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Öffentliche Veranstaltungen

Öffentliche Veranstaltung Faszination ForschungTumormedizin heute und morgen - Vernetzte Versorgung und Forschung im UCT Mainz


Veranstalter: Universitätsmedizin Mainz
Medizinische Gesellschaft Mainz
Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland-Pfalz


     Kaum eine Diagnose ist bei den Menschen mehr gefürchtet als die einer Krebserkrankung. Wenige chronische Krankheiten greifen so einschneidend in das Leben der Erkrankten und ihrer Familien ein wie ein Tumorleiden. Gründe dafür sind die unsicheren Heilungschancen und die damit verbundene begrenzte Lebenszeit sowie die eingeschränkte Lebensqualität sowohl durch die Krankheit als auch die Therapie.

    Andererseits hat sich kaum ein Gebiet in der Medizin in den letzten 20 Jahren so erfolgreich weiterentwickelt wie die Tumormedizin, die von den Erkenntnissen und Technologien der Molekularbiologie und der Medizintechnik enorm profitiert hat. Die wissenschaftlichen Fortschritte in der Genetik, der Biologie und der Immunologie sowie die technischen Errungenschaften haben wesentlich zu einer weit besseren und früheren Diagnostik sowie wirksameren Therapie geführt. Dies betrifft die bildgebenden Verfahren, die molekularbiologische Tumorcharakterisierung als auch die Arzneimitteltherapie und verfeinerte Operationstechniken mit Navigation und minimal invasiven Verfahren. Heute können viele Tumore genetisch entschlüsselt und zielgerichtet behandelt werden.

    Hinzu kommt, dass die Bedürfnisse der Patienten eine größere Berücksichtigung erfahren und die Lebensqualität durch die Einbindung von Psychologen, Schmerz- und Sporttherapeuten sowie Palliativärzten steigt.

    Damit die Fortschritte den Erkrankten zugutekommen, braucht es viele Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten, also ein interdisziplinäres Team mit ausgewiesener Spezialexpertise. Damit auch die aufwändigen und teuren Technologien zur Anwendung kommen, müssen sie zentral allen Tumorpatienten über Fachgrenzen hinaus zur Verfügung stehen. Dies erfordert Strukturen, die die interdisziplinäre Zusammenarbeit nicht nur ermöglicht, sondern auch fördert sowie mit Forschungsprojekten dazu beiträgt, die Patientenversorgung zu verbessern. Deshalb wurde 2016 in der Mainzer Universitätsmedizin das UCT mit Unterstützung der Deutschen Krebshilfe eingerichtet. In diesem Zentrum können Tumorpatienten aus der ganzen Region in enger Kooperation mit den lokalen Einrichtungen von Spezialteams behandelt werden.

    Mit dem UCT Mainz ist eine Struktur für eine gute Tumormedizin in Rheinland-Pfalz geschaffen worden, in der Patientenbedürfnisse, bestmögliche, individualisierte Behandlung nach neuesten Erkenntnissen und patientenorientierte Forschung die wichtigsten Ziele des interdisziplinären Expertenteams darstellen.

    Am 21. Februar geben Ärzte des UCTs einen Überblick über Strukturen sowie Arbeitsabläufe im UCT und zeigen anhand von Fallbeispielen die interdisziplinäre Behandlung von Patienten. Darüber hinaus wird der Stellenwert der experimentellen und klinischen Forschung für die Weiterentwicklung der Tumormedizin dargestellt. Kooperationen und Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen bilden den Abschluss und können in der Diskussion vertieft werden. 


     

Veranstaltungsdetails
Zielgruppe

Ärzte, Studenten, interessierte Laien

Datum Mittwoch 21. Februar 2018
Uhrzeit 19:15 - 21:00 Uhr
Ort

Hörsaal Chirurgie

Dozent/in

Univ.-Prof. Dr. med. Georg Heß, Mainz

Dr. med. Alexander Desuki, Mainz

PD Dr. med. Thomas Kindler, Mainz

Moderation PD Dr. med. Alexander Kindler, Mainz

 

 

Externe Kosten

Eintritt frei

Fortbildungspunkte 3
Teilnehmerzahl unbegrenzt
Kontakt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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none">Kaum

eine Diagnose ist bei den Menschen mehr gefürchtet als die einer

Krebserkrankung. Wenige Krankheiten greifen so einschneidend in das Leben der

Erkrankten und ihrer Familien ein wie ein Tumorleiden. Gründe dafür sind die

unsicheren Heilungschancen und die damit verbundene begrenzte Lebenszeit sowie

die eingeschränkte Lebensqualität, bedingt durch die Erkrankung selbst und

durch die erforderliche Therapie.

 

6.0pt;margin-left:8.4pt;line-height:115%;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:

none">Andererseits

hat sich kaum ein Gebiet in der Medizin in den letzten 20 Jahren so erfolgreich

weiterentwickelt wie die Tumormedizin, die von den Erkenntnissen und

Technologien der Molekularbiologie und der Medizintechnik enorm profitiert hat.

Dies betrifft die bildgebenden Verfahren, verfeinerte Operationstechniken mit

Navigation und minimal invasive Verfahren sowie insbesondere die

Tumorcharakterisierung als auch die zunehmend Tumorspezifische Arzneimittelbehandlung.

Die wissenschaftlichen Fortschritte in der Genetik, der Biologie und der

Immunologie haben zu einem tiefen Verständnis der Tumorentstehung und den

Wirkungsmechanismen von Tumortherapien geführt mit der Folge einer wirksameren,

selektiven und nebenwirkungsarmen  Behandlung

von Krebspatienten. Hinzu kommt, dass die Bedürfnisse der Patienten eine

vornehmliche Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen und die Lebensqualität vieler

Patienten durch die Einbindung von Psychologen, Schmerz- und Sporttherapeuten

sowie Palliativärzten bereits bei Diagnosestellung erheblich verbessert werden

kann.

 

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none">Damit

die Fortschritte den Erkrankten zugutekommen, braucht es viele Experten aus

unterschiedlichen Fachgebieten, also ein interdisziplinäres Team mit

ausgewiesenem Spezialwissen. Damit auch die aufwändigen und teuren Technologien

zur Anwendung kommen, müssen sie zentral allen Tumorpatienten über Fachgrenzen

hinaus zur Verfügung stehen. Dies erfordert Strukturen, die die

interdisziplinäre Zusammenarbeit nicht nur ermöglicht, sondern auch fördert

sowie mit Forschungsprojekten dazu beiträgt, die Patientenversorgung zu verbessern.

Deshalb wurde 2011 in der Mainzer Universitätsmedizin das UCT gegründet und

2016 von der Deutschen Krebshilfe als Onkologisches Spitzenzentrum

ausgezeichnet. In diesem Zentrum können Tumorpatienten aus der ganzen Region in

enger Kooperation mit den lokalen Einrichtungen von Spezialteams behandelt

werden.

 

6.0pt;margin-left:8.4pt;line-height:115%;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:

none">Mit

dem UCT Mainz ist eine Struktur für eine gute Tumormedizin in Rheinland-Pfalz

geschaffen worden, in der Patientenbedürfnisse, bestmögliche, individualisierte

Behandlung nach neuesten Erkenntnissen und patientenorientierte Forschung die

wichtigsten Ziele des interdisziplinären Expertenteams darstellen.

 

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AR-SA">Am 21. Februar geben Ärzte des UCTs (PD Dr. med. T. Kindler, Prof. Dr.

med. G. Heß und Dr. A. Desuki) einen Überblick über Strukturen sowie Arbeitsabläufe

im UCT und zeigen anhand von Fallbeispielen die interdisziplinäre Behandlung

von Patienten. Darüber hinaus wird der Stellenwert de

 

 

 

 

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