Visual Universitätsmedizin Mainz

8. April 2017

Tag der offenen Tür in der Klinik für Neurologie am 08. April 2017

Universitätsmedizin Mainz klärt auf über neuste Diagnostik- und Behandlungskonzepte bei der Parkinson-Krankheit

Was passiert genau bei der Parkinson-Erkrankung? Wie wird die Parkinsonerkrankung diagnostiziert? Welche Therapieoptionen zur Behandlung der Erkrankung gibt es? Am Samstag, 08. April 2017, gibt es für Patienten, Ärzte und Interessierte bei einem Tag der offenen Tür in der Zeit von 10:00 bis 13:30 Uhr Antworten auf diese und andere Fragen. Die Klinik und Poliklinik für Neurologie und die Sektion für Bewegungsstörungen veranstaltet diesen Tag anlässlich des vier Tage später stattfindenden Welt-Parkinson-Tages. Veranstaltungsort ist die Klinik und Poliklinik für Neurologie im Gebäude 503 im Erdgeschoss (Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz). Der Eintritt ist frei.

Vor genau 200 Jahren wurde die Krankheit erstmalig vom englischen Arzt James Parkinson in der Monographie „Eine Abhandlung über die Schüttellähmung“ beschrieben. In Deutschland sind laut der Deutschen Parkinson Gesellschaft bis zu 280.000 Menschen von der als unheilbar geltenden Krankheit betroffen. Sind die ersten Symptome richtig diagnostiziert, lässt sich Morbus Parkinson aber durch spezielle Medikamente und unterstützende Therapien inzwischen so gut behandeln, dass sich der Krankheitsverlauf erheblich verlangsamen lässt.

Gesichert ist die Erkenntnis, dass es bei der Parkinson-Erkrankung zu einem Absterben von Gehirnzellen kommt, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Der Verlust von Dopamin hat eine Verlangsamung der Bewegungen zur Folge. Konkret stellen sich bei den Betroffenen eine vermehrte Steifigkeit der Muskulatur sowie ein Zittern ein. Bisweilen zeigen sich bei der Erkrankung auch allgemeine Symptome. Dazu zählen beispielsweise kaum einzuordnende Schmerzen, eine erstmals aufgetretene Depression oder Schlafstörungen, eine Verstopfung oder eine seit längerem bestehende Riechstörung. Eine fachärztliche, spezialisierte Beurteilung kann meistens die Diagnose sichern. Die Sektion für Bewegungsstörungen hat eine Parkinsonsprechstunde eingerichtet, in der Diagnostik und Therapie individuell mit dem Patienten abgestimmt werden.

Neben einem Kurzvortrag über die interdisziplinären Therapieangebote bei Morbus Parkinson bietet der Tag der offenen Tür Interessierten, Betroffenen und deren Angehörigen Gelegenheit, mit Ärzten der Klinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus stehen beispielsweise Vertreter von Reha-Einrichtungen und Selbsthilfegruppen für Auskünfte rund um die Erkrankung zur Verfügung.

Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und Terminankündigung im Veranstaltungskalender!

Wir würden uns freuen, Sie als Vertreter der Presse begrüßen zu dürfen.

 

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Klinik und Poliklinik für Neurologie
Universitätsmedizin Mainz
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Unternehmenskommunikation Universitätsmedizin Mainz
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