Visual Universitätsmedizin Mainz

Tätigkeiten am Bildschirmarbeitsplatz

Entsprechend der Bildschirmarbeitsverordnung hat der Arbeitgeber den Mitarbeitern Untersuchungen der Augen anzubieten. Der Text der Verordnung lautet:

§ 6 Untersuchung der Augen und des Sehvermögens

(1) Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten vor Aufnahme ihrer Tätigkeit an Bildschirmgeräten, anschließend in regelmäßigen Zeitabständen sowie bei Auftreten von Sehbeschwerden, die auf die Arbeit am Bildschirmgerät zurückgeführt werden können, eine angemessene Untersuchung der Augen und des Sehvermögens durch eine fachkundige Person anzubieten. Erweist sich auf- grund der Ergebnisse dieser Untersuchung eine augenärztliche Untersuchung als erforderlich, ist diese zu ermöglichen.

(2) Den Beschäftigten sind im erforderlichen Umfang spezielle Sehhilfen für ihre Arbeit an Bildschirmgeräten zur Verfügung zu stellen, wenn die Ergebnisse einer Untersuchung nach Absatz 1 ergeben, dass spezielle Sehhilfen notwendig und die normalen nicht geeignet sind.

Arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten am Bildschirmarbeitsplatz

Die Betriebsärztliche Dienststelle führt die arbeitsmedizinische Vorsorge bei den Beschäftigen durch, um Gesundheitsbeschwerden, die durch die Tätigkeit an Bildschirmarbeitsplätzen entstehen können, zu verhindern oder frühzeitig zu erkennen.

Falls eine Korrektur erforderlich ist und es sich dabei um eine Universalbrille handelt, ist der Kostenträger die Krankenkasse.

Die Indikation für eine Bildschirmbrille wird aufgrund der Vorsorge der Betriebsärztin und unter Berücksichtigung der Arbeitsplatzsituation gestellt.