Die Gutenberg Gesundheitsstudie (GHS) ist eine der größten bevölkerungsbasierten Kohortenstudien Deutschlands. Sie vereint klinische Untersuchungen, Fragebogendaten, Biomaterialien sowie Langzeitbeobachtungen und bietet damit vielfältige Möglichkeiten für epidemiologische, klinische und translationale Forschung. Die Studie wird von einem interdisziplinären Forschungskonsortium getragen und kontinuierlich wissenschaftlich weiterentwickelt. Ziel ist es, die Entstehung, Prävention und den Verlauf häufiger Erkrankungen besser zu verstehen und Erkenntnisse für die Medizin von morgen zu gewinnen.
Wissenschaftliche Zusammenarbeit und Datennutzung
Die in der GHS erhobenen Daten und Biomaterialien stellen eine wertvolle Ressource für die nationale und internationale Gesundheitsforschung dar. Wissenschaftliche Projekte werden innerhalb des GHS-Forschungskonsortiums koordiniert und nach festgelegten Qualitätsstandards durchgeführt.Informationen zu wissenschaftlichen Kooperationen, Datennutzung und Projektanträgen erhalten interessierte Forschende über das Studienmanagement der GHS.
Zugang zu Studiendaten und Biomaterial
Ethik und Datenschutz
Die Durchführung und Auswertung der GHS erfolgt gemäß den Richtlinien der Deklaration von Helsinki, der Guten Wissenschaftlichen Praxis, der Guten Epidemiologischen Praxis und der Guten Klinischen Praxis. Alle Mitarbeiter:innen der GHS unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht und sind verpflichtet, das Datengeheimnis zu wahren. Studiendaten werden nur nach umfassender Aufklärung und Einwilligung der Teilnehmenden erhoben und auf gesicherten Servern an der Universitätsmedizin Mainz gespeichert.