Visual Universitätsmedizin Mainz

22. März 2017

Situation und Bedarfe geflüchteter Frauen in Mainz und Umgebung

Female Refugee Study: Welche Bedeutung können die Forschungsergebnisse für die Betreuung geflüchteter Frauen in der Praxis haben?

Wie ist das körperliche und seelische Befinden von geflüchteten Frauen, die derzeit in Mainz und Umgebung leben? Welche belastenden Erlebnisse haben sie vor, während und nach der Flucht erfahren müssen? Wie ist ihre medizinische Versorgungssituation? Über diese und andere Fragen informiert das Institut für Arbeits-, Sozial und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz am Freitag, den 24. März 2017, von 10.00 bis 12.30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Institut für Lehrergesundheit, Kupferbergterrasse 17 in 55116 Mainz.

Im Rahmen der von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz, initiierten Multicenter-Studie „Female Refugee Study“, hat das Institut für Arbeits-, Sozial und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz Daten zur psychosozialen Situation, den Bedarfen und Erwartungen geflüchteter Frauen aus Herkunftsländern mit guter Bleiberechtsperspektive erhoben. Zu diesem Zweck haben die Wissenschaftler Frauen aus den Ländern Afghanistan, Eritrea, Iran, Irak, Somalia und Syrien befragt.

Wie der Studienablauf genau aussah und welche Erkenntnisse nun über den Gesundheitszustand, die Versorgung und die Bedürfnisse der Frauen vorliegen, darüber informieren Dr. Renate Kimbel und Dipl.-Soz. Ulrike Zier vom Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz. Zuvor werden Referatsleiterin Flüchtlingspolitik, Migrantenaufnahme, Rückkehr im rheinland-pfälzischen Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz, Astrid Becker, der Leiter des Amts für Soziale Leistungen der Landeshauptstadt Mainz, Claus Hensel, sowie der Direktor des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Stefan Letzel, die Veranstaltungsgäste begrüßen und in das Thema einführen.

Im Anschluss an die öffentliche Veranstaltung findet ein Fachsymposium in Form interaktiver Gesprächsrunden statt. Ziel ist es, sich miteinander zu vernetzen und gemeinsam Anforderungen und Möglichkeiten für die Versorgungs- und Betreuungspraxis zu erarbeiten. Dabei sollen Aspekte wie beispielsweise der Umgang mit sprachlichen und kulturellen Hürden sowie die Frage, wie sich der besondere Schutzbedarf erkennen und berücksichtigen lässt, im Vordergrund stehen.

 

Als Vertreter der Presse sind Sie herzlich zur öffentlichen Veranstaltung eingeladen!

Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und -ankündigung im Veranstaltungskalender!

Weitere Informationen zur Multicenter-Studie „Female Refugee Study“: https://www.unimedizin-mainz.de/typo3temp/secure_downloads/20164/0/0e52f17c7c9b9124374b2caf7cabc1df21d5c511/Projektskizze_Female_refugee_Study.pdf

 

Kontakt
Univ.-Prof. Dr. Stephan Letzel,
Direktor des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-9213, Fax 06131 17 5660,
E-Mail: letzel@uni-mainz.de

Dipl.-Soz. Ulrike Zier,
Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-9204, Fax 06131 17 5660,
E-Mail:  zier@uni-mainz.de

Dr. Renate Kimbel,
Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-9322, Fax 06131 17 5660,
E-Mail:  kimbeluz@uni-mainz.de

 

Pressekontakt
Barbara Reinke,
Unternehmenskommunikation der Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7428, Fax 06131 17-3496,
E-Mail:  pr@unimedizin-mainz.de

 

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

 

 

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