Visual Universitätsmedizin Mainz

26. Oktober 2015

„Resilienz in Forschung und Praxis“

Auftakt neuer Veranstaltungsreihe „Mainzer Resilienz Gespräche“ des Deutschen Resilienz-Zentrums Mainz (DRZ) am 4. November

Das Deutsche Resilienz Zentrum (DRZ) der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) und der Universitätsmedizin Mainz startet am Mittwoch, 04. November die neue Veranstaltungsreihe „Mainzer Resilienz Gespräche“.  Zu Beginn der Vortragsreihe steht das Thema „Resilienz in Forschung und Praxis“ auf dem Programm. Die Referentin des Abends, Dipl.-Psych. Lisa Lyssenko aus Mannheim, gibt einen Überblick über Forschungstraditionen, Definitionen und Messbarmachung des nicht immer eindeutig verwendeten Begriffs Resilienz. Zudem erläutert sie die Möglichkeiten der praktischen Nutzung des Wissens über die Resilienz als seelischer Widerstandskraft. In die Thematik einführen und die Veranstaltung moderieren wird Univ.-Prof. Dr. Klaus Lieb, Co-Sprecher des DRZ.  Die Veranstaltungen der Vortragsreihe „Mainzer Resilienz Gespräche” finden statt alle zwei Monate jeweils mittwochs von 18.00 bis 19:30 Uhr in der Alten Mensa auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Joachim-Becher-Weg 3-9, 55128 Mainz). Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Die Definition von Resilienz als psychische Widerstandskraft wirkt nur auf den ersten Blick klar und eindeutig. In der Forschung wird Resilienz sehr unterschiedlich definiert und messbar gemacht – in der Praxis ist nicht überall Resilienz enthalten, wo es auf der Packung steht. Um den wissenschaftlichen Diskurs vorantreiben zu können, ist ein Konsens in diesen grundlegenden Faktoren von Forschung daher elementar. Denn, so zeigt die Dipl.-Psych. Lisa Lyssenko in ihrem Vortrag auf: Die Chancen für die seelische Gesundheit durch die Aktivierung psychischer Schutzfaktoren im Erwachsenenalter zu nutzen, wird gerade angesichts eines wachsenden Spannungsfeldes von beruflichen Anforderungen und privaten Bedürfnissen immer wichtiger.

Als Vertreter der Presse sind Sie herzlich willkommen!

Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und -ankündigung im Veranstaltungskalender!

Weitere Termine:
20.01.2016, 20.04.2016, 29.06.2016, 07.09.2016


Kontakt
Martina Diehl
Deutsches Resilienz-Zentrum (DRZ) der
Johannes Gutenberg-Universität (JGU) und der Universitätsmedizin Mainz
Telefon 06131 17-8080, E-Mail:  martina.diehl@unimedizin-mainz.de

 

Pressekontakt
Barbara Reinke,
Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7428, Fax 06131 17-3496,
E-Mail:  pr@unimedizin-mainz.de

 

Über das Deutsche Resilienz Zentrum (DRZ)

Das DRZ ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) und der Universitätsmedizin Mainz, die sich die Erforschung der Resilienz, also der „seelischen Widerstandskraft“, zum Ziel gesetzt hat. In der fachübergreifenden Einrichtung arbeiten Neurowissenschaftler, Mediziner, Psychologen und Sozialwissenschaftler zusammen. Die zentralen Anliegen des DRZ sind es, Resilienzmechanismen neurowissenschaftlich und human-psychologisch zu verstehen, darauf aufbauend mit Präventionsstrategien vorzubeugen und darauf hinzuwirken, Lebensumfelder so zu verändern, dass Resilienz gestärkt wird. Mit diesem Ansatz soll der Paradigmenwechsel von einer krankheitsorientierten Forschung zu einer gesundheitsorientierten Forschung, also der Erforschung von Faktoren und Mechanismen, die zum Erhalt der psychischen Gesundheit beitragen, voran getrieben werden.

 

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

  

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