassen werden. Für Mainz bedeutet die neue Babyklappe die Wiederherstellung eines wichtigen Schutzangebots. Dieses Projekt hat in meinem Dezernat höchstePriorität und deshalb sind wir froh, gemeinsam mit der Unimedizin Mainz und dem SkF schnell eine tragfähige Lösung gefunden zu haben, die Müttern in extremen Notsituationen und ihren Kindern eine sichere Zukunft ermöglicht. Die Finanzierung für den Umbau stellen wir unkompliziert und unverzüglich aus einer städtischen Stiftung bereit“, Jana Schmöller, Dezernentin für Soziales, Kinder, Jugend und Gesundheit der Landeshauptstadt Mainz</p>

<p>„Die neue Babyklappe ist mit der Kinderklinik verbunden, wodurch es uns möglich ist, das Baby direkt medizinisch zu versorgen. Und gleichzeitig ist es uns gelungen, den Zugang zur Babyklappe so diskret wie möglich zu gestalten, um den betroffenen Frauen Schutz und Anonymität in einer möglicherweise verzweifelten Situation zu bieten“, Univ.-Prof. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand an der Universitätsmedizin Mainz.<br>
<br>
„Auch nach Einführung der gesetzlichen Regelung zur vertraulichen Geburt 2014 fanden noch vier Neugeborene über unsere Babyklappe Schutz. Dies zeigt, dass die vertrauliche Geburt nicht für alle Mütter eine erreichbare oder akzeptierte Alternative ist. Unser Ziel als Träger der Babyklappe ist es, gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern, Frauen eine anonyme und sichere Möglichkeit zu bieten, wennsie keinen anderen Ausweg sehen“, Hildegard Eckert und Dr. Andrea Litzenburger, Vorsitzende und Vorstandsmitglied des Sozialdienstes katholischer Frauen Mainz (SkF)<br>
<br>
<strong>Ein Sicherheitsnetz für Mütter und Kinder in höchster Not</strong><br>
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Seit der Inbetriebnahme der ersten Babyklappe in Trägerschaft des SkF am früheren Standort am Bruder-Konrad-Stift im Jahr 2002 wurden bis 2025 dort zehn Kinder sicher in Obhut genommen – zehn Mal ein sicherer Lösungsweg für Frauen in Not, zehn Menschenleben, denen ein Neuanfang ermöglicht wurde.<br>
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Die neue Lage an der Universitätsmedizin Mainz bietet dabei einen entscheidenden Vorteil: Das abgelegte Kind ist unmittelbar in der Nähe medizinischer Fachkompetenz. Rund um die Uhr steht qualifiziertes Klinikpersonal bereit, das nach dem Auslösen des zeitverzögerten Alarms rasch reagieren und das Kind medizinisch untersuchen sowie erstversorgen kann. Damit verbindet der neue Standort höchstmögliche Sicherheit für das Kind mit diskreter Erreichbarkeit für die abgebende Mutter.<br>
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<strong>Ablauf bei Nutzung der Babyklappe</strong><br>
<br>
Wer ein Baby in der Klappe ablegt, kann sich auf den Schutz der Anonymität und die Sicherheit des Kindes verlassen. Beim Betreten des Raumes ertönt in der benachbarten Kindernotnaufnahme ein stiller Alarm, beim Verlassen des Raumes, indem sich die Babyklappe befindet, verschließt sich die Außentür und fünf Minuten nach Alarmierung betritt eine Pflegekraft den Raum, sodass die abgebende Mutter genügend Zeit hat, sich unbemerkt zu entfernen. Anschließend läuft ein klar geregelter Prozess ab:</p>

<ul>
	<li>Das Baby wird durch qualifiziertes Klinikpersonal der Universitätsmedizin Mainz aufgefunden.</li>
	<li>Das Kind erhält umgehend eine medizinische Untersuchung und Erstversorgung.</li>
	<li>Der Fall wird dokumentiert.</li>
	<li>Die Adoptionsstelle des Amtes für Jugend und Familie der Landeshauptstadt Mainz sowie der Sozialdienst katholischer Frauen Mainz (SkF) werden informiert.</li>
	<li>Die Adoptionsstelle leitet die weitere Unterbringung ein – in der Regel in einer Pflegefamilie, die zu einer kurzfristigen Aufnahme bereit ist.</li>
</ul>

<p>Mütter, die sich in einer Notlage befinden, können jederzeit und anonym Hilfe in Anspruch nehmen. Die Babyklappe ist keine Einbahnstraße: Wer sich später meldet, kann Unterstützung erhalten.</p>

<p><strong>Lage und Wegbeschreibung</strong></p>

<p>Die Babyklappe befindet sich an der Rückseite der Kinderklinik der Universitätsmedizin Mainz (Gebäude 109, Gelände Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz).<br>
<br>
Wegbeschreibung: Vor dem Haupteingang der Kinderklinik stehend, wendet man sich nach rechts in den Czernyweg. Dann biegt man die nächste Straße links in den Kraeplinweg ein, geht an Gebäude 211 vorbei und biegt direkt wieder links in den gepflasterten Weg ein. Dieser Weg endet direkt vor der Babyklappe.</p>

<p><strong>Weiteres Hilfsangebot: Vertrauliche Geburt</strong></p>

<p>Die vertrauliche Geburt ermöglicht es Schwangeren, anonym zu bleiben, indem ihre persönlichen Daten sicher gesammelt und dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) zur Verwahrung übermittelt werden. Die Geburt erfolgt unter einem gewählten Pseudonym, und das Kind erhält später, in der Regel mit 16 Jahren, Zugang zu den Herkunftsinformationen. Nach der Geburt übernimmt das Jugendamt das Kind in Obhut und kümmert sich um die Vormundschaft. Die Kosten der vertraulichen Geburt werden vom Bund übernommen, und die notwendigen medizinischen Leistungen sind durch die gesetzliche Krankenversicherung abgedeckt.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Hilfe und Unterstützung für Schwangere</strong></p>

<p>Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Mainz<br>
Mo–Do 8:00–16:00 Uhr | Fr 8:00–14:00 Uhr – auf Wunsch anonym<br>
<br>
Hilfetelefon für Schwangere in Not<br>
0800 40 40 020 (anonym, kostenfrei, 24 Stunden erreichbar)<br>
<br>
Bei akuter Notlage: Notruf 112<br>
<br>
<strong>Links:</strong></p>

<p><a href="https://www.mainz.de/verzeichnisse/adressverzeichnis/babyklappe" target="_blank" rel="noreferrer">www.mainz.de/verzeichnisse/adressverzeichnis/babyklappe</a><br>
<a href="https://www.skf-mainz.de/index.php/babyklappe.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.skf-mainz.de/index.php/babyklappe.html</a><br>
<a href="https://www.skf-mainz.de/index.php/anonyme-geburt.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.skf-mainz.de/index.php/anonyme-geburt.html</a></p>

<p><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                        
                        
                            
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