Visual Universitätsmedizin Mainz

8. September 2017

Lebensqualität nach Kopf-Hals-Tumoren beibehalten

„Patiententag Kopf- und Halstumor“ an der Universitätsmedizin Mainz am 13. September 2017

Die bösartigen Tumoren im Kopf-Hals-Bereich gehören zu den häufigen Tumorerkrankungen des Menschen. Im Rahmen der europaweiten Kampagne zur Aufklärung und Information über Kopf- und Halstumore (MAKESENSECAMPAIGN) beteiligt sich auch wieder die Hals-, Nasen-, Ohren-Klinik und Poliklinik – Plastische Operationen der Universitätsmedizin Mainz mit einem „Patiententag Kopf- und Halstumor“. Ganz zentral steht die Frage im Raum, wie sich diese Tumorarten therapieren lassen. Darüber hinaus können sich Interessierte über Ursachen und Symptome informieren. Des Weiteren richtet sich der Blick auf die Wiederherstellung von wichtigen Funktionen wie beispielsweise der Sprechfähigkeit nach einer Kehlkopfentfernung. Die öffentliche Veranstaltung findet am Mittwoch, 13. September 2017, von 15.00 bis 16.15 Uhr, im großen Hörsaal der Hals-Nasen-Ohrenklinik (Geb. 102, EG, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz) statt. Interessierte und Betroffene sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kopf-Hals-Tumore machen weltweit etwa 5 Prozent aller Krebserkrankungen aus. Aufgrund der unspezifischen Symptome gehen Patienten oftmals sehr spät zum Arzt. Der Tumor befindet sich dann vielfach bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Mehr als 90 Prozent der Kopf-Hals-Tumore entstehen in den Zellen der Schleimhaut von Mundhöhle, Zunge, Rachen und Kehlkopf. Weltweit gab es 2008 mehr als 600.000 neue Fälle, 350.000 davon führten zum Tod.

Auf dem „Patiententag Kopf- und Halstumor“ informieren die Experten der HNO der Universitätsmedizin Mainz über die Ursachen und Symptome dieser Krebserkrankungen sowie Therapieoptionen. Andererseits richtet sich der Blick auf die Wiederherstellung von wichtigen Funktionen, die beispielsweise bei einer Operation in Mitleidenschaft gezogen wurden. Verschiedene Vorträge befassen sich unter anderem mit der Rekonstruktion der Nase, des Mittelgesichtes und des Oberkiefers. Es wird auch erklärt, wie sich nach einer Kehlkopfentfernung die Stimmrehabilitation einleiten lässt. Ein weiterer Vortrag zeigt auf, wie Chemotherapeutika über künstliche Zugänge (im Fachjargon Ports) in den Körper gelangen. Auch die notwendigen Maßnahmen zur Vorbereitung einer Strahlenbehandlung werden thematisiert.

Darüber hinaus wird sich der Kehlkopflosenverband vorstellen, und es erwarten die Veranstaltungsteilnehmer diverse Präsentationen von Herstellern von speziellen Prothesen und Epithesen. Epithesen können beispielsweise dazu dienen, die äußere Gesichtsform widerherzustellen.

Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und Terminankündigung im Veranstaltungskalender!

 

Kontakt

Andrea Wehrland
Hals-, Nasen-, Ohren-Klinik und Poliklinik – Plastische Operationen (HNO)
Universitätsmedizin Mainz
Tel.: 06131 17 2417
Email:  andrea.wehrland@unimedizin-mainz.de

 

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Oliver Kreft, Unternehmenskommunikation Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131  17-7424, Fax 06131  17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de

 

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

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