Department für Prävention und Psychosoziale Medizin

Das Department für Prävention und Psychosoziale Medizin bündelt klinische Versorgung, translationale Forschung und Lehre im Bereich psychischer Gesundheit im Erwachsenenalter sowie Prävention und Gesundheitsförderung in den Lebenswelten. Es verfolgt eine interdisziplinäre Herangehensweise auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse, um die Prävention, Diagnostik und Behandlung psychischer Erkrankungen systematisch miteinander zu verbinden und stets weiterzuentwickeln.

Im Department arbeiten das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie eng zusammen. Diese strukturelle Vernetzung ermöglicht es, medizinische, psychologische und psychosoziale Perspektiven in der Versorgung und Erforschung psychischer Erkrankungen und in der Untersuchung von Belastungs-, Risiko- und Schutzfaktoren in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitswelten systematisch zusammenzuführen. Diese Erkenntnisse bilden zusammen mit translationaler Forschung die Grundlage für präventive Strategien ebenso wie für die Weiterentwicklung therapeutischer Konzepte über alle Versorgungsstufen hinweg – von der Gesundheitsförderung über die Akutbehandlung bis zur Rückfallprophylaxe.

Klinisch wird das Gesamtspektrum psychischer Erkrankungen im Erwachsenenalter abgebildet. Schwerpunkte liegen dabei auf der Diagnostik und Behandlung affektiver und altersassoziierter Erkrankungen (v.a. Depressionen und Demenzen), von Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen, chronischen und komplexen Schmerzstörungen sowie von verhaltens- und medienbezogenen Störungen. Dabei werden spezialisierte psychosomatische und psychiatrische Behandlungsangebote mit wissenschaftlich fundierten Präventionsansätzen verknüpft. In der Lehre werden modernste Lehrformate auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis eingesetzt, um den Nachwuchs in unseren Fächern auch in Zukunft sicherzustellen.

Das Department arbeitet interdisziplinär mit anderen Departments eng zusammen und kooperiert insbesondere mit dem Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR).

Über die UM-Departments

Die Universitätsmedizin Mainz umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Einrichtungen. Mit der Gründung von insgesamt 11 übergeordneten Departments hat die UM wichtige Strukturen geschaffen, die dazu beitragen, die Qualität von Patientenversorgung, Forschung und Lehre noch weiter zu verbessern.

Die Gliederung in Departments ermöglicht thematisch verwandten Kliniken und Einrichtungen der UM, sich gemeinschaftlich zu organisieren und weiterzuentwickeln. Damit stärkt sie die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die gemeinsame Nutzung von Ressourcen.
 

Departmentübersicht(PDF 85,6 KB)