Visual Universitätsmedizin Mainz

Wurzelkanalbehandlungen

Durch Wurzelkanalfüllungen können Zähne mit Nervenentzündung über viele Jahre versorgt und auf diese Weise noch für einige Jahre für Sie zum Kauen und Beißen erhalten werden. Als einzige Alternative zur Wurzelkanalbehandlung steht meist die Extraktion und damit der Verlust Ihres Zahnes an.

Warum ist eine Wurzelkanalbehandlung notwendig?

Zähne besitzen im Inneren einen Hohlraum, in dem sich der "Zahnnerv", das sog. Pulpengewebe befindet. Dieses Gewebe setzt sich aus feinen Blutgefäßen, Nerven- und Bindegewebe zusammen und ist durch das Zahnbein (Dentin) und den darüber liegenden Schmelz bzw. Zement geschützt.

Erkrankt der Zahn z.B. an einer Karies, so können Bakterien über die zerstörten Schutzschichten (Schmelz und Dentin) bis zum Pulpengewebe vordringen und dort Entzündungen und Infektionen hervorrufen. Als Folgen entwickeln sich Beschwerden auf Kalt- und Heißreize bis hin zu starken anhaltenden Schmerzen. Bleibt eine Behandlung des erkrankten Zahnes aus, so können Giftstoffe (Toxine) der Bakterien, die die Pulpa zerstört haben, über die Wurzelspitze bis in den Kieferknochen eindringen und auch dort Entzündungen und Infektionen verursachen. Schließlich kann sich die Infektion, falls der Zahn weiterhin unbehandelt bleibt, durch den Kieferknochen hindurch bis zu den Weichteilen ausbreiten. Dann entsteht plötzlich eine gefährliche und schmerzhafte Schwellung.

Ziel der Wurzelkanalbehandlung:

  • Entfernung des Pulpengewebes einschließlich Bakterien aus den Wurzelkanälen.
  • Füllen des gesamten Hohlraumes (Wurzelkanäle) mit entsprechenden gewebefreundlichen Materialien.
  • Nachkontrolle der Therapie auf komplette Ausheilung von z. T. bestehenden Entzündungen an der Wurzelspitze.

Durchführung der Wurzelkanalbehandlung:

Grundsätzlich setzt sich die Wurzelkanalbehandlung aus drei Phasen zusammen:

a) Schmerzbehandlung:

  • Füllungstherapie, wenn noch möglich, oder
  • Einleitung der Wurzelbehandlung

b) die Aufbereitung der Wurzelkanäle und
c) das Füllen der Wurzelkanäle.

Einleitung der Wurzelkanalbehandlung

Um abzuklären, ob an einem erkrankten Zahn eine Wurzelkanalbehandlung sinnvoll und auch durchführbar ist, muss zusätzlich ein Röntgenbild, die sog. Diagnoseaufnahme angefertigt werden. Anschließend wird über den Zahn ein Gummituch (Kofferdam) gespannt. Dadurch sind Sie zum einen vor dem Verschlucken von kleinen Instrumenten und desinfizierender Spülflüssigkeiten geschützt und zum anderen wird das Eindringen von Bakterien über den Speichel in die Pulpenhöhle und Wurzelkanäle verhindert.

Danach wird vorsichtig ein Zugang in Richtung Pulpa in den Zahn gebohrt, die Karies ausgeräumt und der entzündete oder abgestorbene Nerv entfernt. Selbstverständlich wird, wenn erforderlich, zuvor der Zahn durch Lokalanästhesie betäubt.

Wurzelkanal mit eingeführten Feilen zur Bestimmung der Wurzelkanallängen

Nun führt der Zahnarzt kleine Feilen in die sichtbaren Wurzelkanäle und bestimmt anhand eines weiteren Röntgenbildes deren Lage sowie die Wurzelkanallängen. Gegebenenfalls nimmt Ihr Behandler zusätzlich zur Röntgenmessaufnahme noch ein spezielles Messgerät zu Hilfe. Mit diesem Gerät wird über eine Impedanzmessung die Länge des Wurzelkanals bestimmt.

Bei der Wurzelkanalaufbereitung werden die Wurzelkanäle bis zur Wurzelspitze mit kleinen, sehr biegsamen Instrumenten von innen ein wenig ausgefeilt ("Wurzelkanalpräparation").
Zwischendurch werden die Wurzelkanäle mit desinfizierenden Flüssigkeiten gespült. Für die Aufbereitung können mehrere Sitzungen notwendig sein, vor allem dann, wenn es sich um besonders stark gekrümmte oder sehr enge Wurzelkanäle handelt. Sollte dies der Fall sein, so wird nach jeder Behandlung ein entzündungshemmendes Medikament in die Wurzelkanäle gegeben und danach der Zahn bis zur nächsten Sitzung provisorisch verschlossen.

Nach der Aufbereitung müssen die gesäuberten und erweiterten Wurzelkanäle dicht abgefüllt werden. Dazu werden als Füllmaterial "Guttaperchaspitzen" benutzt, die mit einem zementähnlichem Material in die Kanäle eingeführt werden.

Ob die fertige Wurzelkanalfüllung den Anforderungen entspricht, überprüft der Behandler noch mal mit einem Röntgenbild. Selten kann es nach Behandlungsabschluss zu Beschwerden an dem entsprechenden Zahn kommen. Die Ursache hierfür kann darin liegen, dass trotz Behandlung Bakterien aus kleinen Seitenkanälchen bis in den Knochen vordringen und dort eine Entzündung hervorrufen. Um diese frühzeitig zu diagnostizieren, sollten in regelmäßigen Abständen, in Absprache mit Ihrem Behandler, klinische Untersuchungen und Röntgenkontrollaufnahmen angefertigt werden.

Die Prognose eines wurzelkanalbehandelten Zahnes ist bei korrekter Durchführung der Therapie als günstig zu bezeichnen, jedoch können im Rahmen der Wurzelkanalbehandlung auch Komplikationen auftreten.

So besteht bei sehr engen oder stark gekrümmten Wurzelkanälen, sowie bei der Entfernung alter Wurzelkanalfüllungen die Gefahr, dass die Wurzelkanalinstrumente im Zahn abbrechen können und die Entfernung dieser Instrumente sehr schwierig und oft auch nicht möglich ist. Eine weitere Komplikation stellt die sog. "via falsa" oder Perforation dar, bei der Wurzelkanalinstrumente nicht mehr dem eigentlichen Wurzelkanalverlauf folgen, sondern den Zahn seitlich durchstoßen.

Wurzelkanalbehandlung mit einem speziellen Mikroskop

Bei sehr engen oder sogar verschlossenen Wurzelkanälen kann die Behandlung mit einem Mikroskop oder einer Lupenbrille fortgesetzt werden. Auf diese Weise kann das sehr kleine und mitunter schlecht einzusehende Behandlungsfeld wesentlich besser zugängig gemacht werden. Die eindeutige Diagnose von Zahnfrakturen, oder die Entfernung alter Wurzelkanalfüllungen, oder abgebrochener Wurzelkanalinstrumente ist ohne Mikroskop nur schwer möglich.


Trotz dieser möglichen Komplikationen stellt die Wurzelkanalbehandlung eine der wichtigsten zahnerhaltenden Therapiemöglichkeiten und durchaus eine sinnvolle Alternative zur Extraktion des Zahnes dar.

Versorgung von wurzelkanalbehandelten Zähnen

Trauma der vitalen Zähne

Zahntraumata nicht-wurzelkanalbehandelter Zähne kommen bei Kindern bzw. Jugendlichen mit einer Häufigkeit von 1,6-2,5% vor. Maximum zwischen dem 8.-12. Lebensjahr. Meistens die mittleren Oberkiefer- Frontzähne.

Frakturen werden allgemein unterteilt:

  • Nach dem Zeitpunkt des Traumas, abhängig vom Entwicklungsstand der 1. und/oder 2. Dentition
  • Nach Art der Läsion (nur Zahn und/oder Zahnhalteapparat)
  • Nach der Pulpabeteiligung
  • Nach dem Verlauf der Bruchlinien ( Quer-, Schräg- oder Längsfraktur)
  • Nach dem anatomischen Ort (intra- oder extraalveolär)

Grundsätzlich gilt für den Zahnarzt:

  • Die Überprüfung der Sensibilität der Zähne
  • Klopfempfindlichkeiten auszuschließen
  • Röntgenaufnahmen, um Kontusionen (Quetschungen des Zahnes ins Knochenbett) auszuschließen
  • Das Mitkontrollieren der Nachbarzähne
  • Nachsorge und Nachkontrollen in engmaschigen Zeitabständen, falls Sensibilität positiv beim Erstbefund (nach 1Woche/ nach 1 Monat/ nach 3 Monaten und nach 6 Monaten)
  • Falls keine Sensibilität vorhanden, am ersten Termin und nach 14 Tagen immer noch keine positive Reaktion, Folge: WKB, je eher, desto günstiger die Prognose, da Nekrosen bzw. gangränöse Vorgänge die Prognose herabsetzen. Falls Schmerzen oder Verfärbungen nach wenigen Tagen auftreten, direkt WKB einleiten.

Außer Frage steht die Tatsache, dass der unbedingten Zahnerhaltung Grenzen gesetzt sind. So wird daher z.B. jüngeren Patienten die Weiterentwicklung des gesamten Zahnsystems in das therapeutische Vorgehen einkalkuliert. Ferner, ob ein Zahnverlust mit Hilfe von festsitzenden oder abnehmbaren Zahnersatz versorgt werden kann. Insgesamt gehören Frakturen mit ihren Folgen und ihren Ursachen zu einem weitgefächerten und komplexen Thema. Und es werden neben dem Alter des Patienten, dem Mundhygienezustand, dem Entwicklungsgrad des Zahnsystems, auch funktionelle, ästhetische und phonetische Gesichtspunkte in das therapeutische Vorgehen einbezogen.
br> Extraalveoläre Frakturen der bleibenden Zähne:
Nur Schmelz betroffen= Schmelzsprung (längs, schräg oder quer). Zahn ist vital, keine Lockerung des betroffenen Zahnes. Meist durch chronische Überbelastung. Keine spezielle Therapie notwendig.
Schräge schmelzbegrenzte Frakturen können zu einem Verlust einer Schneideecke führen. Therapie: Glättung scharfer Kanten und Fluoridierung (Lack oder Lösungen) evtl. zahnfarbene plastische Füllung.

Falls das Dentin betroffen ist: Abklären wie die Nähe zur Pulpa ist.
Therapie:

  • Glättung scharfer Kanten
  • Kalzium-Hydroxid Paste für 5-10 Minuten auf den Zahn
  • Füllung mit plastischen zahnfarbenen Kunststoffen
  • Nachkontrolle und Überprüfung der Sensibilität
  • Auftragen von Kalzium-Hydroxid Pasten (weiche Paste und harte Paste)
  • Dichte Deckfüllung
  • Engmaschige Nachsorge und Nachkontrolle, wenn nach 3 Monaten Vitalität erhalten, Zahn endgültig versorgen
  • Falls Schmerzen oder Devitalität nach 3 Monaten, Einleitung einer WKB

Bei größerer Pulpeneröffnung: Wurzelkanalbehandlung (WKB)

Intraalveoläre Zahnverletzungen:

Unterteilung (in Anlehnung an die WHO):

  • Intraalveoläre Frakturen (Wurzelfrakturen)
  • Traumatische Zahnschädigungen ohne Zahnfraktur

Grober Verletzungsmodus:

  • Weiche Gewalteinwirkung über das Polster der Lippen führen meist zu Wurzelfrakturen oder zu Luxationen (Lockerungen)
  • Harte Traumen ziehen meist Frakturen der Zahnkrone nach sich

Einteilung der intraalveolären Zahnverletzungen:

  • Frakturen im zervikalen (oberen) Drittel
  • Im mittleren Drittel
  • Im apikalen (unteren) Drittel
  • Längsfrakturen

Bei Jugendlichen zwischen 7-15 Jahren Angaben von 2,2% Frakturen in der Literatur. Meist Frakturen wenn Wurzelwachstum abgeschlossen ist (längerer Hebelarm bei Krafteinwirkung). Häufig kommen Frakturen der Wurzel im mittleren Drittel (52%) und im unteren Drittel (39%) vor. Grundsätzlich: Eigenheilung abhängig von der Breite des Bruchspalts und von der Infektionsgefährdung der Zahnmarks über den Parodontalspalt. Hartgewebige Heilungen von Wurzelbrüchen sind möglich, abhängig vom Zustand der vitalen Pulpa, doch nicht mit der Knochenheilung vergleichbar. Meist bindegewebige Konsolidierung des Bruchspaltes.

Diagnostik:

  • Ausschließen, ob der Kieferknochen an der Fraktur beteiligt ist und die Untersuchung der Weichteile
  • Überprüfung des Zahnbisses (falls inhomogen kann eine Zahnlockerung aus dem Zahnbett vorliegen)
  • Lockerung und Klopfempfindlichkeit - evtl. Zahnverfärbungen
  • Liegen Fragmente des Zahnes vor?
  • Sensibilitätsprüfung
  • Röntgenbefund

Therapie:

Diese ist abhängig von der Lokalisation des Frakturspalts und vom Zustand der Pulpa. Bei Längsfrakturen ist die Folge immer die Extraktion.

Therapie von Frakturen an vitalen Zähnen:

  • Schienung für 6-8 Wochen und wöchentliche Kontrolle der Schienung
  • Fluoridierung der Zähne, um Entkalkungen durch die Schiene zu vermeiden
  • Überprüfung der Sensibilität und Röntgenkontrolle

Problem: es kann im Laufe der Zeit zu Resorptionen mit anschließendem knöchernen Ersatz vom Bruchspalt aus kommen. Falls dies eintritt und/oder eine Devitalität vorliegt, ist die WKB indiziert. In manchen Fällen erfolgt die Extraktion.

Therapie von Frakturen avitaler Zähne:


An der Poliklinik für Zahnerhaltung wurden an avitalen Zähnen in den letzten 9 Jahren in ca. 3% der untersuchten Fälle Frakturen nachgewiesen.

War der Zahn vor der Fraktur devital, oder wurde der Zahn nach dem Trauma devital so hängt die Behandlung von der Lokalisation der Fraktur ab.

Fraktur im oberen Drittel:

  • Entfernung des Kronenfragmentes
  • Wurzelkanalbehandlung
  • Falls notwendig, Einsetzen eines Wurzelstiftes für die Retention der späteren prothetischen Restauration
  • Falls Stifte kaum einsetzbar, spezielle kieferorthopädische Maßnahmen (Herausziehen des unteren Wurzelrestes und anschließende Stiftversorgung, am besten mit Schraubenstiften)

Fraktur im mittleren Drittel:

  • Am schwierigsten, meist Therapie durch innere sog. endodontale Schienung mittels genormten oder auch individuell gegossenen Stiftsystemen und zusätzliche Schienung für 6-8 Wochen. Prognose aufgrund der Infektionsgefahr aus dem Bruchspalt sehr ungünstig. Weitere Möglichkeiten: Transdentale Fixation (z.B.: Transfixationsinstrumentarium nach WIRZ), d.h. Verlängerung des Stiftes nach apikal und Verankerung im Knochen. Dabei wird der untere frakturierte Anteil operativ entfernt. Auch Ruhigstellung mittels Schienung.
  • Kompressionsverschraubung: beide Fragmente werden durch einen Schraubenstift aneinander komprimiert.

Fraktur im unteren Drittel:

  • Wurzelspitzenresektion

Kommt es zu nicht eindämmbaren Entzündungen oder konnten alte Wurzelstifte nach dem Trauma nicht entfernt werden, so muss der betroffene Zahn gezogen werden.
Bei Milchzähnen kommen solche Frakturen sehr selten vor, in Anbetracht des Zahnkeimes der bleibenden Dentition, empfiehlt es sich, Milchzähne zu extrahieren, da sonst die bleibenden Zähne durch Entzündungsprozesse geschädigt werden können.

Wurzelinfrakturen und Querbrüche im oberen Bereich:

Meist bei Stiftkronen. Entweder beim Einsetzen des Stiftes oder durch den Stift Teilfrakturen am apikalen (unteren) Ende des Zahnes. Meist Fraktur durch Schwächung des Zahnes nach Stiftpräparation, wobei nur ein Teil betroffen ist und nicht der gesamte Wurzelquerschnitt. In der Regel erfolgt die Extraktion.

Gingivanahe Querbrüche führen meist zu Infektionen über die Zahnfleischtasche. Falls der Zahn prothetisch restaurierbar ist, erfolgt die WKB mit Stiftversorgung. Falls die Fraktur sehr knochennah, auch hier die Extraktion oder weiterreichende chirurgische Maßnahmen (operative Freilegung des oberen Anteils der Wurzel).

Definitive Versorgung nach Endodontie

Trotz hoher endodontischer Erfolgsraten von 93% an der Poliklinik der Zahnerhaltung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz kann ein wurzelkanalbehandelter Zahn erst dann als vollständig behandelt betrachtet werden, wenn eine definitive Restauration zur Erlangung der vollen Funktionsfähigkeit durchgeführt worden ist. Die Behandlung von devitalen und wurzelkanalbehandelten Zähnen hat sich in den letzten 5 Jahrzehnten stark gewandelt und es liegen gegenwärtig sehr variationsreiche und unterschiedliche Therapieempfehlungen und -methoden zur definitiven Restauration endodontisch behandelter Zähne vor. Allgemein haben in Deutschland aufgrund veränderter Bevölkerungsstrukturen, gestiegener Prophylaxebemühungen und Patientenerwartungen, insbesondere hinsichtlich Mundhygienebewusstsein und Ästhetik, sowie weiterentwickelter Behandlungsmöglichkeiten die Nachfrage und der Bedarf an Wurzelkanalbehandlungen stetig zugenommen. Ebenfalls an Bedeutung gewonnen hat der Bedarf der definitiven Restauration wurzelkanalbehandelter Zähne. Dies erfordert von Seiten des behandelnden Zahnarztes fachgerechte und zeitlich angemessene Wurzelkanalbehandlungen, Nutzung moderner Restaurationsmaterialien, sowie eine gute Compliance und Mundgesundheitseinstellung des Patienten.

Stiftverankerungen erfolgen bei großen Defekten, um eine Retention einer prothetischen Restauration zu ermöglichen und es empfiehlt, sich zeitnah und minimal substanzopfernd definitiv, unter Verwendung adhäsiver Füllungsmaterialien zu arbeiten.

Durch die steten Erweiterungen der Indikationsbereiche der Adhäsivtechnik stehen uns gegenwärtig neben adhäsiven Stiftsystemen und Aufbauwerkstoffen eine Vielzahl von Restaurationsmaterialien zur maximalen zahnhartsubstanzschonenden Füllungstherapie zur Verfügung.
Allgemein wird darauf Wert gelegt, wurzelkanalbehandelte Zähne zeitnah, maximal substanzschonend und unter Verwendung moderner adhäsiver, zahnfarbener Materialien definitiv zu versorgen.

Zu den Versorgungsmöglichkeiten gehören:

  • Zahnfarbene Restaurationsmaterialien wie Komposit, Keramikveneers, Keramik-Inlays, Keramik-Teilkronen, Vollkeramik-Kronen, Gold-Teilkronen oder Onlays und Vollguss-Kronen mit oder ohne zahnfarbene Verblendung.
  • Stiftversorgungen, dazu zählten gegossene individuell angefertigte Stifte, konfektionierte Systeme, adhäsive Stifte und schließlich Schraubensysteme (Radix-Anker)
  • Und schließlich können wurzelkanalbehandelte Zähne als Anker für teleskopierende Versorgungen oder für Brückenkonstruktion dienen