Visual Universitätsmedizin Mainz

Die Kardiologie I am Zentrum für Kardiologie

Die Kardiologie I umfasst die Bereiche der allgemeinen und interventionellen Kardiologie, Angiologie und internistischen Intensivmedizin. Sie genießt bundesweit und international Anerkennung im Bereich der Herz- und Gefäßmedizin. Wir behandeln das gesamte Spektrum der Kardiologie: von koronaren Herzerkrankungen, Herzklappenfehlern, Herzmuskelerkrankungen bis peripheren Gefäßerkrankungen. Weiterhin bieten wir Spezialsprechstunden für Patienten, unter anderem für die Bereich Herzschwäche, Fettstoffwechsel- und Blutgerinnungsstörungen oder Lungenhochdruck. 

Unser neu erschienenes E-Booklet "Excellence in Cardiovascular Medicine and Research" (Pdf , 4,9 MB) (englisch) gibt einen Überblick über unsere Abteilung.

Im Jahr 2017 haben wir rund 600 Herzklappen implantiert und gehören damit zu den größten universitären Zentren für minimalinvasive Herzklappentherapie, und wir haben im Frühjahr 2018 die weltweit erste Heart Valve Unit (Herzklappen-Einheit) eröffnet.

Das Zentrum hat derzeit 365 Mitarbeiter, die als Ärzte, medizinisches Fachpersonal und Verwaltungsangestellte dafür sorgen, dass die Patienten die höchste Versorgungsqualität nach den neuesten Behandlungsstandards erhalten.
Wir verfügen über 135 Betten, darunter eine Intensiv- und Koronarstation, eine Chest Pain Unit, eine Vorhofflimmer-Unit, die bereits genannte Heart Valve Unit und vier Herzkatheterlabore. Pro Jahr besuchen uns rund 11.000 stationäre und 20.000 ambulante Patienten.

Unsere Klinik führt pro Jahr mehr als 650 Herzklappenoperationen, 4.200 Herzkatheter und fast 2000 perkutane koronare und periphere Eingriffe durch.
Gemeinsam mit der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie und Kinderkardiologie wurden wir 2017 als Fachzentrum für Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) zertifiziert.

Mehr als 6000 Patienten kommen jährlich in unsere Chest Pain Unit (CPU); fast die Hälfte wird zur weiteren Behandlung stationär aufgenommen. Die CPU war eine der ersten in ganz Deutschland und hat inzwischen bundesweit Modellcharakter.

In unserer Abteilung für Angiologie bieten wir alle notwendigen diagnostischen Verfahren mit besonderem Fokus auf die periphere arterielle Verschlusskrankheit an, und führen hier jährlich rund 500 periphere Eingriffe durch.
In der Präventivmedizin bieten wir Ihnen eine umfassende Untersuchung des Herzkreislaufsystems. Einem individuell gestalteten Untersuchungsprogramm über 2 bis 3 Tage folgt ein detaillierter Bericht und persönliche Behandlungsempfehlungen.

Im Jahr 2007 haben wir die weltweit größte Kohortenstudie, die Gutenberg-Gesundheitsstudie, initiiert - mit dem Ziel, unter anderem die Ursachen für Herzinfarkte zu erkennen. 15.000 zufällig ausgewählte Frauen und Männer aus Mainz und dem Landkreis Mainz-Bingen wurden dafür ausführlich untersucht.
Wir setzen weiterhin auf Forschung im Bereich Umwelt und Gesundheit. Eine wichtige Errungenschaft hier war die Identifizierung der molekularen Mechanismen, durch die Fluglärm eine Verschlechterung der Gefäßfunktion verursachen kann.
Unsere Abteilung hat mehr als 100 Fachpublikationen zu den Themen Gefäßbiologie, Blutgerinnung und auch zur Gutenberg-Gesundheitsstudie veröffentlicht.

Das Zentrum für Kardiologie ist Teil des Deutschen Zentrums für Herzkreislaufforschung (DZHK) und Initiator des erfolgreichen Centrums für Thrombose und Hämostase (CTH).

Die Stiftung Mainzer Herz wurde 2007 gegründet, um Forschung und Ausbildung unserer Mitarbeiter, die Krankenversorgung an unserem Zentrum und die Gesundheitsprävention zu fördern. Sie unterstützt die Klinik mit Spendengeldern von ca. 400.000 Euro jährlich. Mit dem Programm “Kinderakademie Gesundheit” werden Schüler über die Gesundheitsrisiken des Rauchens aufgeklärt sowie in Wiederbelebung und gesunder Ernährung unterrichtet.


Bei uns erwarten Sie eine hervorragende medizinische Versorgung, eine angenehme Atmosphäre sowie eine freundliche, menschliche Betreuung. Sie finden uns im Gebäude 605 auf dem Gelände der Universitätsmedizin.

Über das Zentrum können Sie sich in unseren Jahresberichten informieren.

Ihr Thomas Münzel
Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel