Sehr geehrte Damen und Herren,

als Beschäftigte im Geschäftsbereich des BMVg leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Frieden und zur Sicherheit der Menschen in Deutschland, Europa und der Welt. Diese Arbeit erfordert einen hohen persönlichen Einsatz von Ihnen. Teilweise erleben Sie im Rahmen Ihrer Arbeit Belastungs- oder sogar Bedrohungssituationen, die sich negativ auf Ihre körperliche und psychische Gesundheit auswirken können. Die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist jedoch ein hohes Gut, das es zu schützen gilt. Angemessene Maßnahmen, welche persönliche Ressourcen stärken und Belastungsfaktoren minimieren, können verhindern, dass sich die Arbeit ungünstig auf die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auswirkt.

Aus diesem Grund hat sich das BMVg dazu entschieden ein “Betriebliches Gesundheitsmanagement“ (BGM) bundesweit an allen Dienststellen mit den Schwerpunkten „Betriebliche Gesundheitsförderung“ (BGF), „Arbeits- und Gesundheitsschutz“ (AGS) und „Führung und Organisation“ (FuO) anzubieten. Sowohl das Befragungsinstrument als auch die ausgewählten Maßnahmen wurden auf Grundlage der Erkenntnisse des Erprobungsprojektes im Jahr 2015 an elf Dienststellen entwickelt.

Um auch an Ihrer Dienststelle bedarfsgerechte und dienststellenbezogene Maßnahmen anbieten zu können, ist eine stetige (Re-)Evaluation der Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz und des Gesundheitsempfindens aller Mitarbeitenden notwendig. Nur so können in einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt Belastungsfaktoren identifiziert und zielgruppengerechte Interventionsstrategien entwickelt werden. Durch die Erfassung des aktuellen Ist-Zustandes und einer Wiederholungsbefragung (ca. 2-3 Jahre später) kann zudem der Erfolg der angebotenen Maßnahmen beurteilt und etwaiger Modifikationsbedarf erfasst werden.

Ihre Teilnahme und Datenschutz

Um ein repräsentatives Bild bezüglich der Arbeits- und Gesundheitssituation aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu bekommen, ist eine möglichst hohe Beteiligungsrate an der Befragung erforderlich.

Daher möchten wir Sie, als Expertinnen und Experten ihrer Arbeit einladen, an der Online-Mitarbeiterbefragung “AIGScreenBw“  (Grobscreening zur Arbeits- und individuellen Gesundheitssituation) teilzunehmen. Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich freiwillig und kann nicht durch Vorgesetzte angeordnet werden. Sie können Ihre Teilnahme jederzeit beenden oder einzelne Fragen unbeantwortet lassen. Nachteile entstehen Ihnen hierdurch nicht. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 15 Minuten. Auch eine Zwischenspeicherung Ihrer Angaben und Fortsetzung der Befragung zu einem späteren Zeitpunkt sind möglich.

Um ein längsschnittliches Monitoring zu ermöglichen, werden Ihre Daten pseudonymisiert erfasst. Das heißt, alle Befragungsteilnehmenden nutzen einen selbstgenerierten individuellen Code, der für die Verknüpfung der Angaben aus unterschiedlichen Befragungen verwendet wird. Dieser Code ist ausschließlich Ihnen bekannt.

Um die konkrete Situation an den einzelnen Dienststellen bewerten und möglichst bedarfsgerechte Maßnahmen ableiten zu können, ist es notwendig Ihre Angaben Ihrer Dienststelle zuordnen zu können. Hierfür bitten wir Sie, die in diesem Schreiben unten genannte Dienststellencodierung im entsprechenden Feld anzugeben.

Die Auswertung der Befragungsergebnisse erfolgt anonym über viele Beschäftigte hinweg, sodass die Angaben nicht auf einzelne Personen zurückgeführt werden können. Eine Auswertung auf Abteilungs-/Dienststellenebene erfolgt erst ab einer Teilnahmerate von mindestens 10 Mitarbeitenden. Die abgefragten personenbezogenen Daten (Alter, Geschlecht etc.) dienen ausschließlich statistischen bzw. wissenschaftlichen Zwecken und sind nur den an dieser Studie beteiligten wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugänglich.

Die Befragung wird im Rahmen eines Sonderforschungsvorhabens des Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr (Forschungsnummer: 06KS-S-63 1619) durchgeführt. Sie ist bei der Sanitätsakademie der Bundeswehr registriert und vom Bundesministerium der Verteidigung (Registrierungsnummern 3/01/17 und 3/04/18) gebilligt worden. Zudem wurde das Vorhaben der Ethikkommission des Landes Rheinland-Pfalz sowie dem Datenschutzbeauftragten des Kommandos Sanitätsdienst der Bundeswehr vorgelegt und von diesen zustimmend bewertet. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie hier

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Diana Walz
 diana.walz@unimedizin-mainz.de

Mareike Schlote
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