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            <title>RSS-NEWS der Universitätsmedizin Mainz</title>
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            <language>de-DE</language>
            
                <copyright>News der Universitätsmedizin Mainz</copyright>
            
            
            <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 00:15:04 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 22 Jul 2026 00:15:04 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7732</guid>
                        <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>15. Heinz Maurer-Preis verliehen: Sebapharma zeichnet dermatologische Forschung aus</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/15-heinz-maurer-preis-verliehen-sebapharma-zeichnet-dermatologische-forschung-aus.html</link>
                        <description>Mit dem renommierten Preis würdigt das Bopparder Familienunternehmen wissenschaftliche Arbeiten zur Modifikation der Hautoberfläche und der Barrierefunktion</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3 class="Default">PRESSEMITTEILUNG DER SEBAPHARMA GMBH &amp; CO. KG</h3>

<p class="Default"><br>
<strong>Die Sebapharma GmbH &amp; Co. KG zeichnete drei deutsche Hautforscherinnen und Hautforscher für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema „Modifikation der Hautoberfläche und der Barrierefunktion“ mit dem insgesamt mit 20.000 Euro dotierten Heinz Maurer-Preis aus. Mit dem renommierten Forschungspreis fördert der Hersteller der medizinischen Hautpflegemarke sebamed mit dem pH-Wert 5,5 seit vielen Jahren den Fortschritt in der dermatologischen Wissenschaft. Die Preisverleihung fand am 10. Juli 2026 im Rahmen der Fortbildungswoche für Praktische Dermatologie und Venerologie in München statt. Prof. Dr. med. Wolfgang Gehring, Vorsitzender der Jury und Ehrenmitglied des wissenschaftlichen Beirats der Sebapharma GmbH &amp; Co. KG, sowie Dr. Daniel Rothoeft, Stellvertretender Vorsitzender der Sebapharma GmbH &amp; Co. KG, überreichten die Urkunden an Prof. Dr. Dr. Natalie Garzorz-Stark aus Freiburg, Prof. Dr. Dr. Felix Lauffer aus München und Univ.-Prof. Dr. Daniela Kramer aus Mainz.</strong></p>

<p class="Default"><strong>Frau Prof. Garzorz-Stark und Herrn Prof. Lauffer </strong>wurden für ihre Studie Skin Lipid-Microbe Interplay Links Staphylococcus hominis to Barrier Control in Adult Atopic Dermatitis (Wechselwirkungen zwischen Hautlipiden und Mikroorganismen bringen <em>Staphylococcus hominis</em> mit der Barrierefunktion bei der atopischen Dermatitis bei Erwachsenen in Verbindung) geehrt, die im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes an der <strong>Technischen Universität München </strong>zusammen mit dem <strong>Institut für Umweltmedizin der Universität Augsburg</strong> und der <strong>Firma Lipotype</strong> durchgeführt wurde.</p>

<p>In dieser Studie haben die Forscher umfangreiche Lipid- und Mikrobiomanalysen bei Patientinnen und Patienten mit atopischer Dermatitis und gesunden Kontrollpersonen durchgeführt. Durch Interaktionsnetzwerke konnten sie zeigen, dass es klare Zusammenhänge zwischen dem Mikrobiom und dem Lipidmuster auf der Haut gibt, welches sich zwischen betroffener Haut, nicht betroffener Haut und der Haut von gesunden Probanden unterscheiden. Beides, Lipide und das Mikrobiom der Haut, stellen wesentliche Bestandteile der Hautbarriere dar. In weiteren Laborversuchen wurde die Rolle von Staphylococcus hominis auf die Komposition der Lipide im Detail nachvollzogen. Mittels dreidimensionalen Hautmodellen und direkter Kultur von Staphylococcus hominis mit Lipidabstrichen von betroffenen Patienten, konnte gezeigt werden, dass Staphyloccocus hominis direkt auf die Lipidzusammensetzung und die Expression entzündlicher Gene in Keratinozyten einwirkt und so eine wichtige Rolle zur Stärkung der Hautbarriere einnimmt. Die Ergebnisse bilden somit die Grundlage für neue innovative Forschungsansätze, bei denen mittels Modifikation des Mikrobioms und / oder der Hautlipide die Barrierefunktion der Haut gestärkt und die Entzündung bei der atopischen Dermatitis begrenzt werden kann.</p>

<p>Frau Prof. Dr. Dr. Natalie Garzorz-Stark ist seit 2024 geschäftsführende Oberärztin und W3-Professorin für Dermato-Immunologie an der Hautklinik der Universitätsklinik Freiburg sowie Mitgründerin und Geschäftsführerin der Dermagnostix GmbH, die molekulare Diagnostiklösungen entwickelt. Sie verbindet Klinik, Forschung und Unternehmertum, um Präzisionsmedizin bei chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen voranzubringen.</p>

<p>Herr Prof. Dr. Dr. Felix Lauffer leitet den Bereich entzündliche Dermatosen an der Klinik für Dermatologie und Allergologie des LMU Klinikums. Dieser umfasst die Psoriasis-, Neurodermitis- und Autoimmunsprechstunde, sowie die Lichtabteilung und die Allergologie. Sein Labor befasst sich mit der Interaktion zwischen Immunzellen und residenten Hautzellen, sowie Mechanismen des Zelltodes und der Entzündung bei chronisch entzündlichen Hautkrankheiten.</p>

<p><strong>Frau Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Daniela Kramer </strong>wurde ebenfalls mit dem Heinz Maurer-Preis ausgezeichnet. Gemeinsam mit ihrer Arbeitsgruppe an der <strong>Hautklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz</strong> konnte sie in der mit dem Heinz Maurer-Preis ausgezeichneten Publikation <strong>„NOD2-Induced IκBζ Mediates a Protective Host Response against Epicutaneous Staphylococcus aureus Infection“ („Das durch NOD2 induzierte IκBζ vermittelt eine schützende Wirtsreaktion gegen eine epikutane Infektion mit Staphylococcus aureus“) </strong>die Induktion und Wirkung von IκBζ (NF-κB inhibitor zeta) als zentralen transkriptionellen Co-faktor bei der Aufrechterhaltung der Hautbarriere und der Immunantwort aufschlüsseln. IκBζ ist ein im Zellkern vorkommender, induzierbar exprimierter Cofaktor von NF-κB (Nuclear factor kappa-light-chain-enhancer of activated B cells), der benötigt wird, um eine Subgruppe von Genen in den Hautzellen zu induzieren, die im Rahmen der Immunantwort sowie zur Bildung der mechanischen Hautbarriere wichtige Funktionen erfüllen. Nach einer Infektion mit Staphylococcus aureus (S. aureus) wird der intrazelluläre Rezeptor NOD2 (Nucleotide-binding oligomerization domain-containing protein 2) aktiviert, wodurch IκBζ spezifisch induziert wird. Dies induziert bzw. erhöht die Expression von Cytokinen und Chemokinen sowie AMP (antimikrobiellen Peptiden) und Proteinbestandteilen des „cornified envelope“, um die mechanische Barriere gegenüber Pathogenen zu erhöhen bzw. eine Immunantwort gegen <em>S. aureus </em>auszulösen. Fehlt IκBζ in den Hautzellen, so sind die Hautbarriere und die adäquate Immunantwort defekt, wodurch <em>S. aureus</em> nicht nur in tiefere Hautschichten eindringen kann, sondern auch zu gravierenden Gewebeschäden führt. Diese wichtige Funktion von IκBζ für die Homöostase der Hautbarriere und Mikrobiombalance weist auf eine entscheidende Rolle des Cofaktors in Erkrankungen hin, die mit Barrierestörungen einhergehen, wie die der Atopische Dermatitis. Eine Modulation der Expression von IκBζ in der Haut und die damit verbundene Stärkung der Hautbarriere stellen somit auch einen neuen Therapieansatzpunkt für Hautbarrierestörungen dar.</p>

<p>Frau Univ.-Prof. Dr. Kramer ist seit 2023 W2-Professorin für molekulare Dermatologie und Alternsforschung an der Hautklinik der Universitätsmedizin Mainz. Sie ist außerdem Inhaberin der Peter-Hans Hofschneider Professur für experimentelle Biomedizin und Teilprojekterleiterin im Sonderforschungsbereich TRR 156, der sehr erfolgreich seit über 10 Jahren die Mechanismen der Hautimmunität erforscht.</p>

<p><br>
<strong>Über den Heinz Maurer-Preis</strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>
Mit dem Heinz Maurer-Preis der Sebapharma GmbH &amp; Co. KG werden herausragende Leistungen in der dermatologischen Forschung gefördert, um zum kontinuierlichen Fortschritt der Wissenschaft beizutragen. Ausgezeichnet werden wissenschaftliche Publikationen zum Thema Modifikation der Hautoberfläche und der Barrierefunktion. Damit unterstreicht die Sebapharma GmbH &amp; Co. KG, Hersteller von Hautreinigungs- und Pflegeprodukten mit dem pH-Wert 5,5, den Unternehmensgrundsatz „Wissenschaft für gesunde Haut“. Der Heinz Maurer-Preis wird seit 1996 im 2-Jahres-Rhythmus verliehen. Initiator des Wissenschaftspreises war der 2016 verstorbene Arzt und Gründer der Sebapharma GmbH &amp; Co. KG Dr. med. Heinz Maurer.</p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:&nbsp; </strong></p>

<p><strong>Sebapharma GmbH &amp; Co. KG</strong><br>
Jeschenko MedienAgentur Köln GmbH<br>
Eugen-Langen-Straße 25<br>
50968 Köln<br>
Telefon 0221 3099-0<br>
Fax 0221 3099-200<br>
<a href="mailto:info@jeschenko.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Universitätsmedizin Mainz</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Über das Unternehmen Sebapharma</strong>&nbsp;<br>
Die Sebapharma GmbH &amp; Co. KG, im Jahr 1967 von Dr. med. Heinz Maurer gegründet, ist die Muttergesellschaft einer international agierenden Unternehmensgruppe mit mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.</p>

<p>Vorsitzender der Geschäftsleitung ist Thomas Maurer, der Sohn des Firmengründers. Ihm steht Dr. Daniel Rothoeft als Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung zur Seite. Unter dem Markennamen sebamed werden seit bald 60 Jahren Produkte der medizinischen Hautreinigung und -pflege mit dem pH-Wert 5,5 hergestellt. Das Unternehmen verzichtet konsequent auf den Einsatz von Mikroplastik in seinen Produkten. Aktuell sind über 100 sebamed Produkte in über 100 Ländern erhältlich. Mehr als 400 klinisch-dermatologische Studien belegen die konsequente Umsetzung des Gründerziels „Wissenschaft für gesunde Haut“.<br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Hautklinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7723</guid>
                        <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 12:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ultrafeinstaub in der Luft: Weltweite Studie zählt fast zwei Millionen vorzeitige Todesfälle pro Jahr</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/ultrafeinstaub-in-der-luft-weltweite-studie-zaehlt-fast-zwei-millionen-vorzeitige-todesfaelle-pro-jahr.html</link>
                        <description>Erste globale, hochauflösende Kartierung zeigt, dass etwa die Hälfte der vorzeitigen Todesfälle durch Ultrafeinstaub-Verschmutzung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückgeht</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3 class="MsoHeader">GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG DES MAX-PLANCK-INSTITUTS FÜR CHEMIE UND DER UNIVERSITÄTSMEDIZIN MAINZ</h3>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Ultrafeinstaub, das sind ultrafeine Partikel, die kleiner als 100 Nanometer und für das bloße Auge unsichtbar sind, trägt weltweit erheblich zur Sterblichkeit bei. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz, an der auch Kardiologinnen und Kardiologen der Universitätsmedizin Mainz beteiligt waren. Die Forschenden schätzen, dass weltweit jährlich 1,99 Millionen Menschen an Ultrafeinstaub vorzeitig sterben. Das sind etwa fünf Prozent aller Todesfälle durch nicht-übertragbare Krankheiten. Rund die Hälfte davon entfällt auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Forschenden plädieren daher für verbindliche Grenzwerte. Die Studie erscheint im Fachjournal <em>Cardiovascular Research</em> (Oxford University Press, Zeitschrift der European Society of Cardiology).</strong></p>

<p class="MsoHeader">Anders als Feinstaub (PM2,5), für den in der EU und den USA gesetzliche Grenzwerte gelten, sind ultrafeine Partikel (UFP) bislang nicht reguliert. Obwohl sie kaum zur Feinstaubmasse beitragen, besitzen sie aufgrund ihrer geringen Größe eine sehr große Oberfläche im Verhältnis zu ihrer Masse. Sie können tief in die Lunge eindringen, die Atemwegsbarriere überwinden und über die Blutbahn sowie die Riechschleimhaut direkt ins Gehirn gelangen. Damit unterscheiden sie sich grundlegend von größeren Feinstaubpartikeln.</p>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Globale Belastungskarte mit sehr hoher Auflösung</strong><br>
Für die Studie kombinierte das Team Satellitendaten, Landnutzungsinformationen und Messdaten aus 155 Orten weltweit mithilfe maschinellen Lernens. Damit konnte es die langfristige Ultrafeinstaubbelastung erstmals mit einer Auflösung von einem Kilometer für den Zeitraum 2010 bis 2019 abbilden. In Städten liegen die mittleren jährlichen Konzentrationen demnach typischerweise zwischen 10.000 und 30.000 Partikeln pro Kubikzentimeter. Zu der Zahl von 1,99 Millionen vorzeitigen Todesfällen geben die Forschenden eine Spannbreite, das sogenannte 95 Prozent Konfidenzintervall, an. Es besagt, dass mit einer Sicherheit von 95 Prozent der Wert der Todesfälle zwischen 0,81 und 3,89 Millionen liegt.</p>

<p class="MsoHeader">Auf Basis einer Meta-Analyse großer Kohortenstudien aus Europa und Nordamerika leiteten die Forschenden zudem ein Risikoverhältnis für die Sterblichkeit ab und verknüpften es mit den Expositionsdaten. Das Ergebnis: eine Sterblichkeitsdichte von 35,7 (Konfidenzintervall: 15,8–65,5) je 100.000 Einwohner und Jahr in Europa und 27,4 (Konfidenzintervall: 12,9–47,4) je 100.000 in Nordamerika. Besonders hoch ist die Belastung in Süd- und Osteuropa. Weltweit entfallen etwa 91 Prozent der ultrafeinstaubbedingten Todesfälle auf Stadtgebiete, davon 78 Prozent auf dicht besiedelte urbane Zentren.</p>

<p class="MsoHeader">„Ultrafeinstaub ist buchstäblich ein blinder Fleck der Luftreinhaltepolitik: Er wird von keiner Vorschrift erfasst, obwohl er in unseren Städten allgegenwärtig ist. Mit unseren Daten können wir erstmals weltweit zeigen, wo die Belastung am höchsten ist und welche Quellen dafür verantwortlich sind – insbesondere die Verbrennungsprozesse im Verkehr, in der Industrie und in der Energieerzeugung. Das gibt der Politik ein konkretes Werkzeug an die Hand, um gezielt gegenzusteuern“, sagt Prof. Dr. Jos Lelieveld, Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz und Erstautor der Studie.</p>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Besondere Gefahr für das Herz-Kreislauf-System</strong><br>
Die Studie unterstreicht, dass ultrafeine Partikel ein bislang unterschätztes Risiko für das Herz-Kreislauf-System darstellen. Weil sie über die Lunge in die Blutbahn übertreten können, lösen sie systemischen oxidativen Stress und eine Funktionsstörung der Gefäßinnenwand (medizinisch Endotheldysfunktion) aus, begünstigen die Entstehung von Arteriosklerose und stehen im Zusammenhang mit Bluthochdruck, Diabetes, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt sowie einer beeinträchtigten Durchblutung der kleinen Herzkranzgefäße. Tierexperimentelle und humane Studien zeigen zudem Effekte auf die Herzfunktion und den Zellstoffwechsel bis hin zur Schädigung der Mitochondrien, der „Kraftwerke“ der Zelle.</p>

<p class="MsoHeader">„Für uns in der Kardiologie ist besonders alarmierend, dass ultrafeine Partikel die natürlichen Schutzbarrieren des Körpers umgehen und direkt ins Blut und sogar ins Gehirn gelangen können. Wir sehen in unseren eigenen Arbeiten, wie das Herz-Kreislauf-System auf diese Belastung reagiert: mit oxidativem Stress, geschädigten Blutgefäßen und einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Rund die Hälfte der weltweit durch Ultrafeinstaub verursachten Todesfälle geht auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurück. Das macht deutlich: Luftreinhaltung ist Herzgesundheit. Wir brauchen dringend verbindliche Grenzwerte und eine routinemäßige Überwachung von Ultrafeinstaub, so wie es sie längst für Feinstaub gibt“, betont Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Seniorprofessor am Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Niedrigere Grenzwerte könnten viele Todesfälle verhindern</strong><br>
Nach Analyse der Forschenden bestehen die Ultrafeinstaubpartikel in belasteten Regionen überwiegend aus den typischen Verbrennungsprodukten Ruß (Black Carbon) und organischem Kohlenstoff. Weltweit entfallen rund 75 Prozent der Belastung auf fossile Brennstoffe; in Ländern mit hohem Einkommen sind es sogar über 90 Prozent; in einkommensschwächeren Ländern spielt zusätzlich das häusliche Verbrennen von Holz eine wichtige Rolle. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Europäische Union stufen Ultrafeinstaub inzwischen als „Schadstoff von neu aufkommender Bedeutung“ ein.</p>

<p class="MsoHeader">Die Mainzer Studie zeigt auch, dass ein Grenzwert von 5.000 Partikeln pro Kubikzentimeter im Jahresmittel die weltweite Übersterblichkeit durch Ultrafeinstaub um etwa 45 Prozent senken könnte. Die Autorinnen und Autoren fordern daher, den Ausstoß von Verbrennungsquellen in Städten – insbesondere aus Verkehr, Industrie und Energieerzeugung – konsequent zu senken, den Ausbau nicht-fossiler Energiequellen voranzutreiben und Ultrafeinstaub in die routinemäßige Luftgüteüberwachung aufzunehmen, um die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen besser erfassen zu können.</p>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Über die Studie</strong><br>
Die Studie „Air quality and health implications of exposure to ultrafine particle pollution“ wurde von einem internationalen Team erstellt unter Leitung von Prof. Dr. Jos Lelieveld (Max-Planck-Institut für Chemie, Mainz, und The Cyprus Institute), gemeinsam mit Dr. Pantelis Georgiades (Cyprus Institute) sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Helsinki, der King-Saud-Universität und der Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz (Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, letztere auch am Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK), Standort Rhein-Main).</p>

<p class="MsoHeader">Die Studie wurde unter anderem im Rahmen der EU-Horizon-Europe-Projekte CATALYSE, EMME-CARE und MARKOPOLO gefördert. Die zugrunde liegenden globalen Daten sind über das Zenodo-Repositorium frei zugänglich (<a href="https://zenodo.org/records/14832351" target="_blank" rel="noreferrer">zenodo.org/records/14832351</a>).</p>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Originalpublikation:</strong><br>
Jos Lelieveld, Pantelis Georgiades, Matthias Kohl, Yafang Cheng, Theodoros Christoudias, Jean Sciare, Mihalis Nicolaou, Constantine Dovrolis, Mohammed Fnais, Markku Kulmala, Andreas Daiber, Omar Hahad, Marin Kuntic, Thomas Münzel, Andrea Pozzer, Air quality and health implications of exposure to ultrafine particle pollution. Cardiovascular Research, cvag136. Juli 2026</p>

<p class="MsoHeader">DOI: <a href="https://academic.oup.com/cardiovascres/advance-article/doi/10.1093/cvr/cvag136/8728222" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1093/cvr/cvag136</a></p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Begriffe:</strong></p>

<p class="MsoHeader"><strong><em>Konfidenzintervall</em></strong><br>
Das Konfidenzintervall (auch Vertrauensintervall) ist ein statistisches Maß, das angibt, in welchem Bereich ein Anteil mit einer bestimmten Sicherheit (Konfidenzniveau) liegt. Bei der Angabe 95%-Konfidenzintervall: 0,81–3,89 Millionen bedeutet das, dass mit 95-prozentiger Sicherheit die Anzahl der frühzeitigen Todesfälle zwischen 0,81 und 3,89 Millionen liegt.</p>

<p class="MsoHeader"><strong><em>Übersterblichkeit</em></strong><br>
Die Übersterblichkeit ist ein statistischer Begriff, der beschreibt, wie viele Todesfälle in einer bestimmten Zeit und Region über dem normalen oder erwarteten Niveau liegen.</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Wissenschaftlicher Kontakt:</strong></p>

<p class="MsoHeader">Prof. Jos Lelieveld<br>
Max-Planck-Institut für Chemie, Cyprus Institute<br>
<a href="mailto:jos.lelieveld@mpic.de">E-Mail</a></p>

<p class="MsoHeader">Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel<br>
Zentrum für Kardiologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:tmuenzel@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p class="MsoHeader"><br>
<strong>Pressekontakt:</strong></p>

<p class="MsoHeader"><strong>Max-Planck-Institut für Chemie</strong><br>
Dr. Susanne Benner<br>
Kommunikation<br>
Telefon 06131 3053000<br>
<a href="mailto:susanne.benner@mpic.de">E-Mail</a><br>
<a href="http://www.mpic.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mpic.de</a></p>

<p><strong>Universitätsmedizin Mainz</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie I - Allgemeine Kardiologie</category>
                            
                                <category>Zentrum für Kardiologie</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7720</guid>
                        <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Examen in Humanmedizin und Zahnmedizin gefeiert </title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/examen-in-humanmedizin-und-zahnmedizin-gefeiert.html</link>
                        <description>239 Absolvent:innen freuen sich über erfolgreich abgeschlossenes Studium</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Sommersemester 2026 haben insgesamt 239 Studierende der Studiengänge Humanmedizin und Zahnmedizin der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erfolgreich ihr Studium beendet. Im Rahmen einer Examens-Feierstunde am vergangenen Wochenende gratulieren Vertreter:innen der Universitätsmedizin Mainz und des Landes Rheinland-Pfalz dem medizinischen Nachwuchs zu den bestandenen Ärztlichen Prüfungen. Die Prädikatsnote „sehr gut“ haben 15 der 195 Absolvent:innen der Humanmedizin erreicht, im Studiengang Zahnmedizin waren es 27 von 44. </strong></p>

<p>Über ihr Examen in der Humanmedizin freuten sich 195 Studierende, davon 120 Absolventinnen und 75 Absolventen. 15 von ihnen haben die Bestnote erhalten. Der Studiengang Zahnmedizin haben 44 Absolvent:innen erfolgreich abgeschlossen, davon 32 Frauen und 12 Männer. Insgesamt 27 Absolvent:innen der Zahnmedizin konnten sich über die Prädikatsnote „sehr gut“ freuen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Bildunterschrift: </strong>Strahlende Gesichter: Prädikats-Absolvent:innen der Studiengänge Zahnmedizin und Humanmedizin (Bild unten) der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz<br>
<strong>Foto: </strong>UM/Thomas Böhm<br>
Verwendung der Fotos kostenfrei unter der Angabe der Quelle</p>

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<p><strong>Pressekontakt </strong><br>
Barbara Reinke, Unternehmenskommunikation Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131-17-7428, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

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                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7648</guid>
                        <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hautforschung für verbesserte Behandlungsmöglichkeiten</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/hautforschung-fuer-verbesserte-behandlungsmoeglichkeiten.html</link>
                        <description>Das Studienteam des Clinical Research Centers (CRC) der Hautklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz erforscht vielfältige Aspekte von Hauterkrankungen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Mir macht meine Arbeit an der Unimedizin Spaß, weil ich hier eine tolle Mischung aus Lehre, Patientenversorgung und Forschung habe“, erzählt PD Dr. Caroline Mann, Oberärztin in der Hautklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz. „Wir haben hier ganz besondere Fälle – das bedarf ein bisschen Detektivarbeit!“ Caroline Mann arbeitet seit fast 10 Jahren im TeamUM und seit 2019 betreut sie vor allem Studien-Patient:innen, die von ganz neuen Methoden und Behandlungen bei verschiedenen Hauterkrankungen profitieren können.</p>

<p>Die Dermatologin forscht insbesondere zu entzündlichen Hauterkrankungen, habilitiert hat sie aber in der Schlafforschung: „Das klingt erstmal komisch, warum sich eine Hautärztin mit Schlaf beschäftigt“, lacht Caroline. „Aber ich habe mich schon immer für das Thema Schlaf begeistert. Und dann ist mir aufgefallen, dass meine Patienten zu mir gesagt haben ‚Ich schlafe schlecht‘. Und da gibt es einen Zusammenhang: Schlechter Schlaf kann zu schlechter Haut führen!“</p>

<p>Caroline Mann ist nicht nur Vorsitzende der Schlafgesellschaft in Rheinland-Pfalz, sondern ist auch Tagungspräsidentin des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin in Wiesbaden: „Ich finde das total spannend. Das Tolle an der Unimedizin ist, dass wir hier interdisziplinär arbeiten können. Ich arbeite bei diesem Thema mit unserer HNO-Klinik zusammen oder mit dem Schlaflabor.“ Aber auch in ihrem Team ist gute Zusammenarbeit wichtig: „Wir unterstützen uns gegenseitig. Team-Work steht an erster Stelle!“</p>

<p><br>
<strong>Über das Clinical Research Center (CRC) der Hautklinik und Poliklinik</strong><br>
Das Clinical Research Center (CRC) bündelt die Studienaktivitäten der Hautklinik und Poliklinik. Das Ziel des Studienteams ist es, neue therapeutische und diagnostische Optionen für Hauterkrankungen sowie Präventionsmodelle für Erwachsene und Kinder nach nationalen und internationalen Standards auf höchstem universitärem Niveau zu entwickeln.</p>

<p>Damit Patient:innen von verbesserten Behandlungsmöglichkeiten profitieren können, untersucht die klinische Forschung den Einfluss einer medizinischen Behandlung auf den Verlauf einer Krankheit unter bestimmten Bedingungen. Die klinischen Studien, in denen die Wirksamkeit und Sicherheit neuer Medikamente oder neuer medizinischer Produkte geprüft werden, unterliegen dabei strengen Kontrollen und Sicherheitsvorgaben.<br>
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<p>Mehr Infos zu möglichen Studien-Teilnahmen: <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/hautklinik/klinische-forschung/studienliste.html" target="_blank" class="btn btn-outline-danger">CRC-Website</a><br>
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                                <category>Hautklinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7651</guid>
                        <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Internationale Spitzenforscherin Eleonora Russo verstärkt Universitätsmedizin Mainz als DFG Mercator Fellow</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/internationale-spitzenforscherin-eleonora-russo-verstaerkt-universitaetsmedizin-mainz-als-dfg-mercator-fellow.html</link>
                        <description>Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Zusammenarbeit zur Erforschung von psychischen Erkrankungen mithilfe von künstlicher Intelligenz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Flietextreg10pt"><strong>Die italienische Wissenschaftlerin Prof.&nbsp;Dr. Eleonora Russo ist ab 1.&nbsp;Juli&nbsp;2026 DFG Mercator Fellow an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz (UM). Gastgeber der Professorin für Theoretische Neurowissenschaft am renommierten BioRobotics Institute der Scuola Superiore Sant’Anna in Pisa (Italien) ist Univ.‑Prof. Dr. Wolfgang Kelsch, Professor für Systemische Neurowissenschaften und Leitender Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der UM. Das Mercator Fellowship ist in ein DFG-gefördertes Forschungsprojekt integriert, das mittels künstlicher Intelligenz die Entstehung von psychischen Erkrankungen sowie die Resilienz erforscht. Perspektivisch könnte ihre Forschungsarbeit zu einer fundierteren Entwicklung psychologischer und neuromodulatorischer Therapien für psychische Erkrankungen beitragen.</strong></p>

<p>Ziel des DFG-geförderten Forschungsprojekts „Neuronalen Mechanismen des kontextabhängigen Lernens“ ist es aufzuklären, wie Hirnnetzwerke erlernen, flexibel Reize je nach Kontext als ganz verschiedene Informationen zu deuten. Die zugrundeliegenden Prozesse sind bisher nur unzureichend verstanden. Klinisch relevant wird dies beispielsweise, wenn durch ungünstige Lernprozesse alltägliches Erleben zu Angst, Stress und Vermeidung führt.</p>

<p>Um diese neurokognitiven Prozesse zu entschlüsseln, nutzt das Forschungsteam um Prof.&nbsp;Dr. Eleonora Russo Methoden des maschinellen Lernens. „Wir entwickeln neue Modelle an der Schnittstelle von künstlicher Intelligenz und Gehirnnetzwerken“, erklärt Prof.&nbsp;Russo. Dafür kombinieren die Forschenden experimentelle Daten mit mathematischen Modellen, die vom Aufbau neuronaler Netze des menschlichen Gehirns inspiriert sind.</p>

<p>„Mit Professor Russo gewinnen wir eine international ausgewiesene Expertin im Feld dieser hochaktuellen und zukunftsweisenden Forschung“, sagt Univ.‑Prof. Dr. Wolfgang Kelsch, Leitender Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz. „Ich freue mich sehr darauf, die seit Jahren bestehende multidisziplinäre Zusammenarbeit mit Professorin Russo noch weiter zu intensivieren.“</p>

<p>Perspektivisch soll das gemeinsame Forschungsprojekt dazu beitragen, psychologische und neuromodulatorische Therapien gezielter weiterzuentwickeln und so langfristig die Behandlung von psychischen Erkrankungen zu verbessern.</p>

<p>Ab 1. Juli 2026 ist Prof. Dr. Eleonora Russo, Professorin für Theoretische Neurowissenschaften am renommierten BioRobotics Institute der Scuola Superiore Sant'Anna in Pisa (Italien), ein Mercator Fellow der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Universitätsmedizin Mainz (UM). Das Stipendienprogramm soll über die kommenden drei Jahre einen besonders intensiven und langfristigen wissenschaftlichen Austausch mit Spitzenforschenden aus dem Ausland ermöglichen.</p>

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<p><strong>Zur Person</strong></p>

<p>Prof. Dr. Eleonora Russo studierte Physik an der Universität Pisa in Italien und promovierte an der Internationalen Hochschule für fortgeschrittene Studien (SISSA) in Triest im Fach Neurowissenschaften. Ihre Promotionsarbeit beschäftigte sich mit der Modellierung der Dynamik freier Assoziationen im Kortex. Im Anschluss an ihre Promotion war sie Postdoktorandin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim. Als unabhängige Forschungsstipendiatin der Chica und Heinz Schaller Stiftung entwickelte sie dort Techniken des maschinellen Lernens für die Untersuchung neuronaler Signale mit dem Ziel, die Informationskodierung im Gehirn zu charakterisieren. Ab 2021 leitete sie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz die Nachwuchsgruppe „Komplexe Systeme in der Psychiatrie“. 2023 wurde sie als Assistenzprofessorin an die Scuola Superiore Sant'Anna in Pisa am BioRobotics Institute berufen, wo sie heute das Brain Dynamics Laboratory leitet.</p>

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<p><strong>Über die DFG Mercator Fellowship</strong></p>

<p>Ein DFG Mercator Fellowship gilt als hochselektive Auszeichnung der renommierten Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG). Mercator Fellows werden gezielt für ihre herausragende internationale Fachkompetenz ausgewählt. Das Programm ermöglicht einen besonders intensiven und langfristigen wissenschaftlichen Austausch mit Spitzenforschenden aus dem Ausland. Gefördert wird ein längerer Aufenthalt vor Ort, um die Zusammenarbeit im persönlichen Kontakt zu vertiefen – die Bindung an das Projekt besteht über den Aufenthalt hinaus fort. Die Auszeichnung unterstreicht die internationale Sichtbarkeit und Anschlussfähigkeit der Forschung am Standort.</p>

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<p><strong>Kontakt</strong></p>

<p>Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Kelsch<br>
Institut für Psychiatrie und Psychotherapie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:wokelsch@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

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<p><strong>Pressekontakt</strong></p>

<p>Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

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                                <category>Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7642</guid>
                        <pubDate>Sun, 28 Jun 2026 17:57:10 +0200</pubDate>
                        <title>Hitzebedingt stark erhöhtes Patientenaufkommen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/hitzebedingt-stark-erhoehtes-patientenaufkommen.html</link>
                        <description>Seit Sonntagmorgen wurden mehr als 40 Patient:innen als hitzebedingte Notfälle eingeliefert – einberufener Krisenstab (Operative Klinik Einsatzleitung) hat Einsatzlage vorläufig wieder beendet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Die anhaltende Hitzewelle hat seit Anfang der Woche zu einem gestiegenen Patientenaufkommen in der Zentralen Notaufnahme (ZNA) der Universitätsmedizin Mainz (UM) geführt, das sich im Lauf des Samstags noch einmal stark erhöht hat. Am Sonntagvormittag schließlich hat sich die Lage derart verschärft, dass die Universitätsmedizin Mainz – wie auch das Marienhaus Klinikum Mainz (MKM) – den Krisenstab (Operative Klinik Einsatzleitung – OpKEL) einberufen hat, um weiterhin eintreffende Notfälle adäquat versorgen zu können. Das Team der ZNA wurde dazu personell verstärkt, Intensiv- und Überwachungskapazitäten ausgeweitet. Aufgrund einer sich gegen Abend stabilisierenden Situation wurde die Lage durch den Krisenstab inzwischen vorläufig beendet.</strong></p>

<p class="MsoHeader">Seit Sonntagmorgen wurden mehr als 40 Patient:innen als hitzebedingte internistische Notfälle in die ZNA der Universitätsmedizin Mainz eingeliefert – von denen etwa die Hälfte überwachungspflichtig ist. Die UM hat angesichts der Lage den internen Krisenstab einberufen. Um die Abnahme von weiteren Patient:innen, die durch den Rettungsdienst weiterhin zugeführt werden, sicherzustellen, wurde das Personal der ZNA aufgestockt, und Mitarbeitende aus dem Frei gerufen. Dabei handelt es sich um Pflegekräfte und Ärzt:innen, die den Tag- und insbesondere den Nachtdienst verstärken werden. Zudem wurden Kapazitäten im Intensiv- und im Intermediate Care Bereich (spezielle Überwachungsbetten) ausgeweitet, um Patient:innen je nach Zustand adäquat betreuen, überwachen und intensivmedizinisch versorgen zu können.</p>

<p class="MsoHeader">Die UM hat Kapazitäten damit soweit erhöht, um stündlich zwei Schwerstverletzte, fünf Schwerverletzte und 10 leichtverletzte Patient:innen in der ZNA versorgen und in der Klinik stationär aufnehmen zu können. Darüber hinaus steht die UM im regelmäßigen Austausch mit dem MKM, der integrierten Leitstelle, der Stadt und der Berufsfeuerwehr Mainz.</p>

<p class="MsoHeader">„Wir haben alle Kräfte mobilisiert, um die Versorgung der Bevölkerung auch in dieser herausfordernden Situation sicherzustellen“, so der Kaufmännische Vorstand der UM, Dr. Stephan Weinberg. „Die Absprachen mit den anderen Einrichtungen und Institutionen des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes haben hervorragend funktioniert. Insbesondere danke ich allen Mitarbeitenden, die sich auf den Stationen und in der ZNA um die Patient:innen kümmern und die aus dem Frei gekommen sind, um die Kolleg:innen vor Ort zu unterstützen.“</p>

<p>Auch wenn sich gegen Abend die Akut-Situation aufgrund der ergriffenen Maßnahmen im Rahmen des Alarm- und Einsatzplanes stabilisiert hat, rechnet die UM auch in den nächsten Tagen mit einem erhöhten hitzebedingten Patientenaufkommen, da insbesondere bei chronisch Erkrankten oder multimorbiden älteren Menschen die Hitze medizinisch gesehen noch einige Tage nachwirken wird.</p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Dr. Renée Dillinger-Reiter<br>
Leitung Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7424<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
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                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-7615</guid>
                        <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 13:07:31 +0200</pubDate>
                        <title>Forschung hautnah erleben – die „SommerUni Immunologie und Biomedizin 2026“ gibt jungen Talenten Einblicke in die Wissenschaft</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/forschung-hautnah-erleben-die-sommeruni-immunologie-und-biomedizin-2026-gibt-jungen-talenten-einblicke-in-die-wissenschaft.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Laborkittel überstreifen, Pipette in die Hand und rein ins Forschungsgeschehen: Die SommerUni Immunologie und Biomedizin 2026 der Universitätsmedizin Mainz bietet 29 Oberstufenschüler:innen vom 29. Juni bis 3. Juli 2026 die Möglichkeit, an aktueller biomedizinischer Forschung teilhaben zu können. Das einwöchige Nachwuchsprogramm richtet sich an junge Talente mit naturwissenschaftlichem Interesse. </strong></p>

<p>Die „SommerUni Immunologie und Biomedizin 2026“ führt die Teilnehmenden unter Anleitung von Promovierenden durch elf praxisnahe Forschungsprojekte. Die Themen orientieren sich an den Schwerpunkten des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1292 „Gezielte Beeinflussung von konvergierenden Mechanismen ineffizienter Immunität bei Tumorerkrankungen und chronischen Infektionen“: Neben chronischen Infektionen und Krebs rücken auch besondere Zellen des Immunsystems in den Fokus. Die Inhalte orientieren sich an realen Forschungsprojekten und spiegeln aktuelle Herausforderungen der biomedizinischen Forschung wider. Dabei steht stets der sogenannte Translation-Gedanke im Fokus, also die Erkenntnisse der Laborforschung in die klinische Anwendung an Patient:innen zu übertragen.</p>

<p>Mikroskopieren, Pipettieren, Zellkulturen, Proteinbiochemie – diese praktischen Forschungserlebnisse sind Teil des einwöchigen Programms. Daneben lernen Teilnehmende einige der wichtigsten Experimentiermethoden der Immunologie kennen. Dazu zählen etwa die Durchflusszytometrie, eine laserbasierte Sortiermethode von Zellen, und ELISA (Enzyme-linked Immunoserbent Assay), einem immunologischen Nachweisverfahren von beispielsweise Antikörpern oder Proteinen in Körperflüssigkeiten. Zudem erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Bioinformatik und verschiedene Auswertemethoden.</p>

<p>Bei den Experimenten werden die Schüler:innen von Promovierenden betreut, die ihnen auch beim Interpretieren der Ergebnisse helfen. Neben der Laborarbeit umfasst das Programm wissenschaftliche Vorlesungen und Netzwerkveranstaltungen – speziell auf Schüler:innen zugeschnitten. In Gesprächen mit Forschenden erhalten sie so authentische Einblicke in mögliche Karrierewege und die betreuenden Wissenschaftler:innen sammeln praktische Erfahrungen im Leiten von Projekten – eine win-win-Situation. Zum Abschluss präsentieren die Schüler:innen ihre Projektergebnisse in einer Poster-Session, ganz wie bei einem echten Wissenschaftskongress.</p>

<p>Veranstaltet wird die SommerUni vom SFB 1292, dem Forschungszentrum für Immunologie (FZI) der Universitätsmedizin Mainz, der Mainz Research School of Translational Biomedicine (TransMed) sowie dem Universitären Centrum für Tumorerkrankungen Mainz (UCT Mainz).</p>

<p>Wer vorab einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, kann die <a href="https://www.instagram.com/sommerunibiomedizin/" target="_blank" rel="noreferrer">SommerUni 2026</a> auf Instagram begleiten – mit Eindrücken direkt aus dem Laboralltag.</p>

<p><strong>Wir laden die Vertreter:innen der Medien herzlich ein, über die SommerUni 2026 zu berichten. Gerne vermitteln wir Interviews mit den Beteiligten oder bieten Ihnen die Möglichkeit zur Berichterstattung live von dem Programm und/oder seiner Abschlussveranstaltung am 3. Juli 2026.</strong></p>

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<p><strong>Partner im Wissenschaftsjahr 2026</strong></p>

<p>Die SommerUni 2026 ist Teil des Wissenschaftsjahres 2026. Die Veranstaltungen bieten zahlreiche Möglichkeiten, mehr über die Medizin der Zukunft zu erfahren, sie mitzugestalten oder hautnah selbst zu erleben. Ziel des Wissenschaftsjahres ist es, Forschung im Bereich Medizin und Gesundheit sichtbarer zu machen.</p>

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<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>

<p><a href="https://www.unimedizin-mainz.de/sommeruni/programm.html" target="_blank">Programm der SommerUni 2026</a><br>
<a href="https://www.wissenschaftsjahr.de/2026/" target="_blank" rel="noreferrer">Wissenschaftsjahr 2026</a></p>

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<p><strong>Kontakt</strong></p>

<p>Doreen Nothmann<br>
Forschungszentrum für Immuntherapie und SFB 1292<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8114<br>
<a href="mailto:SommerUni@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>Dr. Sabine Muth<br>
Institut für Immunologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:SommerUni@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>Ivonne Dietzel<br>
Mainz Research School of Translational Biomedicine (TransMed)<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:SommerUni@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt</strong></p>

<p>Nadine Berger<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

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]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Institut für Immunologie</category>
                            
                                <category>Mainz Research School of Translational Biomedicine (TransMed)</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7285</guid>
                        <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 14:34:59 +0200</pubDate>
                        <title>Universitätsmedizin Mainz weiter auf Kurs</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/universitaetsmedizin-mainz-weiter-auf-kurs.html</link>
                        <description>Trägerversammlung stellt auf Vorschlag des Aufsichtsrats das Jahresergebnis 2025 fest – erneut deutliche Verbesserung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Auch im Jahr 2025 hat die Universitätsmedizin Mainz ihren Konsolidierungskurs fortgesetzt und zum zweiten Mal in Folge mehr als eine Milliarde Gesamtumsatz erzielt. Das geht aus dem Jahresabschluss 2025 hervor, den die Trägerversammlung der Universitätsmedizin Mainz auf Vorschlag des Aufsichtsrats und aufgrund des uneingeschränkten Testats des Wirtschaftsprüfers in ihrer Sitzung festgestellt hat. Demnach schließt die Universitätsmedizin Mainz das Jahr 2025 mit einem Fehlbetrag von -75,0 Millionen Euro ab und verbessert damit das Ergebnis von 2024 – es betrug -96,7 Millionen – um weitere 21,7 Millionen Euro. </strong></p>

<p>Das Jahresergebnis 2025 fällt zum zweiten Mal in Folge nicht nur besser aus als im Vorjahr, sondern auch besser als das für 2025 geplante Ergebnis in Höhe von -97,4 Millionen Euro. Gründe für das bessere Ergebnis sind weiter gestiegene Abrechnungen bei medizinischen Leistungen unter anderem durch erfolgreiche Verhandlungen mit verschiedenen Kostenträgern, die Auflösung diverser Rückstellungen, die möglich wurden, da zum Beispiel Risikofaktoren durch Erfüllung vergütungsrelevanter Qualitätsanforderungen weggefallen sind, und die konsequente Verfolgung der Zukunftsprogramme.</p>

<p>„Klar ist, dass ein Kurswechsel, wie ihn die Universitätsmedizin gerade vollzieht, Zeit braucht. Und doch ist das Jahresergebnis 2025 ein Indikator dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die konsequente Arbeit ermöglicht es, kurzfristige Potenziale beispielsweise bei der Abrechnung wirklich zu heben – und gleichzeitig setzen wir auf strukturelle Veränderungen, um auch langfristig wirtschaftlich zu gesunden“, so der Wissenschaftsminister und Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Hoch. „Ich danke allen an der Universitätsmedizin für die intensive Arbeit im Jahr 2025. Es gibt noch viel zu tun. Das Land wird den laufenden Transformationsprozess weiter unterstützen. Sorgenvoll blicken wir aber auf die Gesetzgebung des Bundes. Hier drohen Ausfälle von zusätzlich bis zu 25 Millionen Euro jährlich.“</p>

<p>„Die Universitätsmedizin Mainz steht in besonderer Weise für Spitzenmedizin“, so der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich. „Das haben wir im letzten Jahr gleich mehrfach unter Beweis gestellt – mit der Eröffnung unserer Zentralen Notaufnahme und eines modernen Hybrid-OPs ebenso wie mit der Inbetriebnahme eines Linearbeschleunigers der neuesten Generation. Gleichzeitig setzen wir alles daran, unsere Leistungsfähigkeit im klinischen Bereich weiterzuentwickeln und Leistungen vor allem im stationären Bereich nachhaltig zu steigern – um auch im operativen Geschäft eine klare Trendwende zu erreichen. Dies ist uns im vergangenen Jahr noch nicht ausreichend gelungen.“ Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg sei die Gründung von Departments, in denen verwandte klinische und theoretische Disziplinen zusammenarbeiten, so Kiesslich: „Diesen Prozess konnten wir im Januar 2026 mit der Gründung der letzten beiden und damit insgesamt 11 Departments erfolgreich abschließen. Auch die gemeinsame Nutzung wichtiger Ressourcen, wie Intensiv- und OP-Kapazitäten entwickelt sich weiter sehr gut. Schließlich setzen wir mit unserem Zukunftsprogramm UM.Digital auf die vollständige digitale Erneuerung der Universitätsmedizin, was Prozesse noch einmal deutlich vereinfachen wird. Hier konnten wir einen wichtigen Meilenstein mit der <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/universitaetsmedizin-mainz-unterzeichnet-vertrag-fuer-sap-s-4hana-und-setzt-auf-cloud-loesung.html" target="_blank">Festlegung auf eine neue Cloud-basierte Software für administrative Prozesse</a> erreichen.“</p>

<p class="Default"><strong>Wirtschaftliche Lage hat sich weiter verbessert</strong></p>

<p>„Mit dem nun erreichten Jahresabschluss bleiben wir weiter auf Kurs – der darauf abzielt unsere wirtschaftliche Situation schrittweise zu stabilisieren“, fasst Dr. Stephan Weinberg, Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, die aktuelle Situation zusammen. „Durch die im Doppelhaushalt 2025/26 verankerte Teilentschuldung durch das Land Rheinland-Pfalz konnten wir darüber hinaus Verschuldungsgrad und Zinsbelastung der Universitätsmedizin Mainz deutlich zurückführen. Für diesen großen Rückenwind der Landesregierung sind wir sehr dankbar – sie untermauert unseren erfolgreich eingeschlagenen Weg nachhaltig.“</p>

<p class="Default"><strong>Zahlreiche erfolgreiche Berufungen</strong></p>

<p class="Default">„Im letzten und im laufenden Jahr konnten wir sehr viele Berufungen erfolgreich abschließen und viele exzellente Köpfe für die Universitätsmedizin Mainz gewinnen“, freut sich Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan. „Zugutekommt uns dabei sicher, dass wir unsere Berufungsprozesse deutlich beschleunigt haben und so in diesem Bereich effizienter geworden sind. Dabei konnten wir den Anteil an Frauen in Führungspositionen deutlich steigern und Univ.-Prof. Dr. Corinna Grasemann, Univ.-Prof. Dr. Nana Maria Wagner, Univ.-Prof. Dr. Chrysanthi Skevaki und Univ.-Prof. Dr. Verena Prokosch als neue Einrichtungsleiterinnen an unserer Universitätsmedizin begrüßen.“</p>

<p class="Default"><strong>Vorstand komplettiert</strong></p>

<p class="Default">Durch die Ende 2024 beschlossene Novellierung des Universitätsmedizingesetzes (UMG) kann die Zusammensetzung des Vorstands an die fachlichen Herausforderungen angepasst und wichtige Themen, insbesondere Bauen und Infrastruktur, können durch ein eigenes Vorstandsressort adressiert werden, zudem wurde die Position des Pflegevorstands gestärkt. Vor diesem Hintergrund wurde das neue Vorstandsteam im vergangenen und in diesem Jahr mit Kathrin Zednik als Vorstand Pflege- und Gesundheitsfachberufe, Kathleen Kreutzer als Vorstand Bau und Infrastruktur, Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees als Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan sowie Dr. Stephan Weinberg als Kaufmännischer Vorstand komplettiert.</p>

<p class="Default"><strong>Bau-Masterplanung – Wie geht es weiter?</strong></p>

<p>Der Aufsichtsrat hat sich in seiner Sitzung auch erneut mit der Bau-Masterplanung der Universitätsmedizin beschäftigt. Die 2025 erarbeiteten und der Stadt Mainz vorgestellten Überlegungen für eine Zwei-Standortlösung stehen nach wie vor im Fokus. Demnach hat die Universitätsmedizin Mainz ihre Anforderungen für die Errichtung eines modernen und resilienten Universitätsklinikums formuliert und befindet sich in Abstimmung mit der Stadt Mainz bezüglich der Eruierung etwaiger Standorte und der Prüfung ihrer Geeignetheit. Der weitere Zeitplan hängt somit maßgeblich von der Entscheidung über diese Standortfrage ab.</p>

<p>Nur eine Zwei-Standortlösung sichert auf Dauer die medizinische Spitzenversorgung und<br>
-forschung. Dies zeigen die vorliegenden Gutachten eindeutig: Demnach könnten an einem neuen Hauptstandort der UM die stationäre Versorgung, die patientennahe Forschung und die zentrale Notfallversorgung erfolgen. Auf dem innerstädtischen Campus könnten bestehende Gebäude für eine hochspezialisierte ambulante Medizin und als Zentrum der Forschung genutzt und dabei in der Fläche deutlich reduziert werden. Bei dieser Lösung käme es während des Baugeschehens nicht zu Einschränkungen des laufenden Krankenhausbetriebs – außerdem wären die logistischen Herausforderungen sehr viel geringer und es könnte effektiver, schneller und nach neuesten medizinischen, technischen und nachhaltigen Standards gebaut werden.</p>

<p>Unabhängig davon hat die bauliche Neuausrichtung der Universitätsmedizin auf dem Campusgelände in der Mainzer Oberstadt längst begonnen. Das heißt, auch während der Suche nach einem möglichen zweiten Standort schreiten die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, die unabhängig von der Zwei-Standortlösung notwendig sind, an der Universitätsmedizin Mainz weiter fort.</p>

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<p><strong>Startblöcke inzwischen verlassen</strong></p>

<p>„In 2024 haben wir uns auf einen umfassenden Neustart verständigt und einen großen Transformationsprozess eingeleitet. Inzwischen haben wir die Startblöcke weit hinter uns gelassen – und so wird aus Neustart@UM nach zwei Jahren NEU.GESTALTEN@UM. Wir sind stolz auf alles was wir als #TeamUM bisher gemeinsam erreicht haben“, resümiert Ralf Kiesslich. „Wenn wir weiter gemeinsam an einem Strang ziehen und unsere Zukunftsprogramme konsequent umsetzen, blicke ich sehr zuversichtlich auf die nächsten Jahre. Diese Zuversicht wird durch aktuelle Leistungszahlen aus dem ersten Halbjahr 2026 gestärkt, so dass wir auch für das laufende Jahr davon ausgehen, dass wir den Wirtschaftsplan 2026 wieder klar unterschreiten und unser Defizit weiter reduzieren werden. Auch wenn es noch ein langer Weg ist, die finanziellen Herausforderungen im deutschen Gesundheitssystem groß sind und sich weiter verstärken, haben wir das Erreichen der schwarzen Null bis 2030 weiter fest im Blick.“</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Das Jahr 2025 in Zahlen</strong></p>

<p>Die <strong>Umsatzerlöse</strong> der Universitätsmedizin Mainz erreichten 2025 mit mehr als 1.136 Millionen Euro abermals einen neuen Höchstwert und überschritten zum zweiten Mal die Milliardengrenze. Mit 554,8 Millionen Euro wurde knapp die Hälfte der <strong>Erträge</strong> aus den <strong>Krankenhausleistungen</strong> generiert.<em> </em>Der Schweregrad der geleisteten Behandlungen wird durch den <strong>Case-Mix-Index</strong> angegeben: Dieser lag 2025 bei 1,21. Die Mitarbeitenden der Universitätsmedizin Mainz haben 2025 insgesamt rund 394.700 Patient:innen behandelt, davon rund 62.900 stationär (inkl. teilstationär und Hybrid-DRGs) und rund <strong>331.800 Patient:innen ambulant</strong>. Von letzteren wiederum waren etwa 142.600 Hochschulambulanz-Fälle. Die <strong>ambulanten Erlöse</strong> beliefen sich auf 82,8 Millionen Euro.</p>

<p>Für 9.030 <strong>Mitarbeitende</strong> war die Universitätsmedizin Mainz im Jahr 2025 Arbeitgeberin. Die Zahl der <strong>Vollkräfte</strong> betrug 6.258. Für das gesamte <strong>Personal </strong>wendete die Universitätsmedizin Mainz im Jahr 2025 rund 655 Millionen Euro auf. Der <strong>Materialaufwand</strong> betrug gut 331 Millionen Euro.</p>

<p>Die Höhe der eingeworbenen <strong>Drittmittel</strong> belief sich für das Jahr 2025 auf 73,3 Millionen Euro. Insgesamt ist die Universitätsmedizin Mainz an 15 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten <strong>Sonderforschungsbereichen</strong> beteiligt.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>

<p>Erstmals hat die Universitätsmedizin Mainz einen digitalen Jahresbericht herausgegeben – er greift Highlights aus Spitzenmedizin, Forschung und Lehre der Jahre 2024 und 2025 auf und zeigt wie die Universitätsmedizin Mainz ihren Weg in die Zukunft formt:<br>
<a href="https://www.unimedizin-mainz.de/jahresbericht-2024-2025/" target="_blank">https://www.unimedizin-mainz.de/jahresbericht-2024-2025/</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Leitung Stabsstelle Unternehmenskommunikation,<br>
Universitätsmedizin Mainz, Telefon 06131 17-7424, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Aufsichtsrat (der Universitätsmedizin Mainz?)</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-7240</guid>
                        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 09:41:04 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Erkenntnisse über komplexe Wechselwirkungen zwischen Immunsystem und Blutkrebserkrankung Polycythaemia vera</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/neue-erkenntnisse-ueber-komplexe-wechselwirkungen-zwischen-immunsystem-und-blutkrebserkrankung-polycythaemia-vera.html</link>
                        <description>Körpereigener Botenstoff aktiviert natürliche Killerzellen und bekämpft so krankhafte Stammzellen </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Flietextreg10pt"><strong>Eine Forschungsgruppe der Universitätsmedizin Mainz hat herausgefunden, auf welche Weise das Immunsystem gegen die seltene Blutkrebserkrankung Polycythaemia vera (PV) therapeutisch wirkt. Wesentlich für diesen Prozess sind die sogenannten natürlichen Killerzellen (NK-Zellen), die Teil der angeborenen Immunabwehr sind, und ihr Zusammenspiel mit dem körpereigenen Botenstoff Interferon-alpha. Erstmalig konnten die Wissenschaftler:innen zeigen, dass diese Immunzellen bei einer PV entscheidend dazu beitragen, krankhafte Blutstammzellen gezielt zu bekämpfen. Besonders bemerkenswert ist, dass die NK-Zellen offenbar bereits unter natürlichen Bedingungen zur Kontrolle der Erkrankung beitragen. Die im Journal <em>Blood</em> veröffentlichten Studienergebnisse bieten neue Ansatzpunkte, um die Rolle des Immunsystems bei chronischen Blutkrebserkrankungen besser verstehen und immunbasierte Therapien entwickeln zu können.</strong></p>

<p>Die Polycythaemia vera (PV) ist eine seltene Form von chronischem Blutkrebs, der sich aus den im Knochenmark angesiedelten Stammzellen heraus entwickeln kann. Stammzellen sind verantwortlich für die Ausreifung der unterschiedlichen Blutzellen. Bei der PV, die zu sogenannten myeloproliferativen Neoplasien zählt, produziert das Knochenmark vor allem zu viele rote Blutzellen. Das macht das Blut dickflüssiger, wodurch etwa das Risiko für Thrombosen, Schlaganfälle und Herzinfarkte steigt.</p>

<p>Eine bereits etablierte Therapie gegen PV ist die Gabe des Immunsystem-Botenstoffs Interferon-alpha (IFN-a), der nach bisherigem Kenntnisstand direkt auf die krankhaften Stammzellen wirkt und so deren Wachstum hemmt. Im Rahmen der Studie „Type-I interferon activated NK cells control polycythemia vera in vivo“ haben Forschende die genauen Wirkmechanismen dieses Prozesses untersucht und konnten jetzt aufzeigen, dass für den Therapieerfolg bestimmte Immunzellen der angeborenen Immunabwehr, sogenannte natürliche Killerzellen (NK-Zellen), ebenfalls eine zentrale Rolle spielen. „Die Interferone aktivieren und vermehren eine bestimmte Untergruppe der natürlichen Killerzellen und versetzen sie in die Lage, krankhafte Blutstammzellen gezielt anzugreifen“, erklärt Dr. Sabine Muth, Arbeitsgruppenleiterin am Institut für Immunologie der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p>Für ihre Studie kombinierten die Forschenden ein etabliertes Mausmodell der Erkrankung mit Untersuchungen an Proben von Patient:innen sowie Zellkultur-Experimenten. Ein wichtiger Forschungsansatz war, die natürlichen Killerzellen gezielt auszuschalten. Dafür nutzten sie sogenannte monoklonale Antikörper, die auf bestimmte Zellstrukturen ausgerichtet sind. „Dadurch konnten wir untersuchen, welche Zellen tatsächlich für das gezielte Abtöten mutierter Blutstammzellen und damit den Therapieerfolg verantwortlich sind“, erklärt Dr. Muth. „Wir stellten fest, dass durch diesen experimentellen Eingriff das Interferon-alpha seine Wirkung auf die krankhaften Blutstammzellen nahezu vollständig verlor. Wir deuten dies als Beleg dafür, wie wichtig diese natürlichen Killerzellen für die Krankheitskontrolle bei der PV-Behandlung sind: Sie sind der entscheidende Vermittler der therapeutischen Wirkung von Interferon-alpha.“</p>

<p>Die Analyse von Patient:innen-Proben, die in Zusammenarbeit mit der German Study Group for Myeloproliferative Neoplasms (GSG-MPN) erhoben wurden, zeigte, dass auch im Menschen die natürlichen Killerzellen speziell durch Interferon-alpha aktiviert werden. „Dies könnte mit einem Therapieansprechen direkt im Zusammenhang stehen“, sagt der Hämatologe Prof. Dr. Markus Radsak, Arbeitsgruppenleiter an der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz. In Zellkultur-Experimenten zeigte sich zudem, dass die natürlichen Killerzellen bevorzugt die krankhaften Stamm- und Vorläuferzellen der roten Blutkörperchen angreifen und eliminieren, die eine für PV typische DNA‑Mutation aufweisen.</p>

<p>Überraschend war zudem die Feststellung, dass die natürlichen Killerzellen offenbar auch ohne zusätzliche Therapie mittels der Gabe von Interferon-alpha zur Kontrolle der Erkrankung beitragen. Bereits geringe Mengen der körpereigenen Interferone, die jeder Mensch bildet, können in einem gewissen Umfang entartete Zellen aufzuspüren und abtöten.</p>

<p>Langfristig könnten die Studienergebnisse dazu beitragen, neue Therapieansätze zu entwickeln, die NK-Zellen gezielt aktivieren oder ihre Funktion verstärken. Zudem deuten die Daten darauf hin, dass bestimmte Untergruppen der natürlichen Killerzellen als Biomarker dienen könnten, um besser einschätzen zu können, wie gut Patient:innen auf eine Therapie ansprechen. Das könnte künftig helfen, Therapien individueller anzupassen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Über den SFB 1292</strong></p>

<p>Die Forschungsergebnisse wurden im Rahmen des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1292 „Gezielte Beeinflussung von konvergierenden Mechanismen ineffizienter Immunität bei Tumorerkrankungen und chronischen Infektionen“ unter aktueller Sprecherschaft von Univ.-Prof. Dr. Tobias Bopp erzielt. Die Forschung des SFB 1292 zielt darauf ab, gemeinsame Immunevasionsstrategien bei Tumorerkrankungen und chronischen Infektionen zu entschlüsseln. Um die Ursachen der ineffektiven Immunantwort aufzuklären, kombinieren die Wissenschaftler:innen krankheitsbezogene Forschung mit präklinischen Tiermodellen und molekularer Systemimmunologie. Langfristig sollen diese Erkenntnisse dabei helfen, neue Therapiekonzepte zu entwickeln.&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Über GSG-MPN</strong></p>

<p>Um die Wirkung von Interferon-alpha in Patient:innen mit PV nachvollziehen zu können, hat das Forschungsteam mit der German Study Group for Myeloproliferative Neoplasms (GSG-MPN) zusammengearbeitet. Dieses deutschlandweite Netzwerk aus spezialisierten Ärzt:innen und Forschenden beschäftigt sich mit seltenen Blutkrebserkrankungen wie PV, essentieller Thrombozythämie und Myelofibrose. Ziel der Studiengruppe ist es, die Diagnose, Behandlung und Forschung dieser Erkrankungen zu verbessern. Dafür organisiert die GSG-MPN klinische Studien, vernetzt spezialisierte Zentren und entwickelt neue Therapiekonzepte.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Originalpublikation</strong></p>

<p>Johanna Lossa, Tina M. Schnöder, Zora Ronge, Nelly Haasch, Katrin Hodapp, Federico Marini, Najla Abassi, Matthias M. Gaida, Shin-Jye Lee, Alina Henrich, Michaela N. Höhne-Wiechmann, Carlos Thull Mogollon, Kristian Schütze, Matthias Klein, Tobias Bopp, Hansjörg Schild, Daniel Sasca, Carl Crodel, Florian H. Heidel, Steffen Koschmieder, Hans Christian&nbsp;Probst,&nbsp;Markus P.&nbsp;Radsak, Sabine Muth.<br>
Type I interferon–activated NK cells control polycythemia vera in vivo, <em>Blood</em> (2026)</p>

<p>DOI: <a href="https://doi.org/10.1182/blood.2026033951" target="_blank" rel="noreferrer">doi.org/10.1182/blood.2026033951</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Dr. Sabine Muth<br>
Institut für Immunologie<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
<a href="mailto:sabine.muth@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Nadine Berger M. Sc.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8434<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>III. Medizinischen Klinik und Poliklinik - Hämatologie und medizinische Onkologie</category>
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Institut für Immunologie</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) I</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) II</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7234</guid>
                        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 14:23:50 +0200</pubDate>
                        <title>Update Cyberangriff auf externen Abrechnungsdienstleister – Daten von 2.764 Patient:innen der Universitätsmedizin Mainz betroffen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/update-cyberangriff-auf-externen-abrechnungsdienstleister-daten-von-2764-patientinnen-der-universitaetsmedizin-mainz-betroffen.html</link>
                        <description>Betroffene Personen erhalten Anfang Juni Informationsschreiben</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Von dem Mitte April erfolgten Datenschutzvorfall bei einem externen Dienstleister, der mit zahlreichen Kliniken in Deutschland Leistungen bei Patientinnen und Patienten mit privater (Zusatz-)Versicherung und Selbstzahler:innen abrechnet, sind – wie berichtet – insgesamt 2.764 Patient:innen der Universitätsmedizin Mainz betroffen. Bei dem Großteil dieser Patient:innen (2.142) sind sogenannte Stammdaten wie Name, Adresse oder Geburtsdatum betroffen, bei 621 darüber hinaus Gesundheitsdaten (z. B. Diagnosen oder Diagnosecodes bzw. Inhalte aus Patientenakten), in einem Fall Finanzdaten.</p>

<p>Patientinnen und Patienten mit privater (Zusatz-)Versicherung und Selbstzahler:innen, deren Daten von dem Vorfall betroffen sind, werden Anfang Juni in einem Schreiben persönlich benachrichtigt. Sofern Patientinnen und Patienten der Universitätsmedizin Mainz kein solches Schreiben erhalten, sind ihre Daten nicht kompromittiert worden.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Hintergrund:</p>

<p>Wie die Universitätsmedizin Mainz (UM) am 22. Mai mitgeteilt hat, hat sich bei einem externen Dienstleister, der mit zahlreichen Kliniken in Deutschland Leistungen bei Patientinnen und Patienten mit privater (Zusatz-)Versicherung und Selbstzahler:innen abrechnet, ein Datenschutzvorfall ereignet. Patientinnen und Patienten mit gesetzlicher Abrechnung sind von dem Angriff nicht betroffen. Der Angriff erfolgte nach bisherigen Erkenntnissen Mitte April und betraf ausschließlich den externen Dienstleister. Die Patientenversorgung oder die klinischen Systeme der UM waren zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt und auch nicht Ziel des externen Angriffs.<br>
<a href="https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/cyberangriff-auf-externen-abrechnungsdienstleister-betrifft-auch-daten-von-patientinnen-der-universitaetsmedizin-mainz.html" target="_blank">Weitere Informationen siehe Pressemitteilung vom 22. Mai 2026</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt Universitätsmedizin Mainz: </strong><br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-8391, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-7231</guid>
                        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 11:33:31 +0200</pubDate>
                        <title>Hornhauttransplantation: Team der Hornhautbank an der UM rettet Augenlicht dank Gewebespenden</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/hornhauttransplantation-team-der-hornhautbank-an-der-um-rettet-augenlicht-dank-gewebespenden.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erkrankungen der Hornhaut können zu starken Sehbeeinträchtigungen bis hin zur Erblindung führen. Eine Hornhauttransplantation kann die Sehfähigkeit der Betroffenen wiederherstellen. Das Team der Hornhautbank des Landes Rheinland-Pfalz an der Universitätsmedizin Mainz kümmert sich um den kompletten Prozess von der Hornhautspende bis zur Freigabe des Gewebes zur Transplantation.</strong></p>

<p>Jeder Morgen in der Hornhautbank des Landes Rheinland-Pfalz an der UM beginnt für Leiterin Dr. Melissa Apel mit dem gleichen Prozess: Sie und ihr Team schauen sich die aktuelle Verstorbenenliste der Universitätsmedizin Mainz und umliegender, kooperierender Kliniken an, prüfen auf medizinische Spendereignung und kontaktieren gegebenenfalls die Angehörigen. Eine Aufgabe, die nicht immer einfach ist, aber letztlich vielen Patient:innen das Augenlicht zurückbringen kann: „Tatsächlich ist jede verstorbene Person erst einmal ein potenzieller Spender oder eine potenzielle Spenderin.“ Denn anders als bei der Organspende kommen für die Gewebespende nicht nur hirntote, sondern alle Herz-Kreislauf-verstorbenen Menschen infrage. „Alter, Sehschwäche oder Hornhautverkrümmung spiele kaum eine Rolle. Nur weil die spendende Person vor ihrem Tod schlecht gesehen hat, bedeutet das nicht, dass die Hornhaut erkrankt war“, betont Prof. Dr. Joanna Wasielica-Poslednik, die den Funktionsbereich Hornhauterkrankungen in der <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/augenklinik/index.html" target="_blank">Augenklinik und Poliklinik der UM</a> leitet. Ausschlusskriterien gibt es dennoch – etwa bestimmte Blutkrebserkrankungen oder neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer.</p>

<p>Nach Zustimmung der Angehörigen zur Spende beginnt die eigentliche Arbeit an der Hornhaut: Diese kann bis zu 72 Stunden nach dem Tod entnommen werden, oft direkt in der Pathologie, aber auch in Kliniken im Umkreis von 100 Kilometern um die UM. Mindestens zehn Tage bleibt sie in mikrobiologischer Quarantäne, um den Befall mit Bakterien und Pilze ausschließen zu können, und lagert währenddessen im Brutschrank bei 34 Grad. Entscheidend dafür, ob sich eine Hornhaut für die Transplantation eignet, ist die Zellzahl der innersten Hornhautschicht, der Endothelzellen: „Mindestens 2.000 Zellen pro Quadratmillimeter müssen vorhanden sein“, sagt Univ.-Prof. Dr. Verena Prokosch, Direktorin der Augenklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p>Statt der gesamten Hornhaut wird heute meist nur die innere Schicht ersetzt – eine sogenannte DMEK (Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty) dauert in der Regel nur 15 Minuten und hat eine deutlich geringere Abstoßungsrate. „Die Sehkraft ist heute bis zu 100 Prozent wiederherstellbar“, sagt Verena Prokosch. „Bei der alten Methode, bei der die gesamte Hornhaut transplantiert wird, konnte man mit ungefähr 40 Prozent Sehkraft rechnen.“ Heute wird die gesamte Hornhaut meist nur bei schweren Hornhautinfektionen oder bei tiefen Narben transplantiert.</p>

<p>Bereits eine Woche nach einer DMEK können Patient:innen in der Regel wieder sehen, erklärt Joanna Wasielica-Poslednik: „Die Patientinnen und Patienten haben zunächst eine Luftblase im Auge, die das Transplantat hält. Nach vier bis fünf Tagen beginnt die Luftblase, immer kleiner zu werden. Wenn das Transplantat die Funktion wie gewollt aufgenommen hat, kann der Patient oder die Patientin wieder sehen. Deshalb sind wir wirklich sehr froh über die neuere Methode.“</p>

<p>Mit rund 250 bis 300 Spender:innen pro Jahr gehört Mainz zu den größten Hornhautbanken Deutschlands. Die Wartezeiten sind relativ kurz, innerhalb von zwei bis drei Monaten kann den Patient:innen in der Regel eine OP angeboten werden. Weltweit sieht das jedoch anders aus: Der Bedarf an Spenden ist enorm. Umso wichtiger ist Aufklärung, auch in Deutschland: „Viele ältere Menschen oder Personen mit einer Krebserkrankung denken, dass sie sowieso nicht infrage kommen“, sagt Melissa Apel. Dabei können die meisten spenden – und damit anderen Menschen das Sehen zurückgeben. Die Botschaft der Expertinnen: Mit Angehörigen und Freund:innen über das Thema Organ- und Gewebespende sprechen, Unsicherheiten abbauen, gegebenenfalls Bereitschaft signalisieren. Denn jede einzelne Spende kann ein Leben entscheidend verändern.</p>

<p><br>
<strong>Über die Hornhaut und die Hornhautbank Mainz</strong><br>
Die Hornhaut ist der vorderste Teil des Auges. Im Regelfall ist sie transparent und kann als das „Fenster des Auges“ bezeichnet werden, da man durch sie hindurchsieht. Eine intakte und klare Hornhaut ist enorm wichtig, um scharf und klar zu sehen. Sie trägt zur Fokussierung oder Bündelung des Lichts und damit der Projektion von Licht auf die Netzhaut bei und hat damit die Aufgaben, die das Objektiv einer Kamera erfüllt. Außerdem stellt sie die einzige Öffnung des Auges für einfallendes Licht dar.</p>

<p>Eine Hornhautspende kann von Personen mit einer Trübung, Verletzung, Infektion oder starken Verformung der Hornhaut benötigt werden. Die Betroffenen können durch die erkrankte Hornhaut wenig oder nichts sehen, auch wenn der Rest des Auges völlig gesund ist.</p>

<p>Die Hornhautbank des Landes Rheinland-Pfalz an der Universitätsmedizin Mainz hat sich zum Ziel gesetzt, regional wie überregional für eine Versorgung aller bedürftiger Patient:innen mit Hornhauttransplantaten zu sorgen. Die Aufgaben der Hornhautbank umfassen den Aufbau von Strukturen, die die Hornhautspende unterstützen, Kontaktaufnahme mit Angehörigen Verstorbener, Durchführung der Hornhautspende, Begutachtung der gespendeten Hornhäute anhand höchster Qualitätsstandards und die Weiterleitung zur Transplantation. Innerhalb der Augenklinik und Poliklinik der UM unterstützt die Hornhautbank auch die Verbesserung der Operations- und Behandlungsmethoden rund um die Hornhautverpflanzung.</p>

<p>Mehr Infos zur Hornhautspende: <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/hornhautbank/uebersicht.html" target="_blank" class="btn btn-outline-danger">Website Hornhautbank Mainz</a><br>
&nbsp;</p>
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                                <category>Augenklinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
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                                <category>Hornhautbank</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7228</guid>
                        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 08:56:56 +0200</pubDate>
                        <title>Tag der offenen Uni an der JGU: Orientierung für rund 10.000 Studieninteressierte</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/tag-der-offenen-uni-an-der-jgu-orientierung-fuer-rund-10000-studieninteressierte.html</link>
                        <description>Fächerprogramme, Beratungsangebote und Vorträge geben am 10. Juni 2026 einen ersten Einblick in das Studium an der JGU
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3 class="Formatvorlage1">PRESSEMITTEILUNG DER JOHANNES GUTENBERG-UNIVERSITÄT MAINZ (JGU)</h3>

<p class="Formatvorlage1"><br>
<strong>Von Ägyptologie bis Zahnmedizin – Studieninteressierte können sich am Tag der offenen Uni der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) am Mittwoch, 10. Juni 2026, über mehr als 250 Studiengänge umfassend informieren. Alle Fächer der JGU bieten hierzu ein umfangreiches Programm an: Bei Einführungsveranstaltungen, Vorträgen und Vorlesungen, bei Experimenten sowie Laborführungen und anderen Aktionen können sich die erwarteten rund 10.000 Schülerinnen und Schüler für einen Tag wie Studierende der größten Universität in Rheinland-Pfalz fühlen.</strong></p>

<p class="Formatvorlage1">Auch individuelle Beratungen sind am jeweiligen Pavillon des Fachs möglich. Ein zentraler Veranstaltungsort ist der Forumsplatz mit der Hauptbühne. Hier gibt es Vorträge und Talks rund um die Themen Studienwahl, Studierendenleben und Zukunftsperspektiven. Wie kann ich eine gute Entscheidung in der Studienwahl treffen? Wie geht eigentlich studieren? Programm-Highlights sind unter anderem der Auftritt von Mirko Drotschmann – „MrWissen2go“–, der über seine Arbeit als YouTuber berichtet sowie eine Diskussionsrunde mit „Netzlehrer“ Bob Blume zum Thema KI in (Hoch-)Schulen.</p>

<p class="Formatvorlage1">„Mit dem Tag der offenen Uni möchten wir Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, möglichst viele Eindrücke, Informationen und Anregungen für ihre Studienwahl zu sammeln. Sie haben hier die Gelegenheit, die große Vielfalt unserer Fächer sowie die Menschen, die sie vertreten und lehren, aus nächster Nähe kennenzulernen“, erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), Prof. Dr. Georg Krausch. „Ich wünsche allen, ein Fach oder einen Studiengang zu entdecken, der begeistert, geistig herausfordert und persönliche Entwicklung ermöglicht. Der Tag der offenen Uni bietet die ideale Gelegenheit, herauszufinden, welcher Weg der richtige sein könnte.</p>

<p class="Formatvorlage1"><strong>Campusleben: Gemeinsam lernen und forschen</strong><br>
Auch jenseits von Forschung und Lehre ist das Angebot für Studierende auf dem Gutenberg-Campus vielfältig. Fast all ihre Einrichtungen vereint die JGU auf einem Campus – und das in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt. Hier befinden sich neben Lehr- und Forschungsgebäuden auch Studierendenwohnheime und KiTas, Sportstätten, Einkaufsmöglichkeiten und Cafés. Kunst und Sport, Musik, Film und Theater, Vorträge und Ausstellungen machen den Gutenberg-Campus zum Ort lebendiger akademischer Kultur und Freizeitgestaltung.</p>

<p class="Formatvorlage1">„Der Tag der offenen Uni soll Schülerinnen und Schülern nicht nur bei der Studienwahl helfen, sondern ihnen auch einen authentischen Einblick in das Campusleben geben. Wer an diesem Tag die JGU besucht, kann erleben, was unsere Universität ausmacht: eine lebendige Gemeinschaft, in der Menschen aus rund 120 Nationen zusammenkommen, um in ganz unterschiedlichen Fächern zu lernen, zu forschen und sich auszutauschen“, sagt Prof. Dr. Stephan Jolie, Vizepräsident für Studium und Lehre der JGU. „Diese Offenheit, Vielfalt und internationale Atmosphäre möchten wir für die Besucherinnen und Besucher spürbar machen. Und gerade im Sommer zeigt sich unser Campus von seiner besonders einladenden Seite – mit vielen Möglichkeiten, sich zu begegnen, aktiv zu sein oder einfach die besondere Stimmung auf dem Universitätsgelände zu genießen.“</p>

<p class="Formatvorlage1">Mit rund 29.000 Studierenden gehört die JGU zu den großen Universitäten Deutschlands. Als Volluniversität vereint sie nahezu das gesamte Fächerspektrum unter ihrem Dach: von den Geistes- über die Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften hin zu den Naturwissenschaften, der Medizin und Zahnmedizin sowie Kunst und Musik, Sport, Theologie, Dolmetschen und Übersetzen. Mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Technischen Universität Darmstadt bildet die Johannes Gutenberg-Universität Mainz die strategische Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU). Mit ihren mehr als 90.000 Studierenden und rund 1.500 Professuren kooperieren die drei benachbarten Hochschulen eng in Forschung, Studium und Lehre. Als Universität in der europäischen Hochschulallianz FORTHEM bietet die JGU ihren Studierenden einen weiten Entwicklungshorizont über Fächer- und Ländergrenzen hinweg.</p>

<p class="Formatvorlage1">Alle Infos zum Tag der offenen Uni (u.a. auch der Lageplan) sind unter <a href="https://www.studium.uni-mainz.de/tdou/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.studium.uni-mainz.de/tdou/</a> zu finden.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p class="Formatvorlage1CxSpFirst"><strong>Kontakt:</strong><br>
Referat Kommunikation und Medien<br>
Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU)<br>
55099 Mainz<br>
Tel.: 06131 39-22369<br>
<a href="mailto:presse@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p class="Formatvorlage1CxSpLast"><a href="http://www.uni-mainz.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.uni-mainz.de</a><br>
&nbsp;</p>
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                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Ressort Forschung &amp; Lehre</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-7222</guid>
                        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 08:59:21 +0200</pubDate>
                        <title>Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert ist neuer Direktor und W3-Professor an der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik </title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/univ-prof-dr-marian-neidert-ist-neuer-direktor-und-w3-professor-an-der-neurochirurgischen-klinik-und-poliklinik.html</link>
                        <description>Profilierter Neurochirurg und renommierter Forscher in der molekularen Neuroonkologie startet an der Universitätsmedizin Mainz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Zum 1. Juni 2026 übernimmt Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert die Leitung der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik an der Universitätsmedizin Mainz. Gleichzeitig wurde er auf die damit verbundene W3-Professur für Neurochirurgie berufen. Er tritt die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Florian Ringel an, der 2025 an das LMU Klinikum München wechselte. Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert kommt von der Klinik für Neurochirurgie, Kantonsspital St.Gallen (Universitäres Lehr- und Forschungsspital), wo er zuletzt stellvertretender Chefarzt war. </strong></p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;„Mit Professor Neidert gewinnen wir einen international ausgewiesenen Neurochirurgen, der klinische Exzellenz, wissenschaftliche Innovationskraft und internationale Erfahrung verbindet“, sagt Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. „Ich bin mir sicher, dass Professor Neidert mit seiner herausragenden Expertise und seinem klaren Verständnis für moderne neurochirurgische Versorgung unsere Neurochirurgie entscheidend weiterentwickeln wird. Gleichzeitig bedanke ich mich bei PD Dr. med. Max Jägersberg, der seit Januar 2025 die Neurochirurgische Klinik und Poliklinik kommissarisch erfolgreich geleitet hat.“</p>

<p class="MsoHeader">Der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, freut sich über die erfolgreiche Berufung und führt an: “Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert ist ein hoch profilierter Wissenschaftler auf dem Gebiet der Immunonkologie. Seine wissenschaftlichen Aktivitäten bewegen sich auf exzellentem internationalen Niveau und passen mit dem Schwerpunkt Tumorimmunologie sehr gut in die Mainzer Forschungslandschaft. Durch die hier möglichen klinisch-wissenschaftlichen Kooperationen können seine Forschungsaktivitäten Mainz als Standort translationaler Forschung enorm stärken. Professor Neidert engagiert sich zudem aktiv in der Lehre und der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung.“</p>

<p class="MsoHeader">Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert bringt eine umfassende neurochirurgische Expertise über verschiedene Subspezialitäten hinweg an die Universitätsmedizin Mainz mit. Zu seinen klinischen Schwerpunkten zählen die mikrochirurgische Behandlung von Hirntumoren, die Schädelbasischirurgie, die Hypophysenchirurgie sowie die Weiterentwicklung und Integration komplexer Techniken wie etwa Wachkraniotomien, Fluoreszenz-assistierter Chirurgie oder Laser-Ablationen (LITT).</p>

<p class="MsoHeader">Seine Forschung konzentriert sich auf die neuroonkologische Tumorimmunologie und die Weiterentwicklung innovativer Therapiestrategien für Hirntumoren. Professor Neidert versteht sich seit seiner Promotion als „surgeon scientist“, der konsequent Wissenschaft und klinische Versorgung verbindet. Sein besonderes wissenschaftliches Interesse gilt der Analyse des HLA-Ligandoms. Das HLA-Ligandom ist die Gesamtheit aller Peptide, die von den Humanen Leukozyten-Antigenen (HLA-Molekülen) auf der Zelloberfläche präsentiert werden. Deren Analyse dient der Identifizierung tumorspezifischer Antigene als Zielstrukturen für personalisierte Immuntherapien. Entsprechend plant Professor Neidert den Aufbau eines Schwerpunktes „Molekulare Neuroonkologie“ an der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p class="MsoHeader">Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert betont zu seinem Antritt: „An der Universitätsmedizin Mainz trifft erstklassige klinische Versorgung auf hochmoderne translationale Forschung. Ich bin zutiefst motiviert, eine Neurochirurgische Klinik weiterzuentwickeln, in der sich klinische Exzellenz und Innovation gegenseitig verstärken und freue mich dabei auf die Zusammenarbeit mit dem ganzen Team. Die neue Position bietet mir die Chance, meine Vision einer „Molekularen Neurochirurgie“ umzusetzen und die Universitätsmedizin Mainz zu einer der führenden Institutionen in diesem Bereich zu entwickeln.“</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoHeader"><strong>Zur Person Marian Christoph Neidert:</strong></p>

<p class="MsoHeader">Marian Christoph Neidert wurde 1984 in Fulda geboren. Von 2005 bis 2011 studierte er Humanmedizin an der Eberhard Karls Universität Tübingen, mit Auslandsaufenthalten an der Brown University, Providence, der Yale University, New Haven, und der Mount Sinai School of Medicine, New York City. Marian Neidert promovierte 2014 mit summa cum laude in Tübingen. Nach seinem Studium startete er zunächst als Assistenzarzt an der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsspital Zürich. Hier durchlief er auch seine neurochirurgische Facharztausbildung, mit einer Rotation in Wirbelsäulenchirurgie an der Schulthess Klinik Zürich. Im Jahr 2017 schloss er seine Facharztprüfungen ab und arbeitete ab 2018 am Universitätsspital Zürich als Oberarzt in der Neurochirurgie.</p>

<p class="MsoHeader">2019 habilitierte er sich im Fach Neurochirurgie mit Venia Legendi an der Universität Zürich. Im selben Jahr wurde er Research Group Leader am Neuroscience Center Zurich, Universität Zürich und ETH Zürich. Von 2019 bis 2020 folgte ein Research Fellowship am Massachusetts General Hospital der Harvard University, Boston. 2020 wurde Marian Neidert stellvertretender Chefarzt an der Klinik für Neurochirurgie, Kantonsspital St.Gallen (Universitäres Lehr- und Forschungsspital). Dort leitete er außerdem das Labor für Experimentelle Neurochirurgie sowie das Hirntumorzentrum und war der Präsident der Forschungskommission.</p>

<p class="MsoHeader">Hervorzuheben ist ferner die Initiierung großer Forschungskonsortien wie des „HLA Ligand Atlas“, die Einwerbung kompetitiver Drittmittel (z.B. beim Schweizerischen Nationalfond) und zahlreiche Publikationen in High-Impact-Journalen wie etwa „Nature und Cell“. Marian Neidert erhielt für seine Forschungsaktivitäten mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Forschungspreis der Schweizerischen Gesellschaft für Neurochirurgie und den Huggenberger-Bischoff Cancer Research Award. Der 41-jährige ist Mitglied in verschiedenen akademischen Organisationen, darunter in Arbeitsgruppen der European Organisation for Research and Treatment of Cancer (EORTC), der European Association of Neurosurgical Societies (EANS) und der Society for Neurooncology (SNO).</p>

<p class="MsoHeader">&nbsp;</p>

<p class="MsoBodyText2"><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Anke Giani<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7771<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>
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                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Neurochirurgische Klinik und Poliklinik</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 29 May 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Am 6. Juni ist Tag der Organspende: Teamwork Lebertransplantation</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/am-6-juni-ist-tag-der-organspende-teamwork-lebertransplantation.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit mehr als 40 Jahren macht der Tag der Organspende jedes Jahr am ersten Samstag im Juni auf die Bedeutung der Organspende aufmerksam. Wenn Sekunden zählen und ein neues Organ über ein Leben entscheidet, ist Melanie Lehmann als Operationstechnische Assistenz an der Universitätsmedizin Mainz in ihrem Element. Vor allem Lebertransplantationen sind für sie der Inbegriff professioneller Teamarbeit. </strong></p>

<p>„Eine gesunde Leber erkennt man an Farbe und Form: Sie ist rosa bis rot und glatt. Lebertransplantationen – das ist einfach meins!“, sprudelt es aus Melanie Lehmann heraus. Sie arbeitet seit 30 Jahren im OP und ist seit 10 Jahren an der Universitätsmedizin Mainz tätig. Über die Jahre hat sie sich auf Organtransplantationen spezialisiert. „Die Schritte, die Anspannung – passt die Leber oder passt sie nicht? Wie müssen wir die Gefäße verbinden? Was ist die Herausforderung und welche Technik wenden wir an? Wie lässt sich die Leber aus- oder einbauen?“, fasst sie ihre Gedanken während einer OP zusammen. „Vor jeder Explantation halten wir eine Schweigeminute im Saal und reflektieren über den bevorstehenden Eingriff. Das tut uns als Team sehr gut. Dieser Zusammenhalt ist sehr stark zu spüren und das brauchen wir auch für unsere Tätigkeit!“</p>

<p>Sie beschreibt das Team, mit dem sie arbeitet, als eine große Familie: „Weil wir so gut eingespielt sind, verstehen wir uns mittlerweile, ohne ein Wort zu sprechen. Es braucht wirklich nicht viel Austausch bei einer drei- bis sechsstündigen OP.“ Durchhaltevermögen, viel Geduld und einfach nicht aufgeben – in ihrem Job braucht man auf jeden Fall ein dickes Fell, so beschreibt Melanie Lehmann ihre Stärken im Berufsalltag. „Ich stand auch mal vor dem OP und habe einfach geweint, weil die innere Anspannung so hoch war. Wenn wir Fehler machen, geht es um Menschenleben“, betont sie. Aber brenzlige Situationen bringen sie heute nicht mehr aus dem Konzept. „Mittlerweile bin ich routiniert und leite den Nachwuchs an“, erzählt sie. Mit den Auszubildenden pflegt sie ein freundschaftliches Verhältnis. Viel Empathie, Ruhe, direkte und verbindliche Kommunikation und die Rückbesinnung auf die eigenen Anfänge helfen ihr, die richtige Ansprechpartnerin für die Auszubildenden zu sein: „Mir ist es wichtig, dass die Individualität nicht verloren geht, ich gebe hier nur einen Rahmen vor und die meisten nehmen das dankbar an.“</p>

<p><strong>Ein:e Spender:in kann bis zu sieben Menschenleben retten</strong><br>
In vielen Fällen ist die Transplantation eines Spenderorgans die einzige Möglichkeit, um das Leben von schwerkranken Patient:innen zu retten oder deren Lebensqualität entscheidend zu verbessern. Ein:e Organspender:in kann rein rechnerisch bis zu sieben Menschenleben retten. In Deutschland bleibt die Zahl der Spender:innen jedoch nach wie vor relativ gering: Bundesweit stehen mehr als 8.000 Menschen auf der Warteliste für ein Spenderorgan.</p>

<p>Im <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/transplantationszentrum/index.html" target="_blank">Transplantationszentrum Mainz</a>&nbsp;arbeiten verschiedene Fachrichtungen der Universitätsmedizin Mainz Hand in Hand zusammen, um den bestmöglichen Erfolg für die Patient:innen zu erzielen. Das interdisziplinäre Team behandelt, betreut und begleitet die Patient:innen von der ersten Vorstellung im Zentrum über die Zeit auf der Warteliste, unmittelbar vor, während und nach der Transplantation sowie in der Nachsorge als Transplantierte.</p>

<p>Besonders in Erinnerung geblieben ist Melanie Lehmann eine schwangere Patientin, die kurz nach der Entbindung am sogenannten HELLP-Syndrom erkrankt war. Diese lebensbedrohliche Schwangerschaftskomplikation gilt als schwere Form der Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) und führte bei der Patientin zu einem Leberversagen. „Ganze sechs Wochen hat sie nichts von ihrem Kind mitbekommen. Nach unserer erfolgreichen Lebertransplantation war alles super und sie konnte ihr Neugeborenes wieder in die Arme schließen“, berichtet Melanie Lehmann und ergänzt: „Ich suche oft ehemalige Patient:innen auf und frage nach, wie es geht, weil die Geschichten und Schicksale mir nicht aus dem Kopf gehen.“ Und ihr ist bewusst, dass das gute Ende dieser Geschichten nur möglich ist, weil ein Organ gespendet wurde. „Alle sollten sich darüber Gedanken machen, wie viele Leben durch Organspende gerettet werden können“, meint Melanie Lehmann und lacht: „Ich weiß gar nicht, warum ich keinen Organspendeausweis haben sollte!“<br>
&nbsp;</p>

<p><strong>Über den Tag der Organspende</strong><br>
Der Tag der Organspende wurde 1983 von Patientenverbänden initiiert und macht seitdem bundesweit jedes Jahr am ersten Samstag im Juni auf das Thema Organspende aufmerksam. Die gemeinsame Veranstaltung verschiedener Institutionen und Patientenverbände hat das Ziel, über das Thema Organspende zu informieren und aufzuklären sowie allen Organspendern großen Dank auszudrücken. Unter dem Motto „Zeit, Zeichen zu setzen“ soll der diesjährige Aktionstag zudem an die Bevölkerung appellieren, eine informierte und selbstbestimmte Entscheidung zur Organspende zu treffen und diese auch zu dokumentieren.<br>
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                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                                <category>Transplantationszentrum Mainz</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 22 May 2026 13:08:19 +0200</pubDate>
                        <title>Cyberangriff auf externen Abrechnungsdienstleister betrifft auch Daten von Patient:innen der Universitätsmedizin Mainz</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/cyberangriff-auf-externen-abrechnungsdienstleister-betrifft-auch-daten-von-patientinnen-der-universitaetsmedizin-mainz.html</link>
                        <description>Patientenversorgung und klinische Systeme der Universitätsmedizin Mainz waren zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universitätsmedizin Mainz (UM) informiert über einen Datenschutzvorfall bei einem externen Dienstleister, der mit zahlreichen Kliniken in Deutschland Leistungen bei Patientinnen und Patienten mit privater (Zusatz-)Versicherung und Selbstzahler abrechnet. Patientinnen und Patienten mit gesetzlicher Abrechnung sind von dem Angriff nicht betroffen. Der Angriff betraf ausschließlich den externen Dienstleister. Die Patientenversorgung oder die klinischen Systeme der UM waren zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt und auch nicht Ziel des externen Angriffs.&nbsp;</p>

<p>Der Cyberangriff auf den externen Dienstleister erfolgte nach bisherigen Erkenntnissen Mitte April. Ebenfalls Mitte April wurde die Datenübertragung an den Dienstleister gestoppt. Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in Rheinland-Pfalz wurde vorsorglich von der Universitätsmedizin über den Vorfall umgehend informiert, obwohl zu dem Zeitpunkt noch nicht klar war, ob Daten von Patient:innen der Universitätsmedizin Mainz betroffen waren. Seitdem stehen wir mit ihm im engen Austausch und haben weitere Informationen vom Dienstleister sowie eine lückenlose Aufklärung eingefordert. So wissen wir seit Anfang der Woche, dass tatsächlich auch Daten von Patient:innen der Universitätsmedizin von dem Vorfall betroffen sind. &nbsp;Nach den bisher vom Dienstleister zur Verfügung gestellten Informationen handelt es sich um Daten von maximal 2.764 Patientinnen und Patienten mit privater (Zusatz-)Versicherung bzw. Selbstzahler der Universitätsmedizin Mainz. Genauere Informationen über Umfang und Inhalt der abgeflossenen Datensätze hat die Universitätsmedizin Mainz bei dem Dienstleister angefordert.</p>

<p>Da Gesundheitsdaten zu den sensibelsten Daten überhaupt gehören, ist der Cyberangriff auf den externen Dienstleister ein schwerwiegender Eingriff für die Betroffenen, den wir aufs Schärfste verurteilen.</p>

<p>Patientinnen und Patienten mit privater (Zusatz-)Versicherung und Selbstzahler, deren Daten von dem Vorfall betroffen sind, werden in einem Schreiben persönlich benachrichtigt. Sofern Patientinnen und Patienten der Universitätsmedizin Mainz kein solches Schreiben erhalten, sind ihre Daten nicht kompromittiert worden.&nbsp;</p>

<p>Die Universitätsmedizin Mainz wird über die weitere Entwicklung informieren.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt Universitätsmedizin Mainz: </strong><br>
Barbara Reinke,<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-7428, <a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>
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                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 21 May 2026 13:28:29 +0200</pubDate>
                        <title>Am 28. Mai ist Weltblutkrebstag: Moderne Labordiagnostik und individuelle Therapieansätze</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/am-28-mai-ist-weltblutkrebstag-moderne-labordiagnostik-und-individuelle-therapieansaetze.html</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Weltblutkrebstag stehen bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems im besonderen Fokus. Im Labor für Molekulare Diagnostik der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz untersucht die Biologin Dr. Monika Hartmann Proben von Patient:innen auf typische molekulare Veränderungen, die zum Beispiel bei einer Leukämie auftreten. Die identifizierten molekularen Marker können wichtige Hinweise auf den Krankheitsverlauf und erfolgversprechende Therapieoptionen für die Betroffenen bieten.</strong></p>

<p>Der Blutkrebstag wurde 2001 ins Leben gerufen und findet weltweit jedes Jahr am 28. Mai statt. Ziel des Aktionstags ist es, auf bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems wie Leukämie aufmerksam zu machen, über Therapiemöglichkeiten aufzuklären und Menschen zur Stammzellspende zu motivieren. Die zentrale Anlaufstelle für Menschen mit bösartigen Erkrankungen der Blutzellen und des blutbildenden Systems an der Universitätsmedizin Mainz ist das von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) als Zentrum für Hämatologische Neoplasien ausgezeichnete <a href="https://www.unimedizin-mainz.de/3-med/startseite/leukaemie-und-lymphom-centrum.html" target="_blank">Leukämie- und Lymphom-Centrum der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik</a>. Es ist Teil des Onkologischen Zentrums im Universitären Centrum für Tumorerkrankungen Mainz (UCT Mainz).</p>

<p>Bei den unter dem Begriff „hämatologische Neoplasien“ zusammengefassten Erkrankungen handelt es sich um sehr verschiedenartige, oft seltene Tumorerkrankungen, darunter Leukämien, bösartige (maligne) Lymphome, Plasmazellerkrankungen (z. B. das Multiple Myelom) sowie myeloproliferative Erkrankungen und myelodysplastische Syndrome. Die Art und der Verlauf von hämatologischen Neoplasien erfordern eine Behandlung, die zielgerichtet auf jede Erkrankung und jeden einzelne/n Patientin/ten zugeschnitten ist. Die individuellen Bedürfnisse der Patient:innen stehen daher stets im Mittelpunkt.</p>

<p>Dr. rer. nat. Monika Hartmann arbeitet als Wissenschaftlerin im Labor für Molekulare Diagnostik der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der UM. „Das Tolle an meinem Job ist, dass ich mit etwas arbeite, das den Patient:innen zugutekommt.“ Im Labor werden Proben von Patient:innen analysiert – zum Beispiel Blut oder Knochenmark. Die Biologin untersucht diese Proben auf molekulare Veränderungen, die für bestimmte Bluterkrankungen typisch sind. „Meistens besteht bereits ein klinischer Verdacht, zum Beispiel auf eine Leukämie, und wir überprüfen diesen.“ Moderne molekularbiologische Verfahren dienen der Diagnostik sowie insbesondere auch der Verlaufsbeobachtung bösartiger Bluterkrankungen, da diese Verfahren mit einer großen Empfindlichkeit minimale Krankheitsherde und Resterkrankungen aufspüren. Die identifizierten molekularen Marker liefern außerdem wichtige Hinweise auf die Prognose und mögliche therapeutische Optionen. Bei wiederholten Untersuchungen zeigen sie, wie gut Patient:innen auf eine Therapie ansprechen.</p>

<p><br>
<strong>Wissenschaftlerin und Krimi-Autorin</strong><br>
Die gebürtige Polin Monika Hartmann ist seit 2016 in Mainz, studiert hat sie in Toruń (Polen). „Ich mag Deutschland, weil es so multikulturell ist und weil man als Biologin einfach mehr Möglichkeiten hat.“ Zusätzlich zu ihren diagnostischen Aufgaben ist sie in ihrer Arbeitsgruppe in verschiedene Forschungsprojekte eingebunden. „Ich liebe die Forschung – man kann sich ständig weiterentwickeln“, betont sie. Ganz nebenbei hat Monika Hartmann unter dem Pseudonym „Lisa Mond“ sogar einen Mainz-Krimi veröffentlicht: „Ich hatte schon immer den Wunsch, ein Buch zu schreiben, und ich habe schon immer gerne gelesen!“, erzählt die dreifache Mutter mit einem Lächeln. In ihrem Buch „Der Montag, an dem Emil verschwand“ hat sie auf ihre eigenen Gefühle zurückgegriffen: „Als Mutter malt man sich mit blühender Fantasie natürlich immer wieder schlimme Szenarien aus. Ich habe meine eigenen Ängste in diesem Krimi verarbeitet.“<br>
&nbsp;</p>
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                                <category>III. Medizinischen Klinik und Poliklinik - Hämatologie und medizinische Onkologie</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
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                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) I</category>
                            
                                <category>Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) II</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 20 May 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Universitätsmedizin Mainz verleiht Ehrendoktorwürde an Medizin-Nobelpreisträger Shimon Sakaguchi</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/universitaetsmedizin-mainz-verleiht-ehrendoktorwuerde-an-medizin-nobelpreistraeger-shimon-sakaguchi-1.html</link>
                        <description>Pionierarbeit zu regulatorischen T-Zellen wird gewürdigt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Die Universitätsmedizin Mainz hat im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Glashaus des Staatstheaters Mainz die Ehrendoktorwürde an eine herausragende Forscher-Persönlichkeit verliehen: Den Titel „Doktor der Medizin ehrenhalber“ erhielt Prof. Dr. Shimon Sakaguchi, Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin des Jahres 2025. Der japanische Wissenschaftler, der an der Universität Osaka forscht und lehrt, entdeckte eine neue Klasse von Immunzellen, die sogenannten regulatorischen T-Zellen. Sie verhindern, dass das Immunsystem den eigenen Körper angreift – und auf diese Weise auch das Auftreten von Autoimmunerkrankungen. An solchen Erkrankungen leiden etwa fünf Prozent der Weltbevölkerung.</strong></p>

<p>Nach Entdeckung der regulatorischen T-Zellen war es Shimon Sakaguchi auch gelungen, deren Wirkungsweise zu entschlüsseln. Seine Arbeiten begründeten maßgeblich das Forschungsgebiet der peripheren Immuntoleranz und eröffneten neue Wege für die Behandlung von Autoimmun- und weiteren Erkrankungen.</p>

<p>In Anerkennung dieser wissenschaftlichen Verdienste sowie seines internationalen Rufs, seiner konzeptionellen Originalität und seines anhaltenden Engagements in der wissenschaftlichen Gemeinschaft hatte der Fachbereichsrat der Universitätsmedizin Mainz beschlossen, Shimon Sakaguchi die Ehrendoktorwürde zu verleihen. „Ich freue mich sehr, dass Sie diese hohe akademische Auszeichnung annehmen und die Urkunde persönlich entgegennehmen“, betonte Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz. „Ihre wegweisenden wissenschaftlichen Beiträge passen hervorragend zum Forschungsprofil der Universitätsmedizin Mainz mit ihrem immunologischen Schwerpunkt. Ihre Pionierarbeit zu regulatorischen T-Zellen steht in direktem Einklang mit den Kernthemen und bildet die Grundlage unseres von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichs zu regulatorischen T-Zellen.“</p>

<p>„Mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde an Prof. Dr. Shimon Sakaguchi wird eine wissenschaftliche Leistung von außergewöhnlicher Tragweite gewürdigt. Seine bahnbrechenden Entdeckungen zur peripheren Immuntoleranz und zur Rolle regulatorischer T-Zellen haben unser Verständnis des Immunsystems revolutioniert und neue Perspektiven für die Behandlung schwerer Erkrankungen geschaffen“, so Gesundheitsminister Clemens Hoch, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der Universitätsmedizin Mainz ist. „Zugleich sind seine Erkenntnisse eindrucksvolle Beispiele für den entscheidenden Beitrag, den exzellente Forschung und internationale Zusammenarbeit zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit leisten. Gerade angesichts wachsender gesundheitlicher Herausforderungen bleibt Grundlagenforschung für den medizinischen Fortschritt unverzichtbar. Prof. Dr. Shimon Sakaguchis herausragende Erkenntnisse verdienen daher höchste Anerkennung.“</p>

<p>„Prof. Dr. Shimon Sakaguchi zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten der internationalen biomedizinischen Forschung. Seine Pionierleistungen haben ein neues Forschungsfeld begründet und wirken bis heute weit über die Immunologie hinaus“, bekräftigte Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). „Dass die Universitätsmedizin Mainz ihm die Ehrendoktorwürde verleiht, unterstreicht die hohe Bedeutung und zugleich internationale Sichtbarkeit immunologischer Forschung am Standort Mainz.“</p>

<p>In seiner Laudatio betonte Univ.-Prof. Dr. Andreas Radbruch vom Deutsche Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) in Berlin: „Es ist kein Zufall, dass Shimon bisher der einzige Wissenschaftler ist, dem sowohl der Paul-Ehrlich-Preis als auch der Robert-Koch-Preis verliehen wurden. Die Auszeichnung spiegelt nicht nur die Anerkennung der Universitätsmedizin Mainz wider, sondern die der gesamten deutschen und internationalen Wissenschaftsgemeinschaft. Sie unterstreicht zudem, dass Shimons Entdeckungen das Mainzer Forschungsspektrum maßgeblich geprägt haben. In Deutschland sind wir stolz darauf, dass Shimon stets an den halbjährlich stattfindenden japanisch-deutschen Immunologie-Workshops teilnimmt, auch heute noch.“</p>

<p>Prof. Dr. Shimon Sakaguchi freute sich über die Verleihung der Ehrendoktorwürde und sagte: „For more than forty years, I have devoted my research to understanding how to control abnormal or excessive immune responses that give rise to a wide range of immunological diseases, including autoimmune disorders and allergies. It is a great honor and a profound pleasure for me to receive the degree of Doctor honoris cause from Johannes Gutenberg University Mainz in recognition of my contributions to immunological research.“</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Pressekontakt:</strong><br>
Dr. Renée Dillinger-Reiter<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-7424<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
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                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 19 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gemeinsam für Vielfalt und Demokratie: Modellprojekt an der Universitätsmedizin Mainz gestartet</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/gemeinsam-fuer-vielfalt-und-demokratie-modellprojekt-an-der-universitaetsmedizin-mainz-gestartet.html</link>
                        <description>Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen engagieren sich als Lots:innen für Demokratie und Gleichstellung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoHeader"><strong>Passend zum heutigen „Deutschen Diversity-Tag“ ist an der Universitätsmedizin Mainz das Modellvorhaben „Demokratie, Vielfalt und Gleichstellung im Betrieb“ jetzt offiziell gestartet. Unter der Projektleitung der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. (EAF Berlin) engagieren sich 18 Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen der Universitätsmedizin Mainz für mehr Vielfalt, demokratische Werte und eine diskriminierungsfreie Arbeitskultur.</strong></p>

<p>Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen zeigen deutlich, wie notwendig eine aktive Auseinandersetzung mit demokratischen Werten geworden ist: Jede vierte Person in Deutschland stimmt antisemitischen Aussagen zu, rund 30 Prozent der Menschen zeigen Offenheit gegenüber rechtsextremen Ideologien und etwa zehn Prozent der Bevölkerung vertreten demokratiegefährdende Einstellungen. Gleichzeitig nimmt die gesellschaftliche Akzeptanz von Diversität spürbar ab.</p>

<p>Vor diesem Hintergrund setzt die Universitätsmedizin Mainz gemeinsam mit der EAF Berlin ein bewusstes Zeichen für Zusammenhalt, Respekt und gelebte Vielfalt im Arbeitsalltag: Ziel des jetzt offiziell gestarteten Modellprojekts „Demokratie, Vielfalt und Gleichstellung im Betrieb“ ist es, demokratische Kompetenzen zu stärken, Gleichstellung aktiv zu fördern und Mitarbeitende darin zu unterstützen, Vielfalt als Stärke zu verstehen und diese mitzugestalten. Die Universitätsmedizin Mainz versteht das Vorhaben als wichtigen Beitrag für ein respektvolles, offenes und zukunftsfähiges Miteinander – innerhalb der eigenen Institution und darüber hinaus. „Ein klares Bekenntnis zu Demokratie, Vielfalt und Gleichstellung ist heute wichtiger denn je“, betonen die Projektkoordinatorinnen Anouschka Erny-Eirund und Daniela Isenlik aus dem Frauen- und Gleichstellungsbüro der Universitätsmedizin Mainz.</p>

<p>Eine zentrale Rolle im Rahmen des Projekts übernehmen die 18 Teilnehmenden aus unterschiedlichen Bereichen der Universitätsmedizin Mainz: Als Mitglieder der Projektgruppe bringen sie aktiv ihr Wissen, ihre Erfahrungen und Perspektiven in das Modellvorhaben ein. Gleichzeitig wirken sie als Multiplikator:innen innerhalb der Organisation, indem sie Informationen, Ideen und Erkenntnisse aus dem Projekt in ihre Teams und Arbeitsbereiche tragen und dort den Austausch fördern.</p>

<p>Mit dem Start der Ausbildung der Projektlots:innen beginnt nun die erste Phase des Modellvorhabens. In den kommenden Monaten werden die Teilnehmenden gemeinsam Strategien, Austauschformate und praxisnahe Maßnahmen entwickeln, um demokratische Kultur und Chancengleichheit nachhaltig in der Organisation zu verankern.</p>

<p>Die Universitätsmedizin Mainz setzt sich bereits mit verschiedenen Maßnahmen für Vielfalt und Gleichstellung im Unternehmen ein: Beispielsweise ermöglichen offene Bildungs- und Ausbildungswege Mitarbeitenden, ihre berufliche Karriere unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und dem bisherigen Bildungsweg zu beschreiten. Deutschkurse unterstützen internationale Fachkräfte beim Start an der Universitätsmedizin Mainz, altersgemischte Teams profitieren vom Austausch über die Generationen hinweg und Nachwuchswissenschaftler:innen werden in Mentoring-Programmen von erfahrenen Kolleg:innen begleitet. Mit dem Beitritt zum deutschlandweiten Bündnis „Charta der Vielfalt” hat die Universitätsmedizin Mainz darüber hinaus ein wichtiges Zeichen für die Bedeutung von Diversität und deren Schutz in einem modernen Arbeitsumfeld gesetzt. Das neu gestartete Modellvorhaben „Demokratie, Gleichstellung und Vielfalt im Betrieb“ soll dieses Engagement weiter stärken.</p>

<p>Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Begleitet durch die EAF Berlin entwickeln neben der Universitätsmedizin Mainz bundesweit elf weitere Unternehmen und Organisationen in eigenen Modellprojekten Ideen und Umsetzungskonzepte, die demokratische Werte, Respekt und Vielfalt fördern sollen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen zum Projekt: </strong><br>
<a href="https://www.eaf-berlin.de/was-wir-tun/modellprojekte/projekt/demokratie-gleichstellung-und-vielfalt-im-betrieb" target="_blank" rel="noreferrer">www.eaf-berlin.de/was-wir-tun/modellprojekte/projekt/demokratie-gleichstellung-und-vielfalt-im-betrieb</a></p>

<p><br>
<strong>Kontakt:</strong><br>
Anouschka Erny-Eirund<br>
Frauen- und Gleichstellungsbüro<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-3372<br>
<a href="mailto:anouschka.erny-eirund@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p>Daniela Isenlik<br>
Frauen- und Gleichstellungsbüro<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-3374<br>
<a href="mailto:daniela.isenlik@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><br>
<strong>Pressekontakt:</strong><br>
Veronika Wagner M. A.<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation<br>
Universitätsmedizin Mainz<br>
Telefon 06131 17-8391<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>Frauen- und Gleichstellungsbüro</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-7183</guid>
                        <pubDate>Mon, 18 May 2026 10:22:27 +0200</pubDate>
                        <title>80 Jahre Johannes Gutenberg-Universität Mainz:  Die Universität als Teil der Gesellschaft – gestern, heute und morgen</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/80-jahre-johannes-gutenberg-universitaet-mainz-die-universitaet-als-teil-der-gesellschaft-gestern-heute-und-morgen.html</link>
                        <description>Eindrückliche Entwicklung auf dem Weg zur Exzellenzuniversität / Vorbereitungen für Jubiläum #550JahreUniMainz laufen auf Hochtouren</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>PRESSEMITTEILUNG DER JOHANNES GUTENBERG-UNIVERSITÄT MAINZ (JGU)</h3>

<p><br>
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wird in wenigen Tagen – <strong>am 22. Mai 2026</strong> – den <strong>80. Jahrestag</strong> ihrer Wiedereröffnung kurz nach dem Zweiten Weltkrieg begehen. Und doch bereitet sich die Universität längst auf ein viel größeres Jubiläum vor, denn die Alte Mainzer Universität wurde bereits zu Gutenbergs Zeiten im Jahr 1477 gegründet – weshalb die JGU im kommenden Jahr zum Jubiläum <strong>#550JahreUniMainz</strong> einlädt. Zum <strong>Auftakt</strong> dieses Jubiläums wird die Universität am <strong>23. November 2026</strong> in den <strong>Mainzer Dom</strong> einladen, genau 550 Jahre nachdem Papst Sixtus IV. auf Bitten des Mainzer Erzbischofs Diether von Isenburg mit einer Urkunde die Errichtung einer Universität in Mainz genehmigte. Dieses Dokument, datiert auf den 23. November 1476, markiert als zentrales Gründungsdokument den Beginn der Vorbereitungen der Universitätsgründung, die am 1. Oktober 1477 zur Eröffnung der Mainzer Universität führten. Die Universität wird diesen bedeutenden Anlass mit einer Feier im Mainzer Dom würdigen, bevor dann <strong>im Jubiläumsjahr 2027 verschiedene Jubiläumsveranstaltungen</strong> folgen. Weitere <strong>Höhepunkte</strong> sind ein <strong>Campusfest im Sommer 2027</strong> sowie der <strong>Festakt</strong> #550JahreUniMainz <strong>im November 2027 im Staatstheater Mainz</strong>. Für alle Informationen rund um #550JahreUniMainz geht am 22. Mai 2026 die Jubiläumswebsite unter <a href="https://550jahre.uni-mainz.de/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>https://550jahre.uni-mainz.de</strong>/</a> online.</p>

<p>Mit Blick auf den 80. Jahrestag der Wiedereröffnung der JGU lohnt aber auch ein kurzer Abriss der Geschichte der JGU seit ihrer Wiedereröffnung: Nach Schließung der Alten Mainzer Universität in napoleonischer Zeit wurde die Universität 1946 auf Betreiben der französischen Verwaltung wiedereröffnet – als Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Westlich der fast völlig zerstörten Stadt Mainz wuchs die JGU auf einem ehemaligen Kasernengelände zu einer großen deutschen Forschungsuniversität mitten im Herzen Europas. Heute zählt die JGU rund 35.000 Studierende und Mitarbeitende aus über 120 Nationen&nbsp;und vereint als Volluniversität nahezu alle akademischen Disziplinen einschließlich einer Universitätsmedizin.</p>

<p><strong>Auf dem Weg zur Exzellenzuniversität</strong><br>
„Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist eine moderne, lebendige, vernetzte Universität, die sich stetig weiterentwickelt und Hochschulpolitik aktiv mitgestaltet. Zugleich stehen wir in der Tradition der Alten Mainzer Universität mit 550 Jahren bewegter Geschichte, eng verbunden mit der Stadt Mainz, der Region und den Menschen, die hier leben“, betont Prof. Dr. Georg Krausch, seit 2007 Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. „Einen ganz besonderen Höhepunkt möchten wir dieses Jahr im Verbund der Rhein-Main-Universitäten schaffen: die Auszeichnung als Exzellenzverbund im Exzellenzstrategie-Wettbewerb des Bundes und der Länder. Die Vor-Ort-Begehung im April 2026 haben wir gemeinsam mit unseren Partnern – der Goethe-Universität Frankfurt und der TU Darmstadt – und mit der tatkräftigen Unterstützung der Mitglieder unserer drei Universitäten bereits gemeistert. Nun erwarten wir alle gemeinsam gespannt die Bekanntgabe am 2. Oktober.“</p>

<p><strong>Quellen für historischen Rückblick</strong><br>
Bis dahin lohnt ein Blick in die 800-seitige Universitätsgeschichte, die anlässlich des JGU-Jubiläums #JGU75 erschienen ist. Die Festschrift von 2021 zeichnet die Entwicklung der Universität in der sie umgebenden Gesellschaft in rund 50 Beiträgen und mit reicher Bebilderung nach: Neben resümierenden Einblicken in die allgemeinen Entwicklungen von den 1940er-Jahren bis zur Gegenwart werden die Geschichte der verschiedenen Fächer, aber auch Themen wie studentisches Engagement, Internationalisierung oder das Alltagsleben an der Universität aufgegriffen. Die Festschrift „75 Jahre Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Universität in der demokratischen Gesellschaft“ ist nach wie vor kostenfrei als E-Book verfügbar unter <a href="https://openscience.ub.uni-mainz.de/items/0694a63f-db65-45b1-8945-e545635c3d8a" target="_blank" rel="noreferrer">https://openscience.ub.uni-mainz.de/</a>.</p>

<p>Ergänzend finden sich in der Schriftenreihe „Beiträge zur Geschichte der Universität Mainz“ des Mainzer Forschungsverbunds für Universitätsgeschichte mittlerweile acht Bände zu spezifischen Einzelaspekten moderner Universitätsgeschichte. Hier geht es unter anderem um die Anfänge der Universitätsbibliothek Mainz und ihre Entwicklung hin zu einer modernen Dienstleistungseinrichtung, um Lehrstuhlinhaber der historischen Fächer an der JGU von 1946 bis in die 1980er-Jahre und um Frauen an der JGU. Der neueste Band mit dem Titel „Aufbruch in Ruinen“ widmet sich der Geschichte der Evangelisch-Theologischen Fakultät der JGU ab ihrer Gründung im Jahr 1946 und ist als Open Access kostenfrei verfügbar: <a href="https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/reihe/beitraege-zur-geschichte-der-universitaet-mainz" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/reihe/beitraege-zur-geschichte-der-universitaet-mainz</a>.</p>

<p>Zudem lädt nach wie vor die Ausstellung „Das Wunder von Mainz“ als virtuelle Entdeckungsreise durch die Anfangsjahre der Universität ein – online unter <a href="https://www.ub.uni-mainz.de/de/wunder-von-mainz/story" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ub.uni-mainz.de/de/wunder-von-mainz/story</a>.</p>

<p>Ein Schaufenster zur Entwicklung des Mainzer Gutenberg-Campus bietet die Online-Ausstellung "Wissen schafft Raum. Aspekte internationaler Architektur auf dem Mainzer Gutenberg-Campus" unter <a href="https://wissenschafftraum.uni-mainz.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://wissenschafftraum.uni-mainz.de/</a>, die ebenfalls im Rahmen von #JGU75 entstanden ist.</p>

<p>Und die Neugründung der Universität Mainz im Jahr 1946 ist auch eine von 75 Geschichten aus 75 Jahren Rheinland-Pfalz, erzählt unter <a href="https://75-jahre-rlp-75-geschichten.de/ausstellungen/75-jahre-rheinland-pfalz-in-75-objekten/feature/1946-die-neugrundung-der-universitat-mainz" target="_blank" rel="noreferrer">https://75-jahre-rlp-75-geschichten.de/ausstellungen/75-jahre-rheinland-pfalz-in-75-objekten/feature/1946-die-neugrundung-der-universitat-mainz</a>.</p>

<p>Nicht zuletzt finden sich auch im JGU-Magazin unter <a href="https://www.magazin.uni-mainz.de/tag/jgu75/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.magazin.uni-mainz.de/tag/jgu75/</a> viele verschiedene Aspekte aus dem Jubiläumsjahr 2021.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt:</strong><br>
Kommunikation und Medien<br>
Johannes Gutenberg-Universität Mainz<br>
55099 Mainz<br>
Tel.: 06131 39-22369<br>
<a href="mailto:presse@uni-mainz.de">E-Mail</a><br>
<a href="https://www.uni-mainz.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.uni-mainz.de</a><br>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wissenschaftlicher Vorstand</category>
                            
                                <category>Universitätsmedizin</category>
                            
                                <category>Universität</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-7180</guid>
                        <pubDate>Fri, 15 May 2026 16:42:36 +0200</pubDate>
                        <title>Rheuma-Bustour 2026 startet am 18. Mai in Mainz</title>
                        <link>https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/rheuma-bustour-2026-startet-am-18-mai-in-mainz.html</link>
                        <description>Rheuma kann jeden treffen – Schnell erkennen, gezielt handeln!</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Um die rheumatologische Versorgung in Deutschland zu verbessern und die bundesweite Kampagne „#rhmtlgy“ zu unterstützen, findet vom Montag, 18. Mai bis Freitag, 22. Mai die Rheuma-Bustour 2026 statt. Sie startet in Mainz und geht dann weiter in Pirmasens, Wittlich, Rhens und schließlich Bad Marienberg. Neben Information und Beratung durch Expert:innen, bietet die Rheuma-Bustour auch die Möglichkeit Rheuma-Schnelltests durchzuführen.</p>

<p>In Deutschland sind etwa neun Millionen Menschen von einer rheumatischen Erkrankung betroffen – sowohl ältere Menschen als auch junge Erwachsene und Kinder. Die Symptome reichen von chronischen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen bis hin zu schwerwiegenden Entzündungen innerer Organe. Weil Rheuma so viele Gesichter hat, ist die Erkrankung oft schwer zu erkennen. Die Chancen, die Lebensqualität von Betroffenen bestmöglich zu erhalten und bleibende Schäden und Beeinträchtigungen zu verhindern, steigen, wenn rheumatische Erkrankungen früh erkannt und therapiert werden.</p>

<p>Unter der Schirmherrschaft der Universitätsmedizin Mainz werden in diesem Jahr die Landesarbeitsgemeinschaft Rheumatologie (ARRP) zusammen mit dem Schwerpunkt Rheumatologie der Universitätsmedizin Mainz, dem Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz sowie dem Landesverband der Deutschen Rheuma Liga und dem DVMB an fünf Stationen über rheumatologische Erkrankungen informieren und beraten.</p>

<p><br>
<strong>Stationen der Rheuma-Bustour 2026:</strong></p>

<p>18. Mai 2026, 10.00–15.30 Uhr, Mainz, Staatstheater/Gutenbergplatz</p>

<p>19. Mai 2026, 10.00–15.30 Uhr, Pirmasens, Schloßplatz</p>

<p>20. Mai 2026, 10.00–15.30 Uhr, Wittlich, Ottensteinplatz</p>

<p>21. Mai 2026, 10.00–15.30 Uhr, Rhens, Mainzerstr. 75 (EKZ)</p>

<p>22. Mai 2026, 10.00–15.30 Uhr, Bad Marienberg, Marktplatz</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Informationen</strong>: <a href="https://www.rheuma-vor.de/aktuelles/rheuma-bustour-2026.html" target="_blank" rel="noreferrer">Rheuma-Bustour 2026 - Rheuma-VOR</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt: </strong><br>
Univ.-Prof. Dr. Andreas Schwarting,<br>
Leiter des Schwerpunktes Rheumatologie und klinische Immunologie,<br>
I. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz,<br>
<a href="mailto:schwarting@uni-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p><strong>Pressekontakt Universitätsmedizin Mainz: </strong><br>
Barbara Reinke,<br>
Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,<br>
Telefon 06131 17-7428,&nbsp;<br>
<a href="mailto:pr@unimedizin-mainz.de">E-Mail</a></p>

<p class="Flietextreg10pt">&nbsp;</p>

<p class="Flietextreg10pt">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>I. Medizinischen Klinik und Poliklinik</category>
                            
                                <category>_NICHT AUF STARTSEITE ZEIGEN</category>
                            
                        
                        
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