Liebe Kolleg:innen,
herzlich willkommen auf den Seiten von dem Projekt NUM RAPID am Standort Mainz. Anbei finden Sie Informationen zu unserem Projekt.
Gesamtprojektleitung:
Falk von Dincklage
Stellvertretender Direktor
Klinik für Anästhesie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin
Universitätsmedizin Greifswald
Nora Bruns
Oberärztin Pädiatrische Intensivmedizin
Klinik für Kinderheilkunde I
Universitätsklinikum Essen (AöR)
Kontakt: num-rapid@med.uni-greifswald.de
Ansprechpartner in der Registerstelle Mainz:
Michael S. Urschitz
Medizinisch-wissenschaftliche Leitung
Abteilung für Pädiatrische Epidemiologie
Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Thomas Ziegler
Technisch-administrative Leitung
Abteilung für Medizinische Dokumentation
Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Kontakt: num-rapid@uni-mainz.de
Zusammenfassung:
RAPID (Registry of Adult and Pediatric Intensive Care Data) ist ein dezentrales, föderiertes Register für intensivmedizinische Routinedaten aus Erwachsenen- und pädiatrischen Intensivstationen in Deutschland.
Die Datenerfassung erfolgt automatisiert über digitale Schnittstellen direkt aus den Intensiv-Informationssystemen der teilnehmenden Standorte.
Im Gegensatz zu klassischen, zentralen Registern verbleiben die Daten bei RAPID lokal an den Standorten. Forschungsanfragen werden föderiert an die lokalen Standorte verteilt und dort automatisiert ausgewertet. Auf diese Weise werden nur die für eine konkrete Fragestellung erforderlichen, aggregierten Ergebnisse weitergegeben. Dieses Vorgehen ermöglicht eine hochgranulare Datennutzung bei gleichzeitiger Einhaltung der Anforderungen an Datenschutz und Datenminimierung.
RAPID schafft damit die Grundlage für multizentrische klinische Forschung in der Intensivmedizin, Versorgungsforschung, Qualitätsvergleiche sowie für eine verbesserte Pandemie- und Krisenvorsorge.
Laufzeit: 01.02.2026-31.12.2028
Projektziele:
- Aufbau eines dezentralen, föderierten Intensivregisters
- Automatisierte, flächendeckende Erfassung intensivmedizinischer Routinedaten aus Intensiv-Informationssystemen
- Ermöglichung multizentrischer klinischer, epidemiologischer und gesundheitssystembezogener Forschung
- Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Qualitätsindikatoren und Patient:innen-Outcomes
- Etablierung eines standortübergreifenden Benchmarkings zur Unterstützung von Qualitätsverbesserungsprozessen
- Bereitstellung von Daten zur Pandemie- und Krisenvorsorge