Visual Universitätsmedizin Mainz

Stationäre Aufnahme der Transplantationschirurgie

Anmeldung ZMP

Um den anstehenden Krankenhausaufenthalt und die geplante Operation für unsere Patienten so optimal wie möglich vorzubereiten, gibt es in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie ein Zentrales Patientenmanagement (ZPM).

Ihr Hausarzt oder eine unserer Ambulanzen kann Sie unter
06131 17-5840 oder -6508 für einen stationären Aufenthalt anmelden. 

Sie erhalten hier Informationen ... 

  • zum Eingriff
  • zu den Untersuchungen
  • zum Aufnahme-/ OP Termin und
  • dem Ablauf der stationären Aufnahme

  • Die notwendigen Schritte zur Vorbereitung werden von von den Pflegekäften des ZPM und der diensthabende Oberarzt/ Assistenzarzt gemeinsam mit Ihnen besprechen und planen. Sie stehen Ihnen auch für evtl. Rückfragen gerne zur Verfügung.

Kontakt / Öffnungszeiten

Anmeldung:                                          

Polana Krivec, Johanna Türr, Tel. 06131 17-5480 oder- 6508, Fax 06131 17-5504    

Geb. 505, EG, 1. Flur rechts, Zi. 3 rechts

Für Nachfragen direkt auf Station: 

Tel. 06131 17-2851, Fax 06131 17-5553

Parkmöglichkeiten sind auf dem Gelände vorhanden (gegen Gebühr) 

 

  

Was ist mitzubringen?

Für Ihre stationäre Behandlung benötigen wir eine Krankenhauseinweisung sowie die Krankenkassenkarte. Auch die Adresse und Telefonnummer des behandelnden Hausarztes (und ggf. weiterer behandelnder Ärzte) ist hilfreich.

Zusätzlich bitten wir Sie am Aufnahmetag folgende Dinge, soweit vorhanden, mitzubringen:

  • Alle auswärtigen Befunde
  • Röntgenbilder
  • Allergiepass
  • Marcumarausweis
  • Schrittmacherausweis
  • Diabetikerausweis
  • Vorbefunde - soweit vorhanden
  • Arztbriefe und Befunde früherer Untersuchungen (vor allem, wenn sie sich auf dieselbe Erkrankung beziehen)
  • Röntgenbilder oder CD von Röntgenuntersuchungen
  • Aktuelle Laborwerte  (nicht älter als 1 Woche, mit Blutbild, - gerinnung, Nierenwerte)
  • Hilfsmittel (Rollator, Gehstock, Prothesen, etc.)
  • Bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme benötigen wir den exakte Handelsnamen sowie die verordnete Dosierung der Medikamente, z.B. in Form eines Medikamentenplanes.
  • Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen

 

Bitte denken Sie auch an:

  • persönliche Pflegeartikel (Toilettenartikel, Handtücher und Waschlappen)
  • Bademantel /Jogginganzug oder andere Hauskleidung
  • Schlafanzug/Nachthemd
  • Haus- und Straßenschuhe
  • Erforderliche Behältnisse für Brille/Kontaktlinse/Zahnprothese oder Hörgeräte
  • Etwas Kleingeld für die Telefonkarte
  • Keine Wertsachen!

Wie sind die Zimmer ausgestattet?

Auf der Station 6B  stehen 10 Zweibettzimmer sowie 3 Einzelzimmer und ein Wachzimmer für 4 Personen zur Verfügung. Alle Zimmer sind mit Fernseher, Telefon und einem Bad (Dusche, Waschbecken, Toilette) ausgestattet.

1. Tag

Ankunft

In der Regel sollten Sie sich vormittags zwischen 8:30 und 9:30 Uhr auf der Station einfinden. Wenn für den gleichen Tag eine Untersuchung geplant ist, sollten Sie spätestens um 8:00 Uhr anwesend sein! Ist dies, beispielsweise aufgrund eines langen Anfahrtsweges, nicht möglich, so bitten wir Sie, der Station rechtzeitig (am besten 1-2 Tage im Voraus) telefonisch Bescheid zu sagen.

Zimmer

Wenn Sie ankommen, werden Sie von einer Pflegekraft begrüßt, die Ihnen meist auch gleich Ihr Zimmer zuweisen kann. Manchmal kann es allerdings auch sein, dass Sie im Wartezimmer oder Aufenthaltsraum Platz nehmen müssen, bis ein Patient entlassen und das Zimmer geputzt und vorbereitet ist. Bitte haben Sie Verständnis.

Anmeldung

Sie gehen danach als erstes zur Patientenanmeldung im Erdgeschoss. Wenn Sie schwer krank sind oder nicht gehen können, wird die Anmeldung von uns übernommen.

Untersuchungen am Aufnahmetag

Wenn für den gleichen Tag eine Untersuchung angemeldet wurde, kann es sein, dass diese durchgeführt wird, noch bevor Sie von einem Arzt aufgenommen werden. Dies gilt zum Beispiel für CT-Untersuchungen. Außerdem wird oft am Vormittag von einem Studenten Blut abgenommen, manchmal wird ein EKG geschrieben und eine Röntgenaufnahme der Lunge veranlasst.  Wenn bei Ihnen eine Operation vorgesehen ist, findet spätestens am Vortag der OP die Prämedikation durch die Narkoseärzte (Anästhesisten) statt.  Dabei besprechen die Kollegen mit Ihnen das geeignete Narkoseverfahren und klären Sie auch über die entsprechenden Risiken auf.

Operations-Aufklärung

Wenn bei Ihnen eine Operation vorgesehen ist, besprechen die Ärzte unserer Station spätestens am Vortag mit Ihnen den vorgesehenen Eingriff. Ihre Angehörigen können dabei – nach Ihrem Wunsch - gerne anwesend sein. Falls nach dem Aufklärungsgespräch doch noch Fragen auftreten sollten, sagen Sie bitte einer Pflegekraft Bescheid, damit noch offene Punkte durch den Dienstarzt geklärt werden können.

Aufnahme durch den Arzt und das Pflegepersonal

Einer der Ärzte wird sich im Verlauf des Vormittages um Sie kümmern. Er erhebt die Krankengeschichte und untersucht Sie. Dann trifft er entsprechende Anordnungen. Auch eine Pflegekraft wird ein Gespräch mit Ihnen führen.

Der Operationstag

Der Vorabend

Am Vorabend der Operation werden Ihnen eventuelle Abführmittel verabreicht, um den Darm vor der Operation zu entlasten. Außerdem sollten sie ab dem, von den Narkoseärzten festgelegten Zeitpunkt nüchtern bleiben. Dies schließt den Verzicht auf das Rauchen ein.

Am Morgen des OP-Tages

Der Narkosearzt entscheidet, ob und welchem Umfang Sie am Operationstag ihre normale Hausmedikation einnehmen sollen. Nach Maßgabe der Narkoseärzte wird Ihnen eventuell ein leichtes Beruhigungsmittel verabreicht. Dieses kann ebenso wie Ihre normale Hausmedikation mit einem kleinen Schluck Wasser eingenommen werden. In Abhängigkeit, an welcher Stelle Sie auf dem Op-Plan stehen, kann es bis zum frühen Nachmittag dauern, ehe Sie für Ihre Operation abgerufen werden. Leider können wir Ihnen auch nicht garantieren, dass Ihre Operation stattfindet. Neben Notfällen kann eventuell auch eine Transplantation, die wir als Transplantationszentrum häufig durchführen, eine Verschiebung Ihrer Operation nötig machen. Falls Ihre Operation verschoben werden sollte, versuchen wir ein nochmaliges Verschieben zu vermeiden und Sie am nächsten Op-Tag an erster Stelle zu operieren.

Postoperativ

Intensivstation

In Abhängigkeit von Ausmaß und Umfang der bei Ihnen geplanten Operation kann es nötig sein, dass Sie postoperativ zur weiteren Überwachung zunächst direkt auf die anästhesistische Intensivstation verlegt werden. Sobald es Ihnen besser geht, werden Sie auf unsere Station in ein Normal- oder Wachzimmer zurückverlegt.

Aufwachraum

Bei kleinren Eingriffen werden sie unmittelbar nach der Beendigung der Narkose im Aufwachraum weiter von den Narkoseärzten überwacht. So bald Sie sich ausreichend von der Narkose erholt haben und wach genug sind, werden Sie auf unsere Normalstation zurückverlegt.

Wachzimmer

Die Wachzimmer bieten uns die Möglichkeit, Ihre Herz-/Kreislauffunktion sowie die Atmung mit einem Monitor zu überwachen.

Normalzimmer

Bei kleinen, unkomplizierten Operationen werden Sie unter Umständen direkt in ihr altes Zimmer zurückverlegt. 

Der Tagesablauf auf Station

Besuchszeiten

Täglich von 9:00 Uhr bis 21:00Uhr. Ausnahmen können mit dem Pflegepersonal vereinbart werden. Die Besuchszeit in unserem Wachzimmer ist täglich von 15:00 Uhr bis 18:00

Visiten

Die Visiten sind dazu da, mit Ihnen den Krankheitsverlauf, die neuen Befunde und das weitere Vorgehen zu besprechen. Wenn Sie das Gefühl haben, nicht genug informiert zu sein, zögern Sie nicht, Fragen zu stellen! Schreiben Sie sich beispielsweise eine kleine Liste, damit Sie Ihre Fragen nicht vergessen. Visiten finden in der Regel von Montag bis Freitag vormittags zwischen 8:00 und 13:00 Uhr statt. Der Zeitpunkt und die Dauer der Visite kann aber unterschiedlich sein – bitte haben Sie Verständnis. Oberarztvisiten sind auf jeder Station zweimal wöchentlich.  Zusätzlich findet nachmittags ab 14:30 Uhr eine Visite mit dem Chefarzt oder Oberarzt statt. Wenn Sie eine Visite “verpasst” haben, weil Sie beispielsweise einen Untersuchungstermin wahrnehmen mussten, Sie aber dennoch mit dem Arzt sprechen möchten, sagen Sie einer Pflegekraft Bescheid. Am Wochenende und an Feiertagen ist rund um die Uhr ein Arzt auf der Station, der wichtige Blutentnahmen macht und sich um akute Probleme kümmert. Wenn Sie dringende Fragen haben, können Sie ihn ansprechen.

Sprechzeiten für Angehörige

Angehörige können nach Terminvereinbarung auch nachmittags mit dem Stationsarzt sprechen. 

Untersuchungen

Wenn eine Untersuchung angemeldet wurde, sollten Sie sich an diesem Tag auf der Station verfügbar halten. Die Funktionsabteilung benachrichtigt die Station, sobald der Untersuchungszeitpunkt absehbar ist. Leider können nicht alle Patienten morgens als erste an die Reihe kommen: Bitte haben Sie Verständnis, wenn Sie erst am  Nachmittag aufgerufen werden – auch wenn Sie für die Untersuchung nüchtern sein müssen und weder Frühstück noch Mittagessen bekommen. Nach dem Abruf gibt Ihnen eine Pflegekraft Ihre Akte und alle erforderlichen Unterlagen und erklärt Ihnen den Weg. Wenn Sie schlecht zu Fuß sind, werden Sie mit einem Taxi oder Krankenwagen gefahren. Begeben Sie sich bitte unverzüglich zu der Untersuchung, um unnötige Verzögerungen zu vermeiden!

Anwesenheit auf der Station und Beurlaubung

Wenn Sie stationär behandelt werden, dürfen Sie in der Regel das Krankenhaus nicht verlassen. Bitte sagen Sie einer Pflegekraft Bescheid, wenn Sie von der Station weggehen, um beispielsweise einen Spaziergang auf dem Klinikgelände zu machen. Während der Visite und wenn Untersuchungen angemeldet wurden, sollten Sie anwesend sein. Wenn Sie für einige Stunden oder einen ganzen Tag beurlaubt werden möchten, müssen Sie dies mit dem Stationsarzt besprechen und einen so genannten “Urlaubszettel” unterschreiben. In Ausnahmefällen sind Beurlaubungen bis zu 24 Stunden möglich.

Die Entlassung

Planung

Die Entlassung, vor allem nach einem längeren Krankenhausaufenthalt, muss sorgfältig geplant werden, damit Sie auch zu Hause wieder gut zurechtkommen und sich rasch an den Alltag gewöhnen. Der Stationsarzt gibt Ihnen mindestens einen Tag vor Ihrer Entlassung Bescheid, so dass Sie Angehörige oder Freunde, die Sie vielleicht abholen oder die zu Hause etwas vorbereiten sollen, informieren können. Wenn Sie befürchten, sich zu Hause nicht allein versorgen zu können oder Ihre Familie zu überfordern, so fragen Sie bitte rechtzeitig, ob eine Rehabilitationsmaßnahme oder die Einrichtung eines ambulanten Pflegedienstes für Sie in Frage kommen. Die Pflegeüberleitung oder der Sozialdienst des Klinikums kann Sie und Ihre Angehörigen bei der Organisation der häuslichen Pflege unterstützen.

Entlassungszeitpunkt

Meistens werden Patienten im Verlauf des Vormittages entlassen. Ein anderer Entlasszeitpunkt muss zuvor vereinbart werden, und ist nur mit dem Einverständnis des zuständigen Stationsarztes möglich.

Entlassungsgespräch

Vor Ihrer Entlassung wird der Stationsarzt ein abschließendes Gespräch mit Ihnen führen, in dem er Ihnen eine Beurteilung des Krankheitsverlaufes und Empfehlungen für die weitere Behandlung gibt. Dies ist eine gute Möglichkeit, noch offene Fragen zu klären!

Arztbrief

Sie bekommen vom Stationsarzt einen vorläufigen Arztbrief, der alle Informationen über Ihren Aufenthalt enthält – vor allem Therapievorschläge für den weiterbehandelnden Arzt, eine Medikamentenliste, und - wenn erforderlich - weitere Termine in unserer Klinik. Diesen Brief sollten Sie so bald wie möglich an Ihren Hausarzt weiterleiten; selbstverständlich können Sie ihn auch selbst durchlesen und sich eine Kopie für Ihre Unterlagen machen. Bitte verlassen Sie die Station nicht, bevor Sie den Entlassbrief erhalten haben!

Medikamente

Medikamente bekommen Sie von der Station für den Entlasstag und den nächsten Morgen mit. Danach sollten sie sich von Ihrem Hausarzt Rezepte für die neu verordneten Medikamente ausstellen lassen.

Zu guter Letzt:

Vergessen Sie nicht, sich die Telefonnummer der Station mitgeben zu lassen, damit Sie anrufen können, wenn Sie etwas vergessen haben oder Sie doch noch etwas fragen möchten.  

Wir wünschen Ihnen zu Hause alles Gute!