Herzerkrankungen und psychische Belastungen

"Körper und Seele sind nicht voneinander zu trennen. Kardiologische Erkrankungen wirken auf die Psyche und genauso umgekehrt. Die Psychokardiologie hat zum Ziel, Herz und Seele auch in der Therapie als Einheit zu begreifen."
Dr. med. Julia Lurz, Oberärztin Psychokardiologie 

Herzerkrankungen betreffen nicht nur den Körper - sie wirken sich oft auch auf die Psyche aus. Viele Patientinnen und Patienten erleben Ängste, Stress oder depressive Symptome, die den Krankheitsverlauf zusätzlich beeinflussen können. 

Die Psychokardiologie verbindet kardiologische und psychologische Behandlung. Ziel ist es, körperliche und seelische Belastungen gemeinsam zu betrachten und gezielt zu behandeln. 

  • Ganzheitlicher Ansatz: Herz und Psyche werden gemeinsam betrachtet
  • Enge Zusammenarbeit von Kardiologie und Psychosomatik 
  • Individuelle Betreuung angepasst an die persönliche Situation 
  • Wissenschaftlich fundierte Verfahren mit direktem Bezug zum klinischen Alltag

  • bessere Bewältigung von Angst und Unsicherheit 
  • Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung im Alltag
  • Stabilisierung der psychischen Gesundheit 
  • positive Effekte auf den körperlichen Krankheitsverlauf 

Die Psychokardiologie richtet sich an Patient:innen mit Herzerkrankungen, die zusätzlich unter psychischen Belastunge leiden, zum Beispiel: 

  • nach Herzinfarkt oder größeren Eingriffen 
  • bei anhaltender Angst oder Unsicherheit 
  • bei depressiven Symptomen 
  • bei hoher Stressbelastung oder Überforderung im Alltag

  Wussten Sie schon? 

Psychische Widerstandskraft ("Resilienz") hat einen messbaren Einfluss auf die Herzgesundheit. Studien zeigen, dass Menschen mit höherer Resilienz ein deutlich geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Herzerkrankung auch mit seelischen Belastung einhergeht, sind Sie bei uns richtig. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Unterstützung im Umgang mit Ihrer Erkrankung wünschen. 


Kontakt und Termine

Sie erreichen die Psychokardiologie unter:

Hier gehts zur Sprechstunde 
06131 17-7251 
  privatambulanz-lurz@unimedizin-mainz.de 

Hinweis!
Wenn bei Ihnen bereits eine schwerere Depression, eine manifeste Angst- und Panikstörung, eine posttraumatische Belastungsstörung oder eine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wurde, wenden Sie sich gerne auch direkt an die psychokardiologische Sprechstunde der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Therapie und Psychotherapie

Dr. med. Julia Lurz

Dr. med. Julia Lurz

Psychokardiologie
Rhythmologie