Informationen über TheraSurv

Das Post-COVID-Syndrom beschreibt eine Vielzahl von langfristigen Gesundheitsproblemen, über 3 Monate nach einer SARS-CoV-2-Infektion. Die Symptome wie anhaltende Müdigkeit (Fatigue), Atemnot und Gedächtnisprobleme sind vielfältig und treten in unterschiedlichen Kombinationen auf. Die Ursachen dieses Syndroms sind bislang nicht vollständig verstanden, was die Entwicklung spezifischer Therapien erschwert. Die derzeit verfügbaren Behandlungen zielen vor allem auf die Linderung der Symptome ab.  Die Universitätsmedizin Mainz führt gemeinsam mit den in die Versorgung eingebundenen Akteuren, darunter das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz und die Landesärztekammer, die Beobachtungsstudie TheraSurv Post-COVID durch. In diesem Projekt werden die Behandlung und der gesundheitliche Verlauf von Menschen mit Post-COVID-Syndrom in Rheinland-Pfalz durch ein digitales, App-gestütztes Surveillance-System erfasst. Einen wichtigen Beitrag leisten dabei die teilnehmenden Praxen an verschiedenen Standorten in Rheinland-Pfalz, die das Projekt vor Ort unterstützen.

Ziele von TheraSurv
  • Verbesserung der Therapiequalität für Betroffene
  • Standardisierte Erfassung der (Off-Label-)Therapien und der gesundheitlichen Verläufe von Post-COVID Patientinnen und Patienten durch ein digitales Surveillance-System landesweit in Rheinland-Pfalz
  • Analyse der Wirksamkeit der Therapien
  • Bewertung der Sicherheit der Therapien
  • Identifikation von Clustern des Post-COVID-Syndroms
  • Untersuchung von spezifischen Subgruppen, welche von bestimmten Therapien mehr profitieren
  • Bewertung des gesundheitlichen Verlaufs des Post-COVID-Syndroms
  • Beobachtung von Trends und Entwicklungen des Post-COVID-Syndroms